Habt ihr Probleme ?

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Marmelada
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Marmelada » Sa 3. Aug 2013, 14:34

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73479915.html
Hinzu kommt der Familiennachzug, der seit dem Anwerbestopp von 1973 der gängige Weg war, nach Deutschland einzuwandern. Weil mit dem Nachzug, meist von Frauen und Kindern, allerdings das ohnehin niedrige Bildungsniveau der Migranten weiter absank, wurde auch er massiv erschwert. Gerade Türken kommen seither in immer geringeren Zahlen ins Land. Ihre Nettozuwanderung sank von 10 130 im Jahr 2000 auf 1746 in 2005. Seither hat sich die Wanderungsrichtung sogar umgekehrt. 2008, das jüngste Jahr, über das konkrete Zahlen vorliegen, verbucht eine Nettoabwanderung von 10 147 Personen in die Türkei.

Thilo Sarazzins Argument, wir würden von Türken unterwandert, kann also kaum mehr gelten - zumal von einer hemmungslosen Vermehrung in der Türkei längst nicht mehr die Rede sein kann. Auch dieses Land kann sich der Moderne nicht entziehen. Derzeit bekommen die Türkinnen im Mittel noch 2,1 Kinder - das reicht gerade mal, um die Bevölkerung stabil zu halten. Und die Fertilität wird mit großer Sicherheit weiter sinken.
Aber ich weiß, die Andersdenkenden sind erst zufrieden wenn Deutschland türken- und araberfrei ist. Und dann würdet ihr euch wieder an den Südeuropäern stören.
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Marmelada » Sa 3. Aug 2013, 14:38

Ups, ich sehe gerade, 2,1 bezieht sich auf die Türkei selbst.
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Ponderosa
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 14:39

Marmelada » Sa 3. Aug 2013, 13:34 hat geschrieben:http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73479915.html
Aber ich weiß, die Andersdenkenden sind erst zufrieden wenn Deutschland türken- und araberfrei ist. Und dann würdet ihr euch wieder an den Südeuropäern stören.

Du willst also behaupten, die Zahlen von Robert Naderi vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung sind falsch, weil ein Spiegel-Autor, ohne seine Quelle zu nennen, etwas anderes behauptet? :D
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Nightwatch » Sa 3. Aug 2013, 14:41

Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 14:20 hat geschrieben:Natürlich werden sie miteinbezogen - und das ist ja das Problem: Da Türken und Araber eine ganz andere Geburtenrate haben als Europäer, muss man sie doch getrennt von den Europäern betrachten!


Hier mal die Fakten über Türken:

Kinderzahl von Türkinnen und deutschen Frauen ohne
Migrationshintergrund im Alter von 40 bis 75, 2008, in %

Kinderlos: 4,1 / 16,2
Ein Kind: 8,2 / 25,2
Zwei Kinder: 25,6 / 38,7
Drei Kinder: 26,6 / 13,8
Vier Kinder und mehr: 35,5 / 6,2

http://www.staedtestatistik.de/fileadmi ... aderi_.pdf

Ist das nicht krass? Über die Hälfte der türkischen Frauen hat drei Kinder und mehr, ein Drittel der türkischen Frauen sogar vier Kinder und mehr! Und da kommt Marmelada mit ihrer Statistik aus der Süddeutschen, wonach "Migrantinnen" im Schnitt nur 1,6 Kinder bekommen. :D

Frauen über 40 bekommen normalerweise auch keine Kinder mehr. Mit Geburtenraten aus den 60er-90er Jahren zu kommen, um auf heute schließen zu können, ist ziemlich dumm.
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 14:44

Nightwatch » Sa 3. Aug 2013, 13:41 hat geschrieben:Frauen über 40 bekommen normalerweise auch keine Kinder mehr.

Eben deshalb betrachtet man ja solche Frauen! :D

Die Kinderanzahl von 20-Jährigen Frauen zu betrachten und zu vergleichen wäre ja völliger Schwachsinn, weil diese ja noch Jahrzehnte Zeit haben, Kinder zu bekommen oder eben nicht zu bekommen. :)
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Marmelada » Sa 3. Aug 2013, 14:52

Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 14:39 hat geschrieben:Du willst also behaupten, die Zahlen von Robert Naderi vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung sind falsch,
Auch wenn dein Link keine Ergebnisse anzeigte, sondern nur weiße Fläche, will ich das nicht behaupten. Es ging nicht darum, dass Türkinnen mehr Kinder haben als Deutsche, sondern dass die Geburtenrate auch hier sinkt.

weil ein Spiegel-Autor, ohne seine Quelle zu nennen, etwas anderes behauptet? :D
Beim Spiegel-Autor handelt es sich um Reiner Klingholz vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. :D

http://www.berlin-institut.org/ueber-un ... gholz.html
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 15:01

Marmelada » Sa 3. Aug 2013, 13:52 hat geschrieben:Es ging nicht darum, dass Türkinnen mehr Kinder haben als Deutsche, sondern dass die Geburtenrate auch hier sinkt.

Ich helf Dir mal. :)

Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist jedoch in ihrem Fertilitätsverhalten keineswegs als homogen anzusehen. So kennzeichnet die türkischen Frauen ein komplett anderes Fertilitätsmuster als es beim Durchschnitt der Frauen mit Migrationshintergrund zu finden ist. ... Die Besonderheiten in den Fertilitätsmustern der Gruppe mit Migrationshintergrund (Geburtsjahrgänge 1965 – 1969) mit dem niedrigen Anteil von durchschnittlich 13,9 % kinderloser Frauen und dem hohen Anteil von Frauen mit 3 und mehr Kindern (27,5 %) werden noch deutlicher, wenn nur das Fertilitätsverhalten der türkischstämmigen Bevölkerung in Deutschland betrachtet wird. In dieser Gruppe kommt Kinderlosigkeit mit 6,1 % kaum vor, dagegen haben 50,0 % der Frauen 3 und mehr Kinder (Abb. 8). Die Gruppe mit Migrationshintergrund ist also keineswegs als homogen in ihrem Fertilitätsverhalten anzusehen. So finden sich beispielsweise bei der türkischen Bevölkerung noch stark traditionalistisch geprägte Fertilitätsmuster, während in anderen Nationalitätengruppen, etwa den aus Spanien oder Italien Zugewanderten, eine Annäherung an die deutschen Fertilitätsmuster stattgefunden hat.
http://www.bib-demografie.de/SharedDocs ... cationFile

Es ist wie ich sagte: Türken und Europäer kann man nicht in einen Topf werfen. Wer das trotzdem tut, wie die Dummschwätzer von der Süddeutschen und pauschal von "Migrantinnen" spricht, offenbart damit nur seine Blödheit.


Beim Spiegel-Autor handelt es sich um Reiner Klingholz vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. :D

http://www.berlin-institut.org/ueber-un ... gholz.html

Und er hat, wie Du ja mittlerweile begriffen hast, nicht über Türken in Deutschland geschrieben. :|
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Zunder » Sa 3. Aug 2013, 15:12

@ Ponderosa

Was genau verstehst du eigentlich nicht an der Aussage, daß auch bei Türkinnen die Geburtenrate sinkt?

"Auch heute noch neigen vor allem türkische Frauen in der zweiten Migrantengeneration zu einer frühen Eheschließung, die dann mit der Geburt des ersten Kindes einhergeht. Auch haben türkischstämmige Frauen - im Gegensatz zu Migrantinnen aus anderen Ländern – häufiger drei Kinder. Dennoch gibt es auch unter Türkinnen der zweiten Generation einen Anpassungstrend an die demografischen Muster in Deutschland. Dies unterstreicht, dass der gesellschaftliche Kontext mit seinen seit Jahrzehnten andauernden niedrigen Geburtenraten sich auch auf Zuwanderinnen und deren Familien auswirkt."
http://www.uni-rostock.de/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht-pressemeldung/news-artikel/geburtenzahlen-sinken-auch-bei-migrantinnen-schon/
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Nightwatch » Sa 3. Aug 2013, 15:21

Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 14:44 hat geschrieben:Eben deshalb betrachtet man ja solche Frauen! :D

Die Kinderanzahl von 20-Jährigen Frauen zu betrachten und zu vergleichen wäre ja völliger Schwachsinn, weil diese ja noch Jahrzehnte Zeit haben, Kinder zu bekommen oder eben nicht zu bekommen. :)

Natürlich ist das Alter einer Frau wichtig, wenn sie ihr erstes Kind bekommt. So läßt nämlich feststellen, ob Frauen beispielsweise später Kinder kriegen und inwieweit sie sich Gedanken um eine Familienplanung machen.
Und Deine Zahlen sind politisch nicht mehr relevant, da sie nicht auf heutige Verhältnisse übertragbar sind und auch keinen Trend abbilden, worüber hier ja schließlich diskutiert wird.
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon BruceLee » Sa 3. Aug 2013, 15:29

Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 13:20 hat geschrieben:
Ist das nicht krass? Über die Hälfte der türkischen Frauen hat drei Kinder und mehr, ein Drittel der türkischen Frauen sogar vier Kinder und mehr!


Na und? Müssen Türken oder Moslems in D. neuerdings um Erlabnis bitten, wenn sie mehr Kinder zeugen als Deutsche?
Paul W.

Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Paul W. » Sa 3. Aug 2013, 15:47

Nightwatch » Fr 2. Aug 2013, 07:17 hat geschrieben:Die Datenschutzproblematik diesbezüglich hatte ich Dir erklärt. Und bei mehreren 1000 Patenschaften, die ein einzelner Bundespräsident übernimmt, sagt allein schon die Statistik, daß es auch Deutsche gibt, die sich so verhalten. Es ist einfach nur kindisch und naiv, einem Deutschen sowas nicht zuzutrauen.

Kindisch und naiv ist darauf zu pochen, dass es so etwas gibt ohne einen Beweis vorzulegen. Es gibt Eingeborene hier, die 7 Kinder zeugen. Seit 1949 insgesamt knapp 80.000. Es wird auch welche geben, die 8 zeugen. Das sind dann vielleicht noch 5.000-10.000. Die Zahl der Väter, die erst 24 Jahre alt sind und sowas hinlegen, sehe ich höchstens noch im Bereich von ein paar Dutzend. Die Anzahl derer, die gleichzeitig mit allen Kindsmüttern noch in Bigamie leben, sehe ich schon bei Null bei den eingeborenen Nicht-Muslimen hier. Aber als Krönung noch 'arbeitssuchend' zu sein, da sind wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei null, bis du das Gegenteil bewiesen hast. Und in der heutigen Zeit gibt es das garantiert nicht außerhalb der Umma. Wenn überhaupt dann irgendwann Neunzehnhundertsoundso.

Du meintest, es gäbe eine Grauzone zwischen Freiheit und Totalitär in punkto Menschenrechte. Mit Sprüchen wie Hungertod sterben lassen konntest Du das eben nicht aufzeigen.

Und wo wird über unsere Integrationsproblematik gelacht? In Pariser Vororten? An der Grenze zwischen Mexiko und den USA?

Und welcher Migrant in unseren Nachbarländern hat nach jahrelangem angemeldetem Arbeiten keinen Anspruch auf Sozialleistungen bei Jobverlust?

Artikel 6 des GG privilegiert Famile und Kinder, wie sollen denn Deiner Meinung nach die Privilegien aussehen? Hungertod sterben lassen? Streichen von Sozialleistungen?

Ich stelle mir das ganze so vor wie beispielsweise in Dänemark. Dort wird über uns gelacht, wenn man solche Fälle sieht. Aus irgendeinem der nachstehenden Gründe wären die Dänen Herrn Tatari bzw. seine Glanzleistung sicher los geworden.

Gesetze seit 2002 sehen vor:
Kein Ehepartnernachzug für unter 24 Jährige. Grundsätzlich!
Für Ältere gibt es den Nachzug von Ehepartnern nur wenn nachgewiesen wird, dass der in Dänemark lebende über ausreichend Wohnraum verfügt, sowie eine Bankgarantie von ca. 7.000 Euro abgibt. Außerdem müssen Sprachtests auf dem Niveau der 9. Klasse bestanden werden.
Eltern über dem Alter von 60 Jahren dürfen nicht nachziehen.
Kein Asyl aus humanitären Gründen.
Kein Asyl für Kriegsdienstverweigerer.
Kein Anspruch auf Wohnraum für Asylbewerber
Sozialleistungen für Zuwanderer liegen nur bei 70% des normalen Satzes, während der ersten 7 Jahre ihres Aufenthaltes.
Anerkannte Asylbewerber erhalten erst nach 7 Jahren eine permanente Aufenthaltserlaubnis. Sie können während dieses Zeitraumes jederzeit abgeschoben werden, wenn sich die Situation in ihrem Heimatland verbessert hat.
http://www.migration-info.de/artikel/20 ... nderrechts

Gesetz seit 2011:
Zu Haftstrafen verurteilte, kriminelle Zuwanderer werden AUTOMATISCH ausgewiesen. (Zustimmung von den dänischen Sozialdemokraten!)
http://diepresse.com/home/politik/ausse ... tze-massiv

In vielen anderen Ländern sind Sozialleistungen zeitlich begrenzt. Die Leute bewegen sich dann schon aus der sozialen Hängematte heraus und übernehmen Eigenverantwortung, statt einen Hungertod zu sterben.
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 16:05

Zunder » Sa 3. Aug 2013, 14:12 hat geschrieben:@ Ponderosa

Was genau verstehst du eigentlich nicht an der Aussage, daß auch bei Türkinnen die Geburtenrate sinkt?

"Auch heute noch neigen vor allem türkische Frauen in der zweiten Migrantengeneration zu einer frühen Eheschließung, die dann mit der Geburt des ersten Kindes einhergeht. Auch haben türkischstämmige Frauen - im Gegensatz zu Migrantinnen aus anderen Ländern – häufiger drei Kinder. Dennoch gibt es auch unter Türkinnen der zweiten Generation einen Anpassungstrend an die demografischen Muster in Deutschland. Dies unterstreicht, dass der gesellschaftliche Kontext mit seinen seit Jahrzehnten andauernden niedrigen Geburtenraten sich auch auf Zuwanderinnen und deren Familien auswirkt."
http://www.uni-rostock.de/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht-pressemeldung/news-artikel/geburtenzahlen-sinken-auch-bei-migrantinnen-schon/

Ganz einfach: Ich habe ja zitiert, dass 50% der Türkinnen (Geburtsjahrgänge 1965 – 1969) drei oder mehr Kinder haben, dass über 20% sogar vier oder mehr Kinder haben. Nun kommst Du und zitierst, dass es "unter Türkinnen der zweiten Generation einen Anpassungstrend an die demografischen Muster in Deutschland" gäbe.
Und nun lass mich mal raten: Zahlen, Daten, Fakten über diesen "Anpassungstrend" gibt es nicht, richtig? Das ist mehr so ein Gefühl, ja? Das muss man einfach glauben, gell?

Alles klar Zunder, das ist sehr wissenschaftlich. Vielen Dank. Danke. :thumbup:
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 16:07

Nightwatch » Sa 3. Aug 2013, 14:21 hat geschrieben:Und Deine Zahlen sind politisch nicht mehr relevant, da sie nicht auf heutige Verhältnisse übertragbar sind und auch keinen Trend abbilden, worüber hier ja schließlich diskutiert wird.

Dann bring doch neuere Zahlen als die vom Mikrozensus 2008! Ach so, die gibt es nicht? Na dann... :dead:
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 16:09

BruceLee » Sa 3. Aug 2013, 14:29 hat geschrieben:
Na und?

Das wurde hier im Strang schon geschrieben. Lies es einfach nach.

Müssen Türken oder Moslems in D. neuerdings um Erlabnis bitten, wenn sie mehr Kinder zeugen als Deutsche?

Nein, wie kommst Du auf diese absurde Frage? :?:
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Zunder » Sa 3. Aug 2013, 16:18

Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 15:05 hat geschrieben:Ganz einfach: Ich habe ja zitiert, dass 50% der Türkinnen (Geburtsjahrgänge 1965 – 1969) drei oder mehr Kinder haben, dass über 20% sogar vier oder mehr Kinder haben. Nun kommst Du und zitierst, dass es "unter Türkinnen der zweiten Generation einen Anpassungstrend an die demografischen Muster in Deutschland" gäbe.
Und nun lass mich mal raten: Zahlen, Daten, Fakten über diesen "Anpassungstrend" gibt es nicht, richtig? Das ist mehr so ein Gefühl, ja? Das muss man einfach glauben, gell?

Alles klar Zunder, das ist sehr wissenschaftlich. Vielen Dank. Danke. :thumbup:

Wenn es dich überfordert, einen Link anzuklicken, kannst du dich auch direkt an die Uni Rostock wenden:

Kontakt:
Universität Rostock
Presse+Kommunikation
Dr. Ulrich Vetter
Telefon: ++49 (0)381 498 1013
E-Mail: ulrich.vetter@uni-rostock.de

Daß in einer Pressemitteilung nicht die komplette Studie veröffentlicht wird, mag dich verblüffen, ist aber nicht unüblich. Doktorarbeiten pflegen durchaus wissenschaftlich zu sein.
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 16:38

Zunder » Sa 3. Aug 2013, 15:18 hat geschrieben:Wenn es dich überfordert, einen Link anzuklicken, kannst du dich auch direkt an die Uni Rostock wenden:

Ich habe den Link angeklickt, aber Zahlen, Daten, Fakten waren nicht zu finden!

Daß in einer Pressemitteilung nicht die komplette Studie veröffentlicht wird, mag dich verblüffen, ist aber nicht unüblich. Doktorarbeiten pflegen durchaus wissenschaftlich zu sein.

Ohne Zahlen, Daten, Fakten ist diese Aussage über einen Anpassungstrend nichts wert, kapierst Du das nicht? Wenn statt 50% der Türkinnen, die drei oder mehr Kinder haben, nur noch 48% so viele Kinder bekommen, dann ist das zwar ein "Anpassungstrend an die demografischen Muster in Deutschland", wirklich verändert hat sich aber so gut wie nichts.
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Zunder » Sa 3. Aug 2013, 18:31

Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 15:38 hat geschrieben:Ich habe den Link angeklickt, aber Zahlen, Daten, Fakten waren nicht zu finden!


Ohne Zahlen, Daten, Fakten ist diese Aussage über einen Anpassungstrend nichts wert, kapierst Du das nicht? Wenn statt 50% der Türkinnen, die drei oder mehr Kinder haben, nur noch 48% so viele Kinder bekommen, dann ist das zwar ein "Anpassungstrend an die demografischen Muster in Deutschland", wirklich verändert hat sich aber so gut wie nichts.

Wenn du so scharf auf Zahlen bist, kannst du dir ja die Arbeit bei der Uni Rostock besorgen. Vielleicht lügt Dr. Nadja Milewski und die Daten besagen genau das Gegenteil.

Allerdings habe ich nicht den Eindruck, daß du mit Zahlen überhaupt etwas halbwegs sinnvolles anfangen kannst.
"Wenn statt 50% der Türkinnen, die drei oder mehr Kinder haben, nur noch 48% so viele Kinder bekommen", dann ist das ganz bestimmt kein Anpassungstrend.

Und die Studie aus dem Jahr 2008 sagt über den gegenwärtigen Trend genau nichts aus. Anhand 75-jähriger Frauen, die mit 40 ihr letztes Kind bekommen haben, kannst du dir eine Aussage über die Geburtenrate des Jahres 1973 zurechtbasteln, aber nichts über die Gegenwart.

Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 15:05 hat geschrieben:Alles klar Zunder, das ist sehr wissenschaftlich. Vielen Dank. Danke. :thumbup:

Deinen Vorstellungen von "wissenschaftlich" möchte ich nun wirklich nicht gerecht werden.
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Nightwatch » Sa 3. Aug 2013, 18:33

Paul W. » Sa 3. Aug 2013, 15:47 hat geschrieben:Kindisch und naiv ist darauf zu pochen, dass es so etwas gibt ohne einen Beweis vorzulegen. Es gibt Eingeborene hier, die 7 Kinder zeugen. Seit 1949 insgesamt knapp 80.000. Es wird auch welche geben, die 8 zeugen. Das sind dann vielleicht noch 5.000-10.000. Die Zahl der Väter, die erst 24 Jahre alt sind und sowas hinlegen, sehe ich höchstens noch im Bereich von ein paar Dutzend. Die Anzahl derer, die gleichzeitig mit allen Kindsmüttern noch in Bigamie leben, sehe ich schon bei Null bei den eingeborenen Nicht-Muslimen hier. Aber als Krönung noch 'arbeitssuchend' zu sein, da sind wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei null, bis du das Gegenteil bewiesen hast. Und in der heutigen Zeit gibt es das garantiert nicht außerhalb der Umma. Wenn überhaupt dann irgendwann Neunzehnhundertsoundso.

Alter und Zweitfrau sind nicht entscheidend, sondern der Umstand, daß ein Arbeitsloser eine Großfamilie hat, die vom Steuerzahler finanziert wird.
Hier zwei arbeitslose achtfache Väter:
http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppe ... -1.1109942
http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Pa ... -erstochen

Paul W. » Sa 3. Aug 2013, 15:47 hat geschrieben:
Ich stelle mir das ganze so vor wie beispielsweise in Dänemark. Dort wird über uns gelacht, wenn man solche Fälle sieht. Aus irgendeinem der nachstehenden Gründe wären die Dänen Herrn Tatari bzw. seine Glanzleistung sicher los geworden.

Gesetze seit 2002 sehen vor:
Kein Ehepartnernachzug für unter 24 Jährige. Grundsätzlich!
Für Ältere gibt es den Nachzug von Ehepartnern nur wenn nachgewiesen wird, dass der in Dänemark lebende über ausreichend Wohnraum verfügt, sowie eine Bankgarantie von ca. 7.000 Euro abgibt. Außerdem müssen Sprachtests auf dem Niveau der 9. Klasse bestanden werden.
Eltern über dem Alter von 60 Jahren dürfen nicht nachziehen.
Kein Asyl aus humanitären Gründen.
Kein Asyl für Kriegsdienstverweigerer.
Kein Anspruch auf Wohnraum für Asylbewerber
Sozialleistungen für Zuwanderer liegen nur bei 70% des normalen Satzes, während der ersten 7 Jahre ihres Aufenthaltes.
Anerkannte Asylbewerber erhalten erst nach 7 Jahren eine permanente Aufenthaltserlaubnis. Sie können während dieses Zeitraumes jederzeit abgeschoben werden, wenn sich die Situation in ihrem Heimatland verbessert hat.
http://www.migration-info.de/artikel/20 ... nderrechts

Gesetz seit 2011:
Zu Haftstrafen verurteilte, kriminelle Zuwanderer werden AUTOMATISCH ausgewiesen. (Zustimmung von den dänischen Sozialdemokraten!)
http://diepresse.com/home/politik/ausse ... tze-massiv

In vielen anderen Ländern sind Sozialleistungen zeitlich begrenzt. Die Leute bewegen sich dann schon aus der sozialen Hängematte heraus und übernehmen Eigenverantwortung, statt einen Hungertod zu sterben.

Und wie sieht die Eigenverantwortung bei fehlenden Arbeitsplätzen aus? Betteln und Beschaffungskriminalität.

Den Dänen ist nach der Bilanz der fremdenfeindlichen Politik nicht gerade zum Lachen zumute. Das Klima der Angst und Ablehnung ist massiv gestiegen und als Ausländer hat man es noch schwerer, eine Arbeitsstelle zu finden. Dazu aus Angst vor illegalen Einwanderern verschärfte Grenzkontrollen, mit denen man aber nur deutsche und schwedische Touristen vergrätzte. Die Krönung war, daß das islamische Ausland DK wirtschaftlich boykottierte, was zu Entlassungen führte. Auch zu schrill die Reaktion der Rechtpopulisten: Boykottaufforderungen von muslimischen Läden.
Das Hauptproblem ist allerdings nicht die Einwanderung, sondern die Ghettos. Der Lösungsansatz besteht primär aus Gentrifizierung, womit man unerwünschte Menschen vertreibt, aber nicht deren Status ändert.
Ponderosa hat geschrieben:Dann bring doch neuere Zahlen als die vom Mikrozensus 2008! Ach so, die gibt es nicht? Na dann... :dead:

Es genügt, wenn Du darauf verzichtest, veraltete Zahlen als Diskussionsgrundlage für aktuelle Themen zu mißbrauchen. Sonst kannst Du gleich die Geburtenrate vor dem Pillenknick in Deutschland nehmen; diese Zahl ist für den heutigen Zustand genauso eine seriöse Grundlage.
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon schelm » Sa 3. Aug 2013, 18:42

Zunder » Sa 3. Aug 2013, 15:12 hat geschrieben:@ Ponderosa

Was genau verstehst du eigentlich nicht an der Aussage, daß auch bei Türkinnen die Geburtenrate sinkt?

"Auch heute noch neigen vor allem türkische Frauen in der zweiten Migrantengeneration zu einer frühen Eheschließung, die dann mit der Geburt des ersten Kindes einhergeht. Auch haben türkischstämmige Frauen - im Gegensatz zu Migrantinnen aus anderen Ländern – häufiger drei Kinder. Dennoch gibt es auch unter Türkinnen der zweiten Generation einen Anpassungstrend an die demografischen Muster in Deutschland. Dies unterstreicht, dass der gesellschaftliche Kontext mit seinen seit Jahrzehnten andauernden niedrigen Geburtenraten sich auch auf Zuwanderinnen und deren Familien auswirkt."
http://www.uni-rostock.de/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht-pressemeldung/news-artikel/geburtenzahlen-sinken-auch-bei-migrantinnen-schon/

Und wie oft eigentlich - und egal in welchem Thread - muß man noch posten, was Hr. Sarrazin bereits statistisch aufdröselte : Durch den regen Nachzug ( " Importbräute " ) verhält sich diese Gruppe der Zugezogenen wieder in der Geburtenrate wie die erste Generation ... :rolleyes:

Freundliche Grüße, schelm
Denk ich an D in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Heinrich Heine.
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Re: Altkanzler Schmidt: Muslime sind das Problem!

Beitragvon Paul W. » Sa 3. Aug 2013, 18:50

Ponderosa » Sa 3. Aug 2013, 16:05 hat geschrieben:Ganz einfach: Ich habe ja zitiert, dass 50% der Türkinnen (Geburtsjahrgänge 1965 – 1969) drei oder mehr Kinder haben, dass über 20% sogar vier oder mehr Kinder haben. Nun kommst Du und zitierst, dass es "unter Türkinnen der zweiten Generation einen Anpassungstrend an die demografischen Muster in Deutschland" gäbe.
Und nun lass mich mal raten: Zahlen, Daten, Fakten über diesen "Anpassungstrend" gibt es nicht, richtig? Das ist mehr so ein Gefühl, ja? Das muss man einfach glauben, gell?

Alles klar Zunder, das ist sehr wissenschaftlich. Vielen Dank. Danke. :thumbup:


So sieht es aus. Die zweite Generation an Türkinnen interessiert auch überhaupt nicht, weil die türkischen und arabischen Männer sich ja regelmäßig Nachschub aus der Heimat holen. Und dieser Nachschub ist dann wieder 1. Generation und kriegt wieder 3 oder mehr Kinder im Schnitt. Natürlich lässt sich die zweite Generation an Türkinnen, die in diesem tollen Land mit allen Freiheiten sozialisiert wurde, nicht mehr die gleiche patriarchale Unterdrückerscheisse gefallen wie die arrangierte Ehefrau aus irgendeinem Dorf in Anatolien. Das ist ja das Problem. Dass es immer wieder neue 1. Generation Frauen gibt. Deswegen ist der Trend der 2. Generation Frauen auch ziemlich egal. Es sei denn natürlich, man will krampfhaft was Gutes aufzeigen und vor dem Problem die Augen verschliessen.

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