Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon Olifant » Fr 12. Feb 2010, 13:03

Cattrell hat geschrieben:Und deshalb darf ein Unternehmer nicht intelligent handeln?


Intelligente Menschen lehnen Sippenhaft gemeinhin ab.
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lostsoul
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon lostsoul » Fr 12. Feb 2010, 13:16

Olifant hat geschrieben:Intelligente Menschen lehnen Sippenhaft gemeinhin ab.

oh, was haben wir denn hier? ein vorurteil über die gruppe der intelligenten menschen. siehst du, unser alltag ist voll von vorurteilen, sie sind zutiefst menschlich und im alltag nötig.
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon Olifant » Fr 12. Feb 2010, 13:17

lostsoul hat geschrieben:...ein vorurteil über die gruppe der intelligenten menschen.


Nö gar nicht. Eher einen Beleg dafür, wie sich Intelligenz im gesellschaftlichen Leben dokumentiert.
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon Cattrell » Fr 12. Feb 2010, 13:36

Cattrell hat geschrieben:Der beste Bewerber wird eingestellt. Wenn zwei Bewerber gleich gut sind, der eine aber aus einer Ethnie stammt, mit der es in der Vergangenheit mehrfach schlechte Erfahrungen gab, dann wird dem anderen der Vorzug gegeben. Völlig normal.

Tantris hat geschrieben:Weisst du, was "herkunft" ist? und was ein individuum? und den unterschied? und was bei der einstellung eines individdums wohl wichtiger ist? seine herkunft, oder seine eignung fuer den job? hm...? faellt der groschen langsam?

Wenn nicht, wo hakts denn?
Ich erklaers dir gern. siehe auch oben. Da hat einer gefragt, was rassismus ist. Also, wo kommst du nicht mehr mit?

Wie jeder, der lesen kann, auf den ersten Blick sieht, schrieb ich von gleich guten Bewerbern, aber für Tantris muss es mal wieder eine Extra-Erklärung sein: Gleich gute Bewerber sind natürlich auch gleich gut für den Job geeignet!
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gallerie
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon gallerie » Fr 12. Feb 2010, 13:43

...aus dem wahren Leben:

Zwei gleichgeeignete Personen stellten sich mir als frisch graduierte Designer im Bewerbungsgespräch vor. Ein Türke und ein Deutscher.

Der Türke überraschte mich mit der unter 30% üblichen Gehaltsforderung.
Als Grund gab er den Stolz seiner Familie über eine Anstellung an die ihm mehr Wert sei als sein Gehalt.

Ich habe damals den Deutschen eingestellt!
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon lobozen » Fr 12. Feb 2010, 13:48

gallerie hat geschrieben:...aus dem wahren Leben:

Zwei gleichgeeignete Personen stellten sich mir als frisch graduierte Designer im Bewerbungsgespräch vor. Ein Türke und ein Deutscher.

Der Türke überraschte mich mit der unter 30% üblichen Gehaltsforderung.
Als Grund gab er den Stolz seiner Familie über eine Anstellung an die ihm mehr Wert sei als sein Gehalt.

Ich habe damals den Deutschen eingestellt!

ich haette den tuerken genommen. und zwar wegen seiner begruendung.
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon gallerie » Fr 12. Feb 2010, 13:52

lobozen hat geschrieben:ich haette den tuerken genommen. und zwar wegen seiner begruendung.

...nunja, mein Bestreben war es einen integreren möglichen Agenturangehörigen anzustellen und nicht einen integreren Familienangehörigen.
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon lobozen » Fr 12. Feb 2010, 14:02

gallerie hat geschrieben:...nunja, mein Bestreben war es einen integreren möglichen Agenturangehörigen anzustellen und nicht einen integreren Familienangehörigen.
das war moeglicherweise zu kurz gedacht.
ich waere davon ausgegangen, dass der tuerke alles tun wird, um seine familie nicht zu enttaeuschen. das ist eine hohe motivation.

ausserdem wuerde ich bei gleicher qualifikation und sympathie seit einigen jahren einen tuerken schon deshalb bevorzugen, weil es in deutschland genug fremdenfeindliche vollpfosten gibt, bei denen er nur deshalb keine chance kriegt, weil er nicht karl heisst :)
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon Cattrell » Fr 12. Feb 2010, 14:23

lobozen hat geschrieben:ausserdem wuerde ich bei gleicher qualifikation und sympathie seit einigen jahren einen tuerken schon deshalb bevorzugen, weil es in deutschland genug fremdenfeindliche vollpfosten gibt, bei denen er nur deshalb keine chance kriegt, weil er nicht karl heisst :)

Es gibt genauso türkische Unternehmer in Deutschland, die lieber Türken einstellen. Warum wird das in Deiner Vollpfostenlogik nicht berücksichtigt?
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon lobozen » Fr 12. Feb 2010, 14:29

Cattrell hat geschrieben:Es gibt genauso türkische Unternehmer in Deutschland, die lieber Türken einstellen. Warum wird das in Deiner Vollpfostenlogik nicht berücksichtigt?
weil ich es verstaendlicher finde, dass eine minderheit, die mit einem zunehmenden mass an fremdenfeindlichkeit konfrontiert ist und weithin schlechtere chancen hat zusammenrueckt als umgekehrt.
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon gallerie » Fr 12. Feb 2010, 14:34

lobozen hat geschrieben: ich wuerde das, was dein tuerkischer bewerber gesagt hat, nicht als anbiederei gegenueber seiner familie verstehen.
mir haette das gefallen.

...in der Kreativszene ist das Individuum gefragt und nicht soziologische oder familiäre Verflechtungen die auch negativen Einfluss haben könnten. :(
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon blackbox » Fr 12. Feb 2010, 14:34

Cattrell hat geschrieben:Es gibt genauso türkische Unternehmer in Deutschland, die lieber Türken einstellen. Warum wird das in Deiner Vollpfostenlogik nicht berücksichtigt?



DAS ist die entscheidende Frage - leider fehlt hierzu bislang jede Antwort.
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon hafenwirt » Fr 12. Feb 2010, 15:08

lostsoul hat geschrieben:
nein muss man nicht. was für ein ahumaner unfug. der mensch bildet in seinem alltag nicht grundlos klischees, vorurteile und stereotype aus. das ist zutiefst menschlich und zu fordern man sollte seinen instinkten nicht trauen wird nicht funktionieren, egal wieviele politisch überkorrekte gesetze man zum gefallen der eu erläßt. wenn ein kleiner mittelständischer 10 mann betrieb sich nicht die mühe machen will oder kann einen träger einer fremdkultur zu integrieren, dann ist das eben so. zum glück haben wir vertragsfreiheit und die betriebe können einstellen mit wem immer sie zusammenarbeiten möchten.


Dann stellt man also lieber einen Deutschen ein, der möglicherweise zwar schlechter ist hinsichtlich seiner Qualifikation, bzw. nicht so überzeugend beim Bewerbungsgespräch, aber hauptsache deutsch und integriert?
Wenn ich mich hier umgucke, hat auch "Integration in die Gesellschaft" keine Nationalität. Auch Deutsche sind leider hier und da "abgehängt".

Wie gesagt, Individuum betrachten und entscheiden. Was bringt ein rein deutscher Betrieb, wenn die Leute da nur Vollpfosten sind?

Und so schlecht kann es um die Arbeitsmoral der Türken nichts tehen. Hier hat noch nie eine Dönerbude dicht gemacht.

Um auch auf den anderen Beitrag einzugehen: Wann hat sich denn mal ein Deutscher für nen Job in der Dönerbude beworben? Macht vermutlich absichtlich keiner, genauso wie bei Kiosken: Die mit den längsten Öffnungszeiten (teilweise rund um die Uhr) sind die türkischen Besitzer. Der Deutsche muss um 1:00 ins Bett.
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon hafenwirt » Fr 12. Feb 2010, 15:11

Cattrell hat geschrieben:Es gibt genauso türkische Unternehmer in Deutschland, die lieber Türken einstellen. Warum wird das in Deiner Vollpfostenlogik nicht berücksichtigt?


Das ist genauso ein Unsinn - und auch abzulehnen. Was wollen sie denn dazu hören? :hat:
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon RayBan » Fr 12. Feb 2010, 15:13

BruceLee hat geschrieben:Nach welchem Schema sollte man dieses Sippenhafte denn einordnen, wenn die Versicherungnehmer durchmischt nach allen möglichen Nationalitäten, Religionen/nicht-Religionen, Geschlechter, Hautfarbe usw., angehören (können)? Zudem kann man sich ja vorher darüber etwas genauer informieren, bevor man sich ein Fahrzeug anschafft.


Es wird doch auch nach Nationalitäten unterschieden. Das müßtest Du doch eigentlich wissen? :?
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon BruceLee » Fr 12. Feb 2010, 15:16

RayBan hat geschrieben:
Es wird doch auch nach Nationalitäten unterschieden. Das müßtest Du doch eigentlich wissen? :?


Bei KFZ-Versicherung? Ja, diese Erfahrung habe ich auch schon ein paar Mal machen dürfen. Es wird auch nach Altersunterschied unterschieden, wie bspw. bei Fahranfänger die einem echt Leid tun können, wenn man sich mal anschaut was die so blechen müssen.
Zuletzt geändert von BruceLee am Fr 12. Feb 2010, 15:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon Zeta » Fr 12. Feb 2010, 15:16

lobozen hat geschrieben:weil ich es verstaendlicher finde, dass eine minderheit, die mit einem zunehmenden mass an fremdenfeindlichkeit konfrontiert ist und weithin schlechtere chancen hat zusammenrueckt als umgekehrt.

Nur sind sie erst durch das Zusammenrücken, durch das NIcht-auf-die-Gastgeber-zugehen ins Abseits gerutscht.
Zeta

Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon Zeta » Fr 12. Feb 2010, 15:20

BruceLee hat geschrieben:
Nach welchem Schema sollte man dieses Sippenhafte denn einordnen, wenn die Versicherungnehmer durchmischt nach allen möglichen Nationalitäten, Religionen/nicht-Religionen, Geschlechter, Hautfarbe usw., angehören (können)? Zudem kann man sich ja vorher darüber etwas genauer informieren, bevor man sich ein Fahrzeug anschafft.

DIe Arbeitgeber informieren sich ja auch erst, was für einen Mitarbeiter sie sich anschaffen... :)
Zudem ist das Schema einfach: man kann Menschen nach verschiedenen Gesichtspunkten einordnen, ein großer Faktor ist die Religionszugehörigkeit sowie die Kultur. Merkwürdig, das kann jeder normal denkende Mensch nachvollziehen, nur Linke nicht.
Schade, das ihr keine Versicherung leitet, dann könntet ihr alle über einen Kamm scheren.
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Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon hafenwirt » Fr 12. Feb 2010, 15:23

Zeta hat geschrieben:Nur, das die Realität anders aussieht. Aus diversen Studien (die hier eingestellt wurden) geht hervor, das gerade muslimische Zuwanderer mehr Geld von der Allgemeinheit bekommen als sie zurückgeben - also nix mit Achmed, dem Wohlwoller von Addi.


Mag sein, aber trifft das auf jeden muslimischen Zuwanderer individuell zu, oder nur einen Teil davon?
Zeta

Re: Türken auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt

Beitragvon Zeta » Fr 12. Feb 2010, 16:02

hafenwirt hat geschrieben:
Mag sein, aber trifft das auf jeden muslimischen Zuwanderer individuell zu, oder nur einen Teil davon?

Nur auf einen Teil - auf den Großteil

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