Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

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Zweiundvierzig

Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Zweiundvierzig » Fr 24. Jan 2014, 23:51

Matthias Pochmann » So 17. Mär 2013, 15:27 hat geschrieben:Ein Konzept der Entlohnung im technologischen Sklavenzeitalter

Tatsache: Die exponentielle Entwicklung der Prozessortechnologie
(Moorsches Gesetz: In etwa alle 18 Monate verdoppelt sich die Zahl der Transistoren auf Prozessoren)
--> Maschinen werden leistungsfähiger
--> Durch den Einsatz von Technologie wird mit immer weniger Arbeitern immer mehr produziert !

Daraus folgt:
1. Es wird immer ungerechter daran festzuhalten, dass allein über Arbeit Wohlstand verteilt wird.
2. Vielmehr bedarf es eines neuen Konzepts für die Wohlstandsverteilung
Dieses sollte direkt die jeweilige individuelle Entwicklung belohnen und dadurch direkt fördern.

Konsequenz:
Eine direkte Belohnung individueller Entwicklung bewirkt ein verstärktes Interesse des Menschen an seiner Entwicklung – das wiederum hebt das Bildungsniveau und in dessen Folge können Probleme effizienter gelöst werden.



J. Adams, ehem. Präsident der USA, soll folgendes festgestellt haben: Ich muß Politik und Krieg studieren, damit meine Söhne die Freiheit haben, Mathematik und Philosophie zu studieren. Meine Söhne sollten Mathematik und Philosophie studieren, außerdem Geographie, Naturgeschichte, Schiffbau, Navigation, Handel und Landwirtschaft, damit sie ihren Kindern das Recht geben, Malerei, Poesie, Musik, Architektur, Dekoration und Porzellan zu studieren.

Passend dazu zählt die Kultur- und Kreativwirtschaft als Zukunftsbranche und wird dementsprechend gefördert.

So lange der Mensch unbefriedigte Bedürfnisse hat, wird es auch Arbeit geben, um diese zu befriedigen. Auch wenn die Arbeit darin besteht, Schönes zu schöpfen oder seine Liebhaberei und Selbstentfaltung zu vermarkten, bleibt sie Arbeit und wird entsprechend der Nachfrage honoriert.
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Sri Aurobindo » Sa 25. Jan 2014, 11:38

ein_Bürger » Gestern 23:51 hat geschrieben:

J. Adams, ehem. Präsident der USA, soll folgendes festgestellt haben: Ich muß Politik und Krieg studieren, damit meine Söhne die Freiheit haben, Mathematik und Philosophie zu studieren. Meine Söhne sollten Mathematik und Philosophie studieren, außerdem Geographie, Naturgeschichte, Schiffbau, Navigation, Handel und Landwirtschaft, damit sie ihren Kindern das Recht geben, Malerei, Poesie, Musik, Architektur, Dekoration und Porzellan zu studieren.

Passend dazu zählt die Kultur- und Kreativwirtschaft als Zukunftsbranche und wird dementsprechend gefördert.

So lange der Mensch unbefriedigte Bedürfnisse hat, wird es auch Arbeit geben, um diese zu befriedigen. Auch wenn die Arbeit darin besteht, Schönes zu schöpfen oder seine Liebhaberei und Selbstentfaltung zu vermarkten, bleibt sie Arbeit und wird entsprechend der Nachfrage honoriert.

Das ist richtig - darum geht es hier aber nicht.

Das Thema ist folgendes: Maschinen werden von Generation zu Generation (Upgrade) intelligenter und leistungsfähiger. Menschen (zunächst erstmal) nicht.

Automaten werden die Arbeit des Menschen vermehrt in die kreativen Sphären verschieben.
Jener Anteil der Menschen, der zu intelligenter und schöpferischer Tätigkeit befähigt ist, wird deshalb immer etwas zu tun haben.

Mit diesem Automatisierungsprozesses wachsen allerdings die Anforderungen an bezahlte Tätigkeiten unermüdlich. Einem wachsenden Anteil der Bevölkerung wird es immer schwerer fallen hier mitzuhalten. Dieser Anteil kann langfristig keine Leistung mehr anbieten, die nicht Maschinen besser erledigen.

Weil dies so ist, brauchen wir
1. viel bessere Bildungsmöglichkeiten
http://de.scribd.com/doc/165958279/Mens ... OLLangebot
und 2. neue Methoden, wie wir den unheimlich großen maschinensklaven generierten Wohlstand verteilen (wegen Nachfrage)

Wenn dafür erfolgreiche Bildung direkt entlohnt wird, treibt das die Menschen zu Bildung.
Die Bevölkerung wird so innovationsfähiger. Das stärkt den Wirtschaftsstandort.
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Sa 25. Jan 2014, 11:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon zollagent » Sa 25. Jan 2014, 11:43

Matthias Pochmann » Sa 25. Jan 2014, 11:38 hat geschrieben:Das ist richtig - darum geht es hier aber nicht.

Das Thema ist folgendes: Maschinen werden von Generation zu Generation (Upgrade) intelligenter und leistungsfähiger. Menschen (zunächst erstmal) nicht.

Automaten werden die Arbeit des Menschen vermehrt in die kreativen Sphären verschieben.
Jener Anteil der Menschen, der zu intelligenter und schöpferischer Tätigkeit befähigt ist, wird deshalb immer etwas zu tun haben.

Mit diesem Automatisierungsprozesses wachsen allerdings die Anforderung an bezahlte Tätigkeiten unermüdlich. Einem wachsenden Anteil der Bevölkerung wird es immer schwerer Fällen hier mitzuhalten. Dieser Anteil kann langfristig keine Leistung mehr anbieten, die nicht Maschinen besser erledigen.

Weil dies so ist, brauchen wir
1. viel bessere Bildungsmöglichkeiten
http://de.scribd.com/doc/165958279/Mens ... OLLangebot
und 2. neue Methoden, wie wir den unheimlich großen maschinensklaven generierten Wohlstand verteilen (wegen Nachfrage)

Wenn dafür erfolgreiche Bildung direkt entlohnt wird, treibt das die Menschen zu Bildung.
Die Bevölkerung wird so innovationsfähiger. Das stärkt den Wirtschaftsstandort.

Klingt ja alles wunderschön. Ist aber ein (bisher) ungedeckter Scheck auf die Zukunft. Daher gilt im Moment, daß die Menschen sich den Bedingungen des Arbeitsmarktes anpassen müssen. Zumal das Verteilermodell, das du da entwirfst, eigentlich nur mit einer Restaurierung des Staates als einzigem Kapitaleigner und auch Wirtschaftsanbieter einhergehen müßte. Und die Erfahrungen damit sind nun mal nicht die Besten.....
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Sri Aurobindo » Sa 25. Jan 2014, 12:08

zollagent » vor 11 Minuten hat geschrieben:Klingt ja alles wunderschön. Ist aber ein (bisher) ungedeckter Scheck auf die Zukunft. Daher gilt im Moment, daß die Menschen sich den Bedingungen des Arbeitsmarktes anpassen müssen. Zumal das Verteilermodell, das du da entwirfst, eigentlich nur mit einer Restaurierung des Staates als einzigem Kapitaleigner und auch Wirtschaftsanbieter einhergehen müßte. Und die Erfahrungen damit sind nun mal nicht die Besten.....

Es geht mir um eine Strategie für einen langwierigen Umbau der Gesellschaft (bis 2050 und darüber hinaus).
Die Notwendigkeit für diesen Umbau wird durch den Automatisierungsprozess begründet. Bis 2050 werden Automaten bisher unvorstellbares leisten können.

Zur Notwendigkeit gesellen sich die Möglichkeit das zu tun und darüber hinaus der Gewinn, der sich daraus ergibt.
Ein solch tiefgreifender Umbau führt zu einer leistungsfähigeren Gesellschaft, weil die Innovationsfähigkeit der Bevölkerung hier direkt gefördert wird.

Eine solche Gesellschaftsordnung kann man nicht heute mal schnell ausrufen.
Als erstes muss dafür eine Möglichkeit geschaffen werden, mit der der individuelle Bildungsfortschritt (der ja später entlohnt werden soll) dokumentiert werden kann.

Mit der umfassenden Digitalisierung der Bildung wird das aber möglich. Dieser Digitalisierungsprozess ist längst im Gang. Die USA ist Europa hierbei mindestens 3 Jahre voraus.
Bisher verläuft diese Digitalisierung noch etwas unstrukturiert. Langfristig wird sich aber ein universelles System herausbilden, was jeden Menschen in die Lage versetzt alles zu lernen, was lernbar ist. (Menschenrecht auf freien Zugang zu einem BildungsVOLLangebot)

Mit diesem Bildungsangebot erst wird es dann in einem zweiten Schritt sinnvoll erfolgreiche Bildung direkt zu entlohnen und diesen Lohn als Ersatz für alle Formen der sozialen Absicherung (einschließlich Rente) zu nutzen.
Bis 2050 ist das technisch möglich und führt zu einer leistungsfähigeren und vor allem zukunftsfähigen Gesellschaft.
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Sa 25. Jan 2014, 12:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon zollagent » Sa 25. Jan 2014, 12:33

Matthias Pochmann » Sa 25. Jan 2014, 12:08 hat geschrieben:Es geht mir um eine Strategie für einen langwierigen Umbau der Gesellschaft (bis 2050 und darüber hinaus).
Die Notwendigkeit für diesen Umbau wird durch den Automatisierungsprozess begründet. Bis 2050 werden Automaten bisher unvorstellbares leisten können.

Zur Notwendigkeit gesellen sich die Möglichkeit das zu tun und darüber hinaus der Gewinn, der sich daraus ergibt.
Ein solch tiefgreifender Umbau führt zu einer leistungsfähigeren Gesellschaft, weil die Innovationsfähigkeit der Bevölkerung hier direkt gefördert wird.

Eine solche Gesellschaftsordnung kann man nicht heute mal schnell ausrufen.
Als erstes muss dafür eine Möglichkeit geschaffen werden, mit der der individuelle Bildungsfortschritt (der ja später entlohnt werden soll) dokumentiert werden kann.

Mit der umfassenden Digitalisierung der Bildung wird das aber möglich. Dieser Digitalisierungsprozess ist längst im Gang. Die USA ist Europa hierbei mindestens 3 Jahre voraus.
Bisher verläuft diese Digitalisierung noch etwas unstrukturiert. Langfristig wird sich aber ein universelles System herausbilden, was jeden Menschen in die Lage versetzt alles zu lernen, was lernbar ist. (Menschenrecht auf freien Zugang zu einem BildungsVOLLangebot)

Mit diesem Bildungsangebot erst wird es dann in einem zweiten Schritt sinnvoll erfolgreiche Bildung direkt zu entlohnen und diesen Lohn als Ersatz für alle Formen der sozialen Absicherung (einschließlich Rente) zu nutzen.
Bis 2050 ist das technisch möglich und führt zu einer leistungsfähigeren und vor allem zukunftsfähigen Gesellschaft.

Jede Menge Prämissen, die ihre Bewährungsprobe noch erst bestehen müssen. Und auch keine Antwort auf die Bedenken bezüglich des dazu notwendigen Staatskapitalismus. Das ist nicht zukunftsfähig, Matthias.
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Sri Aurobindo » Sa 25. Jan 2014, 12:52

zollagent » vor 17 Minuten hat geschrieben:Jede Menge Prämissen, die ihre Bewährungsprobe noch erst bestehen müssen. Und auch keine Antwort auf die Bedenken bezüglich des dazu notwendigen Staatskapitalismus. Das ist nicht zukunftsfähig, Matthias.

Welche Prämisse?

Dass Automatisierung immer leistungsfähiger wird?
Oder dass Bildung digitalisiert wird?

Mehr Prämissen gibt es nicht.
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Sa 25. Jan 2014, 13:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon zollagent » Sa 25. Jan 2014, 15:05

Matthias Pochmann » Sa 25. Jan 2014, 12:52 hat geschrieben:Welche Prämisse?

Dass Automatisierung immer leistungsfähiger wird?
Oder dass Bildung digitalisiert wird?

Mehr Prämissen gibt es nicht.

Matthias Pochmann » Sa 25. Jan 2014, 12:08 hat geschrieben:Es geht mir um eine Strategie für einen langwierigen Umbau der Gesellschaft (bis 2050 und darüber hinaus).
Die Notwendigkeit für diesen Umbau wird durch den Automatisierungsprozess begründet. Bis 2050 werden Automaten bisher unvorstellbares leisten können.

Zur Notwendigkeit gesellen sich die Möglichkeit das zu tun und darüber hinaus der Gewinn, der sich daraus ergibt.
1. Ein solch tiefgreifender Umbau führt zu einer leistungsfähigeren Gesellschaft, weil die Innovationsfähigkeit der Bevölkerung hier direkt gefördert wird.

Eine solche Gesellschaftsordnung kann man nicht heute mal schnell ausrufen.
2. Als erstes muss dafür eine Möglichkeit geschaffen werden, mit der der individuelle Bildungsfortschritt (der ja später entlohnt werden soll) dokumentiert werden kann.

Mit der umfassenden Digitalisierung der Bildung wird das aber möglich. Dieser Digitalisierungsprozess ist längst im Gang. Die USA ist Europa hierbei mindestens 3 Jahre voraus.
Bisher verläuft diese Digitalisierung noch etwas unstrukturiert.
3. Langfristig wird sich aber ein universelles System herausbilden, was jeden Menschen in die Lage versetzt alles zu lernen, was lernbar ist. (Menschenrecht auf freien Zugang zu einem BildungsVOLLangebot)

4. Mit diesem Bildungsangebot erst wird es dann in einem zweiten Schritt sinnvoll erfolgreiche Bildung direkt zu entlohnen und diesen Lohn als Ersatz für alle Formen der sozialen Absicherung (einschließlich Rente) zu nutzen.

Bis 2050 ist das technisch möglich und führt zu einer leistungsfähigeren und vor allem zukunftsfähigen Gesellschaft.


1. Der Umbau der Gesellschaft existiert nicht mal als Planung. Wo man hin will, wie man da hin will, und was verändert werden soll, steht nicht fest. Ich kann keine Wohnungen vermieten, wenn das Haus noch nicht steht.

2. Erinnert mich sehr an die Datensammelwut, die doch heute so sehr kritisiert wird. Außerdem fehlt eine Regelung, wer sinnvollerweise was lernt. Einen Legastheniker in einen Redaktionsberuf zu bilden, halte ich beispielsweise für absehbar zum Scheitern verurteilt. Damit einhergehend sehe ich aber in solchen Regelungen einen Eingriff in die Freiheit der Berufswahl. Ein solcher Konflikt kann nicht achselzuckend in Kauf genommen werden.

3. Das läuft auf ein Bildungshopping hinaus, um nicht arbeiten zu müssen. Das halte ich auch für zumindest Überarbeitungsbedürftig.

4. Auch eine "Bildungsrente" muß erarbeitet werden. Da ist dann ein Konflikt absehbar zwischen denen, die arbeiten, und denen, die diese "Rente" beziehen.

Das sind durchaus ein paar Eckpunkte, die präzisiert werden müssen, bevor man Luftschlösser baut.
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Sri Aurobindo » Sa 25. Jan 2014, 17:11

zollagent » Heute 15:05 hat geschrieben:
1. Der Umbau der Gesellschaft existiert nicht mal als Planung. Wo man hin will, wie man da hin will, und was verändert werden soll, steht nicht fest. Ich kann keine Wohnungen vermieten, wenn das Haus noch nicht steht.

Doch doch, die Planung gibt es.
Es geht mir um den Zeitraum von heute bis etwa 2050.
Das sind die notwendigen Schritte:

1. Herbeiführung der politischen Einsicht, dass eine umfassende Digitalisierung des Bildungsangebots langfristig aus rein ökonomischen Gründen alternativlos ist.
... Nur mit einem stetig an Qualität wachsenden Bildungssystem können viel mehr Menschen als heute die notwendigen Kompetenzen zukünftiger Jobs erwerben.
... Nur ein digitales Bildungsangebot kann diesem Anspruch langfristig genügen, denn nur ein digitalisiertes Bildungssystem kann nachhaltig aufgebaut und dabei Stück für Stück verbessert werden.
--> Die Politik wird bis 2050 diese Alternativlosigkeit begreifen. (Ziel: 2015)

2.
Langfristiger Aufbau eines digitalisierten BildungsVOLLangebots - also eines digitalen Bildungsangebots, das alle nur denkbaren Bildungsinhalte in bester Qualität vermittelt und zudem auch individuelle Besonderheiten berücksichtigt. (Start: 2020)
Am Besten nicht als nationalen Alleingang. Ideal wäre ein internationales Gemeinschaftsprojekt - z.B. als europäische Initiative.

3.
Mit diesem Aufbau entstehen Methoden, um die individuelle Entwicklung eines jeden Menschen sehr genau zu dokumentieren.
Jeder Einzelne weiß dann genau, welche Kompetenzen er bereits entwickelt hat und welche Pfade zu den Kompetenzen führen, die für den jeweiligen Wunschberuf benötigt werden.

4.
Stück für Stück wird ein Bildungseinkommen eingeführt. Dafür wird ein Faktor pro "Bildungsquant" (kleinste, nicht weiter sinnvoll teilbare Lerneinheit) eingeführt.
Also zum Beispiel 1 cent pro tausend Bildungsquanten.

Zunächst wird dieser Betrag sehr niedrig angesetzt. Auf diese Weise kann man sich also lediglich ein kleines Taschengeld durch erfolgreiche Bildung hinzuverdienen.
Nach und nach wird dieser Faktor dann erhöht. Gleichzeitig werden andere Sozialleistungen Stück für Stück gekürzt.

2. Erinnert mich sehr an die Datensammelwut, die doch heute so sehr kritisiert wird.

Da ist was dran - auch hier geht es um Big Data.
Mit diesen ungeheuren Mengen an Daten lässt sich das Lernen bestens erforschen. Und mit der Erkenntnis, wie Menschen lernen, wird es möglich das Lehrangebot immer mehr zu verbessern.
Das führt zu schnellerem und effizienterem Lernen und mehr Spaß beim Lernen.

Außerdem fehlt eine Regelung, wer sinnvollerweise was lernt. Einen Legastheniker in einen Redaktionsberuf zu bilden, halte ich beispielsweise für absehbar zum Scheitern verurteilt. Damit einhergehend sehe ich aber in solchen Regelungen einen Eingriff in die Freiheit der Berufswahl. Ein solcher Konflikt kann nicht achselzuckend in Kauf genommen werden.

Auf Grund der fortschreitenden Erkenntnis darüber wieso verschieden Menschen unterschiedlich lernen, wird es möglich höchst individuelle Lehrangebote zu schaffen. Insgesamt wird davon jeder Lernende profitieren. Und dennoch wird auch hier die Leistung eines Teils der Bevölkerung nie abgefragt werden. Aber warum diesen Menschen das Leben noch zusätzlich schwer machen?

3. Das läuft auf ein Bildungshopping hinaus, um nicht arbeiten zu müssen. Das halte ich auch für zumindest Überarbeitungsbedürftig.

Keine Ahnung, ob es dieses Problem wirklich geben würde. Ich denke wir projizieren unsere Alltagserfahrung in die Zukunft, wenn wir das so denken.
Menschen, deren Leistung auf dem Arbeitsmarkt benötigt werden, bieten ihre Leistung zu einem Preis x auch an.
Es kann durchaus sein, dass die Löhne dadurch steigen würden. Auf der anderen Seite findet die Wirtschaft auf Grund der sehr hoch gebildeten Bevölkerung beste Rahmenbedingungen vor.
Die Innovation ist hier zu Hause.

4. Auch eine "Bildungsrente" muß erarbeitet werden. Da ist dann ein Konflikt absehbar zwischen denen, die arbeiten, und denen, die diese "Rente" beziehen.

Den Konflikt sehe ich nicht. Die die arbeiten werden für einen Lohn arbeiten, der sich für sie lohnt.
Die logische Konsequenz daraus ist, dass die Löhne eben so hoch sein werden, dass der der arbeitet in jedem Fall mehr hat, als der der nicht arbeitet.
Der Markt würde das also regeln.

Zudem hat man noch ein zusätzliches politisches Steuerungsmittel.
Man braucht nur den Faktor für die Berechnung des Bildungseinkommens an die gegebenen wirtschaftlichen Bedingungen anpassen.
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon zollagent » So 26. Jan 2014, 09:21

Matthias, du wiederholst deinen vorigen Beitrag und negierst die angesprochenen Problempunkte. Mir ist das nicht ausreichend. Und dein "Markverständnis" ist ziemlich dillentantisch. Unter den von dir angesprochenen Bedingungen wird niemand arbeiten. Und damit wird dein System kollabieren.
Zuletzt geändert von zollagent am So 26. Jan 2014, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Sri Aurobindo » So 26. Jan 2014, 13:35

zollagent » Heute 09:21 hat geschrieben:Matthias, du wiederholst deinen vorigen Beitrag und negierst die angesprochenen Problempunkte. Mir ist das nicht ausreichend. Und dein "Markverständnis" ist ziemlich dillentantisch. Unter den von dir angesprochenen Bedingungen wird niemand arbeiten. Und damit wird dein System kollabieren.

Ohne Begründungen sind solche Aussagen ohne Wert.

Warum sollte niemand arbeiten?

Lass uns doch zunächst einmal die einzelnen Prämissen nach und nach durchgehen.

1.
Zweifelst Du am Automatisierungsprozess?
Zweifelst Du daran, dass bis 2050 unheimlich intelligente Maschinen sehr viel mehr "Arbeit" des Menschen übernehmen?
Zweifelst Du daran, dass im Jahr 2050 vor allem kreative Problemlöser benötigt werden?

Einfache Jobs wird es 2050 nur noch wenige geben, weil all diese Arbeit intelligente Maschinen besser erledigen
(Ausnahmen gibt es bei spezieller "Körperarbeit", wie Prostitution - obwohl selbst Prostitution durchaus automatisierbar ist ;) )

2.
Zweifelst Du daran, dass bis 2050 auch Bildung umfassend digitalisiert werden kann?

3.
Zweifelst Du an der ökonomischen Notwendigkeit einer umfassenden Digitalisierung des Bildungsangebots?

Das sind drei wesentliche Prämissen.
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Antisozialist » So 26. Jan 2014, 13:43

Matthias Pochmann » So 26. Jan 2014, 13:35 hat geschrieben:Ohne Begründungen sind solche Aussagen ohne Wert.

Warum sollte niemand arbeiten?

Lass uns doch zunächst einmal die einzelnen Prämissen nach und nach durchgehen.

1.
Zweifelst Du am Automatisierungsprozess?
Zweifelst Du daran, dass bis 2050 unheimlich intelligente Maschinen sehr viel mehr "Arbeit" des Menschen übernehmen?
Zweifelst Du daran, dass im Jahr 2050 vor allem kreative Problemlöser benötigt werden?

Einfache Jobs wird es 2050 nur noch wenige geben, weil all diese Arbeit intelligente Maschinen besser erledigen
(Ausnahmen gibt es bei spezieller "Körperarbeit", wie Prostitution - obwohl selbst Prostitution durchaus automatisierbar ist ;) )

2.
Zweifelst Du daran, dass bis 2050 auch Bildung umfassend digitalisiert werden kann?

3.
Zweifelst Du an der ökonomischen Notwendigkeit einer umfassenden Digitalisierung des Bildungsangebots?

Das sind drei wesentliche Prämissen.


Niemand ist bereit, Automaten zu erbauen und zu warten, wenn im Erfolgsfall eine finanzielle Gleichstellung mit mittellosen Faulpelzen erfolgt.
Pudding: "Sollte ein Sklavenhalter versuchen bei uns in der Ferttigung Werbung für seine Sklavenhaltung zu machen würde er einen Unfall haben."
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Sri Aurobindo » So 26. Jan 2014, 13:44

Antisozialist » vor weniger als einer Minute hat geschrieben:
Niemand ist bereit, Automaten zu erbauen und zu warten, wenn im Erfolgsfall eine finanzielle Gleichstellung mit mittellosen Faulpelzen erfolgt.

Das soll auch nicht geschehen.
:rolleyes:
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Sri Aurobindo » So 26. Jan 2014, 14:00

Könnte man auch als eigenes Thema in Philosophie platzieren - aber passt natürlich auch hier bestens hin:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... 69404.html
High-Tech-Kriege
Wenn die Technik zur Waffe wird
26.01.2014 · Bald werden uns Computer töten. Die Debatte darüber ist überfällig. Bisher aber wurden Drohneneinsätze speziell über Europa weitgehend totgeschwiegen. Dabei entwickeln sich die Methoden des mechanischen Tötens Tag für Tag fort.
(...)
Technologie war schon immer eine entscheidende Triebkraft militärischer Auseinandersetzungen. Wer die moderneren, tötungsmächtigeren Waffen besaß, hatte einen Vorteil. Waffen multiplizieren die Kraft und Macht des Menschen. Auch Computer und Netze waren schon früh Bestandteile militärischer Systeme: Das Atomwaffenzeitalter war zugleich auch immer das Zeitalter der Computer.

Nun stehen wir nicht an, sondern bereits hinter der Schwelle zweier neuer Folgen der militärischen Technologieentwicklung. Die „Elektronengehirne“ sind schnell und gut genug geworden, dass sie autonome Killerroboter steuern können, die zur Tötung von Menschen kaum noch menschlicher Hilfe bedürfen. Und die Computer und Netze sind selbst zum Schlachtfeld geworden - zu einem Zeitpunkt, wo unsere Abhängigkeit von ihnen nahezu total geworden ist.


Die Technologie wird von Jahr zu Jahr leistungsfähiger.
Wir müssen die Menschen in Zukunft viel effizienter bilden, damit wir viel mehr Menschen in die neue Zeit mitnehmen können.
Das wird nur durch Automatisierung des Jobs des Lehrers möglich. Wir brauchen "digitalisierte Privatlehrer".
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Robben1986 » So 26. Jan 2014, 15:33

Matthias Pochmann » So 26. Jan 2014, 14:00 hat geschrieben:Könnte man auch als eigenes Thema in Philosophie platzieren - aber passt natürlich auch hier bestens hin:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... 69404.html


Die Technologie wird von Jahr zu Jahr leistungsfähiger.
Wir müssen die Menschen in Zukunft viel effizienter bilden, damit wir viel mehr Menschen in die neue Zeit mitnehmen können.
Das wird nur durch Automatisierung des Jobs des Lehrers möglich. Wir brauchen "digitalisierte Privatlehrer".


"digitalisierte Privatlehrer"

Richtig, privat (einzeln oder als private Firma) angeboten,
privat (Person selbst falls erwachsen, sonst die Eltern) ausgesucht
und privat bezahlt.
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Sri Aurobindo » So 26. Jan 2014, 15:50

Robben1986 » vor 13 Minuten hat geschrieben:
"digitalisierte Privatlehrer"

Richtig, privat (einzeln oder als private Firma) angeboten,
privat (Person selbst falls erwachsen, sonst die Eltern) ausgesucht
und privat bezahlt.

Du hast dabei das "digital" vergessen.

Solche digitalen Privatlehrer (Software) könnte z.B. Google anbieten.
Wenn deren Digilehrer dann bessere Ergebnisse liefern als unsere Menschenlehrer, dann haben wir bald eine Menschheit, die von Google unterrichtet wird.
Ich weiß nicht, ob ich das so will.
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Robben1986 » So 26. Jan 2014, 15:55

Matthias Pochmann » So 26. Jan 2014, 15:50 hat geschrieben:Du hast dabei das "digital" vergessen.

Solche digitalen Privatlehrer (Software) könnte z.B. Google anbieten.
Wenn deren Digilehrer dann bessere Ergebnisse liefern als unsere Menschenlehrer, dann haben wir bald eine Menschheit, die von Google unterrichtet wird.
Ich weiß nicht, ob ich das so will.


Wir haben jetzt schon viele Menschen deren wichtigster Vermittler von geschriebenen Informationen Google Search ist.
Diesen Trend umzukehren wäre nur möglich indem man das Internet abschafft, was nicht komplett unmöglich ist, wenn es z.B. einen sehr großen Krieg mit Atomwaffeneinsatz etc. gäbe, aber ich weiß nicht ob dir die Alternative besser gefallen würde.
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Antisozialist » So 26. Jan 2014, 23:24

Matthias Pochmann » So 26. Jan 2014, 13:44 hat geschrieben:Das soll auch nicht geschehen.
:rolleyes:


In der letzten vierzig Jahren ist das Einkommen einer Langzeitarbeitslosenfamilie dem einer Facharbeiterfamilie fast angepasst worden. Statt BGE sollten lieber regelmäßige Arbeitspflichten für die Herren und Damen Hartzer eingeführt werden.
Pudding: "Sollte ein Sklavenhalter versuchen bei uns in der Ferttigung Werbung für seine Sklavenhaltung zu machen würde er einen Unfall haben."
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon zollagent » Mo 27. Jan 2014, 09:05

Matthias Pochmann » So 26. Jan 2014, 13:35 hat geschrieben:Ohne Begründungen sind solche Aussagen ohne Wert.

Warum sollte niemand arbeiten?

....


Warum sollte überhaupt jemand arbeiten, wenn er doch von der Gesellschaft garantiert hat, was er braucht? Du ignorierst den Drang der Menschen, den bequemsten Weg zu gehen.
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon Sri Aurobindo » Mo 27. Jan 2014, 10:15

zollagent » Heute 09:05 hat geschrieben:
Warum sollte überhaupt jemand arbeiten, wenn er doch von der Gesellschaft garantiert hat, was er braucht? Du ignorierst den Drang der Menschen, den bequemsten Weg zu gehen.

Du weichst meinen Prämissen aus.

Es geht um den Zeitraum bis 2050 - die Arbeitswelt wird sich bis dahin grundlegend verändern.
Die, die heute zur Arbeit gezwungen werden müssen, werden in Zukunft nicht mehr benötigt auf dem Arbeitsmarkt.

Die aber, die bereits heute ein Stück weit sich selbst in ihrer Arbeit verwirklichen, werden auch in Zukunft arbeiten.
Und genau von diesem Teil hängt das Wohl der Gesellschaft in Zukunft ab.

Wer verantwortungsvoll oder schöpferisch (Entwickler, Forscher usw.) tätig wird, würde dies selbst ohne Lohn tun.
Doch in diesem Modell verdienen die, die arbeiten natürlich auch sehr gut - das sind also die Ingenieure, Entwickler, Forscher, Künstler, Politiker, Entertainer usw. - diese Menschen erhalten einen Lohn, der zu einem Leben in Wohlstand führt. Ich sehe keinen Grund, warum diese Menschen es sich zu Hause gemütlich machen sollten, wenn sie doch durch ihre Arbeit das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden und wichtig zu sein.

... aber geh doch bitte auf die drei Grundfragen ein - zweifelst Du daran?
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Re: Anbruch eines neuen Sklavenzeitalters

Beitragvon zollagent » Mo 27. Jan 2014, 10:22

Matthias Pochmann » Mo 27. Jan 2014, 10:15 hat geschrieben:Du weichst meinen Prämissen aus.

Es geht um den Zeitraum bis 2050 - die Arbeitswelt wird sich bis dahin grundlegend verändern.
Die, die heute zur Arbeit gezwungen werden müssen, werden in Zukunft nicht mehr benötigt auf dem Arbeitsmarkt.

Die aber, die bereits heute ein Stück weit sich selbst in ihrer Arbeit verwirklichen, werden auch in Zukunft arbeiten.
Und genau von diesem Teil hängt das Wohl der Gesellschaft in Zukunft ab.

Wer verantwortungsvoll oder schöpferisch (Entwickler, Forscher usw.) tätig wird, würde dies selbst ohne Lohn tun.
Doch in diesem Modell verdienen die, die arbeiten natürlich auch sehr gut - das sind also die Ingenieure, Entwickler, Forscher, Künstler, Politiker, Entertainer usw. - diese Menschen erhalten einen Lohn, der zu einem Leben in Wohlstand führt. Ich sehe keinen Grund, warum diese Menschen es sich zu Hause gemütlich machen sollten, wenn sie doch durch ihre Arbeit das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden und wichtig zu sein.

... aber geh doch bitte auf die drei Grundfragen ein - zweifelst Du daran?

Ich weiche nicht deinen Prämissen aus, die Menschen würden es tun. Modell wie das Deine oder auch all die anderen Heils- und Gerechtigkeitsmodelle, die hier immer wieder aufgetischt werden, brauchen, um Bestehen zu können, das Mitmachen aller Beteiligten, auch unter Hintenanstellung eigener Interessen. Und Solche Modelle sind mit Menschen, exakt der Spezies Homo Sapiens nicht machbar, weil sie nicht den Trieben der Menschen entsprechen.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)

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