Frauensport in Gendergefahr

Moderator: Moderatoren Forum 8

Benutzeravatar
Tetsu
Beiträge: 34
Registriert: Mo 15. Jul 2019, 13:16

Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Tetsu » Mo 22. Jul 2019, 22:44

Dark Angel hat geschrieben:(22 Jul 2019, 19:40)

Ich stelle diese Frage daher anders: Was war zuerst da - die unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen oder die gesellschaftssicht Zuschreibung bzw Erwartung.



Beides entwickelte sich ursprünglich wechselseitig wobei zunächst die biologischen Anlagen dominierten, als der Homosapiens sich dann vom Tier zum Menschen entwickelte, d.h. evolutionäre Auslese zunehmend durch technische Inovationen verdrängt und überholt wurde, wurden die Zuschreibungen und damit einhergehend sozialen Erwartungen zunehmend dominanter - spätestens als Kulturen sowas wie geschlechtsspezifische Mode etc. herausbildeten oder Geschlechtern bestimmte Farben zu wiesen lässt sich deren spezifische Ausformung zwar kulturell aber nur schwer biologisch begründen; ich denke allerdings das die Ursprünge in der Entwicklung einer komplexeren Kommunikation liegen...

Von welchem Konzept redest Du eigentlich?
Redest Du von Glaubenssätzen oder von nachvollziehbaren und überprüfbaren Fakten?
Ich bin Wissenschaftler, ich möchte das schon genauer wissen, vor allem möchte ich das überprüfen können.


Es geht um soziale Sitten, Bräuche, Normen und Glaubenssätze, Mode, Rechtsstatus und Erwartungen an den Gegenüber, Codes etc. ...

Mit der Burka hatte ich dir ansich ein gut falsifizierbares Beispiel genannt - wenn die Soziale Geschlechtszuweisung Biologisch wäre, müsste jeder der nen Mensch in Burka sieht fragen ob der weiblich oder Männlich ist und könnte ihn nicht selbstverständlich als frau anreden...

Du kannst auch zwei Geschlechtsneutrale Schaufensterpuppen nehmen und einer ein Sako und der anderen ein Abendkleid anziehen - Meine Versuchshypothese ist hier, dass die meisten Menschen kein Problem haben den beiden Puppen nur anhand der Kleidung die sie tragen ein Geschlecht zu zuordnen (solange sie nicht aktiv versuchen sich PC zu verhalten) - wenn es kein Gender sondern nur Sex geben würde, dürfte es bei Puppen die ja offensichtlich kein Sex haben, hingegen zu keiner Geschlechtszuordnung kommen; Nullhypothese: Da geschlecht rein biologisch ist, kann man bei einem Gegenstand der weder biologisch noch Geschlechtlich ist auch dann kein Geschlecht zuordnen, wenn dieser mit Gendercodes präpariert wird da es ja Gender nicht gibt...

Wolltest du sowas?

Siehe meine Frage oben: Was ist ein/das soziale Geschlecht.
Ein Mann in einer Burka ist und bleibt ein Mann und er ist und bleibt es auch für "die Gesellschaft".
Für wie dämlich halten Genderanhänger die Menschen eigentlich?
Der Mann in der Burka geht in einem islamischen Land allerdings ein lebensgefährliches Risiko ein!


Wenn ein Mann in einer Burka ein Mann bleibt, warum halten ihn dann seine Mitmenschen für eine Frau? Die sind auch nicht unsicher
Wieso sollte es für ihn denn lebensgefährlich sein, wenn nur die Biologie eine Rolle spielt?
"Stein ist unfaire! Papier ist ok..." sagt die Schere
Benutzeravatar
Fliege
Beiträge: 3873
Registriert: Sa 26. Mai 2018, 00:15

Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Fliege » Mo 22. Jul 2019, 22:53

Tetsu hat geschrieben:(22 Jul 2019, 22:44)
Wenn ein Mann in einer Burka ein Mann bleibt, warum halten ihn dann seine Mitmenschen für eine Frau?

Weil der Islam Frauen knechtet?

Aber es soll hier nicht um den Islam gehen, sondern darum, dass Männer als Frauen durchgehen sollen, wenn sie sich Schwanz und Eier abschneiden (lassen). Welchen Sinn oder Hintersinn mag das haben?
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 16394
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 08:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Dark Angel » Mo 22. Jul 2019, 23:42

Tetsu hat geschrieben:(22 Jul 2019, 22:44)

Beides entwickelte sich ursprünglich wechselseitig wobei zunächst die biologischen Anlagen dominierten,...

Hast Du für diese stele These irgendwelche Belege?

Tetsu hat geschrieben:(22 Jul 2019, 22:44)
... als der Homosapiens sich dann vom Tier zum Menschen entwickelte, d.h. evolutionäre Auslese zunehmend durch technische Inovationen verdrängt und überholt wurde, ...

Wie bitte - WER hat sich vom Tier zum Menschen entwickelt?
Von der Evolution des Menschen scheinst Du absolut keine Ahnung zu haben. Hast Du im Biologieunterricht grade gefehlt als das durchgenommen wurde oder warst Du gerade Kreide holen?
Homo sapiens sapiens<lat> bedeutet weiser, verständiger, kluger Mensch - das sind WIR!
Der Homo sapiens sapiens entwickelte sich vor ca. 200.000 Jahren - VOR ihm gab es bereits mehrere Menschenarten.
Spätestens ab Ardipithecus ramidus - vor ca. 4,5 Mio Jahren - sprechen wir vom Menschen als eigene Art.
Der Homo sapiens sapiens hat sich NICHT von der Evolution abgekoppelt, schon gar nicht durch technische Innvovation.
Diese ist im Gegenteil Ergebnis der Evolution.
Der Mensch unterliegt nach wie vor der Evolution, nix mit "evolutionäre Auslese" überholt oder verdrängt.
Was für ein Nonsens!

Tetsu hat geschrieben:(22 Jul 2019, 22:44)
... wurden die Zuschreibungen und damit einhergehend sozialen Erwartungen zunehmend dominanter - spätestens als Kulturen sowas wie geschlechtsspezifische Mode etc. herausbildeten oder Geschlechtern bestimmte Farben zu wiesen lässt sich deren spezifische Ausformung zwar kulturell aber nur schwer biologisch begründen; ich denke allerdings das die Ursprünge in der Entwicklung einer komplexeren Kommunikation liegen...

Kannst Du diese Behauptung in irgend einer Art belegen?
Was hat Mode, haben Farben mit Geschlecht bzw Erwartungen an das Verhalten, an geschlechtsspezifische Verhaltensweisen zu tun?
Benimmt sich ein Junge, der gerne rot oder orange trägt anders als ein Junge der blau oder grün bevorzugt?
Geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede lassen sich bereits bei Neugeborenen nachweisen (und werden nachgewiesen).
Wie erklärst Du das?
Die Primatenforschung kann nachweisen, dass bei unseren nächsten Verwandten exakt die gleichen geschlechtsspezifischen Verhaltensunterschiede vorhanden sind, die auch beim Menschen beobachtet werden.
Wie erklärst diese Übereinstimmung in geschlechtsspezifischen Unterschieden im Verhalten?



Tetsu hat geschrieben:(22 Jul 2019, 22:44)
Es geht um soziale Sitten, Bräuche, Normen und Glaubenssätze, Mode, Rechtsstatus und Erwartungen an den Gegenüber, Codes etc. ...

Nochmal: was war zuerst da - die Erwartungen oder das Verhalten, auf dem diese Erwartung gründet?
Erwartungshaltungen entstehen nicht von selbst.

Tetsu hat geschrieben:(22 Jul 2019, 22:44)
Mit der Burka hatte ich dir ansich ein gut falsifizierbares Beispiel genannt - wenn die Soziale Geschlechtszuweisung Biologisch wäre, müsste jeder der nen Mensch in Burka sieht fragen ob der weiblich oder Männlich ist und könnte ihn nicht selbstverständlich als frau anreden...

Dein Burkabeispiel war KEIN falsifizierbares Beispiel, sondern einfach nur unsinnig!
Es gibt KEINE soziale Geschlechtszuweisung!
Geschlecht IST biologisch und an eindeutigen Körpermerkmalen erkennbar ==> nennen sich sekundäre Geschlechtsmerkmale und auch androgyne Männer haben KEINE weibliche Brust und auch KEIN breites Becken wie eine Frau!
Ein Mann in einer Burka ist immer noch ein Mann - der wird nicht plötzlich zur Frau, nur weil er eine Burka trägt.
Der wird in einem islamischen Land höchstens am nächsten Baukran aufgeknüpft!


Tetsu hat geschrieben:(22 Jul 2019, 22:44)
Du kannst auch zwei Geschlechtsneutrale Schaufensterpuppen nehmen und einer ein Sako und der anderen ein Abendkleid anziehen - Meine Versuchshypothese ist hier, dass die meisten Menschen kein Problem haben den beiden Puppen nur anhand der Kleidung die sie tragen ein Geschlecht zu zuordnen (solange sie nicht aktiv versuchen sich PC zu verhalten) - wenn es kein Gender sondern nur Sex geben würde, dürfte es bei Puppen die ja offensichtlich kein Sex haben, hingegen zu keiner Geschlechtszuordnung kommen; Nullhypothese: Da geschlecht rein biologisch ist, kann man bei einem Gegenstand der weder biologisch noch Geschlechtlich ist auch dann kein Geschlecht zuordnen, wenn dieser mit Gendercodes präpariert wird da es ja Gender nicht gibt...

Sehr viele Modegeschäfte/Boutiquen benutzen heute Holzgestelle mit Armen, Beinen und Kopf und behängen die mit irgendwelchen Kleidungsstücken.
Und ich verrate Dir was - egal ob die mit nem Sacko oder nem Abendkleid drapiert sind - niemand, wirklich niemand kommt auf die Idee, diesen Holzgestellen ein Geschlecht zuzordnen - das sind schlicht und einfach Holzgestelle, die mit Kleidungsstücken drapiert sind.
Und nun? Wo ist denn da das soziale Geschlecht?
Sorry, aber ich kann nicht nachvollziehen, wie Leute ticken, die überall Geschlecht(er) sehen und die sogar irgendwelchen Holzgestellen ein Geschlecht zuordnen müssen.
Ich habe mit Männern und Frauen (mehr mit Männern) zusammen gearbeitet und ich habe bei meinem Hobby mehr mit Männern als mit Frauen zu tun.
Ich sehe Menschen - Männer und Frauen, mit denen ich gleiche berufliche und/oder private Interessen teile, ich sehe aber keine Geschlechter und ich verspüre auch keinerlei Bedürfnis, diesen Menschen ein Geschlecht zuzuordnen.

Tetsu hat geschrieben:(22 Jul 2019, 22:44)
Wolltest du sowas?

Nein!

Tetsu hat geschrieben:(22 Jul 2019, 22:44)
Wenn ein Mann in einer Burka ein Mann bleibt, warum halten ihn dann seine Mitmenschen für eine Frau? Die sind auch nicht unsicher
Wieso sollte es für ihn denn lebensgefährlich sein, wenn nur die Biologie eine Rolle spielt?

Wie kommst Du denn auf die Idee, dass der Mann für eine Frau gehalten wird?
Gerade WEIL er ein Mann ist und als solcher auch in einer Burka als Mann erkannt wird, ist es lebensgefährlich für ihn, in einem islamischen Land in einer Burka herhumzulaufen!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Tetsu
Beiträge: 34
Registriert: Mo 15. Jul 2019, 13:16

Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Tetsu » Di 23. Jul 2019, 02:01

Dark Angel hat geschrieben:(22 Jul 2019, 23:42)

Wie bitte - WER hat sich vom Tier zum Menschen entwickelt?
Von der Evolution des Menschen scheinst Du absolut keine Ahnung zu haben. Hast Du im Biologieunterricht grade gefehlt als das durchgenommen wurde oder warst Du gerade Kreide holen?
Homo sapiens sapiens<lat> bedeutet weiser, verständiger, kluger Mensch - das sind WIR!
Der Homo sapiens sapiens entwickelte sich vor ca. 200.000 Jahren - VOR ihm gab es bereits mehrere Menschenarten.
Spätestens ab Ardipithecus ramidus - vor ca. 4,5 Mio Jahren - sprechen wir vom Menschen als eigene Art.


Das war eine Vereinfachung (tatsächlich ungeschickt, weil ich vom Homosapien sprach, mein Fehler)


Der Homo sapiens sapiens hat sich NICHT von der Evolution abgekoppelt, schon gar nicht durch technische Innvovation.
Diese ist im Gegenteil Ergebnis der Evolution.


Erstmal was heißt hier "im Gegenteil" - nur weil Apfelsaft, gewissermaßen das "Ergebnis" eines Apfelbaums ist, stellt er deshalb nicht gleich eine Sonderform eines Apfelbaums dar...
Desweiteren ist Inovation von Evolution Grundlegend verschieden- da Evolution keinen Telos hat (auch wenn Essentialsten von anderem ausgehen, aber dazu hatte ich ja schon was verlinkt), Inovation hingegen schon - der mensch forscht, züchtet und kultiviert in hinblick auf ein angestrebtes Resultat und unterscheidet dabei in wünschenswert und unerwünscht - die Natur und damit Evolution folgt hingegen keinerlei Konzept...


Der Mensch unterliegt nach wie vor der Evolution, nix mit "evolutionäre Auslese" überholt oder verdrängt.


Evolution bedeutet das unvorteilhafte Eigenschaften weniger erfolgreich sind und deshalb verschwinden, Innovation bedeutet, dass unvorteilhafte Eigenschaften kompensiert werden und der unterlegen dadurch u.U. sogar den zunächst Überlegenen verdrängen kann, weil eine Schusswaffe im Kampf einfach deutlich mehr bringt, als körperlich überlegen zu sein...

Der "alles ist Evolution-Ansatz" nähert sich gefährlich Biologischen Determinismus und Determinismus macht jedwede Disskusion auf ähnliche weise überflüssig wie Religiöser Fatalismus und radikaler Konstruktivismus...

Was hat Mode, haben Farben mit Geschlecht bzw Erwartungen an das Verhalten, an geschlechtsspezifische Verhaltensweisen zu tun?
Benimmt sich ein Junge, der gerne rot oder orange trägt anders als ein Junge der blau oder grün bevorzugt?


Ein Cis-Junge wird, sobald er Anfängt sich mit seinem Geschlecht zu Idendifizieren u.U. weigern ein Rosa Kleidchen anzuziehen, wenn dass in seinem Kulturraum unüblich für Jungen ist, während ein Cis-Mädchen das Kleid u.U. gerade deshalb ganz toll findet...
Er wird oft versuchen soziale Codes zu vermeiden die für sein Geschlecht in dem entsprechenden Kulturraum untypisch sind und wenn er diese doch verwendet, wird er in aller regel von seiner Peergroupe, darauf hingewiesen und u.U. sogar sanktioniert.

Geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede lassen sich bereits bei Neugeborenen nachweisen (und werden nachgewiesen).
Wie erklärst Du das?
Die Primatenforschung kann nachweisen, dass bei unseren nächsten Verwandten exakt die gleichen geschlechtsspezifischen Verhaltensunterschiede vorhanden sind, die auch beim Menschen beobachtet werden.
Wie erklärst diese Übereinstimmung in geschlechtsspezifischen Unterschieden im Verhalten?


Neugeborene und Primaten bevorzugen geschlechtsspezifische Kleidung entsprechend der Sozialen Normen ihres Landes?!?
Hm, ich wusste schon immer das ich komisch bin auch wenn ich mich heute als Cis-Mann sehe, bevorzugte ich noch mit 4 bis 5 Nachthemden gegenüber Pyjamas...

Ich habe nie gesagt, dass es nicht auch biologische Verhaltensweisen geben würde (wobei mich da die Quelle interessieren würde - einfach um sie ein paar Radikalkonstruktivistischen Gendervertrerinnen die mich in die entgegengesetzte Richtung nerven) nur ist das dann eben nicht Gender; aber dass kulturspetzifische Gendercodes wie eben Kleidung in den Genen liegen würden, kann ich kaum glauben (wieso sind die dann kulturell unterschiedlich)?


Nochmal: was war zuerst da - die Erwartungen oder das Verhalten, auf dem diese Erwartung gründet?
Erwartungshaltungen entstehen nicht von selbst.


Also haben sich menschen in Südlichen Ländern Burkas ausgedacht, weil Vollverschleierung dem biologischen verhalten von Frauen entspricht?





Sehr viele Modegeschäfte/Boutiquen benutzen heute Holzgestelle mit Armen, Beinen und Kopf und behängen die mit irgendwelchen Kleidungsstücken.
Und ich verrate Dir was - egal ob die mit nem Sacko oder nem Abendkleid drapiert sind - niemand, wirklich niemand kommt auf die Idee, diesen Holzgestellen ein Geschlecht zuzordnen - das sind schlicht und einfach Holzgestelle, die mit Kleidungsstücken drapiert sind.
Und nun? Wo ist denn da das soziale Geschlecht?


Ich habe das Beispiel gewählt weil wir es mit Künstlerpuppen gemacht haben - also sie Ausstaffiert und arrangiert und Kinder gefragt was sie da sehen; und da kam dann z.B. oft "Ein Mann der mit einer Frau tanzt" (dazu mussten die nicht mal Kleidung tragen die Walzerhaltung reichte) - wenn die Kinder jünger waren korrigierten sie sich auch gerne mal Gegenseitig und oft musste nicht mal nach Geschlecht gefragt werden, damit sie es zuordneten...


Wie kommst Du denn auf die Idee, dass der Mann für eine Frau gehalten wird?
Gerade WEIL er ein Mann ist und als solcher auch in einer Burka als Mann erkannt wird, ist es lebensgefährlich für ihn, in einem islamischen Land in einer Burka herhumzulaufen!


Je, nach Statur wäre ich davon nicht so überzeugt - es gibt auch sehr überzeugende Transvestiten und auch bei denen wo man es ansich sieht erlebe ich bisweilen, dass Mitmenschen es nicht erkennen, einfach weil sie eben auf Gendermerkmale deutlich stärker achten, als auf Sex-Merkmale...
"Stein ist unfaire! Papier ist ok..." sagt die Schere
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 11707
Registriert: Do 29. Sep 2016, 15:33

Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Selina » Di 23. Jul 2019, 06:11

Das Verhalten und die Entwicklung von Männern und Frauen wird immer gleichermaßen von biologischen und sozialen Faktoren beeinflusst. Angeborene und erworbene Eigenschaften sind gleichermaßen bedeutsam. Genauso wie die Sozialisation der Menschen. Alles andere ist Biologismus.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 16394
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 08:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Dark Angel » Di 23. Jul 2019, 14:43

Tetsu hat geschrieben:(23 Jul 2019, 02:01)

Das war eine Vereinfachung (tatsächlich ungeschickt, weil ich vom Homosapien sprach, mein Fehler)

Das war keine Vereinfachung, sondern schlicht Nonsens.
Der moderne Mensch wird als Home sapiens sapiens bezeichnet - drei Wörter, nicht zusammen geschrieben. Sollte man eigentlich wissen.

Und Du hast meine Frage schon wieder nicht beantwortet.
Ich fragte, ob Du für Deine steile These:

"Beides entwickelte sich ursprünglich wechselseitig wobei zunächst die biologischen Anlagen dominierten,..."

Belege hast.

Tetsu hat geschrieben:(23 Jul 2019, 02:01)Erstmal was heißt hier "im Gegenteil" - nur weil Apfelsaft, gewissermaßen das "Ergebnis" eines Apfelbaums ist, stellt er deshalb nicht gleich eine Sonderform eines Apfelbaums dar...
Desweiteren ist Inovation von Evolution Grundlegend verschieden- da Evolution keinen Telos hat (auch wenn Essentialsten von anderem ausgehen, aber dazu hatte ich ja schon was verlinkt), Inovation hingegen schon - der mensch forscht, züchtet und kultiviert in hinblick auf ein angestrebtes Resultat und unterscheidet dabei in wünschenswert und unerwünscht - die Natur und damit Evolution folgt hingegen keinerlei Konzept...

Deine Behauptung, der Mensch hätte durch technische Innovation die "evolutionäre Auslese" bleibt Nonsens, weil a) Innovation das Ergebnis der Evolution (sexueller Selektion) IST, nämlich der Entwicklung eines großen komplexen Gehirns und damit von Intelligenz und b) weil sich Mensch immer noch durch sexuelle Selektion fortpflanzt. Daran ändert auch künstliche Reproduktion nichts.
Menschen züchten KEINE Menschen gezüchtet oder designen sie genetisch nach individuellen Vorstellungen.
Evelution bedeutet in erster Linie Entwicklung vom Einfachen zum Komplexen.

Tetsu hat geschrieben:(23 Jul 2019, 02:01)
Evolution bedeutet das unvorteilhafte Eigenschaften weniger erfolgreich sind und deshalb verschwinden, Innovation bedeutet, dass unvorteilhafte Eigenschaften kompensiert werden und der unterlegen dadurch u.U. sogar den zunächst Überlegenen verdrängen kann, weil eine Schusswaffe im Kampf einfach deutlich mehr bringt, als körperlich überlegen zu sein...

Evolution bedeutet "Survival of the fittest" = die anpassungsfähigste Art überlebt bzw die anpassungsfähigsten Individuen einer Art überleben, hat mit "vorteilhaften oder unvorteilhaften Eigenschaften" recht wenig zu tun.
Mensch kompensiert bei seiner eigenen Reproduktion KEINE irgendwie gearteten Eigenschaften!
Du verschwurbelst Dinge miteinander, die nichts miteinander zu tun haben!

Tetsu hat geschrieben:(23 Jul 2019, 02:01)Der "alles ist Evolution-Ansatz" nähert sich gefährlich Biologischen Determinismus und Determinismus macht jedwede Disskusion auf ähnliche weise überflüssig wie Religiöser Fatalismus und radikaler Konstruktivismus...

Es IST alles Evolution, weil Evolution innerhalb von Jahrmillionen/Jahrhunderttausenden abläuft und NICHT innerhalb von Jahrzehnten oder Jahren!
Eveolution bedeutet auch biologische Determination UND biologische Bedingtheit ==> BEIDES ist Voraussetzung für erfolgreiche Anpassung.
Statt von der "Gefährlichkeit biologischer Determinismen" und/oder "religiösem Falismus" zu schwafeln, sollte man sich mit den Grundlagen der Evolution - mit Selektionsfaktoren, Selektionsdruck etc - beschäftigen.

Tetsu hat geschrieben:(23 Jul 2019, 02:01)
Ein Cis-Junge wird, sobald er Anfängt sich mit seinem Geschlecht zu Idendifizieren u.U. weigern ein Rosa Kleidchen anzuziehen, wenn dass in seinem Kulturraum unüblich für Jungen ist, während ein Cis-Mädchen das Kleid u.U. gerade deshalb ganz toll findet...
Er wird oft versuchen soziale Codes zu vermeiden die für sein Geschlecht in dem entsprechenden Kulturraum untypisch sind und wenn er diese doch verwendet, wird er in aller regel von seiner Peergroupe, darauf hingewiesen und u.U. sogar sanktioniert. [/quote
Ttut mir leid, aber das Geschwätz ist KEINE Antwort auf meine Fragen:
Was hat Mode, haben Farben mit Geschlecht bzw Erwartungen an das Verhalten, an geschlechtsspezifische Verhaltensweisen zu tun?
Benimmt sich ein Junge, der gerne rot oder orange trägt anders als ein Junge der blau oder grün bevorzugt?


Es geht darum, ob geschlechtsspezifische Unterschiede in Verhaltenweisen angeboren oder anerzogen sind!
Und wieder hast Du meine Frage zu dieser Behauptung:

Tetsu hat geschrieben:
(22 Jul 2019, 22:44)
... wurden die Zuschreibungen und damit einhergehend sozialen Erwartungen zunehmend dominanter - spätestens als Kulturen sowas wie geschlechtsspezifische Mode etc. herausbildeten oder Geschlechtern bestimmte Farben zu wiesen lässt sich deren spezifische Ausformung zwar kulturell aber nur schwer biologisch begründen; ich denke allerdings das die Ursprünge in der Entwicklung einer komplexeren Kommunikation liegen...


Kannst Du diese Behauptung in irgend einer Art belegen?

NICHT beantwortet!
Was soll das bitte, Behauptungen aufstellen und die Begründung, den Beleg - selbst auf Nachfrage hin - schuldig zu bleiben?! :mad:


Gendermerkmale? Was soll denn das sein?
Transvestiten sind Männer - Künstler, die es darauf anlegen nicht erkannt zu werden, darauf bauen die ihre Show auf.
Im Alltag - wo sich die Menschen i.d.R. begegnen, ist sehr wohl erkennbar ob es sich um Mann oder Frau handelt ==> sekundäre Geschlechtsmerkmale.
Wer da Probleme hat, muss ziemlich blind oder verblendet sein.
Auweia!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen

Zurück zu „82. Gender“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 4 Gäste