Gendergerechte Sprache

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calavera
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Gendergerechte Sprache

Beitragvon calavera » Sa 4. Mai 2019, 15:23

Was haltet Ihr von der gendergerechten Sprache?
Seit paar Monaten ist zu beobachten das die Unternehmen bei Ihren Stellenausschreibungen jetzt neben M/W auch D als Variante anbieten -> M/W/D
Im Spiegelartikeln habe ich auch einige Male bemerkt, dass nicht die mänliche Form der Wörter, sondern die weibliche genommen wurde.

Denkt Ihr das es alles nützlos, zeitraubend (z.B. im Radio) und teuer ist (mehr Tinte, Papier...) oder denkt Ihr es muss sein um die Welt "gerechter" für die Frauen zu machen?
Was sagt Ihr dazu das es früher solche "unnötigen" Diskussionen nicht gab und es eventuell ein Luxusproblem sei?
Nero
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Nero » Sa 4. Mai 2019, 16:08

Wer sich als genderqueerer Divers-Dingsbums ernsthaft unterdrückt und diskriminiert fühlt, weil er in einem Text mit seiner Konstrukt-Muschi nicht gebührend mit "Punkt-Punkt-Komma-Strich" gewürdigt worden ist, hat keine echten Sorgen, sondern will unbedingt welche haben.

Die würde ich samt ihrer Genderbüro-Clique über dem Ebola-Kongo mit 'nem Fallschirm abwerfen, dann haben sie mal endlich echte Probleme zum Lösen. Systematische Sprachverhunzung gehört mit Sicherheit nicht dazu.
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Billie Holiday
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Billie Holiday » Sa 4. Mai 2019, 16:48

Wenn die Verwaltungen nun ihre Stellen für M/W/D sowie Behinderte ausschreiben, sind sie auch verpflichtet, Toiletten und Umkleiden für Diverse vorzuhalten?
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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calavera
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon calavera » Sa 4. Mai 2019, 17:30

Nero hat geschrieben:(04 May 2019, 16:08)

Wer sich als genderqueerer Divers-Dingsbums ernsthaft unterdrückt und diskriminiert fühlt, weil er in einem Text mit seiner Konstrukt-Muschi nicht gebührend mit "Punkt-Punkt-Komma-Strich" gewürdigt worden ist, hat keine echten Sorgen, sondern will unbedingt welche haben.

Die würde ich samt ihrer Genderbüro-Clique über dem Ebola-Kongo mit 'nem Fallschirm abwerfen, dann haben sie mal endlich echte Probleme zum Lösen. Systematische Sprachverhunzung gehört mit Sicherheit nicht dazu.


haha
Aber Spaß beiseite, die haben doch auch ein Argument das nur durch den 'Kampf" die Frau dem Mann gleichgestellt wird. Und dieser Kampf beinhaltet das sich auch die Sprache gleichstellt. Gibt es hier nicht einen Befürworter/Befürworterin :) der mir deren Sichtweise erklären kann?? Ich halte es auch für unnötig, trotzdem würde ich gerne wissen was den jetzt das Problem ist und warum ich jetzt jeden Tag damit konfontiert werde. Siehe Grünen-Plakat: https://www.google.com/search?q=freiheit+gleichheit+schwesterlichkeit&client=firefox-b-d&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwiP44fMmILiAhWFYVAKHdAEAWEQ_AUIDigB&biw=1680&bih=886#imgrc=6MU6gXLlhL8lHM:
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Umetarek » Sa 4. Mai 2019, 17:51

Die Auswüchse fingen ja erstmal von der anderen Seite an, plötzlich gab es das Berufsbild Hebamme nicht mehr, nur noch Geburtshelfer und Krankenschwester wurde durch Krankenpfleger abgelöst. Das eine Frau Feuerwehrmann wird, schien jedoch nicht zu stören.

Naja, die Geister, die man rief und so...
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Vongole » Sa 4. Mai 2019, 18:18

Umetarek hat geschrieben:(04 May 2019, 17:51)

Die Auswüchse fingen ja erstmal von der anderen Seite an, plötzlich gab es das Berufsbild Hebamme nicht mehr, nur noch Geburtshelfer und Krankenschwester wurde durch Krankenpfleger abgelöst. Das eine Frau Feuerwehrmann wird, schien jedoch nicht zu stören.

Naja, die Geister, die man rief und so...


Der Krankenpfleger tauchte auf, als mehr Männer in den Beruf gingen. Die wollten nämlich nicht "Krankenbruder" heißen. :D
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Ebiker » Sa 4. Mai 2019, 19:10

In den Nachrichten tauchen aber nur Geisterfahrer auf, Fahrerinnen hab ich noch nie gehört.
Liberty
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Liberty » Sa 4. Mai 2019, 19:31

Billie Holiday hat geschrieben:(04 May 2019, 16:48)
Wenn die Verwaltungen nun ihre Stellen für M/W/D sowie Behinderte ausschreiben, sind sie auch verpflichtet, Toiletten und Umkleiden für Diverse vorzuhalten?


Mich würde auch interessieren, wieviele "Diverse" es denn gibt. Oder ist "divers" eine homogene Gruppe von Menschen?
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Teeernte » Sa 4. Mai 2019, 19:41

calavera hat geschrieben:(04 May 2019, 15:23)

Was sagt Ihr dazu das es früher solche "unnötigen" Diskussionen nicht gab und es eventuell ein Luxusproblem sei?


Politische Medienvorgabe. Die Abhandlung war doch ausreichend breitgetreten worden...

Die "Spitze" ist der TEXT in "einfacher" Sprache. :D :D :D Da wiederum wird zur besseren "Übertragung" doch sehr gegendert.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Ebiker » Sa 4. Mai 2019, 20:02

Liberty hat geschrieben:(04 May 2019, 19:31)

Mich würde auch interessieren, wieviele "Diverse" es denn gibt. Oder ist "divers" eine homogene Gruppe von Menschen?


Die Nachfrage nach nun möglicher Eintragung eines dritten Geschlechts in Personaldokumente tendiert gegen Null
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Fliege
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Fliege » Sa 4. Mai 2019, 20:20

Liberty hat geschrieben:(04 May 2019, 19:31)
Mich würde auch interessieren, wieviele "Diverse" es denn gibt. Oder ist "divers" eine homogene Gruppe von Menschen?

Fehlgeschlechtlich sollen in Deutschland etwa 100 000 Menschen sein, wobei es sich um keine homogene Gruppe handelt, weil Fehlgeschlechtlichkeit verschiedene Ursachen haben kann (Zeit online, 8. November 2017). Mit Genderei hat die Divers-Problematik nichts zu tun, denn es geht dabei um Biologie.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Liberty » Sa 4. Mai 2019, 20:29

Fliege hat geschrieben:(04 May 2019, 20:20)
Fehlgeschlechtlich sollen in Deutschland etwa 100 000 Menschen sein, wobei es sich um keine homogene Gruppe handelt, weil Fehlgeschlechtlichkeit verschiedene Ursachen haben kann (Zeit online, 8. November 2017).


Ist es dann nicht diskriminierend alle Menschen, die sich nicht als männlich oder weibliche definieren wollen unter dem Begriff "divers" in einen Topf zu werden?

Müsste es dann nicht auch mehr als nur 3 Toiletten geben?
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Fliege
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Fliege » Sa 4. Mai 2019, 20:32

Liberty hat geschrieben:(04 May 2019, 20:29)
Ist es dann nicht diskriminierend alle Menschen, die sich nicht als männlich oder weibliche definieren wollen unter dem Begriff "divers" in einen Topf zu werden?

Müsste es dann nicht auch mehr als nur 3 Toiletten geben?

Das Bundesverfassungsgericht meinte, dass eine dritte Kategorie für 100 000 Fälle genügt. (Zu Pissrinnenpolitik möchte ich mich nicht äußern.)
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Nero » Sa 4. Mai 2019, 22:49

Liberty hat geschrieben:(04 May 2019, 20:29)

Ist es dann nicht diskriminierend alle Menschen, die sich nicht als männlich oder weibliche definieren wollen unter dem Begriff "divers" in einen Topf zu werden?

Müsste es dann nicht auch mehr als nur 3 Toiletten geben?


Bei Facebook kann man zwischen 58 Geschlechtern wählen, diese "Beschränkung" wird von den üblichen Verdächtigen natürlich kritisiert. Und mehr als 2 Toiletten braucht es nicht: Sollen sie nach ihrer biologischen Ausstattung gehen und sich für die 2 Minuten zusammenreißen oder eben ganz klassisch hinter einen Baum pinkeln. Wenn jemand sich als Panama-Schnecke definiert und deshalb kein Klo findet, ist das sein Problem. Wo kommen wir denn dahin?
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Fliege » Sa 4. Mai 2019, 23:43

Nero hat geschrieben:(04 May 2019, 22:49)
Bei Facebook kann man zwischen 58 Geschlechtern wählen [...]

Mit dem verwaltungstechnischen Begriff "divers" soll ein biologischer Sachverhalt erfasst werden, nämlich der, dass jemand weder eindeutig männlich, noch eindeutig weiblich ist, weil eine "Störung der Geschlechtsentwicklung" vorliegt. Mit dem Genderkram bei Facebook hat dieser Begriff "divers" nichts zu tun.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Liberty » So 5. Mai 2019, 02:09

Nero hat geschrieben:(04 May 2019, 22:49)
Und mehr als 2 Toiletten braucht es nicht: Sollen sie nach ihrer biologischen Ausstattung gehen und sich für die 2 Minuten zusammenreißen oder eben ganz klassisch hinter einen Baum pinkeln. Wenn jemand sich als Panama-Schnecke definiert und deshalb kein Klo findet, ist das sein Problem. Wo kommen wir denn dahin?


Ich meine nur, wenn man der Meinung ist, dass extra zusätzlichen Toiletten für die wenigen Menschen eingerichtet werden sollten, die sich nicht als Mann oder Frau definieren wollen, müsste man dann nicht für jedes "sonstige" Geschlecht eine extra Toilette einrichten?
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 5. Mai 2019, 02:53

Liberty hat geschrieben:(05 May 2019, 02:09)

Ich meine nur, wenn man der Meinung ist, dass extra zusätzlichen Toiletten für die wenigen Menschen eingerichtet werden sollten, die sich nicht als Mann oder Frau definieren wollen, müsste man dann nicht für jedes "sonstige" Geschlecht eine extra Toilette einrichten?


Nein muss man nicht.

Uni Sex Toiletten! Ein Kl;o fuer alle! Ist praktischer und billiger als separate Toiletten fuer Mann, Frau, und alles dazwichen. In Flugzeugen und Bahnen sind Uni-Sex Toiletten und kein Mensch regt sich darueber auf.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon Liberty » So 5. Mai 2019, 03:22

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(05 May 2019, 02:53)
Uni Sex Toiletten! Ein Kl;o fuer alle!


Glaube nicht, dass das bei Männern und Frauen mehrheitsfähig wäre.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 5. Mai 2019, 05:32

Liberty hat geschrieben:(05 May 2019, 03:22)

Glaube nicht, dass das bei Männern und Frauen mehrheitsfähig wäre.


Ist absolut mehrheitsfaehig bei Frauen und Maennern in Flugzeugen, Bahnen und Bussen akzeptiert, also warum nicht bei oeffentlichen Toiletten.

Gibt es uebrigens bereits. Die meisten automatischen oeffentlichen Toiletten APT sind Uni-Sex und gleichzeitig behinderdendgerecht. Wir haben sie hier in Australien in den meisten Staedten. In Europa inclusive Deutschland gibt es sie auch. Siehe Muenchen

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/oe ... -1.2815185
Zuletzt geändert von TheManFromDownUnder am So 5. Mai 2019, 05:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gendergerechte Sprache

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 5. Mai 2019, 05:40

Vongole hat geschrieben:(04 May 2019, 18:18)

Der Krankenpfleger tauchte auf, als mehr Männer in den Beruf gingen. Die wollten nämlich nicht "Krankenbruder" heißen. :D


Was verstaendlich ist. Wer will schon Krankenbruder genannt warden.

Im Englischen ist es einfach. Alle Krankenpfleger sind Nurses. Krankenpflege war wie ueberall ein genderspezifischer weibliche Beruf und deshalb Nurse. Eine Nurse war traditionell eine Frau. Die maennlichen Nurses stoeren sich nicht daran Nurse genannt zu werden.

Bei Feuerwehrleuten ergibt sich das Problem auch nicht, den die sind Fire Fighters, vollkommen geschlechtsneutrale Bezeichnung.

Im uebrigen klingt auch Krankenpfleger besser als Krankenschwester. Sind ja nicht alle Nonnen
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