Der Dax

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JJazzGold
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Re: Der Dax

Beitragvon JJazzGold » Di 17. Mär 2020, 11:23

sünnerklaas hat geschrieben:(17 Mar 2020, 11:01)

Dem wird jetzt wohl ein Riegel vorgeschoben. Die ersten Börsen werden komplett geschlossen. Handel ist da dann nicht mehr möglich. Da können sich dann alle bei den Leerverkäufern und anderen Zockern bedanken.
Mit ziemlicher Sicherheit werden in den kommenden Wochen und Monaten wichtige börsennotierte Unternehmen - und hier in erster Linie Unternehmen der Schlüsselindustrien - in Staatsbesitz überführt werden. Eines der ersten wird die Alitalia sein.


Nur keine voreilige Freude, die Alitalia krebst schon lange von Insolvenz zu Insolvenz und wartet noch heute auf die Millionen, die Berlusconi versprach. In der Zwischenzeit wurde sie wie Sauerbier anderen Airlines zum Kauf angeboten, Interesse bestand keines. Wer will schon eine Airline, deren Angestellten in dem Ruf stehen, mehr zu streiken, als zu fliegen. Dass sie jetzt endgültig den Bach runter geht, das wundert mich nicht. Die hätte ich mir nicht einmal mehr als Staat ans Bein gehängt.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Orbiter1
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Re: Der Dax

Beitragvon Orbiter1 » Di 17. Mär 2020, 12:01

Das Risiko ist trotz der gesunkenen Kurse erheblich. Die Weltwirtschaft steuert in eine massive Rezession. Was ist wenn die bisherigen Maßnahmen gegen das Coronavirus nicht den angestrebten Erfolg bringen und verlängert und/oder verschärft werden müssen? Alleine die Tourismusbranche (Tourismus ist aktuell komplett verboten) beschäftigt nach Aussagen des entsprechenden Verbandes in Deutschland 3 Mio Arbeitnehmer. Die haben aktuell nichts zu tun. Und es ist nur die Spitze des Eisbergs. Entweder kurzfristig schnell rein und wieder raus ( hab z. B. gestern TUI am Vormittag für 2,52 € ge- und am Nachmittag für 3,4 € verkauft) oder falls man langfristig anlegen will stufenweise einsteigen und/oder hedgen.
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Quatschki
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Re: Der Dax

Beitragvon Quatschki » Di 17. Mär 2020, 12:08

sünnerklaas hat geschrieben:(17 Mar 2020, 11:04)

Die Philippinen machen als erstes Land die Börsen dicht. Andere Länder werden folgen.
Bestenfalls wird man seine Aktien nur noch verkaufen dürfen. Und zwar ausschließlich an den Staat und zu von ihm festgelegten Kurs.

Wenn es keinen börslichen Aktienhandel mehr gibt, bleibt die Gesellschafterstruktur eben weitgehend konstant. Wie bei GmbH's.
Das ist wie im Krieg.
Wie wurde das im Krieg gehandhabt in NY und London? Weiß das jemand?
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Re: Der Dax

Beitragvon sünnerklaas » Di 17. Mär 2020, 12:15

Orbiter1 hat geschrieben:(17 Mar 2020, 12:01)

Das Risiko ist trotz der gesunkenen Kurse erheblich. Die Weltwirtschaft steuert in eine massive Rezession. Was ist wenn die bisherigen Maßnahmen gegen das Coronavirus nicht den angestrebten Erfolg bringen und verlängert und/oder verschärft werden müssen? Alleine die Tourismusbranche (Tourismus ist aktuell komplett verboten) beschäftigt nach Aussagen des entsprechenden Verbandes in Deutschland 3 Mio Arbeitnehmer. Die haben aktuell nichts zu tun. Und es ist nur die Spitze des Eisbergs. Entweder kurzfristig schnell rein und wieder raus ( hab z. B. gestern TUI am Vormittag für 2,52 € ge- und am Nachmittag für 3,4 € verkauft) oder falls man langfristig anlegen will stufenweise einsteigen und/oder hedgen.


Der Tourismus, ganz besonders der Pauschalreisetourismus, wird so schnell nicht wieder auf die Beine kommen. Im Grunde brechen da ganze Dienstleistungsbranchen weg.
Wenn über Monate kein Geld verdient wird, wird es große Probleme bei grundsätzlichen Dingen geben: es wird vieles nicht instandgehalten werden können. Im Grunde steht nach dem Ende der Krise in Teilen ein kompletter Wiederaufbau an. Und das kostet erst einmal viel Geld, das dann wiederum nicht da ist. Für viele Touristik-Zielgebiete ist der Tourismus das einzige wirtschaftliche Standbein, die einzige Jobquelle.
Jetzt zeigt sich der fatale Denkfehler unsereres Wirtschaftssystems: Rohstoffe aus der 3. Welt, Industrieprodukte aus den Schwellenländern, nur noch Dienstleistungen und Produktion von Spitzentechnologie in den einstigen Industrieländern - das wird so nicht mehr funktionieren. Auch vom Just-In-Time wird man sich verabschieden müssen.
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Re: Der Dax

Beitragvon Orbiter1 » Di 17. Mär 2020, 12:49

Quatschki hat geschrieben:(17 Mar 2020, 12:08)

Wenn es keinen börslichen Aktienhandel mehr gibt, bleibt die Gesellschafterstruktur eben weitgehend konstant. Wie bei GmbH's.
Den Börsenhandel mittel- bis längerfristig auszusetzen ist halt ein zweischneidiges Schwert. Inzwischen werden nicht nur Aktien und Anleihen sondern auch jede Menge Derivate gehandelt. Derivate sind nicht per se böse. Auch sehr große Anleger wie z. B. Pensionsfonds nutzen sie um die Renditen zu verbessern oder ihre Depots abzusichern. Wenn das nicht mehr möglich ist kann es bei vielen derer Kunden zu langen Gesichtern kommen, oder wenn sie ihren Pensionsverpflichtungen nicht nachkommen können auch zu Insolvenzen.

Kenne jemanden der letztes Jahr den Kauf einer Eigentumswohnung über einen Kredit finanziert hat der über einen Aktiensparplan getilgt wird. https://ratgeber.immowelt.de/a/baufinan ... ktien.html Nach dem Motto "Wenn die Börsen weiter so steigen wie die letzten 10 Jahre gehört die Wohnung in 5 Jahren ihnen und sie sind schuldenfrei". Er schläft aktuell etwas unruhig.
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Adam Smith
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Re: Der Dax

Beitragvon Adam Smith » Di 17. Mär 2020, 12:56

Quatschki hat geschrieben:(17 Mar 2020, 12:08)

Wenn es keinen börslichen Aktienhandel mehr gibt, bleibt die Gesellschafterstruktur eben weitgehend konstant. Wie bei GmbH's.
Das ist wie im Krieg.
Wie wurde das im Krieg gehandhabt in NY und London? Weiß das jemand?


Der Dow Jones schwankte während des Zweiten Weltkriegs.

https://www.finanzen.net/index/dow_jones/seit1928

Das BIP der USA hat sich in dem Zeitraum verdoppelt. Danach waren die USA eine Supermacht.

http://www.pdwb.de/nd23.htm
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Der Dax

Beitragvon sünnerklaas » Di 17. Mär 2020, 14:02

Adam Smith hat geschrieben:(17 Mar 2020, 12:56)

Der Dow Jones schwankte während des Zweiten Weltkriegs.

https://www.finanzen.net/index/dow_jones/seit1928

Das BIP der USA hat sich in dem Zeitraum verdoppelt. Danach waren die USA eine Supermacht.

http://www.pdwb.de/nd23.htm


Wobei man dazu sagen muss: Die wenigsten US-Amerikaner hatten seinerzeit Aktien. Man hortete das Geld zu Hause im Sparstrumpf unter dem Kopfkissen. Genau das war dann nach dem Ende des II. Wk. ein zunehmend großes Problem, weshalb es zur Geburt der Kreditkarte kam. Das Bargeld in den Sparstrümpfen der Privatleute war dem Geldkreislauf entzogen. Gleichzeitig steckten die USA im Kalten Krieg und im Wettrüsten - und das war sehr teuer.
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Re: Der Dax

Beitragvon Adam Smith » Di 17. Mär 2020, 14:19

sünnerklaas hat geschrieben:(17 Mar 2020, 14:02)

Wobei man dazu sagen muss: Die wenigsten US-Amerikaner hatten seinerzeit Aktien. Man hortete das Geld zu Hause im Sparstrumpf unter dem Kopfkissen. Genau das war dann nach dem Ende des II. Wk. ein zunehmend großes Problem, weshalb es zur Geburt der Kreditkarte kam. Das Bargeld in den Sparstrümpfen der Privatleute war dem Geldkreislauf entzogen. Gleichzeitig steckten die USA im Kalten Krieg und im Wettrüsten - und das war sehr teuer.


Die US-Amerikaner hatten die lästige Angewohnheit per Scheck zu bezahlen. Bei einer Zahlung per Scheck weiss man auf dem Auszug nicht, um was es sich handelt und man weiss bei Zahlung nicht ob er gedeckt ist.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Der Dax

Beitragvon sünnerklaas » Di 17. Mär 2020, 14:56

Adam Smith hat geschrieben:(17 Mar 2020, 14:19)

Die US-Amerikaner hatten die lästige Angewohnheit per Scheck zu bezahlen. Bei einer Zahlung per Scheck weiss man auf dem Auszug nicht, um was es sich handelt und man weiss bei Zahlung nicht ob er gedeckt ist.


Das kam noch hinzu. Man brauchte ein vertrauenswürdiges, sicheres bargeldloses Zahlungsmittel.
Das Bargeldhorten der US-Bürger zu Hause als Folge der Großen Depression war direkt nach dem II. Wk ein echtes Problem.

Der Bau und die Entwicklung von Atomwaffen und Marschflugkörpern, die Raumfahrtprojekte, die sehr große Armee, diverse Kampfeinsätze und Truppenstationierungen im Ausland - all das gab es nicht umsonst und all das war sehr teuer und wollte bezahlt sein. Gleichzeitig brauchte man etwas, was die westlichen Staaten nach außen hin gut dastehen ließ. International sichtbare wirtschaftliche Not brauchte man auf gar keinen Fall, das wäre schlecht gewesen im Kampf der Systeme.
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Re: Der Dax

Beitragvon Findulin » Di 17. Mär 2020, 16:17

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(17 Mar 2020, 09:59)

Warum? Wo ist das Problem?


Es gibt offenbar eins, wenn es schon verboten wird: https://www.handelsblatt.com/finanzen/m ... 51706.html
Der Satz "Straßburg war mal deutsch" erzeugt Aufregung, Empörung und Parteiaustritte - Harald Schmidt
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Re: Der Dax

Beitragvon Realist2014 » Di 17. Mär 2020, 16:38

sünnerklaas hat geschrieben:(17 Mar 2020, 12:15)


Jetzt zeigt sich der fatale Denkfehler unsereres Wirtschaftssystems: Rohstoffe aus der 3. Welt, Industrieprodukte aus den Schwellenländern, nur noch Dienstleistungen und Produktion von Spitzentechnologie in den einstigen Industrieländern - das wird so nicht mehr funktionieren. Auch vom Just-In-Time wird man sich verabschieden müssen.



soso

Globalisierung it also ein Denkfehler?

ganz sicher nicht.

Es wird aber eine neu Konzentration auf das Thema BCMS kommne....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Der Dax

Beitragvon Realist2014 » Di 17. Mär 2020, 16:40

Orbiter1 hat geschrieben:(17 Mar 2020, 12:49)



Kenne jemanden der letztes Jahr den Kauf einer Eigentumswohnung über einen Kredit finanziert hat der über einen Aktiensparplan getilgt wird. https://ratgeber.immowelt.de/a/baufinan ... ktien.html Nach dem Motto "Wenn die Börsen weiter so steigen wie die letzten 10 Jahre gehört die Wohnung in 5 Jahren ihnen und sie sind schuldenfrei". Er schläft aktuell etwas unruhig.


dieses Konzept macht Sinn bei über 20 Jahren Laufzeit.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Der Dax

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 17. Mär 2020, 17:07

Findulin hat geschrieben:(17 Mar 2020, 16:17)

Es gibt offenbar eins, wenn es schon verboten wird: https://www.handelsblatt.com/finanzen/m ... 51706.html


Um was geht's da? Was wird genau verboten und vor welchem Hintergrund?
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: Der Dax

Beitragvon sünnerklaas » Di 17. Mär 2020, 17:16

Realist2014 hat geschrieben:(17 Mar 2020, 16:38)

soso

Globalisierung it also ein Denkfehler?

ganz sicher nicht.

Es wird aber eine neu Konzentration auf das Thema BCMS kommne....


Wenn die Verkehrswege nicht mehr funktionieren und die Lieferketten unterbrochen sind, funktioniert auch die Globalisierte Arbeitsteilung nicht.
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Re: Der Dax

Beitragvon Adam Smith » Di 17. Mär 2020, 17:22

sünnerklaas hat geschrieben:(17 Mar 2020, 14:56)

Das kam noch hinzu. Man brauchte ein vertrauenswürdiges, sicheres bargeldloses Zahlungsmittel.
Das Bargeldhorten der US-Bürger zu Hause als Folge der Großen Depression war direkt nach dem II. Wk ein echtes Problem.

Der Bau und die Entwicklung von Atomwaffen und Marschflugkörpern, die Raumfahrtprojekte, die sehr große Armee, diverse Kampfeinsätze und Truppenstationierungen im Ausland - all das gab es nicht umsonst und all das war sehr teuer und wollte bezahlt sein. Gleichzeitig brauchte man etwas, was die westlichen Staaten nach außen hin gut dastehen ließ. International sichtbare wirtschaftliche Not brauchte man auf gar keinen Fall, das wäre schlecht gewesen im Kampf der Systeme.



Gegen diese These spricht, dass die Staatsverschuldung der USA in Bezug auf das BIP nach dem Krieg bis zu Ende der 70er Jahre stetig gesunken ist.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Staatsv ... USdebt.svg
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
Senexx

Re: Der Dax

Beitragvon Senexx » Di 17. Mär 2020, 17:31

Realist2014 hat geschrieben:(17 Mar 2020, 16:40)

dieses Konzept macht Sinn bei über 20 Jahren Laufzeit.


Das macht überhaupt keinen Sinn.
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Re: Der Dax

Beitragvon sünnerklaas » Di 17. Mär 2020, 17:31

Adam Smith hat geschrieben:(17 Mar 2020, 17:22)

Gegen diese These spricht, dass die Staatsverschuldung der USA in Bezug auf das BIP nach dem Krieg bis zu Ende der 70er Jahre stetig gesunken ist.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Staatsv ... USdebt.svg


Durch die Kreditkarten wurden ja die häuslichen Sparstrümpfe überflüssig, das Geld wurde ausgegeben und kam somit sukzessive in den Geldkreislauf zurück. Und was ganz wichtig war: durch die Kreditkarte bekamen die Leute Lust am Konsum, das wirkte stimulierend.
Hinzu kam die Aufhebung der Goldbindung des Dollars durch Präsident Nixon 1971.
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Re: Der Dax

Beitragvon Adam Smith » Di 17. Mär 2020, 17:36

sünnerklaas hat geschrieben:(17 Mar 2020, 17:31)

Durch die Kreditkarten wurden ja die häuslichen Sparstrümpfe überflüssig, das Geld wurde ausgegeben und kam somit sukzessive in den Geldkreislauf zurück. Und was ganz wichtig war: durch die Kreditkarte bekamen die Leute Lust am Konsum, das wirkte stimulierend.
Hinzu kam die Aufhebung der Goldbindung des Dollars durch Präsident Nixon 1971.


Das gleiche Phänomen mit der niedrigen Staatsverschuldung gab es auch in Deutschland. Wobei nicht mehr in den 70er Jahren wegen der SPD.
Das ist Kapitalismus:

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Re: Der Dax

Beitragvon Orbiter1 » Di 17. Mär 2020, 22:23

Nach dem gestrigen Rekordabsturz in den USA konnte heute die Hälfte des Verlustes wieder aufgeholt werden. Das war damit der fünfte Anstieg in der Größenordnung von >5% in den letzten Wochen. In allen Fällen stürzten dann am Folgetag die Kurse wieder ab, der Markt ist einfach zu schwach. Gefühlt könnte es morgen mal anders sein, auch wenn der Markt nach wie vor schwach ist.
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Re: Der Dax

Beitragvon rain353 » Mi 18. Mär 2020, 05:29

Jetzt wollen die vermutlich über einen längeren Zeitraum die Börsen schließen...
"Es ist nichts so klein und wenig, woran man sich nicht begeistern könnte." - Friedrich Hölderlin

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