Sammelstrang: Linksextremistische Kriminalität

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von Dahlenberg
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Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon von Dahlenberg » So 3. Mai 2009, 16:08

Maria hat geschrieben:Ich kenne genau diese Argumentation.

Es fehlen eigentlich noch die Begriffe: Sebnitz, Potsdam, Mügeln...

Stimmt, die hätte man durchaus nennen können, wenn es um Vorverurteilungen in Richtung rechts geht.

Maria hat geschrieben:Teilweise sind das aber auch Beispiele dafür, wie gut die Verharmlosung klappt.

In den genannten Fällen wurde wohl kaum verharmlost. Vielmehr wurde (vorsätzlich ?) aufgebauscht und vorverurteilt, obwohl entsprechende Beweise fehlten.

Maria hat geschrieben:Schlagen Rechtsextreme zu, können sie immer darauf vertrauen, dass sehr viele diese eine spezielle Tat schon irgendwie als aus anderen Motiven geschehen wegbügeln werden.

In allen bekanntgewordenen Fällen rechtsextremistischer oder vermeintlich rechtsextremistischer Übergriffe wurde nie "weggebügelt", vielmehr wurde mit Hochdruck und unter Aufbietung eines sehr hohen Kräfteansatzes ermittelt. Auch Festnahmen (inklusive medienwirksame Hubschrauberflüge) wurden schnell durchgeführt.

Maria hat geschrieben:Für potentielle Opfer ist es aber nicht zumutbar, dass rechte Schläger jederzeit drohend anwesend sind und brave Bürger zwar gegen Gewalt sind, aber gegen die latente Bedrohung nichts unternehmen, weil der "Ausrutscher" ja nur eine medial ausgeschlachtete Kneipenschlägerei war.

Gegen latente Bedrohungen (jeglicher Art) hat sich die Politik einzusetzen.
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Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon Maria » So 3. Mai 2009, 16:26

von Dahlenberg hat geschrieben:
Gegen latente Bedrohungen (jeglicher Art) hat sich die Politik einzusetzen.


"Die" Politik wird sich nur dafür einsetzen, wenn der Mensch Politiker davon überzeugt ist und/oder Bürger es verlangen.

Erkläre mir bitte, wieso es dann sein kann, dass 582 von Rechten begangenen Körperverletzungen gegenüber 158 von Linken begangenen Körperverletzungen an unbeteiligten Personen oder der Focus-Bericht für 2008 so viele immer noch dazu bringen, Sätze zu schreiben wie: "alle Gewalt geht von den Linken aus", oder "die linke Gewalt ist die viel größere Bedrohung".

Es mag sein, dass einige Hakenkreuzschmiereien zuviel in der Statistik auftauchen, es kann mir aber keiner erzählen, dass Körperverletzungsdelikte, die sich nicht als rechts motiviert herausstellen in der Statistik verbleiben.

Daher sind die ewigen Aussagen ála

von Dahlenberg hat geschrieben:Komisch. Ich kann mich vielmehr an diverse vermeintliche Neonaziangriffe erinnern, die medial über Wochen ausgeschlachtet wurden, die sich später als Ente herausstellten oder stark differenziert betrachtet werden mussten. Selbst Vorfälle, die gar keinen rechtsextremistischen Hintergrund hatten wurden erstmal dort verortet. So z.B. der Brand eines von Türken bewohntes Mehrfamilienhauses in Ludwigshafen. Solche öffentlichen Vorverurteilungen werden bei linken Straftaten nicht gemacht, wie man an der Berichterstattung zur Brandstiftung auf eine Kaserne der Bundeswehr mit Millionenschaden sehen konnte.


Verharmlosungen, die dazu führen, dass "die" Politik ihre Hausaufgaben bezüglich der latenten Bedrohung nicht macht.

Waarum sollte sie auch, wenn sich keiner an gerichtlich festgestellte Vorkommnisse erinnert, sondern nur an Zweifelsfälle, womit doch alles so einfach entschuldigt wird...
Zeta

Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon Zeta » So 3. Mai 2009, 16:27

Maria hat geschrieben:1. Damit bestätigst du genau dass, was bakunicus schrieb: die Rechten schlagen im Geheimen zu, wenn alle wegsehen.
2. Das mag vielleicht für diesen einen Tag im Jahr, den 1.Mai gelten.
3. http://www.focus.de/politik/deutschland ... 91564.html

1. Typisch: "ich kann dir nicht zeigen, wie Nazis (Rechte verbitte ichmir!) prügeln, also machen sie das geheim". Auf die logischere Folgerung "hmmm...vielleicht wird da nur viel von den Medien hochgekocht" kommst du wohl nicht.
2. Nein, für alle. :confused:
3. Davon 75% Propagandadelikte... :rofl:

Zu den "Körperverletzten": es ist richtig, das es Nazi-Straftaten gibt, die zu verurteilen sind. Aber linke Taten werden meist gar nicht als solche geführt, sonst wären die verletzten Polizisten vom 1ten Mai oder von de Hannoveranischen Chaostagen mit in der Statistik.
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Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon Maria » So 3. Mai 2009, 16:35

Zeta hat geschrieben:1. Typisch: "ich kann dir nicht zeigen, wie Nazis (Rechte verbitte ichmir!) prügeln, also machen sie das geheim". Auf die logischere Folgerung "hmmm...vielleicht wird da nur viel von den Medien hochgekocht" kommst du wohl nicht.


Nein, nicht wenn ich die Zahl im Verfassungsschutzbericht lese: 845 Körperverletzungen rechts (gegenüber 384 links)motiviert in 2007. Da nach eurer Aussage die Demos der Rechten ja ordentlich und gesittet ablaufen, bleiben also nur Gewalttaten außerhalb des öffentlichen Blickes, oder?

Zeta hat geschrieben:[
Zu den "Körperverletzten": es ist richtig, das es Nazi-Straftaten gibt, die zu verurteilen sind. Aber linke Taten werden meist gar nicht als solche geführt, sonst wären die verletzten Polizisten vom 1ten Mai oder von de Hannoveranischen Chaostagen mit in der Statistik.


Woher weißt du, dass sie es nicht sind? Bitte eine Quelle.

Zeta, auch für deine These, rechte Gewalttaten würden zu voreilig, linke Straftaten dagegen zu zögerlich in eine Statistik aufgenommen, hätte ich gerne eine Quelle.
Zeta

Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon Zeta » So 3. Mai 2009, 16:35

Maria hat geschrieben:"Die" Politik wird sich nur dafür einsetzen, wenn der Mensch Politiker davon überzeugt ist und/oder Bürger es verlangen.
Erkläre mir bitte, wieso es dann sein kann, dass 582 von Rechten begangenen Körperverletzungen gegenüber 158 von Linken begangenen Körperverletzungen an unbeteiligten Personen oder der Focus-Bericht für 2008 so viele immer noch dazu bringen, Sätze zu schreiben wie: "alle Gewalt geht von den Linken aus", oder "die linke Gewalt ist die viel größere Bedrohung".

Das alle Gewalt von Linken ausgeht sagt niemand. Es ist aber beiDemonstrationen so: die NPDler oder ProKölner (die definitiv keine Nazis sind) verhalten sich immer friedlich, die Gegendemonstranten dagegen benutzen brutalste Mittel - Mollies, Steine, um ihre Nazigesinnung duchzusetzen.
Maria hat geschrieben:Es mag sein, dass einige Hakenkreuzschmiereien zuviel in der Statistik auftauchen, es kann mir aber keiner erzählen, dass Körperverletzungsdelikte, die sich nicht als rechts motiviert herausstellen in der Statistik verbleiben.

Es geht generell um die Tatsache, das diese Nazitaten absolut nichts mit rechten Partein zu tun haben, dies aber dauernd suggeriert wird - freilich ohne die geringsten Indizien. Das ist das perfide daran: linke Nazis werden hofiert, rechte Nazis werden mit Rechten gleichgesetzt.
Maria hat geschrieben:Verharmlosungen, die dazu führen, dass "die" Politik ihre Hausaufgaben bezüglich der latenten Bedrohung nicht macht.
Falsch. Das zeigt gerade, das Medien und Linke liebend gerne mehr Überfälle auf Ausländer hätten, sonst würden sie nicht gleich ohne irgendeinen Kenntnisstand die so verhassten Deutschen beschuldigen. Hätten sich Sebnitz, Lu'hafen etc. als autentisch hausgestellt, hätten wir schon lange eine Erhöhung der Mittel im KRampf gg. rechts.
Gammel

Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon Gammel » So 3. Mai 2009, 16:41

Zeta hat geschrieben:Das zeigt gerade, das Medien und Linke liebend gerne mehr Überfälle auf Ausländer hätten, sonst würden sie nicht gleich ohne irgendeinen Kenntnisstand die so verhassten Deutschen beschuldigen.

und schon wieder - was treibt dich zu solchen aussagen - ich kenne keinen einzigen linken der sich mehr überfälle wünscht - ist es doch der geheime wunsch von zeta der sich bahn bricht und in der not eben auf andere projetziert wird
Zeta

Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon Zeta » So 3. Mai 2009, 16:42

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/5728/umfrage/politisch-motivierte-gewaltdelikte/
Gewaltdelikte 2007:
rechts 1.054, links 1.247.
Noch Fragen?

Quelle dazu, das linke Taten nicht so häufig in die Statistik kommen? Na, dann schau dir mal die vielen kriminellen bei Demos an, alleine mit einer Demo hättest du 500 Gewalttaten mehr.
Die abgefackelten Autos durch LInksnazis gelten auch nicht als politisch motiviert, aus einer Zeitung, Quelle unbekannt. Ich bin halt kein Pedant, dereine gigantische QUellensammlung daheim hat.
Zeta

Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon Zeta » So 3. Mai 2009, 16:48

Gammel hat geschrieben:und schon wieder - was treibt dich zu solchen aussagen - ich kenne keinen einzigen linken der sich mehr überfälle wünscht - ist es doch der geheime wunsch von zeta der sich bahn bricht und in der not eben auf andere projetziert wird

Ich pro"jetziere" nicht (was ist das?).
Ich meine damit, das die ganze Gutmenschenbrigade sich jedesmal auf eine Tat stürzt, wenn auch nur die theoretische Möglichkeit eines invasorenfeindlichen Anschlages besteht. Wenn jemand eine solche Tat NICHT will, suchter nicht in den Krümmeln und stellt hanebüchene Beschuldigungen auf, sondern wartet erstmal ab.
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von Dahlenberg
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Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon von Dahlenberg » So 3. Mai 2009, 17:37

Maria hat geschrieben:"Die" Politik wird sich nur dafür einsetzen, wenn der Mensch Politiker davon überzeugt ist und/oder Bürger es verlangen.

Das gesellschaftliche Engagement gegen Rechts ist sehr vital. Es gibt keine Partei, die sich nicht aktiv gegen Rechtsextremismus einsetzt.

Maria hat geschrieben:Erkläre mir bitte, wieso es dann sein kann, dass 582 von Rechten begangenen Körperverletzungen gegenüber 158 von Linken begangenen Körperverletzungen an unbeteiligten Personen

Welcher Statistik entnimmst du das ?

Maria hat geschrieben: oder der Focus-Bericht für 2008 so viele immer noch dazu bringen, Sätze zu schreiben wie: "alle Gewalt geht von den Linken aus", oder "die linke Gewalt ist die viel größere Bedrohung".

Bitte Link zu dem Bericht.

Maria hat geschrieben:Es mag sein, dass einige Hakenkreuzschmiereien zuviel in der Statistik auftauchen

Korrekt. Mutmaßlich von Antifas geschmiert zur "Schönung" der Statistik.

Maria hat geschrieben:, es kann mir aber keiner erzählen, dass Körperverletzungsdelikte, die sich nicht als rechts motiviert herausstellen in der Statistik verbleiben.

Warum sollten sie auch? Es ist allerdings so, dass Delikte in der Statistik verbleiben, die nicht nachgewiesenermaßen einen rechten Hintergrund haben.

Maria hat geschrieben:Daher sind die ewigen Aussagen ála

[...]

Verharmlosungen, die dazu führen, dass "die" Politik ihre Hausaufgaben bezüglich der latenten Bedrohung nicht macht.

Mitnichten. Die Politik macht ihre Hausaufgaben aufgrund vieler gefakter rechtsmotivierter Taten recht ordentlich. Hubschrauberflüge und Augenbinden inklusive.

Maria hat geschrieben:Waarum sollte sie auch, wenn sich keiner an gerichtlich festgestellte Vorkommnisse erinnert, sondern nur an Zweifelsfälle, womit doch alles so einfach entschuldigt wird...

Dann sollten Politik, Gesellschaft und Medien mit Verurteilungen warten, bis die Polizei die Beweise auf den Tisch gelegt hat. Wer hat denn in Sebnitz und Co. darum gebeten, so schnell einen rechtsmotivierten Anschlag herbeizureden. Wären manche nicht so versessen auf ihren Nazi-Anschlag, dann gäbe es auch nicht so viele Enten.
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Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon Johann » So 3. Mai 2009, 18:13

von Dahlenberg hat geschrieben:Korrekt. Mutmaßlich von Antifas geschmiert zur "Schönung" der Statistik.


Warum sollten sie auch? Es ist allerdings so, dass Delikte in der Statistik verbleiben, die nicht nachgewiesenermaßen einen rechten Hintergrund haben.



Behauptet und beweist wer? Quellen dazu.
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Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon bakunicus » So 3. Mai 2009, 18:17

Zeta hat geschrieben:Das alle Gewalt von Linken ausgeht sagt niemand. Es ist aber beiDemonstrationen so: die NPDler oder ProKölner (die definitiv keine Nazis sind) verhalten sich immer friedlich, die Gegendemonstranten dagegen benutzen brutalste Mittel - Mollies, Steine, um ihre Nazigesinnung duchzusetzen.


das ist ja auch das kalkül der rechtsextremen; mit stinkefinger und hitlergruß "friedlich" demonstrieren, und nachts alle krankenhausreif schlagen, die nur irgendwie als feindbild und opfer dienen.

bakunicus
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Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon Gammel » So 3. Mai 2009, 18:19

Zeta hat geschrieben:Ich pro"jetziere" nicht (was ist das?).

http://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_(Psychologie)
In der Psychoanalyse nach Sigmund Freud versteht man unter Projektion einen Abwehrmechanismus, bei dem eigene, unerträgliche Gefühle und Wünsche einem anderen Menschen (oder Gegenstand) zugeschrieben werden. Ein prominentes Beispiel ist die Paranoia.

"Projektion ist das Verfolgen
eigener Wünsche in anderen."
Sigmund Freud

aber wenn du das sagst dann ist es einfach nur eine bösartige unterstellung - was für eine diskusionskultur - obwohl für rechtsunten nicht unüblich
Zeta hat geschrieben:Ich meine damit, das die ganze Gutmenschenbrigade sich jedesmal auf eine Tat stürzt, wenn auch nur die theoretische Möglichkeit eines invasorenfeindlichen Anschlages besteht. Wenn jemand eine solche Tat NICHT will, suchter nicht in den Krümmeln und stellt hanebüchene Beschuldigungen auf, sondern wartet erstmal ab.


und warum tun die das - weil deine freunde gerne und häufig menschen umbringen die ihnen nicht passen - seis weil sie anderer meinung sind oder ne andere hautfarbe haben
Zeta

Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon Zeta » So 3. Mai 2009, 18:31

bakunicus hat geschrieben:
das ist ja auch das kalkül der rechtsextremen; mit stinkefinger und hitlergruß "friedlich" demonstrieren, und nachts alle krankenhausreif schlagen, die nur irgendwie als feindbild und opfer dienen.
bakunicus
Belege dafür, das das die Demonstranten sind? Oder sind es dumme Einzeltäter, die eifach nur ein Opfer suchen und durch Nazioutfit provozieren wollen?
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von Dahlenberg
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Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon von Dahlenberg » So 3. Mai 2009, 18:44

Johann hat geschrieben:Behauptet und beweist wer? Quellen dazu.

http://www.tagesspiegel.de/politik/deut ... 22,2738925

Daraus:
"Es gebe allerdings auch eine statistische Änderung bei der Erfassung der rechts motivierten Kriminalität. Die Polizei registriert inzwischen Hakenkreuz- Schmierereien und andere einschlägig wirkende Propagandadelikte zunächst als rechte Straftaten, auch wenn der Täter unklar ist. Die Propagandadelikte machen den Großteil der rechten Kriminalität aus."

Eine staatlich verordnete Verfälschung der Statistik. Diese Erfassungsmodalität öffnet gerade im Bereich der Propagandadelikte Missbrauch Tür und Tor. Jeder kleine linke Schmierfink hat jetzt Einfluss auf die PKS.
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Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon von Dahlenberg » So 3. Mai 2009, 18:46

bakunicus hat geschrieben:das ist ja auch das kalkül der rechtsextremen; mit stinkefinger und hitlergruß "friedlich" demonstrieren, und nachts alle krankenhausreif schlagen, die nur irgendwie als feindbild und opfer dienen.

Ich kann deine Horrorszenarien hier nicht mit der Realität überein bringen. Zumindest nicht in einem Großteil deutscher Städte.
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Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon USA TOMORROW » So 3. Mai 2009, 18:48

von Dahlenberg hat geschrieben:http://www.tagesspiegel.de/politik/deut ... 22,2738925

Daraus:
"Es gebe allerdings auch eine statistische Änderung bei der Erfassung der rechts motivierten Kriminalität. Die Polizei registriert inzwischen Hakenkreuz- Schmierereien und andere einschlägig wirkende Propagandadelikte zunächst als rechte Straftaten, auch wenn der Täter unklar ist. Die Propagandadelikte machen den Großteil der rechten Kriminalität aus."

Eine staatlich verordnete Verfälschung der Statistik. Diese Erfassungsmodalität öffnet gerade im Bereich der Propagandadelikte Missbrauch Tür und Tor. Jeder kleine linke Schmierfink hat jetzt Einfluss auf die PKS.


So zum Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=dtUCxhiP7-c
"It is incorrect to say that biological data cannot be decisive. It is scientifically correct to say that an individual human life begins at conception."

Professor Micheline Matthews-Roth
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Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon von Dahlenberg » So 3. Mai 2009, 19:30

usaToday hat geschrieben:
So zum Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=dtUCxhiP7-c

Interessant war auch der Kommentar eines Zuhörers. Der äußerte sinngemäß, dass er die Aktion für "kontraproduktiv" hielt. Fraglich ist nur, ob er das Schmieren oder die Tatsache "kontraproduktiv" findet, dass das Schmieren öffentlich eingeräumt wurde.
Gammel

Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon Gammel » So 3. Mai 2009, 19:33

von Dahlenberg hat geschrieben:Interessant war auch der Kommentar eines Zuhörers. Der äußerte sinngemäß, dass er die Aktion für "kontraproduktiv" hielt. Fraglich ist nur, ob er das Schmieren oder die Tatsache "kontraproduktiv" findet, dass das Schmieren öffentlich eingeräumt wurde.

für mich auf jeden fall ersteres
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Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon von Dahlenberg » So 3. Mai 2009, 19:43

Was sagen eigentlich unsere Deeskalationsstrategen (Claud und Co.) dazu, dass der Innensenator einen Rückschlag in den Bemühungen, die 1. Mai Krawalle einzudämmen, einräumt? Und wieso gab es nach einem einmaligen Rückgang der Gewalt nun wieder derart heftige Ausschreitungen. Hatte da nicht jemand behauptet ich würde mich nicht auskennen? Keine Angst, auf linke Krawallbrüder ist Verlass ;)

http://www.zeit.de/online/2009/19/krawa ... er-polizei

"Bis nach Mitternacht haben sich Randalierer und Polizei in Berlin heftig bekämpft. Der Schwarze Block war größer als im Vorjahr, die Scharmützel härter."

http://news.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fn ... 26511.html

"Nach mehreren Jahren rückläufiger Ausschreitungen ist Berlin in diesem Jahr wieder Schauplatz schwerer 1.-Mai-Krawalle gewesen. Bis heute Früh lieferten einander Demonstranten und Polizei immer wieder Straßenschlachten im Stadtteil Kreuzberg.

Dabei wurden nach Angaben der Polizei 273 Beamte verletzt - fast dreimal so viele wie vor einem Jahr. Nach Angaben der Organisation "18 Uhr Bündnis" wurden mindestens 136 Demonstranten verletzt. Über 50 von ihnen hätten wegen zum Teil schwerer Kopfverletzungen in Krankenhäusern behandelt werden müssen.

"Großteil der Täter unpolitisch"
289 Randalierer wurden festgenommen. "In dem Bemühen, einen friedlichen 1. Mai zu bekommen, haben wir gestern einen Rückschlag erlitten", bilanzierte Innensenator Ehrhart Körting. "Das Klima ist rauer geworden."

Vermutlich ist die zuvor hoch gepriesene Deeskalationsstrategie der Polizei jetzt Schuld.
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lobozen
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Re: Linksextremistische Kriminalität

Beitragvon lobozen » So 3. Mai 2009, 19:48

ich glaube, die bullenschweine haben das provoziert... :angry:
"what you call love was invented by guys like me, to sell nylons"

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