Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Dark Angel » Mo 20. Apr 2020, 20:07

watisdatdenn? hat geschrieben:(20 Apr 2020, 18:23)

Da sind wir offensichtlich nicht einer Meinung (ist aber auch nicht weiter schlimm. Ich interpretiere das als hohe Wertschätzung von Vätern).

Nö - hat nichts mit hoher Wertschätzung von Vätern zu tun, sondern mit Erfahrung und zwar mit der Erfahrung, wie sich das Verhalten des (werdenden) Vaters gegenüber dem Ungeborenen, auf die spätere Beziehung und Bindung auswirkt, wie wichtig es für das Kind ist, wenn "Papa" den Bauch streichelt und mit dem Ungeborenen spricht.
Das nimmt diesen Umweltreiz sehr wohl wahr und ist auch fähig, diesen in bestimmten Grenzen zu verarbeiten.

watisdatdenn? hat geschrieben:(20 Apr 2020, 18:23)Vielleicht fehlt dir auch einfach die Erfahrung als Vater ein hungriges Baby (welches kein Fläschchen akzeptiert) erfolglos zu versuchen zu beruhigen.

Wahrscheinlicher ist vermutlich, dass du dich während der Schwangerschaft(en)(?) passiv verhalten hast - in der Annahme, das Ungeborene bekäme das eh nicht mit und/oder du dich "tolpatschig" verhalten hast, dein Kinder/deine Kinder nicht gleich nach der Geburt in die Arme genommen hast, in der Annahme, das Kind gehöre zur Mutter.
Ich habe die Erfahrung gemacht - bei meinen Kindern UND bei meinen Enkeln - dass Papa und Opa ein hungriges Baby mindestens genauso erfolgreich beruhigen können, wie Mama es kann. Unter Umständen sogar besser.
Voraussetzung ist allerdings der Papa beschäftigt sich genauso oft und intensiv mit seinem Baby, wie Mama es tut.
Funktioniert sogar, wenn Papa arbeiten geht.

watisdatdenn? hat geschrieben:[url=https://www.politik-forum.eu:443/viewtopic.php?p=4730295#p4730295] (20 Apr 2020, 18:23)[/url
Klar kann der Vater das Baby auch mal nehmen aber es will irgendwann wieder zur Mama.

Genau das isses - "auch mal nehmen ..." "Auch mal ..." - klar will das Kind dann zur Mutter zurück, weil es den Vater als Fremden empfindet.
Kümmert sich Papa regelmäßig und intensiv, dann passiert das nicht, weil das Kind nur so eine enge Beziehung bzw Bindung zum Vater aufbauen kann.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Umetarek » Mo 20. Apr 2020, 20:19

Papaloooo hat geschrieben:(20 Apr 2020, 18:25)
Man kann das sogar sehen, wenn man das Gehirn direkt anschaut, bei den Empathie-Anteilen haben die Frauen mehr Furchen als die Männer.
Evolutiv haben sich Männer immer mehr auf ihre Kraft verlassen und ihre Logik.
Frauen mehr auf ihre Intuition und ihre Empathie.

Raaaaaaggh

Ja und deswegen bin ich Vermessungsingenieur, mein großer Bruder Eremit im östlichen Polen und mein kleiner Bruder Heilpraktiker in Berlin.
Zuletzt geändert von Umetarek am Mo 20. Apr 2020, 20:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Skeptiker » Mo 20. Apr 2020, 20:27

Umetarek hat geschrieben:(20 Apr 2020, 20:19)

Raaaaaaggh

Ja und des wegen bin ich Vermessungsingenieur, mein großer Bruder Eremit im östlichen Polen und mein kleiner Bruder Heilpraktiker in Berlin.

... und Frauen häufiger in Sozialberufen und Männer häufiger in technischen Berufen. Es hat ja niemand was von Ausschließlichkeit gesagt.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Papaloooo » Di 21. Apr 2020, 06:10

Umetarek hat geschrieben:(20 Apr 2020, 20:19)

Raaaaaaggh

Ja und deswegen bin ich Vermessungsingenieur, mein großer Bruder Eremit im östlichen Polen und mein kleiner Bruder Heilpraktiker in Berlin.

Ich sage ja, das weibliche Hirn ist ein E-gewichtetes-Gehirn. (Empathie)
Das ist eine Tendenz, aber das ist nicht in Stein gemeißelt.
Es gibt auch Domänen, wo das S (Stuktur) gefragt ist, aber das E eine absolute Schwäche wäre: Die Börsen.
Achte mal darauf, wie klein da der Frauenanteil ist.
Und als Eremit, da ist übrigend sehr viel S gefragt,
es ist ein ständiges Überlegen für das Überleben, wenn man Selbstversorger ist, ich war ja selbst '92 und '93 auf einem Gebrigsbauernhof in Piemonte.

Natürlich ist unsere ganze Gesellschaft stark S-Gewichtet.
Man denke mal an den Aufwand für das Qualitätsmanagement in Kindergärten und Kindertagesstätten.
Dort wo am meisten E gefragt wäre, wird den Kindern vom E genommen, um es dem S zuzuführen.
Das weibliche E: "ja, so fühlen sie sich hier wohl" genügt da nicht,
man muss S Tabellen ausfüllen mit allen möglichen Daten, die dann über Algorithmen ausgewertet werden.
Das ist Kapitalismus:
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Umetarek » Di 21. Apr 2020, 07:05

Papaloooo hat geschrieben:(21 Apr 2020, 06:10)

Ich sage ja, das weibliche Hirn ist ein E-gewichtetes-Gehirn. (Empathie)
Das ist eine Tendenz, aber das ist nicht in Stein gemeißelt.
Es gibt auch Domänen, wo das S (Stuktur) gefragt ist, aber das E eine absolute Schwäche wäre: Die Börsen.
Achte mal darauf, wie klein da der Frauenanteil ist.
Und als Eremit, da ist übrigend sehr viel S gefragt,
es ist ein ständiges Überlegen für das Überleben, wenn man Selbstversorger ist, ich war ja selbst '92 und '93 auf einem Gebrigsbauernhof in Piemonte.

Natürlich ist unsere ganze Gesellschaft stark S-Gewichtet.
Man denke mal an den Aufwand für das Qualitätsmanagement in Kindergärten und Kindertagesstätten.
Dort wo am meisten E gefragt wäre, wird den Kindern vom E genommen, um es dem S zuzuführen.
Das weibliche E: "ja, so fühlen sie sich hier wohl" genügt da nicht,
man muss S Tabellen ausfüllen mit allen möglichen Daten, die dann über Algorithmen ausgewertet werden.

Ich weiß nicht, deine Beispiele hören sich für mich an, als hätten Frauen kein Hirn. Wobei ich es durchaus schätzen würde, wenn es in Kindergärten und Grundschulen mehr Männer gäbe. Und das mein Bruder besonders strukturiert wäre, kannst du verhacken. Wenn der was nicht ist, dann strukturiert.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Papaloooo » Di 21. Apr 2020, 08:59

Umetarek hat geschrieben:(21 Apr 2020, 07:05)

Ich weiß nicht, deine Beispiele hören sich für mich an, als hätten Frauen kein Hirn. Wobei ich es durchaus schätzen würde, wenn es in Kindergärten und Grundschulen mehr Männer gäbe. Und das mein Bruder besonders strukturiert wäre, kannst du verhacken. Wenn der was nicht ist, dann strukturiert.

Schau mal, ein Empathie gewichtetes Gehirn ist nicht kein Hirn.
Und das sage ich dir als ein Mann, der vermehrt Struktur Anteile hat, und liebend gerne mehr vom anderen hätte.
Diplomatie z.b. ist ein klassischer Fall, bei dem es sehr viel Empathieanteile braucht.
Die ganze Politik lebt von Diplomatie, ja die ganze Welt lebt von Diplomatie!
Je mehr Empathieanteile dabei sind, umso besser für alle!
Strukturanteile in der Politik allein, lassen unmenschliche Systeme entstehen.
Es ist doch nicht so, als dass dieser Teil des Gehirns minderwertig, oder zu vernachlässigen wäre.

Gut, natürlich gibt es überall immer die Ausnahmen, aber dann sage ich dir auch, dass sich dein Bruder mit bestimmten Problemen, die sich auftun in einem autarken Umfeld, sehr schwer tun wird.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Apr 2020, 12:38

Papaloooo hat geschrieben:(20 Apr 2020, 18:25)

Stimmt, man spricht ja nicht umsonst vom weiblichen E-Hirn und dem männlichen S-Hirn.
E steht für Empathie.
S steht für Struktur.
Man kann das sogar sehen, wenn man das Gehirn direkt anschaut, bei den Empathie-Anteilen haben die Frauen mehr Furchen als die Männer.
Evolutiv haben sich Männer immer mehr auf ihre Kraft verlassen und ihre Logik.
Frauen mehr auf ihre Intuition und ihre Empathie.
Natürlich haben immer beide Geschlechter beide Anteile insofern wäre besser zu sagen: E-gewichtetes-Hirn und S-gewichtetes-Hirn.
Das Über-Struktur-Hirn (quasi übermännliche Hirn, also nicht hormonell gesehen) ist das des Autisten,
der nur noch Struktur-Anteile hat, aber keine Empathie-Anteile mehr.

Für Kinder ist es immer wichtig, beide weiblich-männlichen,
Struktur-Empathie Anteile in ihrer Entwicklung zu erleben,
um ihre beiden Anteile optimal entfalten zu können.

Übrigens haben schwule Männer mehr Empathie-Anteile und lesbische Frauen mehr Struktur-Anteile in ihrem Wesen.
Wundert einen auch nicht, wenn man viele von ihnen kennen lernt.
Wobei es zu jeder Regel auch Ausnahmen gibt, das sind jene,
die es mehr aus den Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht beim gleichen Geschlecht versuchen,
als dass es in ihrer Veranlagung festgeschrieben ist.

Kann ja auch gar nicht anders sein, wenn unterschiedliche Sexualhormone die pränatale Gehirnentwicklung bei Jungen und Mädchen steuern, muss sich das Ergebnis unterscheiden.
Sowas darf aber in den Augen der Kontruktivisten/Gender"forscher" nicht sein.

Eine interessante Sichtweise dazu:

"Über kaum ein Thema wird in der Geschlechterdebatte so verbissen gestritten wie über die Frage, ob es biologische Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt. Die beteiligten Lager sind dabei klar umrissen: der klassische Feminismus lehnt das Konzept angeborener Unterschiede ab, konservative, rechte und maskulistische Lager befürworten es.
Der Grund für die starke Ablehnung biologischer Geschlechtsunterschiede liegt in der unrühmlichen Geschichte des Themas. In der Vergangenheit wurden Unterschiede überwiegend dazu genutzt, Frauen aus vielen Bereichen des öffentlichen Lebens herauszuhalten.
Dieser langjährige Missbrauch biologischer Gegebenheiten, der letztlich nur dazu diente, Frauen und ihre Leistungen und Fähigkeiten als minderwertig zu diskreditieren, hat zu einer reflexartigen Abwehrhaltung unter vielen Feministinnen und Feministen geführt.
Das ganze Thema ist durch die Lager, die die jeweiligen Positionen vertreten, heute so stark moralisch aufgeladen, dass es schwer möglich ist, sich ihm wertfrei und ergebnisoffen zu nähern.
Die anatomischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen in den primären (Hoden, Eierstöcke) und sekundären (Brüste) Geschlechtsmerkmalen lassen sich natürlich kaum leugnen. Doch darüber hinaus gibt es noch weitere Merkmale, die nicht gleich auf den ersten Blick sichtbar sind. Ursache dieser Unterschiede sind häufig die Geschlechtshormone, also Androgene bei Männern und Östrogene bei Frauen. Die Geschlechtshormone beeinflussen oft schon im Mutterleib die Entwicklung des Embryos und seiner Organe, was unter anderem Unterschiede in der Gehirnanatomie, der Muskelleistung, dem Stoffwechsel und dem Sexualtrieb der Geschlechter zur Folge hat. So funktioniert Evolution eben:
"
Die Hormone bewirken neben der Anatomie auch unterschiedliche Eigenschaften ihrer Träger; Testosteron etwa ist mit höherer Aggressivität und Risikobereitschaft assoziiert, Östrogen eher mit Neugier und kommunikativen Fähigkeiten. Beide Hormone kommen bei beiden Geschlechtern vor, doch unterscheidet sich ihre jeweilige Höhe im Schnitt.
Das Zauberwort heißt hier „im Schnitt“, denn viele Geschlechtermerkmale haben nicht absolute Werte, sondern verteilen sich in einem Größenbereich."
Quelle


Kaanz phöhse, wie kann man denn auf den Einfluss der Biologie/Evolution hinweisen und auch noch behaupten, sie sei entscheident, wenn doch Gender"forscher" festgestellt haben, dass Biologie wenn überhaupt, dann nur eine sehr marginale Rolle spielt.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Apr 2020, 12:43

Umetarek hat geschrieben:(21 Apr 2020, 07:05)

Ich weiß nicht, deine Beispiele hören sich für mich an, als hätten Frauen kein Hirn. Wobei ich es durchaus schätzen würde, wenn es in Kindergärten und Grundschulen mehr Männer gäbe. Und das mein Bruder besonders strukturiert wäre, kannst du verhacken. Wenn der was nicht ist, dann strukturiert.

Mehr Empathie bedeutet NICHT, dass Frau unfähig ist, logische Schlüsse zu ziehen und/oder dass sie über weniger Intelligenz verfügt als ein Mann.
Tatsache ist allerdings, dass Östrogen bei der pränatalen Gehirnentwicklung zu einer anderen Gehirnanatomie führt als Testosteron
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Papaloooo » Di 21. Apr 2020, 12:45

Ganz klar, der Missbrauch herrscht immer da, wo man aus einer Tendenz ein Absolutum konstruiert.

Und das passt sowohl da, wo man Frauen aus bestimmten Positionen heraushalten will, weil sie das angeblich nicht so gut könnten (Ausnahme vielleicht pinkeln im Stehen), als auch beim hiesigen Thema dieses Threads, nämlich bei Familiengerichten:
Väter seien einfach die schlechteren Elternteile!
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Apr 2020, 13:37

Papaloooo hat geschrieben:(21 Apr 2020, 12:45)

Ganz klar, der Missbrauch herrscht immer da, wo man aus einer Tendenz ein Absolutum konstruiert.

Und das passt sowohl da, wo man Frauen aus bestimmten Positionen heraushalten will, weil sie das angeblich nicht so gut könnten (Ausnahme vielleicht pinkeln im Stehen), als auch beim hiesigen Thema dieses Threads, nämlich bei Familiengerichten:
Väter seien einfach die schlechteren Elternteile!

Das beruht auf der irrigen Annahme, die ja auch User watisdatdenn? zum Ausdruck brachte, dass Väter nicht so wichtig seien, das Kind zur Mutter gehöre, weil Frauen ja - blablabla
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Umetarek » Di 21. Apr 2020, 13:49

Dark Angel hat geschrieben:(21 Apr 2020, 12:43)

Mehr Empathie bedeutet NICHT, dass Frau unfähig ist, logische Schlüsse zu ziehen und/oder dass sie über weniger Intelligenz verfügt als ein Mann.

Das habe ich nicht gesagt.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Apr 2020, 15:54

Umetarek hat geschrieben:(21 Apr 2020, 13:49)

Das habe ich nicht gesagt.

Sorry, kam so rüber. Dann war das ein Mistverständnis.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Maskulist » Do 4. Jun 2020, 10:12

Ein weiteres Beispiel, wie DEUTSCHE!!! Gerichte gegen den Vater entscheiden. Man beachte die Entscheidung des Brandenburger Oberlandesgerichtes!

https://www.spiegel.de/panorama/internationaler-sorgerechtsstreit-herr-echternach-gibt-nicht-auf-a-b1a54c80-199b-44ef-8b42-6b8ca6b59526
Maskulismus die radikale Ansicht, dass Männer keine Schweine sind, sondern Menschen.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Findulin » Fr 5. Jun 2020, 15:45

Maskulist hat geschrieben:(04 Jun 2020, 10:12)

Ein weiteres Beispiel, wie DEUTSCHE!!! Gerichte gegen den Vater entscheiden. Man beachte die Entscheidung des Brandenburger Oberlandesgerichtes!

https://www.spiegel.de/panorama/internationaler-sorgerechtsstreit-herr-echternach-gibt-nicht-auf-a-b1a54c80-199b-44ef-8b42-6b8ca6b59526


Merke: Entziehe widerrechtlich nur lange genug erfolgreich das Kind, dann entspricht es dem Kindeswohl, das alles so ist, wie es gerade ist und die Sache ist erledigt. Und das relativ zügig die positive emotionale Bindung weggeht - und auch bestimmt nicht mehr durch Aufhebung der Trennung wieder hergestellt werden kann?! - das wissen diese Richter natürlich auch alles. Hat ihnen wohl eine Familienpsychologin erzählt. Wenn sich das Kind durchaus nach dem Vater sehnt, ist das sein Pech. Es hat niemand gefragt.

P.S. Ersitzungen einer Sache wie einer Immobilie dauern laut BGB 30 Jahre. Man kann also wirklich nicht behaupten, dass familienrechtliche Mühlen langsam mahlen. Jedenfalls für eine bestimmte Seite nicht.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Papaloooo » Fr 5. Jun 2020, 16:24

Maskulist hat geschrieben:(04 Jun 2020, 10:12)

Ein weiteres Beispiel, wie DEUTSCHE!!! Gerichte gegen den Vater entscheiden. Man beachte die Entscheidung des Brandenburger Oberlandesgerichtes!

https://www.spiegel.de/panorama/internationaler-sorgerechtsstreit-herr-echternach-gibt-nicht-auf-a-b1a54c80-199b-44ef-8b42-6b8ca6b59526

Parallel dazu sollte dieser Vater noch Interpol einschalten.
In ein anderes Land absetzen und das ohne Absprache, das geht gar nicht.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Papaloooo » Fr 5. Jun 2020, 16:35

Findulin hat geschrieben:(05 Jun 2020, 15:45)

Merke: Entziehe widerrechtlich nur lange genug erfolgreich das Kind, dann entspricht es dem Kindeswohl, das alles so ist, wie es gerade ist und die Sache ist erledigt. Und das relativ zügig die positive emotionale Bindung weggeht - und auch bestimmt nicht mehr durch Aufhebung der Trennung wieder hergestellt werden kann?! - das wissen diese Richter natürlich auch alles. Hat ihnen wohl eine Familienpsychologin erzählt. Wenn sich das Kind durchaus nach dem Vater sehnt, ist das sein Pech. Es hat niemand gefragt.

P.S. Ersitzungen einer Sache wie einer Immobilie dauern laut BGB 30 Jahre. Man kann also wirklich nicht behaupten, dass familienrechtliche Mühlen langsam mahlen. Jedenfalls für eine bestimmte Seite nicht.

Ja und dann stets die Behauptung, die Mutter würde beobachten,
dass es den Kindern besser ginge, wenn sie den Vater nicht sehen würden.
Während mir die Kinder zu meiner Umgangszeit nicht gegeben wurden.
Das ist das Totschlagargument.
Ich bat, die Kinder sollten bitte mit einem geschulten Psychologen sprechen.
Dieser bescheinigte sogar der meiner beiden Töchtern, die nicht das Papakind war
eine starke Bindung an den Vater.
Dann hat die Mutter gesagt, ich hätte den Kindern das so suggeriert,
und dann wurde wieder der Mutter geglaubt.
Man ist irgendwo so machtlos.
Und im Familiengericht habe ich gesagt, dass ich mit meinen Kindern Urlaub machen möchte und ich hätte ein Recht darauf.
Die Antwort des Richters: "Es geht nicht um Ihr Recht, sondern um das Wohl der Kinder".
Dann sagte ich, dass die Kinder mehr Zeit mit mir verbringen wollen.
Der Richter wandte sich an Frau Suttner (Ansbach) ich oute das hier gerne, denn das war mal wirklich der Hammer.
Sie meinte, man könne das dem Vater gewähren, wenn er den Urlaub in der Wohnung seiner Eltern mit den Kindern verbringt.
Ich versuchte das mehrmals anzufechten, bis der Richter sagte, wenn ich jetzt nicht zustimme, dann müsse ich den gesamten Gerichtsprozess alleine zahlen.

Also haben wir es so gemacht, mein Vater ging ins Hotel und meine Mutter in meine Wohnung.
Dann hatte ich die Kinder eben doch für mich, Hauptsache die Schikanen meiner Früheren Frau und deren Partnerin konnte man durchsetzen,
mit freundlicher Unterstützung durch Familienrichter Glöggler und Jugendsamtsmitarbeiterin Suttner.

Vielen Dank auch, aber Sie haben mich trotzdem nicht klein gekriegt!!!

Sorry für die Klarnamen, aber das muss auch mal gesagt werden!!!
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Findulin » Fr 5. Jun 2020, 16:41

Papaloooo hat geschrieben:(05 Jun 2020, 16:35)

Ja und dann stets die Behauptung, die Mutter würde beobachten,
dass es den Kindern besser ginge, wenn sie den Vater nicht sehen würden.
Während mir die Kinder zu meiner Umgangszeit nicht gegeben wurden.
Das ist das Totschlagargument.


Die Mutter ist dabei auch so neutral wie das 3. Reich im 2. Weltkrieg. Ein Lachschlager.

Anbei: wenn es nun ein Vater schafft, sein Kind der Mutter 2, 3 Jahre lang zu entziehen - ob er dann wohl ebenfalls mit solchen Argumenten das alleinige Sorgerecht erthält?

Einmal dürfen wir raten. 180 Grad-Kehrtwende lässt grüßen. Ich wär nur auf die argumentativen Verrenkungen gespannt, warum jetzt alles ganz anders sei.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Skeptiker » Fr 5. Jun 2020, 16:59

Maskulist hat geschrieben:(04 Jun 2020, 10:12)
Ein weiteres Beispiel, wie DEUTSCHE!!! Gerichte gegen den Vater entscheiden. Man beachte die Entscheidung des Brandenburger Oberlandesgerichtes!

https://www.spiegel.de/panorama/internationaler-sorgerechtsstreit-herr-echternach-gibt-nicht-auf-a-b1a54c80-199b-44ef-8b42-6b8ca6b59526

Ich bin kein Jurist, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Urteil Bestand haben wird.

Eine widerrechtliche Kindesentziehung zum Nachteil des Opfers in einem Sorgerechtsstreit zu machen, ist vollkommen absurd. Jeder Richter der halbwegs klar bei Verstand ist, müsste erkennen, dass eine (potentiell) illegale Verschleppung der Kindern ins Ausland eine massive Gefährdung des Kindeswohles darstellt.

Das Mindeste wäre es zunächst das Wohl der Kinder zu klären und dann mit internationaler Polizeihilfe eine Strafverfolgung in Gang zu bringen. Das man der Frau das Sorgerecht "zum Wohle der Kinder" zuspricht, ist nach meinem laienhaftem Empfinden hart an der Rechtsbeugung. Da müssten im Prozess schon gewichtige Gründe auch von Seiten der Kinder gekommen sein, damit man eine solche Entscheidung treffen kann. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass den Kindern ein Kontakt zum Vater nicht schadet, sogar gut tut.

Ja, ich gehe auch davon aus, dass im gegenteiligen Fall niemals dem Vater die Kinder zugesprochen würden - aber wer kann das schon sagen ... ?
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Findulin » Fr 5. Jun 2020, 17:42

Skeptiker hat geschrieben:(05 Jun 2020, 16:59)

Ich bin kein Jurist, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Urteil Bestand haben wird.

Eine widerrechtliche Kindesentziehung zum Nachteil des Opfers in einem Sorgerechtsstreit zu machen, ist vollkommen absurd. Jeder Richter der halbwegs klar bei Verstand ist, müsste erkennen, dass eine (potentiell) illegale Verschleppung der Kindern ins Ausland eine massive Gefährdung des Kindeswohles darstellt.

Das Mindeste wäre es zunächst das Wohl der Kinder zu klären und dann mit internationaler Polizeihilfe eine Strafverfolgung in Gang zu bringen. Das man der Frau das Sorgerecht "zum Wohle der Kinder" zuspricht, ist nach meinem laienhaftem Empfinden hart an der Rechtsbeugung. Da müssten im Prozess schon gewichtige Gründe auch von Seiten der Kinder gekommen sein, damit man eine solche Entscheidung treffen kann. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass den Kindern ein Kontakt zum Vater nicht schadet, sogar gut tut.

Ja, ich gehe auch davon aus, dass im gegenteiligen Fall niemals dem Vater die Kinder zugesprochen würden - aber wer kann das schon sagen ... ?

Ich kann es mir leider vorstellen, dass es Bestand haben wird. Zumal Gerichte auch so argumentieren: https://books.google.de/books?id=dE6esX ... nd&f=false

Es darf davon ausgegangen werden, dass eine Mutter, die das gemeinsame Sorgerecht ablehnt, gute Gründe dafür hat.

Und das ist das Bundesverfassungsgericht.

Funktioniert das auch bei anderen Gruppen? Etwa: es darf grundsätzlich davon ausgegangern werden, dass ein Arbeitsloser, der einen Antrag stellt, auch tatsächlich hilfebedürftig ist und einfach grad keine Arbeit findet und nicht etwa Hilfeleistungen aus bloß hedonistisch-arbeitsablehnenden Gründen begehrt?

Hm :|
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Maskulist » Fr 5. Jun 2020, 18:59

Wenn man vor Gericht mit den Frauen so umgehen würde, wie es mit den Männern geschieht, würde die Genderista Amok laufen!

https://vater.franzjoerg.de/nachschreiben-zum-tod-einer-anwaeltin/
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