Arbeit soll sich lohnen

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krokodol

Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon krokodol » Di 14. Jan 2014, 00:56

Käsekuchen » Di 14. Jan 2014, 00:43 hat geschrieben:

Es kann keine Definition von Nutzen geben, die für alle Individuen allgemeingültig ist.
Eine Definition ist eine Übereinkunft um einen Begriff. Definitionen erklären den Inhalt eines Begriffs, damit man in der Konversation damit hantieren kann. Wenn Du außerstande bist, den Inhalt eines Begriffs darzulegen und Du keine Rückgriffsmöglichkeit bietest, dann ist Deine Rede mit so einem Begriff SINNFREI!
Deine Alternative ist, andere Worte, andere Begriffe, bzw. Umschreibungen zu wählen.
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon Robben1986 » Di 14. Jan 2014, 01:03

krokodol » Di 14. Jan 2014, 00:51 hat geschrieben:Hier gings gerade um "Nutzen" in der Verwendung des Käsekuchen. Er meinte, irgendwelche Chefs würden "unter Nutzen" Löhne festlegen wollen, was natürlich nur möglich wäre, wenn sie "Nutzen" quantifizieren könnten. Danach räumte er die Unmöglichkeit der Quantifizierung ein, weil er die Definition von "Nutzen" selbst als unmöglich deklarierte.


Damit gemeint ist das ich dann eine Dienstleistung einkaufe wenn ich ex ante (also zu Beginn der Transaktion) die Hoffnung habe das ich mich mit der Dienstleistung besser fühlen werde als mit der Geldsumme (und damit den alternativen Dingen, die ich mir für dieses Geld stattdessen hätte kaufen können).

Ob man jetzt von "Nutzen" oder "Glücksgefühl" spricht ist nicht so wichtig, es ist sogar möglich verschiedene Mittel mit denen wir Ziele erreichen und dadurch Nutzen erfahren in eine persönliche Hierarchie zu stellen: Die Flasche Wasser steht für mich momentan höher auf meiner Wunschliste als der Krapfen, weil ich persönlich grade brennenden Durst habe aber keinen Hunger.

Wo Mainstrean Ökonomen aber nun von der korrekten Sichtweise abweichen ist, wenn sie anfangen der Flasche Wasser und dem Krapfen konkrete Zahlen (Utils oder wie man sie auch nennen will) zuzuordenen und sie dann interpersonell, also zwischen verschiedenen Menschen, zu vergleichen.

Das macht keinen Sinn, weil das Nutzenempfinden jedes Menschen anders ist. Zu sagen das die Flasche Wasser 10 Nutzeneinheiten hat und der Krapfen 8 ist Unsinn, wird aber leider so und ähnlich in der Uni gelehrt.

Was man jedoch sehr wohl logisch schlüssig machen kann ist zu postulieren, dass wenn ich meinen Krapfen freiwillig zum Tausch gegen deine Flasche Wasser anbiete und du diesen Tausch annimmst, wir beide davon ausgehen durch den Tausch besser gestellt zu werden. Deswegen macht es Sinn anzunehmen, dass freiwilliger Handel zu Win-Win Situationen führt.
Zuletzt geändert von Robben1986 am Di 14. Jan 2014, 01:05, insgesamt 1-mal geändert.
krokodol

Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon krokodol » Di 14. Jan 2014, 02:23

Robben1986 hat geschrieben:Zu sagen das die Flasche Wasser 10 Nutzeneinheiten hat und der Krapfen 8 ist Unsinn, wird aber leider so und ähnlich in der Uni gelehrt.
Nein, das wird so in keiner Uni gelehrt.
Und was Du hier sonst noch erzählst, wird auch in keiner Hochschule gelehrt, obwohl es derer viele gibt, weil die meisten Studenten Deutschlands (und wahrscheinlich auch weltweit) Wirtschaftswissenschaften studieren.

Robben1986 hat geschrieben:Was man jedoch sehr wohl logisch schlüssig machen kann ist zu postulieren, dass wenn ich meinen Krapfen freiwillig zum Tausch gegen deine Flasche Wasser anbiete und du diesen Tausch annimmst, wir beide davon ausgehen durch den Tausch besser gestellt zu werden.
Nein. "Besser gestellt" zu sein bedeutet im Ökonomischen Wertvorteile erlangt zu haben, welche dann automatisch Wertnachteile beim anderen bedeuten müssen. Im Handel und bezogen auf ökonomische (wirtschaftlich rechenbare) Parameter gibt es nie Win-Win. Solche Vorstellungen sind absurd, denn es müssten nur alle unendlich und so schnell wie möglich tauschen, um unendlich reich zu werden. "Win-Win" ist ein Modell aus ganz anderen Bereichen; u.a. der Spieltheorie. Fasse das einfach nicht an in einer ökonomischen Diskussion.
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon Robben1986 » Di 14. Jan 2014, 03:07

krokodol » Di 14. Jan 2014, 02:23 hat geschrieben:Nein, das wird so in keiner Uni gelehrt.
Und was Du hier sonst noch erzählst, wird auch in keiner Hochschule gelehrt, obwohl es derer viele gibt, weil die meisten Studenten Deutschlands (und wahrscheinlich auch weltweit) Wirtschaftswissenschaften studieren.

Nein. "Besser gestellt" zu sein bedeutet im Ökonomischen Wertvorteile erlangt zu haben, welche dann automatisch Wertnachteile beim anderen bedeuten müssen. Im Handel und bezogen auf ökonomische (wirtschaftlich rechenbare) Parameter gibt es nie Win-Win. Solche Vorstellungen sind absurd, denn es müssten nur alle unendlich und so schnell wie möglich tauschen, um unendlich reich zu werden. "Win-Win" ist ein Modell aus ganz anderen Bereichen; u.a. der Spieltheorie. Fasse das einfach nicht an in einer ökonomischen Diskussion.


Wenn ich bereit bin meinen Krapfen gegen deine Wasserflasche zu tauschen und du bereit bist deine Wasserflasche für meinen Krapfen herzugeben entsteht durch den Tausch eine Win-Win Situation, weil wir beide das auf unserer jeweiligen Wunschliste höher stehende erlangen konnten.

Wäre dem nicht so, dann würde einer von uns nicht freiwillig auf den Handel eingehen.

Durch diese Art von Austausch kann man natürlich nicht "unendlich reich" werden, weil der Zustand "unendlich reich" in der Realität niemals erreicht werden kann. Daraus folgt dann, dass es natürlich nicht unendlich viele sinnvolle Tauschs gibt die wir durchführen können. Vielleicht tauschen wir die Wasserflasche und den Krapfen, und danach gibst du mir 0,005 Bitcoin im Tausch für meinen Hut, aber möglicherweise sind wir dann schon beim Maximum angekommen was wir zum aktuellen Zeitpunkt an sinnvollen Tauschs abschließen können welche uns beide jeweils besser stellen.

Die Aussage, dass durch einen freiwilligen Tausch eine Win-Win Situation entsteht bei der beide Seiten besser dastehen bedeutet nicht, dass sich plötzlich der Krapfen auf magischem Wege vergrößert oder das Wasser in der Wasserflasche vermehrt. Es bedeutet lediglich das ein suboptimaler Umweltzustand durch einen besseren ersetzt wird.
Zuletzt geändert von Robben1986 am Di 14. Jan 2014, 03:13, insgesamt 1-mal geändert.
pudding

Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon pudding » Di 14. Jan 2014, 06:05

gallerie » Mo 13. Jan 2014, 15:37 hat geschrieben:…genau das treibt die deutsche Wirtschaft.
Sie holen sich billige und willige Arbeitskräfte aus dem Ausland.
Was glaubst du, warum die deutsche Industrie so glücklich ist mit den bulgarischen und rumänischen Arbeitskräften!?

Vorsicht, mit solchen Thesen "enttarnt" man dich schnell als Nazi! :thumbup: Einer der Hauptgründe der EU ist die Bereitstellung von billigen und willigen Arbeitskräften um einerseits den Lohndruck auf die Arbeitnehmer und andererseits die Profite für die "Eliten" hoch zu halten.
pudding

Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon pudding » Di 14. Jan 2014, 06:07

pikant » Mo 13. Jan 2014, 15:40 hat geschrieben:
die Bundesligaklubs bilden aber alle aus und fuehren die Jugendlichen an die Profis ran!
ja, die suchen auch im EU-Ausland und auch in Nicht-EU nach den Talenten
da schliesse ich Bulgarien und Rumaenien mit ein :D ;)

Euere Dummheit hat den Satz des Vorgängers wieder einmal absichtlich entstellt und aus dem Zusammenhang gerissen.
Es ging um die deutsche Wirtschaft nicht um irgendwelche Fussballvereine.
pudding

Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon pudding » Di 14. Jan 2014, 06:09

zollagent » Mo 13. Jan 2014, 20:07 hat geschrieben:So hoch würde ich bei dir gar nicht ansetzen. 2. Klasse Grundschule Deutsch, das wäre für dich passend.

Au weja, der Zolltroll, wieder unterirdisch unterwegs das Licht anderer unter das Scheffel zu stellen. :dead:
pudding

Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon pudding » Di 14. Jan 2014, 06:12

krokodol » Mo 13. Jan 2014, 22:10 hat geschrieben:Erzähl nicht so eine Scheiße. "Nutzenkalkulation" ist eine Erfindung von Dir.

Richtig, manchmal kreieren unsere wirtschaftsliberalen Kameraden auf die Schnelle neue Fachbegriffe um ihren kruden Ansichten vermeintlichen Nachdruck zu verleihen, ich vermute er wollte auf ein Kosten- Nutzenanalyse hinaus.
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon pudding » Di 14. Jan 2014, 06:14

Praia61 » Mo 13. Jan 2014, 22:50 hat geschrieben:He, du verbaler Strassenköter, benimm dich mal.
Ansonsten nehme ich dich mir mal zur Brust.
Deine hochgestochenen Begriffe und all dein sonstiger wirtschaftlicher Pseudomist, kannst du Dreijährigen im Kindergarten erzählen.
Bezahlt wird demnach was man durchsetzen kann, bzw. nachdem was jemand bereit ist für eine Arbeit zu bezahlen.
Der Rest ist Dummfug und Kinderkacke. :mad:

Na? Haben sie dich mobilisiert weil sie selber kein Land mehr sehen und versuchst du nun auf dem selben Niveau zu punkten? :cool:
Einfach bizarr das ganze hier.
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon freigeist » Di 14. Jan 2014, 06:21

pudding » Di 14. Jan 2014, 06:12 hat geschrieben:Richtig, manchmal kreieren unsere wirtschaftsliberalen Kameraden auf die Schnelle neue Fachbegriffe um ihren kruden Ansichten vermeintlichen Nachdruck zu verleihen, ich vermute er wollte auf ein Kosten- Nutzenanalyse hinaus.


Wahrscheinlich war dies hier gemeint.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kosten-Nutzen-Analyse
Support Israel!/"Trade destroys the antagonisms of race and creed and language."
http://henryjacksonsociety.org/ http://openeurope.org.uk/
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon krokodol » Di 14. Jan 2014, 06:37

Robben1986 » Di 14. Jan 2014, 03:07 hat geschrieben:
Wenn ich bereit bin meinen Krapfen gegen deine Wasserflasche zu tauschen und du bereit bist deine Wasserflasche für meinen Krapfen herzugeben entsteht durch den Tausch eine Win-Win Situation,
Erkundige Dich bitte vor stupiden Wiederholungen, was Begriffe bedeuten, und hier speziell, was eine "Win-Win" Situation ist und verwende die Begriffe bitte nicht wie es Dir passt oder Du von irgendwelchen Idioten abgehört hast. Diese Floskel wird NIE !!! von seriösen Ökonomen zur Beschreibung von Tauschwerten benutzt, weil es mathematisch schon bekloppt wäre.
Der Begriff macht nur Sinn, wenn mindestens ein Teil außerwirtschaftlich lagert. Zum Beispiel, wenn Ex-Jäger von seltenen Wildtieren auf Reservat-Wächter schulen und sich somit eine gleiche oder bessere ökonomische Situation schaffen und die Tiere gleichzeitig geschützt werden (außerökonomisch)
Im direkten Tausch ist das nicht möglich, weil beide Seiten Werte in Händen halten, die nicht durch den Tausch im Gesamten vergrößert oder verkleinert werden.
Ich wiederhole noch einmal. Bevor Du mich wieder ansprichst, schau in Lexika, was die Begriffe bedeuten. Selbst das volkstümlich und fehlerhafte Wikipedia reicht aus, um wenigstens Deine gröbsten Schnitzer zu vemeiden. Danke.
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon sportsgeist » Di 14. Jan 2014, 07:00

krokodol » Di 14. Jan 2014, 02:23 hat geschrieben:Nein. "Besser gestellt" zu sein bedeutet im Ökonomischen Wertvorteile erlangt zu haben, welche dann automatisch Wertnachteile beim anderen bedeuten müssen. Im Handel und bezogen auf ökonomische (wirtschaftlich rechenbare) Parameter gibt es nie Win-Win. Solche Vorstellungen sind absurd, denn es müssten nur alle unendlich und so schnell wie möglich tauschen, um unendlich reich zu werden. "Win-Win" ist ein Modell aus ganz anderen Bereichen; u.a. der Spieltheorie. Fasse das einfach nicht an in einer ökonomischen Diskussion.

dein eigener dogmatismus ist dein eigener stolperstein, ueber den du selber andauernd faellst.

natuerlich gibt es auch win:win situationen, ohne dass alle beteiligten dabei reicher werden.
bestes beispiel die peepshow.
das win fuer den betreiber und die stripperin liegen trivial auf der hand, sie verdienen damit ihr geld
aber selbstverstaendlich hat auch der kunde ein win, wenn auch psychologischer art
wenn er auch monetaer dabei aermer wird, er gibt ja geld aus, so ist sein eigener subjektiver gesamtnutzen dabei immer noch positiv !!
er gewinnt also fuer sich selber mehr an nutzen hinzu, als er an geld verliert.

in diese falle tappt man natuerlich, wenn man wie du, nicht nutzenorientiert denken kann
und noch viel schlimmer, man versteht die gesamte oekonomie ueberhaupt nicht mehr, wenn man nicht zur praemisse setzt, dass der hauptantrieb der wirtschaftssubjekte und individuen ueberhaupt wirtschaftlich handelnd zu werden und morgens aufzustehen, die mehrung ihres eigenen nutzens ist.

nutzen kann dabei auch monetaerer reichtum sein, das ist richtig, muss es aber nicht.
der nutzen als motivation oekonomischen handelns ist damit sogar hoeherwertiger, als das gewinnstreben, denn gewinnstreben ist nur ein teilbereich des "nutzens"
der nutzen selber hingegen ist wesentlich vielfaeltiger und hoeherrangiger

ein win:win im sinne der nutzenmehrung, ist also keineswegs zwangslaeufig automatisch auch eine mehrung des reichtums !!!
dein blau markiertes postulat da oben ist also mal wieder schnell hingeschriebener, nicht tiefenueberlegter unsinn, wie halt so ueblich von dir.
q.e.d.
.
.
Zuletzt geändert von sportsgeist am Di 14. Jan 2014, 07:06, insgesamt 3-mal geändert.
Zitat: Stehen Intelligenz und Schulnoten in irgendeinem direkten proportionalen Zusammenhang ... Nein ... Warum? ... Ich bin das lebende Gegenbeispiel
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon krokodol » Di 14. Jan 2014, 07:19

@ sportsgeist,
Deine wilden Erfindungen und Interpretationen ergeben keinen Sinn und sind eine Beleidigung für ein Wirtschaftsforum.
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon sportsgeist » Di 14. Jan 2014, 07:20

krokodol » Di 14. Jan 2014, 06:37 hat geschrieben: Erkundige Dich bitte vor stupiden Wiederholungen, was Begriffe bedeuten, und hier speziell, was eine "Win-Win" Situation ist und verwende die Begriffe bitte nicht wie es Dir passt oder Du von irgendwelchen Idioten abgehört hast. Diese Floskel wird NIE !!! von seriösen Ökonomen zur Beschreibung von Tauschwerten benutzt, weil es mathematisch schon bekloppt wäre.
Der Begriff macht nur Sinn, wenn mindestens ein Teil außerwirtschaftlich lagert. Zum Beispiel, wenn Ex-Jäger von seltenen Wildtieren auf Reservat-Wächter schulen und sich somit eine gleiche oder bessere ökonomische Situation schaffen und die Tiere gleichzeitig geschützt werden (außerökonomisch)
Im direkten Tausch ist das nicht möglich, weil beide Seiten Werte in Händen halten, die nicht durch den Tausch im Gesamten vergrößert oder verkleinert werden.
Ich wiederhole noch einmal. Bevor Du mich wieder ansprichst, schau in Lexika, was die Begriffe bedeuten. Selbst das volkstümlich und fehlerhafte Wikipedia reicht aus, um wenigstens Deine gröbsten Schnitzer zu vemeiden. Danke.

du bist wie der thermodynamikprofessor, der zwar bibelfest seine hauptsaetze runterbeten kann, aber dennoch nicht faehig waere ein simples thermodynamisches system wie einen heissluftballon erfolgreich und fahrtuechtig zu bauen, weil ihn in all seinem formel- und reine lehredickicht wesentliche und essentielle zusammenhaenge des gesamten entgehen !!!

ohne die nutzentheorie verstanden zu haben, nutzt dir dein ganzer neoklassicher urschleim nichts ... :cool:
Zitat: Stehen Intelligenz und Schulnoten in irgendeinem direkten proportionalen Zusammenhang ... Nein ... Warum? ... Ich bin das lebende Gegenbeispiel
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon Bakelit » Di 14. Jan 2014, 07:26

sportsgeist » Di 14. Jan 2014, 07:00 hat geschrieben:
in diese falle tappt man natuerlich, wenn man wie du, nicht nutzenorientiert denken kann

ein win:win im sinne der nutzenmehrung, ist also keineswegs zwangslaeufig automatisch auch eine mehrung des reichtums !!!
dein blau markiertes postulat da oben ist also mal wieder schnell hingeschriebener, nicht tiefenueberlegter unsinn, wie halt so ueblich von dir.
q.e.d.
.
.


lach, genau das ist der springende Punkt...., sportsgeist. Er kann es auch nicht , sonst würde sein Denkgebäude, dass er den geneigten Lesern hier ja noch verkaufen will, schon in seinen Anfängen zusammenbrechen. Der große Wurf hat ja noch nicht stattgefunden, er dreht sich seine Welt noch zurecht um den geneigten Leser dann mit seinen bahnbrechenden Erkenntnis der Maxi-Ökonomie zu überraschen....Überraschung, Überraschung......nur , das er schon seinen Anfängen auf dem Bauch gelandet ist, fällt ihm nicht auf.

Wenn ich mich recht erinnere gibt es 4 verschiedene Ansätze um eine Kosten-Nutzen-Analyse durchführen zu können, kann man ja ergooglen...es gibt Nutzungsindexfunbktionen, es gibt betriebswirtschaftliche Standardwerke, die die Nutzungsstiftung aus den entstandenen Kosten untersuchen. Müsste mal auf den Speicher gegen und beim alten Schmalenbach nachschauen.

Alles aber überflüssig, soll er sich doch drehen in seinem Dogma und am Katheder...

echt :) !
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon sportsgeist » Di 14. Jan 2014, 07:30

krokodol » Di 14. Jan 2014, 07:19 hat geschrieben:@ sportsgeist,
Deine wilden Erfindungen und Interpretationen ergeben keinen Sinn und sind eine Beleidigung für ein Wirtschaftsforum.

bevor du weiter ahnungslos durch die gegend poeblest, und dich hier weiter bis aufs tiefste entbloedest und laecherlich machst, solltest du dich erstmal hiermit beschaeftigen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nutzenschema_der_N%C3%BCrnberger_Schule

und dann damit:
Nutzenquantifizierung

Unter der Annahme, dass sich der Nutzen unterschiedlicher Güter auf eine Dimension reduzieren lässt, unterscheidet man zwischen der kardinalen und der ordinalen Nutzentheorie. Das Konzept der kardinalen Nutzenmessung misst der Nutzendifferenz zweier Güterbündel eine Bedeutung zu, wohingegen die ordinale Nutzenmessung der Nutzendifferenz zweier Güterbündel keine wesentliche Aussagekraft beimisst.

Eine ordinale Nutzenfunktion sagt über den Nutzen zweier Güter lediglich aus, welches der Güter einen höheren Nutzen hat, jedoch nicht, wie viel höher der Nutzen ist. Sie dient insbesondere dem Zweck, die Konsumpräferenzen eines Konsumenten analytisch darzustellen. Mit der ordinalen Nutzentheorie begegnet man gleichzeitig der Kritik, dass Nutzenvorstellungen verschiedener Individuen nicht quantifizierbar seien.

Der kardinale Nutzen eines Gutes lässt sich hingegen auch quantifizieren, d. h. als Zahl darstellen. Um eine kardinale Nutzenmessung zu ermöglichen, versucht man oft, den Nutzen durch Geldflüsse zu approximieren. Dabei wird beispielsweise für gewinnorientierte Unternehmen in der Regel unterstellt, der Umsatz entspreche einem Nutzen und der Gewinn einem Nettonutzen.

John von Neumann und Oskar Morgenstern haben einen Weg vorgeschlagen, aus dem ordinalen Nutzen zweier Güter den kardinalen Nutzen dieser Güter abzuleiten. Hierzu wird dem Individuum eine Lotterie vorgeschlagen, bei welcher mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Gut A bzw. Gut B gewonnen werden kann. Wenn das Individuum Entscheidungen zwischen jeweils zwei solcher Lotterien mit verschiedenen Wahrscheinlichkeiten fällt, lässt sich aus der Reihe der gefällten Entscheidungen ein kardinaler Erwartungsnutzen beider Güter ableiten.

Insgesamt ermöglicht das Konzept des Nutzens die Messung der Wirtschaftlichkeit einer individuellen Entscheidung oder auch einer Unternehmensentscheidung, da er eine rationale Entscheidungsfindung unterstützt. Zu beachten bleibt jedoch, dass keine Annahmen über die Art der Präferenzen des Individuums gemacht werden. Deshalb ist die Nutzenmaximierung (Optimierungsproblem unter Beachtung einer Budgetrestriktion) nicht gleichbedeutend mit Egoismus oder auch Kapitalismus, da ein Individuum z. B. auch einen immateriellen Nutzen aus dem Glück anderer Personen ziehen könnte (siehe auch Altruismus) und deshalb aus rationalem Antrieb nach der Maximierung dieses Glücks streben könnte.

.
.
win:win ist also keineswegs nur reich:reich, wie du ahnungsloser zeitgenosse es postulierst !!
es kann nach nutzenbetrachtung auch rein ein glueck:gleuck sein
auch glueck:glueck (keiner wird monetaer reicher) ist also eine win:win situation ...
.
.
q.e.d.
Zuletzt geändert von sportsgeist am Di 14. Jan 2014, 07:37, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon krokodol » Di 14. Jan 2014, 07:46

sportsgeist » Di 14. Jan 2014, 07:20 hat geschrieben:
ohne die nutzentheorie verstanden zu haben, nutzt dir dein ganzer neoklassicher urschleim nichts ...
Ich habe mit Neoklassik nichts am Hut. Ich bin theoretischer Marxist. Wenn ich die Sauberkeit der Begriffe der Neoklassik einfordere, Begriffe, die teilweise nur dort vorkommen, dann, damit eine Diskussion möglich ist.
Dass Ihr, insbesondere Du das nicht wollen, sondern nur irgendeine Meinung absondern, auf Teufel komm raus mit einem Chaos an Begriffen und Logik, das ist offensichtlich.
Wen glaubst Du denn noch von Deinen Kenntnissen bluffen zu können. Bildest Du Dir ein, Wissen könnte man wie im Rugby über hartes Tackling gewinnen? :D Nein, das kann man nicht. Hier zählt nicht, wer der lauteste oder agressivste ist, wer den anderen ins Schienbein tritt. Erkenntnisse, Bildung, Wissen sind Ergebnisse von Lernen, Intelligenz und geeigneter Methode. Du beweist nichts davon.
Zuletzt geändert von krokodol am Di 14. Jan 2014, 07:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon sportsgeist » Di 14. Jan 2014, 07:51

krokodol » Di 14. Jan 2014, 07:46 hat geschrieben: Ich habe mit Neoklassik nichts am Hut. Ich bin theoretischer Marxist. Wenn ich die Sauberkeit der Begriffe der Neoklassik einfordere, Begriffe, die teilweise nur dort vorkommen, dann, damit eine Diskussion möglich ist.
Dass Ihr, insbesondere Du das nicht wollen, sondern nur irgendeine Meinung absondern, auf Teufel komm raus mit einem Chaos an Begriffen und Logik, das ist offensichtlich.
Wen glaubst Du denn noch von Deinen Kenntnissen bluffen zu können. Bildest Du Dir ein, Wissen könnte man wie im Rugby über hartes Tackling gewinnen? :D Nein, das kann man nicht. Hier zählt nicht, wer der lauteste oder agressivste ist, wer den anderen ins Schienbein tritt. Erkenntnisse, Bildung, Wissen sind Ergebnisse von Lernen, Intelligenz und geeigneter Methode. Du beweist nichts davon.

bisher versuchte ich dir das mit dem "nutzen" ja auf relativ einfache bildsprache zu erklaeren.
die meisten hier haben es auch verstanden.

und nun fuer dich, genie, der ja angeblich so sauber und tief wissenschaftlich arbeitet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nutzenfunktion

das ist allerdings dann nicht mehr ganz so trivial ...
viel spass dann beim studieren ... :)

und wenn du den gesamten hintergrund und sinn dieser differentialgleichungen dann auch tatsaechlich verstanden hast, dann darfst du mit mir auch ueber die relativitaetstheorie philosophieren ... ;) :D
.
.
Zuletzt geändert von sportsgeist am Di 14. Jan 2014, 07:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon freigeist » Di 14. Jan 2014, 07:53

krokodol » Di 14. Jan 2014, 07:46 hat geschrieben: Ich habe mit Neoklassik nichts am Hut. Ich bin theoretischer Marxist.


Eben nur ein theoretischer. Wenn du irgendwann mit der Praxis in Berührung kommen solltest, wirst du deinen beträchtlichen Irrtum feststellen.

Da ich davon ausgehe, dass du mit der marxistischen Lehre vertraut bist, frage ich dich, was Marx unter Klasse verstanden hat und wieso er Kapitalismus als staatlich gelenkte Wirtschaftsordnung betrachtete?
Zuletzt geändert von freigeist am Di 14. Jan 2014, 07:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Arbeit soll sich lohnen

Beitragvon Bakelit » Di 14. Jan 2014, 07:55

lach...

Ich bin theoretischer Marxist.


hammer scho früh jemerkt.....und wie der in seiner Thäorie von der Ökonomie ( die er selber sehr kritisch bis an sein Lebensende betrachtete) bist du auch gescheitert......

außerdem, bruchemer su jet nit mieh..also, mach den Marx und philosophiere weiter.

echt ;) !

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