Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

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prime-pippo
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 15:45

zollagent » Do 6. Feb 2014, 15:37 hat geschrieben:
prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 14:32 hat geschrieben:
Was heißt "sie kann es nicht einfach streichen"....

Die ausgefallene Forderung gegen den Kreditnehmer bucht sie als Aufwand und erleidet eine Gewinnminderung bzw. einen Verlust.


Es gibt aber durchaus auch Leute, die behaupten, die Bank könnte theoretisch die durch den Kredit geschaffene Sichteinlage, welche ja eine Verbindlichkeit der Bank ist, bei Ausfall des Kredits gegen außerordentlichen Ertrag ausbuchen.
Die Bank schafft das Geld neutral in der Buchung, warum soll sie bei Kreditausfall nicht auch neutral wieder ausbuchen können...

Wie geht das, "neutrale Ausbuchung"? Und einen Verlust mit einem außerordentlichen Ertrag kompensieren zu können, davon träumt jeder. Fakt ist, daß ein geplatzter Kredit verlorenes Geld und damit verlorenes Kapital ist, da ändert kein Buchungstrick was dran. Übrigens bildet ein vergebener Kredit keine Sichteinlage. Er ist von der Bank ausgezahltes Geld. Zweimal den selben Betrag verbuchen geht nicht. Allenfalls bei "kreativer Buchführung", gegen die das Finanzamt was hätte. Die Bankenaufsicht auch. ;)


Eine Bank gibt nichts "weg", was sie vorher schon gehabt hätte (Barkredite spielen praktisch keine Rolle).
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"Banks do not, as too many textbooks still suggest, take deposits of existing money from savers and lend it out to borrowers: they create credit and money ex nihilo – extending a loan to the borrower and simultaneously crediting the borrower’s money account."
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon zollagent » Do 6. Feb 2014, 15:49

prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 15:45 hat geschrieben:
zollagent » Do 6. Feb 2014, 15:37 hat geschrieben:Wie geht das, "neutrale Ausbuchung"? Und einen Verlust mit einem außerordentlichen Ertrag kompensieren zu können, davon träumt jeder. Fakt ist, daß ein geplatzter Kredit verlorenes Geld und damit verlorenes Kapital ist, da ändert kein Buchungstrick was dran. Übrigens bildet ein vergebener Kredit keine Sichteinlage. Er ist von der Bank ausgezahltes Geld. Zweimal den selben Betrag verbuchen geht nicht. Allenfalls bei "kreativer Buchführung", gegen die das Finanzamt was hätte. Die Bankenaufsicht auch. ;)


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Ja, sie "zaubert" Geld aus dem Nichts. Prime-Pippo, wie bitte hätte dann eine Bankenkrise enstehen können, wenn das so wäre? Weshalb müssen Banken, die selbst Geld zaubern können, gerettet werden? Wenn ich deine Beiträge zum Thema Wirtschaft lese, rollen sich mir die Fußnägel ob dieses zusammengestoppelten Unsinns auf.
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon Blickwinkel » Do 6. Feb 2014, 15:51

prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 16:45 hat geschrieben:
zollagent » Do 6. Feb 2014, 15:37 hat geschrieben:Wie geht das, "neutrale Ausbuchung"? Und einen Verlust mit einem außerordentlichen Ertrag kompensieren zu können, davon träumt jeder. Fakt ist, daß ein geplatzter Kredit verlorenes Geld und damit verlorenes Kapital ist, da ändert kein Buchungstrick was dran. Übrigens bildet ein vergebener Kredit keine Sichteinlage. Er ist von der Bank ausgezahltes Geld. Zweimal den selben Betrag verbuchen geht nicht. Allenfalls bei "kreativer Buchführung", gegen die das Finanzamt was hätte. Die Bankenaufsicht auch. ;)


Eine Bank gibt nichts "weg", was sie vorher schon gehabt hätte (Barkredite spielen praktisch keine Rolle).
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Nein, es muss nicht jeder Kredit "geschöpft" werden.
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 15:53

zollagent » Do 6. Feb 2014, 15:49 hat geschrieben:
prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 15:45 hat geschrieben:
Eine Bank gibt nichts "weg", was sie vorher schon gehabt hätte (Barkredite spielen praktisch keine Rolle).
Sie schafft Giralgeld...

Ja, sie "zaubert" Geld aus dem Nichts. Prime-Pippo, wie bitte hätte dann eine Bankenkrise enstehen können, wenn das so wäre? Weshalb müssen Banken, die selbst Geld zaubern können, gerettet werden? Wenn ich deine Beiträge zum Thema Wirtschaft lese, rollen sich mir die Fußnägel ob dieses zusammengestoppelten Unsinns auf.


Bei dir ist immer lustig, dass du auch grundlegende Sachverhalte, die für jeden nachlesbar sind, abstreitest.
Dass Privatbanken in der Kreditvergabe Giralgeld schöpfen, ist einer davon...
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon sylvester » Do 6. Feb 2014, 15:57

prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 15:53 hat geschrieben:
zollagent » Do 6. Feb 2014, 15:49 hat geschrieben:Ja, sie "zaubert" Geld aus dem Nichts. Prime-Pippo, wie bitte hätte dann eine Bankenkrise enstehen können, wenn das so wäre? Weshalb müssen Banken, die selbst Geld zaubern können, gerettet werden? Wenn ich deine Beiträge zum Thema Wirtschaft lese, rollen sich mir die Fußnägel ob dieses zusammengestoppelten Unsinns auf.


Bei dir ist immer lustig, dass du auch grundlegende Sachverhalte, die für jeden nachlesbar sind, abstreitest.
Dass Privatbanken in der Kreditvergabe Giralgeld schöpfen, ist einer davon...



Der Kollege streitet die sachverhalte ab weil er sie nicht kapiert !!
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon Blickwinkel » Do 6. Feb 2014, 16:00

sylvester » Do 6. Feb 2014, 16:57 hat geschrieben:
prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 15:53 hat geschrieben:
Bei dir ist immer lustig, dass du auch grundlegende Sachverhalte, die für jeden nachlesbar sind, abstreitest.
Dass Privatbanken in der Kreditvergabe Giralgeld schöpfen, ist einer davon...



Der Kollege streitet die sachverhalte ab weil er sie nicht kapiert !!


Musst du wieder hier rumspammen?
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon sylvester » Do 6. Feb 2014, 16:03

Blickwinkel » Do 6. Feb 2014, 16:00 hat geschrieben:
sylvester » Do 6. Feb 2014, 16:57 hat geschrieben:

Der Kollege streitet die sachverhalte ab weil er sie nicht kapiert !!


Musst du wieder hier rumspammen?



Das ist kein Spam sondern eine Tatsachenfeststellung.
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon Dampflok94 » Do 6. Feb 2014, 16:29

Blickwinkel » 6. Feb 2014, 15:28 hat geschrieben:
CineX » Do 6. Feb 2014, 16:03 hat geschrieben:Ja die MP3 werde ich mir mal herunterladen. Das wäre ja dann die tatsächliche Geldschöpfung aus dem nichts widerspricht aber wohl auch dem eigentlich Sinn eines Kredites :cool:


Klar wiederspricht das der Fiat-Geldschöpfung Theorie, den die Kritker anmerken. Sie wollen darauf hinweisen, dass eine Bank unendlich viel Geld schöpfen kann. Allerdings geht das eben nur, wenn die Wirtschaft, und damit die Kreditnehmer, unendlich wächst.

Denn wie wir gesehen haben, wenn der Kredit nicht zurückgezahlt wird, muss die Bank den Kredit abschreiben und erleidet dadurch Verlust. Deswegen kann eben nicht jeder mal einen Kredit für ein paar Millionen bekommen, weswegen es schon praktisch keine unendliche Geldschöpfung geben kann und auch nie geben wird.

Das Problem beginnt viel früher. Bei der Auszahlung des Kredites. Der Kreditnehmer wird nämlich über die Kohle verfügen wollen. Seltener in bar, häufiger bargeldlos. Im ersteren Fall benötigt die Bank entsprechende Barbestände und im zweiten entsprechendes Guthaben bei der LZB. Beides ist nicht unbegrenzt vorhanden. Und das setzt der Kreditvergabe Grenzen, denn auch eine BAnk kann letztlich nicht mehr verleihen, als sie auch leisten kann.
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon Blickwinkel » Do 6. Feb 2014, 16:34

Dampflok94 » Do 6. Feb 2014, 17:29 hat geschrieben:
Blickwinkel » 6. Feb 2014, 15:28 hat geschrieben:
Klar wiederspricht das der Fiat-Geldschöpfung Theorie, den die Kritker anmerken. Sie wollen darauf hinweisen, dass eine Bank unendlich viel Geld schöpfen kann. Allerdings geht das eben nur, wenn die Wirtschaft, und damit die Kreditnehmer, unendlich wächst.

Denn wie wir gesehen haben, wenn der Kredit nicht zurückgezahlt wird, muss die Bank den Kredit abschreiben und erleidet dadurch Verlust. Deswegen kann eben nicht jeder mal einen Kredit für ein paar Millionen bekommen, weswegen es schon praktisch keine unendliche Geldschöpfung geben kann und auch nie geben wird.

Das Problem beginnt viel früher. Bei der Auszahlung des Kredites. Der Kreditnehmer wird nämlich über die Kohle verfügen wollen. Seltener in bar, häufiger bargeldlos. Im ersteren Fall benötigt die Bank entsprechende Barbestände und im zweiten entsprechendes Guthaben bei der LZB. Beides ist nicht unbegrenzt vorhanden. Und das setzt der Kreditvergabe Grenzen, denn auch eine BAnk kann letztlich nicht mehr verleihen, als sie auch leisten kann.


Genau, insofern ist auch die Theorie von der unbegrenzten Fiat-Geldschöpfung falsch.
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 16:40

Dampflok94 » Do 6. Feb 2014, 16:29 hat geschrieben:
Blickwinkel » 6. Feb 2014, 15:28 hat geschrieben:
Klar wiederspricht das der Fiat-Geldschöpfung Theorie, den die Kritker anmerken. Sie wollen darauf hinweisen, dass eine Bank unendlich viel Geld schöpfen kann. Allerdings geht das eben nur, wenn die Wirtschaft, und damit die Kreditnehmer, unendlich wächst.

Denn wie wir gesehen haben, wenn der Kredit nicht zurückgezahlt wird, muss die Bank den Kredit abschreiben und erleidet dadurch Verlust. Deswegen kann eben nicht jeder mal einen Kredit für ein paar Millionen bekommen, weswegen es schon praktisch keine unendliche Geldschöpfung geben kann und auch nie geben wird.

Das Problem beginnt viel früher. Bei der Auszahlung des Kredites. Der Kreditnehmer wird nämlich über die Kohle verfügen wollen. Seltener in bar, häufiger bargeldlos. Im ersteren Fall benötigt die Bank entsprechende Barbestände und im zweiten entsprechendes Guthaben bei der LZB. Beides ist nicht unbegrenzt vorhanden. Und das setzt der Kreditvergabe Grenzen, denn auch eine BAnk kann letztlich nicht mehr verleihen, als sie auch leisten kann.


Nicht wirklich. Das Guthaben in Zentralbankgeld ist allenfalls für den Ausgleich der saldierten Zahlungsströme zwischen den Geschäftsbanken von Bedeutung.

Wenn Bank A 100€ schöpft, diese 100€ an Bank B gehen, Bank B ebenfalls 100€ schöpft und diese an Bank A gehen, dann ist der Saldo 0.
Für nicht besonders große Salden gewähren sich die Banken untereinander Kredit.
Erst wenn große Salden auftauchen, müssen diese mit Zentralbankguthaben ausgeglichen werden...
Zuletzt geändert von prime-pippo am Do 6. Feb 2014, 16:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon Dampflok94 » Do 6. Feb 2014, 16:50

prime-pippo » 6. Feb 2014, 16:40 hat geschrieben:
Dampflok94 » Do 6. Feb 2014, 16:29 hat geschrieben:Das Problem beginnt viel früher. Bei der Auszahlung des Kredites. Der Kreditnehmer wird nämlich über die Kohle verfügen wollen. Seltener in bar, häufiger bargeldlos. Im ersteren Fall benötigt die Bank entsprechende Barbestände und im zweiten entsprechendes Guthaben bei der LZB. Beides ist nicht unbegrenzt vorhanden. Und das setzt der Kreditvergabe Grenzen, denn auch eine BAnk kann letztlich nicht mehr verleihen, als sie auch leisten kann.


Nicht wirklich. Das Guthaben in Zentralbankgeld ist allenfalls für den Ausgleich der saldierten Zahlungsströme zwischen den Geschäftsbanken von Bedeutung.

Wenn Bank A 100€ schöpft, diese 100€ an Bank B gehen, Bank B ebenfalls 100€ schöpft und diese an Bank A gehen, dann ist der Saldo 0.
Für nicht besonders große Salden gewähren sich die Banken untereinander Kredit.
Erst wenn große Salden auftauchen, müssen diese mit Zentralbankguthaben ausgeglichen werden...

Richtig. Deswegen dürften Kredite über 100€ sehr unproblematisch sein. Hier wird aber von unbegrenzter Höhe gesprochen. Und die ist mitnichten so locker machbar. Die ist eben gar nicht machbar.

Und auch der Ausgleich der Banken untereinander ist nicht ohne Tücken. Genau daran ist die HRE nämlich am Anfang in die Krise gerutscht. Aus der sie nie wieder raus kam.
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon Skull » Do 6. Feb 2014, 16:57

Blickwinkel » Do 6. Feb 2014, 15:43 hat geschrieben:Nicht nur Hörmann. :D
Genau dieser Satz viel mir auch ein. :thumbup:

Ich beteilige mich nicht weiter an @prime-pippo's Geldphantasien.

Er wiederholt nur immer den gleichen Quatsch. Verstehen wird er es es wohl ................... nie.

mfg
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon Blickwinkel » Do 6. Feb 2014, 17:08

Skull » Do 6. Feb 2014, 17:57 hat geschrieben:
Blickwinkel » Do 6. Feb 2014, 15:43 hat geschrieben:Nicht nur Hörmann. :D
Genau dieser Satz viel mir auch ein. :thumbup:

Ich beteilige mich nicht weiter an @prime-pippo's Geldphantasien.

Er wiederholt nur immer den gleichen Quatsch. Verstehen wird er es es wohl ................... nie.

mfg


Es hört sich von den Hörmanns und Dirk Müller so schön einfach an. Und natürlich hat es auch etwas verschwörerisches ansich. Das macht wohl den Reiz aus, wenn man aber dahinterschaut, sieht man die Halb- bzw. Unwahrheiten, die diese Leute unters Volk mischen.

Prime-pippo macht eben den Fehler, sich nicht wirklich mal die ganze VWL von Fachleuten anzuschauen.
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 17:35

Blickwinkel » Do 6. Feb 2014, 17:08 hat geschrieben:
Skull » Do 6. Feb 2014, 17:57 hat geschrieben:Genau dieser Satz viel mir auch ein. :thumbup:

Ich beteilige mich nicht weiter an @prime-pippo's Geldphantasien.

Er wiederholt nur immer den gleichen Quatsch. Verstehen wird er es es wohl ................... nie.

mfg


Es hört sich von den Hörmanns und Dirk Müller so schön einfach an. Und natürlich hat es auch etwas verschwörerisches ansich. Das macht wohl den Reiz aus, wenn man aber dahinterschaut, sieht man die Halb- bzw. Unwahrheiten, die diese Leute unters Volk mischen.

Prime-pippo macht eben den Fehler, sich nicht wirklich mal die ganze VWL von Fachleuten anzuschauen.


Welche "Unwahrheit" meinst du konkret?
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon Blickwinkel » Do 6. Feb 2014, 17:45

prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 18:35 hat geschrieben:
Blickwinkel » Do 6. Feb 2014, 17:08 hat geschrieben:
Es hört sich von den Hörmanns und Dirk Müller so schön einfach an. Und natürlich hat es auch etwas verschwörerisches ansich. Das macht wohl den Reiz aus, wenn man aber dahinterschaut, sieht man die Halb- bzw. Unwahrheiten, die diese Leute unters Volk mischen.

Prime-pippo macht eben den Fehler, sich nicht wirklich mal die ganze VWL von Fachleuten anzuschauen.


Welche "Unwahrheit" meinst du konkret?


Na das habe ich doch vorhin klar formuliert.

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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 17:49

Blickwinkel » Do 6. Feb 2014, 17:45 hat geschrieben:
prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 18:35 hat geschrieben:
Welche "Unwahrheit" meinst du konkret?


Na das habe ich doch vorhin klar formuliert.

"Genau, insofern ist auch die Theorie von der unbegrenzten Fiat-Geldschöpfung falsch."


"Unbegrenzt" ist natürlich falsch. Alleine schon die Bereitschaft der Wirtschaftsakteure zur Verschuldung limitiert dies. Auch die Mindestreserve hat begrenzende Wirkung.

Ändert aber nichts daran, dass Banken kooperativ in einem enormen Umfang Giraldgeld schöpfen können.
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon Robben1986 » Do 6. Feb 2014, 20:01

Blickwinkel » Do 6. Feb 2014, 17:45 hat geschrieben:
prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 18:35 hat geschrieben:
Welche "Unwahrheit" meinst du konkret?


Na das habe ich doch vorhin klar formuliert.

"Genau, insofern ist auch die Theorie von der unbegrenzten Fiat-Geldschöpfung falsch."


Ohne Goldstandard oder ähnliches kann die Zentralbank morgen früh eine Hyperinflation anzetteln.
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon zollagent » Do 6. Feb 2014, 20:09

prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 15:53 hat geschrieben:
zollagent » Do 6. Feb 2014, 15:49 hat geschrieben:Ja, sie "zaubert" Geld aus dem Nichts. Prime-Pippo, wie bitte hätte dann eine Bankenkrise enstehen können, wenn das so wäre? Weshalb müssen Banken, die selbst Geld zaubern können, gerettet werden? Wenn ich deine Beiträge zum Thema Wirtschaft lese, rollen sich mir die Fußnägel ob dieses zusammengestoppelten Unsinns auf.


Bei dir ist immer lustig, dass du auch grundlegende Sachverhalte, die für jeden nachlesbar sind, abstreitest.
Dass Privatbanken in der Kreditvergabe Giralgeld schöpfen, ist einer davon...

Drück dich bitte nicht um die Antworten! Warum müssen Banken gerettet werden, wenn sie Geld aus dem Nichts zaubern können? Wie paßt das zusammen? Ich möchte bitte eine klare Antwort haben, Prime-Pippo, keine ablenkendes oder Themenfremdes Rumgeschwafel.
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon zollagent » Do 6. Feb 2014, 20:12

sylvester » Do 6. Feb 2014, 15:57 hat geschrieben:
prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 15:53 hat geschrieben:
Bei dir ist immer lustig, dass du auch grundlegende Sachverhalte, die für jeden nachlesbar sind, abstreitest.
Dass Privatbanken in der Kreditvergabe Giralgeld schöpfen, ist einer davon...



Der Kollege streitet die sachverhalte ab weil er sie nicht kapiert !!

Katerchen, du darfst dich auch gerne an der Frage versuchen. Weißt du eine Antwort, warum eine Bank gerettet werden muß, wenn sie doch Geld aus dem Nichts erschaffen könnte? Die könnten sich doch wie weiland MÜnchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Warum geschah das nicht? Warum mußte der Steuerzahler denen, die Geld aus dem Nichts erschaffen, noch Geld geben? Ich bin auf deine weisen Ausflüsse gespannt.
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Re: Allgemeine Frage zur Geldschöpfung

Beitragvon Adam Smith » Do 6. Feb 2014, 20:14

prime-pippo » Do 6. Feb 2014, 15:53 hat geschrieben:
zollagent » Do 6. Feb 2014, 15:49 hat geschrieben:Ja, sie "zaubert" Geld aus dem Nichts. Prime-Pippo, wie bitte hätte dann eine Bankenkrise enstehen können, wenn das so wäre? Weshalb müssen Banken, die selbst Geld zaubern können, gerettet werden? Wenn ich deine Beiträge zum Thema Wirtschaft lese, rollen sich mir die Fußnägel ob dieses zusammengestoppelten Unsinns auf.


Bei dir ist immer lustig, dass du auch grundlegende Sachverhalte, die für jeden nachlesbar sind, abstreitest.
Dass Privatbanken in der Kreditvergabe Giralgeld schöpfen, ist einer davon...


Die buchen Forderungen gegen Verbindlichkeiten und dann Verbindlichkeiten gegen Barreserve. Nur wenn die keine Barreserve haben, dann kann die Bank den Kredit nicht ausbezahlen. Und wenn zu viele Bürger ihr Geld von der Bank abheben, dann ist die Bank pleite.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.

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