Der Kampf gegen die Clankriminalität

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McKnee
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 07:24

Julian hat geschrieben:(15 May 2019, 23:40)

Habe ich mal wieder einen wunden Punkt berührt, weil Sie von Hetze sprechen?



Ne, ich reagiere damit nur auf deine tendenziöse und einseitigen Beiträge. Das ist wichtig für die Einordnung meiner Antworten darauf.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat oder ein Fake ist, er könnte es gesagt und wird es gedacht haben...das reicht :D
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 07:31

Julian hat geschrieben:(15 May 2019, 23:40)

Habe ich mal wieder einen wunden Punkt berührt, weil Sie von Hetze sprechen?

Sind Ihnen die von mir erwähnten Fakten etwa nicht bekannt? Lesen Sie doch bitte nach, wann die Leute, die die gegenwärtige Klankriminalität ausmachen, nach Deutschland gekommen sind. Lesen Sie nach, welche Probleme es schon damals mit der Identifkation/ mit Passdokumenten es gab.

Und jetzt brauchen Sie nur noch den Bogen zur Gegenwart spannen, in der wiederum zahlreiche Leute ohne Dokumente einreisen. Hat man irgend etwas gelernt in Deutschland - oder gibt es nichts Neues unter der Sonne?

Des weiteren können Sie sich darüber informieren, wie groß die Chance ist, in Deutschland zu verbleiben, wenn der Asylantrag abschlägig beschieden wurde. Das heißt für mich und jeden logisch Denkenden: Die Kontrolle muss an der Grenze stattfinden, denn Abschiebungen sind äußerst ineffektiv bis gar nicht durchführbar.

Sie dürfen das ruhig Hetze nennen; es ist ja üblich geworden, Leute damit mundtot machen zu wollen. Sie disqualifizieren sich dadurch aber selbst, weil ich ja nur nachweisbare Fakten genannt habe, auch wenn Ihnen diese nicht bekannt sein sollten.


Deine Fakten sind in der Darstellung nicht immer richtig. Weil mir diese bekannt sind, kann ich das feststellen.

In der Grundaussage sind deine Fakten ja belegbar. Es gibt viele Menschen, die bweußt ohne Papiere einreissen. Aber du willst hier suggerieren, dass es alle sind.

Es gibt immer wieder Fälle, bei denen man anders hätte handeln können und damit vermutlich besser. Aber genau da zeigt sich die Klugscheißerphilosophie derer, die hinterher, wenn sie alle Fakten kennen und viel Zeit hatten, sich austauschen konnten, alles besser wissen.

An deinen Fakten ist oft ein Fünkchen Realität, aber du manipulierst sie in deinem Sinne.

Ach, und mach dir keine Sorgen über meine Qualifikation. Heute um 12:30 Uhr leite ich eine Veranstaltung zu dem Thema. Kannst gerne vorbei kommen.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Trifels » Do 16. Mai 2019, 07:34

McKnee hat geschrieben:(16 May 2019, 07:24)

Ne, ich reagiere damit nur auf deine tendenziöse und einseitigen Beiträge. Das ist wichtig für die Einordnung meiner Antworten darauf.


Seit 20 Jahren bekannt. Verdreht verleugnet, schön geredet :

Info 1 :

https://rp-online.de/nrw/panorama/nrw-e ... d-38803475


Info 2 :

„Ob aus falsch verstandener politischer Korrektheit oder weil man der Auffassung war, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Damit ist jetzt Schluss.“ In dem Bericht habe man die Familiennamen der Clans abgekürzt, „weil wir niemanden stigmatisieren wollen“. Nicht jeder, der einen Clan-Namen trage, sei kriminell.


aus:

https://www.ksta.de/politik/rund-14-000 ... r-32547138

und jetzt weiter heiße Luft absondern.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 07:39

Julian hat geschrieben:(15 May 2019, 23:44)

Dann sagen Sie doch am besten dem Herrn Reul Bescheid, dass alles hemmungslos übertrieben ist und er besser wieder die Hände in den Schoß legt wie sein Vorgänger. Alles in Ordnung, es gibt nichts zu sehen, gehen Sie weiter!


Nein, er hat nicht übertrieben. Aber er reduziert es nicht allein auf die Zahlen. Das Lagebild wird übrigens vom LKA veröffentlicht.

Problematisch ist wieder einmal deine INterpretation und deine Reaktion, wenn man dich damit konfrontiert.

Für die Opfer des Klankriminellen in Berlin hatten Sie ja auch nur Unverständnis, ja, ich würde sagen: Spott übrig.


An dieser Stelle solltest du allerdings beginnen, deine Worte zu überdenken, bevor du sie veröffentlichst. Ich würde es nach diesem Übergriff für angemessen halten, dass du sie belegst.

Ich habe für jedes Opfer Verständnis!
Ich werde niemals ein Opfer verspotten!

Im offensichtlichen Gegensatz zu dir habe ich immer wieder Kontakt mit diesen Menschen und helfe ihnen ohne dabei auf ihre Hautfarbe oder Herkunft zu achten. Und du? Wann hat dich letztmalig einer dieser Menschen mitten in der Nacht angerufen?
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 07:41

Trifels hat geschrieben:(16 May 2019, 07:34)

Seit 20 Jahren bekannt. Verdreht verleugnet, schön geredet :

Info 1 :

https://rp-online.de/nrw/panorama/nrw-e ... d-38803475


Info 2 :



aus:

https://www.ksta.de/politik/rund-14-000 ... r-32547138

und jetzt weiter heiße Luft absondern.


Sprich einfach in vollständigen und verständlichen Sätzen, dann trete ich gerne in einen Dialog ein.

PS
ich empfehle dir, meine Beiträge zu lesen, bevor du hier meine Person kommentierst. Du liegst Lichtjahre neben der Spur. Ja, auch der!

Nur ein Beispiel:

Wiederholt und wirklich wiederholt und fast ständig weise ich auf die jahrzehntelange Ignoranz hin, weise ich darauf hin, dass aus gesellschaftpolitischen Gründen das Thema bewußt mißachtet wurde. Und jetzt kommst du mit so einem schlauen Spruch und deinen Telegrammvorhalten her?!
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Cobra9 » Do 16. Mai 2019, 11:25

McKnee hat geschrieben:(16 May 2019, 07:41)

Sprich einfach in vollständigen und verständlichen Sätzen, dann trete ich gerne in einen Dialog ein.

PS
ich empfehle dir, meine Beiträge zu lesen, bevor du hier meine Person kommentierst. Du liegst Lichtjahre neben der Spur. Ja, auch der!

Nur ein Beispiel:

Wiederholt und wirklich wiederholt und fast ständig weise ich auf die jahrzehntelange Ignoranz hin, weise ich darauf hin, dass aus gesellschaftpolitischen Gründen das Thema bewußt mißachtet wurde. Und jetzt kommst du mit so einem schlauen Spruch und deinen Telegrammvorhalten her?!



Ich gebe Dir Recht. Die Clans sind die Folge von mindestens 20 Jahren falscher Politik. Oder dem Wegsehen der Politik.

Die Behörden müssten vernetzt werden für Datenabgleiche und eine enge Zusammenarbeit sollte stattfinden. Vom Arbeitsamt/Jobcenter übers Finanzamt bis zum Jugendamt und der Polizei.

Ich glaube außerdem nur mit Druck wird man was erreichen. Wo möglich sollte man stören, unbequem werden. Mir ist klar das dafür Personal fehlt und der gesetzliche Rahmen teilweise.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 16. Mai 2019, 15:03

Cobra9 hat geschrieben:(16 May 2019, 11:25)

Ich gebe Dir Recht. Die Clans sind die Folge von mindestens 20 Jahren falscher Politik. Oder dem Wegsehen der Politik.

Die Behörden müssten vernetzt werden für Datenabgleiche und eine enge Zusammenarbeit sollte stattfinden. Vom Arbeitsamt/Jobcenter übers Finanzamt bis zum Jugendamt und der Polizei.

Ich glaube außerdem nur mit Druck wird man was erreichen. Wo möglich sollte man stören, unbequem werden. Mir ist klar das dafür Personal fehlt und der gesetzliche Rahmen teilweise.


Es ist ein generelles Problem dass die Behörden in Sachen Digitalisierung in den 80ern stehen geblieben sind wo Vernetzung etwas war womit sich nur picklige Nerds beschäftigten.
Es ist aber auch so dass man schon seit geraumer Zeit die Clankriminalität ins Visier genommen hat. Aber erst durch eine europaweite Vernetzung wird dies wirklich erforlgreich werden. Das Problem sind ja nicht nur die Clans. Auch die Tatsache dass die italienischen Mafia-Organisationen Deutschland nahezu ungestört als Rückzugsraum nutzen ist ja so ein Problem. Oder die Raubzüge von osteuropäischen Autodieben und Einbrecherbanden.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon relativ » Do 16. Mai 2019, 15:23

Cobra9 hat geschrieben:(16 May 2019, 11:25)

Ich gebe Dir Recht. Die Clans sind die Folge von mindestens 20 Jahren falscher Politik. Oder dem Wegsehen der Politik.
Auch aber nicht nur. Aus der damaligen Sicht wollte man eben keine Einwanderung, sondern nur Aushilfsarbeiter. Intergaartion stand nicht auf der Agenda. Da war jeder selbst für Verantwortlich. Einige schafften dies ganz gut aandere eben nicht, je nach Charakter, Umfeld und Willen. Integrations Unwille von der einen Seite und Gleichgültigkeit von der anderen Seite haben solche Strukturen die wir jetzt sehen begünstigt. Natürlich wurde dieses Problem viel zu lange ignoriert, ich hoffe es ist nicht zu spät diese Mafiastrukturen aufzubrechen und zu vernichten

Die Behörden müssten vernetzt werden für Datenabgleiche und eine enge Zusammenarbeit sollte stattfinden. Vom Arbeitsamt/Jobcenter übers Finanzamt bis zum Jugendamt und der Polizei.
Ja allerdings, die Polizei muss für den Schutz der Demokratie wieder mehr Mittel bereit gestellt bekommen. Dazu gehören auch gut bezahlte und vor allem gut ausgebildete Beamte.

Ich glaube außerdem nur mit Druck wird man was erreichen. Wo möglich sollte man stören, unbequem werden. Mir ist klar das dafür Personal fehlt und der gesetzliche Rahmen teilweise.
Druck und vor allem bei denen die noch nicht ganz verdorben sind, Alternativen aufzeigen.
Das Clan und Mafia Problem in Deutschland muss jetzt mal wirklich Priorität haben, denn ich befürchte da gibt in einigen Städten und Regionen zu viele solcher Strukturen.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 17:19

Cobra9 hat geschrieben:(16 May 2019, 11:25)

Ich gebe Dir Recht. Die Clans sind die Folge von mindestens 20 Jahren falscher Politik. Oder dem Wegsehen der Politik.

Die Behörden müssten vernetzt werden für Datenabgleiche und eine enge Zusammenarbeit sollte stattfinden. Vom Arbeitsamt/Jobcenter übers Finanzamt bis zum Jugendamt und der Polizei.

Ich glaube außerdem nur mit Druck wird man was erreichen. Wo möglich sollte man stören, unbequem werden. Mir ist klar das dafür Personal fehlt und der gesetzliche Rahmen teilweise.


Vor vielem steht der Datenschutz, inkl. eines unnötig überzogenem Verständnisses.

Fakt ist, dass wir diese Vernetzung bereits seit Jahren praktizieren. Fakt ist auch, dass wir damit regelmäßig erfolgreich sind. Fakt ist ebenfalls, dass darüber eher weniger berichtet wird, u.a. weil wir damit nicht hausieren gehen (was vielleicht falsch ist). Fakt ist ebenfalls, wenn wir nicht am Ball geblieben wären, würden sich keine positiven Effekte einstellen, wie dies gerade der Fall ist.

Es ist aber erst seit kurzer Zeit überhaupt erst möglich das so zu kommunizieren und nun stellt sich Politik und stellen sich die Medien gerne hin und beglücken uns mit Ratschlägen und manch einer mit Vorwürfen über Versäumnisse, die er selber mit zu verantworten hat.
Zuletzt geändert von McKnee am Do 16. Mai 2019, 19:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 17:19

Alter Stubentiger hat geschrieben:(16 May 2019, 15:03)

Es ist ein generelles Problem dass die Behörden in Sachen Digitalisierung in den 80ern stehen geblieben sind wo Vernetzung etwas war womit sich nur picklige Nerds beschäftigten.
Es ist aber auch so dass man schon seit geraumer Zeit die Clankriminalität ins Visier genommen hat. Aber erst durch eine europaweite Vernetzung wird dies wirklich erforlgreich werden. Das Problem sind ja nicht nur die Clans. Auch die Tatsache dass die italienischen Mafia-Organisationen Deutschland nahezu ungestört als Rückzugsraum nutzen ist ja so ein Problem. Oder die Raubzüge von osteuropäischen Autodieben und Einbrecherbanden.


Vernetzung heißt auch sprechen, sich austauschen und dafür brauche ich keine Nerds.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 17:20

relativ hat geschrieben:(16 May 2019, 15:23)

Aus der damaligen Sicht wollte man eben keine Einwanderung, sondern nur Aushilfsarbeiter. .


Nein, es waren "libanesische" Flüchtlinge.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 16. Mai 2019, 17:56

McKnee hat geschrieben:(16 May 2019, 17:19)

Vernetzung heißt auch sprechen, sich austauschen und dafür brauche ich keine Nerds.


Lies den Satz nochmal. Das war eine Reminiszenz an die digitale Welt der 80er. Diese Welt sollte Geschichte sein. Auf den Amtsstuben lebt sie aber munter weiter. Da gibts oft keine Digitalisierung und Vernetzung.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Cobra9 » Do 16. Mai 2019, 17:57

Alter Stubentiger hat geschrieben:(16 May 2019, 15:03)

Es ist ein generelles Problem dass die Behörden in Sachen Digitalisierung in den 80ern stehen geblieben sind wo Vernetzung etwas war womit sich nur picklige Nerds beschäftigten.
Es ist aber auch so dass man schon seit geraumer Zeit die Clankriminalität ins Visier genommen hat. Aber erst durch eine europaweite Vernetzung wird dies wirklich erforlgreich werden. Das Problem sind ja nicht nur die Clans. Auch die Tatsache dass die italienischen Mafia-Organisationen Deutschland nahezu ungestört als Rückzugsraum nutzen ist ja so ein Problem. Oder die Raubzüge von osteuropäischen Autodieben und Einbrecherbanden.



Ich weiss nicht wirklich wie gut bundesweit die Digitalisierung von Behörden gediehen ist. Aber die Behörden,sogar die Bundeswehr, haben mittlerweile brauchbares Personal. Beim Manöver vor 3 Wochen strahlte mich so ei Kücken mit Laptop an :p


Ich vertrete den Standpunkt das Behörden bundesweit, eher die komplette EU miteinander vernetzt sein sollten.
Der Datenschutz ist ein Problem dabei, neben anderen Regeln. Klar sind nicht nur die Clans ein Problem. Das organisierte Verbrechen an sich muss gezielter bekämpft werden. Aber die Mafia muss man anders angehen als die Clans. Bei den Clans ist es bsp. unmöglich Insider einzuschleusen.



Allerdings seh ich einige Erfolge. Mit den Polen und Tschechen klappt es schon ganz vernünftig gegen Autobanden, Einbrecher.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 16. Mai 2019, 18:01

Cobra9 hat geschrieben:(16 May 2019, 17:57)

Ich weiss nicht wirklich wie gut bundesweit die Digitalisierung von Behörden gediehen ist. Aber die Behörden,sogar die Bundeswehr, haben mittlerweile brauchbares Personal. Beim Manöver vor 3 Wochen strahlte mich so ei Kücken mit Laptop an :p


Ich vertrete den Standpunkt das Behörden bundesweit, eher die komplette EU miteinander vernetzt sein sollten.
Der Datenschutz ist ein Problem dabei, neben anderen Regeln. Klar sind nicht nur die Clans ein Problem. Das organisierte Verbrechen an sich muss gezielter bekämpft werden. Aber die Mafia muss man anders angehen als die Clans. Bei den Clans ist es bsp. unmöglich Insider einzuschleusen.



Allerdings seh ich einige Erfolge. Mit den Polen und Tschechen klappt es schon ganz vernünftig gegen Autobanden, Einbrecher.


Ja die tun schon was. Aber wenn man sieht wie Vernetzung bei den I-Net Konzernen funktioniert und dann für eine Baubewilligung von Pontius zu Pilatius rennt ahnt man wie wenig vernetzt man in D. ist
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 18:03

Alter Stubentiger hat geschrieben:(16 May 2019, 17:56)

Lies den Satz nochmal. Das war eine Reminiszenz an die digitale Welt der 80er. Diese Welt sollte Geschichte sein. Auf den Amtsstuben lebt sie aber munter weiter. Da gibts oft keine Digitalisierung und Vernetzung.


Ok, wir leben - trotz aller IT-Sünden - in vielen Behörden durchaus nahe der Gegenwart. So schlimm ist es nicht mehr.

Darum ja mein Hinweis, dass Vernetzung mehr als nur digitale Netzwerke bedeutet.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Cobra9 » Do 16. Mai 2019, 18:05

Relativ

Auch aber nicht nur. Aus der damaligen Sicht wollte man eben keine Einwanderung, sondern nur Aushilfsarbeiter. Intergaartion stand nicht auf der Agenda. Da war jeder selbst für Verantwortlich. Einige schafften dies ganz gut aandere eben nicht, je nach Charakter, Umfeld und Willen. Integrations Unwille von der einen Seite und Gleichgültigkeit von der anderen Seite haben solche Strukturen die wir jetzt sehen begünstigt. Natürlich wurde dieses Problem viel zu lange ignoriert, ich hoffe es ist nicht zu spät diese Mafiastrukturen aufzubrechen und zu vernichten


Gebe Dir recht das auch politische Fehler gemacht wurden Gravierende wie man feststellen durfte. Man hat viel zu lange gepennt.


Ich glaube nicht das es zu spät ist um die Clans wenigstens einzudämmen. Man muss nur genügend Mittel und Entschlossenheit aufbringen.



Ja allerdings, die Polizei muss für den Schutz der Demokratie wieder mehr Mittel bereit gestellt bekommen. Dazu gehören auch gut bezahlte und vor allem gut ausgebildete Beamte.

Druck und vor allem bei denen die noch nicht ganz verdorben sind, Alternativen aufzeigen.
Das Clan und Mafia Problem in Deutschland muss jetzt mal wirklich Priorität haben, denn ich befürchte da gibt in einigen Städten und Regionen zu viele solcher Strukturen.


Die Polizei muss mehr gutes Personal bekommen. Dazu auch die Grundlage effektiv zu arbeiten. Beispielsweise müsste es eine Task Force geben behördenübergreifend.

Oder einige Ausnahmen beim.Datenschutz usw.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Cobra9 » Do 16. Mai 2019, 18:15

McKnee hat geschrieben:(16 May 2019, 17:19)

Vor vielem steht der Datenschutz, inkl. des einem unnötig überzogenem Verständnis.

Fakt ist, dass wir diese Vernetzung bereits seit Jahren praktizieren. Fakt ist auch, dass wir damit regelmäßig erfolgreich sind. Fakt ist ebenfalls, dass darüber eher weniger berichtet wird, u.a. weil wir damit nicht hausieren gehen (was vielleicht falsch ist). Fakt ist ebenfalls, wenn wir nicht am Ball geblieben wären, würden sich keine positiven Effekte einstellen, wie dies gerade der Fall ist.

Es ist aber erst seit kurzer Zeit überhaupt erst möglich das so zu kommunizieren und nun stellt sich Politik und stellen sich die Medien gerne hin und beglücken uns mit Ratschlägen und manch einer mit Vorwürfen über Versäumnisse, die er selber mit zu verantworten hat.



Ich will gar nicht auf Behörden einprügeln weil ich weiß wie kompliziert es sein kann. Personal, Ausrüstung, Budget, Gesetze die Beachtung finden müssen uvm. machen es nicht einfach.

Beim Personal spreche ich davon das es zu wenige Spezialisten gibt um einfach auch der Menge an Fällen gerecht zu werden. Fängt an bei zu wenigen Kripo/LKA/ BKA Beamten und geht bis zu wenigen Staatsanwälten.

Egal wie sich vorhandene Kräfte abstrampeln, es bleiben Lücken. Geht ja nach Ermittlungen in der Justiz weiter. Es fehlen Richter. Ausrüstung war es früher so das das man immer etwas hinterher war und nicht alles was man braucht bekommen hat.

Bei einigen Verdächtigen sollte man Regeln weiter auslegen dürfen.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Trifels » Do 16. Mai 2019, 18:16

relativ hat geschrieben:(16 May 2019, 15:23)

Auch aber nicht nur. Aus der damaligen Sicht wollte man eben keine Einwanderung, sondern nur Aushilfsarbeiter. Intergaartion stand nicht auf der Agenda. Da war jeder selbst für Verantwortlich. Einige schafften dies ganz gut aandere eben nicht, je nach Charakter, Umfeld und Willen. Integrations Unwille von der einen Seite und Gleichgültigkeit von der anderen Seite haben solche Strukturen die wir jetzt sehen begünstigt. Natürlich wurde dieses Problem viel zu lange ignoriert, ich hoffe es ist nicht zu spät diese Mafiastrukturen aufzubrechen und zu vernichten

Ja allerdings, die Polizei muss für den Schutz der Demokratie wieder mehr Mittel bereit gestellt bekommen. Dazu gehören auch gut bezahlte und vor allem gut ausgebildete Beamte.

Druck und vor allem bei denen die noch nicht ganz verdorben sind, Alternativen aufzeigen.
Das Clan und Mafia Problem in Deutschland muss jetzt mal wirklich Priorität haben, denn ich befürchte da gibt in einigen Städten und Regionen zu viele solcher Strukturen.


Nicht nur relativ, sondern real.

Info 1 :

Irgendwann sieht man den Berliner Innensenator Andreas Geisel im Bild, der davon spricht, dass man zu lange weggeschaut habe. Deshalb hätten sich kriminelle Strukturen gebildet, die glaubten, sich nicht an Regeln halten zu müssen. "In dieser Stadt gelten aber Regeln" fügt er fast trotzig hinzu. Es spricht für Geisel, dass er es nicht länger hinnehmen will, dass arabische Familienclans glauben, ihnen gehöre der Kiez. Wäre der Innensenator ehrlich, hätte er allerdings hinzugefügt, dass sich der Begriff "zu lange" auf einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten bezieht. So lange schaut man in Berlin nämlich schon zu.

aus :

https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 67758.html

Vermögen abschöpfen, Strohmanngeschäfte strafrechtlich belegen, betreuende Bankmitarbeiter (ver)haften lassen , RAe / Stb Zulassungen ( Kammerregelunge schärfer ziehen, Eröffnung Ermittlungen dann Berufssverbot temporärr einsetzen ) ggf. Beihilfe zur Straftat = Zulassung entziehen,

Info 2

als Ansatz :

https://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann

https://dejure.org/gesetze/BRAO/14.html

etc

alles Schaumschläge aus den Kisten bisher.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 19:11

Cobra9 hat geschrieben:(16 May 2019, 18:05)

Beispielsweise müsste es eine Task Force geben behördenübergreifend.



Bitte nicht zu laut solche Vorschläge aussprechen.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 19:21

Cobra9 hat geschrieben:(16 May 2019, 18:15)

Bei einigen Verdächtigen sollte man Regeln weiter auslegen dürfen.


Wir haben kein Personenrecht.

Was du beschrieben hast, trifft ein Teilen zu. Was Spezailisten angeht, so haben wir genug. Denen stellt man leider nur zu wenig Personal an die Seite, um die notwendigen Dinge umzusetzen.

Auch wenn es einige nicht mehr hören können. Auch mit der Clankriminalität hat diese Gesellschaft bekommen, worum sie gebettelt hat. Es werden Fehler bei den zuständigen Behörden gemacht und sie sind in der Pflicht. Politik kümmert sich zu wenig um seine Hauptaufgabe, die Gesetzgebung und verschwendet Zeit damit, die Exekutive zu gängeln und zu belehren.

Aber, das alles ist ein Gesamtgesellschaftliches Problem. Und ist JEDER mit verantwortlich, weil er mit für den "Mainstream" verantwortlich ist, der effektive Bekämpfungsstrategien lange verhindert oder zumindest erheblich erschwert hat. Ich höre von dieser Seite aber nur großes Gejammer und kein selbstkritisches Wort.

Nach der Veröffentlichung des Lagebildes Clankriminalität NRW habe ich heute morgen im RAdio einige Rreaktionen vernommen. Eine typische der Medienleute, die das Versagen, das Wegesehen, die Überforderung der Behörden beklagt haben und ... muss gestern als Kommentar in den ÖR gekommen sein, eine Ausnahme! Dabei wurde die Mitverantwortung der Medien angesprochen. Leider gibt es zu wenige selbstkritische Stimmen. Und ich gebe gerne zu, auch mir fällt es schwer ein bestimmtes Maß an Selbstkritik zu überschreiten.
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