Terrorismus und Islam

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Adam Smith
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Adam Smith » So 2. Jul 2017, 02:11

Wasteland hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:08)

Es gibt mehrere belegte christliche Ansichten zum Märtyrertum. Historischer Fakt. Von mir belegt, von euch mit Schaum vor dem Mund betobt.
Und das was du mir unterstelltest bezeichnete Bleibtreu als "dreiste Lüge" (whataboutism).
Natürlich hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus. Business as usual. Um Aufrichtigkeit geht es hier schon lange nicht mehr.

Christliche Märtyrer sterben für ihren Glauben. Aber sie bringen keine anderen Menschen um.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Zunder » So 2. Jul 2017, 02:12

Wasteland hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:08)

Es gibt mehrere belegte christliche Ansichten zum Märtyrertum.

Es geht ganz konkret darum, daß im Christentum niemand zum Märtyrer wird, wenn er beim Abschlachten Ungläubiger getötet wird.
Da hilft dein Rumgeeier gar nichts.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Wasteland » So 2. Jul 2017, 02:13

Adam Smith hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:11)

Christliche Märtyrer sterben für ihren Glauben. Aber sie bringen keine anderen Menschen um.


Hast du die Diskussion verfolgt? Es gab solche Ansichten im Christentum. In etwa zur selben Zeit in der sich der Islam gerade befindet. Das übliche halt. Alle Religionen sind gleich dämlich.
Das werdet ihr schon noch verstehen, auch wenn es juckt Partei zu ergreifen.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Wasteland » So 2. Jul 2017, 02:20

Zunder hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:12)

Es geht ganz konkret darum, daß im Christentum niemand zum Märtyrer wird, wenn er beim Abschlachten Ungläubiger getötet wird.
Da hilft dein Rumgeeier gar nichts.


Vor 800 Jahren wurden genau solche Menschen zu Märtyrern. Die sind im Himmel, im Einklang mit der christlichen Lehre, frag die Zeitgenossen oder lies nach. Die Fakten hast du bereit. Aber Abu Zunder/Papst Zunder hat die zutreffenden Interpretationen sowohl zum Islam, als auch zum Christentum. Dein Vertretersprech für Christen- und Judentum ändert nichts an den historischen Fakten.
Aber ich weiß schon. "Das hat alles nichts mit dem Christentum zu tun." (Aber Jesus, aber das Neue Testament, alles so wie ich es interpretiere) Du klingst nach wie vor wie Pierre Vogel, von der anderen Seite (Islam ist eine politische Ideologie, gut kopiert von den Salafisten, ganz sicher ohne Hintergedanken).
Das ist für jeden der an Erkenntnisgewinn interessiert ist, keine Diskussion wert.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Adam Smith » So 2. Jul 2017, 02:21

Wasteland hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:13)

Hast du die Diskussion verfolgt? Es gab solche Ansichten im Christentum. In etwa zur selben Zeit in der sich der Islam gerade befindet. Das übliche halt. Alle Religionen sind gleich dämlich.
Das werdet ihr schon noch verstehen, auch wenn es juckt Partei zu ergreifen.


Das Christentum war (teilweise) (sehr viel) schlimmer als der IS. Das ist richtig. Trotzdem sterben Märtyrer für ihren Glauben.

Märtyrer, auch Martyrer (von altgriechisch μάρτυς mártys „Zeuge“ oder μαρτύριον martýrion „Zeugnis“;[1] weibliche Formen Märtyrerin bzw. Martyrerin sowie Märtyrin bzw. Martyrin) sind Menschen, die um des Bekenntnisses ihres Glaubens willen leiden, ggf. ihren gewaltsamen Tod erdulden.


https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rtyrer
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Wasteland » So 2. Jul 2017, 02:22

Adam Smith hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:21)

Das Christentum war (teilweise) (sehr viel) schlimmer als der IS. Das ist richtig. Trotzdem sterben Märtyrer für ihren Glauben.



https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rtyrer


Ja. Der Islam ist heute wesentlich übler als das Christentum, was den Extremismus angeht. Das war nicht immer so, ist aber heute so. Fakt.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Adam Smith » So 2. Jul 2017, 02:24

Wasteland hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:20)

Vor 800 Jahren wurden genau solche Menschen zu Märtyrern. Die sind im Himmel, im Einklang mit der christlichen Lehre, frag die Zeitgenossen oder lies nach. Die Fakten hast du bereit. Aber Abu Zunder/Papst Zunder hat die zutreffenden Interpretationen sowohl zum Islam, als auch zum Christentum. Dein Vertretersprech für Christen- und Judentum ändert nichts an den historischen Fakten.
Aber ich weiß schon. "Das hat alles nichts mit dem Christentum zu tun." (Aber Jesus, aber das Neue Testament, alles so wie ich es interpretiere) Du klingst nach wie vor wie Pierre Vogel, von der anderen Seite (Islam ist eine politische Ideologie, gut kopiert von den Salafisten, ganz sicher ohne Hintergedanken).
Das ist für jeden der an Erkenntnisgewinn interessiert ist, keine Diskussion wert.


Das waren aber keine Märtyrer.

Als erste Märtyrer von Rom werden im Martyrologium Romanum die Christen bezeichnet, die im Anschluss an den großen Brand Roms Opfer der Neronischen Christenverfolgung wurden. Sie werden als Heilige verehrt.


https://de.wikipedia.org/wiki/Erste_M%C ... er_von_Rom

Christliche Märtyrer sterben ausschließlich aus dem Grund, weil sie Christen sind.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Adam Smith » So 2. Jul 2017, 02:25

Wasteland hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:22)

Ja. Der Islam ist heute wesentlich übler als das Christentum, was den Extremismus angeht. Das war nicht immer so, ist aber heute so. Fakt.


Das Christentum war früher mal schlimmer. Ändert aber nichts an der christlichen Definition von Märtyrer.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Wasteland » So 2. Jul 2017, 02:25

Zunder hat geschrieben:(01 Jul 2017, 14:58)

Genau. Die Verhältnisse im Iran, in Saudi-Arabien etc. haben gar nichts mit dem Islam zu tun.


Auch christlicher Terror und Märtyrertum beim Töten Ungläubiger haben ganz und gar nichts mit dem Christentum zu tun, obwohl zweifelsfrei belegt.
Frag den ganz und gar säkularen, unparteiischen und atheistischen Religionskritiker Zunder "Aber Jesus".
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Wasteland » So 2. Jul 2017, 02:28

Adam Smith hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:25)

Das Christentum war früher mal schlimmer. Ändert aber nichts an der christlichen Definition von Märtyrer.


Ich habe bereits belegt das es im Christentum mehrere Definitionen für Märtyrertum gab. Alles Geschichtenerzählen ändert an den Fakten nichts. Wenn du das nicht gelesen hast, lies nochmal nach.
Aber ich verstehe das man das in der Fankurve nicht sehen will.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Adam Smith » So 2. Jul 2017, 02:32

Wasteland hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:28)

Aber ich verstehe das man das in der Fankurve nicht sehen will.


Weil ich Christ bin muss ich also so argumentieren. Ich bin aber kein Christ. Sollen wir das mal durchgehen? Ich mit dem Christentum und du mit dem Islam?
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Wasteland » So 2. Jul 2017, 02:36

Adam Smith hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:32)

Weil ich Christ bin muss ich also so argumentieren. Ich bin aber kein Christ.


Ich bin Atheist. Alle Religionen sind gleich unsinnig und haben historisch für dasselbe Leid und teilweise im Detail sogar für denselben Wahnsinn gesorgt (Märtyrertum als Belohnung für das Töten Ungläubiger = Christentum/Islam).
Das ist belegt. Wurde belegt. Das ist historischer Fakt. Ich leugne nicht das der Islam diese Auslegung ermöglicht. Aber ich stelle fest das das Christentum dies auch tut und habe dafür Beweise geliefert.
Ihr leugnet das, völlig irrational, entgegen aller Tatsachen. Wer dies tut sitzt offensichtlich in der Fankurve, weil Fakten geleugnet werden. Ich habe keine Lust solche ideologische Fiktion zu diskutieren und dieses Kasperletheater zu unterstützen. Es wurde belegt, an der herumlügerei ändert sich nichts. Was soll man da diskutieren.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Adam Smith » So 2. Jul 2017, 02:39

Wasteland hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:36)

Ich bin Atheist. Alle Religionen sind gleich unsinnig und haben historisch für dasselbe Leid und teilweise im Detail sogar für denselben Wahnsinn gesorgt (Märtyrertum als Belohnung für das Töten Ungläubiger = Christentum/Islam).
Das ist belegt. Wurde belegt. Das ist historischer Fakt. Ich leugne nicht das der Islam diese Auslegung ermöglicht. Aber ich stelle fest das das Christentum dies auch tut und habe dafür Beweise geliefert.
Ihr leugnet das, völlig irrational, entgegen aller Tatsachen. Wer dies tut sitzt offensichtlich in der Fankurve, weil Fakten geleugnet werden. Ich habe keine Lust solche ideologische Fiktion zu diskutieren und diese Kasperletheater zu unterstützen.

Die Welt wäre besser, wenn es das Christentum nicht geben würde. Und nun du.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Wasteland » So 2. Jul 2017, 02:43

Adam Smith hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:39)

Die Welt wäre besser, wenn es das Christentum nicht geben würde. Und nun du.


Die Welt wäre leider auch ohne alle Religionen nicht besser, obwohl ich sie alle nicht mag. Das Problem ist der Mensch der andere Menschen im Namen einer höheren Macht bevormunden will.
Jetzt du wieder.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Adam Smith » So 2. Jul 2017, 02:46

Wasteland hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:43)

Die Welt wäre leider auch ohne alle Religionen nicht besser, obwohl ich sie alle nicht mag. Das Problem ist der Mensch der andere Menschen im Namen einer höheren Macht bevormunden will.
Jetzt du wieder.

Jetzt hast du dich mal wieder herausgewunden. Unterstellst mir aber ein christlicher Fan zu sein, weil ich deiner Argumentation nicht folge.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Wasteland » So 2. Jul 2017, 02:54

Adam Smith hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:46)

Jetzt hast du dich mal wieder herausgewunden. Unterstellst mir aber ein christlicher Fan zu sein, weil ich deiner Argumentation nicht folge.


Ok. Lass mich das nochmal genau ausdrücken, damit du die Chance hast dich genau zu positionieren. Ich denke alle Religionen sind gleich schlecht. Exakt gleich schlecht. Judentum, Islam, Christentum, Buddhismus, Hinduismus you name it.
Ich glaube das deshalb, weil ich einige von denen studiert habe und erkannt habe das Extremismus nicht die frage der religiösen Textinhalte ist, sondern die Frage der Machtfrage und der Bedürfnisse.
Alle Religionen wurden so ausgelegt, das sie friedlich waren wenn sie in der Minderheit waren (Christentum/Islam/Judentum) und wurden aggressiv wenn sie in der Mehrheit waren (Christentum/Judentum/Islam/ Hinduismus) etc. Die Lehren der Religionen waren dabei irrelevant, das System immer das gleiche. Das Problem war der Faktor Mensch, Macht, Politik.
Nur Ideologen leugnen das. Das kann man nachlesen. Nur religiös affektierte leugnen das, weil sie betroffen sind und das emotional ablehnen. Ich finde das Christentum genau so dumm wie den Islam, das Judentum oder den Hinduismus oder Buddhismus. Die haben alle herumgeschlachtet in der Geschichte, weil sie nicht daran interessiert sind die Menschheit voranzubringen, sondern weil allesamt ihren Aberglauben zu einem gesellschaftlichen System erheben wollen. Ohne Ausnahme.
Aber ich höre immer nur Argumente die eine Religion bevorzugen und von sich behaupten atheistisch zu sein. Lächerlich.
Besonders übel ist das diese Fankurven-Dauerkartenbesitzer sich als objektive Kritiker verkaufen.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Jekyll » So 2. Jul 2017, 08:07

Wasteland hat geschrieben:(02 Jul 2017, 02:54)

Ok. Lass mich das nochmal genau ausdrücken, damit du die Chance hast dich genau zu positionieren. Ich denke alle Religionen sind gleich schlecht. Exakt gleich schlecht. Judentum, Islam, Christentum, Buddhismus, Hinduismus you name it.
Ich glaube das deshalb, weil ich einige von denen studiert habe und erkannt habe das Extremismus nicht die frage der religiösen Textinhalte ist, sondern die Frage der Machtfrage und der Bedürfnisse.
Alle Religionen wurden so ausgelegt, das sie friedlich waren wenn sie in der Minderheit waren (Christentum/Islam/Judentum) und wurden aggressiv wenn sie in der Mehrheit waren (Christentum/Judentum/Islam/ Hinduismus) etc. Die Lehren der Religionen waren dabei irrelevant, das System immer das gleiche. Das Problem war der Faktor Mensch, Macht, Politik.
Nur Ideologen leugnen das. Das kann man nachlesen. Nur religiös affektierte leugnen das, weil sie betroffen sind und das emotional ablehnen. Ich finde das Christentum genau so dumm wie den Islam, das Judentum oder den Hinduismus oder Buddhismus. Die haben alle herumgeschlachtet in der Geschichte, weil sie nicht daran interessiert sind die Menschheit voranzubringen, sondern weil allesamt ihren Aberglauben zu einem gesellschaftlichen System erheben wollen. Ohne Ausnahme.
Aber ich höre immer nur Argumente die eine Religion bevorzugen und von sich behaupten atheistisch zu sein. Lächerlich.
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Zustimmung, insbesondere was den "Faktor Mensch" angeht inkl. Minorität und Majorität, die darüber befindet, ob eine Religion/Ideologie als unterdrückerisch agiert oder freidlich und tolerant daherkommt. Das ist dermaßen offenkundig, nur ideologisch Verblendete können das noch leugnen.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon schelm » So 2. Jul 2017, 08:53

Jekyll hat geschrieben:(02 Jul 2017, 08:07)

Zustimmung, insbesondere was den "Faktor Mensch" angeht inkl. Minorität und Majorität, die darüber befindet, ob eine Religion/Ideologie als unterdrückerisch agiert oder freidlich und tolerant daherkommt. Das ist dermaßen offenkundig, nur ideologisch Verblendete können das noch leugnen.

Der Faktor Mensch muss allerdings gegenüber der Schriftgläubigkeit auch überhaupt bestehen können. Das heisst, der Mensch kann nachhaltig nur eine konstruktive Umsetzung der Religion gesellschaftlich etablieren bzw. durchsetzen, wenn er dies theologisch gegenüber den Konservativen auch rechtfertigen kann. Und da wiederum sieht's bei einer als unveränderlich und wortwörtlich offenbart geglaubten Schrift ziemlich eng aus mit dem Interpretationsspielraum, insbesondere deshalb, wenn in der Schrift selbst jeder Ansatz eines Zuckerbrotes durch die Ambivalenz der Peitsche wieder relativiert werden kann, grundsätzliche, nicht relativierbare Paradigmen fehlen wie dem, sich eher selbst aufzugeben als mittels Gewalt sein Recht durchzusetzen ( " Feindesliebe " ).
Denk ich an D in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Heinrich Heine.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon gödelchen » So 2. Jul 2017, 12:31

Jekyll hat geschrieben:(02 Jul 2017, 08:07)

Zustimmung, insbesondere was den "Faktor Mensch" angeht inkl. Minorität und Majorität, die darüber befindet, ob eine Religion/Ideologie als unterdrückerisch agiert oder freidlich und tolerant daherkommt. Das ist dermaßen offenkundig, nur ideologisch Verblendete können das noch leugnen.


Richtig !

.....................nur ist der Mensch auch die Schwachstelle dabei. Es bedarf vieler kluger Menschen sich von dem Prinzip der ideologischen Uneinsichtigkeit zu befreien. Einige Menschen werden dafür von anderen Menschen noch umgebracht oder eingekerkert., manche benutzen Baukräne.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Jekyll » So 2. Jul 2017, 12:55

gödelchen hat geschrieben:(02 Jul 2017, 12:31)

Richtig !

.....................nur ist der Mensch auch die Schwachstelle dabei. Es bedarf vieler kluger Menschen sich von dem Prinzip der ideologischen Uneinsichtigkeit zu befreien. Einige Menschen werden dafür von anderen Menschen noch umgebracht oder eingekerkert., manche benutzen Baukräne.
"Faktor Mensch" impliziert ja bereits, dass der Mensch die Schwachstelle an dem ganzen ist. Er ist aber auch der entscheidende Faktor (nicht etwa starre ideologische Strukturen wie Religionen oder politische Systeme), weil er - wie du richtig erkannt hast - die Dinge auch ändern kann.
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