Lass dein Geld für dich arbeiten!?

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Basschihan
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:35

Demolit » Sa 14. Feb 2015, 12:28 hat geschrieben:Dein letzter Satz zeigt den falschen Denkansatz deiner ganzen Gedanken.....Ursachen und Wirkung stehen nur über ein "Medium" in deinem Thema in einem Zusammenhang. Diese Medium ist der Mensch...da hast du dein Problem.

Und jetzt weiter die Kurvel drehen......

echt ;)


Achso jaaa: DER MENSCH, den hatte ich ganz vergessen! Na der hebt das Gesetz der Kausalität natürlich auf, danke!
Bitte mach dir auch gar nicht weiter die Mühe meine Argumente sachlich zu widerlegen, du hast es ja schon auf brillante Weise im Paket geschafft!
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prime-pippo
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon prime-pippo » Sa 14. Feb 2015, 12:41

Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 03:06 hat geschrieben:
1. Lass dein Geld für dich arbeiten!? Aber seit wann bitte kann Geld denn arbeiten? Ich habe noch nie einen Geldschein Brötchen backen sehen... Wer "sein Geld für sich arbeiten lässt", kann doch tatsächlich nur Menschen für sich arbeiten lassen.


Es handelt sich eben um eine gesellschaftliche Spielregel......

Eine Forderung gegen eine Bank (=Geld) versetzt dich in die Lage, wirtschaftlich tätig zu werden.
Solche Konventionen sind natürlich austauschbar...... es wäre auch denkbar, dass du zunächst den päpstlichen Segen brauchst. :p
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Demolit » Sa 14. Feb 2015, 12:44

Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:35 hat geschrieben:
Achso jaaa: DER MENSCH, den hatte ich ganz vergessen! Na der hebt das Gesetz der Kausalität natürlich auf, danke!
Bitte mach dir auch gar nicht weiter die Mühe meine Argumente sachlich zu widerlegen, du hast es ja schon auf brillante Weise im Paket geschafft!


Die Kausalität hat da in deinem Sinne nichts zu suchen. Die Kausalität findet im Einzelfall statt. Es ist eine andere Kausalität da, als du sie schon präjudizierend sehen willst.

Was soll es zu debattieren geben ? Es ist wie immer dafür zu sorgen das in D 82 Mio Menschen existieren können. Jeder Einzelne kann das in dem Rahmen verwirklichen, den er hat.

echt ;)
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon zollagent » Sa 14. Feb 2015, 12:45

Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:35 hat geschrieben:
Achso jaaa: DER MENSCH, den hatte ich ganz vergessen! Na der hebt das Gesetz der Kausalität natürlich auf, danke!
Bitte mach dir auch gar nicht weiter die Mühe meine Argumente sachlich zu widerlegen, du hast es ja schon auf brillante Weise im Paket geschafft!

Wo sind in deinem Beitrag Argumente zu finden? Irgendwelche Wertungen und Thesen sind keine Argumente. Argumente sind Fakten, und von denen verstehst du nach eigenem Eingeständnis nicht viel.
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Basschihan
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:49

Also bitte spannt mich nicht auf die Folter und erklärt mir meine Denkfehler, indem ihr meine wirren Passagen zitiert und widerlegt, so funktioniert nämlich Kommunikation. Mit einem: "du bist dumm", kann ich wenig anfangen...
Zuletzt geändert von Basschihan am Sa 14. Feb 2015, 12:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Kanzlerqualle » Sa 14. Feb 2015, 12:49

Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:22 hat geschrieben: macht mich noch zu keinem Bonobo.

.. stimmt , denn das ist ein sehr intelligentes Tier ..
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Basschihan
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:54

Kanzlerqualle » Sa 14. Feb 2015, 12:49 hat geschrieben: .. stimmt , denn das ist ein sehr intelligentes Tier ..

qed
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon zollagent » Sa 14. Feb 2015, 13:13

Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:22 hat geschrieben:Achso eine Redewendung, jetzt habe ichs verstanden, danke... Also mal ehrlich, dass ich nicht eurer Meinung bin, macht mich noch zu keinem Bonobo.
Was heißt denn "Erträge bringen"? Das heißt doch wieder Geld einfordern, mit dem man Arbeit als Gegenleistung beansprucht. Das mag sinnvoll sein, gehört aber reguliert, um nicht ad absurdum geführt werden zu können


Zollagent: Diese Regelung existiert doch, wo ist dein Problem? Mir scheint, das wäre mit einem Wort beschrieben: Unwissen!

Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:22 hat geschrieben:Oh Mist du hast mich erwischt! Aber genau deswegen sage ich ja, dass ich hier nicht mit systemischen Details argumentieren möchte, sondern mit dem Großen und Ganzen, das hinten rauskommt. Das ist ziemlich einfach, und du magst mich auf wichtige Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung aufklären - darüber freue ich mich - aber die Welt erklären kannst du mir doch nicht.


Zollagent: Bist du nicht mit dem Wunsch hier aufgetreten, man möge dir die Welt erklären? :D

Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:22 hat geschrieben:Das habe habe ich einen Punkt weiter auch erwähnt: "der in Verantwortung Stehende [soll] seine verdienten Privilegien genießen". Aber doch bitte im Verhältnis stehend. Wieso soll Regulierung hier nicht angebracht sein? Das Risiko wird doch ohne Regulierung letzten Endes allein durch die Geldmacht, die sich der erfolgreiche (sagen wir) Geschäftsmann beisammen sucht, aufgehoben. Die großen und kleinen Haie, die hinter unseren Krisen stehen, werden doch gar nicht belangt, allein weil sie sich durch ihre absurden Reichtümer jeglicher gesetzlicher und ungesetzlicher Schleichwege bedienen können. Welcher mächtige Mann wird denn für seine Vergehen heute noch bestraft? Du wirst bestimmt ein paar Beispiele finden, aber wieso... weil sie entgegen der Regel als überaus bemerkenswerte Nachrichten in den Medien auftauchen: Huch, der Mann hatte Geld, und muss trotzdem ins Gefängnis, Wahnsinn!


Zollagent: Siehe oben. Du beklagst Probleme, die so nicht existieren, außer in deinem Hirn.


Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:22 hat geschrieben:Dass Geld schon lange kein Tauschmittel ist, darum geht es doch eben! Was ist denn das für ein Tauschmittel: Ich sitze heute für dich 8 Stunden im Chefsessel der Deutschen Bank und dafür nehme ich mir von dir... alles was ich möchte... fast. Klar der Mann, oder die beiden Männer in dem Fall, haben große Verantwortung, aber das sind nun auch keine Zauberer oder Lichtgestalten, die einen nahezu unbegrenzten Anspruch auf Gegenleistungen rechtfertigen können. Den Job könnten ganz ähnlich auch Millionen andere machen Erst recht wenn dafür die bildungspolitische Infrastruktur bereitstehen würde, die mit - wer glaubt es - Geld finanziert werden könnte.


Zollagent: Natürlich ist Geld ein Tauschmittel geblieben. Oder kannst du deine Euros nicht in Brot, Bier oder Autos umtauschen? Daß eine Wirtschaft von der Größe der unseren in Dimensionen gewachsen ist, die man mit den 10 Fingern nicht mehr erfassen kann, ist der Vielzahl an Menschen geschuldet. Und deine Vorstellungen von den Anforderungen als Chef einer großen Bank sind, vorsichtig ausgedrückt, höchst naiv. Es mag viele geben, die "den Job ausüben könnten", du gehörst definitiv nicht dazu. Vor allem kann auch so ein Mensch nicht so einfach "alles nehmen, was er möchte". Es gibt Regeln, denen auch er sich beugen muß. Um das erfassen zu können, braucht man aber Wissen über das, was man hier diskutiert. Und da ist es bei dir - leider - nicht weit her damit.


Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:22 hat geschrieben:Zinsen!? Das ist doch was für die kleinen Leute. Nein wer Geld hat, legt das sicher nicht aufs Sparbuch...
Außerdem wollte ich hiermit sagen, dass beispielsweise ein Unternehmensgründer natürlich große Geldmengen braucht, um sein Unternehmen aufzubauen, aber er sollte keine absurden privaten Ansprüche an das Unternehmenskapital stellen dürfen. Das Gelingen einer Idee muss belohnt werden! Aber der private Anspruch daran kann genauso ad absurdum geführt werden, wie der Anspruch auf Beteiligung fremder Finanzströme. Unser jetziges liberales und globales System bietet einer gelingenden Idee einen unermesslichen Raum der Inanspruchnahme auf der Konsumentenseite, verstehst du was ich meine. Der Gewinn, den eine Privatperson aus dem Initiieren oder Führen eines erfolgreichen Unternehmens entnehmen kann, steht nicht mehr im Verhältnis zu seiner eigenen Leistung, da seine Leistung von dermaßen vielen Menschen in Anspruch genommen werden, dass sie gar nicht mehr in einen angemessenen Verhältnis auf die Privatperson zurückgeführt werden kann. Wenn wir solche unregulierten Maßstäbe z.B. auf die Naturwissenschaften übertragen würden, so hätte Einstein Zeit seines Lebens zum Kaiser der Welt gekrönt werden müssen.


Zollagent: Es ist immer lustig, wenn Leute, die eine Leistung gar nicht erbringen können, sich berufen fühlen, genau diese zu bewerten. Gewinn, den man aus einer Idee ziehen kann, gehört dem, der die Idee umsetzt. Und definitiv nicht denen, die meinen, dieserjenige entnähme "zu viel". Wir haben Regeln für Obligopole und Monopole und die setzen die Grenzen und nicht das Bauchgefühl der vermeintlich zu kurz Gekommenen. Und was die Naturwissenschaften angeht, ist dir das Wort Patent ein Begriff?


Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:22 hat geschrieben:Und die sind ganz offensichtlich nicht mehr zeitgemäß! (Siehe oben)


Zollagent: Das GG ist nicht ein Ausgleichsmechanismus für Enttäuschte, sondern ein Regelwerk, das gleiche Rechte und Möglichkeiten für alle sicherstellen soll. Was dann aus diesen Rechten gemacht wird, ist Sache des Einzelnen.


Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:22 hat geschrieben:Sehr schmeichelhaft! Ich hoffe es ist jetzt klarer geworden. Und nochmal ich ziehe hier Wirkungen als Argumentationsgrundlage heran, die Ursachen mögen komplex sein, aber stehen natürlich immer im unmittelbaren Verhältnis zu ihrer Wirkung. Wenn mit den Wirkungen etwas nicht stimmt, stimmt auch etwas mit den Ursachen nicht.


Zollagent: Wenn das Ergebnis des Spiel also nicht das Gewünschte ist, muß neu angepfiffen werden, so lange, bis das Ergebnis stimmt? :D :D :D
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon zollagent » Sa 14. Feb 2015, 13:15

Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:49 hat geschrieben:Also bitte spannt mich nicht auf die Folter und erklärt mir meine Denkfehler, indem ihr meine wirren Passagen zitiert und widerlegt, so funktioniert nämlich Kommunikation. Mit einem: "du bist dumm", kann ich wenig anfangen...

Ist doch geschehen. Niemand wird sich so verbiegen und eine Argumentation aufbauen, die dir gefällt.
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 14. Feb 2015, 13:26

Starfix » Sa 14. Feb 2015, 10:40 hat geschrieben:
Wenn die Konsumenten auf ihre Herzenswünsche verzichten und für ihre Gewünschten Anschaffung erst mal ein Vermögen an-sparen würden, müsste der Einzelhandel oder auch der Automobil Handel auf Umsätze verzichten das wiederum zu Kurzarbeit oder Entlassungen führen wird, es wird so gar zu Schließungen von Standpunkten und Bankrotte kommen, Banken müssen wieder mal mit den Ausfall von Krediten rechnen, das Wachstum wird zurück gehen.



Blablablabla ... Das war vor 40 Jahren noch anders, und die Wirtschaft ist trotzdem gewachsen. Mehr als heute.
Heute möchte jeder alles sofort haben und wenn es auf Pump ist. Dümmer geht's nimmer. Bitte, kann jeder machen wie er will, wenn man sich zum Sklaven seiner eigenen ökonomischen Unfähigkeit machen möchte.
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon prime-pippo » Sa 14. Feb 2015, 13:30

3x schwarzer Kater » Sa 14. Feb 2015, 14:26 hat geschrieben:
Blablablabla ... Das war vor 40 Jahren noch anders, und die Wirtschaft ist trotzdem gewachsen. Mehr als heute.
Heute möchte jeder alles sofort haben und wenn es auf Pump ist. Dümmer geht's nimmer. Bitte, kann jeder machen wie er will, wenn man sich zum Sklaven seiner eigenen ökonomischen Unfähigkeit machen möchte.


Selbstverständlich.....wenn eine starke Lohnentwicklung den Konsum finanziert, müssen die Konsumenten ihren Konsum nicht/seltener kreditfinanzieren.....
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 14. Feb 2015, 13:32

Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:22 hat geschrieben:
Der Gewinn, den eine Privatperson aus dem Initiieren oder Führen eines erfolgreichen Unternehmens entnehmen kann, steht nicht mehr im Verhältnis zu seiner eigenen Leistung, da seine Leistung von dermaßen vielen Menschen in Anspruch genommen werden, dass sie gar nicht mehr in einen angemessenen Verhältnis auf die Privatperson zurückgeführt werden kann.


Woran machst du denn fest ob das Verhältnis angemessen ist oder nicht?
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Realist2014 » Sa 14. Feb 2015, 13:34

Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 12:49 hat geschrieben:Also bitte spannt mich nicht auf die Folter und erklärt mir meine Denkfehler, indem ihr meine wirren Passagen zitiert und widerlegt, so funktioniert nämlich Kommunikation. Mit einem: "du bist dumm", kann ich wenig anfangen...



dein Denkfehler Krokodol besteht darin, das das Krokodol immer noch glaubt, bei der xten Reinkarnation als DA nicht erkannt zu werden mit seinem sozialistischen Schwachfug aus der Mottenkiste... :D
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 14. Feb 2015, 13:34

prime-pippo » Sa 14. Feb 2015, 13:30 hat geschrieben:
Selbstverständlich.....wenn eine starke Lohnentwicklung den Konsum finanziert, müssen die Konsumenten ihren Konsum nicht/seltener kreditfinanzieren.....


Niemand muss seinen Konsum kreditfinanzieren.
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon prime-pippo » Sa 14. Feb 2015, 13:43

3x schwarzer Kater » Sa 14. Feb 2015, 14:34 hat geschrieben:
Niemand muss seinen Konsum kreditfinanzieren.


Nun, dir sollte schon irgendwie klar sein, dass Nachfrage benötigt wird.
Fehlt die Nachfrage, weil die Leute weder ein gutes Einkommen noch die Möglichkeit der Kreditaufnahme haben, gibt's ein Problem....
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 14. Feb 2015, 13:45

prime-pippo » Sa 14. Feb 2015, 13:43 hat geschrieben:
Nun, dir sollte schon irgendwie klar sein, dass Nachfrage benötigt wird.
Fehlt die Nachfrage, weil die Leute weder ein gutes Einkommen noch die Möglichkeit der Kreditaufnahme haben, gibt's ein Problem....


Und deswegen muss man einen Kredit aufnehmen?
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon prime-pippo » Sa 14. Feb 2015, 13:54

3x schwarzer Kater » Sa 14. Feb 2015, 14:45 hat geschrieben:
Und deswegen muss man einen Kredit aufnehmen?


Kredite sind essenziell, ja......es ist (weiterhin) nur die Frage, wer die Kredite aufnimmt.....
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 13:56

Danke, mir gefällt deine Argumentation sehr gut, denn sie erlaubt mir das Thema betreffend zu antworten.
zollagent » Sa 14. Feb 2015, 13:13 hat geschrieben:
Zollagent: Diese Regelung existiert doch, wo ist dein Problem? Mir scheint, das wäre mit einem Wort beschrieben: Unwissen!


Aber der Link hat sehr wenig mit dem Thema zu tun.
Was ich kritisiere, ist nicht dass Geld zu Geld führt, und mehr Geld zu mehr Geld führt, sondern dass absurd viel Geld zu absurd viel Mehrgeld führt. Ist das soweit richtig? Und wenn ja, wieso verteidigst du absurde Anreicherungen von Kapital in privaten Händen?

Zollagent: Bist du nicht mit dem Wunsch hier aufgetreten, man möge dir die Welt erklären? :D

Oh ja bitte, wenn du das kannst!

Zollagent: Siehe oben. Du beklagst Probleme, die so nicht existieren, außer in deinem Hirn.

Ist das so? Es gibt also keine Macht des Geldes, und es gibt keine Privatpersonen, die absurd viel davon haben?

Zollagent: Natürlich ist Geld ein Tauschmittel geblieben. Oder kannst du deine Euros nicht in Brot, Bier oder Autos umtauschen? Daß eine Wirtschaft von der Größe der unseren in Dimensionen gewachsen ist, die man mit den 10 Fingern nicht mehr erfassen kann, ist der Vielzahl an Menschen geschuldet. Und deine Vorstellungen von den Anforderungen als Chef einer großen Bank sind, vorsichtig ausgedrückt, höchst naiv. Es mag viele geben, die "den Job ausüben könnten", du gehörst definitiv nicht dazu. Vor allem kann auch so ein Mensch nicht so einfach "alles nehmen, was er möchte". Es gibt Regeln, denen auch er sich beugen muß. Um das erfassen zu können, braucht man aber Wissen über das, was man hier diskutiert. Und da ist es bei dir - leider - nicht weit her damit.

Niemand kann nehmen, was er möchte. Das habe ich natürlich überspitzt. Aber steht Geld als Tauschmittel noch in einem Verhältnis?

Zollagent: Es ist immer lustig, wenn Leute, die eine Leistung gar nicht erbringen können, sich berufen fühlen, genau diese zu bewerten. Gewinn, den man aus einer Idee ziehen kann, gehört dem, der die Idee umsetzt. Und definitiv nicht denen, die meinen, dieserjenige entnähme "zu viel". Wir haben Regeln für Obligopole und Monopole und die setzen die Grenzen und nicht das Bauchgefühl der vermeintlich zu kurz Gekommenen. Und was die Naturwissenschaften angeht, ist dir das Wort Patent ein Begriff?

Der Gewinn, den eine Idee zulässt, ist immer eine Frage des Systems, in dem dieser Gewinn ermittelt wird. Ist ein Gewinn von mehreren Millarden Dollar/Euro etc., für eine Privatperson- ich spreche hier ja von Privatpersonen und dessen Vermögen, nicht von den Unternehmensvermögen - der einen Anspruch auf Arbeitsleistungen von abertausenden von Menschen im Dienste dieser einen Person einfordert, noch verhältnismäßig?


Zollagent: Das GG ist nicht ein Ausgleichsmechanismus für Enttäuschte, sondern ein Regelwerk, das gleiche Rechte und Möglichkeiten für alle sicherstellen soll. Was dann aus diesen Rechten gemacht wird, ist Sache des Einzelnen.

Das GG ist toll, keinen Einwand. Aber es regelt ja offensichtlich nicht alles.

Zollagent: Wenn das Ergebnis des Spiel also nicht das Gewünschte ist, muß neu angepfiffen werden, so lange, bis das Ergebnis stimmt? :D :D :D[/quote]
Versteh ich in dem Zusammenhang nicht. Nochmal für Doofe, bitte.
Zuletzt geändert von Basschihan am Sa 14. Feb 2015, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 14. Feb 2015, 13:58

prime-pippo » Sa 14. Feb 2015, 13:54 hat geschrieben:
Kredite sind essenziell, ja......es ist (weiterhin) nur die Frage, wer die Kredite aufnimmt.....


Es ging um Konsumkredite, die man deiner Meinung nach aufnehmen muss.
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 14. Feb 2015, 14:06

Basschihan » Sa 14. Feb 2015, 13:56 hat geschrieben:
Der Gewinn, den eine Idee zulässt, ist immer eine Frage des Systems, in dem dieser Gewinn ermittelt wird. Ist ein Gewinn von mehreren Millarden Dollar/Euro etc., für eine Privatperson- ich spreche hier ja von Privatpersonen und dessen Vermögen, nicht von den Unternehmensvermögen - der einen Anspruch auf Arbeitsleistungen von abertausenden von Menschen im Dienste dieser einen Person einfordert, noch verhältnismäßig?



Mehrere Milliarden USD/EUR?

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