Gendergerechte Sprache

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Billie Holiday
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Billie Holiday » So 5. Mai 2019, 11:33

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(05 May 2019, 02:53)

Nein muss man nicht.

Uni Sex Toiletten! Ein Kl;o fuer alle! Ist praktischer und billiger als separate Toiletten fuer Mann, Frau, und alles dazwichen. In Flugzeugen und Bahnen sind Uni-Sex Toiletten und kein Mensch regt sich darueber auf.


Ich bin da etwas etepetete. Klos für alle bitte nur, wenn die Trennwände von Fußboden bis unter die Decke gehen.
Gereihte WCs sind ja nicht wirklich komplett getrennt.
Behindertengerechte WC-Räume für alle, die wirklich abgeschlossene Räume darstellen, sind aber völlig ok. Ich erlaube mir mal, da ziemlich empfindlich zu sein, würde aber natürlich mit Änderungen leben, könnte das auch ohne zu nörgeln.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 5. Mai 2019, 11:46

Billie Holiday hat geschrieben:(05 May 2019, 11:33)

Ich bin da etwas etepetete. Klos für alle bitte nur, wenn die Trennwände von Fußboden bis unter die Decke gehen.
Gereihte WCs sind ja nicht wirklich komplett getrennt.
Behindertengerechte WC-Räume für alle, die wirklich abgeschlossene Räume darstellen, sind aber völlig ok. Ich erlaube mir mal, da ziemlich empfindlich zu sein, würde aber natürlich mit Änderungen leben, könnte das auch ohne zu nörgeln.



Es ist selbstverstaendlich beim Design von modernen oeffentliche Toiletten das die Trennwaende von Fussboden bis unter die Decke gehen. Jedes Modul ist getrennt vom anderen. Das allein schon das keine Drogen Deals stattfinden. Ich kann dir garantieren dass du dich in einer richtig konzeptierten APT (Automated Public Toilet) sicherer bist als in einer Multi-Gender Facility. Neben der Toilette selbst ist es wichtig das der Eingang zur Toilette gut fuer alle sichtbar ist (passive surveillance). Andere Vorzuege sind das nach (programmierbar) etlichen "Besuchen" die Toilette sich selbst reinigt mit Wasser-Detergent etc. (natuerlich nicht wenn du auf der Schuessel sitzt). Groesster Vorteil ist das es deine Toilette ist wenn du sie benutzt. Genau wie im Flugzeug, keine andere Leute kommen rein.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Billie Holiday » So 5. Mai 2019, 11:52

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(05 May 2019, 11:46)

Es ist selbstverstaendlich beim Design von modernen oeffentliche Toiletten das die Trennwaende von Fussboden bis unter die Decke gehen. Jedes Modul ist getrennt vom anderen. Das allein schon das keine Drogen Deals stattfinden. Ich kann dir garantieren dass du dich in einer richtig konzeptierten APT (Automated Public Toilet) sicherer bist als in einer Multi-Gender Facility. Neben der Toilette selbst ist es wichtig das der Eingang zur Toilette gut fuer alle sichtbar ist (passive surveillance). Andere Vorzuege sind das nach (programmierbar) etlichen "Besuchen" die Toilette sich selbst reinigt mit Wasser-Detergent etc. (natuerlich nicht wenn du auf der Schuessel sitzt). Groesster Vorteil ist das es deine Toilette ist wenn du sie benutzt. Genau wie im Flugzeug, keine andere Leute kommen rein.


Klingt doch gut.
Ich denke gerade an unsere WCs im Büro, wo der Platz für solche Umbaumaßnahmen nicht ausreicht und diese nur mit sehr hohem finanziellen Aufwand machbar sind für etwas, was hier bis jetzt niemanden stört.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 5. Mai 2019, 12:04

Billie Holiday hat geschrieben:(05 May 2019, 11:52)

Klingt doch gut.
Ich denke gerade an unsere WCs im Büro, wo der Platz für solche Umbaumaßnahmen nicht ausreicht und diese nur mit sehr hohem finanziellen Aufwand machbar sind für etwas, was hier bis jetzt niemanden stört.


Toiletten im Buero sind keine oeffentlichen Toiletten.

Nachruestung fuer Uni-Sex in Bueros ist sehr teuer aber jedes Buero, jeder Arbeitsplatz, muss eine behindertengerechte Toilette haben. Diese sind immer Uni-Sex und dazu kommt nocht eine ambulante Behinderten Toilette. Viele Menschen haben eine temporaere Behinderung, zB du brichts dir den Fuss oder den Arm. Dann brauchst du eine Toilette mit grab bars die dir helfen aber nicht soviel Raum wie jemand im Rollstuhl. Hier in Australien ist das Gott sei Dank Gesetz. Alle neuen oeffentlichen Gebaued inkl. Schulen, Fabriken usw muessen Disabled and ambulant disabled toilets haben.

Unisex, one for all and disabled sind ideal fuer oeffentliche Toietten in Parkanlagen, Stadtzentren, usw.

Schau hier:

http://exeloo.com/
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Billie Holiday » So 5. Mai 2019, 12:09

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(05 May 2019, 12:04)

Toiletten im Buero sind keine oeffentlichen Toiletten.

Nachruestung fuer Uni-Sex in Bueros ist sehr teuer aber jedes Buero, jeder Arbeitsplatz, muss eine behindertengerechte Toilette haben. Diese sind immer Uni-Sex und dazu kommt nocht eine ambulante Behinderten Toilette. Viele Menschen haben eine temporaere Behinderung, zB du brichts dir den Fuss oder den Arm. Dann brauchst du eine Toilette mit grab bars die dir helfen aber nicht soviel Raum wie jemand im Rollstuhl. Hier in Australien ist das Gott sei Dank Gesetz. Alle neuen oeffentlichen Gebaued inkl. Schulen, Fabriken usw muessen Disabled and ambulant disabled toilets haben.

Unisex, one for all and disabled sind ideal fuer oeffentliche Toietten in Parkanlagen, Stadtzentren, usw.


Hast recht. Ich dachte an den Umstand, dass wir Stellen für M/W/D ausschreiben.

Öffentliche WCs .... kein Problem. :thumbup:
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Nightrain » So 5. Mai 2019, 12:36

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(05 May 2019, 05:32)
Ist absolut mehrheitsfaehig bei Frauen und Maennern in Flugzeugen, Bahnen und Bussen akzeptiert, also warum nicht bei oeffentlichen Toiletten.


Liegt das im Flugzeug und in der Bahn nicht daran, dass das eine Einzelkabine ist und da eben nicht 5 Toilettenkabinen direkt aneinander stehen inkl. gemeinsamen Vorraum?
Die behindertengerechten Unisextoiletten sind auch eigentlich immer eine Einzelkabine.

edit: gerade deinen Link gesehen. Genau so müsste man das im öffentlichen Bereich machen: Einzelkabinen in separierten Räumen.

Aber: was macht man denn in hochfrequentierten Bereichen? Hier wären die benötigten 20+ Einzelkabinen saumäßig teuer.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 5. Mai 2019, 13:23

Nightrain hat geschrieben:(05 May 2019, 12:36)

Liegt das im Flugzeug und in der Bahn nicht daran, dass das eine Einzelkabine ist und da eben nicht 5 Toilettenkabinen direkt aneinander stehen inkl. gemeinsamen Vorraum?
Die behindertengerechten Unisextoiletten sind auch eigentlich immer eine Einzelkabine.

edit: gerade deinen Link gesehen. Genau so müsste man das im öffentlichen Bereich machen: Einzelkabinen in separierten Räumen.

Aber: was macht man denn in hochfrequentierten Bereichen? Hier wären die benötigten 20+ Einzelkabinen saumäßig teuer.


Good point!

Im modernen Toilet Design fuer oeffentlich Toiletten geht man davon aus das jede Kabine nach aussen die eigene Eingangstuer hat.

Hier in Australien, aber auch in den USA, Frankreich etc. ist es erwiesen das insbsondere in hochfrequentierten Bereichen das Unisex Konzept erfolgreich ist. Es ist erwiesen von Untersuchungen (ich war daran beteiligt) das der durchschnittliche oeffentliche Toilettenbesuch nicht laenger als 2 Minuten ist.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Liberty » So 5. Mai 2019, 17:06

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(05 May 2019, 05:32)Ist absolut mehrheitsfaehig bei Frauen und Maennern in Flugzeugen, Bahnen und Bussen akzeptiert, also warum nicht bei oeffentlichen Toiletten.


In Flugzeugen, Bahnen und Bussen ist die Toilette eher ein Notbehelf aus Platzmangel.

Ich kann nicht erkennen, dass die grosse Mehrheit der Männer und Frauen in Deutschland mit der aktuell üblichen Regel, dass es im öffentlichen Raum getrennte Toiletten für beide Geschlechter gibt ein Problem hätte und sich unbedingt Unisextoiletten wünscht.

Ich persönlich habe keine Probleme mit der Herrentoilette. Finde es sogar sehr angenehm, wenn ich z.B. neben einem Kumpel am Pissoir stehe, ich nicht davon ausgehen muss, dass die nächste Sekunde eine Horde gackernder Frauen reinkommt, die sich mal eben vor dem Spiegel den Lippenstift nachziehen und "Frauengespräche" führen will. :thumbup:
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon calavera » So 5. Mai 2019, 17:43

Die Toilettenproblematik ist ein anderes Thema.
Was sagt Ihr zur Sprache? Ist es gerechtfertigt oder nicht?
Es gibt doch Wörter die mehr Bedeutung haben als das was sie beschreiben, z.B. Schimpfwörter und herablassende Wörter wie Jude, Neger usw.
Ist es nicht deren Argument das die Sprache der erste Schritt zu unserem Verhalten ist? So wie wenn man die Nazisprache übernimmt sich langsam die Hhemmungen lösen und man zur Tat schreitet.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon unity in diversity » Mo 6. Mai 2019, 05:46

calavera hat geschrieben:(05 May 2019, 17:43)

Die Toilettenproblematik ist ein anderes Thema.
Was sagt Ihr zur Sprache? Ist es gerechtfertigt oder nicht?
Es gibt doch Wörter die mehr Bedeutung haben als das was sie beschreiben, z.B. Schimpfwörter und herablassende Wörter wie Jude, Neger usw.
Ist es nicht deren Argument das die Sprache der erste Schritt zu unserem Verhalten ist? So wie wenn man die Nazisprache übernimmt sich langsam die Hhemmungen lösen und man zur Tat schreitet.

Die Sprache des 3. Reiches hat behauptet, daß die arische Rasse genetisch überlegen sei. Daher sei es gerechtfertigt gewesen, diese Rasse zum Herrn über Leben und Tod anderer Rassen zu machen.
Diese Lingua Tertii Imperii (LTI) war gewaltorientiert und kannte keine Kompromisse. Die vielen Abkürzungen machten sie zu einer kurzen und bündigen Befehlssprache.
Sie sollte die Menschen an das Nomadenleben von künftigen Kriegern gewöhnen. Wer zu lange seßhaft ist, dessen Körper und Geist verfetten, usw.
Sie war an eine bestimmte historische Epoche gebunden.

In der aktuellen, konsensorientierten Epoche entsteht eine neue Sprache, mit genauso gefährlichen Fallen und Abkürzungen.
Sie haben sich unkorrekt ausgedrückt, weil sie die Genderforschung nicht ernst nehmen. Gehen Sie in sich, auch auf die Gefahr hin, dort niemanden anzutreffen!
Das kann dazu führen, daß sich eine wachsende Zahl von Menschen von der gesellschaftlichen Kommunikation verabschiedet, weil sie immer absurdere Formen annimmt.
Diese Menschen bilden eine Parallelgesellschaft der ewig Gestrigen und sind ein willkommener Feind, gegen den auch zur Tat geschritten werden kann...

Mich würde außerdem interessieren, wie sich die Harbī-Anhänger in ein genderzentriertes Weltbild einordnen lassen, bzw. wie lange die Integration dauert?
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon firlefanz11 » Fr 14. Jun 2019, 12:33

Thema gendergerechte Sprache:
Sollten die Grünen tatsächlich an die Macht kommen, dürfen dann Mädels vermutlich auch im Kindergarten nimmer "Vater, Mutter, Kind" spielen, sondern nur noch "temporär männlich veranlagtes Mitglied der Gesellschaft, temporär weiblich veranlagtes Mitglied der Gesellschaft, Produkt der Unterdrückung des temporär weiblich veranlagtes Mitglied der Gesellschaft...
Und überhaupt wird den Mädels vermutlich eher von den Betreuer*innen*x nahegelegt doch lieber zu lernen wie man erfolgreiche Youtube Influenza ode Genderpropagandist*in*x wird...
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Billie Holiday » Fr 14. Jun 2019, 12:51

firlefanz11 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 12:33)

Thema gendergerechte Sprache:
Sollten die Grünen tatsächlich an die Macht kommen, dürfen dann Mädels vermutlich auch im Kindergarten nimmer "Vater, Mutter, Kind" spielen, sondern nur noch "temporär männlich veranlagtes Mitglied der Gesellschaft, temporär weiblich veranlagtes Mitglied der Gesellschaft, Produkt der Unterdrückung des temporär weiblich veranlagtes Mitglied der Gesellschaft...
Und überhaupt wird den Mädels vermutlich eher von den Betreuer*innen*x nahegelegt doch lieber zu lernen wie man erfolgreiche Youtube Influenza ode Genderpropagandist*in*x wird...


Wieviele Männer kennst du, die sich selbst als „temporär männlich veranlagt“ betrachten? Ich keinen einzigen.
Wieviele Eltern, die ihre Tochter als „temporär weiblich veranlagt“ bezeichnen? :D :D Lass mal die Kirche im Dorf.

Und soweit ich es mitbekommen habe, sollen Mädchen eher dazu animiert werden, mehr MINT-Fächer und Informatik zu studieren. :thumbup:
Jungs sollen sich frei fühlen, Erzieher oder Hebamme zu werden, wenn ihnen danach ist. In meiner Tochters Klasse war ein Junge, der nichts anderes wollte, als Kita-Erzieher zu werden. Gottseidank haben seine Eltern ihn nicht Richtung Mechatroniker gedrängt.

Die althergebrachten Rollenmuster sollen ein wenig aufgebrochen werden, was ich gut finde. Nicht jedes Mädchen sieht sich als Chefin eines kleinen Familienunternehmens, sprich Hausfrau. :thumbup:

Schönes Wochenende, Firlefanz :)
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon firlefanz11 » Fr 14. Jun 2019, 13:59

Billie Holiday hat geschrieben:(14 Jun 2019, 12:51)

Wieviele Männer kennst du, die sich selbst als „temporär männlich veranlagt“ betrachten? Ich keinen einzigen.
Wieviele Eltern, die ihre Tochter als „temporär weiblich veranlagt“ bezeichnen? :D :D Lass mal die Kirche im Dorf.

Das war einfach mal stark überzeichnet darauf eingangen, dass Gender"forscher"*innen*x behaupten das Geschlecht sei ein gesellschaftliches Konstrukt, dass Jeder jederzeit ändern könnte... :p

Und soweit ich es mitbekommen habe, sollen Mädchen eher dazu animiert werden, mehr MINT-Fächer und Informatik zu studieren. :thumbup:

Das geht doch schon seit Jahrzehnten so... Geändert hat sich nicht viel... :|

Jungs sollen sich frei fühlen, Erzieher oder Hebamme zu werden, wenn ihnen danach ist. In meiner Tochters Klasse war ein Junge, der nichts anderes wollte, als Kita-Erzieher zu werden. Gottseidank haben seine Eltern ihn nicht Richtung Mechatroniker gedrängt.

Gibt doch schon so einige Erzieher...

Die althergebrachten Rollenmuster sollen ein wenig aufgebrochen werden, was ich gut finde. Nicht jedes Mädchen sieht sich als Chefin eines kleinen Familienunternehmens, sprich Hausfrau. :thumbup:

Dafür! :x :thumbup:

Schönes Wochenende, Firlefanz :)

Danke, Dir auch! :thumbup:
Ich geh nach Feierabend eine einstündige Hot Stone Massage machen lassen, und danach auf ein lokales Fest. :cool:
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 14. Jun 2019, 14:45

Nero hat geschrieben:(04 May 2019, 16:08)

Wer sich als genderqueerer Divers-Dingsbums ernsthaft unterdrückt und diskriminiert fühlt, weil er in einem Text mit seiner Konstrukt-Muschi nicht gebührend mit "Punkt-Punkt-Komma-Strich" gewürdigt worden ist, hat keine echten Sorgen, sondern will unbedingt welche haben.


Spiegelbildlich gehört dazu allerdings auch die Erkenntnis, dass die, die sich durch den Gebrauch einer als "gendergerecht" deklarierten Sprache irgendwie eingeschränkt, belästigt fühlen, nun schon ganz bestimmt und sicher nicht von echten Sorgen geplagt sein dürften.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Liegestuhl » Fr 14. Jun 2019, 14:49

Billie Holiday hat geschrieben:(14 Jun 2019, 12:51)

Wieviele Männer kennst du, die sich selbst als „temporär männlich veranlagt“ betrachten? Ich keinen einzigen.
Wieviele Eltern, die ihre Tochter als „temporär weiblich veranlagt“ bezeichnen? :D :D Lass mal die Kirche im Dorf.


Was ist, wenn man ab und zu mal Frauenkleider anprobiert?
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Papaloooo » Fr 14. Jun 2019, 15:21

Ich fühle mich als Mann benachteiligt:
Die Person und die Geisel,

so geht das nicht, meine Damen !!!

Ab sofort heißt das
der/die Person*erich
und
der/die Geisel*erich!
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Vongole » Fr 14. Jun 2019, 15:26

Liegestuhl hat geschrieben:(14 Jun 2019, 14:49)

Was ist, wenn man ab und zu mal Frauenkleider anprobiert?


Das Bedürfnis, zur Abwechslung mal gut gekleidet in Erscheinung zu treten? ;)
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon firlefanz11 » Fr 14. Jun 2019, 16:44

Vongole hat geschrieben:(14 Jun 2019, 15:26)

Das Bedürfnis, zur Abwechslung mal gut gekleidet in Erscheinung zu treten? ;)

Mir stehen keine Kleider... :(
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Billie Holiday » Fr 14. Jun 2019, 16:59

Vongole hat geschrieben:(14 Jun 2019, 15:26)

Das Bedürfnis, zur Abwechslung mal gut gekleidet in Erscheinung zu treten? ;)


Du sprichst von Italienerinnen, Spanierinnen, Russinnen, Polinnen oder Französinnen? :)
Von den vielfach übergewichtigen, in hautenge Leggings und Shirts gequälten deutschen Frauen mit raspelkurzen Männerfrisuren kann nicht die Rede sein.
Egal....Liegestuhl kann meinetwegen Kleider tragen, jeder so, wie er mag. :cool: Vielleicht stehen sie ihm besser als so mancher Frau. : :thumbup: Gab schon Modedesigner, die Männerröcke entworfen haben. Allein der Mut fehlt vielen.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Zahnderschreit » Fr 14. Jun 2019, 17:00

calavera hat geschrieben:(04 May 2019, 15:23)
Was haltet Ihr von der gendergerechten Sprache?

Unnötig und unsinnig. Wobei ich die Schreibweise mit dem m/w/d nicht ganz so schlimm, nur unnötig finde. Das kann man ja immerhin aussprechen. Aber wie spricht man korrekt, wenn man über die Personen bei den Fridays-For-Future-Demos (ich schreibe lieber nicht 'Teilnehmer') redet? Von "Schülern und Schülerinnen"? Das beinhaltet leider das dritte Geschlecht nicht. Also muss man noch ein drittes Wort ergänzen. Ziemlich umständlich, finde ich. Dabei beinhaltet "die Schüler" ja sogar schon alle Geschlechter. Mit einem "Schüler*Innen" erzeugt man nur Murks.

calavera hat geschrieben:(04 May 2019, 15:23)
Was haltet Ihr von der gendergerechten Sprache?
Im Spiegelartikeln habe ich auch einige Male bemerkt, dass nicht die mänliche Form der Wörter, sondern die weibliche genommen wurde.

Das würde ich dann allerdings so verstehen, dass explizit weibliche Personen gemeint sind.

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