Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

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Gruwe
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Gruwe » Fr 26. Jun 2020, 12:09

JJazzGold hat geschrieben:(26 Jun 2020, 11:45)

Mich hätte interessiert, ob diese Drinks anstelle von Milch eingesetzt werden, z.B. bei Rezepten, oder einfach nur als Wohlfühldrinks genossen werden. Ich kann mir halt schlecht eine Bayerische Creme mit Haferdrink oder einen Guglhupf mit Reisdrink vorstellen.


Das dürfte stark vom Rezept und vom eigenen Geschmacksempfinden (das ja auch bereits sehr von Gewohnheit abhängt) abhängen.
Ich persönlich nutze keine Milchprodukte mehr. Im Müsli nutze ich für gewöhnlich Haferdrink, in den Kaffee kommt Sojadrink. Wenn ich eine "Sahnesauce" mache, etwa für Gyros, etc., benutze ich Hafersahne oder Sojasahne, je nachdem was gerade da ist. Für mich schmeckt das alles mittlerweile eben ganz "normal", so wie mittlerweile die Sauce für mich zu schmecken hat (Gewohnheit eben, das war die ersten 1-2 Wochen anders). Umgekehrt schmeckt mir mittlerweile normale Kuhmilch merkwürdig, da ich von dieser "entwöhnt" bin.

Durch diese Erfahrung ist es bei mir eben mittlerweile so, dass ich ein Produkt (dessen sonstige Eigenschaften außer dem Geschmack mir besser gefallen, z.B. Nachhaltigkeit, Tierwohl, gesundheitliche Aspekte, whatever) eben nicht nur einmal probiere, sondern dem ganzen so 1-2 Wochen eine Chance gebe. Häufig tritt dann eben der oben beschriebene Effekt auf!

Da ich seltenst Kuchen oder so backe kann ich jetzt nicht beurteilen, wie es damit ist. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es da ebenso ist. Also wenn ich ein Kuchen aus Sojasahne mache, ohnehin schon an den Sojageschmacke durch den Sojadrink gewöhnt bin, der Kuchen nicht sonderbar schmeckt. So zumindest meine Vermutung!
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Gruwe
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Gruwe » Fr 26. Jun 2020, 12:10

Umetarek hat geschrieben:(26 Jun 2020, 08:52)

Kommt drauf an, ich war Vegetarier, weil ich kein Tier umbringen kann und dann fand ich es irgendwie nicht so stringent Fleisch zu essen.


Naja, das ist aber eben auch ein ewiger Irrglaube, dass Vegetarismus aus Sicht des Tierwohls sinnvoll wäre. Ist es aber eben genau nicht! Wer bereit ist des Tierwohl Willens auf Lebensmittel zu verzichten, der sollte doch eher auf Milchprodukte, etc. verzichten, denn auf Fleisch.
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Keoma » Fr 26. Jun 2020, 12:12

Gruwe hat geschrieben:(26 Jun 2020, 12:09)

Das dürfte stark vom Rezept und vom eigenen Geschmacksempfinden (das ja auch bereits sehr von Gewohnheit abhängt) abhängen.
Ich persönlich nutze keine Milchprodukte mehr. Im Müsli nutze ich für gewöhnlich Haferdrink, in den Kaffee kommt Sojadrink. Wenn ich eine "Sahnesauce" mache, etwa für Gyros, etc., benutze ich Hafersahne oder Sojasahne, je nachdem was gerade da ist. Für mich schmeckt das alles mittlerweile eben ganz "normal", so wie mittlerweile die Sauce für mich zu schmecken hat (Gewohnheit eben, das war die ersten 1-2 Wochen anders). Umgekehrt schmeckt mir mittlerweile normale Kuhmilch merkwürdig, da ich von dieser "entwöhnt" bin.

Durch diese Erfahrung ist es bei mir eben mittlerweile so, dass ich ein Produkt (dessen sonstige Eigenschaften außer dem Geschmack mir besser gefallen, z.B. Nachhaltigkeit, Tierwohl, gesundheitliche Aspekte, whatever) eben nicht nur einmal probiere, sondern dem ganzen so 1-2 Wochen eine Chance gebe. Häufig tritt dann eben der oben beschriebene Effekt auf!

Da ich seltenst Kuchen oder so backe kann ich jetzt nicht beurteilen, wie es damit ist. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es da ebenso ist. Also wenn ich ein Kuchen aus Sojasahne mache, ohnehin schon an den Sojageschmacke durch den Sojadrink gewöhnt bin, der Kuchen nicht sonderbar schmeckt. So zumindest meine Vermutung!


Stimmt schon, man kann sich an alles gewöhnen.
Nur, wenn es mir beim ersten Mal schon nicht schmeckt, warum soll das Zeug eine zweite Chance bekommen?
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon JJazzGold » Fr 26. Jun 2020, 12:12

Gruwe hat geschrieben:(26 Jun 2020, 12:09)

Das dürfte stark vom Rezept und vom eigenen Geschmacksempfinden (das ja auch bereits sehr von Gewohnheit abhängt) abhängen.
Ich persönlich nutze keine Milchprodukte mehr. Im Müsli nutze ich für gewöhnlich Haferdrink, in den Kaffee kommt Sojadrink. Wenn ich eine "Sahnesauce" mache, etwa für Gyros, etc., benutze ich Hafersahne oder Sojasahne, je nachdem was gerade da ist. Für mich schmeckt das alles mittlerweile eben ganz "normal", so wie mittlerweile die Sauce für mich zu schmecken hat (Gewohnheit eben, das war die ersten 1-2 Wochen anders). Umgekehrt schmeckt mir mittlerweile normale Kuhmilch merkwürdig, da ich von dieser "entwöhnt" bin.

Durch diese Erfahrung ist es bei mir eben mittlerweile so, dass ich ein Produkt (dessen sonstige Eigenschaften außer dem Geschmack mir besser gefallen, z.B. Nachhaltigkeit, Tierwohl, gesundheitliche Aspekte, whatever) eben nicht nur einmal probiere, sondern dem ganzen so 1-2 Wochen eine Chance gebe. Häufig tritt dann eben der oben beschriebene Effekt auf!

Da ich seltenst Kuchen oder so backe kann ich jetzt nicht beurteilen, wie es damit ist. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es da ebenso ist. Also wenn ich ein Kuchen aus Sojasahne mache, ohnehin schon an den Sojageschmacke durch den Sojadrink gewöhnt bin, der Kuchen nicht sonderbar schmeckt. So zumindest meine Vermutung!



Danke für die ausführliche Erklärung. :)
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Gruwe » Fr 26. Jun 2020, 12:16

Keoma hat geschrieben:(26 Jun 2020, 12:12)

Stimmt schon, man kann sich an alles gewöhnen.
Nur, wenn es mir beim ersten Mal schon nicht schmeckt, warum soll das Zeug eine zweite Chance bekommen?


Naja, warum sollte man es überhaupt probieren, wenn der Geschmack die einzige Eigenschaft ist, die mich interessiert an dem Produkt und dies das vorhandene Produkt bereits bestens erfüllt? Demjenigen, dem es so ergeht, für den macht das natürlich keinen Sinn!

Wenn aber Jemand ein alternatives Produkt ausprobiert, welches z.B. nachhaltiger ist und man darauf wert legt, einem gleichzeitig aber bewusst ist, dass Geschmack Gewohnheitssache ist, dann ist es doch logisch, dass man das ausprobiert.
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Teeernte » Fr 26. Jun 2020, 12:21

Gruwe hat geschrieben:(26 Jun 2020, 12:16)

Naja, warum sollte man es überhaupt probieren, wenn der Geschmack die einzige Eigenschaft ist, die mich interessiert an dem Produkt und dies das vorhandene Produkt bereits bestens erfüllt? Demjenigen, dem es so ergeht, für den macht das natürlich keinen Sinn!

Wenn aber Jemand ein alternatives Produkt ausprobiert, welches z.B. nachhaltiger ist und man darauf wert legt, einem gleichzeitig aber bewusst ist, dass Geschmack Gewohnheitssache ist, dann ist es doch logisch, dass man das ausprobiert.


Wieviel Leute soll es geben, die - "WERT auf ein alternatives Produkt, was "nachhaltig" ist" - legen ?

MARGINAL.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 26. Jun 2020, 12:23

Kindern schmeckt meines Wissens das meiste Gemüse (abgesehen vielleicht von Möhren und Erbsen) erst duch Gewöhnung. Spinat, Grünkohl, Paprika. Dabei handelt es sich aber in meinem Verständnis nicht um eine gewissermaßen gewaltsame Konditionierung. "Süß" ist in der gesamten Natur mit "ungiftig" verbunden. Es gibt keine einzige Pflanze, die irgendwie süß schmeckt und gleichzeitig giftig ist. Bitter schmeckende Sachen dagegen enthalten nützliche Wirkstoffe. Es wird vermutlich noch viele viele Generationen dauern, bis wir selbstentschieden das tun, was wir für vernünftig halten und nicht immer das, was hunderttausende von Jahren vorteilhaft war.
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Gruwe » Fr 26. Jun 2020, 12:25

Teeernte hat geschrieben:(26 Jun 2020, 12:21)

Wieviel Leute soll es geben, die - "WERT auf ein alternatives Produkt, was "nachhaltig" ist" - legen ?

MARGINAL.


Ach, das sind durchaus viele. Vor allem steigt deren Anteil auch.
Ansonsten ist Nachhaltigkeit nicht die Eigenschaft, über die sich eine Alternative definieren könnte. Gesundheitliche Aspekte (z.B. Verzicht auf gestättigte Fette, Tierschutzbedenken, usw.) und vieles mehr. Es gibt ja ganz ganz viele Produkte, die sich in der Sache ähnlich sind aber eben verschiedene Eigenschaftenbündel aufweisen.

Dass du alter Sack mit dem Thema "Nachhaltigkeit" wenig anfangen kannst, wissen wir hier im Forum ja bereits hinreichend! :)
Lustig nur, dass sich viele Leute in Deutschland etwa Pro Erneuerbare Energien aussprechen. Rate mal, was der Hauptgrund FÜR Erneuerbare Energien sind? Nicht, weil die Windräder und Solarzellen solche ästhetischen Schmuckstücke sind!

https://www.ibusiness.de/aktuell/db/225059jg.html#:~:text=Nachhaltiger%20Konsum%20liegt%20in%20Deutschland%20voll%20im%20Trend&text=In%20ihrem%20Alltag%20achten%20jene,saisonaler%20Produkte%20(25%20Prozent).

Rund 30 Millionen Deutschen ist das Thema Nachhaltigkeit nach eigener Angabe wichtig. Darunter weisen etwa 9 Millionen eine stark ausgeprägte nachhaltige Einstellung auf.


Wenn man natürlich 30 Mio. bzw. 9 Mio. von 82 Mio. als "marginal" definiert, dann hast du natürlich recht! :x :D

Oder hier: https://www.fleischwirtschaft.de/wirtschaft/nachrichten/Verbraucherbefragung-Anteil-der-Flexitarier-steigt-42041?crefresh=1

Die Gründe für die Kaufentscheidung sind vielfältig. 75 Prozent der Befragten sind vor allem neugierig, wenn sie diese Alternativen kaufen, 48 Prozent tun es aus Tierschutzgründen, 43 Prozent, weil es ihnen schmeckt und 41 Prozent meinen, dass es gut für das Klima ist.


Alles natürlich höchst marginal...zwar nur in Universum von Teeernte, da aber auf jeden Fall! :D

Kannst dich ja auch mal bei den Wählern der Grünen (in aktuellen Umfragen 2. stärkste Partei) informieren. Aber ja, du hast recht: Für solche Themen interessiert sich in Deutschland keine Sau! :rolleyes: :thumbup:
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Teeernte » Fr 26. Jun 2020, 12:33

Gruwe hat geschrieben:(26 Jun 2020, 12:25)

Ach, das sind durchaus viele. Vor allem steigt deren Anteil auch.
Ansonsten ist Nachhaltigkeit nicht die Eigenschaft, über die sich eine Alternative definieren könnte. Gesundheitliche Aspekte (z.B. Verzicht auf gestättigte Fette, Tierschutzbedenken, usw.) und vieles mehr. Es gibt ja ganz ganz viele Produkte, die sich in der Sache ähnlich sind aber eben verschiedene Eigenschaftenbündel aufweisen.

Dass du alter Sack mit dem Thema "Nachhaltigkeit" wenig anfangen kannst, wissen wir hier im Forum ja bereits hinreichend! :)
Lustig nur, dass sich viele Leute in Deutschland etwa Pro Erneuerbare Energien aussprechen. Rate mal, was der Hauptgrund FÜR Erneuerbare Energien sind? Nicht, weil die Windräder und Solarzellen solche ästhetischen Schmuckstücke sind!

https://www.ibusiness.de/aktuell/db/225059jg.html#:~:text=Nachhaltiger%20Konsum%20liegt%20in%20Deutschland%20voll%20im%20Trend&text=In%20ihrem%20Alltag%20achten%20jene,saisonaler%20Produkte%20(25%20Prozent).



Wenn man natürlich 30 Mio. bzw. 9 Mio. von 82 Mio. als "marginal" definiert, dann hast du natürlich recht! :x :D


Kommst Du nicht einen Meter weit ohne Spam ad Personam ?? :D :D :D

Die LEUTE sprechen sich PRO "erneuerbare" nur aus - wenn sie DIREKT , personifiziert angesprochen werden ( - und es "nichts" kostet, und nichts an Bequemlichkeit verliert. )


Alle sind für WELTFRIEDEN. :D :D :D


Was ist der Hintergrund ? Einige wollen ein LIKE. (Das kippt auch wieder)
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Teeernte » Fr 26. Jun 2020, 12:36

schokoschendrezki hat geschrieben:(26 Jun 2020, 12:23)

Kindern schmeckt meines Wissens das meiste Gemüse (abgesehen vielleicht von Möhren und Erbsen) erst duch Gewöhnung. Spinat, Grünkohl, Paprika. Dabei handelt es sich aber in meinem Verständnis nicht um eine gewissermaßen gewaltsame Konditionierung. "Süß" ist in der gesamten Natur mit "ungiftig" verbunden. Es gibt keine einzige Pflanze, die irgendwie süß schmeckt und gleichzeitig giftig ist. Bitter schmeckende Sachen dagegen enthalten nützliche Wirkstoffe. Es wird vermutlich noch viele viele Generationen dauern, bis wir selbstentschieden das tun, was wir für vernünftig halten und nicht immer das, was hunderttausende von Jahren vorteilhaft war.


Kondition Muttermilch . Danach Abgewöhnung - wenn es nicht grad eine GRÜNE Mutter ist - die das Kind noch in der Schule säugt. :D :D :D
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Gruwe » Fr 26. Jun 2020, 12:37

Teeernte hat geschrieben:(26 Jun 2020, 12:33)

Kommst Du nicht einen Meter weit ohne Spam ad Personam ?? :D :D :D


Warum ad-personam? Ich hab dein Argument ja mit Sachargumenten und Quellen widerlegt.

Dass du natürlich gegen das alles bist und das alles scheiße findest, geht ja nicht gegen dein Argument...nur dass es mir eben bekannt ist! :D
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Teeernte » Fr 26. Jun 2020, 12:38

Gruwe hat geschrieben:(26 Jun 2020, 12:37)

Warum ad-personam? Ich hab dein Argument ja mit Sachargumenten und Quellen widerlegt.

Dass du natürlich gegen das alles bist und das alles scheiße findest, geht ja nicht gegen dein Argument...nur dass es mir eben bekannt ist! :D


Sack - ok ....aber ALT :D :D :D
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Papaloooo » Fr 26. Jun 2020, 12:45

JJazzGold hat geschrieben:(26 Jun 2020, 11:45)

Mich hätte interessiert, ob diese Drinks anstelle von Milch eingesetzt werden, z.B. bei Rezepten, oder einfach nur als Wohlfühldrinks genossen werden. Ich kann mir halt schlecht eine Bayerische Creme mit Haferdrink oder einen Guglhupf mit Reisdrink vorstellen.

Je nachdem was man damit macht,
in einem Cappuccino muss es schäumen.
Da geht dann z.B. kein Reis-Drink, sondern ein z.B. ein Soja- oder auch Lupinen-Drink.
Sojamehl, oder auch Johannisbrotkernmehl eignet sich auch beim Backen statt einem Ei.
Wer nicht vegan lebt, kann beim Kuchen den Zucker reduzieren oder weglassen und stattdessen Honig nehmen.
(offtopic: Wobei die Honigbienen der Imkereien ja wichtig sind, denn sie gleichen bei der Bestäubung den pestizidbedingten Insektenrückstand z.T. aus.)

Ansonsten verweise ich einfach auf die Veggieworld:

https://veggieworld.de/vegane-milchalternativen/
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Teeernte » Fr 26. Jun 2020, 12:57

Papaloooo hat geschrieben:(26 Jun 2020, 12:45)

Je nachdem was man damit macht,
in einem Cappuccino muss es schäumen.
Da geht dann z.B. kein Reis-Drink, sondern ein z.B. ein Soja- oder auch Lupinen-Drink.
Sojamehl, oder auch Johannisbrotkernmehl eignet sich auch beim Backen statt einem Ei.
Wer nicht vegan lebt, kann beim Kuchen den Zucker reduzieren oder weglassen und stattdessen Honig nehmen.
(offtopic: Wobei die Honigbienen der Imkereien ja wichtig sind, denn sie gleichen bei der Bestäubung den pestizidbedingten Insektenrückstand z.T. aus.)

Ansonsten verweise ich einfach auf die Veggieworld:

https://veggieworld.de/vegane-milchalternativen/


All das bekommt man rein chemisch hin.

(Als Ostkind kenn ich das). Kunsthonig, Kaffee-Ersatz, Zuckerersatz, Kunst - Ei, Butteraroma , KUNST-Leder,

Natürlich kann man auch Zellulose aufspalten - dann kann jeder seine Zeitung/amazon Pakete aufessen.

NUR es gibt Leute mit GESCHMACKS-Knospen.

Man kann BEHELFS-COLA und "Richtige" auseinanderhalten.
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Papaloooo » Fr 26. Jun 2020, 13:01

Teeernte hat geschrieben:(26 Jun 2020, 12:57)

All das bekommt man rein chemisch hin.

(Als Ostkind kenn ich das). Kunsthonig, Kaffee-Ersatz, Zuckerersatz, Kunst - Ei, Butteraroma , KUNST-Leder,

Natürlich kann man auch Zellulose aufspalten - dann kann jeder seine Zeitung/amazon Pakete aufessen.

NUR es gibt Leute mit GESCHMACKS-Knospen.

Man kann BEHELFS-COLA und "Richtige" auseinanderhalten.

Ich glaube, du wärest besser als Raubtier auf die Erde gekommen.
Ohne Fleisch kann man ja leben, aber ohne pflanzliche Nahrungsmittel wird es kritisch.
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Misterfritz » Fr 26. Jun 2020, 13:18

Umetarek hat geschrieben:(26 Jun 2020, 08:52)

Kommt drauf an, ich war Vegetarier, weil ich kein Tier umbringen kann und dann fand ich es irgendwie nicht so stringent Fleisch zu essen.
Aber was mit den ganzen Kälbchen werden soll, die ja nun mal dabei rumkommen, wenn man Milch erzeugt, darüber hast Du Dir keine Gedanken gemacht?
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Umetarek » Fr 26. Jun 2020, 13:29

Misterfritz hat geschrieben:(26 Jun 2020, 13:18)

Aber was mit den ganzen Kälbchen werden soll, die ja nun mal dabei rumkommen, wenn man Milch erzeugt, darüber hast Du Dir keine Gedanken gemacht?

Nö, nicht wirklich. es ging mehr um das Töten, nicht um irgendwelche Tierhaltung, oder geschlachtet werden. Ich hatte ja auch nichts dagegen, dass andere Fleisch essen, das war dann ihre Sache und nicht mein Problem.
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 26. Jun 2020, 13:55

Teeernte hat geschrieben:(26 Jun 2020, 12:36)

Kondition Muttermilch . Danach Abgewöhnung - wenn es nicht grad eine GRÜNE Mutter ist - die das Kind noch in der Schule säugt. :D :D :D

Man hat das genauestens untersucht. Es gibt in der Muttermilch auch nicht die allergeringsten Rückstände von Aromastoffen, die von den Ernährungsgewohnheiten der Mutter stammen könnten.
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Teeernte » Fr 26. Jun 2020, 14:30

schokoschendrezki hat geschrieben:(26 Jun 2020, 13:55)

Man hat das genauestens untersucht. Es gibt in der Muttermilch auch nicht die allergeringsten Rückstände von Aromastoffen, die von den Ernährungsgewohnheiten der Mutter stammen könnten.


Die Muttermilch besteht zu fast 87 Prozent aus Wasser. Darin sind alle anderen Bestandteile wie Eiweiße, Enzyme, Hormone, verschiedene Immunglobuline, Laktose und andere Kohlenhydrate sowie Fette (v.a. Triglyceride, Phospholipide und Fettsäuren) und Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente verteilt.


Lieblingsmilch: Der Geschmack der Muttermilch kann das Stillverhalten des Kindes beeinflussen. Untersuchungen zeigen, dass Babys länger an der Brust trinken, wenn die Milch durch die Nahrung der Mutter mit Knoblauch oder Vanille aromatisiert wird.


soweit zu GENAUSTENS. :D :D :D

.In der Muttermilch ist die Laktose das wichtigste Kohlenhydrat, das schnell verfügbare Energie liefert. Die Milch aller Säugetiere enthält Zucker in Form von Laktose, wobei in der Muttermilch fast zweimal so viel vorhanden ist, wie in Kuhmilch.


.Geruch des Stuhls: beim vollgestillten Kind riecht dieser süß und beim Flaschenkind dagegen intensiver und faulig.



Shit in - Shit out.

Die würden als Zucker jede Menge Laktose drankippen - wenn nicht die Meisten Laktoseintoleranz hätten...


Resüme`. Süss, Salzig, Knofi und Vanille...
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Re: Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Beitragvon Papaloooo » Fr 26. Jun 2020, 15:11

Misterfritz hat geschrieben:(26 Jun 2020, 13:18)

Aber was mit den ganzen Kälbchen werden soll, die ja nun mal dabei rumkommen, wenn man Milch erzeugt, darüber hast Du Dir keine Gedanken gemacht?

Also zunächst mal gibt es gute Alternativen zur Milch.

Zum zweiten sollte man mal die Milchleistung einer Kuh vergleichen,
mit dem verwertbaren Fleisch, das sie bei der Schlachtung erzeugt.
Das Fleisch ist nur ein Bruchteil davon!
(Gleiches gilt übrigens auch bei Legehennen im Vergleich von ihren gelegten Eieren, mit dem Fleisch des Tieres.)

Wenn es also weniger Fleischesser gäbe, die anderen sind eben nicht alle Veganer,
sondern eben Lakto-Vegetarier (mit inbegriffen Kinder und Schwangere) oder sonst was,
dann bräuchte man dennoch wesentlich weniger Rinder.
Es wären viele Weideflächen bzw. Flächen, die regelmäßig abgeerntet werden würden, brach,
man könnte sie Aufforsten ober als Brachwiesen für Vögel und Insekten der Natur überlassen.
Bester Artenschutz!
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