Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

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unity in diversity
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon unity in diversity » Sa 6. Apr 2019, 13:25

zollagent hat geschrieben:(06 Apr 2019, 11:53)

Leider nicht bei allen Staaten. Da gibt es "geopolitische Katastrophen rückgängig zu machen". Mit subversiven Aktionen bis hin zur offenen Intervention. :mad2:

Wenn die Vereinigten Staaten dieses Prinzip vergessen, werden sie ein Land, abseits aller wesentlichen Handelsrouten und sonstigen Verkehrswege.
Ein Land mit nur einem Hinterhof, Lateinamerika.
Am Arsch der Welt.
Eine Welt ohne Grenzen, gibt es nur bei den Borg.
Das Kollektiv wird jeden und jede assimilieren.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Occham » Sa 6. Apr 2019, 15:26

unity in diversity hat geschrieben:(06 Apr 2019, 13:25)
Eine Welt ohne Grenzen, gibt es nur bei den Borg.
Das Kollektiv wird jeden und jede assimilieren.

Du hast doch einen freien Willen, somit kann man nicht assimiliert werden und auch sonst anderes niemand.

Aber Star Trek gefällt mir auch...
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon zollagent » Sa 6. Apr 2019, 16:03

unity in diversity hat geschrieben:(06 Apr 2019, 13:25)

Wenn die Vereinigten Staaten dieses Prinzip vergessen, werden sie ein Land, abseits aller wesentlichen Handelsrouten und sonstigen Verkehrswege.
Ein Land mit nur einem Hinterhof, Lateinamerika.
Am Arsch der Welt.
Eine Welt ohne Grenzen, gibt es nur bei den Borg.
Das Kollektiv wird jeden und jede assimilieren.

So wird es kommen. Widerstand ist zwecklos! :D
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Di 28. Mai 2019, 11:08

Also die Nationalstaaterei hat keine Zukunft mehr globale Problem lassen sich nur global lösen
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon H2O » Mi 29. Mai 2019, 06:07

Alpha Centauri hat geschrieben:(28 May 2019, 11:08)

Also die Nationalstaaterei hat keine Zukunft mehr globale Problem lassen sich nur global lösen


Genau genommen hatte man dazu die UNO erfunden, oder zuvor den Völkerbund. Das könnte auch funktionieren, wenn in den Nationalstaaten der eigene Vorteil nicht gegen den Nachteil des Nachbarn erstritten würde. Derzeit bilden sich in Asien neue Imperien heraus. Wie wollen Sie solchen Kolossen Einhalt gebieten, wenn die erkennbar auf dem Holzweg sind?
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Senexx » Mi 29. Mai 2019, 06:32

Alpha Centauri hat geschrieben:(28 May 2019, 11:08)

Also die Nationalstaaterei hat keine Zukunft mehr globale Problem lassen sich nur global lösen

Realitätsfremde Sprechblase.

Wir sind aber nicht im Cartoon.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon imp » Mi 29. Mai 2019, 06:43

H2O hat geschrieben:(29 May 2019, 06:07)

Genau genommen hatte man dazu die UNO erfunden, oder zuvor den Völkerbund. Das könnte auch funktionieren, wenn in den Nationalstaaten der eigene Vorteil nicht gegen den Nachteil des Nachbarn erstritten würde. Derzeit bilden sich in Asien neue Imperien heraus. Wie wollen Sie solchen Kolossen Einhalt gebieten, wenn die erkennbar auf dem Holzweg sind?

Wenn man sich nicht einig wird und auch nicht durch Druck oder Angebote zum Ziel kommt, muss man allein Vorbild sein etwa bei freier Rede, Menschenrechten, Sozialstandards, Naturschutz, so gut man eben kann.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 29. Mai 2019, 10:58

Senexx hat geschrieben:(29 May 2019, 06:32)

Realitätsfremde Sprechblase.

Wir sind aber nicht im Cartoon.



Neun keineswegs viel mehr die Zukunft kein Cartoon
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 29. Mai 2019, 11:35

Alpha Centauri hat geschrieben:(29 May 2019, 10:58)

Neun keineswegs viel mehr die Zukunft kein Cartoon

Egal wie alt du bist, du wirst das Ende der Nationalstaaten nicht erleben (falls es keinen globalen Krieg mit Kernwaffen gibt).
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mi 29. Mai 2019, 12:30

H2O hat geschrieben:(29 May 2019, 06:07)

Genau genommen hatte man dazu die UNO erfunden, oder zuvor den Völkerbund. Das könnte auch funktionieren, wenn in den Nationalstaaten der eigene Vorteil nicht gegen den Nachteil des Nachbarn erstritten würde. Derzeit bilden sich in Asien neue Imperien heraus. Wie wollen Sie solchen Kolossen Einhalt gebieten, wenn die erkennbar auf dem Holzweg sind?


Das einzige Imperium das sich in Asien herausbildet ist China!

Dem kann Einhalt geboten werden wenn sich die bedrohten Staaten eine einheitliche Front bilden, wenn sich die USA nicht von Europa abwendet und Europa als Einheit auftritt und nicht ein Sammelsurium von Nationalstaaten! . Die Staaten Europas wie auch die Staaten Asiens koennen auf Dauer nur bestehen wenn sie als Nationalstaaten aufhoeren zu existieren und sich als eine Einheit praesentieren.

Genauso Australien und Neuseeland! Wir muessen weg von der Allianz mit den USA und einen Block mit Suedostasien, Japan und den pazifischen Nationen bilden. Wir muessen eine Eineheit werden um China und seine Ambitionen Einhalt zu gebieten
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon H2O » Mi 29. Mai 2019, 15:59

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(29 May 2019, 12:30)

Das einzige Imperium das sich in Asien herausbildet ist China!

Dem kann Einhalt geboten werden wenn sich die bedrohten Staaten eine einheitliche Front bilden, wenn sich die USA nicht von Europa abwendet und Europa als Einheit auftritt und nicht ein Sammelsurium von Nationalstaaten! . Die Staaten Europas wie auch die Staaten Asiens koennen auf Dauer nur bestehen wenn sie als Nationalstaaten aufhoeren zu existieren und sich als eine Einheit praesentieren.

Genauso Australien und Neuseeland! Wir muessen weg von der Allianz mit den USA und einen Block mit Suedostasien, Japan und den pazifischen Nationen bilden. Wir muessen eine Eineheit werden um China und seine Ambitionen Einhalt zu gebieten


Ich sehe mindestens noch drei weitere Imperien, die Lust haben, ihren Herrschaftsbereich aus zu dehnen: Türkei, Iran, Indien, Rußland. Daß wir Europäer schleunigst zusammen finden müssen, daß ist angesichts dieser Entwicklung später klar geworden, Zunächst wollten wir nur keine Kriege mehr miteinander führen. Jetzt haben wir so etwas wie globale Gegner. Das kann zusätzlichen Zwang zur Einheit ausüben... aber ein Weltproblem löst das nicht. Das war doch die steile These am Anfang: Globale Probleme können nur global gelöst werden... und deshalb keine Nationalstaaten mehr. Das stimmt so aber nicht, meine ich.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon H2O » Mi 29. Mai 2019, 16:02

imp hat geschrieben:(29 May 2019, 06:43)

Wenn man sich nicht einig wird und auch nicht durch Druck oder Angebote zum Ziel kommt, muss man allein Vorbild sein etwa bei freier Rede, Menschenrechten, Sozialstandards, Naturschutz, so gut man eben kann.


Ich sehe das auch so. Das Verhalten läßt sich in kleineren Gemeinschaften aber auch entwickeln.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Do 30. Mai 2019, 11:35

H2O hat geschrieben:(29 May 2019, 15:59)

Ich sehe mindestens noch drei weitere Imperien, die Lust haben, ihren Herrschaftsbereich aus zu dehnen: Türkei, Iran, Indien, Rußland. Daß wir Europäer schleunigst zusammen finden müssen, daß ist angesichts dieser Entwicklung später klar geworden, Zunächst wollten wir nur keine Kriege mehr miteinander führen. Jetzt haben wir so etwas wie globale Gegner. Das kann zusätzlichen Zwang zur Einheit ausüben... aber ein Weltproblem löst das nicht. Das war doch die steile These am Anfang: Globale Probleme können nur global gelöst werden... und deshalb keine Nationalstaaten mehr. Das stimmt so aber nicht, meine ich.


Urspruenglich sprachen wir ueber Asien aber D'Accord Russland mit Sicherheit und aggresiv. Die Tuerkei unter Erdowahn moechte aber kann sie es???? Indien , nein denke ich nicht. Indien hat genug interne Probleme ohne territoritale Ambitionen zu pflegen. Kaschmir sehe ich nicht als Herrschaftsbereich auszudehen sondern als ein Resultat einer verfehlten Kolonialpolitik unserer Freunde aus GB.

Und alles was du aufzeugst sind globale Probleme mit manchmal einer nationalen Komponente und deshalb umsomehr ein Argument das diese global geloest warden sollten.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon H2O » Do 30. Mai 2019, 12:41

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(30 May 2019, 11:35)

Urspruenglich sprachen wir ueber Asien aber D'Accord Russland mit Sicherheit und aggresiv. Die Tuerkei unter Erdowahn moechte aber kann sie es???? Indien , nein denke ich nicht. Indien hat genug interne Probleme ohne territoritale Ambitionen zu pflegen. Kaschmir sehe ich nicht als Herrschaftsbereich auszudehen sondern als ein Resultat einer verfehlten Kolonialpolitik unserer Freunde aus GB.

Und alles was du aufzeugst sind globale Probleme mit manchmal einer nationalen Komponente und deshalb umsomehr ein Argument das diese global geloest warden sollten.



Das Verzwickte an unserer Weltlage ist doch aber, daß sich diese imperialen Kräfte stützen, so lange sie nicht unmittelbar aneinander geraten. Da sehe ich nichts Globales. Aber wenn diese Entwicklung global gelöst werden könnte, dann wäre das eine gute Sache... das ist doch klar.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon unity in diversity » Fr 31. Mai 2019, 04:30

Alpha Centauri hat geschrieben:(28 May 2019, 11:08)

Also die Nationalstaaterei hat keine Zukunft mehr globale Problem lassen sich nur global lösen

Unterschiedliche bis gegensätzliche Standortvorstellungen, machen die sozialistische Kollektivierung der Welt, mit einer weltweiten Gleichverteilung der Armut, vorläufig unwahrscheinlich.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 8. Jun 2019, 11:11

unity in diversity hat geschrieben:(31 May 2019, 04:30)

Unterschiedliche bis gegensätzliche Standortvorstellungen, machen die sozialistische Kollektivierung der Welt, mit einer weltweiten Gleichverteilung der Armut, vorläufig unwahrscheinlich.



Hast du auch was ernsthaftes zu dieser Debatte hier beizutragen oder nur Müll?
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon unity in diversity » Sa 8. Jun 2019, 11:35

Alpha Centauri hat geschrieben:(08 Jun 2019, 11:11)

Hast du auch was ernsthaftes zu dieser Debatte hier beizutragen oder nur Müll?

Guten Tag heißt das, wäre nett wenn du künftig etwas höflicher werden könntest!
Zur Sache, du lebst in einem Land mit einem ziemlich gut austarierten Sozialsystem.
Wie willst du das mit offenen Grenzen verteidigen?
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 10. Jun 2019, 16:05

unity in diversity hat geschrieben:(08 Jun 2019, 11:35)

Guten Tag heißt das, wäre nett wenn du künftig etwas höflicher werden könntest!
Zur Sache, du lebst in einem Land mit einem ziemlich gut austarierten Sozialsystem.
Wie willst du das mit offenen Grenzen verteidigen?


Mit welchem guten Sozialsystem.denn aber gut dass beweist wenigsten dein Humor.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Troh.Klaus » Mo 10. Jun 2019, 17:06

Alpha Centauri hat geschrieben:(10 Jun 2019, 16:05)
Mit welchem guten Sozialsystem.denn aber gut dass beweist wenigsten dein Humor.

Du versprichst Dir von der Abschaffung der Nationalstaaten eine Verbesserung unseres Sozialsystems?
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon jack000 » Mo 10. Jun 2019, 17:30

Alpha Centauri hat geschrieben:(10 Jun 2019, 16:05)

Mit welchem guten Sozialsystem.denn aber gut dass beweist wenigsten dein Humor.

Wie soll denn ein gutes Sozialsystem weltweit aussehen?
DU30
"Wer die Sicherheit für Toleranz austauscht, der wird beides verlieren" (Dushan Wegner)

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