Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

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Billie Holiday
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Billie Holiday » Fr 10. Nov 2017, 10:44

Für Preisgelder macht man sich schon mal lächerlich. Gäbe es nur Urkunden, wäre ihr das wohl selbst zu blöd.
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Cat with a whip
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Cat with a whip » Fr 10. Nov 2017, 16:04


Wenn die Sportwettkampf-Spinner nur solche Probleme hätten, wäre die Sportwelt in Ordnung. Wegen Doping, Kommerz, Sponsoring und nationalen Eitelkeiten ist sie es aber nicht. Da sollen sie mal lieber erst diese Baustellen aufräumen.

Und wenns nur um den Testosteronspiegel geht, dann sollen die Sportfritzen halt Klassen in der Leuchtathletik einführen wie bei den Kraft oder Kampfsportarten. Problem gelöst.
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imp
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon imp » Fr 10. Nov 2017, 16:13


Stört mich nicht. Sollense Mal machen
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garfield336
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon garfield336 » Mo 13. Nov 2017, 23:17

Rochhardo hat geschrieben:(09 Nov 2017, 10:20)

Das kann man bei intersexuellen Menschen in der Tat nicht eindeutig bestimmen ... sie passen daher nicht in das Schema männlich/weiblich aus einem rein biologischen Fakt, wie ich schon früher anmerkte.

Intersexuelle können ziemlich unterschiedliche Choromosomsätze tragen ... von einem fehlenden Geschlechtschromosom (also statt XX oder XY tragen sie nur ein X Chromosom) oder können ein zusätzliches Geschlechtschromosom tragen (also XXY). Es gibt auch noch einige andere Chromosom-Anomalien die zu Intersexualität führen können. Da muss aber ein Mediziner aufklären, wenn du das noch weiter ausgeführt haben möchtest.


Ich habe gelernt:

Ist ein Y vorhanden = männlich.
Ist kein Y vorhanden = weiblich

Stimmt das nicht mehr?
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Rochhardo » Di 14. Nov 2017, 11:14

garfield336 hat geschrieben:(13 Nov 2017, 23:17)

Ich habe gelernt:

Ist ein Y vorhanden = männlich.
Ist kein Y vorhanden = weiblich

Stimmt das nicht mehr?


Das hat noch nie gestimmt.

Es war schon immer so, dass die Kombination XX der Geschlechtschromosome eine Frau bedeutet, bei der Kombination XY ein Mann.

Alles dazwischen wozu eben verschiedene Chromosomanomalien zählen sind in den Wissenschaften nicht näher definiert, bzw. eben unter dem Oberbegriff Intersexuell eingeordnet.
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garfield336
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon garfield336 » Di 14. Nov 2017, 11:37

Rochhardo hat geschrieben:(14 Nov 2017, 11:14)

Das hat noch nie gestimmt.

Es war schon immer so, dass die Kombination XX der Geschlechtschromosome eine Frau bedeutet, bei der Kombination XY ein Mann.

Alles dazwischen wozu eben verschiedene Chromosomanomalien zählen sind in den Wissenschaften nicht näher definiert, bzw. eben unter dem Oberbegriff Intersexuell eingeordnet.


Naja ohne X ist man ja nicht Lebensfähig.
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garfield336
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon garfield336 » Di 14. Nov 2017, 11:58

Rochhardo hat geschrieben:(14 Nov 2017, 11:14)

Das hat noch nie gestimmt.

Es war schon immer so, dass die Kombination XX der Geschlechtschromosome eine Frau bedeutet, bei der Kombination XY ein Mann.

Alles dazwischen wozu eben verschiedene Chromosomanomalien zählen sind in den Wissenschaften nicht näher definiert, bzw. eben unter dem Oberbegriff Intersexuell eingeordnet.


Andernfalls kann man ohne Y definitiv keine Spermien produzieren.
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Dampflok94
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Dampflok94 » Di 14. Nov 2017, 21:40

garfield336 hat geschrieben:(13 Nov 2017, 23:17)

Ich habe gelernt:

Ist ein Y vorhanden = männlich.
Ist kein Y vorhanden = weiblich

Stimmt das nicht mehr?

Mal abgesehen davon, was dazu schon gesagt wurde. Die Chromosomen alleine maches es ja auch nicht. So gibt es Menschen mit xy, die aber große Mengen Testosteron produzieren. Und damit männliche primäre Geschlechtsmerkmale. Was nun? Frau mit Pimmel, oder wie? ;) Alles sehr kompliziert.
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » Mi 15. Nov 2017, 14:44

Humelix33 hat geschrieben:(08 Nov 2017, 21:32)

War klar, das es in diesem Bereich landet, was nämlich total falsch ist, und nichts mit dem Genderquatsch zu tun hat, der auf der sozialen Ebene abläuft.

Doch hat es - in gewisser Weise. Intersexualität ist kein weiteres Geschlecht, sondern indifferent, aufgrund von Chromosomenanomalien.
Wie schon geschrieben, wurde die Klage von einer Gruppe/Kampagne inszeniert, die durch niemanden vertreten wird, bei der es keine(n) Ansprechpartner gibt.
Intersexuelle Menschen gibt es schätzungsweise 80.000 in Deutschland, also weniger als 1 Promille der Bevölkerung.
Mit Genderquatsch hat das Ganze aus zwei Gründen zu tun: 1. rein zufällig sind die zwei Mitverfasserinnen der Klageschrift - Prof. Dr. Friedericke Wapler und Prof. Dr. Konstanze Plett - Gender"forscherinnen" und 2. sehen die "Aktivisten" der Kampagne das Urteil des Bundesverfassungsgerichts nur als ersten Schritt. Ihnen geht es darum

"... dass sowohl durch das allgemeine Persönlichkeitsrecht als auch durch Art. 3 Abs. 3 GG die “geschlechtliche Identität jener Personen, die weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen sind” geschützt ist, ernst zu nehmen und bei der anstehenden Reform darauf zu achten, dass alle betroffenen Personenkreise unabhängig von der jeweiligen biologischen Konstitution ..."
Quelle


Im Endeffekt soll es darauf hinaus laufen, dass jeder in das Personenstandsregister das eintragen darf, was ihm gerade passt, unabhängig von biologischen Geschlecht - also ähnlich wie beim Fratzenbuch x verschiedene Geschlechtsidentitäten.

Zudem wird von den "Aktivisten" der Kampagne behauptet, es gäbe keine natürlichen Geschlechter bzw nicht (nur) zwei Geschlechter, vielmehr handele es sich dabei um eine "... nur eine zur damaligen Zeit geltende Zustandsbeschreibung der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Geschlecht."
Quelle

Womit wir dann ganz eindeutig beim Genderquatsch wären.
Eine natürlich vorkommende, auf Gendefekten und/oder Transkriptionsfehlern beruhende Anomalie wird zur Normalität erklärt.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon pikant » Mi 15. Nov 2017, 15:00

Perdedor hat geschrieben:(08 Nov 2017, 17:37)

Naja. Die additive Mischung von Gelb und Rot nennt man üblicherweise "Orange" und nicht "unklar".

Es ist etwas enttäuschend zu sehen, wie das Verfassungsgericht mal wieder eine Selbstverständlichkeit einfordern muss. Die Politik hätte hier schon längst gehandelt haben sollen.


das ist auch meine Meinung, denn hier hat der Gesetzgeber einfach geschlafen.
es betrifft zwar nur eine kleine Minderheit, aber fuer diese ist es sehr wichtig ein drittes Geschlecht eintragen zu koennen
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Ebiker » Mi 15. Nov 2017, 15:58

Dark Angel hat geschrieben:(15 Nov 2017, 14:44)


Mit Genderquatsch hat das Ganze aus zwei Gründen zu tun: 1. rein zufällig sind die zwei Mitverfasserinnen der Klageschrift - Prof. Dr. Friedericke Wapler und Prof. Dr. Konstanze Plett - Gender"forscherinnen"


Und die sind rein zufällig sehr gut vernetzt mit der Ex.- Genderforscherin und jetzt Verfassungsrichterin Susanne Baer. Und besonders pikand Der die das Beschwerdeführende Vanja wäre sehr wahrscheinlich überhaupt nicht beschwerdeberechtigt gewesen da er sie es wahrscheinlich gar nicht unter das Urteil fällt.

Scheiß auf Demokratie, wir machen uns Gesetze wie wir sie brauchen :mad2:
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Perdedor » Mi 15. Nov 2017, 16:13

Dark Angel hat geschrieben:Eine natürlich vorkommende, auf Gendefekten und/oder Transkriptionsfehlern beruhende Anomalie wird zur Normalität erklärt.


Nein. Das BVerfG hat lediglich erklärt, dass Grundrechte auch für Minderheiten gelten, selbst wenn diese nur ein Promille ausmachen.
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Sextus Ironicus » Mi 15. Nov 2017, 16:22

Dark Angel hat geschrieben:(15 Nov 2017, 14:44)

Doch hat es - in gewisser Weise. Intersexualität ist kein weiteres Geschlecht, sondern indifferent, aufgrund von Chromosomenanomalien.
Wie schon geschrieben, wurde die Klage von einer Gruppe/Kampagne inszeniert, die durch niemanden vertreten wird, bei der es keine(n) Ansprechpartner gibt.
Intersexuelle Menschen gibt es schätzungsweise 80.000 in Deutschland, also weniger als 1 Promille der Bevölkerung.
Mit Genderquatsch hat das Ganze aus zwei Gründen zu tun: 1. rein zufällig sind die zwei Mitverfasserinnen der Klageschrift - Prof. Dr. Friedericke Wapler und Prof. Dr. Konstanze Plett - Gender"forscherinnen" und 2. sehen die "Aktivisten" der Kampagne das Urteil des Bundesverfassungsgerichts nur als ersten Schritt. Ihnen geht es darum

"... dass sowohl durch das allgemeine Persönlichkeitsrecht als auch durch Art. 3 Abs. 3 GG die “geschlechtliche Identität jener Personen, die weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen sind” geschützt ist, ernst zu nehmen und bei der anstehenden Reform darauf zu achten, dass alle betroffenen Personenkreise unabhängig von der jeweiligen biologischen Konstitution ..."
Quelle


Im Endeffekt soll es darauf hinaus laufen, dass jeder in das Personenstandsregister das eintragen darf, was ihm gerade passt, unabhängig von biologischen Geschlecht - also ähnlich wie beim Fratzenbuch x verschiedene Geschlechtsidentitäten.

Zudem wird von den "Aktivisten" der Kampagne behauptet, es gäbe keine natürlichen Geschlechter bzw nicht (nur) zwei Geschlechter, vielmehr handele es sich dabei um eine "... nur eine zur damaligen Zeit geltende Zustandsbeschreibung der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Geschlecht."
Quelle

Womit wir dann ganz eindeutig beim Genderquatsch wären.
Eine natürlich vorkommende, auf Gendefekten und/oder Transkriptionsfehlern beruhende Anomalie wird zur Normalität erklärt.


Dem möchte ich mich rundum anschließen.

Das Urteil rein für die betroffenen Menschen ist zu begrüßen, aber schon die Statements des Gerichtssprechers und des Kommentators (siehe bloß die Tagesschau von diesem Tag gleich zu Beginn) ließen darauf schließen, dass über "Persönlichkeitsrechte" die Tür einen Spalt für jene geöffnet wurde, die jenseits biologischer Tatsachen ihr konstruktivistisches "Geschlecht" verrechtlichen lassen wollen. Über sein Geschlecht zu entscheiden wird über den Weg des Menschenrechts laufen.
Zuletzt geändert von Sextus Ironicus am Mi 15. Nov 2017, 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Misterfritz » Mi 15. Nov 2017, 16:23

Ebiker hat geschrieben:(15 Nov 2017, 15:58)
Scheiß auf Demokratie, wir machen uns Gesetze wie wir sie brauchen :mad2:
Bist Du von diesem Urteil irgendwie persönlich betroffen, ändert sich für Dich dadurch irgendetwas?
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Ebiker » Mi 15. Nov 2017, 16:42

Perdedor hat geschrieben:(15 Nov 2017, 16:13)

Nein. Das BVerfG hat lediglich erklärt, dass Grundrechte auch für Minderheiten gelten, selbst wenn diese nur ein Promille ausmachen.


Welches durch die Verfassung garantierte Grundrecht wurde verletzt ?
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Alexyessin » Mi 15. Nov 2017, 16:44

Ebiker hat geschrieben:(15 Nov 2017, 15:58)

Scheiß auf Demokratie, wir machen uns Gesetze wie wir sie brauchen :mad2:


Kannst du das mal ein wenig ausführen?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Perdedor » Mi 15. Nov 2017, 17:09

Ebiker hat geschrieben:Welches durch die Verfassung garantierte Grundrecht wurde verletzt ?


Hat das BVerfG doch erläutert. Einfach mal lesen:
https://www.bundesverfassungsgericht.de ... 7-095.html
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon krone » Mi 15. Nov 2017, 17:37

pikant hat geschrieben:(15 Nov 2017, 15:00)

das ist auch meine Meinung, denn hier hat der Gesetzgeber einfach geschlafen.
es betrifft zwar nur eine kleine Minderheit, aber fuer diese ist es sehr wichtig ein drittes Geschlecht eintragen zu koennen

Mich würde ja Mal interessieren was allein die Naturwissenschaften zum 3. Geschlecht des Homo Sapiens sagen .

Solange es biologisch da keine einleuchtende Erklärung gibt wurde allein von der Politik und Justiz ein 3. Geschlecht unserer Art zugefügt
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Perdedor » Mi 15. Nov 2017, 17:41

krone hat geschrieben:Mich würde ja Mal interessieren was allein die Naturwissenschaften zum 3. Geschlecht des Homo Sapiens sagen .


https://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualit%C3%A4t
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon krone » Mi 15. Nov 2017, 18:04


Da les ich nix von der biologischen Feststellung eines 3. Geschlechtes.

Da steht was von Krankheit und genetischen mißbildungen

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