TTIP - Transatlantic Trade and Investment Partnership

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pudding

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon pudding » Sa 19. Jul 2014, 11:51

luckybull » Sa 19. Jul 2014, 10:52 hat geschrieben:
pudding » Sa 19. Jul 2014, 10:45 hat geschrieben:Und? Was soll uns dein sinnfreier Beitrag mitteilen? Stillhalten und den Nacken hinhalten? Kritik unerwüscht? Diskussion überflüssig?



Was der mitteilen soll ? Na, dass ihr ein Volk von Noerglern und Jammerbojen seid, kein Volk jammert so rum wie ihr
und der Sozialneid ist noch vor Fussball Nationalsport No. 1 ........

Und was hat Kritik am TTIP mit Sozialneid zu tun? Ebenso sinnfrei wie der vorangegangene Post, kein Wunder dass Irland am Hund ist.
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eure schöpfung
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon eure schöpfung » Sa 19. Jul 2014, 11:54

Verträge zwischen Staaten, völkerrechtliche Verträge werden generell nicht vor der Öffentlichkeit ausgehandelt.
Beim 2+4-Vertrag, der zur dt. Einheit führte, da saß man auch nicht öffentlich herum.
Oder selbst das Grundgesetz der BRD, die Verfassung, also die innerstaatliche Rahmengebung schlechthin, wurde hinter den berühmten "verschlossenen Türen" ausgebrütet. Es wurde nicht vom "Volk" verabschiedet.

Warum sollte es nun ausgerechnet in dem Falle des TTIP anders sein? Manche tun so, als wäre das ganze Vorgehen ein Novum.


für meinen geschmack sollte es nicht nur bei ttip anders sein. man muß doch nicht alles als von gott gegeben ansehen.
demokratie heißt doch wohl nicht, nur einen zu wählen, der dann rumwüten kann wie er will und auf den staatsbürger scheißt.

was spricht denn gegen öffentliche verhandlungen und abstimmung der leute ?
luckybull

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon luckybull » Sa 19. Jul 2014, 13:15

pudding » Sa 19. Jul 2014, 11:51 hat geschrieben:
luckybull » Sa 19. Jul 2014, 10:52 hat geschrieben:

Was der mitteilen soll ? Na, dass ihr ein Volk von Noerglern und Jammerbojen seid, kein Volk jammert so rum wie ihr
und der Sozialneid ist noch vor Fussball Nationalsport No. 1 ........

Und was hat Kritik am TTIP mit Sozialneid zu tun? Ebenso sinnfrei wie der vorangegangene Post, kein Wunder dass Irland am Hund ist.



Das was ich in Ireland verdiene, koennt ihr in Deutschland von traeumen :D
Zuletzt geändert von luckybull am Sa 19. Jul 2014, 13:16, insgesamt 1-mal geändert.
luckybull

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon luckybull » Sa 19. Jul 2014, 13:18

eure schöpfung » Sa 19. Jul 2014, 11:54 hat geschrieben:Verträge zwischen Staaten, völkerrechtliche Verträge werden generell nicht vor der Öffentlichkeit ausgehandelt.
Beim 2+4-Vertrag, der zur dt. Einheit führte, da saß man auch nicht öffentlich herum.
Oder selbst das Grundgesetz der BRD, die Verfassung, also die innerstaatliche Rahmengebung schlechthin, wurde hinter den berühmten "verschlossenen Türen" ausgebrütet. Es wurde nicht vom "Volk" verabschiedet.

Warum sollte es nun ausgerechnet in dem Falle des TTIP anders sein? Manche tun so, als wäre das ganze Vorgehen ein Novum.


für meinen geschmack sollte es nicht nur bei ttip anders sein. man muß doch nicht alles als von gott gegeben ansehen.
demokratie heißt doch wohl nicht, nur einen zu wählen, der dann rumwüten kann wie er will und auf den staatsbürger scheißt.

was spricht denn gegen öffentliche verhandlungen und abstimmung der leute ?



Vor nicht langer Zeit gab es in Berlin eine "Volksabstimmung" ueber die dortige Stromversorgung - hat nur keinen interessiert, warum wohl ?
pudding

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon pudding » Sa 19. Jul 2014, 13:22

luckybull » Sa 19. Jul 2014, 13:15 hat geschrieben:
pudding » Sa 19. Jul 2014, 11:51 hat geschrieben:Und was hat Kritik am TTIP mit Sozialneid zu tun? Ebenso sinnfrei wie der vorangegangene Post, kein Wunder dass Irland am Hund ist.



Das was ich in Ireland verdiene, koennt ihr in Deutschland von traeumen :D

Was du bekommst ist mir egal. Jedenfalls hast du zur Diskussion anscheinend nichts beizutragen ausser deinem Eigenlob.
pudding

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon pudding » Sa 19. Jul 2014, 13:23

luckybull » Sa 19. Jul 2014, 13:18 hat geschrieben:
eure schöpfung » Sa 19. Jul 2014, 11:54 hat geschrieben:Verträge zwischen Staaten, völkerrechtliche Verträge werden generell nicht vor der Öffentlichkeit ausgehandelt.
Beim 2+4-Vertrag, der zur dt. Einheit führte, da saß man auch nicht öffentlich herum.
Oder selbst das Grundgesetz der BRD, die Verfassung, also die innerstaatliche Rahmengebung schlechthin, wurde hinter den berühmten "verschlossenen Türen" ausgebrütet. Es wurde nicht vom "Volk" verabschiedet.

Warum sollte es nun ausgerechnet in dem Falle des TTIP anders sein? Manche tun so, als wäre das ganze Vorgehen ein Novum.


für meinen geschmack sollte es nicht nur bei ttip anders sein. man muß doch nicht alles als von gott gegeben ansehen.
demokratie heißt doch wohl nicht, nur einen zu wählen, der dann rumwüten kann wie er will und auf den staatsbürger scheißt.

was spricht denn gegen öffentliche verhandlungen und abstimmung der leute ?



Vor nicht langer Zeit gab es in Berlin eine "Volksabstimmung" ueber die dortige Stromversorgung - hat nur keinen interessiert, warum wohl ?

Na prima, dann besteht ja keine Gefahr für das TTIP, lasst uns abstimmen. :)
luckybull

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon luckybull » Sa 19. Jul 2014, 13:35

pudding » Sa 19. Jul 2014, 13:22 hat geschrieben:
luckybull » Sa 19. Jul 2014, 13:15 hat geschrieben:

Das was ich in Ireland verdiene, koennt ihr in Deutschland von traeumen :D

Was du bekommst ist mir egal. Jedenfalls hast du zur Diskussion anscheinend nichts beizutragen ausser deinem Eigenlob.




Ich nenne es "Eigeninitiative" . :rolleyes:
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon frems » Sa 19. Jul 2014, 13:53

eure schöpfung » Sa 19. Jul 2014, 11:54 hat geschrieben:was spricht denn gegen öffentliche verhandlungen und abstimmung der leute ?

Denk mal nach.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon eure schöpfung » So 20. Jul 2014, 21:03

luckybull » Sa 19. Jul 2014, 12:18 hat geschrieben:
eure schöpfung » Sa 19. Jul 2014, 11:54 hat geschrieben:Verträge zwischen Staaten, völkerrechtliche Verträge werden generell nicht vor der Öffentlichkeit ausgehandelt.
Beim 2+4-Vertrag, der zur dt. Einheit führte, da saß man auch nicht öffentlich herum.
Oder selbst das Grundgesetz der BRD, die Verfassung, also die innerstaatliche Rahmengebung schlechthin, wurde hinter den berühmten "verschlossenen Türen" ausgebrütet. Es wurde nicht vom "Volk" verabschiedet.

Warum sollte es nun ausgerechnet in dem Falle des TTIP anders sein? Manche tun so, als wäre das ganze Vorgehen ein Novum.


für meinen geschmack sollte es nicht nur bei ttip anders sein. man muß doch nicht alles als von gott gegeben ansehen.
demokratie heißt doch wohl nicht, nur einen zu wählen, der dann rumwüten kann wie er will und auf den staatsbürger scheißt.

was spricht denn gegen öffentliche verhandlungen und abstimmung der leute ?



Vor nicht langer Zeit gab es in Berlin eine "Volksabstimmung" ueber die dortige Stromversorgung - hat nur keinen interessiert, warum wohl ?




keine ahnung. aber schön, daß es die möglichkeit gab.
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon eure schöpfung » So 20. Jul 2014, 21:05

frems » Sa 19. Jul 2014, 12:53 hat geschrieben:
eure schöpfung » Sa 19. Jul 2014, 11:54 hat geschrieben:was spricht denn gegen öffentliche verhandlungen und abstimmung der leute ?

Denk mal nach.



komme dabei immer noch nicht auf ein "dagegen".
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon Realist2014 » So 20. Jul 2014, 21:48

luckybull » Sa 19. Jul 2014, 12:18 hat geschrieben:
eure schöpfung » Sa 19. Jul 2014, 11:54 hat geschrieben:Verträge zwischen Staaten, völkerrechtliche Verträge werden generell nicht vor der Öffentlichkeit ausgehandelt.
Beim 2+4-Vertrag, der zur dt. Einheit führte, da saß man auch nicht öffentlich herum.
Oder selbst das Grundgesetz der BRD, die Verfassung, also die innerstaatliche Rahmengebung schlechthin, wurde hinter den berühmten "verschlossenen Türen" ausgebrütet. Es wurde nicht vom "Volk" verabschiedet.

Warum sollte es nun ausgerechnet in dem Falle des TTIP anders sein? Manche tun so, als wäre das ganze Vorgehen ein Novum.


für meinen geschmack sollte es nicht nur bei ttip anders sein. man muß doch nicht alles als von gott gegeben ansehen.
demokratie heißt doch wohl nicht, nur einen zu wählen, der dann rumwüten kann wie er will und auf den staatsbürger scheißt.

was spricht denn gegen öffentliche verhandlungen und abstimmung der leute ?



Vor nicht langer Zeit gab es in Berlin eine "Volksabstimmung" ueber die dortige Stromversorgung - hat nur keinen interessiert, warum wohl ?



ich finde Volksabstimmungen super

damit haben wir in Bayern die Stinke-Raucher vor die Tür gesetzt... :D
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
pudding

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon pudding » Mo 21. Jul 2014, 05:43

Realist2014 » So 20. Jul 2014, 21:48 hat geschrieben:
luckybull » Sa 19. Jul 2014, 12:18 hat geschrieben:

Vor nicht langer Zeit gab es in Berlin eine "Volksabstimmung" ueber die dortige Stromversorgung - hat nur keinen interessiert, warum wohl ?



ich finde Volksabstimmungen super

damit haben wir in Bayern die Stinke-Raucher vor die Tür gesetzt... :D

Ha ha ha, den profitgeilen TTIP-Heinis ginge es kein bischen anders, prima! :p
Zuletzt geändert von pudding am Mo 21. Jul 2014, 05:43, insgesamt 1-mal geändert.
Dr. Nötigenfalls

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon Dr. Nötigenfalls » Mo 21. Jul 2014, 07:12

Leute wacht mal auf,wir haben längst "Freien Handel" mit den USA.

Was soll daran denn noch "freier" werden ????

Wahrscheinlich wollen die US Unternehmen von sämtlichen Deutschen Vorschriften "befreit" werden.
Wähler
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon Wähler » Mo 21. Jul 2014, 07:21

Wähler Re: Schattenseiten des Freihandelsabkommens? » Sa 19. Jul 2014, 08:31 hat geschrieben:
freigeist » Fr 18. Jul 2014, 16:54 hat geschrieben:Schiedsgerichte sind bereits gängige Rechtsinstanzen bei innereuropäischen bilateralen Investitionsschutzabkommen. Bei Verhandlungen zwischen Konzernen und Unternehmen sind sie sehr sinnvoll, da sie den Unternehmen Rechtssicherheit verschaffen.

"http://content.handelsblatt.com/content/Artikelfiles/HBC8CD9921-DA8F-4549-BD59-57728F60B431.html"
http://content.handelsblatt.com/content ... 0B431.html
Zitat Handelsblatt 28. April 2014 STIMMT ES, DASS ... Investitionsabkommen kuriose Fallstricke beinhalten?
"Die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (Unctad) sammelt jährlich in einem Bericht, was sie über Schiedsgerichtsverfahren zum Investorenschutz in Erfahrung bringen kann...
(Liste von Beispielen)
...Da gegen die Entscheidungen der Tribunale keine Revision möglich ist und nur der von einem anderen Tribunal festgestellte, offenkundige Rechtsmissbrauch zur Annullierung führt, ist es extrem schwer, beabsichtigte Beschränkungen des Schutz- und Regelungsbereichs tribunalfest zu machen. Wo der Wille eines Tribunalvorsitzenden ist, lässt sich eine vertretbare Auslegung irgendeines Paragrafen eines Abkommens oder einer Schiedsgerichtskonvention finden. Das reicht schon."
Siehe auch (Icon Justiz-Waage): http://www.ttip-leak.eu/de/i-marktzugan ... chutz.html
"Was allerdings „gerechte und billige“ Behandlung der Investoren ist, bestimmen nicht mehr Parlamente, Behörden oder Gerichte, sondern im Zweifel die Investitionsanwälte der geheimen Schiedsgerichte!"

Wir wissen viel zu wenig über dieses gigantische Projekt.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 21. Jul 2014, 10:47

eure schöpfung » Sa 19. Jul 2014, 03:13 hat geschrieben:
also soll ich daraus schlußfolgern: ich bin egal.
wie ich schon schrieb: alles nur für die wirtschaft gerechnet.




Schon wieder einer der so tut, als gehöre er nicht zur "Wirtschaft"
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon eure schöpfung » Mo 21. Jul 2014, 22:44

3x schwarzer Kater » Mo 21. Jul 2014, 09:47 hat geschrieben:
eure schöpfung » Sa 19. Jul 2014, 03:13 hat geschrieben:
also soll ich daraus schlußfolgern: ich bin egal.
wie ich schon schrieb: alles nur für die wirtschaft gerechnet.




Schon wieder einer der so tut, als gehöre er nicht zur "Wirtschaft"



falsch. ich tue nicht so. meine monatlichen steuerbeiträge zeigen mir sehr wohl, das ich in der wirtschaft stecke, sowie das kaufen von produkten.
ich hab aber kein interesse für knapp 240 € maximal im monat meine gesundheit zu riskieren. und bevor du fragen solltest: nein, auch nicht für ne mille oder mehr.
ich stelle bisher nur fest, das die meinung oder befürchtungen der eu bürger keinen wert hat.

und mit wirtschaft meine ich die firmen, den handel.
Dr. Nötigenfalls

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon Dr. Nötigenfalls » Mo 21. Jul 2014, 23:22

3x schwarzer Kater » Mo 21. Jul 2014, 09:47 hat geschrieben:
eure schöpfung » Sa 19. Jul 2014, 03:13 hat geschrieben:
also soll ich daraus schlußfolgern: ich bin egal.
wie ich schon schrieb: alles nur für die wirtschaft gerechnet.




Schon wieder einer der so tut, als gehöre er nicht zur "Wirtschaft"

Es sollte klar sein wen er meint.

Nämlich die Profiteure des neuen Wohlstands.
Alle anderen bekommen nur die Brotkrumen.
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon herrsuhrbier » Di 22. Jul 2014, 00:14

Moin,

das ist schon sehr interessant was hier so geschrieben wird. Besonders der "Pudding" Brüderle ist sehr lustig. Er gibt mit vollem Ernst sein am Biertisch erworbenes "Fachwissen" an alle weiter als ob es kein Morgen mehr gibt. Wirklich amüsant.

Aber jetzt mal im Ernst.
TTIP birgt für Export orientierte Länder wie Deutschland und die USA große Chancen. Beispiel: Es fallen zum Beispiel Zölle und Doppelbesteuerung weg.

- Das legendäre "Chlorhuhn" und das "Hormonrind" sind mal wieder der typische Beweis wie man dem deutschen Dumm-Michel Anti-USA Themen zur Hand gibt, damit auch der schlichteste Bürger mitreden und natürlich was dagegen haben kann. Geschickt von doppelnamigen Selbstfindungs-Ökos eingefädelt.

Und da passt natürlich noch die in meinen Augen besonders lächerliche NSA Diskussion. Wie naiv muß man eigentlich sein zu glauben, daß es in einer vernetzten Welt mit Facebook, Smartphone etc. so etwas wie Datenschutz gibt. Da für mich die Vorteile deutlich überwiegen, akzeptiere ich das meine Daten um den Globus wandern. Alle anderen sollten diesen neumodischen Kram nicht nutzen.

Und NEIN. Es wird kein Antispy Abkommen geben. Warum auch? In den Augen der USA ist Deutschland eben nicht mehr besonders zuverlässig. Selbst nach UN Beschlüssen, die nicht immer Gutmensch-konforme Aufgaben beinhalten, sollen diese doch besser von den Anderen gelöst werden. So einem "Freund" würde ich selbst auch nicht trauen.

Viele Grüße
Sapere aude!
pudding

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon pudding » Di 22. Jul 2014, 06:24

herrsuhrbier » Di 22. Jul 2014, 00:14 hat geschrieben:Moin,

das ist schon sehr interessant was hier so geschrieben wird. Besonders der "Pudding" Brüderle ist sehr lustig. Er gibt mit vollem Ernst sein am Biertisch erworbenes "Fachwissen" an alle weiter als ob es kein Morgen mehr gibt. Wirklich amüsant.

Aber jetzt mal im Ernst.
TTIP birgt für Export orientierte Länder wie Deutschland und die USA große Chancen. Beispiel: Es fallen zum Beispiel Zölle und Doppelbesteuerung weg.

- Das legendäre "Chlorhuhn" und das "Hormonrind" sind mal wieder der typische Beweis wie man dem deutschen Dumm-Michel Anti-USA Themen zur Hand gibt, damit auch der schlichteste Bürger mitreden und natürlich was dagegen haben kann. Geschickt von doppelnamigen Selbstfindungs-Ökos eingefädelt.

Und da passt natürlich noch die in meinen Augen besonders lächerliche NSA Diskussion. Wie naiv muß man eigentlich sein zu glauben, daß es in einer vernetzten Welt mit Facebook, Smartphone etc. so etwas wie Datenschutz gibt. Da für mich die Vorteile deutlich überwiegen, akzeptiere ich das meine Daten um den Globus wandern. Alle anderen sollten diesen neumodischen Kram nicht nutzen.

Und NEIN. Es wird kein Antispy Abkommen geben. Warum auch? In den Augen der USA ist Deutschland eben nicht mehr besonders zuverlässig. Selbst nach UN Beschlüssen, die nicht immer Gutmensch-konforme Aufgaben beinhalten, sollen diese doch besser von den Anderen gelöst werden. So einem "Freund" würde ich selbst auch nicht trauen.

Viele Grüße

Herzlich willkommen, auch wenn dir sofort nichts Besseres einfällt als erst mal persönlich zu werden und andere zu beleidigen.
Allerdings macht es das leicht dich gleich als klugscheissenden BWL-Studenten oder ähnliches zu identifizieren der meint die Menschheit mit seinen Indoktrinationen der Wirtschaft beglücken zu müssen. Ob dich der NSA-Skandal nicht juckt oder ob dir dein Datenschutz egal ist interessiert hier niemanden, hier geht es nciht um dich, auch wenn dir das sonderbar vorkommen mag.
An Schlaubergern wie dir haben wir hier schon genug. Eine Antwort z.B. auf meine simple Frage was gegen eine Kennzeichnungspflicht spricht erwarte ich auch von dir nicht, da Leute wie du keine Antworten haben sondern nur den einseitigen Vorteil im Sinn haben und abei auf die Belange anderer Menschen keine Rücksicht nehmen. Übrigens, das TTIP verbirgt vor allem, und das bewusst.
Schutzzölle und Steuern kann man auch anderweitig umgehen, dazu bedarf es keines TTIP oder ähnlicher Konstrukte, das ist so, auch wenn dir das der von der Wirtschaft gesponserte Dozent an der Uni verheimlicht.
Und noch etwas mein schlauer Freund, wenn du schon hier den Allwissenden gibst solltest du zumindest darauf achten dies durch eine deinem Niveau entspechendem Rechtschreibung zu untermauern, ansonsten läufst du Gefahr als grossmäuliger Klugscheisser enttarnt zu werden.
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon herrsuhrbier » Di 22. Jul 2014, 09:26

:cool: Nun ja. Das war ja zu erwarten, daß der Herr "Pudding" sofort anschlägt um sein Wissensrevier in seiner kleinen sozialistischen Welt zu verteidigen. Im deftigen Stil der Wirtshaussprache inbegriffen. Berechenbarer als deutsche Aussenpolitik. :thumbup:

Also lieber Herr "Pudding" hier nochmal ein griffiges Beispiel zum Thema TTIP:
Wenn ich mir ein paar Harleyteile via Internet in San Francisco bestelle, dann sieht bis dato die Rechnung so aus: Teilepreis, Lokale US Steuern, Fracht. Und dann auf diese Summe Einfuhrzoll und Umsatzsteuer. Mit Freihandelszone dann so: Teilepreis, lok. Steuer, Fracht und ENDE. Und das geht dann in beide Richtungen.

Und nochmal zum geliebten Chlorhühnchen: In den USA findet am Ende der Produktionskette
von Lebensmittel eine extrem strenge Qualitätskontrolle statt. Die Strafen für Nichteinhaltung von gesetzlichen Richtlinien sind immens, und exorbitant höher als in Deutschland. Damit hätten hiesige Fleischproduzenten ein sehr großes Problem. Siehe "Gammelfleischskandal"
Und TTIP beinhaltet die jeweils strengere Vorschrift für alle Seiten zu etablieren.

...und so fern es die Genossen und der Geldbeutel erlauben, hilft eine Bildungsreise in das nicht sozialistische Ausland den Horizont zu erweitern.

Viele Grüße
Sapere aude!

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