Sachsen und Rechtsextremismus

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Wolverine
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 18. Mär 2019, 11:04

sünnerklaas hat geschrieben:(18 Mar 2019, 10:49)

Es ist zu befürchten, dass höchst radikalisierte "patriotische" Attentäter irgendwann zur Methode des Selbstmordattentats per Sprengweste greifen. Die Parallelen zu den Dschihadisten sind inzwischen ja unübersehbar. In irgendwelche Gestörte wird man schon finden, die sich dann in die Luft sprengen.
Man sollte zudem nicht vergessen, dass der Hass aufs eigene Land ja bei vielen Abendlandverteidigern unübersehbar ist. Es kommen nicht die erträumten Wahlergebnisse, die Wut und die Enttäuschung und die Verbitterung wächst in den Kreisen - und sie wird erst richtig groß werden, wenn's bei der AfD bei Wahlen zu Mandatsverlusten kommt, das ganze also auch noch in den Parlamenten sichtbar wird.


Die deutschen Nazis sind keine Palästinenser. Nun bleib mal auf dem Teppich, sonst muss ich wirklich lachen. Es ist genau andersherum. Viele sogenannte Djihadisten sehen in Hitler und den Nazis ihr Vorbild und das nur aus einem Grund. Wegen des pathologischen Judenhasses. Einen Nazi, der bereit ist sich für die Sache in die Luft zu jagen, wirst du nicht finden. Das wäre absurd. Selbstmordattentate durch Nazis gehören ins Reich der Fantasie.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Alexyessin » Mo 18. Mär 2019, 11:06

Wolverine hat geschrieben:(18 Mar 2019, 11:04)

Die deutschen Nazis sind keine Palästinenser. Nun bleib mal auf dem Teppich, sonst muss ich wirklich lachen. Es ist genau andersherum. Viele sogenannte Djihadisten sehen in Hitler und den Nazis ihr Vorbild und das nur aus einem Grund. Wegen des pathologischen Judenhasses. Einen Nazi, der bereit ist sich für die Sache in die Luft zu jagen, wirst du nicht finden. Das wäre absurd. Selbstmordattentate durch Nazis gehören ins Reich der Fantasie.


Von Palästinensern hat keiner gesprochen. Und natürlich gab es doch mindestens einen - hier der OEZ Typ.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Keoma » Mo 18. Mär 2019, 11:10

Alexyessin hat geschrieben:(18 Mar 2019, 11:06)

Von Palästinensern hat keiner gesprochen. Und natürlich gab es doch mindestens einen - hier der OEZ Typ.


Er hat schon recht.
Das Muster von rechten Anschlägen ist ein völlig anderes als bei muslimischen Attentätern.
Wie auch, was soll einen Nazi im Jenseits erwarten?
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 18. Mär 2019, 11:23

Orbiter1 hat geschrieben:(18 Mar 2019, 10:53)

Ich vermute Kretschmer wird selbst mitmarschieren. Alles wertvolle Wählerstimmen die ihr Kreuzchen gern auch bei ihm machen können. Er ist beim Thema rechtsaußen ja auch ein toleranter Typ, ansonsten wär die Situation in Sachsen nicht so wie sie nunmal ist.

Kretschmer und Dulig sind gewählte Repräsentanten der Bannerparteien und des Volkes.
Das Problem sind nicht die Demokraten, sondern die Extremisten. Das sollte man nicht umkehren.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Alexyessin » Mo 18. Mär 2019, 11:26

Keoma hat geschrieben:(18 Mar 2019, 11:10)

Er hat schon recht.
Das Muster von rechten Anschlägen ist ein völlig anderes als bei muslimischen Attentätern.
Wie auch, was soll einen Nazi im Jenseits erwarten?


Walhalla.
Natürlich sind diese Anschläge nicht miteinander wirklich in Vergleich zu bringen, aber es gab ja schon einen und eben nicht "gar keinen".
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Alexyessin » Mo 18. Mär 2019, 11:28

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 Mar 2019, 11:23)

Kretschmer und Dulig sind gewählte Repräsentanten der Bannerparteien und des Volkes.


Es gibt keine Bannerparteien. Deine Ausdrucksweise ist eh immer unseriös.
Fakt ist, das die CDU in Sachsen das Rechtsextreme Element viel zu lange nicht behandelt hat, behandeln wollte.
Kretschmer ist da blos der letzte in einer Kette von Ministerpräsidenten die das vertuscht haben.
Soviel zum Thema "Bannerparteien". :rolleyes:
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 18. Mär 2019, 11:31

Wolverine hat geschrieben:(18 Mar 2019, 11:00)

Wer nur auf Nazis fixiert ist bewegt sich außerhalb der Realität. Die Realität ist vielschichtig und die Gefahr kommt eben nicht nur von rechts. Das wollen einige nicht wahrhaben.

Das mag wohl sein. Heute und in Chemnitz kommt sie aber von den Nazis, mit Ansage. Und das kommt auch nicht ganz aus dem Nichts, aber dazu müsste man einige Wochen und Jahre zurück blicken.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 18. Mär 2019, 11:36

Keoma hat geschrieben:(18 Mar 2019, 11:10)

Er hat schon recht.
Das Muster von rechten Anschlägen ist ein völlig anderes als bei muslimischen Attentätern.
Wie auch, was soll einen Nazi im Jenseits erwarten?

Walhalla? ;)

Islamistische und neonazistische Extremisten ähneln sich weit mehr, als man vermuten möchte. Meint etwa die Extremismusforscherin Julia Ebner.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Alexyessin » Mo 18. Mär 2019, 11:38

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 Mar 2019, 11:36)

Walhalla? ;)

Islamistische und neonazistische Extremisten ähneln sich weit mehr, als man vermuten möchte. Meint etwa die Extremismusforscherin Julia Ebner.


Es geht um die Anschläge, bzw. Selbstmordattentate. Und das passt auch in der Historie selten zu Rechtsextremen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon sünnerklaas » Mo 18. Mär 2019, 12:27

Keoma hat geschrieben:(18 Mar 2019, 11:10)

Er hat schon recht.
Das Muster von rechten Anschlägen ist ein völlig anderes als bei muslimischen Attentätern.
Wie auch, was soll einen Nazi im Jenseits erwarten?



Heldenstatus im Diesseits, die Garantie, dass - wie im Münchner Fall - sogar ein US-Präsident höchstpersönlich und hochoffiziell seinen Senf dazu abgibt, die Gewissheit, nach dem Tod ganz groß namentlich in den Medien zu stehen, maximalen Schaden, mindestens maximalen Unfrieden geschaffen zu haben.
Es hat strategisch schon so seinen Sinn, warum bei solchen Tätern in der Regel ganz schnell offiziell die Einordnung "psychisch krank" stattfindet. Nach dem Tod nicht als "Held", sondern in der Öffentlichkeit als "armer Irrer" aka "Wahnsinngiger" dazustehen, hält eben dann doch viele ab.
Und trotzdem: die Gefahr, dass da einige Pfosten zum Mittel des Selbstmordattentats greifen, halte ich für gegeben.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 18. Mär 2019, 12:30

sünnerklaas hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:27)

Heldenstatus im Diesseits, die Garantie, dass - wie im Münchner Fall - sogar ein US-Präsident höchstpersönlich und hochoffiziell seinen Senf dazu abgibt, die Gewissheit, nach dem Tod ganz groß namentlich in den Medien zu stehen, maximalen Schaden, mindestens maximalen Unfrieden geschaffen zu haben.
Es hat strategisch schon so seinen Sinn, warum bei solchen Tätern in der Regel ganz schnell offiziell die Einordnung "psychisch krank" stattfindet. Nach dem Tod nicht als "Held", sondern in der Öffentlichkeit als "armer Irrer" aka "Wahnsinngiger" dazustehen, hält eben dann doch viele ab.
Und trotzdem: die Gefahr, dass da einige Pfosten zum Mittel des Selbstmordattentats greifen, halte ich für gegeben.


Ich nicht. Es gibt keinen Grund für einen Rechtsextremen Idioten (SMA halte ich grundsätzlich für Idioten) sich für eine Sache in die Luft zu sprengen und ich sehe diese Gefahr auch nicht.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 18. Mär 2019, 12:32

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 Mar 2019, 11:31)

Das mag wohl sein. Heute und in Chemnitz kommt sie aber von den Nazis, mit Ansage. Und das kommt auch nicht ganz aus dem Nichts, aber dazu müsste man einige Wochen und Jahre zurück blicken.


Natürlich ist das heute wieder eine Provokation mit der Hoffnung, dass es wieder richtig abgeht. Linke werden natürlich den Gegenpol bilden. Dann brennt die Luft automatisch.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon sünnerklaas » Mo 18. Mär 2019, 12:33

Alexyessin hat geschrieben:(18 Mar 2019, 11:38)

Es geht um die Anschläge, bzw. Selbstmordattentate. Und das passt auch in der Historie selten zu Rechtsextremen.


Es kommt auf den Grad der Radikaliserung und die jeweiligen Strategien an.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon sünnerklaas » Mo 18. Mär 2019, 12:37

Wolverine hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:30)

Ich nicht. Es gibt keinen Grund für einen Rechtsextremen Idioten (SMA halte ich grundsätzlich für Idioten) sich für eine Sache in die Luft zu sprengen und ich sehe diese Gefahr auch nicht.


Extrem Gestörte gibt es - gerade in Zeiten tiefer Verbitterung und gefühlter absoluter Machtlosigkeit - genug. Ich glaube, dass das Thema noch richtig aktuell wird, sobald klar ist, dass auf lange Sicht NULL Chance besteht, dass die warmen Träume die Regierung zu stellen, wahr werden.
Bis 2015 hat auch niemand glauben wollen, dass es einmal Staatschefs gäbe, die Flüchtlinge als Waffe und Erpressungsmittel missbrauchen, um sich politische Vorteile zu verschaffen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 18. Mär 2019, 12:39

Wolverine hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:32)

Natürlich ist das heute wieder eine Provokation mit der Hoffnung, dass es wieder richtig abgeht. Linke werden natürlich den Gegenpol bilden. Dann brennt die Luft automatisch.

Es sollen ja "Kameraden" per Twitter eingeladen worden sein, also organisierte, traurige Neonazis.
Glaube, der taktische Fachbegriff lautet Smart-Mob.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Alexyessin » Mo 18. Mär 2019, 12:41

sünnerklaas hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:33)

Es kommt auf den Grad der Radikaliserung und die jeweiligen Strategien an.


Nein, da passt der Hintergrund nicht.
Die Selbstmordattentate haben bei den Islamisten was mit dem Glaubensvorstellungen zu tun. Das hast du bei den Nazis nicht.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon sünnerklaas » Mo 18. Mär 2019, 12:46

Alexyessin hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:41)

Nein, da passt der Hintergrund nicht.
Die Selbstmordattentate haben bei den Islamisten was mit dem Glaubensvorstellungen zu tun. Das hast du bei den Nazis nicht.


Passt schon - und hat bei den Nazis Tradition. Nennt sich "Selbstopfer".
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 18. Mär 2019, 12:47

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:39)

Es sollen ja "Kameraden" per Twitter eingeladen worden sein, also organisierte, traurige Neonazis.
Glaube, der taktische Fachbegriff lautet Smart-Mob.


Richtig. In Zeiten des Internet eigentlich fast alltäglich für solche "Veranstaltungen." Wie gesagt, ich halte die "Trauermärsche" für einen Vorwand. Wie damals in Chemnitz. Es soll krachen und das wird es auch, meiner Ansicht nach. Dann geht der Plan auf.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 18. Mär 2019, 12:48

sünnerklaas hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:46)

Passt schon - und hat bei den Nazis Tradition. Nennt sich "Selbstopfer".


Ne, Tradition nicht. Das war eine verzweifelte Kriegstaktik im WWII.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon sünnerklaas » Mo 18. Mär 2019, 12:52

Wolverine hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:48)

Ne, Tradition nicht. Das war eine verzweifelte Kriegstaktik im WWII.


Ich fürchte, auch bei den Rechten wird es Verzweiflung geben, wenn klar ist, dass aus den Träumen nichts wird.

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