Frauensport in Gendergefahr

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Fliege
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Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Fliege » Sa 20. Jul 2019, 17:28

Nun ist auch der Frauensport in Gendergefahr geraten, denn eine männliche Fake-Frau gewann bei den Pazifikspielen auf Samoa im Gewichtheben zwei Goldmedaillen für Neuseeland (FAZ online, Aufregung um eine zu starke Neuseeländerin, 20. Juli 2019).

Es wird Zeit, wie ich plädieren möchte, dass sich Sportlerinnen gegen Pseudofeminismus wehren, um der krass wettbewerbswidrigen Genderei im Frauensport ein Ende zu bereiten. Denn die Frage, wer eine Frau ist und wer nicht, erfordert eine biologische und keine genderologische Antwort.

Was findet ihr?
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watisdatdenn?
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon watisdatdenn? » Sa 20. Jul 2019, 18:07

Ich finde das unglaublich lustig :)
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Tetsu
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Tetsu » Sa 20. Jul 2019, 19:25

Sehe ich etwas anders (mal abgesehen davon dass ich das Fake etwas abwertend gegenüber Transmenschen finde) - das Problem ist doch Systemgemacht und die Probleme treten nicht erst auf seit dem Transfrauen innerhalb ihres Genders antreten (und werden irgendwie auch erst dann als solches wahrgenommen, wenn sie dann auch gewinnen), sondern es wahr schon immer so das insbesondere in solchen Sportarten menschen mit einer sie begünstigenden Genetik vorteile hatten und die gleichen Argumente auch dort gelten müssten - aber bezeichnenderweise erst hier zum Politikum gemacht werden...

Das Problem liegt hier imo eher in der traditionellen Unterteilung in Männer und Frauen-Liegen auf der einen Seite und der Fokusierung auf Maskulinietät begünstigende Sportarten auf den anderen.
Dadurch werden nicht nur klassische Rollenzuweisungen erhalten sondern auch die Ungleichbehandlung anderer Faktoren (wenigstens werden Gewichtsklassen als ausschlaggebend erkannt, aber wenn man die Weltrekorde vergleicht ist dass tatsächlich unzureichend).
Schlussendlich wird man innerhalb einer Disziplin niemals ein vollkommen faires System finden können, weshalb man imo eher daran arbeiten sollte die Bandbreite der Disziplinen zu erweitern in denen man Aufmerksamkeit und Anerkennung bekommen kann und zum anderen davon weg kommen immer nur auf den Spitzenbereich zu schauen, da der im Grunde unmenschlich ist: Der Mensch ist ein kompensatorisches Wesen - der kompetetiven Spitzenbereiche zeichnet sich aber in vielen bereichen dadurch aus, das das kompensieren von dafür suboptimalen Anlagen nicht mehr möglich ist, weshalb Unterschiede erst dort relevant werden, die im normalen leben keine große Rolle spielen - oder erst dann wenn konservative durch idealbilder und Regeln Kompensationsmaßnahmen mal wieder zu "Cheating" umdeuten...
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watisdatdenn?
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon watisdatdenn? » Sa 20. Jul 2019, 20:09

Gibt es eigentlich schon eine TransFrau die einen Quotenjob besetzt?

Das fände ich sogar noch lustiger :)
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3x schwarzer Kater
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 20. Jul 2019, 20:27

watisdatdenn? hat geschrieben:(20 Jul 2019, 20:09)

Gibt es eigentlich schon eine TransFrau die einen Quotenjob besetzt?

Das fände ich sogar noch lustiger :)


Was ist daran lustig?
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon watisdatdenn? » Sa 20. Jul 2019, 20:48

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(20 Jul 2019, 20:27)
Was ist daran lustig?

Ernsthafte Frage?

Ok Ernsthafte Antwort:
Das lustige aus meiner Sicht ist, dass Quoten eigentlich für Frauen gedacht sind.
Wäre lustig wenn Männer davon profitieren würden, nur weil sie sich als Frauen definieren :).

Ich fände es sogar gut, weil ich nichts von Quoten halte.
Ich finde eher messbare Qualitätskriterien (unabhängig von Geschlecht, Alter etc..) gut.
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 20. Jul 2019, 21:08

watisdatdenn? hat geschrieben:(20 Jul 2019, 20:48)

Ernsthafte Frage?

Ok Ernsthafte Antwort:
Das lustige aus meiner Sicht ist, dass Quoten eigentlich für Frauen gedacht sind.
Wäre lustig wenn Männer davon profitieren würden, nur weil sie sich als Frauen definieren :).

.


Ziemlich wirr und unlogisch, was du von dir gibst.

Was ist denn ein Quotenjob?
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Tetsu
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Tetsu » So 21. Jul 2019, 01:42

watisdatdenn? hat geschrieben:(20 Jul 2019, 20:48)

Ernsthafte Frage?

Ok Ernsthafte Antwort:
Das lustige aus meiner Sicht ist, dass Quoten eigentlich für Frauen gedacht sind.
Wäre lustig wenn Männer davon profitieren würden, nur weil sie sich als Frauen definieren :).

Ich fände es sogar gut, weil ich nichts von Quoten halte.
Ich finde eher messbare Qualitätskriterien (unabhängig von Geschlecht, Alter etc..) gut.


Ich verstehe ihre bedenken nicht - Transfrauen sind vom Gender her Frauen, also menschen die sich mit der sozialen Rolle als Frau Identifizierenen...
...gerade bei Quoten im Berufsbereich (unabhängig davon ob man sie für ein geeignetes Mittel hält) geht es ja darum bestehende Rollenerwartungen aufzubrechen und für Frauen Idendifikationsmöglichkeiten zu schaffen (und nicht, wie manche zu glauben scheinen, nen paar exklusive Frauenjobbs zu schaffen) - das Körperliche Geschlecht spielt gerade da gar keine Rolle mehr, weil das überhaupt nicht der Telos der Maßnahme ist, sondern es hier wirklich primär um Rollenbilder geht...
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon watisdatdenn? » So 21. Jul 2019, 04:44

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(20 Jul 2019, 21:08)
Ziemlich wirr und unlogisch, was du von dir gibst.

Was ist denn ein Quotenjob?

Gleichstellungsbeauftragte z.B.
Geht nur für Frauen.
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon 3x schwarzer Kater » So 21. Jul 2019, 11:35

watisdatdenn? hat geschrieben:(21 Jul 2019, 04:44)

Gleichstellungsbeauftragte z.B.
Geht nur für Frauen.


Unabhängig davon, dass das keine Antwort auf meine Frage ist, scheint das wohl auch nicht ausschließlich so zu sein

https://www.xing.com/jobs/arnstadt-glei ... e&ttt_sp=2

Eigentlich ging's ja darum, warum du es sehr lustig fändest, wenn eine Transfrau einen Quotenjob hätte. Und das ist immer noch nicht klar.
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Senexx » So 21. Jul 2019, 11:47

Fliege hat geschrieben:(20 Jul 2019, 17:28)

Nun ist auch der Frauensport in Gendergefahr geraten, denn eine männliche Fake-Frau gewann bei den Pazifikspielen auf Samoa im Gewichtheben zwei Goldmedaillen für Neuseeland (FAZ online, Aufregung um eine zu starke Neuseeländerin, 20. Juli 2019).

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Was findet ihr?


Das wird überbewertet. Gewichtheben ist an sich pervers. Wenn jetzt eine Transgenderfrau gewinnt, who cares?
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Billie Holiday » So 21. Jul 2019, 11:49

Ich würde mich als weibliche Sprinterin weigern, neben Caster Semenya zu laufen. Wäre sinnlos.
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Ebiker » So 21. Jul 2019, 12:07

Da Geschlechter eh nur ein gesellschaftliches Konstrukt sind und es unwahr ist das als Frauen bezeichnete Menschen irgendetwas schlechter können einfach alle in einem Wettkampf antreten lassen. Die Looser müssen halt besser trainieren.
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Fliege » So 21. Jul 2019, 12:28

Billie Holiday hat geschrieben:(21 Jul 2019, 11:49)
Ich würde mich als weibliche Sprinterin weigern, neben Caster Semenya zu laufen. Wäre sinnlos.

Du nennst einen spannenden Fall, weil Semenya als Frau wegen eines zu hohen Testosteronspiegels im Blut, also infolge einer hormonellen Störung, eine auf Mann gedopte Frau ist. "Gleiches gilt für andere Athletinnen mit 'Differences of sexual Development', also die nicht genau eingeteilt werden können in das klassische Mann-Frau-Schema" (Zeit online, 2. Mai 2019). Das hatte unter anderem zur Folge: "Bei der Leichtathletikweltmeisterschaft 2009 in Berlin lief Caster Semenya mit breiten Schultern und tiefer Stimme erstmals ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Im Finale über 800 Meter gewann sie überlegen. Fernsehreporter fragten die damals 18-jährige Südafrikanerin, ob sie ein Mann sei. 'Für mich ist sie keine Frau, sie ist ein Mann', sagte etwa Semenyas Konkurrentin Elisa Cusma" (ebenda).

Meines Erachtens sollte Semenya als krank (unintendiertes Doping infolge Krankheit) von Frauenwettkämpfen ausgeschlossen werden. Beim Fall Semenya handelt es sich aber um keine Gendergefahr für den Sport.
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Alana4 » So 21. Jul 2019, 12:57

Ebiker hat geschrieben:(21 Jul 2019, 12:07)

Da Geschlechter eh nur ein gesellschaftliches Konstrukt sind ........


Echt jetzt????? Cool, ich dachte immer, die Zweigeschlechtlichkeit ist uns von "Mutter Natur" so gegeben worden. Schei* naturwissenschaftli8che Bildung, steht einem ständig im Weg und erweist sich als einziger großer Irrtum.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Ebiker » So 21. Jul 2019, 13:07

Alana4 hat geschrieben:(21 Jul 2019, 12:57)

Echt jetzt????? Cool, ich dachte immer, die Zweigeschlechtlichkeit ist uns von "Mutter Natur" so gegeben worden. Schei* naturwissenschaftli8che Bildung, steht einem ständig im Weg und erweist sich als einziger großer Irrtum.


https://philomag.de/heterosexualitaet-ist-ein-fantasiebild/

Sch... Biologie hat rein gar nichts zu sagen
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Liegestuhl » So 21. Jul 2019, 13:12

Entscheidend ist, ob sie eine Mumu hat.
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Alana4 » So 21. Jul 2019, 13:29

Ebiker hat geschrieben:(21 Jul 2019, 13:07)

https://philomag.de/heterosexualitaet-ist-ein-fantasiebild/

Sch... Biologie hat rein gar nichts zu sagen


wo kann ich reklamieren? Mein Mann hat sich aus der "Kinderkriegen-Geschichte" komplett rausgehalten, zumindest aus dem Teil, der schwierig und anstrengend und hoch-risikoreich ist.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Maskulist » So 21. Jul 2019, 14:43

Ebiker hat geschrieben:(21 Jul 2019, 13:07)

https://philomag.de/heterosexualitaet-ist-ein-fantasiebild/

Sch... Biologie hat rein gar nichts zu sagen


Womit Du zu 100% falsch liegst ...

Biologie ist es, was uns zu Männern und Frauen macht. Gender ist eine nicht bewiesene Ideologie.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wissen/mensch/2019133-Mann-und-Frau-unterscheiden-sich-in-jeder-Zelle.html
Maskulismus die radikale Ansicht, dass Männer keine Schweine sind, sondern Menschen.
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Re: Frauensport in Gendergefahr

Beitragvon Fliege » So 21. Jul 2019, 14:53

Nun bin ich gespannt, ob hiesige Genderologen nun Ebiker beispringen und ihn stützen. ;-)
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