Wohnungspolitik

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Kölner1302
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » Do 10. Jun 2021, 23:31

Laertes hat geschrieben:(10 Jun 2021, 19:52)

Vermutlich fast so selten, wie unter Wählin:den der Grünen. Aber Sozialneid ist sicher ein heimeliger Ersatz für fehlendes Wohneigentum.


Neid ist...
wenn man die Position anderer (der sozial Bessergestellten) verschlechtern will

Einsatz für soziale Gerechtigkeit ist ...
wenn man die Position anderer (der sozial schlechter Gestellten) verbessern will
:rolleyes:
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Skull
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Fr 11. Jun 2021, 06:27

Kölner1302 hat geschrieben:(10 Jun 2021, 22:48)

Aber hier geht es um Wohnungspolitik, und ISO dürfte klar offtopic sein.

Guten Morgen,

das ist korrekt.


Kölner1302 hat geschrieben:(10 Jun 2021, 23:31)

Neid ist...
wenn man die Position anderer (der sozial Bessergestellten) verschlechtern will

Einsatz für soziale Gerechtigkeit ist ...
wenn man die Position anderer (der sozial schlechter Gestellten) verbessern will

Daher sollte nun alle, (auch DU) die offtopic Beiträge einstellen.

Danke.
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Realist2014
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Fr 11. Jun 2021, 08:39

Kölner1302 hat geschrieben:(10 Jun 2021, 22:48)

ISO Regeln sind Industriestandards, d.h. sie regeln wie die industrielle Prozesse und Produkte auszusehen haben.
ISO Normen regeln aber nicht das Vertragsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, dessen Rahmen im BGB und durch Arbeitsgerichtsurteile gestaltet wird. Auf der Basis der aktuellen Arbeitsgerichtsurteile wird dann im Arbeitsvertrag das individuelle Arbeitsverhältnis in Übereinstimmung mit den arbeitsrechtlichen Gesetzen und Urteilen geregelt.
Die ISO Audits können wahrscheinlich auch vom Arbeitnehmer durchgeführt werden oder vom PC Beauftragten mit entsprechenden Ferndiagnose und Fernsteuerungsprogrammen.
Aber hier geht es um Wohnungspolitik, und ISO dürfte klar offtopic sein.

Sorry, das ist falsch

Es geht bei dem Thema "Mobiles Arbeiten" natürlich um die ISO 27001:2013 ( Und das ist keine "IT-Norm". Da geht es um Risiko-Management bezüglich Informationen )
Dieses ist die grundlegende Norm für das deutsche IT-Sicherheitsgesetz von 2015, welche für alle Unternehmen , die unter "KRITIS" fallen , auch das Thema "mobiles Arbeiten" beinhaltet
Dieses Gesetz "überschreibt" jegliche diesbezüglichen Regelungen im Arbeitsvertrag bzw. kann , wenn Unternehmen darunter fallen , zu Einschränkungen der Regelungen im Arbeitsvertrag hinsichtlich "mobilem Arbeiten" führen.
Daher ist das natürlich keinesfalls "off-Topic" , wenn es um das angebliche "Recht auf mobiles Arbeiten = Home Office "geht.

Audits der Arbeitsplatzes zu Hause sind nur beim Thema TELEARBEIT
Das ist die Möglichkeit für "Home-Office", welche einem vom Arbeitgeber "überwachten" Arbeitsplatzes entspricht und ist damit anders einzuordnen als "mobiles Arbeiten im Home Office"

Die bezüglich "Home Office" geplanten Gesetzesänderungen betreffen - wie schon im Name erkennbar - Mobiles Arbeiten
https://www.bmas.de/SharedDocs/Download ... onFile&v=1
Dieses beinhaltet natürlich , das immer der AG das letzte Wort hat und er alleine final entscheidet, welche Tätigkeiten final "mobil" durchgeführt werden können ,
wobei es hier natürlich im Zusammenhang mit KRITIS primär um die Informationen geht, auf die mobil zugegriffen werden kann:

"Einigen sich die Arbeitsvertragsparteien nicht über die von dem Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin gewünschte mobile Arbeit, muss der Arbeitgeber seine ablehnende Entscheidung form- und fristgerecht begründen. "


@Skull:

Es wäre nett , wenn du obiges stehen lassen könntest.

Etwas mehr Hintergrund -Fakten ( auch juristische und regulatorische) in die Diskussion "Weniger Wohnungsnot durch mehr Home Office" zu bringen" sollte der Diskussion schon förderlich sein
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Atue001 » Fr 11. Jun 2021, 22:01

frems hat geschrieben:(10 Jun 2021, 17:02)

...
Es lohnt sich halt nicht auf dem Land. Sonst würden die Anbieter ja ohne Förderungen überall einen Wettstreit um neue Kabelschächte und Funkmasten führen. Der ländliche Raum war stets für seine Unproduktivität bekannt. Dort wird die Zukunft so wenig geshapet wie in der öffentlichen Verwaltung Innovationen entstehen. Nur dass letztere dies auch nicht von sich behauptet und es wohl auch niemand erwartet. Mit Milliardensubventionen kann man das Aussterben des ländlichen Raumes sicherlich geringfügig abbremsen, aber diese Gelder kann man auch zukunftsfreundlicher investieren, zum Beispiel sozialen Wohnungsbau in Städten, Klimaschutz und -anpassung, Bildung von Kita bis zur Uni oder Mobbingkampagnen gegen Autofahrer.


Bei ganzheitlicher Rechnung würde ich gerne nochmals sehen, ob sich der Erhalt des ländlichen Raumes nicht doch lohnt. Wenn Städte wie Köln mit vielen Millionen Aufwand versuchen irgendwie mit dem Bevölkerungswachstum mitzuhalten, während gleichzeitig im ländlichen Raum auch beträchtliche Investitionen notwendig sind, weil auch der Rückbau von ganzen Dörfern etliches kostet, läuft dann nicht was verkehrt?

Der Anteil der fehlenden Wohnungen schrumpft deutlich zusammen, wenn man die Leerstände auf dem Land nutzen würde - gleichzeitig schießen die Mieten und noch mehr die Kosten für Wohnobjekte in den Städten durch die Decke.

Dass in Deutschland die Infrastruktur wie beispielsweise Mobilfunk, Radio oder Internet auf dem Land schlecht ausgebaut ist, ist auch eine Ursache für die geringe Attraktivität. In anderen Ländern hat man andere Modelle für Ausschreibungen entsprechender Infrastrukturen - so in Rumänien oder Bulgarien. In der Folge haben wir heute die bekannte Situation, dass so manches kleines Dorf in solchen Ländern besseres Internet und besseren Mobilfunk hat, als wir je haben werden.

Auch solche Themen gehören mit zur Wohnungspolitik dazu - in Kleinstädten in Deutschland, in denen die Infrastruktur gut ausgebaut ist, haben wir ein deutlich geringeres Problem mit Abwanderung, und gegenüber Großstädten sind die Preise für Wohnungen teilweise deutlich geringer. Da ließe sich bei etwas gutem Willen auch was draus machen.
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Tom Bombadil
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Jun 2021, 07:15

Realist2014 hat geschrieben:(10 Jun 2021, 18:33)

Was willst du immer mit dem "abwarten"?

Abwarten, wie sich die Sache mit dem HO entwickelt und wie der Gesetzgeber darauf reagiert. HO hat auf jeden Fall das Potential, die Wohnungsnot in den Städten zu lindern.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Diffamierer der Linken.

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