Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

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Selina
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Selina » Do 8. Dez 2016, 18:19

Sabine99 hat geschrieben:(08 Dec 2016, 18:14)

Na, ich bin nicht stolz " Deutsche " zu sein.
Warum auch ?
Man kann nur stolz auf Dinge sein, die man selber geleistet hat.
Alle Anderen, die stolz auf Leistungen Anderer sind , sind eh Idioten.
Fußballweltmeister ??
Warum ist man stolz darauf ?
Die sitzen vor dem TV und saufen Bier. Können keine 100 m laufen.
Oder füllt man im Mutterleib einen Bogen aus, welche Nationalität man haben möchte ?
Nationalität ist Zufall, kein Ergebnis einer Eigenleistung.
Wer also Nationalstolz empfindet, kann auf nichts stolz sein, das er persönlich geleistet hat.
:( :( :(


Genau. Sag ich ja. Daher finde ich ja dieses Gerede einige Leute, wir bräuchten angeblich wieder ein neues deutsches Wir-Bewusstsein, so albern ;) Der Welt schadet es nicht, wenn die Deutschen mal bisschen in die zweite Reihe rücken ;)
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Sabine99
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Sabine99 » Do 8. Dez 2016, 18:26

Defätiert ?
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Ein Terraner » Do 8. Dez 2016, 18:26

Dark Angel hat geschrieben:(08 Dec 2016, 17:44)

Ihr macht den Fehler "Staat" mit "Nation"/"Nationalität gleichzusetzen.
Während ein Staat einfach nur eine Herrschafts- bzw Verwaltungsform ist, ist eine Nation eine Gemeinschaft von Menschen, die sich über gemeinsame Merkmale wie Sprache, Sitten, Traditionen, Kultur, Geschichte etc definiert und ist somit kein Kunstprodukt! So kann Nation sehr wohl über das (jeweilige) Staatsgebiet hinausreichen oder ein Staatsgebiet mehrere Nationen umfassen.
Wenn du von "Kunstprodukt" sprichst, meinst du den Staat/Nationalstaat, aber nicht die Nation.


Das stimmt nicht, das was du meinst ist nicht die Nation oder Nationalität sondern Kultur.
Wer eine nukleare Explosion verursacht wird nach StGB §328 mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe bestraft.
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Ein Terraner » Do 8. Dez 2016, 18:28

Sabine99 hat geschrieben:(08 Dec 2016, 18:26)

Defätiert ?


klingt gedeutscht. ;)
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Sabine99 » Do 8. Dez 2016, 18:30

Kling Glöckchen, Klingellingeling, Kling Glöcken, kling... :D
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Sabine99 » Do 8. Dez 2016, 18:31

Ein Terraner hat geschrieben:(08 Dec 2016, 18:26)

Das stimmt nicht, das was du meinst ist nicht die Nation oder Nationalität sondern Kultur.


:thumbup: :thumbup: :thumbup:
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Sabine99 » Do 8. Dez 2016, 18:33

Yo Terraner.
Nennt man " Schach Matt ". :D
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Dark Angel » Do 8. Dez 2016, 18:36

Selina hat geschrieben:(08 Dec 2016, 18:10)

Nö, hab schon die Nation gemeint. Ja, vielleicht kann man das Beiwort "Kunstprodukt" auch weglassen. Mir ging es lediglich darum, dass sich Nation und Identität und Individualität nicht gegenseitig ausschließen müssen und dass die Nation nix Heiliges, Unveränderbares, Unwandelbares ist. Die Nation verändert sich ständig. Und eine flexible bewegliche Nation ist auch offen für fremde Einflüsse. Im Gegenteil: Sie braucht sie sogar, um nicht zu verdorren ;) Und noch was zum Begriff "Kunstprodukt": Die Nation mutiert immer dann zum "Kunstprodukt", wenn verschiedene Gruppen je nach ihren Intentionen einen eigenen Nationen-Begriff verwenden. Also einfach gesagt: Meine Nation muss nicht deine sein ;)

Nöö sie schließen sich nicht aus - im Gegenteil. Zugehörigkeit zu einer Nation ist Teil der sozialen Identität. Die soziale Identität sucht man sich nicht unbedingt aus, die wird halt sehr stark durch Erziehung, durch Sitten, Traditionen, Kultur etc geprägt.
Und dennoch bedeutet der Verlust der sozialen Identität oder eines Teils davon gleichzeitig einen Identitätsverlust - insgesamt.
Stimmt Kultur - als Merkmal einer Nation verändert sich, nimmt auch äußere Einflüsse auf.
Ein Blick in die Geschichte zeigt jedoch, dass immer nur die Einflüsse zu kultureller Entwicklung führten, die mit dem bestehenden Wertekanon kompatibel waren und nicht einfach "übergestülpt" bzw erzwungen waren. Der Blick in die Geschichte zeigt aber auch, dass "Überstülpen" fremder kultureller Einflüsse bzw das Erzwingen von (kulturellen) Veränderungen letztendlich zum Untergang der Ursprungskultur führt. Und das wiederum bedeutet Identitätsverlust.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Ein Terraner » Do 8. Dez 2016, 18:37

Sabine99 hat geschrieben:(08 Dec 2016, 18:33)

Yo Terraner.
Nennt man " Schach Matt ". :D

Bei was?
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Dark Angel » Do 8. Dez 2016, 18:46

Selina hat geschrieben:(08 Dec 2016, 18:19)

Genau. Sag ich ja. Daher finde ich ja dieses Gerede einige Leute, wir bräuchten angeblich wieder ein neues deutsches Wir-Bewusstsein, so albern ;) Der Welt schadet es nicht, wenn die Deutschen mal bisschen in die zweite Reihe rücken ;)

Der Welt schadet es allerdings auch nicht, wenn wir stolz auf unsere Leistungen sind, dann könnten wir wenigstens aufstehen und in die zweite Reihe rücken.
Gegenwärtig befinden wir uns in gar keiner Reihe, sondern ducken uns und hegen und pflegen irgeendwelche Schuldkomplexe.
Dabei begreifen wir nicht, dass Schuld und Verantwortung zwei völlig verschiedene Kategorien sind. Heutige Generationen tragen keine Schuld für die Verbrechen, die die Generation unserer Väter und Großväter begangen hat, wir tragen Verantwortung, dass sich derartiges nie wieder wiederholt.
Und gerade dazu, ist ein neues deutsches Wir-Bewusstsein dringend erforderlich.
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Sabine99 » Do 8. Dez 2016, 18:47

Dark Angel hat geschrieben:(08 Dec 2016, 18:36)

Nöö sie schließen sich nicht aus - im Gegenteil. Zugehörigkeit zu einer Nation ist Teil der sozialen Identität. Die soziale Identität sucht man sich nicht unbedingt aus, die wird halt sehr stark durch Erziehung, durch Sitten, Traditionen, Kultur etc geprägt.
Und dennoch bedeutet der Verlust der sozialen Identität oder eines Teils davon gleichzeitig einen Identitätsverlust - insgesamt.
Stimmt Kultur - als Merkmal einer Nation verändert sich, nimmt auch äußere Einflüsse auf.
Ein Blick in die Geschichte zeigt jedoch, dass immer nur die Einflüsse zu kultureller Entwicklung führten, die mit dem bestehenden Wertekanon kompatibel waren und nicht einfach "übergestülpt" bzw erzwungen waren. Der Blick in die Geschichte zeigt aber auch, dass "Überstülpen" fremder kultureller Einflüsse bzw das Erzwingen von (kulturellen) Veränderungen letztendlich zum Untergang der Ursprungskultur führt. Und das wiederum bedeutet Identitätsverlust.


Blödsinn.
Nur schwache, extremistisch orientierte Kulturen, wurden verändert.
Oder der Einfluss , starker , extremistisch defätierten Kulturen haben dieselbigen versklavt. ;)
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Sabine99 » Do 8. Dez 2016, 18:49

Dark Angel hat geschrieben:(08 Dec 2016, 18:46)

Der Welt schadet es allerdings auch nicht, wenn wir stolz auf unsere Leistungen sind, dann könnten wir wenigstens aufstehen und in die zweite Reihe rücken.
Gegenwärtig befinden wir uns in gar keiner Reihe, sondern ducken uns und hegen und pflegen irgeendwelche Schuldkomplexe.
Dabei begreifen wir nicht, dass Schuld und Verantwortung zwei völlig verschiedene Kategorien sind. Heutige Generationen tragen keine Schuld für die Verbrechen, die die Generation unserer Väter und Großväter begangen hat, wir tragen Verantwortung, dass sich derartiges nie wieder wiederholt.
Und gerade dazu, ist ein neues deutsches Wir-Bewusstsein dringend erforderlich.


" Wir stolz auf unsere Leistungen sind " ???
Bist Du " Wir " ?
Und auf welche Leistungen bist Du / Wir stolz ? ;)
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Selina » Do 8. Dez 2016, 18:50

„Auf irgendeine Weise fehlte es der Atmosphäre an Unschuld, an Zwanglosigkeit. Man verstand bald, dass Politisches umging, die Idee der Nation im Spiel war.“

Thomas Mann, Mario und der Zauberer
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Sabine99 » Do 8. Dez 2016, 18:51

Definiere mal deine " Wir " Leistung .
Bitte. ;)
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Ein Terraner » Do 8. Dez 2016, 18:51

Dark Angel hat geschrieben:(08 Dec 2016, 18:46)

Der Welt schadet es allerdings auch nicht, wenn wir stolz auf unsere Leistungen sind, dann könnten wir wenigstens aufstehen und in die zweite Reihe rücken.
Gegenwärtig befinden wir uns in gar keiner Reihe, sondern ducken uns und hegen und pflegen irgeendwelche Schuldkomplexe.
Dabei begreifen wir nicht, dass Schuld und Verantwortung zwei völlig verschiedene Kategorien sind. Heutige Generationen tragen keine Schuld für die Verbrechen, die die Generation unserer Väter und Großväter begangen hat, wir tragen Verantwortung, dass sich derartiges nie wieder wiederholt.

Genau, Stolz sein weil man auf einer Welle mittreibt, du hattest doch sonst immer recht logische Gedankengänge?


Und gerade dazu, ist ein neues deutsches Wir-Bewusstsein dringend erforderlich.


Ja so ein Blödsinn, der einzige der das braucht sind die aufkeimenden Rechten die sich bestätigt fühlen wollen. Was bitte bringt Nationastolz außer Konfliktpotential?
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Sabine99 » Do 8. Dez 2016, 18:52

Wobei die eigentlicher Frage doch ist, was der volltrunkene Chinese in der Badewanne zu suchen hat ?
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Sabine99 » Do 8. Dez 2016, 18:53

Selina hat geschrieben:(08 Dec 2016, 18:50)

„Auf irgendeine Weise fehlte es der Atmosphäre an Unschuld, an Zwanglosigkeit. Man verstand bald, dass Politisches umging, die Idee der Nation im Spiel war.“

Thomas Mann, Mario und der Zauberer


Na, Thomas Mann ???
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Selina » Do 8. Dez 2016, 18:53

Dark Angel hat geschrieben:(08 Dec 2016, 18:36)

Der Blick in die Geschichte zeigt aber auch, dass "Überstülpen" fremder kultureller Einflüsse bzw das Erzwingen von (kulturellen) Veränderungen letztendlich zum Untergang der Ursprungskultur führt. Und das wiederum bedeutet Identitätsverlust.


Ja klar. Da würde mir als Ossi auch sofort ein prächtiges Beispiel einfallen :D :D :D
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Europa2050 » Do 8. Dez 2016, 19:00

Selina hat geschrieben:(08 Dec 2016, 18:53)

Ja klar. Da würde mir als Ossi auch sofort ein prächtiges Beispiel einfallen :D :D :D


Das war nur die Rache für das, was unsere bairischen Vorfahren ab 1871 alles von Preußen und Sachsen übergestülpt bekamen...
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Selina » Do 8. Dez 2016, 19:01

Dark Angel hat geschrieben:(08 Dec 2016, 18:46)

Der Welt schadet es allerdings auch nicht, wenn wir stolz auf unsere Leistungen sind, dann könnten wir wenigstens aufstehen und in die zweite Reihe rücken.
Gegenwärtig befinden wir uns in gar keiner Reihe, sondern ducken uns und hegen und pflegen irgeendwelche Schuldkomplexe.
Dabei begreifen wir nicht, dass Schuld und Verantwortung zwei völlig verschiedene Kategorien sind. Heutige Generationen tragen keine Schuld für die Verbrechen, die die Generation unserer Väter und Großväter begangen hat, wir tragen Verantwortung, dass sich derartiges nie wieder wiederholt.
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Da kann ich dir nur zustimmen. Bis auf den Satz "Gegenwärtig befinden wir uns in gar keiner Reihe, sondern ducken uns und hegen und pflegen irgeendwelche Schuldkomplexe." Nee, eben nicht. Wir ducken uns nicht und hegen und pflegen eher einen neuen Nationalismus. Motto: Am deutschen Wesen soll (wieder mal) die Welt genesen. Und dass wir als die Nachgeborenen keine Schuld an den Gräueltaten unserer Väter und Großväter tragen, das ist ja nun klar. Aber dass wir alle die Verantwortung wahrnehmen sollten, dass ein deutscher Nationalismus und eine deutsche Großmannssucht nie wieder das Sagen haben auf der Welt, das ist eben leider nicht so selbstverständlich.
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