Das Jahr im Garten

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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon H2O » Mi 15. Mai 2019, 10:54

Misterfritz hat geschrieben:(14 May 2019, 20:24)

Ich muss neuerdings den Rasen mähen (früher hat das die verstorbene Vermieterin gemacht, dann der Erbe - aber er macht es nicht mehr und irgendwann hätte ich mit 'nem Mähdrescher oder so durchgemusst :D ).
Jedenfalls habe ich mir das Teil https://www.amazon.de/Einhell-Elektro-R ... op?ie=UTF8 gekauft.
Ich glaube ja nicht immer an diese Rezensionen, wollte aber auch nicht viel Geld ausgeben.
Aber, was soll ich sagen: Der Bewuchs war stellenweise ca. 40 cm hoch, Disteln mit drin und so weiter, der Mäher hat das klaglos und ordentlich gekürzt :cool:
Kabeltrommel werde ich noch brauchen, ich komme so ned überall hin.


Ja, wenn das Grundstück so weiträumig bearbeitet werden muß, dann muß doch ein Aufsitzmäher her! Dann reißen sich Ihre Nachbarn um das Rasenmähen! :D :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mi 15. Mai 2019, 17:40

H2O hat geschrieben:(15 May 2019, 10:54)

Ja, wenn das Grundstück so weiträumig bearbeitet werden muß, dann muß doch ein Aufsitzmäher her! :D :D


Früher reichte für 10 qm Verhau im Garten noch eine Nagelschere. :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Nudelholz » Mi 15. Mai 2019, 18:47

H2O hat geschrieben:(15 May 2019, 10:54)

Ja, wenn das Grundstück so weiträumig bearbeitet werden muß, dann muß doch ein Aufsitzmäher her! Dann reißen sich Ihre Nachbarn um das Rasenmähen! :D :D

Das stimmt, sobald es knattert und man drauf sitzen kann, macht es jedem Spaß, vor allem im Dunkeln mit Fernlicht an. :D

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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon streicher » Fr 21. Jun 2019, 15:13

Hat jemand von euch eine Wurmkiste/Wurmfarm?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon H2O » Fr 21. Jun 2019, 19:07

streicher hat geschrieben:(21 Jun 2019, 15:13)

Hat jemand von euch eine Wurmkiste/Wurmfarm?


Hatte ich vor einigen Jahren ganz aus Versehen! Für unsere Katze hatte ich ein Katzenklosett mit Holzspänen beschickt, die es in großen Säcken gab. Und das verbrauchte Toilettenmaterial hatte ich kompostiert mit anderen Küchen und Gartenabfällen. Als ich den Komposthaufen umsetzen wollte, wimmelte es in den feuchten Holzspänen von Würmern. Das muß man gesehen haben! Unglaublich!
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon streicher » Fr 21. Jun 2019, 20:32

H2O hat geschrieben:(21 Jun 2019, 19:07)

Hatte ich vor einigen Jahren ganz aus Versehen! Für unsere Katze hatte ich ein Katzenklosett mit Holzspänen beschickt, die es in großen Säcken gab. Und das verbrauchte Toilettenmaterial hatte ich kompostiert mit anderen Küchen und Gartenabfällen. Als ich den Komposthaufen umsetzen wollte, wimmelte es in den feuchten Holzspänen von Würmern. Das muß man gesehen haben! Unglaublich!
:D
In meiner Bekanntschaft probiert es jetzt jemand aus, und ich bin gespannt, welche Erfahrungen sie damit macht. Wer Humus schnell aufbauen will - für den ist wohl ein Wurmkasten ein treffendes Werkzeug.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Misterfritz » Fr 21. Jun 2019, 22:27

H2O hat geschrieben:(21 Jun 2019, 19:07)

Hatte ich vor einigen Jahren ganz aus Versehen! Für unsere Katze hatte ich ein Katzenklosett mit Holzspänen beschickt, die es in großen Säcken gab. Und das verbrauchte Toilettenmaterial hatte ich kompostiert mit anderen Küchen und Gartenabfällen. Als ich den Komposthaufen umsetzen wollte, wimmelte es in den feuchten Holzspänen von Würmern. Das muß man gesehen haben! Unglaublich!
Meine Katze (also the beast) ist so "vornehm", sie kommt für Ihr Geschäft rein und nimmt das Katzenklo, natürlich NUR mit Katzenstreu ...
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon H2O » Fr 21. Jun 2019, 23:01

Misterfritz hat geschrieben:(21 Jun 2019, 22:27)

Meine Katze (also the beast) ist so "vornehm", sie kommt für Ihr Geschäft rein und nimmt das Katzenklo, natürlich NUR mit Katzenstreu ...


Ja, darüber freuen sich alle Nachbarn! ;) Das macht unsere derzeitige Beherrscherin auch so. Die Katzentoilette mit Holzspänen als Einstreu fand ich seinerzeit praktisch, weil man die verbrauchten Holzspäne kompostieren konnte... was übrigens einen ganz wunderbar lockeren Humus ergab. Inzwischen sind wir vom Kompostieren abgekommen, weil meiner Frau die Verteilung des Komposts zu viel wurde. Umsetzen und Aussieben, also das Grobe, das war meine Aufgabe. Aber den grünen Daumen hat nun einmal meine Frau!
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Dark Angel » Di 25. Jun 2019, 12:59

H2O hat geschrieben:(21 Jun 2019, 23:01)

Ja, darüber freuen sich alle Nachbarn! ;) Das macht unsere derzeitige Beherrscherin auch so. Die Katzentoilette mit Holzspänen als Einstreu fand ich seinerzeit praktisch, weil man die verbrauchten Holzspäne kompostieren konnte... was übrigens einen ganz wunderbar lockeren Humus ergab. Inzwischen sind wir vom Kompostieren abgekommen, weil meiner Frau die Verteilung des Komposts zu viel wurde. Umsetzen und Aussieben, also das Grobe, das war meine Aufgabe. Aber den grünen Daumen hat nun einmal meine Frau!

Kompostiert wird nach wie vor, will auf humosen Kompost nicht verzichten. Dient der Bodenverbesserung.
In meinem Garten summt und brummt, pfeift, tschilpt piepst und zwitschert es. Rosen stehen (immer noch in voller Blüte).
Irgendwelche Bienen haben meine Schlauchtrommel als "Wohnort" auserkoren und alle Schraubenlöcher fein säuberlich zugepappst.
Ein Amselpäärchen niestet in meinem Weinstock hinter der Garage. Da bekommt der Begriff "Schnapsdrossel" doch gleiche eine ganz neue Bedeutung. :D Ein anderes Amselpäärchen hat sich meine Rambler als Domizil auserkoren - absolut katzensicher.
Und die Igel führen abends ihren Nachwuchs durch den Garten spazieren. :)
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon streicher » Di 25. Jun 2019, 21:45

Dark Angel hat geschrieben:(25 Jun 2019, 12:59)
Ein Amselpäärchen niestet in meinem Weinstock hinter der Garage. Da bekommt der Begriff "Schnapsdrossel" doch gleiche eine ganz neue Bedeutung. :D Ein anderes Amselpäärchen hat sich meine Rambler als Domizil auserkoren - absolut katzensicher.
Und die Igel führen abends ihren Nachwuchs durch den Garten spazieren. :)
Sehr schön! Bei meiner Mutter ist es so: Zaunkönig und Schwalben haben sich eingenistet, zum Beispiel in der Garage und im Hauseingang (der ein wenig schlauchartig ist). Man kann bei ihr stundenlang Vögel beobachten, wenn man sich in den Garten setzt. Der Forst ist gleich nebenan. Dompfaff, Bachstelzen, Amseln, Singdrosseln, Spatzen und Meisen, etc. zeigen sich gern.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Di 25. Jun 2019, 22:23

Dark Angel hat geschrieben:(25 Jun 2019, 12:59)

Kompostiert wird nach wie vor, will auf humosen Kompost nicht verzichten. Dient der Bodenverbesserung.
In meinem Garten summt und brummt, pfeift, tschilpt piepst und zwitschert es. Rosen stehen (immer noch in voller Blüte).
Irgendwelche Bienen haben meine Schlauchtrommel als "Wohnort" auserkoren und alle Schraubenlöcher fein säuberlich zugepappst.
Ein Amselpäärchen niestet in meinem Weinstock hinter der Garage. Da bekommt der Begriff "Schnapsdrossel" doch gleiche eine ganz neue Bedeutung. :D Ein anderes Amselpäärchen hat sich meine Rambler als Domizil auserkoren - absolut katzensicher.
Und die Igel führen abends ihren Nachwuchs durch den Garten spazieren. :)


Wir haben auch einen Igel. :) Der räumt aber ganz schön rum im Garten. Es gäbe ja reichlich Ecken, wo er sich einnisten könnte, aber ausgerechnet meinen Kaukasus Storchenschnabel hat er sich zum Sofa erkoren. Soll er. Der hält viel aus.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Calvadorius » Mi 26. Jun 2019, 00:09

Unsere Igel räumen nicht bloß rum, die hinterlassen auch "was".
:D
Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die in jedem Fall tödlich endet.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Misterfritz » Mi 26. Jun 2019, 06:51

Calvadorius hat geschrieben:(26 Jun 2019, 00:09)

Unsere Igel räumen nicht bloß rum, die hinterlassen auch "was".
:D
Die heissen ja auch nicht ohne Grund Swinegel ;)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Mi 26. Jun 2019, 07:06

Calvadorius hat geschrieben:(26 Jun 2019, 00:09)

Unsere Igel räumen nicht bloß rum, die hinterlassen auch "was".
:D


Das auch :D .
Was ich nicht weiter schlimm finde, da er im freien Gelände hinterlässt.
Er räumt aber auch recht rigoros alles weg, was ihm im Weg steht. Kleinere Töpfe kippen da schon mal um.
Zurzeit bedient er sich gerne ausgiebig aus meiner Wasser-Stein-Schale für die Insekten.

Und im Gewächshaus wohnt jetzt eine Kröte. Der habe ich auch eine flache Wasserschale zur Verfügung gestellt.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Dark Angel » Mi 26. Jun 2019, 10:52

streicher hat geschrieben:(25 Jun 2019, 21:45)

Sehr schön! Bei meiner Mutter ist es so: Zaunkönig und Schwalben haben sich eingenistet, zum Beispiel in der Garage und im Hauseingang (der ein wenig schlauchartig ist). Man kann bei ihr stundenlang Vögel beobachten, wenn man sich in den Garten setzt. Der Forst ist gleich nebenan. Dompfaff, Bachstelzen, Amseln, Singdrosseln, Spatzen und Meisen, etc. zeigen sich gern.

Die Spatzen nerven, weil die sich ständig streiten. ;)
Neuerdings hat sich ein Eulenpäärchen angesiedelt, gestern Nacht zum ersten Mal beobachtet.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Dark Angel » Mi 26. Jun 2019, 10:55

JJazzGold hat geschrieben:(26 Jun 2019, 07:06)

Das auch :D .
Was ich nicht weiter schlimm finde, da er im freien Gelände hinterlässt.
Er räumt aber auch recht rigoros alles weg, was ihm im Weg steht. Kleinere Töpfe kippen da schon mal um.
Zurzeit bedient er sich gerne ausgiebig aus meiner Wasser-Stein-Schale für die Insekten.

Und im Gewächshaus wohnt jetzt eine Kröte. Der habe ich auch eine flache Wasserschale zur Verfügung gestellt.

Die Igel wohnen seit Jahren in einem Totholzhaufen, gleich neben den Holzbienen und den Ringelnattern, die sich in der Trockenmauer angesiedelt haben. Kröten, Molche und Libellen wohnen im Filtergraben vom Badeteich.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Vongole » Mi 26. Jun 2019, 16:27

Dark Angel hat geschrieben:(26 Jun 2019, 10:52)

Die Spatzen nerven, weil die sich ständig streiten. ;)
Neuerdings hat sich ein Eulenpäärchen angesiedelt, gestern Nacht zum ersten Mal beobachtet.


Eulen? Ich werde geradezu grün vor Eifersucht, um nicht zu sagen Neid. :(
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Mi 26. Jun 2019, 17:37

Dark Angel hat geschrieben:(26 Jun 2019, 10:55)

Die Igel wohnen seit Jahren in einem Totholzhaufen, gleich neben den Holzbienen und den Ringelnattern, die sich in der Trockenmauer angesiedelt haben. Kröten, Molche und Libellen wohnen im Filtergraben vom Badeteich.


Sie haben einen schönen Garten!
Eulen werde ich hier nicht erleben, dazu ist der Wald und noch etliche Bauernhöfe mit kuscheligen Nistecken zu nah. Wie ich Sie darum beneide.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Dark Angel » Mi 26. Jun 2019, 17:58

JJazzGold hat geschrieben:(26 Jun 2019, 17:37)

Sie haben einen schönen Garten!
Eulen werde ich hier nicht erleben, dazu ist der Wald und noch etliche Bauernhöfe mit kuscheligen Nistecken zu nah. Wie ich Sie darum beneide.

Schön ist der Garten, stimmt - klein aber fein. Sind nur 600m² und die dreigeteilt. Hat alles mögliche Platz, bloß keine Selbstversorgung.
Einziger Negativpunkt - er liegt direkt an einer viel befahrenen Bahnlinie.
Hinter dieser Bahnlinie war zu DDR-Zeiten eine Kirschplantange. Nach der Rückübertragung an die ursprünglichen Eigentümer wurde die gerodet un die Bäume in langen Reihen zum Abtransport aufgeschichtet und dabei ist es geblieben ( knapp 100m von unserem Grundstück entfernt) - seit 1990.
In der Zwischenzeit hat sich dort ein ganz eigenes/eigenartiges Biotop entwickelt. Neben jeder Menge Kleinwild, was dort Unterschlupf gefunden hat, nisten dort Turmfalken und einige Päärchen Roter Milan und neuerdings auch die Eulen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Mi 26. Jun 2019, 18:14

Dark Angel hat geschrieben:(26 Jun 2019, 17:58)

Schön ist der Garten, stimmt - klein aber fein. Sind nur 600m² und die dreigeteilt. Hat alles mögliche Platz, bloß keine Selbstversorgung.
Einziger Negativpunkt - er liegt direkt an einer viel befahrenen Bahnlinie.
Hinter dieser Bahnlinie war zu DDR-Zeiten eine Kirschplantange. Nach der Rückübertragung an die ursprünglichen Eigentümer wurde die gerodet un die Bäume in langen Reihen zum Abtransport aufgeschichtet und dabei ist es geblieben ( knapp 100m von unserem Grundstück entfernt) - seit 1990.
In der Zwischenzeit hat sich dort ein ganz eigenes/eigenartiges Biotop entwickelt. Neben jeder Menge Kleinwild, was dort Unterschlupf gefunden hat, nisten dort Turmfalken und einige Päärchen Roter Milan und neuerdings auch die Eulen.


Dann wünsche ich Ihnen, dass das noch lange so bleibt und Sie quasi die Kirschen, sprich das Biotop, aus Nachbarschafts Garten genießen können. ;)

Viel Platz nimmt bei uns der Selbstversorgerteil nicht ein, gerade gut ausreichend für den Haushalt. Den größten Teil belegt das Gewächshaus, was bei 700m Höhenlage erforderlich ist. Wobei nicht nur die Versorgung eine Rolle spielt, sondern auch die Gewissheit, dass es unser Kompost ist und nicht Blaukorn, was die Pflanzen düngt.

Ich bin ja immer noch dabei zu gestalten. Wobei mir offen gestanden bei 34 Grad zurzeit die Lust fehlt. ;)
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