Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

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Wähler
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon Wähler » Mi 2. Okt 2019, 06:45

franktoast hat geschrieben:(01 Oct 2019, 12:40)
Die natürlichen Kräfte des Marktes (=Eigenwohl der Teilnehmer) bewirken, dass sich das Angebot der Nachfrage angleicht. Sei es durch diverse Nebenabsprachen, sei es durch den Verfall der Immobilie.
Lerne: Lass die Finger vom Marktpreis!

Es ist nicht so einfach, wie dargestellt. Die Preisbildung für Grundstücke und Immobilien hängt wesentlich von der Lage des Grundstückes ab. Je besser die durch öffentliche Steuergelder finanzierte Infrastruktur im Umfeld der Immobilie, um so höher der Preis.
Hier sollte die Gesellschaft das Eigenwohl beschneiden, am besten durch Abschöpfen unverdienter Gewinne mittels Steuer für die Lage der Immobilie. Richtig ist auch, das öffentliche Grundstücke durch den Staat billiger an neubauende oder sanierende Investoren abgegeben werden, wenn diese Sozialwohnungen bauen.
Wer in einer Metropolregion seinen Arbeitsplatz hat, sollte nicht zum langen Pendeln noch ermuntert werden, weil das die Infrastrukturkosten und ökologischen Folgen noch weiter hoch treibt.
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon franktoast » Mi 2. Okt 2019, 13:03

Atue001 hat geschrieben:(02 Oct 2019, 00:45)
Sofern es da vernünftige Ideen für einen besseren Markt gibt - selbstverständlich! Hast du Angst vor besseren Märkten?

Kommt drauf an, was du unter "besser" verstehst. Eine relative Bevorteilung von bestehenden Unternehmen gegenüber noch nicht existierenden Unternehmen, die alle um knappe Ressoucen buhlen?
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon franktoast » Mi 2. Okt 2019, 13:05

Wähler hat geschrieben:(02 Oct 2019, 06:45)

Es ist nicht so einfach, wie dargestellt. Die Preisbildung für Grundstücke und Immobilien hängt wesentlich von der Lage des Grundstückes ab. Je besser die durch öffentliche Steuergelder finanzierte Infrastruktur im Umfeld der Immobilie, um so höher der Preis.
Hier sollte die Gesellschaft das Eigenwohl beschneiden, am besten durch Abschöpfen unverdienter Gewinne mittels Steuer für die Lage der Immobilie.

Interessanter Punkt, aber gibt es dafür nicht Steuern, die beim Verkauf oder Eigentum (grundsteuer) anfallen?
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon John Galt » Mi 2. Okt 2019, 14:27

pLenarum hat geschrieben:(30 Sep 2019, 19:03)

Vorallem wird zwischen Wucher und eine angemessener Kostenkalkulation, die den anfallenden Aufwand sowie Gewinnaufschlag inkludiert, vermischt, so wie reine schwarz-weiß Malerei betrieben. Als ob zwischen Mietnomade und Oberschicht nichts existiert. Wir sehen ein Marktungleichgewicht also ist der Staat gezwungen einzugreifen, da Wohnraum ein grundlegendes Bedürfnis ist. Um mehr geht es doch nicht. Ansonsten können wir bald statt Wohnungen asiatische Schlafkabinen vermieten. Ich finde das nicht Begrüßenswert.


Der Staat ist das Marktungleichgewicht.

Der hortet nämlich einen Großteil der Grundstücke oder verbietet das bebauen gewisser Grundstücke.

In Städten könnte man leerstehende Büros mit wenig Aufwand in Wohnungen umwandeln - Verboten.
Gehobene Trailerparks anstatt Kleingartensiedlungen - Verboten.
Dank technologischem Fortschritt könnte man heute so billig bauen wie nie zuvor - ebenfalls Verboten.
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon Atue001 » Mi 2. Okt 2019, 23:22

franktoast hat geschrieben:(02 Oct 2019, 13:03)

Kommt drauf an, was du unter "besser" verstehst. Eine relative Bevorteilung von bestehenden Unternehmen gegenüber noch nicht existierenden Unternehmen, die alle um knappe Ressoucen buhlen?


Und wieder wird deutlich, dass wir eine unterschiedliche Auffassung von Wirtschaft haben. Ob ein Markt gut ist oder ein anderer besser, dafür spielt die Frage, ob Unternehmen bevorteilt oder nicht werden keine all zu große Rolle. Denn "gut" ist ein Markt dann, wenn er gut ist für die Menschen, die Gesellschaft. Unternehmen sind hier Mittel zum Zweck - und kein Selbstzweck.
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon Teeernte » Mi 2. Okt 2019, 23:50

John Galt hat geschrieben:(02 Oct 2019, 14:27)

Der Staat ist das Marktungleichgewicht.

Der hortet nämlich einen Großteil der Grundstücke oder verbietet das bebauen gewisser Grundstücke.

In Städten könnte man leerstehende Büros mit wenig Aufwand in Wohnungen umwandeln - Verboten.
Gehobene Trailerparks anstatt Kleingartensiedlungen - Verboten.
Dank technologischem Fortschritt könnte man heute so billig bauen wie nie zuvor - ebenfalls Verboten.


:thumbup:

...falsche Förderung/falsche Anreize...

In Deutschland wird nicht generell zu wenig gebaut, sondern am Bedarf vorbei. Während in Berlin und anderen Metropolen Wohnungsnot herrscht, stehen bundesweit immer mehr Häuser leer.

In Deutschland werden Millionen Wohnungen nicht genutzt. Laut einer neuen Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) standen 2017 2,14 Millionen Wohnungen oder 5,2 Prozent leer. Im Jahr zuvor waren es noch 4,8 Prozent beziehungsweise 1,98 Millionen Wohnungen. Die Zahlen des BBSR zeigen zwei regional entgegengesetzte Entwicklungen: Während in den Metropolen wie Berlin, München, Hamburg und Frankfurt mit einer Leerstandsquote von weniger als einem Prozent Wohnungsmangel herrscht, stehen in vielen Landkreisen in Ostdeutschland, aber auch in der Eifel oder im Norden Bayerns mehr als zehn Prozent der Wohnungen leer.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Millione ... 76302.html
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon John Galt » Do 3. Okt 2019, 10:22

Vor allem im unteren Preissegment tut sich überhaupt nichts.

Da kann man so viele Sozialwohnungen bauen wie man will, diese Leute werden ihr Leben lang nichts anderes als Mietsklaven sein.

Trailer-Parks, Tiny homes, kleine Bungalows, wie auch immer man das benennen oder gestalten will, es würde viele Möglichkeiten die Leute auch im unteren Preissegment zu Eigentümern zu machen. Keine Mieterhöhungen, kein Rauswurf und auch kein Rauswurf wenn dem Staat irgendwann mal wieder langweilig wird und er die Sozialwohnungen erneut verkauft.

https://www.n-tv.de/panorama/Tiny-House ... 76139.html

Viel zu teuer für so ein bisschen Holz, liegt aber am Staat.
Zuletzt geändert von John Galt am Do 3. Okt 2019, 10:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon Tom Bombadil » Do 3. Okt 2019, 10:26

Atue001 hat geschrieben:(02 Oct 2019, 23:22)

Denn "gut" ist ein Markt dann, wenn er gut ist für die Menschen, die Gesellschaft. Unternehmen sind hier Mittel zum Zweck - und kein Selbstzweck.

Volkswirtschaftlicher Nonsens. Es gibt keine guten oder schlechten Märkte, es gibt nur intelligente und dumme Eingriffe in den Markt, oftmals sind sie dumm, besonders wenn sich Politiker darin versuchen, den Markt "zu zähmen", das geht nach hinten los, wie am Beispiel "Mietpreisbremse" zu sehen ist.
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon Tom Bombadil » Do 3. Okt 2019, 10:29

Teeernte hat geschrieben:(02 Oct 2019, 23:50)

...falsche Förderung/falsche Anreize...
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Millione ... 76302.html

Ich würde vermuten, dass ein großer Teil dieser Wohnungen über Airbnb oder ähnliche Plattformen vermietet wird. Je nach Lage verdient man damit vllt. weniger, man hat aber auch viel weniger Ärger mit den Mietern.
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon Teeernte » Do 3. Okt 2019, 11:04

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Oct 2019, 10:29)

Ich würde vermuten, dass ein großer Teil dieser Wohnungen über Airbnb oder ähnliche Plattformen vermietet wird. Je nach Lage verdient man damit vllt. weniger, man hat aber auch viel weniger Ärger mit den Mietern.


ja....bestimmt ....>> ...stehen in vielen Landkreisen in Ostdeutschland, aber auch in der Eifel oder im Norden Bayerns mehr als zehn Prozent der Wohnungen leer.

...iss ja der Nabel der Welt....

In der Eifel wirds selbst mit ner Gaststätte zu Mittag am Wochentag .....knapp... die haben ZU. Keine Kunden...und machen erst abends auf.
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon Tom Bombadil » Do 3. Okt 2019, 13:15

Monteure und Außendienstler treiben sich auch in Ostdeutschland, in der Eifel oder im Norden Bayerns rum ;-) Aber klar, das sind natürlich auch Regionen, die von der Landflucht betroffen sind, da werden in Zukunft noch mehr Wohnungen leerstehen.
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon Atue001 » Do 3. Okt 2019, 22:47

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Oct 2019, 10:26)

Volkswirtschaftlicher Nonsens. Es gibt keine guten oder schlechten Märkte, es gibt nur intelligente und dumme Eingriffe in den Markt, oftmals sind sie dumm, besonders wenn sich Politiker darin versuchen, den Markt "zu zähmen", das geht nach hinten los, wie am Beispiel "Mietpreisbremse" zu sehen ist.


Lernt man vielleicht nicht bis zum Bachelor. Volkswirtschaft wäre Nonsens, wenn es Märkte um der Märkte willen gäbe. Märkte sind für die Menschen da - alles andere kann man locker in die Tonne treten. Das kannst du auch deinem Volkswirtschaftler aus dem Grundkurs ruhig erklären!

Märkte ohne Regulierung neigen zur Monopolbildung und auch zum Recht des Stärkeren. Deshalb braucht es gestaltete Märkte, und der Staat hat das Monopol für deren Gestaltung. Dass die Politik nicht immer ein glückliches Händchen dabei hat, dafür gibt es viele Beispiele - auch die Mietpreisbremse, da bin ich sofort der gleichen Meinung. Nur - es gibt keine sinnvolle Alternative dazu, dass der Staat diese Verantwortung hat! Also müssen wir die politischen Zusammenhänge über die Zeit hinweg so gestalten, dass ausreichend Experten daran beteiligt sind, wenn es um die Ausgestaltung der Märkte geht.
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon Tom Bombadil » Do 3. Okt 2019, 23:47

Atue001 hat geschrieben:(03 Oct 2019, 22:47)

Märkte sind für die Menschen da...

Der nächste volkswirtschaftliche Nonsens. "Der Markt" ist vollkommen neutral, auf dem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander, dort wird der Preis für ein Produkt ausgehandelt, jeder Eingriff in die Marktmechanismen ist auch ein Eingriff in den Preis. Der Markt neigt auch nicht zur Monopolbildung, das tut der Kapitalismus, aber wir haben ja keinen reinen Kapitalismus sondern eine soziale Marktwirtschaft mit vielen, zum Teil massiven, Eingriffen in die Preisbildung.
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon franktoast » Fr 4. Okt 2019, 10:58

Atue001 hat geschrieben:(02 Oct 2019, 23:22)

Und wieder wird deutlich, dass wir eine unterschiedliche Auffassung von Wirtschaft haben. Ob ein Markt gut ist oder ein anderer besser, dafür spielt die Frage, ob Unternehmen bevorteilt oder nicht werden keine all zu große Rolle. Denn "gut" ist ein Markt dann, wenn er gut ist für die Menschen, die Gesellschaft. Unternehmen sind hier Mittel zum Zweck - und kein Selbstzweck.

Klar, hab ich ja auch schon geschrieben. Unternehmen sind ein Instrument, um Ressourcen so zu gruppieren, damit für die Konsumenten das Bestmögliche herauskommt. Es ging ja um die Frage, ob der Staat Unternehmen, die offenbar zu schlecht sind, die Bedürfnisse der Konsumenten (und Arbeitnehmer, Kapitalgeber) zu befriedigen, unter die Arme greifen sollte.
Vereinfachtes: Ein Kohlekraftwerk und eine Solarunternehmen buhlen 100 000m² Land, das aktuell das Kohlekraftwerk besetzt. Die Menschen wollen aber nun Solarstrom, wodurch das Kohlekraftwerk keine Gewinne mehr erzielen kann. Das Solarunternehmen könnte mit den 100 000m² prima einen Gewinn erzeugen.
-> Und nun kommt dein Staat, und besteuert das Solarunternehmen stärker, um dem Kohlekraftwerk zu helfen?

Das macht keinen Sinn. Du kannst das Modellbeispiel gerne an die komplexe Realität anpassen. Das wird daran nichts ändern, dass Staatseingriffe für den Konsumenten negativ ist. Ob Unternehmen da gut verdienen oder nicht, spielt gar keine Rolle.

Es geht darum, was beim Konsumenten hinten raus kommt.
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon pLenarum » Fr 4. Okt 2019, 11:29

Ja, und irgendwelche negativ Beispiele in oder für die freie Marktwirtschaft gibt es auch. Vorallem dort wo es um grundlegende Bedürfnisse geht (bspw. Gesundheit, grundlegende infrastruktur). Ob stets alle Konsumenten die Gewinner sind halte ich für eine sehr fragwürige Hypothese.
Nichts ist eindeutig. Verallgemeinerungen sind Lügen. Alle Verallgemeinerungen sind falsch, diese eingeschlossen.
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Re: Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Beitragvon Skull » Fr 4. Okt 2019, 13:00

pLenarum hat geschrieben:(04 Oct 2019, 11:29)

Ja, und irgendwelche negativ Beispiele in oder für die freie Marktwirtschaft gibt es auch.

Guten Tag,

das Thema ist HIER

Immobilienpreise - Spaltung der Gesellschaft in Besitzer und Besitzlose

Eine Diskussion oder der Bezug zu eine freien Marktwirtschaft ist hier fehl am Platz.
Die gibt es weder in Deutschland, noch in näherer Umgebung.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke

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