Der Kampf gegen die Clankriminalität

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Teeernte
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Teeernte » Do 7. Mär 2019, 16:45

Dampflok94 hat geschrieben:(07 Mar 2019, 15:48)

Was verstehst Du darunter? Gegenden in denen alle paar Monate ein Portemonnaie geklaut wird? Dann gibt es beliebig viele. Oder Orten an denen Du mit 100%iger Sicherheit Opfer eines Raubüberfall wirst? Dann gibt es keine.

Es gibt wie gesagt Orte, an denen ich mich zu gewissen Zeiten aufhalten möchte, weil die Wahrscheinlichkeit dort Opfer eines Verbrechens zu werden höher ist als im Durchschnitt. Wenn Du die als No-Go-Areas bezeichnest, dann gibt es so etwas. Aber die gibt es eben seit Jahrzehnten. Da war von irgendwelchen Clans noch keine Rede. Und um die geht es ja hier.


Gegenden, in die sich Anwohner oder Polizisten nicht mehr hineintrauen - gibt es sie in Deutschland? Ja, sagt die Kanzlerin. Die Debatte um rechtsfreie Räume, sogenannte "No-Go-Areas", wird kontrovers diskutiert.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Dampflok94 » Do 7. Mär 2019, 18:40

Dann weiß ich jetzt immerhin schon mal, daß mein Beusselkiez wirklich keine No-Go-Area ist. Da traut sich die Polizei noch hin. :)
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Uffhausen » Do 7. Mär 2019, 21:11

jack000 hat geschrieben:(06 Mar 2019, 10:34)
Wieder mal die Ideologen mit ihrem erhobenen Zeigefinger die einem gerne vorschreiben, was nur sein darf. Inzwischen aber stehen wir nun vor den Trümmern dieses Gesülzes und es muss das Ziel sein, solche Ideologen grundsätzlich zum Schweigen zu bringen, bzw. deren Anliegen keinerlei Bedeutung mehr zukommen zu lassen (Auch im Bezug auf dessen was schon seit ein paar Jahren in den Startlöchern steht)!

Und welchen konkreten Nutzen hätte es im Kampf gegen die Clankriminalität in D, wenn ein paar offizielle Wichtigtuer einen Maulkorb verpasst bekommen? :?:
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon PoliticalCommentator » Sa 9. Mär 2019, 19:47

Dampflok94 hat geschrieben:(07 Mar 2019, 15:48)

Was verstehst Du darunter? Gegenden in denen alle paar Monate ein Portemonnaie geklaut wird? Dann gibt es beliebig viele. Oder Orten an denen Du mit 100%iger Sicherheit Opfer eines Raubüberfall wirst? Dann gibt es keine.

Es gibt wie gesagt Orte, an denen ich mich zu gewissen Zeiten aufhalten möchte, weil die Wahrscheinlichkeit dort Opfer eines Verbrechens zu werden höher ist als im Durchschnitt. Wenn Du die als No-Go-Areas bezeichnest, dann gibt es so etwas. Aber die gibt es eben seit Jahrzehnten. Da war von irgendwelchen Clans noch keine Rede. Und um die geht es ja hier.


Es geht meines Erachtens bei der Diskussion um "No-GoAreas" weniger darum, mit welcher Wahrscheinlichkeit mann/frau dort Opfer einer Straftat wird. Vielmehr geht es darum, ob an bestimmten Orten das Gewaltmonopol des Staates noch uneingeschränkt durchgesetzt werden kann oder nicht. Zu so genannten No-Go-Areas zählen daher auch Orte wie z.B. Die Rote Flora in Hamburg. Durchsetzen des Gewaltmonopols bedeutet dabei nicht Anwendung von Gewalt, sondern die Durchsetzung staatlicher Maßnahmen (Gaststättenkontrollen, Lebensmittelkontrollen, Bekämpfung der Schwarzarbeit, Verkehrskontrollen etc.) nötigenfalls auch mit Zwang.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Dampflok94 » So 10. Mär 2019, 10:48

PoliticalCommentator hat geschrieben:(09 Mar 2019, 19:47)

Es geht meines Erachtens bei der Diskussion um "No-GoAreas" weniger darum, mit welcher Wahrscheinlichkeit mann/frau dort Opfer einer Straftat wird. Vielmehr geht es darum, ob an bestimmten Orten das Gewaltmonopol des Staates noch uneingeschränkt durchgesetzt werden kann oder nicht. Zu so genannten No-Go-Areas zählen daher auch Orte wie z.B. Die Rote Flora in Hamburg. Durchsetzen des Gewaltmonopols bedeutet dabei nicht Anwendung von Gewalt, sondern die Durchsetzung staatlicher Maßnahmen (Gaststättenkontrollen, Lebensmittelkontrollen, Bekämpfung der Schwarzarbeit, Verkehrskontrollen etc.) nötigenfalls auch mit Zwang.

Eine interessante Definition, die durchaus was für sich hat. Aber glaubst Du wirklich wenn die Leute den Begriff No-Go-Area hören, denken sie an Zonen in denen man frohgemut im Parkverbot stehen kann und als Wirt jegliche Hygiene vermissen lassen kann und Schwarzarbeiter beschäftigen kann? Weil sich der Staat da nicht hin traut? Das glaube ich nicht. Das würde den gemeinen Bürger eher wenig stören.

Ich würde sagen, die von dir geschilderten Dinge sind der Beginn zur Entwicklung einer No-Go-Area.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon PoliticalCommentator » So 10. Mär 2019, 15:32

Man sollte da meines Erachtens zwei Arten von Orten voneinander unterscheiden. Sekundär ist es dann, ob man diese nun no-go-areas nennt oder anders.

1. Orte, an denen Menschen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, selbst Opfer einer Straftat zu werden bzw. Orte, an denen Menschen sich unsicher fühlen und glauben, dass dort mehr passiert als anderswo.

2. Orte, an denen Vertreter des Staates (Polizei, Ordnungsamt, Gewerbeaufsicht, Gerichtsvollzieher, Rettungsdienst, Feuerwehr etc.) einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, dass Betroffene sich rechtmäßigen Maßnahmen widersetzen.

Zu 1: Beispiele hierfür sind U-Bahn Stationen, S-Bahn Stationen, Vergnügungsviertel, Bahnhofsbereiche. An solchen Orten ist es aber bis auf wenige Ausnahmen z.B. für die Polizei jederzeit möglich, die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um Beschuldigte zu ermitteln und Zeugen zu befragen.

Zu 2: Beispiele hierfür sind bestimmte Straßenzüge oder Häuserzeilen, in denen z.B. Familienclans oder andere gesellschaftliche Gruppen die Art und Weise des Zusammenlebens bestimmen und regelmäßig auch mit Gewalt durchsetzen. An solchen Orten steigt das Risiko z.B. für die Polizei, dass Standardsituationen wie z.B. die Ahndung einer Verkehrsordnungswidrigkeit schlagartig eskalieren, im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Ruder laufen und in Widerstandshandlungen, Körperverletzungsdelikten mit einer großen Anzahl von beteiligten Personen enden.
Otto Normalverbraucher mit oder ohne Migrationshintergrund kann sich jedoch durchaus an diesen Orten aufhalten, um dort z.B. etwas zu kaufen oder zu verzehren.
Clan-Mitglieder, die an diesen Orten z.B. der Polizei das Gewaltmonopol streitig machen und bestimmen wollen, wer dort was machen darf, haben regelmäßig nämlich gar kein Interesse daran, dass ständig vor ihren Läden, Cafés und Shisha Lounges Menschen Opfer von Straftaten werden. Halsketten- oder Handtaschenräuber stören nur die wirklich lukrativen geschäftlichen Aktivitäten.

Fazit: in von Clans dominierten Straßenzügen kann man/frau sich ganz beruhigt einen Döner schmecken lassen. Dagegen sollten Polizeibeamte den auf einem Behindertenparkplatz vor dem Döner Imbiss parkenden Mercedes AMG nur mit Unterstützung weiterer Streifenwagen abschleppen lasen und sich dann für den Rest der Schicht besser auch nichts anderes mehr vornehmen.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon jack000 » Di 26. Mär 2019, 22:18

Ein Bericht/Film vom ÖR zum Thema:
Die Macht der Clans
Die Dokumentation zum Spielfilm „Gegen die Angst“

https://www.zdf.de/dokumentation/dokume ... Nc7Dt8WWts

Hinweis: Es waren mal Vorurteile und Rassismus wenn man diese Strukturen anmerkte ...

Unser Rechtsstaat hat dem nichts Wirkungsvolles entgegen zu setzen!

=> Man muss denen sofort alle Vermögen (Geld, Haus, Auto, etc..) wegnehmen
=> Man muss die sofort langfristig wegsperren
=> Die hätten hier niemals herkommen dürfen
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Richter lässt Anklage fallen wegen Angst vor Gewalt

Beitragvon jack000 » Mi 27. Mär 2019, 12:28

Chef des Al-Zein-Clans kam um Prozess herum, weil Richter Randale im Saal fürchtete

Bilal H. rastete aus: „Schlampe“, herrschte er die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes in der Essener City laut Polizeiprotokoll an. Während der bullige Mann auf die Frau zustürmte und zum Faustschlag ausholte, schob er noch zahlreiche schlimmere Beschimpfungen hinterher.

In letzter Sekunde stellten sich Kollegen der städtischen Mitarbeiterin dazwischen, um den tobenden Angreifer zu bremsen: Bilal H., vielfach vorbestraft, Mitglied des berühmt-berüchtigten Al-Zein-Clans. Der verängstigten und zitternden Frau schickte er den Ermittlungen zufolge noch einige Flüche hinterher: „Verpiss dich, wenn ich dich hier noch mal treffe, schlag ich Dich kaputt.“ Einem Polizisten in Zivil, der zufällig vor Ort war, ging der Berufsverbrecher noch an den Kragen, weil der die Szene per Handy gefilmt hatte. Bilal H., Spitzname „Pumpgun Bilal“, weil er seinen Vater einmal mit einer derartigen Flinte bedroht hat, ließ keinen Zweifel daran, wer seiner Meinung nach in dem Essener Viertel das Sagen hat: der Clan.

Der Grund für den Ausraster: Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatte eine Spielhalle in der Essener Innenstadt kontrolliert und dabei H. mit seinem kleinen Sohn angetroffen. Kinder dürfen nicht in die Räume, mahnte die Frau vom Amt. Kaum gesagt, eskalierte die Situation umgehend.

Vor Gericht verantworten musste der Angreifer sich deshalb aber nicht. Denn bei der Essener Justiz ist der wuchtige Schläger gefürchtet. In einem Vermerk plädierte ein Amtsrichter dafür, die Anklagen in der Spielhallen-Sache und weiteren Fällen von Beleidigung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und vorsätzlicher Körperverletzung nicht zu verhandeln.

Prozess zu gefährlich?
Zu hoch erschien ihm das Sicherheits-Risiko durch Tumulte seitens des Angeklagten und seiner Familie im Gerichtssaal. Im Falle eines Prozesses seien wohl ein Dutzend Justizwachtmeister nebst Polizeiaufgebot nötig, „um eventuelle bedrohliche Situationen zum Nachteil der geladenen Zeugen, der Vertreterin der Staatsanwaltschaft oder auch des Gerichts zu unterbinden.“ Bilal H. kam deshalb mit einem Strafbefehl über siebeneinhalb Monate auf Bewährung davon. In einem anderen Fall hatte er zuvor eine Geldbuße von 1800 Euro erhalten, die er aber jahrelang schuldig blieb. Offiziell lebt Al-Zein von Hartz-IV-Einkünften. Tatsächlich aber soll er sich nach der Einschätzung von Ermittlern durch Straftaten finanzieren, etwa durch Diebstahl und Hehlerei. Sein Vorstrafenregister enthält mehr als ein Dutzend Einträge von Jugend an: unerlaubter Waffenbesitz, Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung.

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... lhqkuvrbmQ

Es ist wirklich nicht zu fassen. Langsam geht hier alles vor die Hunde! Hier im Forum wurde schon gesagt:"Für sowas haben wir eine funktionierende Justiz" => Einen Scheißdreck haben wir! Es ist deutlich zu sehen, wie die Justiz an solchen Fällen kapituliert. Je gewalttätiger, asozialer und krimineller man ist, desto eher kann man seine Belange durchsetzen.
=> Wie kann sowas vermieden werden?
=> Wie kann der Staat die Staatsgewalt wieder vom Gewalttäter zurückbekommen?
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Re: Richter lässt Anklage fallen wegen Angst vor Gewalt

Beitragvon Wolverine » Mi 27. Mär 2019, 13:18

jack000 hat geschrieben:(27 Mar 2019, 12:28)

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... lhqkuvrbmQ

Es ist wirklich nicht zu fassen. Langsam geht hier alles vor die Hunde! Hier im Forum wurde schon gesagt:"Für sowas haben wir eine funktionierende Justiz" => Einen Scheißdreck haben wir! Es ist deutlich zu sehen, wie die Justiz an solchen Fällen kapituliert. Je gewalttätiger, asozialer und krimineller man ist, desto eher kann man seine Belange durchsetzen.
=> Wie kann sowas vermieden werden?
=> Wie kann der Staat die Staatsgewalt wieder vom Gewalttäter zurückbekommen?


Ich kann Dir nur beipflichten. Wenn es nicht anders geht muss man halt die Gesetze so ändern, dass man Maßnahmen ergreifen kann. Wirkungsvolle Maßnahmen wie z.B. die Beschlagnahme von Gütern deren Finanzierung nicht lückenlos nachgewiesen wird. Kinder aus solchen Familien nehmen wäre die nächste Stufe, um zu verhindern, dass dort die nächste Generation heranwächst. Dazu bedarf es aber an dieser Stelle eines starken Staates.
If Israel were to put down its arms there would be no more Israel.
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Re: Richter lässt Anklage fallen wegen Angst vor Gewalt

Beitragvon McKnee » Mi 27. Mär 2019, 14:47

jack000 hat geschrieben:(27 Mar 2019, 12:28)

=> Wie kann sowas vermieden werden?
=> Wie kann der Staat die Staatsgewalt wieder vom Gewalttäter zurückbekommen?


Falsches Signal. Wir unterstützen die Gerichte in solchen Fällen angemessen und gehen vor allem bei solchen Übergriffen gegen Mitarbeiter anderer Behörden konsequent vor.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

.....er wusste es :D
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Trifels » Mi 27. Mär 2019, 15:39

Denkanstoß. Gesicherte Quelle/Info -> take it or leave it.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Jekyll » Mi 27. Mär 2019, 22:10

Der deutschen Justiz fehlen die Eier.
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Jekyll » Mi 27. Mär 2019, 22:12

Das wissen die Clans natürlich auch und machen sich entsprechend breit und gemütlich.
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 27. Mär 2019, 22:37

Jekyll hat geschrieben:(27 Mar 2019, 22:12)

Das wissen die Clans natürlich auch und machen sich entsprechend breit und gemütlich.


Das nutzen ja nicht nur Arabisches Großclans sondern auch die Rockerbanden aus
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Mi 27. Mär 2019, 22:42

Alpha Centauri hat geschrieben:(27 Mar 2019, 22:37)

Das nutzen ja nicht nur Arabisches Großclans sondern auch die Rockerbanden aus


Nur, dass man beiden schon länger auf den Füßen steht und sie Mühe haben, ihr Gesicht zu wahren.

Als problematisch sehe da Filme auf ZDF mit anschließenden Reportagen. Oder gar Bleibtreu´ sche (keine Sorge, nicht der Moderatorin) Kunstwerke, die wie andere auch zur Verharmlosung neigen.

Es geschieht viel. Leider kommen solche richterlichen Entscheidungen dazwischen und werden auch noch groß publiziert.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon lila-filzhut » Mo 15. Apr 2019, 23:58

Alles im Griff!

https://rp-online.de/nrw/panorama/bocho ... d-38123271
In Bocholt soll es am Samstag zu einer Auseinandersetzung zwischen der Polizei und einer großen Gruppe gekommen sein. Nach Angaben der Polizei wurden die Beamten von mehr als 200 Beteiligten umringt und bedroht.



https://www.n-tv.de/regionales/nordrhei ... 65462.html
Neue kriminelle Clans wollen in NRW Fuß fassen. Das beobachten die Sicherheitsbehörden gerade im Rauschgifthandel. Darunter seien auch etliche Männer mit Kriegserfahrungen in Syrien oder dem Irak.


Wurden diese Clans zu wenig integriert?
Buchtipp:
Feindbild weiße Männer: Der rassistische Sexismus der identitätspolitischen Linken
https://www.amazon.de/dp/B07X8JT28Y

Gratis:
Lexikon der feministischen Irrtümer
https://www.amazon.de/dp/B082T14GH7
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Lamasshu » Do 18. Apr 2019, 21:39



Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hält deutlich mehr Ermittler mit dem Fokus auf Clankriminalität für nötig. Allein im Ruhrgebiet seien dafür rund 150 zusätzliche Kriminalisten erforderlich, sagte NRW-Landeschef Sebastian Fiedler am Freitag. Die Behörden gingen in ganz NRW von rund 100 kriminellen Familienclans aus. In den Jahren 2016 bis 2018 seien etwa 14 000 Straftaten durch 6000 Tatverdächtige ermittelt worden, die dem Clanmilieu zugeordnet würden. Und dies sei nur das "Hellfeld", also die amtlich registrierten Straftaten.

https://www.n-tv.de/regionales/nordrhei ... 65462.html

Absolut. Schuld ist sicher die deutsche Mehrheitsgesellschaft, die diese Clans nie integriert hat und deswegen mussten sie ja quasi, also aus der Not heraus, kriminell werden.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon jack000 » Do 18. Apr 2019, 21:51

Lamasshu hat geschrieben:(18 Apr 2019, 21:39)
Absolut. Schuld ist sicher die deutsche Mehrheitsgesellschaft, die diese Clans nie integriert hat und deswegen mussten sie ja quasi, also aus der Not heraus, kriminell werden.

Ja, woanders kann es ja nicht gelegen haben ... Hohe Summen in Integrationsinvestitionen hätten aus diesen Verbrechern wertvolle und sinnvolle Mitbürger gemacht ...
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon jack000 » Do 18. Apr 2019, 21:53

lila-filzhut hat geschrieben:(15 Apr 2019, 23:58)
Wurden diese Clans zu wenig integriert?

Wer an allem Schuld ist, ist doch klar ...
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Tom Bombadil » Do 18. Apr 2019, 22:13

Das liegt nur daran, weil Deutschland so ein gottloses Land geworden ist, in der Bibel steht (Markus 12:31):
31 Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
https://www.die-bibel.de/bibeln/online- ... 5f00c4469c

Und auch hier (Matthäus 5:44):
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,
45 damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

https://www.die-bibel.de/bibeln/online- ... 468f3b4fb1

Oder hier (Lukas, 6:27):
27 Euch aber, die ihr zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen!
28 Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch beschimpfen!
29 Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass auch das Hemd!
30 Gib jedem, der dich bittet; und wenn dir jemand das Deine wegnimmt, verlang es nicht zurück!

https://www.die-bibel.de/bibeln/online- ... d4d1f92502

Man sollte also freiwillig geben, dann muss sich niemand etwas mit Gewalt nehmen, es wird niemand kriminell! Ab in die Kirchen ihr von Gott verlassenen Seelen und alles wird gut :cool:
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Diffamierer der Linken.

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