Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

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Perdedor
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Perdedor » Mi 3. Apr 2019, 15:38

firlefanz11 hat geschrieben:Ich weiss, der ist Oberpolizist und damit voll rääächts... Nichtsdestotrotz hier mal eine qualifizierte Aussage zur BKS...


Nicht sehr qualifiziert. Der Deutsche Viktimisierungssurvey (Name nicht von mir) ist ja nun veröffentlicht und stellt fest, dass sich die Anzeigequote innerhalb der letzten 10 Jahre nicht signifikant geändert hat (vorher ist sie gestiegen).
Mit anderen Worten: der in der PKS erfasste erneute Rückgang der erfassten Kriminalität ist nicht durch eine Änderung des Anzeigeverhaltens zu erklären, sondern real.
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Wutbürger » Mi 3. Apr 2019, 17:48

Gen_Y hat geschrieben:(03 Apr 2019, 15:32)

Jetzt kommen Sie hier nicht mit Zahlen und Fakten, bleiben wir mal schön bei der gefühlten Wahrheit.

NRW hat 17.91 Millionen Einwohner und gilt nach Berlin und Bremen als Eldorado für Kriminelle. Trotzdem wurden dort 2018 "nur" 382 umgebracht.

Quelle: https://www.im.nrw/polizeiliche-krimina ... ekonferenz

Problematisch ist die geringe Aufklärungsquote. (vgl. mit dem Bundesdurchschnitt).



Da bin ich ja froh, das es nur so läppische Zahlen sind.
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon McKnee » Mi 3. Apr 2019, 17:58

Tomaner hat geschrieben:(01 Apr 2019, 11:53)

... So wäre also, wenn ein Deutscher vor Disko jemanden auf die Nase haut und ein Messer in der Hosentasche hat, rein statistisch auch ein Messerdelikt. Es stellt sich aber die Frage, was wird häufiger überhaupt angezeigt? Die Wahrscheinlichkeit das der Deutsche vor Disko gar nicht zur Anzeige kommt, dürfte erheblich höher sein, als wenn auf offener Straße dies ein Ausländer macht. Schlicht gesagt, Auseinandersetzungen von Deutschen oder Schlägereien, wo jemand Messer in Hosetasche hat, kommen nicht immer zur Anzeige, was dann aber nicht in Statistik auftaucht. Während aber, wenn ein Syrer oder Afghane beteiligt ist, fast immer zur Anzeige kommen dürfte. ...


Eine unbelegte und unhaltbare Behauptung. Mal ganz davon abgesehen, dass das Messer erst aktuell in die PKS mit einfließt und mich wundert, woher du all diese Kenntnis haben willst.

Grundsätzlich ist die Erfassung mitgeführter Waffen dann interessant, wenn es strafrechtlich relevant ist. Ansonsten ist die Aussage relativ schwamming, wenn as Messer nicht irgendwie klassifiziert wird.
Zuletzt geändert von McKnee am Mi 3. Apr 2019, 19:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Perdedor » Mi 3. Apr 2019, 18:11

McKnee hat geschrieben:Eine unbelegte und unhaltbare Behauptung.


Es gibt durchaus Studien, die eine solche Tendenz belegen. Wenn auch schon etwas älter.
https://www.researchgate.net/publicatio ... egulierung
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Julian » Mi 3. Apr 2019, 18:30

Perdedor hat geschrieben:(03 Apr 2019, 18:11)

Es gibt durchaus Studien, die eine solche Tendenz belegen. Wenn auch schon etwas älter.
https://www.researchgate.net/publicatio ... egulierung


Wenn man sich schwere Straftaten anschaut, die quasi immer zur Anzeige kommen, sieht man die gleiche Überrepräsentation von Zuwanderern und Ausländern an den Tatverdächtigen wie bei leichteren Straftaten, die möglicherweise nicht immer angezeigt werden. Von daher halte ich diese Studien für wenig stichhaltig.

Mich stört auch, dass nie gegenläufig wirkende Faktoren berücksichtigt werden, etwa, dass viele Migranten Streitigkeiten unter sich ohne Mitwirkung der deutschen Polizei oder Justiz lösen, von sich streitenden Araber-Klans in Berlin bis zur Muslima, die von ihrem Ehemann verprügelt wird und sicher sehr viel weniger bereit ist, Strafanzeige zu erstatten als eine deutsche Ehefrau.
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon McKnee » Mi 3. Apr 2019, 19:17

Perdedor hat geschrieben:(03 Apr 2019, 18:11)

Es gibt durchaus Studien, die eine solche Tendenz belegen. Wenn auch schon etwas älter.
https://www.researchgate.net/publicatio ... egulierung


Etwas älter hätte ich tatsächlich für unbedenklich gehalten, aber 15 Jahre!!!

Wir müssten nun tief in die Viktimologie und die Einflüsse auf das Anzeigeverhalten einsteigen. So allgemein ist darüber keine Aussage zu treffen. Es gibt sehr viele EInflüsse und Gefälle zwischen städtischen und ländlichen Regionen, wie weitere Faktoren des Umfeldes...es gibt Einflußfaktoren auf das Anzeigeverhalten...diese Aussage ist zeitlos belastbar.

Die Aussage von Tomaner in dieser Ausprägung zweifel ist an. Sie widerspricht meiner Erfahrung, die ja hier nicht zählt, trotzdem Gegenstand meiner Meinungsbildung und Argumentation ist.

PS
ich würde hier ungern den Spieß umdrehen, da es die Diskussion nicht fördert und von Argumenten ablenkt
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 3. Apr 2019, 19:40

Julian hat geschrieben:(03 Apr 2019, 18:30)

Wenn man sich schwere Straftaten anschaut, die quasi immer zur Anzeige kommen, sieht man die gleiche Überrepräsentation von Zuwanderern und Ausländern an den Tatverdächtigen wie bei leichteren Straftaten, die möglicherweise nicht immer angezeigt werden. Von daher halte ich diese Studien für wenig stichhaltig.

Mich stört auch, dass nie gegenläufig wirkende Faktoren berücksichtigt werden, etwa, dass viele Migranten Streitigkeiten unter sich ohne Mitwirkung der deutschen Polizei oder Justiz lösen, von sich streitenden Araber-Klans in Berlin bis zur Muslima, die von ihrem Ehemann verprügelt wird und sicher sehr viel weniger bereit ist, Strafanzeige zu erstatten als eine deutsche Ehefrau.

Sie hätten doch auch gerne eine alternative gefühlte Anzahl von Angiffen hier darstellen können.
Sie können das nicht und deshalb gibt es bei Ihnen auch keine Diskussionsgrundlage.
Und nebenbei, so ängstlich sind wir Deutschen nicht.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Perdedor » Mi 3. Apr 2019, 19:51

Julian hat geschrieben:Wenn man sich schwere Straftaten anschaut, die quasi immer zur Anzeige kommen, sieht man die gleiche Überrepräsentation von Zuwanderern und Ausländern an den Tatverdächtigen wie bei leichteren Straftaten, die möglicherweise nicht immer angezeigt werden. Von daher halte ich diese Studien für wenig stichhaltig.


Dieser Überlegung liegt die unbegründete Annahme zugrunde, dass Repräsentation in verschiedenen Deliktgruppen gleich sein müsste. Dies ist aber aufgrund der unterschiedlichen soziologischen Struktur unwahrscheinlich.
Die Studie bezieht sich auf genau definierte Deliktgruppen und stellt dort eine erhöhte Anzeigebereitschaft bei nichtdeutschen Tatverdächtigen fest.

Julian hat geschrieben:Mich stört auch, dass nie gegenläufig wirkende Faktoren berücksichtigt werden, etwa, dass viele Migranten Streitigkeiten unter sich ohne Mitwirkung der deutschen Polizei oder Justiz lösen, von sich streitenden Araber-Klans in Berlin bis zur Muslima, die von ihrem Ehemann verprügelt wird und sicher sehr viel weniger bereit ist, Strafanzeige zu erstatten als eine deutsche Ehefrau.


Das wird durchaus berücksichtigt. In der Studie wurden Opferbefragungen zur Datenerhebnung verwendet (auch nichtdeutsche Opfer). Die Beziehung zwischen Täter und Opfer floss ebenfalls in die multivarianten Modelle ein.


McKnee hat geschrieben:Etwas älter hätte ich tatsächlich für unbedenklich gehalten, aber 15 Jahre!!!


Diese ist viel zitiert. Gut möglich, dass es auch neuere gibt.
Ebenfalls müsste begründet werden, warum sich der Zusammenhang innerhalb von 15 Jahren ändern sollte.

McKnee hat geschrieben:Wir müssten nun tief in die Viktimologie und die Einflüsse auf das Anzeigeverhalten einsteigen. So allgemein ist darüber keine Aussage zu treffen. Es gibt sehr viele EInflüsse und Gefälle zwischen städtischen und ländlichen Regionen, wie weitere Faktoren des Umfeldes...es gibt Einflußfaktoren auf das Anzeigeverhalten...diese Aussage ist zeitlos belastbar.


Ohne Zweifel ist die Sache komplexer. Einfach von der Hand zu weisen ist die Aussage von Tomaner aber nicht.
Auch ohne wissenschaftliche Studie ist der Zusammenhang ja nicht unplausibel.
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Julian » Mi 3. Apr 2019, 19:58

Bielefeld09 hat geschrieben:(03 Apr 2019, 19:40)

Sie hätten doch auch gerne eine alternative gefühlte Anzahl von Angiffen hier darstellen können.
Sie können das nicht und deshalb gibt es bei Ihnen auch keine Diskussionsgrundlage.
Und nebenbei, so ängstlich sind wir Deutschen nicht.


Wieso soll ich das nicht können? Es gibt zahlreiche Hinweise, dass Zuwanderer (also Asylbewerber, Flüchtlinge etc.) unter den Tatverdächtigen bei vielen Straftaten, auch bei Attacken im öffentlichen Raum, stark überrepräsentiert sind. Wir reden hier von einem Faktor von ca. 10.

Wenn Sie das nicht wahrnehmen wollen, ist das eigentlich eher Ihr Problem als meines, weil bei Ihnen nicht sein kann, was nicht sein darf.

Was ich mir wünschen würde, wäre allerdings eine verlässlichere und vollständigere Datenveröffentlichung. Damit müsste doch allen gedient sein. Oder gibt es Befürchtungen, dass die vollständigen Daten die Bevölkerung beunruhigen könnten, ja, noch schlimmer, die Politik der Regierung in Frage stellen könnten?
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 3. Apr 2019, 20:08

Perdedor hat geschrieben:(03 Apr 2019, 19:51)

Dieser Überlegung liegt die unbegründete Annahme zugrunde, dass Repräsentation in verschiedenen Deliktgruppen gleich sein müsste. Dies ist aber aufgrund der unterschiedlichen soziologischen Struktur unwahrscheinlich.
Die Studie bezieht sich auf genau definierte Deliktgruppen und stellt dort eine erhöhte Anzeigebereitschaft bei nichtdeutschen Tatverdächtigen fest.



Das wird durchaus berücksichtigt. In der Studie wurden Opferbefragungen zur Datenerhebnung verwendet (auch nichtdeutsche Opfer). Die Beziehung zwischen Täter und Opfer floss ebenfalls in die multivarianten Modelle ein.




Diese ist viel zitiert. Gut möglich, dass es auch neuere gibt.
Ebenfalls müsste begründet werden, warum sich der Zusammenhang innerhalb von 15 Jahren ändern sollte.



Ohne Zweifel ist die Sache komplexer. Einfach von der Hand zu weisen ist die Aussage von Tomaner aber nicht.
Auch ohne wissenschaftliche Studie ist der Zusammenhang ja nicht unplausibel.

Es gibt eine Angst in der Bevölkerung.
Und das ist gut so.
Es hat ja auch noch nie eine Angstfreie Zeit gegeben.
Und das machen Menschen mit Menschen.
War das schon jemals anders?
Ich kenne keine Zeit, wo das anders war.
Sie vielleicht.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon McKnee » Mi 3. Apr 2019, 20:10

Perdedor hat geschrieben:(03 Apr 2019, 19:51)

Diese ist viel zitiert. Gut möglich, dass es auch neuere gibt.
Ebenfalls müsste begründet werden, warum sich der Zusammenhang innerhalb von 15 Jahren ändern sollte.


Die Antwort gibst du ...

Ohne Zweifel ist die Sache komplexer. Einfach von der Hand zu weisen ist die Aussage von Tomaner aber nicht.
Auch ohne wissenschaftliche Studie ist der Zusammenhang ja nicht unplausibel.


Dass die Studie vielzitiert ist, kann ich mir nicht vorstellen. Mir ist sie so oft nicht unter gekommen.

Ich hab ja beschrieben, was sich in 15 Jahren nicht ändert,a uch in 50 nicht .... das ist, dass es Einflußfaktoren gibt. Diese allerdings können sich massiv ändern, analog der Änderungen und Entwicklungen in einer Gesellschaft. DAs Anzeigeverahlten allgemein variiert schon, ohne diese konkreten Bezüge.

Natürlich ist der Zusammenhang plausibel. Er wäre ebenso plausibel, wenn ich ihn mit umgekehrten Vorzeichen darstellen würde. Er ist in der Zielrichtung der Aussage von Tomaner aber weder zielführend, noch zutreffend. Es gibt diese allgemeine Aussage nicht und die Diskonummer ist an den Haaren herbei gezogen.

Die verschiedenen Rahmenbedingungen haben Einfluß auf das Aussage- und Anzeigeverhalten. Dies geht an einem Ort zu Gunsten Deutscher, an einem anderen zu Gunsten der Nichtdeutschen. So variiert es einfach...daraus nun abzuleiten, dass allgemein die Deutschen die Messerangreifer sind und nur weil sie nicht angezeigt werden, der falsche Eindruck entsteht, ist unzutreffend.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat oder ein Fake ist, er könnte es gesagt und wird es gedacht haben...das reicht :D
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 3. Apr 2019, 20:22

Julian hat geschrieben:(03 Apr 2019, 19:58)

Wieso soll ich das nicht können? Es gibt zahlreiche Hinweise, dass Zuwanderer (also Asylbewerber, Flüchtlinge etc.) unter den Tatverdächtigen bei vielen Straftaten, auch bei Attacken im öffentlichen Raum, stark überrepräsentiert sind. Wir reden hier von einem Faktor von ca. 10.

Wenn Sie das nicht wahrnehmen wollen, ist das eigentlich eher Ihr Problem als meines, weil bei Ihnen nicht sein kann, was nicht sein darf.

Was ich mir wünschen würde, wäre allerdings eine verlässlichere und vollständigere Datenveröffentlichung. Damit müsste doch allen gedient sein. Oder gibt es Befürchtungen, dass die vollständigen Daten die Bevölkerung beunruhigen könnten, ja, noch schlimmer, die Politik der Regierung in Frage stellen könnten?

Sie behaupten hier irgendwas und sind nicht in der Lage,
das zu belegen.
Warum sollte Ihrer flachen Argumentation irgendwer folgen?
Und nein, ich bin nicht ihr Gegner,
und würde gerne mit Ihnen schreiben.
Und wie kann ich Ihnen meinen Respekt mitteilen,
ausser durch diese Zeilen?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon sünnerklaas » Mi 3. Apr 2019, 20:51

McKnee hat geschrieben:(03 Apr 2019, 19:17)

Etwas älter hätte ich tatsächlich für unbedenklich gehalten, aber 15 Jahre!!!

Wir müssten nun tief in die Viktimologie und die Einflüsse auf das Anzeigeverhalten einsteigen. So allgemein ist darüber keine Aussage zu treffen. Es gibt sehr viele EInflüsse und Gefälle zwischen städtischen und ländlichen Regionen, wie weitere Faktoren des Umfeldes...es gibt Einflußfaktoren auf das Anzeigeverhalten...diese Aussage ist zeitlos belastbar.


Es gibt und gab auch immer das Problem, dass insbesondere im ländlichen Raum die Polizei Strafanzeigen gar nicht angenommen hat bzw. Strafanzeigen nicht wirklich von den Strafverfolgungsbehörden und anderen Behörden verfolgt wurden und selbst heute noch werden. Ich erinnere hier an den Missbrauchsfall von Lügde, der sich inzwischen zu einem sehr großen Polizei- und Behördenskandal ausweitet.

Behörden und Polizei taten sich lange Zeit auch sehr schwer, gegen pädophile Priester zu ermitteln. Hierzu hat sich vor einigen Wochen der heutige SZ-Chefredakteur Prantl öffentlich ausgelassen: der war in seinem Vorleben Staatsanwalt und hat in den 1980ern gegen einen pädophilen Priester ermittelt und bekam es dann mit dem Münchner Generalvikar zu tun - der verlangte die Einstellung des Verfahrens. Man darf nicht vergessen, wann Prantl Staatsanwalt war - das war zu einer Zeit, als noch FJS Ministerpräsident in Bayern. Ein Anruf aus dem Bischofspalais im Justizministerium (externes Weisungsrecht) oder gar in der Staatskanzlei hätte gereicht, um die Ermittlungen zu beenden.
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon McKnee » Mi 3. Apr 2019, 21:00

sünnerklaas hat geschrieben:(03 Apr 2019, 20:51)

Es gibt und gab auch immer das Problem, dass insbesondere im ländlichen Raum die Polizei Strafanzeigen gar nicht angenommen hat bzw. Strafanzeigen nicht wirklich von den Strafverfolgungsbehörden und anderen Behörden verfolgt wurden und selbst heute noch werden. Ich erinnere hier an den Missbrauchsfall von Lügde, der sich inzwischen zu einem sehr großen Polizei- und Behördenskandal ausweitet.

Behörden und Polizei taten sich lange Zeit auch sehr schwer, gegen pädophile Priester zu ermitteln. Hierzu hat sich vor einigen Wochen der heutige SZ-Chefredakteur Prantl öffentlich ausgelassen: der war in seinem Vorleben Staatsanwalt und hat in den 1980ern gegen einen pädophilen Priester ermittelt und bekam es dann mit dem Münchner Generalvikar zu tun - der verlangte die Einstellung des Verfahrens. Man darf nicht vergessen, wann Prantl Staatsanwalt war - das war zu einer Zeit, als noch FJS Ministerpräsident in Bayern. Ein Anruf aus dem Bischofspalais im Justizministerium (externes Weisungsrecht) oder gar in der Staatskanzlei hätte gereicht, um die Ermittlungen zu beenden.


Ich stelle das nicht in Abrede und habe vor allem auf die regionalen und strukturellen Unterschiede hingewiesen. Es geht um eine unzulässige Ableitung einer allgmeinen Aussage.

Und tut mir bitte einen Gefallen und versucht halt etwas in der Gegegenwart zu bleiben. 15 Jahre alte Studien, FJS (wobei der und Bayern immer eine Sonderrolle hatten) ....wir können aus der Historie lernen, sollten aber nicht ständig in ihr leben...dazu haben wir doch genug mit der Gegenwart zu tun.
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 3. Apr 2019, 21:06

McKnee hat geschrieben:(03 Apr 2019, 20:10)

Die Antwort gibst du ...



Dass die Studie vielzitiert ist, kann ich mir nicht vorstellen. Mir ist sie so oft nicht unter gekommen.

Ich hab ja beschrieben, was sich in 15 Jahren nicht ändert,a uch in 50 nicht .... das ist, dass es Einflußfaktoren gibt. Diese allerdings können sich massiv ändern, analog der Änderungen und Entwicklungen in einer Gesellschaft. DAs Anzeigeverahlten allgemein variiert schon, ohne diese konkreten Bezüge.

Natürlich ist der Zusammenhang plausibel. Er wäre ebenso plausibel, wenn ich ihn mit umgekehrten Vorzeichen darstellen würde. Er ist in der Zielrichtung der Aussage von Tomaner aber weder zielführend, noch zutreffend. Es gibt diese allgemeine Aussage nicht und die Diskonummer ist an den Haaren herbei gezogen.

Die verschiedenen Rahmenbedingungen haben Einfluß auf das Aussage- und Anzeigeverhalten. Dies geht an einem Ort zu Gunsten Deutscher, an einem anderen zu Gunsten der Nichtdeutschen. So variiert es einfach...daraus nun abzuleiten, dass allgemein die Deutschen die Messerangreifer sind und nur weil sie nicht angezeigt werden, der falsche Eindruck entsteht, ist unzutreffend.


Mal eine Zwischenfrage....wie muß ich mir das unterschiedliche Anzeigeverhalten vorstellen? Dass ein Gewalt- oder Raubopfer denkt „puh, Glück gehabt, der mich gerade zu Brei schlägt ist ein Deutscher, den zeige ich nicht an“? :?:
Ich kann mir das nicht vorstellen und finde den Gedanken absurd, dass ein Opfer Herkunftsbonus geben soll. Gibt es da Studien? :?:
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 3. Apr 2019, 21:13

sünnerklaas hat geschrieben:(03 Apr 2019, 20:51)

Es gibt und gab auch immer das Problem, dass insbesondere im ländlichen Raum die Polizei Strafanzeigen gar nicht angenommen hat bzw. Strafanzeigen nicht wirklich von den Strafverfolgungsbehörden und anderen Behörden verfolgt wurden und selbst heute noch werden. Ich erinnere hier an den Missbrauchsfall von Lügde, der sich inzwischen zu einem sehr großen Polizei- und Behördenskandal ausweitet.

Behörden und Polizei taten sich lange Zeit auch sehr schwer, gegen pädophile Priester zu ermitteln. Hierzu hat sich vor einigen Wochen der heutige SZ-Chefredakteur Prantl öffentlich ausgelassen: der war in seinem Vorleben Staatsanwalt und hat in den 1980ern gegen einen pädophilen Priester ermittelt und bekam es dann mit dem Münchner Generalvikar zu tun - der verlangte die Einstellung des Verfahrens. Man darf nicht vergessen, wann Prantl Staatsanwalt war - das war zu einer Zeit, als noch FJS Ministerpräsident in Bayern. Ein Anruf aus dem Bischofspalais im Justizministerium (externes Weisungsrecht) oder gar in der Staatskanzlei hätte gereicht, um die Ermittlungen zu beenden.

Eigentlich darf ich Ihnen nicht antworten,
aber so einen Rotz und Scheiß wie Sie hier propagieren,
ist erbärmlich.
Schauen Sie doch einfach nur in ihren Landesverbänden nach.
Und was ist das Problem?
Hassen ist einfach!
Das ist ihr Thema?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon McKnee » Mi 3. Apr 2019, 21:16

Billie Holiday hat geschrieben:(03 Apr 2019, 21:06)

Mal eine Zwischenfrage....wie muß ich mir das unterschiedliche Anzeigeverhalten vorstellen? Dass ein Gewalt- oder Raubopfer denkt „puh, Glück gehabt, der mich gerade zu Brei schlägt ist ein Deutscher, den zeige ich nicht an“? :?:
Ich kann mir das nicht vorstellen und finde den Gedanken absurd, dass ein Opfer Herkunftsbonus geben soll. Gibt es da Studien? :?:


Es gibt unterschiedliche Faktoren...

Schützenfestschlägerei, geht man nicht zur Polizei. Auch nicht unbedingt, wenn Hubert, der Sohn von Bauer Siegfried, dir auf die Fresse haut. Kann man alles auch anders regeln, war eh nicht so schlimm.

Aber Mustafa, dem muss gezeigt werden, wie man sich benimmt.

Ich nenne es falsch verstandene Sozialkontrolle.

In der Nordstadt (Dortmund) geht Abdul nicht zur Polizei, weil Mustfa ihm auf die Fresse gehauen hat. Das geht die Deutschen nichts an. Hänschen wird es sich auch überlegen, denn der kennt die Brüder von Mustafa.

Ist wirklich überspitzt und nur ein Auszug. Es ist auch von der Schwere des Delikts abhängig.

Aber es gibt tatsächlich dieses Nichtanzeigeverhalten, wie die Einstellung "das geht mich nichts an" bei Zeugen.

Aber daraus wieder irgendwelche Fronten zu konstruieren, ist einfach am Thema vorbei und Populismus, der die Realitäten verkennt. Ein ähnlicher Effekt wird im Thema Antisemitismus beschrieben. An all diesen Theorien ist etwas dran. Daher kann man sie nicht gänzlich ignorieren. Ihr Ziel ist aber unredlich und wenig seriös, wie nicht objektiv.
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Julian » Mi 3. Apr 2019, 21:18

Perdedor hat geschrieben:(03 Apr 2019, 19:51)

Dieser Überlegung liegt die unbegründete Annahme zugrunde, dass Repräsentation in verschiedenen Deliktgruppen gleich sein müsste. Dies ist aber aufgrund der unterschiedlichen soziologischen Struktur unwahrscheinlich.
Die Studie bezieht sich auf genau definierte Deliktgruppen und stellt dort eine erhöhte Anzeigebereitschaft bei nichtdeutschen Tatverdächtigen fest.


Natürlich wäre eine unterschiedliche Repräsentation bei völlig unterschiedlichen Delikten möglich. Warum sollte sich die Repräsentation bei Tötungsdelikten und schwerer/ gefährlicher Körperverletzung denn Ihrer Meinung nach unterscheiden? Mal abgesehen davon, dass die hohe Repräsentation bei Tötungsdelikten allein für sich genommen schon als problematisch eingestuft werden könnte.

Hier einmal Daten aus der PKS 2018 (IMK-Bericht):
Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen
Tatverdächtige insgesamt 2.823 (100%)
Deutsche Tatverdächtige 1.609 (57%)
Nichtdeutsche Tatverdächtige 1.214 (43%)
Zuwanderer* 524 (19%)
Deutsche Tatverdächtige/ 100.000 Deutsche: 1.609 / 71,9 Millionen* 100.000 = 2,24
Tatverdächtige Zuwanderer/ 100.000 Zuwanderer: 524/ 1,7 Millionen* 100.000 = 30,82
Überrepräsentation Zuwanderer/ Deutsche: 30,82/2,24= 13,8

Gefährliche und schwere Körperverletzung
Tatverdächtige insgesamt 144.161 (100%)
Deutsche Tatverdächtige 88.802 (62%)
Nichtdeutsche Tatverdächtige 55.359 (38%)
Zuwanderer* 22.609 (16%)
Deutsche Tatverdächtige/ 100.000 Deutsche: 88.802 / 71,9 Millionen* 100.000 = 2,24 = 124
Tatverdächtige Zuwanderer/ 100.000 Zuwanderer: 22.609/ 1,7 Millionen* 100.000 = 30,82 = 1330
Überrepräsentation Zuwanderer/ Deutsche: 1330/124= 10,7

Quelle für Tatverdächtigenzahlen: PKS Bundeskriminalamt, Berichtsjahr 2018, Stand: April 2019
https://www.bka.de/DE/AktuelleInformati ... _node.html

Demographische Daten
Einwohner am 31.12.2018: 83 Millionen
Deutsche (2017, umfasst auch Deutsche mit Migrationshintergrund): 71,9 Millionen (ca. 87%)
Nichtdeutsche (2017): 10,6 Millionen (ca. 13%)
Zuwanderer: Im Ausländerzentralregister 2017 1,7 Millionen Schutzsuchende erfasst (ca. 2%)
Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland
https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... hland.html

*Zuwanderer nach PKS-Definition:
Aufenthaltsanlass „Asylbewerber“, „Schutz- und Asylberechtigte, Kontingentflüchtlinge“ „Duldung“ und „unerlaubter Aufenthalt“


Was wollen Sie mir jetzt genau sagen?
1. Die Überrepräsentation von Zuwanderern/ Ausländern bei Tötungsdelikten (Faktor 14) liegt auch am Anzeigeverhalten. Wenn Klaus jemanden tötet, wird das eben weniger angezeigt, als wenn Mohammed es tut.

2. Die Überrepräsentation ist bei Tötungsdelikten zwar korrekt, bei schwerer oder gefährlicher Körperverletzung (Faktor 11) aber nicht, weil hier ein verändertes Anzeigeverhalten Ausländern gegenüber zugrundeliegt.

Dabei könnte man auch das Gegenteil schlussfolgern: Da die Überrepräsentation bei Tötungsdelikten (Faktor 14), die quasi immer zur Anzeige kommen, ausgeprägter ist als bei Körperverletzungen (Faktor 11), ist bei den Körperverletzungen von einer höheren Dunkelziffern bei ausländischen/ zugewanderten Tatverdächtigen zu rechnen.

Natürlich könnte man die unterschiedliche Zusammensetzung der Populationen (jüngeres Alter und eher männliches Geschlecht bei Zuwanderern) nun untersuchen und berücksichtigen, was aber erstens bei diesem großen Faktor die Überrepräsentation auch alters- und geschlechtsstandardisiert nicht ändern würde, und was zweitens eben nichts daran ändert, dass die Zuwanderer, wie sie eben ins Land gelassen wurden, überproportional zur Kriminalität beitragen. Der Durchschnitssbürger hat ja nichts davon, ob die Ergebnisse altersstandardisiert sind oder nicht; ihn interessiert das Endergebnis.

Perdedor hat geschrieben:(03 Apr 2019, 19:51)
Das wird durchaus berücksichtigt. In der Studie wurden Opferbefragungen zur Datenerhebnung verwendet (auch nichtdeutsche Opfer). Die Beziehung zwischen Täter und Opfer floss ebenfalls in die multivarianten Modelle ein.


Die Frage ist: Welche Art von Studien werden gefördert? In der Soziologie sind es eben solche, die ein politisch korrektes Ergebnis erbringen. Die wissenschaftliche Seite ist dabei nicht so wichtig, solange die Botschaft stimmt.

Die Formulierungen in der Studie verraten, dass es den Autoren um die richtige, das heißt linke Gesinnung geht, etwa wenn von den "vermeintlich" von Zuwanderern ausgehenden Gefahren gesprochen wird (vgl. dazu meine obige Rechnung). Ich gehe davon aus, dass diese Grundhaltung die Wissenschaftlichkeit der Studie komplett in Frage stellt; es wurden ja teilweise mündliche Interviews geführt, die extrem anfällig für eine solche "Haltungswissenschaft" ist.

Selbst wenn man dem Zahlenwerk glaubt, sind die Unterschiede gering, z.B. 52% versus 39% der ausländischen und deutschen Tatverdächtigen, die angezeigt werden; d.h. ausländische Tatverdächtige würden in etwa um ein Drittel häufiger angezeigt. Dies könnte nie und nimmer die oben berechneten Faktoren erklären.

Vor allem berücksichtigen die Autoren nicht genug, dass der wesentliche Entscheidungsgrund Anzeige/ Nichtanzeige natürlich in der Beziehung von Opfer und Täter liegt: Bekannte/ Verwandte zeigt man eben weniger an als Fremde. Dass sich dies dann auch in den Staatsangehörigkeiten widerspiegelt, sollte klar sein.

Weiterhin fällt auf, dass diese Studie immer und immer wieder zitiert wird; offenbar hat sich in den 16 Jahren seit 2003 nichts Neues ergeben. Dabei wissen wir doch, dass solche Studien genau das zeigen, was die meisten Politiker und Medien hören möchten, und was auch großzügige Förderung finden würde.
Victrix causa deis placuit, sed victa Catoni
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Bielefeld09
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 3. Apr 2019, 21:20

Billie Holiday hat geschrieben:(03 Apr 2019, 21:06)

Mal eine Zwischenfrage....wie muß ich mir das unterschiedliche Anzeigeverhalten vorstellen? Dass ein Gewalt- oder Raubopfer denkt „puh, Glück gehabt, der mich gerade zu Brei schlägt ist ein Deutscher, den zeige ich nicht an“? :?:
Ich kann mir das nicht vorstellen und finde den Gedanken absurd, dass ein Opfer Herkunftsbonus geben soll. Gibt es da Studien? :?:

Es reicht aus sich als Opfer zu generieren,
Wer bitte labbbert hier so einen Dreck?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Billie Holiday
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Re: Mehr Attacken auf Menschen im öffentlichen Raum - Was tun?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 3. Apr 2019, 21:26

Bielefeld09 hat geschrieben:(03 Apr 2019, 21:20)

Es reicht aus sich als Opfer zu generieren,
Wer bitte labbbert hier so einen Dreck?


Ich versteh dich nicht. Gewaltopfer sind keine Opfer und tun nur so? Was faselst du da? Warum ist meine Zwischenfrage Dreck? Was bildest du dir eigentlich ein, du Täterfreund?
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski

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