Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

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Tantris
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Tantris » Mo 9. Mär 2015, 10:33

Also... ich sehe schon... die mehrheitsmeinung ist erheblich reaktionärer als die eltern der studenten in der 68-er zeit.

Wird offenbar zeit für eine neue aufklärungswelle. Sonst lande wir bald tatsächlich in jacks stände staat...
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Blickwinkel
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Blickwinkel » Mo 9. Mär 2015, 10:35

Tantris » Mo 9. Mär 2015, 11:33 hat geschrieben:Also... ich sehe schon... die mehrheitsmeinung ist erheblich reaktionärer als die eltern der studenten in der 68-er zeit.

Wird offenbar zeit für eine neue aufklärungswelle. Sonst lande wir bald tatsächlich in jacks stände staat...


Es kann jeder studieren was er will, er darf sich nur nicht später darüber beklagen, dass er keinen Job angeboten bekommt in seinem Fachbereich, wenn es eben zu viele Absolventen für zu wenige Stellen gibt. Angebot und Nachfrage eben!
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon jack000 » Mo 9. Mär 2015, 10:36

Tantris » Mo 9. Mär 2015, 10:25 hat geschrieben:Jack hat geschrieben, man solle sich nicht die privilegien der reichen anmassen, wenn man nur bürgerlich ist.

Wo steht das?
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Skull » Mo 9. Mär 2015, 10:40

Wölfelspitz » Mo 9. Mär 2015, 10:30 hat geschrieben:Soll jemand ernsthaft zum Beispiel nur noch dann Geschichte studieren dürfen, wenn absehbar ist, dass in fünf, sechs Jahren ein Markt nach Historikern besteht?
Nein. Natürlich nicht.

Aber die Gesellschaft ist trotzdem nicht dafür verantwortlich IHM einen Arbeitsplätz entsprechend seines Studiums zur Verfügung zu stellen.

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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 9. Mär 2015, 10:42

Provokateur » Mo 9. Mär 2015, 10:20 hat geschrieben:Warum so unkreativ? Sie könnte auch eine Eventkneipe aufmachen, so was kommt gerade in Studentenstädten häufig sehr gut an.

Ja, ohne Eigenkapital ist sowas ganz einfach :cool: Mal ganz davon abgesehen, dass man dafür besser eine Ausbildung in der Gastronomie macht und nicht Germanistik studiert.
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Blasphemist » Mo 9. Mär 2015, 10:43

Wölfelspitz » Mo 9. Mär 2015, 10:30 hat geschrieben:
Die wahre Intention des Schreibers ist doch schon deutlich zur Geltung gekommen: Geschwätzwissenschaft. Soll heißen, er akzeptiert ohnehin nur MINT und Wirtschaft, schätz ich. Und wie ich solche Typen einschätze, habe ich ja nun schon beschrieben.



Soll jemand ernsthaft zum Beispiel nur noch dann Geschichte studieren dürfen, wenn absehbar ist, dass in fünf, sechs Jahren ein Markt nach Historikern besteht? Und darf sich jemand in einem künstlerisch nahen oder künstlerischen Fachgebiet nun niemals mehr beklagen ohne sich Häme und Vorwürfe anhören zu müssen?

Schöne neue Neolib-Welt :thumbup: :rolleyes:

Es darf doch jeder studieren was er will aber es geht halt nicht, dass man ein bunter Vogel sein will und trotzdem ein bürgerliches Gehalt erwartet.
Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und warum sollten irgendwelche Arbeiter, die jeden Tag ihre langweilige Arbeit verrichten, der jungen Dame die Träume finanzieren?
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon BlueMonday » Mo 9. Mär 2015, 10:44

Tom Bombadil » Mo 9. Mär 2015, 10:07 hat geschrieben:Ja, echt dämlich, dass man etwas studiert, was einen auch interessiert und worin man gut ist. Man muss schließlich sein ganzes Leben an den Bedürfnissen der Wirtschaft ausrichten



Ich frag mich bloß, wann und wo es diese Wünschdirwas-Welt je gegeben haben soll.

Schiller war arm und Goethe nicht nur Poet. Und seinen schriftstellerischen Output hat er sich bezahlen lassen, sprich er hat Verlag gefunden. Er hat eben etwas unternommen. Er war auch Unternehmer.

Und es dürfte heute weitaus mehr Autoren geben, die von ihrem schriftstellerischen Output gut leben können. Der Markt ist viel größer.
Aber dazu muss man tätig und gut sein und Abnehmer finden. Das war früher nicht anders bzw. noch viel schwieriger.
Wenn man allein Maler wie Vermeer nimmt. Die brauchten halt ihren "Mäzen", und Leute, denen, sie ihre Werke verkaufen konnten, Auftragswerke. Da war niemand auf Rosen gebettet.
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Wölfelspitz » Mo 9. Mär 2015, 10:44

Skull » Mo 9. Mär 2015, 11:40 hat geschrieben:Nein. Natürlich nicht.

Aber die Gesellschaft ist trotzdem nicht dafür verantwortlich IHM einen Arbeitsplätz entsprechend seines Studiums zur Verfügung zu stellen.

mfg


Allerdings darf so jemand sich über seine Situation auslassen, OHNE sich gleich einen moralinsauren Vortrag anhören zu müssen.
Zuletzt geändert von Wölfelspitz am Mo 9. Mär 2015, 10:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Blickwinkel » Mo 9. Mär 2015, 10:45

Wölfelspitz » Mo 9. Mär 2015, 11:44 hat geschrieben:
Allerdings darf so jemand sich über seine Situation auslassen OHNE sich gleich so moralinsauren Vortrag anhören zu müssen.


Meinungsfreiheit gilt in beide Richtungen. :)
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon John Galt » Mo 9. Mär 2015, 10:46

Man kann man immer etwas finden, man muss nur richtig hinklotzen.

Die supertollen Abschlussarbeiten die man in Germanistik schreibt, spielen in der Realität nun mal überhaupt keine Rolle. Ich glaube manche sind da einfach nicht flexibel genug. Ist aber auch traurig, wenn der Staat die einzige Perspektive ist.

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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Skull » Mo 9. Mär 2015, 10:47

Wölfelspitz » Mo 9. Mär 2015, 10:44 hat geschrieben:Allerdings darf so jemand sich über seine Situation auslassen, OHNE sich gleich einen moralinsauren Vortrag anhören zu müssen.
Nö.

Wenn sich jemand beklagt oder sich über seine Situation auslässt,
kann und muss er auch Gegenwind zulassen.

BEIDES ist doch okay. :)

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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon John Galt » Mo 9. Mär 2015, 10:49

Erinnert mich irgendwie auch an den Piratentypen. 1,0 Abi, gute Noten in Theaterwissenschaften aber in der Realität komplett unbrauchbar für irgendeine Aufgabe.
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Blickwinkel » Mo 9. Mär 2015, 10:51

John Galt » Mo 9. Mär 2015, 11:49 hat geschrieben:Erinnert mich irgendwie auch an den Piratentypen. 1,0 Abi, gute Noten in Theaterwissenschaften aber in der Realität komplett unbrauchbar für irgendeine Aufgabe.


Deswegen die Forderung nach einem BGE aus dieser Ecke. Na ja, inzwischen sind sie Geschichte.
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 9. Mär 2015, 10:55

BlueMonday » Mo 9. Mär 2015, 10:44 hat geschrieben:Ich frag mich bloß, wann und wo es diese Wünschdirwas-Welt je gegeben haben soll.

Was hat der Wunsch nach einem Job mit "Wünschdirwas-Welt" zu tun? Es wird doch immer postuliert, dass man studieren soll, um nicht arbeitslos zu werden und halbwegs ordentlich zu verdienen. Aber das reicht nicht, man muss natürlich das richtige studieren, egal man ob man dafür eine Neigung hat oder nicht. Und wenn es dann mit MINT nicht klappt, weil es einem nicht liegt, ist man halt ein Studienabbrecher auf Hartz4. Die hiesige Pseudoelite freut's.

Warum bietet der Staat denn überhaupt so viele Studienplätze für "Geschwätzwissenschaften", wenn es eh keine Jobs gibt? Reine Steuergeldverschwendung, mit der dann auch noch Leute herangezogen werden, die nach dem Studium wieder von unseren Steuern leben müssen. Der helle Wahnsinn.
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Skull » Mo 9. Mär 2015, 11:00

Tom Bombadil » Mo 9. Mär 2015, 10:55 hat geschrieben:Warum bietet der Staat denn überhaupt so viele Studienplätze für "Geschwätzwissenschaften", wenn es eh keine Jobs gibt?
Reine Steuergeldverschwendung, mit der dann auch noch Leute herangezogen werden, die nach dem Studium wieder von unseren Steuern leben müssen. Der helle Wahnsinn.
Welche Vorschläge hättest DU denn, die Studentenanzahl zu begrenzen/einzuschränken oder gar zu steuern ?

Willst DU das überhaupt ?

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Zuletzt geändert von Skull am Mo 9. Mär 2015, 11:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Wölfelspitz » Mo 9. Mär 2015, 11:02

Blasphemist » Mo 9. Mär 2015, 11:43 hat geschrieben:Es darf doch jeder studieren was er will aber es geht halt nicht, dass man ein bunter Vogel sein will und trotzdem ein bürgerliches Gehalt erwartet.
Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und warum sollten irgendwelche Arbeiter, die jeden Tag ihre langweilige Arbeit verrichten, der jungen Dame die Träume finanzieren?


Ich lese nicht heraus, dass allgemein erwartet wird, dass Arbeiter mit langweiliger Arbeit das tun sollen. Vielmehr, dass eine eigenständige, gut bezahlte Position gesucht und bislang nicht gefunden wird. Nicht Quark erzählen, um den eigenen Standpunkt zu stärken.

Dass die Olle in Feminismus macht, macht sie mir übrigens nicht symphatischer. Aber es geht mir um Grundsätzliches.
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Wölfelspitz » Mo 9. Mär 2015, 11:03

Blickwinkel » Mo 9. Mär 2015, 11:45 hat geschrieben:
Meinungsfreiheit gilt in beide Richtungen. :)


Die wird auch von mir nicht verboten. Es gehört aber auch zur Meinungsfreiheit zu bewerten, wann bestimmte Äußerungen nach eigener Meinung unpassend sind.
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Blickwinkel » Mo 9. Mär 2015, 11:06

Wölfelspitz » Mo 9. Mär 2015, 12:03 hat geschrieben:
Die wird auch von mir nicht verboten. Es gehört aber auch zur Meinungsfreiheit zu bewerten, wann bestimmte Äußerungen nach eigener Meinung unpassend sind.


Die Wahrheit ist manchmal schmerzhaft, aber nicht unpassend. Wer ein solches Fach studiert und sich danach beschwert, dass es keine ausreichenden Jobangebote gibt, der ist daran selbst schuld. Anstatt einfach blauäugig irgendwas zu studieren sollte man sich VORHER darüber informieren, wie es nach dem Studium mit möglichen Arbeitsplätzen aussieht. Aber keine Sorge, die wird schon was finden nach diesem Online-Hilferuf.
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Skull » Mo 9. Mär 2015, 11:09

Wölfelspitz » Mo 9. Mär 2015, 11:03 hat geschrieben:Die wird auch von mir nicht verboten. Es gehört aber auch zur Meinungsfreiheit zu bewerten, wann bestimmte Äußerungen nach eigener Meinung unpassend sind.
Korrekt.

Ich lasse mich daher ja auch nicht über die betroffene Dame aus.

Aber Mitleid und Verständnis habe ich auch wenig bis keines.

Viele iMenschen nehmen Jobs an, die nichts mit Ihrer ehemaligen Ausbildung zu tun haben.
Es gefällt Ihnen selten, aber sie nehmen Ihr Leben trotzdem selbst in die Hand.

Andere beklagen sich und warten auf die Gesellschaft. Nicht meine Welt.

Es gibt halt kein Recht auf einen Job entsprechend der gewünschten Wahl...

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Zuletzt geändert von Skull am Mo 9. Mär 2015, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Master mit 1,6 - Leben mit Hartz IV

Beitragvon Olifant » Mo 9. Mär 2015, 11:10

Blickwinkel » Mo 9. Mär 2015, 12:06 hat geschrieben:
Die Wahrheit ist manchmal schmerzhaft, aber nicht unpassend. Wer ein solches Fach studiert und sich danach beschwert, dass es keine ausreichenden Jobangebote gibt, der ist daran selbst schuld. Anstatt einfach blauäugig irgendwas zu studieren sollte man sich VORHER darüber informieren, wie es nach dem Studium mit möglichen Arbeitsplätzen aussieht. Aber keine Sorge, die wird schon was finden nach diesem Online-Hilferuf.

Das ist nett gedacht, aber etwas realitätsfern.
Es gab bspw. Zeiten, in denen Sinologen keinen Job fanden. Mit dem Boom in China ist das anders. Es gab Zeiten, in denen Islamwissenschaftler regelmäßig arbeitslos wurden, heute werden sie händeringend von Sicherheitsbehörden gesucht. Man kann seine Zukunft nunmal nicht verlässlich mit einer 5-Jahre-Plus-Perspektive planen.

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