Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbeiter

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Sind die Einkommen gerecht verteilt?

Ja.
14
34%
Nein.
27
66%
 
Abstimmungen insgesamt: 41
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jmjarre
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon jmjarre » So 22. Jun 2014, 10:54

Kibuka » Sa 21. Jun 2014, 20:55 hat geschrieben:Ein aktueller Artikel dazu.

Höher bezahlte Chefs leisten weniger

Wissenschaftliche Studie: Je teurer der Chef, desto schlechter für die Firma. Über Managergehälter lässt sich trefflich streiten. Drei Forscher haben erstmals systematisch untersucht, wie sich Geldanreize für Vorstände auf ihren Erfolg auswirken. Das Resultat wird den Topverdienern nicht gefallen.

Eigentlich ist es ganz einfach: Mehr Geld ist ein Anreiz, mehr zu leisten. Doch für Konzernchefs gilt das offenbar nicht. "Je höher sie bezahlt werden, desto schlechter geht es der Firma in den kommenden drei Jahren, was Aktienkurs und sogar Geschäftszahlen angeht", zitiert "Forbes" den Betriebswirt Michael Cooper von der University of Utah.

http://www.harvardbusinessmanager.de/bl ... 76468.html


deshalb sollten Angestellte auch nicht viel verdienen- dann leisten sie auch mehr
Strang über die SED und deren Stasi Aktivitäten -neueste Enthüllungen...Hier:
viewtopic.php?f=20&t=39858
http://www.youtube.com/watch?v=uDvsezvR7LA
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bakunicus
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon bakunicus » So 22. Jun 2014, 10:57

jmjarre » So 22. Jun 2014, 10:54 hat geschrieben:
Kibuka » Sa 21. Jun 2014, 20:55 hat geschrieben:Ein aktueller Artikel dazu.



deshalb sollten Angestellte auch nicht viel verdienen- dann leisten sie auch mehr


ja ja ...
und ich bin mir sehr sicher, dass wenn du die rezepte selbst fressen müßtest die du anderen verordnest, dass du dann der glühendste sozialistische revolutionär wärst.

was für ein widerlich arrogantes zeug ...
da lebt der klassenkampf in vollen zügen.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Kibuka » So 22. Jun 2014, 12:17

jmjarre » So 22. Jun 2014, 09:54 hat geschrieben:
deshalb sollten Angestellte auch nicht viel verdienen- dann leisten sie auch mehr


Du hast die Studie offensichtlich nicht gelesen. Es gibt insgesamt wenig Hinweise darauf, dass Geld allein Menschen motiviert. Auf der anderen Seite spricht einiges dafür, dass Geld uns im Gegenteil demotiviert. Dies bedeutet natürlich nicht, dass wir umsonst arbeiten sollten. Natürlich müssen wir alle unsere Rechnungen zahlen und für unsere Familien sorgen. Aber wenn diese grundlegenden Dinge einmal abgedeckt sind, sind die psychologischen Vorteile von Geld fragwürdig. In der zitierten Studie argumentieren Daniel Kahnemann und Angus Deaton, dass das emotionale Wohlbefinden von US-Arbeitnehmern mit höheren Einkommensniveau stieg, bis zu einem Niveau von 75.000 US-Dollar im Jahr. Danach hatte ein höheres Einkommen keinen steigernden Effekt mehr auf das Wohlbefinden. Warum? Weil niemand 5 Autos oder 50 Fernseher braucht. Wenn soviel Geld zur Verfügung steht, um grundlegende Bedürfnisse befriedigen zu können, entscheiden andere Faktoren über Zufriedenheit und Leistung. Dazu zählt das eigene Wohlbefinden in dem Unternehmen, private Zufriedenheit und die eigene Leidenschaft für den Beruf.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Sal Paradise » So 22. Jun 2014, 12:58

Die Gegenstudie zu dieser wird bestimmt nicht lange auf sich warten lassen. Es bleibt spannend.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon jmjarre » So 22. Jun 2014, 13:09

Kibuka » So 22. Jun 2014, 11:17 hat geschrieben:
jmjarre » So 22. Jun 2014, 09:54 hat geschrieben:
deshalb sollten Angestellte auch nicht viel verdienen- dann leisten sie auch mehr


Du hast die Studie offensichtlich nicht gelesen. Es gibt insgesamt wenig Hinweise darauf, dass Geld allein Menschen motiviert. Auf der anderen Seite spricht einiges dafür, dass Geld uns im Gegenteil demotiviert. Dies bedeutet natürlich nicht, dass wir umsonst arbeiten sollten. Natürlich müssen wir alle unsere Rechnungen zahlen und für unsere Familien sorgen. Aber wenn diese grundlegenden Dinge einmal abgedeckt sind, sind die psychologischen Vorteile von Geld fragwürdig. In der zitierten Studie argumentieren Daniel Kahnemann und Angus Deaton, dass das emotionale Wohlbefinden von US-Arbeitnehmern mit höheren Einkommensniveau stieg, bis zu einem Niveau von 75.000 US-Dollar im Jahr. Danach hatte ein höheres Einkommen keinen steigernden Effekt mehr auf das Wohlbefinden. Warum? Weil niemand 5 Autos oder 50 Fernseher braucht. Wenn soviel Geld zur Verfügung steht, um grundlegende Bedürfnisse befriedigen zu können, entscheiden andere Faktoren über Zufriedenheit und Leistung. Dazu zählt das eigene Wohlbefinden in dem Unternehmen, private Zufriedenheit und die eigene Leidenschaft für den Beruf.

Ja, aber was bedeutet Geld/Einkommen für die, die wenig verdienen? Ich brauche auch nicht mehr Geld, aber jedes Jahr verdiene ich mehr geld durch die Lohnerhöhung, und die "unteren" bei uns knapsen sich mit 1300 Brutto einen ab... :|
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Blickwinkel » So 22. Jun 2014, 13:35

Kibuka » So 22. Jun 2014, 12:17 hat geschrieben:
jmjarre » So 22. Jun 2014, 09:54 hat geschrieben:
deshalb sollten Angestellte auch nicht viel verdienen- dann leisten sie auch mehr


Du hast die Studie offensichtlich nicht gelesen. Es gibt insgesamt wenig Hinweise darauf, dass Geld allein Menschen motiviert. Auf der anderen Seite spricht einiges dafür, dass Geld uns im Gegenteil demotiviert. Dies bedeutet natürlich nicht, dass wir umsonst arbeiten sollten. Natürlich müssen wir alle unsere Rechnungen zahlen und für unsere Familien sorgen. Aber wenn diese grundlegenden Dinge einmal abgedeckt sind, sind die psychologischen Vorteile von Geld fragwürdig. In der zitierten Studie argumentieren Daniel Kahnemann und Angus Deaton, dass das emotionale Wohlbefinden von US-Arbeitnehmern mit höheren Einkommensniveau stieg, bis zu einem Niveau von 75.000 US-Dollar im Jahr. Danach hatte ein höheres Einkommen keinen steigernden Effekt mehr auf das Wohlbefinden. Warum? Weil niemand 5 Autos oder 50 Fernseher braucht. Wenn soviel Geld zur Verfügung steht, um grundlegende Bedürfnisse befriedigen zu können, entscheiden andere Faktoren über Zufriedenheit und Leistung. Dazu zählt das eigene Wohlbefinden in dem Unternehmen, private Zufriedenheit und die eigene Leidenschaft für den Beruf.


Richtig, nur muss eine gewisse Gehaltsstruktur im Unternehmen gewahrt werden. Ein Vorstand wird immer mehr verdienen, wie die unteren Hierarchien. Ich verstehe schon, dass der Faktor zwischen den Gehältern extrem geworden ist, das liegt aber schlicht an der Verdopplung der Gehälter pro Hierarchiestufe.

Auf der anderen Seite verlangen auch Berufseinsteiger schon mehr Gehalt wie früher. Also auch da steigen die Ansprüche, weswegen die 75.000 USD Grenze sowieso weiter ansteigen wird.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » So 22. Jun 2014, 14:17

jmjarre » So 22. Jun 2014, 12:09 hat geschrieben:
Kibuka » So 22. Jun 2014, 11:17 hat geschrieben:
Du hast die Studie offensichtlich nicht gelesen. Es gibt insgesamt wenig Hinweise darauf, dass Geld allein Menschen motiviert. Auf der anderen Seite spricht einiges dafür, dass Geld uns im Gegenteil demotiviert. Dies bedeutet natürlich nicht, dass wir umsonst arbeiten sollten. Natürlich müssen wir alle unsere Rechnungen zahlen und für unsere Familien sorgen. Aber wenn diese grundlegenden Dinge einmal abgedeckt sind, sind die psychologischen Vorteile von Geld fragwürdig. In der zitierten Studie argumentieren Daniel Kahnemann und Angus Deaton, dass das emotionale Wohlbefinden von US-Arbeitnehmern mit höheren Einkommensniveau stieg, bis zu einem Niveau von 75.000 US-Dollar im Jahr. Danach hatte ein höheres Einkommen keinen steigernden Effekt mehr auf das Wohlbefinden. Warum? Weil niemand 5 Autos oder 50 Fernseher braucht. Wenn soviel Geld zur Verfügung steht, um grundlegende Bedürfnisse befriedigen zu können, entscheiden andere Faktoren über Zufriedenheit und Leistung. Dazu zählt das eigene Wohlbefinden in dem Unternehmen, private Zufriedenheit und die eigene Leidenschaft für den Beruf.

Ja, aber was bedeutet Geld/Einkommen für die, die wenig verdienen? Ich brauche auch nicht mehr Geld, aber jedes Jahr verdiene ich mehr geld durch die Lohnerhöhung, und die "unteren" bei uns knapsen sich mit 1300 Brutto einen ab... :|



dann stell doch einen Antrag- das DEINE Lohnerhöhungen auf die "unteren" aufgeteilt werden.

Du wirst sicher auch bei deinen Abteilungsleiterkollegen viele finden- die da auch mit machen... :x
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » So 22. Jun 2014, 14:19

Kibuka » So 22. Jun 2014, 11:17 hat geschrieben:
jmjarre » So 22. Jun 2014, 09:54 hat geschrieben:
deshalb sollten Angestellte auch nicht viel verdienen- dann leisten sie auch mehr


Du hast die Studie offensichtlich nicht gelesen. Es gibt insgesamt wenig Hinweise darauf, dass Geld allein Menschen motiviert. Auf der anderen Seite spricht einiges dafür, dass Geld uns im Gegenteil demotiviert. Dies bedeutet natürlich nicht, dass wir umsonst arbeiten sollten. Natürlich müssen wir alle unsere Rechnungen zahlen und für unsere Familien sorgen. Aber wenn diese grundlegenden Dinge einmal abgedeckt sind, sind die psychologischen Vorteile von Geld fragwürdig. In der zitierten Studie argumentieren Daniel Kahnemann und Angus Deaton, dass das emotionale Wohlbefinden von US-Arbeitnehmern mit höheren Einkommensniveau stieg, bis zu einem Niveau von 75.000 US-Dollar im Jahr. Danach hatte ein höheres Einkommen keinen steigernden Effekt mehr auf das Wohlbefinden. Warum? Weil niemand 5 Autos oder 50 Fernseher braucht. Wenn soviel Geld zur Verfügung steht, um grundlegende Bedürfnisse befriedigen zu können, entscheiden andere Faktoren über Zufriedenheit und Leistung. Dazu zählt das eigene Wohlbefinden in dem Unternehmen, private Zufriedenheit und die eigene Leidenschaft für den Beruf.



Nach der allseits bekannten Bedürfnis-Pyramide ist "Geld" gar kein "Motivator"- sondern ein Hygiene-Faktor.

Ganz anders schaut es aber aus- wenn es VERGLEICHE gibt.

und da vergleichen sich die Vorstände mit ANDEREN vorständen- und nicht mit "unteren"....
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Blickwinkel » So 22. Jun 2014, 16:26

Realist2014 » So 22. Jun 2014, 14:19 hat geschrieben:
Kibuka » So 22. Jun 2014, 11:17 hat geschrieben:
Du hast die Studie offensichtlich nicht gelesen. Es gibt insgesamt wenig Hinweise darauf, dass Geld allein Menschen motiviert. Auf der anderen Seite spricht einiges dafür, dass Geld uns im Gegenteil demotiviert. Dies bedeutet natürlich nicht, dass wir umsonst arbeiten sollten. Natürlich müssen wir alle unsere Rechnungen zahlen und für unsere Familien sorgen. Aber wenn diese grundlegenden Dinge einmal abgedeckt sind, sind die psychologischen Vorteile von Geld fragwürdig. In der zitierten Studie argumentieren Daniel Kahnemann und Angus Deaton, dass das emotionale Wohlbefinden von US-Arbeitnehmern mit höheren Einkommensniveau stieg, bis zu einem Niveau von 75.000 US-Dollar im Jahr. Danach hatte ein höheres Einkommen keinen steigernden Effekt mehr auf das Wohlbefinden. Warum? Weil niemand 5 Autos oder 50 Fernseher braucht. Wenn soviel Geld zur Verfügung steht, um grundlegende Bedürfnisse befriedigen zu können, entscheiden andere Faktoren über Zufriedenheit und Leistung. Dazu zählt das eigene Wohlbefinden in dem Unternehmen, private Zufriedenheit und die eigene Leidenschaft für den Beruf.



Nach der allseits bekannten Bedürfnis-Pyramide ist "Geld" gar kein "Motivator"- sondern ein Hygiene-Faktor.

Ganz anders schaut es aber aus- wenn es VERGLEICHE gibt.

und da vergleichen sich die Vorstände mit ANDEREN vorständen- und nicht mit "unteren"....


Oder mit der Stufe unter ihnen. Wenn also schon Bereichsleiter 500.000 Euro kassieren, dann muss der Vorstand schon mehr Gehalt kriegen und der Vorstandsvorsitzende mehr als ein normaler Vorstand. Da kann dann der Vorstandsvorsitzende schon bei 1 Mio. Euro landen. Die Winterkorn-Gage ist die höchste in ganz Europa und somit nicht Standard. Allerdings muss man auch sagen, dass VW der größte Autokonzern Europas ist.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » So 22. Jun 2014, 16:28

Blickwinkel » So 22. Jun 2014, 15:26 hat geschrieben:
Realist2014 » So 22. Jun 2014, 14:19 hat geschrieben:

Nach der allseits bekannten Bedürfnis-Pyramide ist "Geld" gar kein "Motivator"- sondern ein Hygiene-Faktor.

Ganz anders schaut es aber aus- wenn es VERGLEICHE gibt.

und da vergleichen sich die Vorstände mit ANDEREN vorständen- und nicht mit "unteren"....


Oder mit der Stufe unter ihnen. Wenn also schon Bereichsleiter 500.000 Euro kassieren, dann muss der Vorstand schon mehr Gehalt kriegen und der Vorstandsvorsitzende mehr als ein normaler Vorstand. Da kann dann der Vorstandsvorsitzende schon bei 1 Mio. Euro landen. Die Winterkorn-Gage ist die höchste in ganz Europa und somit nicht Standard. Allerdings muss man auch sagen, dass VW der größte Autokonzern Europas ist.



eben

und unsere Top-Fußballer haben ebenfalls Millionengehälter- OHNE das sie Entscheidungen für 100tausende von Mitarbeiter treffen müssen.. :x
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Blickwinkel » So 22. Jun 2014, 16:33

Realist2014 » So 22. Jun 2014, 16:28 hat geschrieben:
Blickwinkel » So 22. Jun 2014, 15:26 hat geschrieben:
Oder mit der Stufe unter ihnen. Wenn also schon Bereichsleiter 500.000 Euro kassieren, dann muss der Vorstand schon mehr Gehalt kriegen und der Vorstandsvorsitzende mehr als ein normaler Vorstand. Da kann dann der Vorstandsvorsitzende schon bei 1 Mio. Euro landen. Die Winterkorn-Gage ist die höchste in ganz Europa und somit nicht Standard. Allerdings muss man auch sagen, dass VW der größte Autokonzern Europas ist.



eben

und unsere Top-Fußballer haben ebenfalls Millionengehälter- OHNE das sie Entscheidungen für 100tausende von Mitarbeiter treffen müssen.. :x


Man muss sich mal überlegen, wieviel das Gehalt Winterkorns im Verhältnis zum VW-Gewinn ist.

VW Umsatz 2012 192 Mrd., Gewinn 21 Mrd., Gehalt Winterkorn 14,2 Mio. Euro.

Das sind 0,06% Gewinnbeteiligung für Winterkorn. Rein prozentual ist das gar nichts.

Was die Fussballer anbetrifft, ja klar, da ist jeder Euro wichtig, denn schließlich zahlt man auch 100 Euro für die Eintrittskarte und will eine siegende Mannschaft sehen. Das ist eben was völlig anderes. :D
Zuletzt geändert von Blickwinkel am So 22. Jun 2014, 16:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » So 22. Jun 2014, 17:02

Blickwinkel » So 22. Jun 2014, 15:33 hat geschrieben:
Realist2014 » So 22. Jun 2014, 16:28 hat geschrieben:

eben

und unsere Top-Fußballer haben ebenfalls Millionengehälter- OHNE das sie Entscheidungen für 100tausende von Mitarbeiter treffen müssen.. :x


Man muss sich mal überlegen, wieviel das Gehalt Winterkorns im Verhältnis zum VW-Gewinn ist.

VW Umsatz 2012 192 Mrd., Gewinn 21 Mrd., Gehalt Winterkorn 14,2 Mio. Euro.

Das sind 0,06% Gewinnbeteiligung für Winterkorn. Rein prozentual ist das gar nichts.

Was die Fussballer anbetrifft, ja klar, da ist jeder Euro wichtig, denn schließlich zahlt man auch 100 Euro für die Eintrittskarte und will eine siegende Mannschaft sehen. Das ist eben was völlig anderes. :D



und gemäß der Ansicht der Frösche im Teich "arbeitet" Winterkorn ja gar nicht..

die Fußballer schwitzen ja wenigstens bei der Arbeit... :x
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Mo 23. Jun 2014, 09:53

Kibuka » So 22. Jun 2014, 11:17 hat geschrieben:
jmjarre » So 22. Jun 2014, 09:54 hat geschrieben:
deshalb sollten Angestellte auch nicht viel verdienen- dann leisten sie auch mehr


Du hast die Studie offensichtlich nicht gelesen. Es gibt insgesamt wenig Hinweise darauf, dass Geld allein Menschen motiviert. Auf der anderen Seite spricht einiges dafür, dass Geld uns im Gegenteil demotiviert. Dies bedeutet natürlich nicht, dass wir umsonst arbeiten sollten. Natürlich müssen wir alle unsere Rechnungen zahlen und für unsere Familien sorgen. Aber wenn diese grundlegenden Dinge einmal abgedeckt sind, sind die psychologischen Vorteile von Geld fragwürdig. In der zitierten Studie argumentieren Daniel Kahnemann und Angus Deaton, dass das emotionale Wohlbefinden von US-Arbeitnehmern mit höheren Einkommensniveau stieg, bis zu einem Niveau von 75.000 US-Dollar im Jahr. Danach hatte ein höheres Einkommen keinen steigernden Effekt mehr auf das Wohlbefinden. Warum? Weil niemand 5 Autos oder 50 Fernseher braucht. Wenn soviel Geld zur Verfügung steht, um grundlegende Bedürfnisse befriedigen zu können, entscheiden andere Faktoren über Zufriedenheit und Leistung. Dazu zählt das eigene Wohlbefinden in dem Unternehmen, private Zufriedenheit und die eigene Leidenschaft für den Beruf.

Warum sollte die Grenznutzentheorie nicht auch manchmal richtig sein.
gopinay

Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Mo 23. Jun 2014, 09:57

Kibuka » Fr 20. Jun 2014, 19:32 hat geschrieben:
Adam Smith » Fr 20. Jun 2014, 18:59 hat geschrieben:
Wobei die Kommunisten dann angenommen haben, dass nach dem Adel nun das Bürgertum dran ist. Die haben dann aber vergessen, dass der Adel nichts zum Wohlstand beigetragen hat, das Bürgertum aber durchaus.

Und die Bürger wollten jetzt auch nicht die vielen Toten während der französischen Revolution. Das wollten nur ein paar Radikale.


Richtig. Der alte Kommunismus war aber nie ein Freund der Leistungsgesellschaft, immerhin verabscheute man das Privateigentum. Die verschiedenen Ausprägungen trugen dann auch teilweise absolutistische Blüten. Der Stalinismus mit seiner 1-Mann-Herrschaftsideologie und seiner planwirtschaftlich organisierten Wirtschaft unterschied sich zudem nur in Nuancen vom feudalabsolutistischen Ständestaat im alten Frankreich. Die Mittel der Unterdrückung waren dieselben und es gab eine Gruppe, die den Rest als Leibeigene unterhielt.

Es ist der Versuch, eine Balance, eine absolute Gerechtigkeit zu finden. Die Menschheit hat mittlerweile viele Wirtschafts- und Gesellschaftsordnungen ausprobiert. Keine war perfekt oder konnte hinreichende Perfektion bieten. Wir sind heute mit der sozialen Marktwirtschaft allerdings definitiv weiter, als noch vor einigen Jahrhunderten. Nicht zuletzt aufgrund des technischen Fortschritts, der zu einem hohen materiellen Wohlstand führte. Heute fällt selbst für die Unterschicht ausreichend ab, so dass niemand mehr um sein Überleben kämpfen muss. Die Existenzbedürfnisse in der Maslowsche Bedürfnishierarchie sind befriedigt. Aber absolute Gerechtigkeit, sofern es diese überhaupt gibt, davon ist man noch entfernt.

Was ist denn 'Gerechtigkeit'?
Oder gar 'absolute Gerechtigkeit'?

Manche jagen da einem Phantom nach, fürchte ich.
Gerechtigkeit ist gesellschaftlich gesehen eine temporäre Konvention, und ändert sich laufend mit Zeitgeist, Mode, Aktionismus und Ansichten.
Dr. Nötigenfalls

Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Dr. Nötigenfalls » Mo 23. Jun 2014, 22:03

jmjarre » Do 19. Jun 2014, 21:14 hat geschrieben:
Blickwinkel » Do 19. Jun 2014, 19:34 hat geschrieben:
Trotzdem ist so etwas ein erfolgsabhängiger Bonus, übrigens kann auch der Gewinn wieder steigen, wenn die Kostenseite verkleinert wird.


Wann genau hat man Erfolg? Wenn der Aktienkurs steigt? Wenn man dafür 2000 Leute entlassen hat? Wenn man bei Vodafone deswegen 8 Minuten in der Warteschleife hängt und das "Service" nennt?
Was ist Erfolg? Warum bekommt nur die oberste Etage den Bonus? Nicht alle Mitarbeiter??


Gute Frage.
Weil die ganz oben mit ihrem Kopf näher am Arsch des Vorstands sind ?
Postnix

Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Postnix » Di 24. Jun 2014, 00:52

Letzter-Mohikaner » Sa 21. Jun 2014, 18:12 hat geschrieben:Bei Managergehältern ist jede Verhältnismäßigkeit verloren gegangen... nicht nur in den USA.

Was mancher bekommt, trotz schlechter Performance und Unternehmensführung, ist schon pervers.
Werden Sie doch auch Manager. Was hindert Sie?
Zuletzt geändert von Postnix am Di 24. Jun 2014, 00:54, insgesamt 1-mal geändert.
Postnix

Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Postnix » Di 24. Jun 2014, 00:54

Tom Bombadil » Fr 13. Jun 2014, 17:40 hat geschrieben:Die Fußball- und Gesangsdeppen verdienen ja auch viel zu viel.

Das sind Marktpreise. Fangen Sie doch auch an zu singen.
pudding

Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon pudding » Di 24. Jun 2014, 06:22

Postnix » Di 24. Jun 2014, 00:52 hat geschrieben:
Letzter-Mohikaner » Sa 21. Jun 2014, 18:12 hat geschrieben:Bei Managergehältern ist jede Verhältnismäßigkeit verloren gegangen... nicht nur in den USA.

Was mancher bekommt, trotz schlechter Performance und Unternehmensführung, ist schon pervers.
Werden Sie doch auch Manager. Was hindert Sie?

Oder Mafia-Pate, was hindert dich daran? Obwohl ich mir absolut sicher bin dass du keines von beiden bist. :cool:
Also, was ist deine Intention? Die Genugtuung auf andere herabblicken zu können und sie ob ihres geringen Verdienstes zu verhöhnen und als leistungsschwach, nicht genug wertschöpfend und minderleistend zu bezeichnen. Das trifft dann nach euerer Definition der Entwicklung zur Folge auf immer mehr Menschen zu und betrifft bereits über die Hälfte der Bundesbürger.
Nein, nur der Wunsch nach eine neofeudalistischen Gesellschaft kann Menschen zu solchen Schlussfolgerungen bringen.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » Di 24. Jun 2014, 07:15

pudding » Di 24. Jun 2014, 05:22 hat geschrieben:
Postnix » Di 24. Jun 2014, 00:52 hat geschrieben:Werden Sie doch auch Manager. Was hindert Sie?

Oder Mafia-Pate, was hindert dich daran? Obwohl ich mir absolut sicher bin dass du keines von beiden bist. :cool:
Also, was ist deine Intention? Die Genugtuung auf andere herabblicken zu können und sie ob ihres geringen Verdienstes zu verhöhnen und als leistungsschwach, nicht genug wertschöpfend und minderleistend zu bezeichnen. Das trifft dann nach euerer Definition der Entwicklung zur Folge auf immer mehr Menschen zu und betrifft bereits über die Hälfte der Bundesbürger.
Nein, nur der Wunsch nach eine neofeudalistischen Gesellschaft kann Menschen zu solchen Schlussfolgerungen bringen.


wie kommst du auf den Unsinn?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Di 24. Jun 2014, 08:19

jmjarre » So 22. Jun 2014, 12:09 hat geschrieben:
Kibuka » So 22. Jun 2014, 11:17 hat geschrieben:
Du hast die Studie offensichtlich nicht gelesen. Es gibt insgesamt wenig Hinweise darauf, dass Geld allein Menschen motiviert. Auf der anderen Seite spricht einiges dafür, dass Geld uns im Gegenteil demotiviert. Dies bedeutet natürlich nicht, dass wir umsonst arbeiten sollten. Natürlich müssen wir alle unsere Rechnungen zahlen und für unsere Familien sorgen. Aber wenn diese grundlegenden Dinge einmal abgedeckt sind, sind die psychologischen Vorteile von Geld fragwürdig. In der zitierten Studie argumentieren Daniel Kahnemann und Angus Deaton, dass das emotionale Wohlbefinden von US-Arbeitnehmern mit höheren Einkommensniveau stieg, bis zu einem Niveau von 75.000 US-Dollar im Jahr. Danach hatte ein höheres Einkommen keinen steigernden Effekt mehr auf das Wohlbefinden. Warum? Weil niemand 5 Autos oder 50 Fernseher braucht. Wenn soviel Geld zur Verfügung steht, um grundlegende Bedürfnisse befriedigen zu können, entscheiden andere Faktoren über Zufriedenheit und Leistung. Dazu zählt das eigene Wohlbefinden in dem Unternehmen, private Zufriedenheit und die eigene Leidenschaft für den Beruf.

Ja, aber was bedeutet Geld/Einkommen für die, die wenig verdienen? Ich brauche auch nicht mehr Geld, aber jedes Jahr verdiene ich mehr geld durch die Lohnerhöhung, und die "unteren" bei uns knapsen sich mit 1300 Brutto einen ab... :|

Gerade die, die es brauchen würden, sind am Wenigsten organisiert.
Dem Organisationsgrad der unteren Arbeitnehmerschichten und der Durchsetzungsfähigkeit ihrer Verbände gehört zumindest ein Teil der Mitschuld.

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