Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherungen.

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Tantris
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon Tantris » Do 5. Jun 2014, 08:49

3x schwarzer Kater » Mi 4. Jun 2014, 22:32 hat geschrieben:
Tantris » Mi 4. Jun 2014, 22:17 hat geschrieben:

Und Warum merken die nicht, dass die unter dem euro leiden?

ad rem:
die versicherungen werden gerettet werden. Die versicherten aber nicht.


Das ist jetzt polemisch. Diese Aussage entspricht nicht dem Intellekt, den du sonst bei vielen deiner Posts an den Tag legst.


Tut mir leid. ABer... die versicherungen werden immer weniger zahlen, bis kein mensch mehr davon leben kann. Aber, die versicherungen werden nicht pleite gehen.

Sie sind wie ein rettungsboot, dass tatsächlich, wie versprochen, das rettende ufer erreicht. Das war allerdings nur möglich, indem es unterwegs jeden einzelnen passagier über bord warf.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon sportsgeist » Do 5. Jun 2014, 08:52

nichtkorrekt » Mi 4. Jun 2014, 18:58 hat geschrieben:
Realist2014 » Mi 4. Jun 2014, 18:50 hat geschrieben:


welche "Aufstände"???????????????


Die Südländer leiden unter dem Euro, die Arbeitslosenquoten sind jenseits von gut und böse; es gibt keinen Grund zu glauben, dass solange diese Länder im Euro sind es je besser werden würde, das ist ein gewaltiges Konfliktpotential, was glaubst du wie lange Gesellschaften stabil bleiben, bei Arbeitslosenquoten von 25 -50 Prozent?

Seid ihr schon so verbohrt um zu begreifen, dass so unterschiedliche Länder keine gemeinsamen Währung haben können, ohne dass es zu gewaltigen Verwerfungen kommt?

warum, in den USA geht es doch auch.

europa versucht aber in der tat den kreis zu quattrieren.
also eine gemeinsame waehrung zu besitzen ohne die strukturen dahinter zu schaffen.
zumindest aber hast du in einem recht.
der EURO alleine, ohne eine politische union, wird auf dauer ein reperaturkonstrukt bleiben.
wir werden von ausbesserungsarbeit zu ausbesserungsarbeit humpeln.

oder er platzt irgendwann, sollten die politischen extrema noch staerker werden.
Zitat: Stehen Intelligenz und Schulnoten in irgendeinem direkten proportionalen Zusammenhang ... Nein ... Warum? ... Ich bin das lebende Gegenbeispiel
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 5. Jun 2014, 08:54

Tantris » Do 5. Jun 2014, 08:49 hat geschrieben:
Tut mir leid. ABer... die versicherungen werden immer weniger zahlen, bis kein mensch mehr davon leben kann.



Kapitallebensversicherungen waren noch nie wirklich rentabel.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon Tantris » Do 5. Jun 2014, 08:55

3x schwarzer Kater » Do 5. Jun 2014, 08:54 hat geschrieben:
Tantris » Do 5. Jun 2014, 08:49 hat geschrieben:
Tut mir leid. ABer... die versicherungen werden immer weniger zahlen, bis kein mensch mehr davon leben kann.



Kapitallebensversicherungen waren noch nie wirklich rentabel.


Lebensversicherungen lohnen sich dort, wo sich auch sparen lohnt. Da im augenblick praktisch alle staaten ihre sparer enteignen, kann das nicht mehr funktionieren.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 5. Jun 2014, 08:56

nichtkorrekt » Mi 4. Jun 2014, 19:58 hat geschrieben:Seid ihr schon so verbohrt um zu begreifen, dass so unterschiedliche Länder keine gemeinsamen Währung haben können, ohne dass es zu gewaltigen Verwerfungen kommt?


Na da müssten wir in Bayern ja auch eine andere Währung haben als in MeckPom
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon zollagent » Do 5. Jun 2014, 08:57

prime-pippo » Do 5. Jun 2014, 07:46 hat geschrieben:
Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 08:35 hat geschrieben:
das wird schon noch - wichtig bleibt, dass die Südländer ihre Hausaufgaben weiter machen.


Die deutsche Inflationsrate ist ebenfalls sehr niedrig.

Der Süden sollte doch günstiger werden (also deflationieren), um Wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen. Nun versucht man, die Deflationstendenzen durch die Zinspolitik zu bekämpfen. Wo ist da die Stringenz?

Aussagen, bar jeden ökonomischen Wissens. Wettbewerbsfähig wird man nicht durch Währungsmanipulationen, sondern durch effiziente Produktion zu vertretbaren Kosten. Kommt irgendwann der Tag, wo auch unsere Forenlinken begreifen werden, daß Arbeit die Grundlage jeden wirtschaftlichen Erfolgs ist? Nur an Stellschrauben rumdrehen, damit kann man irgendwelche Effekte vielleicht kurzfristig verstärken, aber keine auslösen. Arbeit, Prime-Pippo. Arbeit ist der Schlüssel und sonst nichts!!!!
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 09:04

Tantris » Do 5. Jun 2014, 07:55 hat geschrieben:
3x schwarzer Kater » Do 5. Jun 2014, 08:54 hat geschrieben:
Kapitallebensversicherungen waren noch nie wirklich rentabel.


Lebensversicherungen lohnen sich dort, wo sich auch sparen lohnt. Da im augenblick praktisch alle staaten ihre sparer enteignen, kann das nicht mehr funktionieren.


soso

wo hoch war denn so die INFLATIONSBEREINIGTE Verzinsung der eingezahlten Beträge bei fälligen Lebensversicherungen?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon sportsgeist » Do 5. Jun 2014, 09:07

zollagent » Do 5. Jun 2014, 07:57 hat geschrieben:
prime-pippo » Do 5. Jun 2014, 07:46 hat geschrieben:
Die deutsche Inflationsrate ist ebenfalls sehr niedrig.

Der Süden sollte doch günstiger werden (also deflationieren), um Wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen. Nun versucht man, die Deflationstendenzen durch die Zinspolitik zu bekämpfen. Wo ist da die Stringenz?

Aussagen, bar jeden ökonomischen Wissens. Wettbewerbsfähig wird man nicht durch Währungsmanipulationen, sondern durch effiziente Produktion zu vertretbaren Kosten. Kommt irgendwann der Tag, wo auch unsere Forenlinken begreifen werden, daß Arbeit die Grundlage jeden wirtschaftlichen Erfolgs ist? Nur an Stellschrauben rumdrehen, damit kann man irgendwelche Effekte vielleicht kurzfristig verstärken, aber keine auslösen. Arbeit, Prime-Pippo. Arbeit ist der Schlüssel und sonst nichts!!!!

dieser vorwurf zielt aber jetzt ziemlich ins leere.
mit den LV wird ja gerade das vermoegen der arbeitenden bevoelkerung entwertet, und nicht die der transferempfaenger.

die entscheidende frage muss einfach lauten, warum das billige geld der EZB einfach nicht bei denen ankommen mag, die ja gerade arbeiten.
und damit meine ich ausdruecklich auch die unternehmen, nicht nur die arbeitnehmer.
und vor allem, was muss man tun, damit dies endlich geschieht.

ohne dass das neue geld wachstumsfoerdernd investiert wird, zielt dein vorwurf maximal am ziel vorbei.
Zitat: Stehen Intelligenz und Schulnoten in irgendeinem direkten proportionalen Zusammenhang ... Nein ... Warum? ... Ich bin das lebende Gegenbeispiel
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 09:12

sportsgeist » Do 5. Jun 2014, 08:07 hat geschrieben:
zollagent » Do 5. Jun 2014, 07:57 hat geschrieben:Aussagen, bar jeden ökonomischen Wissens. Wettbewerbsfähig wird man nicht durch Währungsmanipulationen, sondern durch effiziente Produktion zu vertretbaren Kosten. Kommt irgendwann der Tag, wo auch unsere Forenlinken begreifen werden, daß Arbeit die Grundlage jeden wirtschaftlichen Erfolgs ist? Nur an Stellschrauben rumdrehen, damit kann man irgendwelche Effekte vielleicht kurzfristig verstärken, aber keine auslösen. Arbeit, Prime-Pippo. Arbeit ist der Schlüssel und sonst nichts!!!!

dieser vorwurf zielt aber jetzt ziemlich ins leere.
mit den LV wird ja gerade das vermoegen der arbeitenden bevoelkerung entwertet, und nicht die der transferempfaenger.

die entscheidende frage muss einfach lauten, warum das billige geld der EZB einfach nicht bei denen ankommen mag, die ja gerade arbeiten.
und damit meine ich ausdruecklich auch die unternehmen, nicht nur die arbeitnehmer.
und vor allem, was muss man tun, damit dies endlich geschieht.

ohne dass das neue geld wachstumsfoerdernd investiert wird, zielt dein vorwurf maximal am ziel vorbei.




hm- es stellt sich natürlich die Frage- WARUM in den Südländern die dortigen Unternehmen so schwierig Kredite bekommen ( Bonitätsproblem?)....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon nichtkorrekt » Do 5. Jun 2014, 09:16

zollagent » Do 5. Jun 2014, 07:03 hat geschrieben:
nichtkorrekt » Mi 4. Jun 2014, 18:58 hat geschrieben:
Die Südländer leiden unter dem Euro, die Arbeitslosenquoten sind jenseits von gut und böse; es gibt keinen Grund zu glauben, dass solange diese Länder im Euro sind es je besser werden würde, das ist ein gewaltiges Konfliktpotential, was glaubst du wie lange Gesellschaften stabil bleiben, bei Arbeitslosenquoten von 25 -50 Prozent?

Seid ihr schon so verbohrt um zu begreifen, dass so unterschiedliche Länder keine gemeinsamen Währung haben können, ohne dass es zu gewaltigen Verwerfungen kommt?

Ohne die stabilisierende Wirkung dieser gemeinsamen Währung wären diese Länder längst die Armenhäuser Europas geworden, etwas auf dem wirtschaftlichen Status von Ländern wie Albanien während des kalten Krieges. Südeuropa leidet nicht unter dem Euro, er ist ein Stabilitätsfaktor für sie, sie profitieren davon, daß es auch starke Volkswirtschaften gibt, die diese Währung haben.


Das sehen einige VWL-Professoren anders, damit meine ich nicht nur Herrn Lucke, demnach bist du mindestens auch Professor?

3x schwarzer Kater » Do 5. Jun 2014, 07:15 hat geschrieben:
zollagent » Do 5. Jun 2014, 07:51 hat geschrieben:
Mit einer anderen Währung wäre das auch nicht anders. Niedrigzinsen sind kein Alleinstellungsmerkmal des Euro.


Um diese Zusammenhänge richtig zu deuten, dazu fehlt ihm leider die ökonomische Kompetenz.


Mir ist schon klar, dass die Niedrigzinsen vor allem aus der Finanzkrise resultieren, die USA haben schließlich einen ebenso niedrigen Zins, das Problem ist aber, dass der Euro eine Erholung der schwächeren Ländern unmöglich macht und damit die Krise zementiert.

Realist2014 » Mi 4. Jun 2014, 21:18 hat geschrieben:
nichtkorrekt » Mi 4. Jun 2014, 21:01 hat geschrieben:
Das mag sein, aber ich fürchte, dass Deutschland seinen Zenit spätestens in den 90ern überschritten hat und dass es von nun an nur noch bergab gehen wird; selbst wenn es Deutschlabd so gut ginge wie die Medien einem ständig weismachen wollen (Fachkräftemangel, Jobwunder), ändert das nichts daran, dass die Südländer massiv unter dem Euro leiden - soll das die Idee von Europa sein, die restlichen Länder Europas zu übervorteilen, damit es Deutschland gut geht, oder zumindest ein paar "deutschen" Konzernen, deren Hauptanteilseigner vielleicht in Riad oder Moskau sitzen? Vielleicht täusch ich mich, besser wärs, aber der gesunde Menschenverstand sagt einem eigentlich, dass die EU und der Euro so nicht funktionieren können.



warum wirfst du EU und Euro immer in einen Topf?

das sind doch zwei paar Stiefel-

und WO geht es in D "bergab"- wir haben so viele SV-pflichtige Arbeitsplätze wie nie zuvor ...( das wir trotzdem ein Bildungsprekariat haben - das kein AG gebrauchen kann- ist allerdings auch Teil der Wahrheit...)

und wenn die Südländer weiter ihre Hausaufgaben machen- dann klappt das auch bei denen


Dazu hatte ich einmal ein Thema erstellt, die Diskussion verlief weitgehend im Sande:

viewtopic.php?f=4&t=41623

Habe dazu auch diesen interessanten Artikel gefunden:

http://derwahlberliner.wordpress.com/20 ... hr-arbeit/
Zuletzt geändert von nichtkorrekt am Do 5. Jun 2014, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.
Wer nicht AfD wählt, wählt Merkel.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon sportsgeist » Do 5. Jun 2014, 09:21

Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 08:12 hat geschrieben:
sportsgeist » Do 5. Jun 2014, 08:07 hat geschrieben:dieser vorwurf zielt aber jetzt ziemlich ins leere.
mit den LV wird ja gerade das vermoegen der arbeitenden bevoelkerung entwertet, und nicht die der transferempfaenger.

die entscheidende frage muss einfach lauten, warum das billige geld der EZB einfach nicht bei denen ankommen mag, die ja gerade arbeiten.
und damit meine ich ausdruecklich auch die unternehmen, nicht nur die arbeitnehmer.
und vor allem, was muss man tun, damit dies endlich geschieht.

ohne dass das neue geld wachstumsfoerdernd investiert wird, zielt dein vorwurf maximal am ziel vorbei.




hm- es stellt sich natürlich die Frage- WARUM in den Südländern die dortigen Unternehmen so schwierig Kredite bekommen ( Bonitätsproblem?)....

logisch.
und schon geht der ball wieder zurueck ins spielfeld der banken und der politik.
- wo sind die trennbanken
- wo sind die kreditinstitute fuer wiederaufbau
- wo sind die marshallplaene
- wo sind die hermes buergschaften fuer unternehmen im sueden
- warum werden vor allem organisation rueckgedeckt, deren vordringlichstes geschaeftsmodell das rumwetten im weltspielcasino ist
- warum werden nicht direkt die rueckgedeckt auf die es vordringlich ankommt ... also die, die arbeiten
- wo ist die boersentransaktionssteuer
Zitat: Stehen Intelligenz und Schulnoten in irgendeinem direkten proportionalen Zusammenhang ... Nein ... Warum? ... Ich bin das lebende Gegenbeispiel
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon pudding » Do 5. Jun 2014, 09:24

Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 07:09 hat geschrieben:
pudding » Do 5. Jun 2014, 05:05 hat geschrieben:Du behauptest also es läge nicht am Euro dass der momentane von der EZB festgelegte Leitzins auf einem Allzeittief herumdümpelt und daher die Sparer und künftigen Rentner enteignet?
Das kannst du uns sicher erläutern oder durch irgendwelche glaubwürdigen Quellen belegen. An welchen Faktoren sonst soll es liegen? Das kannst du uns sicherlich auch darlegen.
Du nimmst also die künftige Altersarmut der künftigen Rentner die damit als eine Folge dieser Politik eintreten wird leichtfertig in Kauf und behauptest die Vorteile des Euro würden diesen Nachteil (ich bin mir sicher du wirst mir beweisen dass dies kein Nachteil ist ;) ) mit positiven Vorteilen aufwiegen? Ich bin gespannt! :thumbup:


der Euro wurde zum 1.1.2002 eingeführt

die Niedrigzinspolitik begann 2009...( im Zusammenhang mit dir Finanzkrise/Staatsschuldenkrise...)

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/ ... tzins.html

also hat der Euro damit gar nichts zu tun

Wie bitte? Seltsam, für einen selbsternannten und so ausgewiesenen Wirtschaftsfachmann der hier gerne andere einfältig belehrt, weisst du sehr wenig.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 09:27

pudding » Do 5. Jun 2014, 08:24 hat geschrieben:
Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 07:09 hat geschrieben:
der Euro wurde zum 1.1.2002 eingeführt

die Niedrigzinspolitik begann 2009...( im Zusammenhang mit dir Finanzkrise/Staatsschuldenkrise...)

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/ ... tzins.html

also hat der Euro damit gar nichts zu tun

Wie bitte? Seltsam, für einen selbsternannten und so ausgewiesenen Wirtschaftsfachmann der hier gerne andere einfältig belehrt, weisst du sehr wenig.




laber nicht- schau in die Graphik!
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon Tantris » Do 5. Jun 2014, 09:28

Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 09:04 hat geschrieben:
Tantris » Do 5. Jun 2014, 07:55 hat geschrieben:
Lebensversicherungen lohnen sich dort, wo sich auch sparen lohnt. Da im augenblick praktisch alle staaten ihre sparer enteignen, kann das nicht mehr funktionieren.


soso

wo hoch war denn so die INFLATIONSBEREINIGTE Verzinsung der eingezahlten Beträge bei fälligen Lebensversicherungen?


Worauf willst du hinaus?

Ich sage, die zins-politik schlachtet die sparer und versicherten, nicht aber die versicherungen und banken. Diese werden überleben, aber, es wird für die gesellschaft keinen vorteil mehr haben. Sie können ihre funktion nicht mehr erfüllen.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon garfield336 » Do 5. Jun 2014, 09:29

pudding » Mi 4. Jun 2014, 19:22 hat geschrieben:Lebensversicherungen, die beliebteste Art der Deutschen etwas für ihre Altersvorsorge zu tun, wie ehemals von der Regierung nahegelegt, werden unrentabel. Millionen Versicherter die sich auf diese Anlage als Rente verlassen haben werden mit deutlich weniger als versprochen und drastischen Abschlägen bestraft. Wie werden die Folgen, nicht nur für die Versicherten, sondern auch für die Versicherer und ihre Angestellten aussehen. Altersarmut, Arbeitslosigkeit, Zukunftsangst, Frust.
Und Draghi spielt weiter fröhlich und gutgelaunt mit Niedrigstzinsen den Banken und den Börsen in die Tasche. Welche Opfer sind die Menschen noch bereit für eine nur für wenige profitable EU und die Kunstwährung Euro zu bringen? Was ist das Ziel dieser Politik? Gesellschaftsspaltung? Altersarmut? Die Gier der Marktwahnsinnigen zerstört Europa anstatt es zu einen.
http://www.fr-online.de/vorsorge/-leben ... 27916.html
http://www.mz-web.de/vorsorge/intranspa ... 96664.html
http://www.focus.de/finanzen/versicheru ... 58884.html
Der Euro "hat fertig", das wurde auch bei der letzten Wahl mehr als deutlich.


Deswwegen habe ich ja keine Lebensversicherung Ich investiere in Investmendfonds und ich kann mich über diese Politik nicht beklagen, denn die Börsen werden ja gerade durch diese Politik von einem Hoch zum nächsten getrieben.

Mein Investitionsvolumen ist klein "zirka 200euro monatlich" aber ich habe Wertzuwächse von fast 10% gehabt in einem Jahr.

Wenn man eben in solche Dinge wie Lebensversicherung investiert, mus eben damit rechnen,. dass die Rendite nicht sonderlich hoch ausfallen wird.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon garfield336 » Do 5. Jun 2014, 09:29

Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 07:09 hat geschrieben:
pudding » Do 5. Jun 2014, 05:05 hat geschrieben:Du behauptest also es läge nicht am Euro dass der momentane von der EZB festgelegte Leitzins auf einem Allzeittief herumdümpelt und daher die Sparer und künftigen Rentner enteignet?
Das kannst du uns sicher erläutern oder durch irgendwelche glaubwürdigen Quellen belegen. An welchen Faktoren sonst soll es liegen? Das kannst du uns sicherlich auch darlegen.
Du nimmst also die künftige Altersarmut der künftigen Rentner die damit als eine Folge dieser Politik eintreten wird leichtfertig in Kauf und behauptest die Vorteile des Euro würden diesen Nachteil (ich bin mir sicher du wirst mir beweisen dass dies kein Nachteil ist ;) ) mit positiven Vorteilen aufwiegen? Ich bin gespannt! :thumbup:


der Euro wurde zum 1.1.2002 eingeführt

die Niedrigzinspolitik begann 2009...( im Zusammenhang mit dir Finanzkrise/Staatsschuldenkrise...)

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/ ... tzins.html

also hat der Euro damit gar nichts zu tun


Der Euro wurde am 1.1.1999 eingeführt :)
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 09:30

Tantris » Do 5. Jun 2014, 08:28 hat geschrieben:
Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 09:04 hat geschrieben:
soso

wo hoch war denn so die INFLATIONSBEREINIGTE Verzinsung der eingezahlten Beträge bei fälligen Lebensversicherungen?


Worauf willst du hinaus?

Ich sage, die zins-politik schlachtet die sparer und versicherten, nicht aber die versicherungen und banken. Diese werden überleben, aber, es wird für die gesellschaft keinen vorteil mehr haben. Sie können ihre funktion nicht mehr erfüllen.



warum sollte man irgendjemand "schlachten"???

und auf was ich hinaus will- ist die objektive Betrachtung der angeblich "früher rentablen LV's..
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon pudding » Do 5. Jun 2014, 09:31

Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 07:15 hat geschrieben:
pudding » Do 5. Jun 2014, 05:16 hat geschrieben:Weil man das mit der Einführung des Euro bereits getan hat.



deine Bildungslücken sind manchmal erschreckend... :rolleyes:

Das kommt dir nur so vor da dein eigenes mangelhaftes Wissen auf vielen Fehlern beruht. Erschrecken ist allerdings mit welcher überheblichen Einfältigkeit du auf diesem Fehlwissen beharrst und gegen die Fakten resistent bist. Aber egal, ist schliesslich dein Problem. :)
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 09:33

pudding » Do 5. Jun 2014, 08:31 hat geschrieben:
Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 07:15 hat geschrieben:

deine Bildungslücken sind manchmal erschreckend... :rolleyes:

Das kommt dir nur so vor da dein eigenes mangelhaftes Wissen auf vielen Fehlern beruht. Erschrecken ist allerdings mit welcher überheblichen Einfältigkeit du auf diesem Fehlwissen beharrst und gegen die Fakten resistent bist. Aber egal, ist schliesslich dein Problem. :)




welche FAKTEN?


von DIR kommen doch keine "Fakten"- sondern nur linksideologisches Klassenkampfgestammel...

übrigens muss ICH mir wegen MEINES Wissens keine Sorgen bezüglich Altersarmut machen... :D
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon sportsgeist » Do 5. Jun 2014, 09:37

[url=/viewtopic.php?p=2585552#p2585552]Tantris » Do 5. Jun 2014, 08:28[/url] hat geschrieben:
Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 09:04 hat geschrieben:
soso

wo hoch war denn so die INFLATIONSBEREINIGTE Verzinsung der eingezahlten Beträge bei fälligen Lebensversicherungen?


Worauf willst du hinaus?

Ich sage, die zins-politik schlachtet die sparer und versicherten, nicht aber die versicherungen und banken. Diese werden überleben, aber, es wird für die gesellschaft keinen vorteil mehr haben. Sie können ihre funktion nicht mehr erfüllen.

das ist so gesagt eben falsch.

es schont einen teil der banken, naemlich den teil, der sich 'investmentbank' nennt.
die kreditinstitute hingegen stehen genauso da wie max in der sonne.
Zitat: Stehen Intelligenz und Schulnoten in irgendeinem direkten proportionalen Zusammenhang ... Nein ... Warum? ... Ich bin das lebende Gegenbeispiel

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