Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbieten

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Kibuka
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Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbieten

Beitragvon Kibuka » Fr 10. Jan 2014, 20:29

In Frankreich hat sie sozialistische Regierung einen weiteren "Sieg" verbuchen können. Online-Händlern soll demnächst verboten werden, Preisnachlässe mit einer Gratislieferung zu verbinden.

Offenbar will man Online-Händler dazu zwingen, höhere Preise, als in klassischen Buchhandlungen zu verlangen. Frankreich sieht durch die Online-Konkurrenz die "kulturelle Vielfalt bedroht".

Frankreich landet Schlag gegen Amazon

Ein neues Gesetz soll die Preise im Online-Handel erhöhen: Die französische Regierung will Amazon verbieten, Preisnachlässe mit einer Gratislieferung zu verbinden. Denn sie sieht die kulturelle Vielfalt bedroht.

Der französische Staat startet seinen Feldzug gegen den Online-Händler Amazon. In der Nacht zum Donnerstag hat auch der Senat einem Gesetz zugestimmt, dass es allen Online-Händlern verbietet, Preisnachlässe mit einer Gratislieferung zu verbinden. Die klassischen Buchhandlungen sehen in dieser, vor allem von Amazon betriebenen Praxis, einen gezielten Schlage gegen ihre Existenz.

„Ziel des Gesetzes ist es, dass Bücher im Online-Handel mehr kosten als in den Buchhandlungen", sagte einer der Autoren des Textes. Die Kulturministerin Aurélie Filippetti begrüßte das Votum. Amazon dagegen kritisierte, das damit beschlossene Gesetz verringere die Kaufkraft der Franzosen.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... 09476.html


Die französische Regierung schießt damit wieder den Vogel ab! Immer, wenn man glaubt, dümmer geht es nicht mehr, kommt irgendein Politiker daher.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon zollagent » Fr 10. Jan 2014, 21:42

Die Sozialisten retten wieder mal die Welt.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon wintermute » Sa 11. Jan 2014, 11:32

Die klassischen Buchhandlungen sehen in dieser, vor allem von Amazon betriebenen Praxis, einen gezielten Schlage gegen ihre Existenz.


Wäre interessant zu wissen, wer da ganz konkret dahinter steht. Die kleinen Buchhändler profitieren sehr von der Infrastruktur, die ihnen Amazon bereitstellt. Viele machen mittlerweile einen Großteil ihrer Umsätze über Amazon. Nur die großen Ladenketten mit ohnehin hoher Marktdurchdringung machen Umsatzverluste.

Als dumm würde ich das Gesetz nicht bezeichnen. Die Sozialisten werden sowieso nicht wiedergewählt, um die Langzeitfolgen ihrer Politik müssen sie sich nicht kümmern. Im Zweifelsfall sind einfach die Reichen schuld, wenn es zu Problemen kommt. Diese Politiker handeln in ihrem besten Interesse, wenn sie mit ihren Genossen unter den Bossen Gefälligkeiten austauschen.
Zuletzt geändert von wintermute am Sa 11. Jan 2014, 13:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon sportsgeist » Sa 11. Jan 2014, 11:35

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Kibuka
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Kibuka » Sa 11. Jan 2014, 12:02

zollagent » Fr 10. Jan 2014, 21:42 hat geschrieben:Die Sozialisten retten wieder mal die Welt.


Allein die Tatsache, dass Politiker hier in die freie Marktwirtschaft eingreifen und Preise diktieren ist schon unverschämt. Das anschließend mit einer kulturellen Vielfalt rechtfertigen zu wollen, obwohl man in Frankreich seit Monaten gegen Amazon, den bösen US-Konzern, hetzt, ist sehr bedenklich. Die Freiheit, nicht in irgendwelche Zwänge, Verordnungen, Gebote oder Weltanschauungen gepresst oder indoktriniert zu werden ist elementar. Sie ist offenbar ein Luxus, der oft täglich neu erkämpft und verteidigt werden muss.

Frankreich wird hier immer radikaler.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Umetarek » Sa 11. Jan 2014, 12:34

wintermute » Sa 11. Jan 2014, 11:32 hat geschrieben:
Wäre interessant zu wissen, wer da ganz konkret dahintersteht. Die kleinen Buchhändler profitieren sehr von der Infrastruktur, die ihnen Amazon bereitstellt. Viele machen mittlerweile einen Großteil ihrer Umsätze über Amazon. Nur die großen Ladenketten mit ohnehin hoher Marktdurchdringung machen Umsatzverluste.

So ein Quatsch, nicht jede kleine Buchhandlung hat mit Amazon zu tun, immer mehr müssen dicht machen. Ob das allerdings zu deren Wohl geschieht, wage ich auch zu bezweifeln, dazu fehlt ihnen die Lobby.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Blickwinkel » Sa 11. Jan 2014, 12:54

Umetarek » Sa 11. Jan 2014, 13:34 hat geschrieben:So ein Quatsch, nicht jede kleine Buchhandlung hat mit Amazon zu tun, immer mehr müssen dicht machen. Ob das allerdings zu deren Wohl geschieht, wage ich auch zu bezweifeln, dazu fehlt ihnen die Lobby.


Tja, das war eine Entwicklung, die absehrbar ist. Allerdings könnte einige Einzelhändler durch einen Webshop, der mit Amazon verbunden ist, ihren Nachteil wieder wettmachen. Oder sie bieten direkt an.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon zollagent » Sa 11. Jan 2014, 12:57

Überkommene Vertriebswege per Ordre de Mufti erhalten zu wollen, war schon immer zum Scheitern verurteilt.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Kibuka » Sa 11. Jan 2014, 12:59

Zuerst Marktentwicklungen verschlafen und dann die Politik für seine Zwecke einspannen.

Wie man überhaupt auf die Idee kommt, Buchläden würden zur "kulturellen Vielfalt" beitragen ist mir rätselhaft. Ich dachte immer, die kulturelle Vielfalt entstünde durch den Informationsinhalt der Bücher.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Blickwinkel » Sa 11. Jan 2014, 13:11

Kibuka » Fr 10. Jan 2014, 21:29 hat geschrieben:In Frankreich hat sie sozialistische Regierung einen weiteren "Sieg" verbuchen können. Online-Händlern soll demnächst verboten werden, Preisnachlässe mit einer Gratislieferung zu verbinden.

Offenbar will man Online-Händler dazu zwingen, höhere Preise, als in klassischen Buchhandlungen zu verlangen. Frankreich sieht durch die Online-Konkurrenz die "kulturelle Vielfalt bedroht".



Die französische Regierung schießt damit wieder den Vogel ab! Immer, wenn man glaubt, dümmer geht es nicht mehr, kommt irgendein Politiker daher.


Ach herrje, die "Reformen" von Hollande wird von der nächste franz. Regierung zurückgedreht werden müssen.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Kibuka » Sa 11. Jan 2014, 13:13

Blickwinkel » Sa 11. Jan 2014, 13:11 hat geschrieben:
Ach herrje, die "Reformen" von Hollande wird von der nächste franz. Regierung zurückgedreht werden müssen.


Die Großmeister in Paris sollten sich besser einmal um die Steuervermeidungstricks der Großkonzerne kümmern und eine Lösung auf EU-Ebene koordinieren. Das würde dem Mittelstand nämlich tatsächlich einmal substantiell weiterhelfen.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Robben1986 » Sa 11. Jan 2014, 13:14

Blickwinkel » Sa 11. Jan 2014, 13:11 hat geschrieben:
Ach herrje, die "Reformen" von Hollande wird von der nächste franz. Regierung zurückgedreht werden müssen.


Damit die ganze Sache wenigstens kurzfristig stabil bleibt wird ein Großteil davon in der Praxis ohnehin ignoriert werden.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Alexander Zwo » Sa 11. Jan 2014, 13:16

Kibuka » Sa 11. Jan 2014, 12:59 hat geschrieben:Zuerst Marktentwicklungen verschlafen und dann die Politik für seine Zwecke einspannen.

Wie man überhaupt auf die Idee kommt, Buchläden würden zur "kulturellen Vielfalt" beitragen ist mir rätselhaft. Ich dachte immer, die kulturelle Vielfalt entstünde durch den Informationsinhalt der Bücher.


Ja klar, das verstehst Du nicht, bist wohl ein Kulturbanause!
Vermutlich schätzt Du nicht mal die besondere Atmosphäre, die öffentliche Bibliotheken bieten. Das stöbern und lesen dort macht viel mehr Spaß als das Suchen im Amazon-Katalog!

Meine Vorstellungen bezüglich Büchern und Buchhandlungen sind folgende:

1. Verstaatlichung des gesamten Buchmarkts - online wie offline. Die bisherigen selbständigen Buchhändler können als Staatsangestellte weiterarbeiten. Ob ihre Buchhandlung genügend Gewinne abwirft, ist dann uninteressant, denn der Staat garantiert dass keine einzige Buchhandlung geschlossen und niemand entlassen wird.
2. massive Subventionierung bisher teurer Bücher, also vor allem der wissenschaftlichen Literatur, damit sie für jeden erschwinglich ist.
3. massiver Ausbau öffentlicher Bibliotheken, auch auf dem Land!
4. Erneute Herausgabe von Büchern, deren Druck bereits aufgrund Konkurrenz des Internets (z.B. in Form von Wikipedia) eingestellt wurde. Das betrifft vor allem die ganz großen (mehrere Dutzend Bände umfassenden) Lexika.
5. Zurückdrängung oder komplette Abschaffung von E-Books zugunsten des traditionellen Buches.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Kibuka » Sa 11. Jan 2014, 13:20

Alexander Zwo hat geschrieben:
Ja klar, das verstehst Du nicht, bist wohl ein Kulturbanause!
Vermutlich schätzt Du nicht mal die besondere Atmosphäre, die öffentliche Bibliotheken bieten. Das stöbern und lesen dort macht viel mehr Spaß als das Suchen im Amazon-Katalog!


Meinetwegen darfst du deine Bücher auch in einem Bordell lesen und behaupten, dass würde zur kulturellen Vielfalt beitragen. Du hast aber kein Recht mir das vorzuschreiben und den anderen Menschen, die zunehmend im Internet einkaufen. Und schon gar nicht, hast du das Recht, mich dafür bezahlen zu lassen!
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Alexander Zwo » Sa 11. Jan 2014, 13:23

Kibuka » Sa 11. Jan 2014, 13:20 hat geschrieben:
Meinetwegen darfst du deine Bücher auch in einem Bordell lesen und behaupten, dass würde zur kulturellen Vielfalt beitragen. Du hast aber kein Recht mir das vorzuschreiben und den anderen Menschen, die zunehmend im Internet einkaufen. Und schon gar nicht, hast du das Recht, mich dafür bezahlen zu lassen!


Bücher würden dann doch viel billiger, dafür würden andere Sachen, die nicht so wichtig sind, teurer (oder gleich ganz verboten :thumbup: )
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Blickwinkel » Sa 11. Jan 2014, 13:23

Kibuka » Sa 11. Jan 2014, 14:13 hat geschrieben:
Die Großmeister in Paris sollten sich besser einmal um die Steuervermeidungstricks der Großkonzerne kümmern und eine Lösung auf EU-Ebene koordinieren. Das würde dem Mittelstand nämlich tatsächlich einmal substantiell weiterhelfen.


Das auch, allerdings hat die franz. Regierung wenig gutes für die Industrie bisher geboten. Es heißt sogar, Frankreich sei der kranke Mann Europas. Hollande hat keine mutigen Reformen gemacht, sondern kohlsches Aussitzen. Höhere Steuern für alle ist das Rezept, welche sich mit einer weiter steigenden Arbeitslosigkeit rächt. Franz. Unternehmen stöhnen unter der Abgabenlast. Hinzu kommt eine Staatsquote von 57% und über der Inflationsrate gestiegene Löhne, die trotz steigender Arbeitslosigkeit von den Gewerkschaften durchgedrückt wurden.

Alles Dinge, die gerne auch dt. Sozialisten machen würden und Deutschland wieder in die Jahre vor der Agenda 2010 katapultieren wollen. Das Beispiel Frankreich zeigt, was uns dann blüht.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Blickwinkel » Sa 11. Jan 2014, 13:24

Alexander Zwo » Sa 11. Jan 2014, 14:23 hat geschrieben:
Bücher würden dann doch viel billiger, dafür würden andere Sachen, die nicht so wichtig sind, teurer (oder gleich ganz verboten :thumbup: )


Schon mal was von Buchpreisbindung gehört? Scheinbar nicht.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Alexander Zwo » Sa 11. Jan 2014, 13:26

Blickwinkel » Sa 11. Jan 2014, 13:24 hat geschrieben:
Schon mal was von Buchpreisbindung gehört? Scheinbar nicht.


erstens sprach ich hier von einer sozialistischen Vision und zweitens bedeutet die Buchpreisbindung nur einen gleichen Preis für ein und dasselbe Buch, es bedeutet jedoch nicht, dass dieser Preis hoch sein muss.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Kibuka » Sa 11. Jan 2014, 13:28

Alexander Zwo hat geschrieben:
Bücher würden dann doch viel billiger, dafür würden andere Sachen, die nicht so wichtig sind, teurer (oder gleich ganz verboten)


Jaja, bei deinen Vorschlägen (1-5) wird mir ganz übel. Glücklichweise sind wir in der Bundesrepublik noch eine ganze Ecke entfernt von derartigen Zuständen.

Ganz amüsant ist aber, dass du trotz der heute sehr günstigen Preise für Bücher, und kostenloser Informationen im Netz, diese noch günstiger beziehen willst. Und das natürlich per Subvention über den Steuerzahler.

Entweder du verstehst nicht, was ein Nullsummenspiel ist oder du betreibst ein Buchlager und siehst somit persönliche finanzielle Vorteile.
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Re: Online-Händler dürfen keine Gratislieferungen mehr anbie

Beitragvon Blickwinkel » Sa 11. Jan 2014, 13:29

Alexander Zwo » Sa 11. Jan 2014, 14:26 hat geschrieben:
erstens sprach ich hier von einer sozialistischen Vision und zweitens bedeutet die Buchpreisbindung nur einen gleichen Preis für ein und dasselbe Buch, es bedeutet jedoch nicht, dass dieser Preis hoch sein muss.


Du bist nur ein Geiz ist geil Geier. Mehr nicht!
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