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CaptainJack

Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon CaptainJack » So 31. Dez 2017, 15:34

Keoma hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:29)

Abschlachten ist automatisch rechte Hetze?
Gut, dass das Jahr bald zu Ende geht.
Die Blödheit hier im Forum ist kaum mehr zu steigern.

"Abschlachten" könnten Linke wie Rechte. Muslime wie Atheisten usw.. Insofern ist es tatsächlich geharnischter Blödsinn, diesen Begriff als "rechte Hetze" zu bezeichnen. Dass dieser Begriff irgendwo überproportional benutzt werden kann, spielt dabei keine Rolle.
PeterK
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon PeterK » So 31. Dez 2017, 15:40

Julian hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:07)
Ihr wollt es einfach nicht wahrhaben, versucht inhaltliche Diskussionen zu vermeiden, hakt euch an irgendwelchen Begriffen fest, um vom eigentlichen Problem abzulenken; man spürt förmlich, wie unangenehm euch das Ganze ist und wie wenig ihr bereit seid, auch nur ein paar Meter weiterzudenken.

Mal abgesehen von dem unnötigen "Ihr": Das "Problem" sind doch - wie seit eh und je - Menschen, die sich selbst zu erhöhen bzw. ihre Ressentiments zu rechtfertigen versuchen, indem sie andere abwerten.

Ob es nun Islamisten, AfDler oder "stupid white men" sind - die Bretter vor ihren Köpfen sind aus dem selben Holz geschnitten.

Und - um BTT zu kommen - deshalb gibt es dann im PF auch Threads wie diesen.
CaptainJack

Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon CaptainJack » So 31. Dez 2017, 15:43

PeterK hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:40)

Mal abgesehen von dem unnötigen "Ihr": Das "Problem" sind doch - wie seit eh und je - Menschen, die sich selbst zu erhöhen bzw. ihre Ressentiments zu rechtfertigen versuchen, indem sie andere abwerten.

Ob es nun Islamisten, AfDler oder "stupid white men" sind - die Bretter vor ihren Köpfen sind aus dem selben Holz geschnitten.

Und - um BTT zu kommen - deshalb gibt es dann im PF auch Threads wie diesen.
Trotzdem gibt es nur "eine" Wahrheit!
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Julian
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Julian » So 31. Dez 2017, 15:49

Woppadaq hat geschrieben:(31 Dec 2017, 13:16)

Du redest hier von einer terroristischen Tat, die bald 6 Jahre zurückliegt und von einem Al-Qaida-Mitglied verübt wurde, also jemanden, der solchen Mist überall auf der Welt durchführen könnte, und bringst das in Zusammenhang mit dem Antisemitismus der muslimischen Migranten. Beides sind Fakten, der Zusammenhang ist es nicht, er dient nur der Hetze. Antisemitismus muss man bekämpfen, keine Frage, aber nicht indem man muslimische Migranten zu Al-Qaida-Schläfern macht. Und das hast du gewissermassen getan.


Du tust ja gerade so, als komme Mohamed Merah quasi als Tourist aus einem arabischen Land und habe nichts mit der arabischen Einwanderung nach Frankreich zu tun. Dabei ist Mohamed Merah in Frankreich aufgewachsen und hatte die französische Staatsbürgerschaft. Es gibt Gründe, warum dieser Anschlag in Frankreich, und nicht etwa in Polen verübt wurde.

Ich befürchte, wenn ich hier zeigte, wie viele Muslime in Europa Sympathien für den IS oder al-Kaida haben, dann würdest du mir entgegnen: Ja, aber das sind ja Mitglieder oder Sympathisanten von al-Kaida/ des IS! Ja und? Zählen die dann nicht mehr als Muslime? Ich verstehe nicht, wie diese Aussage das Problem mindert. Aber dieses Argument wird in der Tat auch oft von Muslimen angewandt, die sich von Attentaten distanzieren, aber beteuern, dass der Islam nichts damit zu tun habe. Wie kann man so blind sein und nicht sehen, was da in der eigenen Mitte heranreift?

Es ist geradezu lächerlich zu behaupten, der Terrorakt von Mohamed Merah (und einige andere) habe nichts mit Antisemitismus muslimischer Immigranten zu tun. Da bleibt einem echt die Spucke weg. Was soll man dazu noch sagen? Die muslimisch dominierten Banlieues sind der Nährboden für diese Terroristen.

Nachdem Mohamed Merah in Toulouse drei jüdische Kinder im Alter von acht, fünf und drei Jahren erschossen hatte, jubelte Zoulikha Aziri, die Mutter des Täters: „Mein Sohn hat Frankreich in die Knie gezwungen.“
[...]
Die Mutter hat vor dem Schwurgericht so getan, als sei ihr nichts vorzuwerfen, als komme sie aus einer tadellosen Familie mit Einwanderungshintergrund, wie es sie zu Hunderttausenden in Frankreich gibt. Gerade ihr Anspruch, eine Mutter wie jede andere zu sein, trägt zu nachhaltiger Verstörung bei. Denn er wirft die für die im Gerichtssaal anwesenden Hinterbliebenen der Terroropfer geradezu unerträgliche Frage auf, wie viele Familien Merahs es in Frankreich geben mag. Der Historiker Georges Bensoussan hat in seinem jüngsten Buch „Ein unterworfenes Frankreich“ („Une France soumise“) dokumentiert, wie sich unter dem Einfluss muslimischer Einwandererfamilien eine antisemitische, rassistische und sexistische Haltung insbesondere in den sozialen Brennpunktvierteln Frankreichs verbreitet hat. Etliche Zeugen im Merah-Prozess haben genau diesen Nährboden bestätigt.

Hass auf die, die es besser haben
„Wir waren eine normale Familie. Aber die Scheidung meiner Eltern hat alles kaputtgemacht“, sagte Aicha, die 36 Jahre alte Schwester des Attentäters, im Gerichtssaal. Sie schilderte den ganz alltäglichen Hass, der ihre Kindheit und Jugend in einer Sozialbausiedlung in Toulouse prägte, Hass auf „die Juden“, auf „Amerika“ und auf „die Franzosen“, „die es immer besser haben“. Dass die fünf Kinder Merah alle einen französischen Pass haben, änderte an der Verachtung für die frühere Kolonialmacht nichts. „Die Franzosen haben Arbeit, Wohnungen, sie kommen immer klar, die haben alles“, soll die aus Algerien eingewanderte Mutter den Kindern eingetrichtert haben.

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 waren Aichas Brüder Abdelkader und Mohamed vor Begeisterung nicht mehr zu bremsen, berichtete die junge Frau. Sie nannten sich gegenseitig „Großer Bin Ladin“ und „Kleiner Bin Ladin“ und wollten sich die Namen auf die Stirn tätowieren lassen.
[...]
Fünf Jahre lang habe sie auf diesen Prozess gewartet, aber jetzt habe sie Angst, sagte Latifa Ibn Ziaten am Donnerstag kurz vor Ende der Verhandlung. Die aus Marokko stammende Frau hat ihren Sohn Imad verloren. Mohamed Merah erschoss ihn, weil er als Soldat in der französischen Armee diente. Sie glaubt, dass die Mutter sich nicht ihrer Verantwortung entziehen dürfe. Sie fürchte sich vor einem Freispruch für Abdelkader Merah. Ibn Ziaten hat eine Hilfsorganisation ins Leben gerufen, um junge Franzosen aus der Banlieue zu begleiten, ihnen Halt zu geben. Die Idee sei ihr bei einem Besuch in der Sozialbausiedlung in Toulouse gekommen, in der Merah aufwuchs. „Ich habe junge Leute getroffen, die mir sagten, Mohamed Merah sei ein Märtyrer, ein Held“, sagte sie. Da habe sie sich gesagt, dass nur Bildung und Fürsorge diese Jugend retten könne.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... ageIndex_1

Woppadaq hat geschrieben:(31 Dec 2017, 13:16)
Für mich sind das aber Einzelfälle. Der Mörder von Sarah Halimi war drogenabhängig und hatte im geistig verwirrten Affekt gehandelt, eine politische Tat war das nicht, jeder Brandanschlag gegen Flüchtlingsheime in diesem Land ist das weitaus deutlicher. Der Anschlag auf dem Supermarkt war es zwar - das war aber wieder quasi eine Al-Qaida-Tat.


Nun, ich war nicht dabei, als Sarah Halimi ermordet wurde - aber ich lese eben Zeitung, zum Beispiel Berichte wie diesen:
Es gab in Frankreich einen Fall, der an das tagelange Schweigen nach der Kölner Silvesternacht erinnert. Sarah Halimi, eine 65-jährige Jüdin, wurde von Muslimen in ihrer Wohnung gefoltert und dann unter „Allahu Akbar“-Rufen aus dem Fenster geworfen, sie starb. Zwei Monate lang berichteten nur jüdische Zeitungen über diesen Mord. Die anderen schwiegen.

http://www.tagesspiegel.de/politik/mart ... 34598.html

Es kann ja jeder selbst beurteilen, ob er diese Tat als Antisemitismus einordnet, oder ob es nicht doch etwa viel schlimmer ist, den Holocaust als Schande zu bezeichnen.

Woppadaq hat geschrieben:(31 Dec 2017, 13:16)
Es ist keine Verharmlosung, wenn ich sage, dass sich solche Taten kaum verhindern lassen, ebensowenig wie Morde aus Eifersucht (und solche werden nicht nur von afghanischen Flüchtlingen begangen, es gibt mit "Carmen" sogar eine Oper darüber ...) Wir können uns im wesentlichen nur auf die gesellschaftlichen Entwicklungen konzentrieren und müssen dafür Lösungen finden. Mich könnt ihr mit dem Gehetze nicht erreichen - ob das bei muslimischen Einwanderen anders ist, weiss ich nicht, aber ein Versuch ist es wert.


Eine wesentliche gesellschaftliche Entwicklung ist die Einwanderung hunderttausender muslimischer Männer, davon etliche mit antisemitischen, antiliberalen, homophoben, frauenfeindlichen und fundamentalistischen Einstellungen, und leider auch viele mit Gewalterfahrung und Gewaltbereitschaft.

Wer solche Leute ins Land lässt - dazu noch unkontrolliert - kann sich eigentlich nicht über Probleme mit Gewaltkriminalität, Vergewaltigungen und auch antisemitischen Vorfällen beklagen. Und nein, um das gleich wieder klarzustellen: Nicht alle sind so, die da kamen, wahrscheinlich nicht einmal eine Mehrheit. Aber eben eine bedeutende Minderheit.

Wie bestellt, so geliefert, sage ich da nur.
Zuletzt geändert von Julian am So 31. Dez 2017, 15:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Ammianus
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Ammianus » So 31. Dez 2017, 15:53

Keoma hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:29)

Abschlachten ist automatisch rechte Hetze?
Gut, dass das Jahr bald zu Ende geht.
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Keine Sorge, Familie Gutmensch schafft auch das ...
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Sextus Ironicus » So 31. Dez 2017, 15:54

CaptainJack hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:34)

"Abschlachten" könnten Linke wie Rechte. Muslime wie Atheisten usw.. Insofern ist es tatsächlich geharnischter Blödsinn, diesen Begriff als "rechte Hetze" zu bezeichnen. Dass dieser Begriff irgendwo überproportional benutzt werden kann, spielt dabei keine Rolle.

Es findet aber kein Abschlachten statt. Und wem an seiner Sache liegt, der sollte sich auch angemessenen ausdrücken. Hätte er Mobbing oder Belästigung oder irgendwas in diese Richtung gesagt, hätte man dem explizit zustimmen können, denn die verstärkte Auswanderung der französischen Juden ist schon ein Faktum, das bekannt ist, ebenso wie die Gründe. Es ist das gleiche Muster, wie man sie in manchen Gegenden der neuen Bundesländer sieht, wo schon Kinder angepöbelt werden, wenn sie anders aussehen, oder wie in Großstadtvierteln hierzulande, wo man in muslimisch dominierten Schulklassen auch unschöne Szenen sieht und sich vor allem nicht als Jude outen sollte. Zumal nicht in unserer Kultur des Wegsehens, ob nun aus moralischer Indifferenz, Feigheit oder Gründen der vermeintlichen politischen Korrektheit.
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Julian » So 31. Dez 2017, 15:55

Sextus Ironicus hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:54)

Es findet aber kein Abschlachten statt. Und wem an seiner Sache liegt, der sollte sich auch angemessenen ausdrücken. Hätte er Mobbing oder Belästigung oder irgendwas in diese Richtung gesagt, hätte man dem explizit zustimmen können, denn die verstärkte Auswanderung der französischen Juden ist schon ein Faktum, das bekannt ist, ebenso wie die Gründe. Es ist das gleiche Muster, wie man sie in manchen Gegenden der neuen Bundesländer sieht, wo schon Kinder angepöbelt werden, wenn sie anders aussehen, oder wie in Großstadtvierteln hierzulande, wo man in muslimisch dominierten Schulklassen auch unschöne Szenen sieht und sich vor allem nicht als Jude outen sollte. Zumal nicht in unserer Kultur des Wegsehens, ob nun aus moralischer Indifferenz, Feigheit oder Gründen der vermeintlichen politischen Korrektheit.


Mohamed Merah - und von dem war die Rede - hat nicht gemobbt oder belästigt, sondern gemordet.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon CaptainJack » So 31. Dez 2017, 15:57

Sextus Ironicus hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:54)

Es findet aber kein Abschlachten statt. Und wem an seiner Sache liegt, der sollte sich auch angemessenen ausdrücken. Hätte er Mobbing oder Belästigung oder irgendwas in diese Richtung gesagt, hätte man dem explizit zustimmen können, denn die Auswanderung der französischen Juden ist schon ein Faktum, das bekannt ist, ebenso wie die Gründe. Es ist das gleiche Muster, wie man sie in manchen Gegenden der neuen Bundesländer sieht, wo schon Kinder angepöbelt werden, wenn sie anders aussehen, oder wie in Großstadtvierteln hierzulande, wo man in muslimisch dominierten Schulklassen auch unschöne Szenen sieht und sich vor allem nicht als Jude outen sollte. Zumal nicht in unserer Kultur des Wegsehens, ob nun aus moralischer Indifferenz, Feigheit oder Gründen der vermeintlichen politischen Korrektheit.
Für mich ist z.B. das "Abschlachten", wenn jemand mit einer Machete in einem Zug wahllos auf Passagiere eindrischt und dabei Gliedmaßen mehr oder weniger abtrennt. (nur ein Beispiel)
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon JFK » So 31. Dez 2017, 15:59

CaptainJack hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:43)

Trotzdem gibt es nur "eine" Wahrheit!



Die kennt nur keiner in seiner Komplexität, und daher bastelt sich jeder seine wahrheit wie er es braucht und wie es in seinem Weltbild passt.

Nazis aus der AfD, Islamisten und andere extremistische Gruppierungen Zeichnen sich dadurch ab, das ihre "Wahrheit" auf ihre Ideologie zugeschnitten ist, und deswegen gegen den Strom schwimmen, nicht weil sie Orginell und Mainstream Resistent sind.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Sextus Ironicus » So 31. Dez 2017, 15:59

Julian hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:55)

Mohamed Merah - und von dem war die Rede - hat nicht gemobbt oder belästigt, sondern gemordet.

Das stelle ich nicht in Abrede, ebenso nicht andere Gewalttaten, aber die sind nur die Spitze des antisemitischen Eisberges in Frankreich. Der entscheidende Rest ist der ganz "normale" tägliche Spießrutenlauf für viele Juden. Könnte uns Bleibtreu wahrscheinlich aus erster Hand erzählen.
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon JFK » So 31. Dez 2017, 16:02

Ammianus hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:53)

Keine Sorge, Familie Gutmensch schafft auch das ...


Richtig.
Familie Islamophobe Rassisten werden sich irgendwann daran gewöhnen müssen.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Woppadaq » So 31. Dez 2017, 16:02

Julian hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:17)

Deutschland hatte bisher kaum Erfahrung mit Einwanderung aus arabischen Ländern. Frankreich hat diese Erfahrung, und zwar schon seit Jahrzehnten.


Wie kommst du darauf, wir hätten keine Erfahrung damit? Wir haben sie auch seit Jahrzehnten.

Ich frage nun: Sollte Deutschland nach Frankreich schauen, um eventuelle auf uns zukommende Probleme zu antizipieren? Oder sollen wir so tun, als ob uns die Entwicklung in Frankreich nichts anginge?


Sie geht uns schon was an, aber wenn wir dort hin gucken, sehen wir auch eine ganze Reihe von Fehlern, die dort gemacht wurden - Fehler, die wir nicht gemacht haben, die von euch aber ständig als Fehler, als Bedrohungen, angesehen werden.

Wir haben die Ausländer nicht in Banlieues ghettoisiert - auch wenn das immer wieder mal so proletenhaft behauptet wird. Wir leben mit ihnen zusammen, ohne jegliche Stigmatisierung. Die Gegenden mit den einstmals grössten Ausländerkontingenten in Berlin - Kreuzberg, Neukölln, Wedding - sind die Gegenden mit den mittlerweile am stärksten steigenden Mieten. Viele wolen dorthin - weil es dort lebendiger ist als in den überdeutschten Gebieten.

Und was die angebliche jahrzehntelange Erfahrung mit muslimischen Einwanderen angeht: die hat Grossbritannien mit dem Pakistanis auch. Aber was besagt das schon? als bei uns in Wuppertal sich mal die "Scharia-Polizei" gezeigt hat, war das mal kurz ein Thema für ein paar Tage., und bald haben wieder alle halbwegs zueinander gefunden. In London gabs diese auch, und weitaus gewaltbereiter, und da haben sich dann die Rechten mit denen in einen "turf war" begeben, der nicht zur ruhe kommt.....und komischerwesie gerade den radikalen Muslims in die Hände spielt.

Deswegen ist für mich niemand rechts, wenn er Probleme anspricht. Es sei denn, seine Art, darüber zu reden, suggeriert mir rechte Sichtweisen, mit denen er diese Probleme zu lösen gedenkt. Und diese lehne ich schon aus purem Pragmatismus ab.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Woppadaq » So 31. Dez 2017, 16:05

Keoma hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:29)

Abschlachten ist automatisch rechte Hetze?


Nö, wenn ich sage dass ich deine Argumente in diesem Forum bestialisch abgeschlachtet habe, ist das zur Abwechslung mal nicht rechts.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Quatschki » So 31. Dez 2017, 16:06

Woppadaq hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:17)

Der Mord ist ein Einzelfall, und es ist längst nicht gesagt, dass er bei korrekter Altersangabe nicht derartig reagiert hätte. Wieso gibst du den Staat die Schuld dafür, dass dieser Kerl - möglicherweise - gelogen hat?

Unter Vorbehalt, dass er tatsächlich volljährig ist, kann man sagen:
Er wäre nicht in dieses Umfeld geraten.
Was hältst Du davon, zur Abwechslung vielleicht auch mal unsere Heranwachsenden zu schützen und sie nicht ahnungslos notgeilen Flüchtilanten auszuliefern?
Eltern haben das Recht, so viel Sorgfalt und Verantwortung von unserem Staat zu erwarten.
Es ist weißgott kein Einzelfall mit den falschen Altersangaben und spätestens seit dem Mordfall Maria vor über einem Jahr hätten doch die Behörden die Sache mit System angehen können, wie es andere Staaten auch tun.
Zuletzt geändert von Quatschki am So 31. Dez 2017, 16:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Woppadaq » So 31. Dez 2017, 16:07

CaptainJack hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:43)

Trotzdem gibt es nur "eine" Wahrheit!


Das sagt viel über dich aus.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Unité 1 » So 31. Dez 2017, 16:17

Julian hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:17)
Ich frage nun:

Ja, nun fragst du. Vorher konnteste das Lügen und Hetzen nicht lassen.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Chajm » So 31. Dez 2017, 16:20

Sextus Ironicus hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:59)

Das stelle ich nicht in Abrede, ebenso nicht andere Gewalttaten, aber die sind nur die Spitze des antisemitischen Eisberges in Frankreich. Der entscheidende Rest ist der ganz "normale" tägliche Spießrutenlauf für viele Juden. Könnte uns Bleibtreu wahrscheinlich aus erster Hand erzählen.

Um sich dann (wie schon geschehen) anpflaumen zu lassen, sie wuerde "hyperventilieren!"

PS: nicht von dir!
"Where no counsel is, the people fall, but in the multitude of counselors there is safety."
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Woppadaq » So 31. Dez 2017, 16:20

Quatschki hat geschrieben:(31 Dec 2017, 16:06)

Unter Vorbehalt, dass er tatsächlich volljährig ist, kann man sagen:
Er wäre nicht in dieses Umfeld geraten.


Es ist aber nicht gesagt, dass bei dieser Persönlichkeitsstruktur nicht jemand anderes sein Opfer geworden wäre.

Was hältst Du davon, zur Abwechslung vielleicht auch mal unsere Heranwachsenden zu schützen und sie nicht ahnungslos notgeilen Flüchtilanten auszuliefern?


Was hältst du davon, solche überflüssigen Verallgemeinerungen einfach mal sein zu lassen ? Es sind auch nicht alle Deutsche Nazis.

Es ist weißgott kein Einzelfall mit den falschen Altersangaben und spätestens seit dem Mordfall Maria vor über einem Jahr hätten doch die Behörden die Sache mit System angehen können, wie es andere Staaten auch tun.


Toll gesagt, mein Lieber, angesichts der Tatsache, dass das mit dem vorgetäuschten Alter nur eine Vermutung ist, die sich bis heute nicht bestätigt hat. Wäre nett, wenn du mal ein hinweis auf ein System liefern könntest, welches wir aus purem Geldmangel oder politischen Unwillen nicht einführen wollen, welches aber zweifelsfrei das richtige Alter des Asylanten herausfinden kann. Willst du jetzt jeden Asylantrag mit einem Gentest verbinden?
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Schnitter » So 31. Dez 2017, 16:24

Woppadaq hat geschrieben:(31 Dec 2017, 16:20)
Was hältst du davon, solche überflüssigen Verallgemeinerungen einfach mal sein zu lassen ? Es sind auch nicht alle Deutsche Nazis.


"Flüchtelanten" ist Pegida / Akif Princi Sprech.

Das ist das Selbe wie wenn so manchem sächsischen AfDler manchmal der rechte Arm zuckt. Das ist unbewusst und läuft nur übers Rückenmark. ;)
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Woppadaq » So 31. Dez 2017, 16:41

Julian hat geschrieben:(31 Dec 2017, 15:49)

Du tust ja gerade so, als komme Mohamed Merah quasi als Tourist aus einem arabischen Land und habe nichts mit der arabischen Einwanderung nach Frankreich zu tun. Dabei ist Mohamed Merah in Frankreich aufgewachsen und hatte die französische Staatsbürgerschaft. Es gibt Gründe, warum dieser Anschlag in Frankreich, und nicht etwa in Polen verübt wurde.


Tja, damit hast du dich nun als Rechter verraten. Wenn du ein Land mit hoher Immigration mit einem Land mit kaum existenter Immigration vergleichst, sagst du recht deutlich, dass du das blosse Vorhandensein von Migranten als das Problem siehst - und nicht etwa ihre Radikalisierung, und inwiefern der Staat darauf reagiert.

Wenn du wenigstens Deutschland als Beispiel genommen hättest, wo derartige Attentate bisher auch nicht stattfanden, trotz WEITAUS höherer Immigration....tja, Pech für dich.

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