Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherungen.

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3x schwarzer Kater
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 5. Jun 2014, 07:18

Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 07:09 hat geschrieben:
der Euro wurde zum 1.1.2002 eingeführt




tstststs ... es war der 1.1.1999. Er feierte dieses Jahr seinen 15. Geburtstag.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon Wähler » Do 5. Jun 2014, 07:22

Realist2014 » Mi 4. Jun 2014, 21:27 hat geschrieben:
freigeist » Mi 4. Jun 2014, 21:23 hat geschrieben:Eine Geldentwertung, die über Niedrigzinspolitik erfolgt, ist für den Markt im höchsten Maße schädlich.
Eher eine Form von Papiergeldmanie oder -psychose, als Marktwahnsinn.
Langfristig nimmt die Inflation zu, die richtigerweise Kleinvermögende besonders hart trifft und sie in Verarmungsnöte treibt.
Vernünftig wäre, dass die EZB sich an das Prinzip der Geldwertstabilität hält.

die Staatsverschuldung ( relativ zum BIP) - wird nun einmal am einfachsten reduziert mit Zinsen die niedriger sind als die Inflationsrate...( bei steigendem BIP)..
so bitter das für die Sparer auch sein mag

Diese Strategie der Zinspolitik kann man sicher mit guten Gründen verteidigen. Die Politiker sollten dann allerdings die Bürger, die sie seit 2001 in die Riesterrente getrieben haben, auch auf Alternativen hinweisen, wie deren private Altersvorsorge weiterhin gelingen kann. Da fallen mir nur privates, eigenständiges Aktienfondsratensparen und für Ballungszentren Genossenschaftswohnungen ein.

Die Bürger sollten endlich einmal aufwachen und genug finanzielle Kompetenz erwerben, damit sie nicht auf die neuen Luftschlösser von Politikern und Versicherungsmanagern hereinfallen. Meiner Meinung nach hilft nur eine strenge Beachtung des Subsidiaritätsprinzips bei der privaten Altersvorsorge. Der Staat sollte sich auf die Mindestsicherung über das Umlagesystem und eine solidarische Krankenversicherung konzentrieren. Die Riesterreform war meiner Meinung nach klar ein ordnungspolitischer Fehler.
Zuletzt geändert von Wähler am Do 5. Jun 2014, 07:40, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 07:33

3x schwarzer Kater » Do 5. Jun 2014, 06:18 hat geschrieben:
Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 07:09 hat geschrieben:
der Euro wurde zum 1.1.2002 eingeführt




tstststs ... es war der 1.1.1999. Er feierte dieses Jahr seinen 15. Geburtstag.



ja

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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 5. Jun 2014, 07:40

Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 07:33 hat geschrieben:
3x schwarzer Kater » Do 5. Jun 2014, 06:18 hat geschrieben:

tstststs ... es war der 1.1.1999. Er feierte dieses Jahr seinen 15. Geburtstag.



ja

in Unternehmen - buchhalterisch..

aber nicht als Zahlungsmittel für jedermann


Nicht als Zahlungsmittel aber als Währung. Seit dem 1.1.1999 ist der Euro die offizielle Währung in Deutschland, selbst wenn die DM noch offizielles Zahlungsmittel im Barverkehr war. Zu dem Zeitpunkt wurde nämlich die Währungspolitik an die EZB abgegeben.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon zollagent » Do 5. Jun 2014, 07:51

Subutai » Mi 4. Jun 2014, 18:39 hat geschrieben:
Es ist eine gewaltige Zahl: 15 Milliarden Euro entgehen den deutschen Sparern im Jahr durch die niedrigen Zinsen der Europäischen Zentralbank, schätzt Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands. Die Summe könnte noch steigen, denn die Zentralbank wird am Donnerstag aller Voraussicht nach den Leitzins noch weiter senken. Momentan steht er bei 0,25 Prozent. Die Banken dürften dann rasch nachziehen – und ebenfalls die Zinsen fürs Tagesgeld- oder Festgeldkonto beschneiden. „Die Zinssenkung plündert die Ersparnisse aus“, kritisiert der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, den Schritt.

http://www.focus.de/finanzen/versicheru ... 95989.html


Ohne den Euro wären wir also pro Jahr um 15 Mrd. EUR reicher, mit dem Euro bereichern sich die Banken und die Schuldenländer. :rolleyes:

Mit einer anderen Währung wäre das auch nicht anders. Niedrigzinsen sind kein Alleinstellungsmerkmal des Euro.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon zollagent » Do 5. Jun 2014, 07:56

nichtkorrekt » Mi 4. Jun 2014, 18:41 hat geschrieben:...
So modern ist die Idee der EU nicht, das Habsburger Reich (Österreich-Ungarn) kann man durchaus in seiner Ausdehnung - zumindest nach Osten - mit der EU vergleichen, wir wissen wie es geendet hat. Ich fürchte Europa wird am Euro und der EU über kurz oder lang zugrunde gehen.


Wer das Habsburger Reich mit der EU vergleicht, hat im Geschichtsunterricht selig geschlafen. Weshalb bitte sollte die EU für Europa schädlich sein? Sie ist eines der Gebiete auf unserem Planeten, in dem es mit den höchsten Lebensstandard gibt. Und auch eine Schädlichkeit des Euro ist nicht zu erkennen. Mir scheint eher, ein altes pfälzische Sprichwort feiert hier fröhliche Urständ: "Was de Bauer net kennt, frißt er net!".
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon zollagent » Do 5. Jun 2014, 07:57

Realist2014 » Mi 4. Jun 2014, 18:45 hat geschrieben:
John Galt » Mi 4. Jun 2014, 18:34 hat geschrieben:Du weißt schon, dass die Zinsen bei Vertragsbeginn Gültigkeit haben?



diese beim jeweiligen Vertragsbeginn zugesagten Garantiezinsen auf das Kapital NACH Kosten wird ja auch bei allen LV-Verträgen eingehalten.

Trotzdem war die Lebensversicherung schon immer die Anlageform mit der niedrigsten Verzinsung, verglichen mit anderen Anlageformen.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon zollagent » Do 5. Jun 2014, 08:00

nichtkorrekt » Mi 4. Jun 2014, 18:49 hat geschrieben:
Adam Smith » Mi 4. Jun 2014, 18:43 hat geschrieben:
Du vermutest also, dass Deutschland oder Österreich einen Nachbarstaat wegen der EU angreifen wird?


Ich hatte eher Aufstände und bürgerkriegsähnliche Zustände in EU Staaten im Sinn, die dann von Brüssel gewaltsam niedergeschlagen werden; alle Vielvölkerstaaten sind früher oder später untergegangen, man sieht ja auch wie die Ostexpansion der EU zum Konflikt mit Rußland führt. Die Ukraine (oder zumindest ein Teil davon) war übrigens auch Teil des Habsburger Reichs, nichts Neues also unter der Sonne.

Es sind weder Aufstände noch Bürgerkriege in der EU zu sehen. Ebensowenig Instrumente von Brüssel, solche Aufstände niederzuschlagen. Du solltest dir mal klarmachen, daß die EU eine Vereinigung von Demokratien ist, in der Dinge wie in China, in Myanmar, in Ägypten oder Syrien schlichtweg undenkbar sind.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon zollagent » Do 5. Jun 2014, 08:03

nichtkorrekt » Mi 4. Jun 2014, 18:58 hat geschrieben:
Realist2014 » Mi 4. Jun 2014, 18:50 hat geschrieben:


welche "Aufstände"???????????????


Die Südländer leiden unter dem Euro, die Arbeitslosenquoten sind jenseits von gut und böse; es gibt keinen Grund zu glauben, dass solange diese Länder im Euro sind es je besser werden würde, das ist ein gewaltiges Konfliktpotential, was glaubst du wie lange Gesellschaften stabil bleiben, bei Arbeitslosenquoten von 25 -50 Prozent?

Seid ihr schon so verbohrt um zu begreifen, dass so unterschiedliche Länder keine gemeinsamen Währung haben können, ohne dass es zu gewaltigen Verwerfungen kommt?

Ohne die stabilisierende Wirkung dieser gemeinsamen Währung wären diese Länder längst die Armenhäuser Europas geworden, etwas auf dem wirtschaftlichen Status von Ländern wie Albanien während des kalten Krieges. Südeuropa leidet nicht unter dem Euro, er ist ein Stabilitätsfaktor für sie, sie profitieren davon, daß es auch starke Volkswirtschaften gibt, die diese Währung haben.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 08:04

3x schwarzer Kater » Do 5. Jun 2014, 06:40 hat geschrieben:
Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 07:33 hat geschrieben:

ja

in Unternehmen - buchhalterisch..

aber nicht als Zahlungsmittel für jedermann


Nicht als Zahlungsmittel aber als Währung. Seit dem 1.1.1999 ist der Euro die offizielle Währung in Deutschland, selbst wenn die DM noch offizielles Zahlungsmittel im Barverkehr war. Zu dem Zeitpunkt wurde nämlich die Währungspolitik an die EZB abgegeben.



wo du Recht hast, hast du Recht... :thumbup:
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon zollagent » Do 5. Jun 2014, 08:07

nichtkorrekt » Mi 4. Jun 2014, 21:01 hat geschrieben:
Realist2014 » Mi 4. Jun 2014, 20:47 hat geschrieben:

die Deutschen Bürger können sich wohl bezüglich Frieden und Wohlstand in den letzten 70 Jahren nicht beschweren...

und es gibt keine sichereres Rentensystem als das deutsche Umlagesystem...

die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien ist übrigens Hausgemacht- das hat nichts mit dem Euro oder der EU zu tun...


Das mag sein, aber ich fürchte, dass Deutschland seinen Zenit spätestens in den 90ern überschritten hat und dass es von nun an nur noch bergab gehen wird; selbst wenn es Deutschlabd so gut ginge wie die Medien einem ständig weismachen wollen (Fachkräftemangel, Jobwunder), ändert das nichts daran, dass die Südländer massiv unter dem Euro leiden - soll das die Idee von Europa sein, die restlichen Länder Europas zu übervorteilen, damit es Deutschland gut geht, oder zumindest ein paar "deutschen" Konzernen, deren Hauptanteilseigner vielleicht in Riad oder Moskau sitzen? Vielleicht täusch ich mich, besser wärs, aber der gesunde Menschenverstand sagt einem eigentlich, dass die EU und der Euro so nicht funktionieren können.


Dein "gesunder Menschenverstand" leidet aber unter einem erheblichen Mangel an Wissen über die Mechanismen und Auswirkungen der EU und des Euro. Der gemeinsame Markt "übervorteilt" nicht einzelne Ländern, sondern eröffnet jedem Land Chancen, die man allerdings nutzen muß. Wohlstand kommt nicht von allein, er muß erarbeitet werden. Die Vorstellung, zuerst Wohlstand, dann (vielleicht) arbeiten, die geht von falschen Voraussetzungen aus.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon zollagent » Do 5. Jun 2014, 08:15

freigeist » Mi 4. Jun 2014, 21:23 hat geschrieben:Eine Geldentwertung, die über Niedrigzinspolitik erfolgt, ist für den Markt im höchsten Maße schädlich....


Was soll das sein? Ein schwarzer Schimmel? Oder ein weißer Rappe? Geld wird nicht weniger wert, wenn es geringe Zinsen gibt. Es wächst nur langsamer. Das bedeutet aber auch billigere Kredite, die man einsetzen kann, um auf Feldern, die mehr Rendite abwerfen, tätig zu werden. Niedrige Zinsen sind eine Steilvorlage für Investitionen.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 5. Jun 2014, 08:15

zollagent » Do 5. Jun 2014, 07:51 hat geschrieben:
Mit einer anderen Währung wäre das auch nicht anders. Niedrigzinsen sind kein Alleinstellungsmerkmal des Euro.


Um diese Zusammenhänge richtig zu deuten, dazu fehlt ihm leider die ökonomische Kompetenz.
Zuletzt geändert von 3x schwarzer Kater am Do 5. Jun 2014, 08:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon zollagent » Do 5. Jun 2014, 08:17

pudding » Do 5. Jun 2014, 05:05 hat geschrieben:
3x schwarzer Kater » Mi 4. Jun 2014, 19:47 hat geschrieben:
Da ist wieder mal der Euro schuld. Warum sollte das bei der DM anders sein?

Du behauptest also es läge nicht am Euro dass der momentane von der EZB festgelegte Leitzins auf einem Allzeittief herumdümpelt und daher die Sparer und künftigen Rentner enteignet?
Das kannst du uns sicher erläutern oder durch irgendwelche glaubwürdigen Quellen belegen. An welchen Faktoren sonst soll es liegen? Das kannst du uns sicherlich auch darlegen.
Du nimmst also die künftige Altersarmut der künftigen Rentner die damit als eine Folge dieser Politik eintreten wird leichtfertig in Kauf und behauptest die Vorteile des Euro würden diesen Nachteil (ich bin mir sicher du wirst mir beweisen dass dies kein Nachteil ist ;) ) mit positiven Vorteilen aufwiegen? Ich bin gespannt! :thumbup:

Pudding, eine Enteignung wäre eine Kapitalverringerung. Niedrige Zinsen haben nichts von Kapitalverringerung. Vielleicht rechnest du mal nach. Sofern du das kannst.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon zollagent » Do 5. Jun 2014, 08:25

3x schwarzer Kater » Do 5. Jun 2014, 07:15 hat geschrieben:
zollagent » Do 5. Jun 2014, 07:51 hat geschrieben:
Mit einer anderen Währung wäre das auch nicht anders. Niedrigzinsen sind kein Alleinstellungsmerkmal des Euro.


Um diese Zusammenhänge richtig zu deuten, dazu fehlt ihm leider die ökonomische Kompetenz.

Nicht nur die ökonomische! Leider! :|
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon prime-pippo » Do 5. Jun 2014, 08:29

freigeist » Mi 4. Jun 2014, 22:23 hat geschrieben:Vernünftig wäre, dass die EZB sich an das Prinzip der Geldwertstabilität hält.


Preisstabilität ist nach EZB-Definition eine Inflationsrate von knapp 2%.
Diese strebt sie an.....auch wenn ihre geldpolitischen Instrumente wohl nicht ausreichen werden.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 08:35

prime-pippo » Do 5. Jun 2014, 07:29 hat geschrieben:
freigeist » Mi 4. Jun 2014, 22:23 hat geschrieben:Vernünftig wäre, dass die EZB sich an das Prinzip der Geldwertstabilität hält.


Preisstabilität ist nach EZB-Definition eine Inflationsrate von knapp 2%.
Diese strebt sie an.....auch wenn ihre geldpolitischen Instrumente wohl nicht ausreichen werden.


das wird schon noch - wichtig bleibt, dass die Südländer ihre Hausaufgaben weiter machen.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 5. Jun 2014, 08:39

Franco Frascella » Do 5. Jun 2014, 06:40 hat geschrieben:
Das liegt insbesondere daran, dass bereits um die Jahrtausendwende, insgesamt höhere Kapitaleinkünfte erzielt wurden als Arbeitseinkommen und da sind auch alle Unternehmereinkommen, Chefärzte und DAX-Vorstände schon mit drin.




Jetzt fährt der Unfug wieder Achterbahn.
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon prime-pippo » Do 5. Jun 2014, 08:46

Realist2014 » Do 5. Jun 2014, 08:35 hat geschrieben:
prime-pippo » Do 5. Jun 2014, 07:29 hat geschrieben:
Preisstabilität ist nach EZB-Definition eine Inflationsrate von knapp 2%.
Diese strebt sie an.....auch wenn ihre geldpolitischen Instrumente wohl nicht ausreichen werden.


das wird schon noch - wichtig bleibt, dass die Südländer ihre Hausaufgaben weiter machen.


Die deutsche Inflationsrate ist ebenfalls sehr niedrig.

Der Süden sollte doch günstiger werden (also deflationieren), um Wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen. Nun versucht man, die Deflationstendenzen durch die Zinspolitik zu bekämpfen. Wo ist da die Stringenz?
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Re: Die Zinspolitik der EZB schlachtet die Lebensversicherun

Beitragvon sportsgeist » Do 5. Jun 2014, 08:46

prime-pippo » Do 5. Jun 2014, 07:29 hat geschrieben:
freigeist » Mi 4. Jun 2014, 22:23 hat geschrieben:Vernünftig wäre, dass die EZB sich an das Prinzip der Geldwertstabilität hält.


Preisstabilität ist nach EZB-Definition eine Inflationsrate von knapp 2%.
Diese strebt sie an.....auch wenn ihre geldpolitischen Instrumente wohl nicht ausreichen werden.

solange das frische billige geld hauptsaechlich in zukunftswetten, anstatt in die preise an der ladentheke und bei den loehnen und gehaeltern fliesst, ist das korrekt.

es bestehen zumindest anzeichen, dass der umbau des bankensystems noch einige (eklatante) luecken aufweist.
Zitat: Stehen Intelligenz und Schulnoten in irgendeinem direkten proportionalen Zusammenhang ... Nein ... Warum? ... Ich bin das lebende Gegenbeispiel

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