Wer unten ist bleibt unten

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lamb of god
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Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon lamb of god » Mi 18. Jun 2008, 14:35

Das behaupte nicht ich, sondern, nun zum wiederholtem Male, die Bundesagentur für Arbeit selbt. Erst Anfang Juni, hatte das IAB festgestellt, dass nur jeder 8. den Sprung aus dem Niedringlohnsektor schafft. Nun legt die BA in einem Sonderbericht ein Schäufelchen nach. Sie hat sich nämlich mit den Übergangsraten aus Grundsicherung(SGBII) in Beschäftigung auseinandergesetzt. Insbesondere ging es um den Überrgang in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Dabei wurde festgestellt, dass im Zweitraum des ersten Halbjahres 2007 diese Übergangsrate bei sage und schreibe 3,4% bundesweit lag.

Eine weitere Frage war, eine differenzierte Betrachtung der Leistungsfähigkeit getrennt nach Träger. Dabei stellte sich heraus, dass es gesamtbesehen keinen allzugroßen Unterschied macht ob der Träger eine ARGE oder kommunaler Träger ist. Lediglich bei der Verteilung von Übergangsraten von Trägern mit guter Arbeitsmarktlage kann festgestellt werden, dass dort ARGEn besser arbeiten. Insg. ergab sich dieses Bild
Die Arbeitsagenturen in ge-trennter Aufgabenwahrnehmung erreichen im Schnitt eine Übergangsrate von 5,0 Prozent, wäh-rend die zugelassenen kommunalen Träger eine Übergangsrate von 3,8 Prozent erreichen. Die durchschnittliche Übergangsrate aller ARGEn liegt bei 4,0 Prozent.
Zu guter letzt stellte die BA ausserdem fest, dass die Übergangsraten dort höher sind, wo die SGBII-Quoten relativ niedrig sind. Links zu den genannten Publikation findet ihr hier.
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon bakunicus » Mi 18. Jun 2008, 15:27

Das ist doch logisch.
Wenn der Druck auf die Arbeitnehmer seit Jahren zunimmt niedrigere Löhne und höhere Arbeitszeiten zu akzeptieren, dann füttert man sie doch nicht beim nächsten Job mit einer Lohnerhöhung.

Selbst Qualifikation ist kein Garant mehr für gutes Einkommen.
Dazu kommt noch, dass von Weiterbildung nur geredet wird, aber sie findet innerbetrieblich oder über die Argen kaum noch statt.

Aus fordern und fördern wurde nun nur noch fordern, bzw. aufs Abstellgleis parken.

Meine Vermutung ist, dass es einfach nicht mehr genug Arbeit gibt; unabhängig von den Bemühungen aus der Vergangenheit eine große Sockelarbeitslosigkeit zu schaffen, die den Druck auf die Arbeitnehmer erhöht.
viewtopic.php?f=4&t=41

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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon Erstgeborener » Mi 18. Jun 2008, 20:16

Wer weiß, vielleicht ist das Problem auch in der Person so manch eines Betroffenen zu suchen.
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon Kopernikus » Mi 18. Jun 2008, 22:05

Erstgeborener hat geschrieben:Wer weiß, vielleicht ist das Problem auch in der Person so manch eines Betroffenen zu suchen.


Ich glaube, das würde niemand gänzich bestreiten. Allerdings sollte man diesen Personenkreis ins Verhältnis zu denen setzen, für die wohl einfach kein Platz mehr zu sein scheint in unserer Wirtschaft.
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http://www.youtube.com/watch?v=xwsOi0ypuSI
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon Erstgeborener » Mi 18. Jun 2008, 23:30

Kopernikus hat geschrieben:
Ich glaube, das würde niemand gänzich bestreiten. Allerdings sollte man diesen Personenkreis ins Verhältnis zu denen setzen, für die wohl einfach kein Platz mehr zu sein scheint in unserer Wirtschaft.


Richtig, das sollte man machen.
Gibt es Zahlen dazu?
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon bakunicus » Do 19. Jun 2008, 00:44

Erstgeborener hat geschrieben:
Richtig, das sollte man machen.
Gibt es Zahlen dazu?


in lüneburg kommen 1.300 offene stellen bei der arge auf ca. 11.000 suchende.

stand märz 07


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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon ToughDaddy » Do 19. Jun 2008, 09:02

@log

Wer das noch nicht selber mitbekommen hat, kann nur blind in der Gegend rumlaufen. Aber mir persönlich begegnen weiterhin solche Leute. Und hier im Forum dürfte es wohl auch noch genug dieser armen Seelen geben. :giggle:


@bakanicus

Deswegen finde ich es immer lustig, wenn behauptet wird, dass Du mit ständiger Leistungsbereitschaft auch Aufstiegschancen hast. Du schaffst es maximal, dass das Risiko geringer ist, dass Du gekündigt wirst, aber ansonsten erreicht man mehr mit Arschleckerei und anderen Nettigkeiten.
Und selbständig machen ist auch ein Witz, wenn man keine Finanzen dafür hat.


@Erstgeborener

Muss es ja, wie könnte man nur denken, dass das System Müll ist.
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon MoOderSo » Do 19. Jun 2008, 12:02

bakunicus hat geschrieben:
in lüneburg kommen 1.300 offene stellen bei der arge auf ca. 11.000 suchende.

stand märz 07

Wobei sehr viele Unternehmen bewusst darauf verzichten offene Stellen der ARGE zu melden.
Zurecht, wie ich meine.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon lamb of god » Do 19. Jun 2008, 12:17

MoOderSo hat geschrieben:Wobei sehr viele Unternehmen bewusst darauf verzichten offene Stellen der ARGE zu melden.
Irrtum. Das war einmal.Richtig ist zwar, dass nicht alle Stellen der Arge gemeldet werden, aber der Job-Robot der BA greift auch auf alle anderen Stellendatenbanken zu. Im Übrigen findet man auch bei alllen anderen großen Jobsuchmaschinen immer nur die Trefferzahl die man bei der BA findet. In D kommt schon seit Jahren auf 10 Arbeitslose nur eine realexistierende Stelle.
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon MoOderSo » Do 19. Jun 2008, 12:32

lamb of god hat geschrieben:Irrtum. Das war einmal.Richtig ist zwar, dass nicht alle Stellen der Arge gemeldet werden, aber der Job-Robot der BA greift auch auf alle anderen Stellendatenbanken zu. Im Übrigen findet man auch bei alllen anderen großen Jobsuchmaschinen immer nur die Trefferzahl die man bei der BA findet. In D kommt schon seit Jahren auf 10 Arbeitslose nur eine realexistierende Stelle.

Also mir fallen in meiner näheren Umgebung locker 10 Stellen ein, wo selbst ein ungelernter Arbeitsloser eine Beschäftigung finden würde, so er denn wollte.
Und hier herrscht 15%ige Arbeitslosigkeit.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon bakunicus » Do 19. Jun 2008, 13:20

MoOderSo hat geschrieben:Wobei sehr viele Unternehmen bewusst darauf verzichten offene Stellen der ARGE zu melden.
Zurecht, wie ich meine.


das ist richtig.
andersrum melden sich auch viele arbeitslose nicht, und nicht alle offenen stellen kann man 1:1 besetzen.

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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon bakunicus » Do 19. Jun 2008, 13:25

MoOderSo hat geschrieben:Also mir fallen in meiner näheren Umgebung locker 10 Stellen ein, wo selbst ein ungelernter Arbeitsloser eine Beschäftigung finden würde, so er denn wollte.
Und hier herrscht 15%ige Arbeitslosigkeit.


versuch macht klug.

ich bin nicht der einzige, der trotz abgeschlossener berufsausbildung ( siebdrucker ) noch nicht mal einen job in der produktion in einer fabrik bekommt.
ein bekannter von mir, gelernter dachdecker und handwerkliches multitalent hat gerade drei monate intensiv gesucht.
nun fährt er 50 h / woche taxi, um einigermaßen über die runden zu kommen.
in lüneburg ist jedenfalls nix mit jobwunder oder aufschwung.

beim telefoncheck wollen die personaler von mir noch nicht mal bewerbungsunterlagen.
standardantwort ist: " versuchen sie es in einem halben jahr noch mal ".

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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon lamb of god » Do 19. Jun 2008, 13:48

MoOderSo hat geschrieben:Also mir fallen in meiner näheren Umgebung locker 10 Stellen ein, ....
Immer wieder die selbe Leier.

ICH KENNE...
Jeder kennt einen oder irgendwas. In einer Gesellschaft ist das normal, denn das
soziale Tier Mensch kann nur deswegen überleben weil es Kontakte
gibt. Aber dieses Ich kenne einen wird immer wieder gern genutzt um
auf vermeintlich Missstände in Verteilungsfragen hinzuweisen. Bei der
derzeitigen Reise nach Jerusalem die sich selbst Arbeitsmarkt
schimpft, interessiert es die meisten Menschen nicht, dass es für
46Mio erwerbsfähige Personen nur 40 Mio Stühle gibt, von denen ein
Gutteil aber eigentlich auf den Sperrmüll entsorgt gehört. All das
wird mit Ich kenne einen... weggewischt.

Ich kenne einen Lottomillionär. Würde ich deswegen ernsthaft
vorschlagen, dass die Menschen ihr Geld zukünftig mit Lottospielen
verdienen sollten? Was insbesondere in Webforen auffällt ist, wie
viele Menschen gerade dort vermeintliche Faulpelze kennen. Die wissen
alles über die...vor allem wissen die ganz genau, dass es sich um
genau jene Schmarotzer handelt wie sie BLÖD&Co vorführen. Man muss
doch mal die Gesamtheit betrachten.


Ich kenne nicht nur einen, sondern ich kenne mehr als genug, die
bestbezahlt in Lohn und Brot stehen, obgleich ihr einziges Verdienst
gerademal mal darin besteht ein Bekannter von X und Y zu sein und sie
nur deswegen ihre Position bekleiden. Auch und gerade in Amtsstuben,
aber selbstverständlich auch in der Privatwirtschaft. Nur käme ich
nie auf den Gedanken von diesen Summa summarum Einzelfällen auf den
Rest zu schliessen.
Diese Art und Weise Gesehenes, Erzähltes, aus den
Fingern Gesaugtes zu extrapolieren finden wir auf anderer Seite
hingegen zur Genüge.
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon ToughDaddy » Do 19. Jun 2008, 18:11

MoOderSo hat geschrieben:Also mir fallen in meiner näheren Umgebung locker 10 Stellen ein, wo selbst ein ungelernter Arbeitsloser eine Beschäftigung finden würde, so er denn wollte.
Und hier herrscht 15%ige Arbeitslosigkeit.


Och auch mir fallen hier etliche Jobs ein, alle bezahlt unter aller Sau. :o


@log

Stimmt, davon kennt wohl jeder genug Menschen. Und 1-2 Schmarotzer hat auch schon jeder gesehen, wenn er in der Stadt war. Aber Verallgemeinerung kommt immer gut. ;)
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon Locutus » Fr 20. Jun 2008, 00:33

bakunicus hat geschrieben:
versuch macht klug.

ich bin nicht der einzige, der trotz abgeschlossener berufsausbildung ( siebdrucker ) noch nicht mal einen job in der produktion in einer fabrik bekommt.
ein bekannter von mir, gelernter dachdecker und handwerkliches multitalent hat gerade drei monate intensiv gesucht.
nun fährt er 50 h / woche taxi, um einigermaßen über die runden zu kommen.
in lüneburg ist jedenfalls nix mit jobwunder oder aufschwung.

beim telefoncheck wollen die personaler von mir noch nicht mal bewerbungsunterlagen.
standardantwort ist: " versuchen sie es in einem halben jahr noch mal ".

bakunicus


Ich habe in 2003/2004 als damals Arbeitsloser ähnliches erlebt. Selbst mit einem Uni-Diplom wurde ich wie ein Stück Dreck behandelt. Stets hat man mir das Gefühl gegeben, völlig überflüssig und lästig zu sein. Ich bin trotzdem 3x die Woche zum Arbeitsamt gerannt und bin denen richtig auf die Eier gegangen. In 2 Jahren haben die mir einen Job als Versicherungsvertreter angeboten, freiberuflich natürlich... :roll: . Bei den Zeitarbeitsfirmen und privaten Vermittlern war es ähnlich, Bewerbungsbogen ausgefüllt und dann nie wieder was von denen gehört. Auf 2/3 aller Bewerbungen gab es noch nicht mal eine Antwort. Wenn ich heute, nach 4 Jahren in Lohn und Brot, in die Stellenanzeigen im Internet schaue, sehe ich den gleichen Dreck, wie damals. Ich habe einfach Glück gehabt, dass ich wieder reingekommen bin. Sowas wie die Arbeitslosigkeit möchte ich nicht nochmal erleben. ich glaube diesmal, würde ich kriminell werden, obwohl das nicht meiner Natur entspricht. :(
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon MoOderSo » Fr 20. Jun 2008, 01:09

ToughDaddy hat geschrieben:
Och auch mir fallen hier etliche Jobs ein, alle bezahlt unter aller Sau. :o

Ich schrieb ja auch von Stellen für Ungelernte.
Dass man da keine 3000€ nach Hause bringt ist klar.
Aber es ist mehr als HartzIV und man tut was.
Immer noch besser als zu Hause sitzen und dem Staat unnötig auf der Tasche zu liegen.

@lamb of god
Darf ich fragen, wo ich generalisiere?
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon lamb of god » Fr 20. Jun 2008, 01:50

MoOderSo hat geschrieben:[

@lamb of god
Darf ich fragen, wo ich generalisiere?
Sowas
MoOderSo hat geschrieben:Also mir fallen in meiner näheren Umgebung locker 10 Stellen ein,...
ist die typische Reaktion wenn man mal auf die Gesamtzahlen verweist. Manche wollen die Wahrheit nicht wahr haben.
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Hallo Oslo! Seit wann wird der Nobelpreis für einen Wahlkampf verliehen???
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon MoOderSo » Fr 20. Jun 2008, 02:11

lamb of god hat geschrieben:Sowasist die typische Reaktion wenn man mal auf die Gesamtzahlen verweist. Manche wollen die Wahrheit nicht wahr haben.

Was denn für eine Wahrheit?
Dass so und so viele Arbeitslose auf eine offene Stelle kommen?

Ja und?
Leugne ich das?
Nein!
Ich stelle nur fest, dass nicht alle Arbeitslosen unbedingt so scharf darauf sind einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, denn sonst gäbe es diese freien Stellen nicht.
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon ToughDaddy » Fr 20. Jun 2008, 06:05

MoOderSo hat geschrieben:Was denn für eine Wahrheit?
Dass so und so viele Arbeitslose auf eine offene Stelle kommen?

Ja und?
Leugne ich das?
Nein!
Ich stelle nur fest, dass nicht alle Arbeitslosen unbedingt so scharf darauf sind einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, denn sonst gäbe es diese freien Stellen nicht.


Wieviele sind denn nicht scharf?
Hängt dies auch teilweise mit den :irony: hohen Löhnen zusammen?
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Re: Wer unten ist bleibt unten

Beitragvon Hellmann » Fr 20. Jun 2008, 06:48

MoOderSo hat geschrieben:Was denn für eine Wahrheit?
Dass so und so viele Arbeitslose auf eine offene Stelle kommen?

Ja und?
Leugne ich das?
Nein!
Ich stelle nur fest, dass nicht alle Arbeitslosen unbedingt so scharf darauf sind einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, denn sonst gäbe es diese freien Stellen nicht.

So leicht findet sich immer wieder ein aufgeschlossener Geist wie Du, um die kleinen Leute und Opfer der herrschenden Verhältnisse gegeneinander aufzuhetzen.

Wieviel Geld die Reichen einschieben, ohne etwas dafür zu leisten, übersteigt sicher Dein Vorstellungsvermögen.

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