"Warum haben linke Männer keine Eier?"

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Keoma
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Keoma » Do 23. Jun 2016, 08:28

think twice hat geschrieben:(23 Jun 2016, 08:27)

Was interessieren mich deine Eier?


Du interessierst dich sowieso nur für dich selber.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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JJazzGold
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon JJazzGold » Do 23. Jun 2016, 08:44

Billie Holiday hat geschrieben:(23 Jun 2016, 07:27)

Hirn und Muckis schließen einander nicht unbedingt aus, und das beste Hirn ist nicht unbedingt vor Gewalt gefeit. Der Versuch, den Gegner mit binomischen Formeln niederzuquasseln, kann funktionieren. Ich würde mich freuen, wenn bei einem Fall von Belästigung oder Handtaschenraub mir jemand zur Seite springt, aber das ist meine persönliche Meinung und damit stehe ich eventuell alleine da.


Da die Gefahr in Deutschland mal eben so unvermittelt angegriffen zu werden relativ gering ist, ist mir der Gehirntrainierte dann doch lieber. Gegen Belästigungen kann ich mich, zwangsläufig geübt durch meine Auslandsaufenthalte, selbst gut wehren und verfalle erfahrungs- und altersbedingt nicht in Schockstarre, wenn mich jemand “angetanzt“. Nenne es Glück, meine Handtasche ist mir in all den Jahrzehnten noch nie geraubt worden. Ein einziges Mal wurden mir ein paar Scheine und mein Handy aus der Handtasche und aus dem Portemonnaie geklaut. Allerdings nicht in Rio oder Addis, sondern in einer renommierten Bar in Deutschland. Davor konnte mich auch der Mann an meiner Seite nicht bewahren.

“Eier“ muss Mann bei mir zeigen, wenn es um die Sicherung des problemlosen täglichen Lebens und der Wahrung des Lebensstandards bis ggfls. ins Pflegeheim geht. Aber auch das ist ein Miteinander und kein Solo für Mann.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Do 23. Jun 2016, 08:45

Billie Holiday hat geschrieben:(23 Jun 2016, 07:22)

Wer die Unversehrtheit eines Angreifers über das Wohl seiner Familie stellt, hat kein Interesse am Schutz der Familie, sondern will sich als guter, gewaltloser Mensch profilieren.


Und genau das passiert im übertragenen Sinne durch den Staat. Die Möglichkeiten der straflosen Selbstverteidigung sind de facto kaum vorhanden. Da kann ein Einbrecher, vorbestrafter Serientäter wie sich später herausstellt, nach gewaltsamem Eindringen bei Euch im Haus stehen, Dein Mann verteidigt Euch und landet vor Gericht wegen Körperverletzung.

Damit hat der linke Staat die Männer quasi enteiert.

Sah man auch in Köln; der Einzige der aktiv wurde, übrigens ein Serbe oder Kroate, wurde hinterher von seinem Auftraggeber, wie man hört, gefeuert. Die Polizei hat den Mann, den er dingfest gemacht hatte weil er einem liegenden Mann an den Kopf getreteh hatte, nach kurzer Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Medien legten kürzlich nach und forderten allen Ernstes, daß die Männer dann nicht die Muskeln sondern die Handys zücken sollten um die Vergewaltigungen zu Filmen.

Welche Signale setzt das an die Rezipienten dieser Nachricht? Daß sich Verteidigung nicht lohnt? Daß die Täter nicht bestraft werden?

Und: Daß die, welche sich doch noch wehren, "rechts" sind? Da bleibt die Frage, was dann an so einer Definition von "rechts" überhaupt noch schlimm sein kann, wenn als Alternative nur noch die Vernichtung der eigenen Werte steht.

Auch die Selbstdefinitionen von "Provokateur" als "linksliberal" werden ihn in linken Kreisen jedenfalls nicht davor schützen, dort als kampfsportbesessener Militarist und somit "Nazi" einsortiert zu werden. Sebst Frau Wagenknecht bekam kürzlich von der Antifa eine Torte ins Gesicht wegen Nazi, nur weil sie die Einhaltung der Gesetze einforderte.


Ich selbst finde das Wohl meiner Kinder wichtiger als sonst irgendwas. :cool:


So sieht das aus. Aber verdammt rechts, diese Ansicht.


:)
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon firlefanz11 » Do 23. Jun 2016, 10:44

Ein Terraner hat geschrieben:(22 Jun 2016, 16:56)
Linke Männer haben meistens Intellekt, ...

*PRUST* Jetzt hab ich doch vor Lachen meinen Kaffee auf den Bildschirm gespuckt... :D :D :D
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon JJazzGold » Do 23. Jun 2016, 12:22

Dampflok hat geschrieben:(23 Jun 2016, 08:45)

Und genau das passiert im übertragenen Sinne durch den Staat. Die Möglichkeiten der straflosen Selbstverteidigung sind de facto kaum vorhanden. Da kann ein Einbrecher, vorbestrafter Serientäter wie sich später herausstellt, nach gewaltsamem Eindringen bei Euch im Haus stehen, Dein Mann verteidigt Euch und landet vor Gericht wegen Körperverletzung.

Damit hat der linke Staat die Männer quasi enteiert.

Sah man auch in Köln; der Einzige der aktiv wurde, übrigens ein Serbe oder Kroate, wurde hinterher von seinem Auftraggeber, wie man hört, gefeuert. Die Polizei hat den Mann, den er dingfest gemacht hatte weil er einem liegenden Mann an den Kopf getreteh hatte, nach kurzer Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Medien legten kürzlich nach und forderten allen Ernstes, daß die Männer dann nicht die Muskeln sondern die Handys zücken sollten um die Vergewaltigungen zu Filmen.

Welche Signale setzt das an die Rezipienten dieser Nachricht? Daß sich Verteidigung nicht lohnt? Daß die Täter nicht bestraft werden?

Und: Daß die, welche sich doch noch wehren, "rechts" sind? Da bleibt die Frage, was dann an so einer Definition von "rechts" überhaupt noch schlimm sein kann, wenn als Alternative nur noch die Vernichtung der eigenen Werte steht.

Auch die Selbstdefinitionen von "Provokateur" als "linksliberal" werden ihn in linken Kreisen jedenfalls nicht davor schützen, dort als kampfsportbesessener Militarist und somit "Nazi" einsortiert zu werden. Sebst Frau Wagenknecht bekam kürzlich von der Antifa eine Torte ins Gesicht wegen Nazi, nur weil sie die Einhaltung der Gesetze einforderte.




So sieht das aus. Aber verdammt rechts, diese Ansicht.


:)



Was für Unfug, Eltern liegt am verteidigungswerten Wohl ihrer Kinder, völlig losgelöst von der politischen Orientierung.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Do 23. Jun 2016, 13:03

JJazzGold hat geschrieben:(23 Jun 2016, 12:22)

Was für Unfug, Eltern liegt am verteidigungswerten Wohl ihrer Kinder, völlig losgelöst von der politischen Orientierung.


Kein Unfug. Gerade sich linksprogressiv wähnende Eltern, deren Kinder in Schulen von muslimischen Mitschülern abgezogen, gedemütigt oder geschlagen werden, haben es sehr schwer, ihre Ablehung solcher täglichen "Einzelfälle" auch nur zu artikulieren.

Wahrscheinlich mit ein Grund, warum gutsituierte Linke ihr Töchterlein denn doch nicht in die nahgelegene Schule mit hohem Migrationsanteil sodern lieber auf ein teures und fernes Privatgymnasium schicken anstatt die Gewalttäter stoppen zu lassen. Die Lehrer sind ja auch schon machtlos weil ständig die Nazikeule über ihnen schwebt.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Do 23. Jun 2016, 13:06

JJazzGold hat geschrieben:(23 Jun 2016, 08:44)

[color=#0000BF]Da die Gefahr in Deutschland mal eben so unvermittelt angegriffen zu werden relativ gering ist, ist mir der Gehirntrainierte dann doch lieber.


Und das wo doch angeblich jede 4. Frau in Deutschland täglich vergewaltigt wird.....

Ach ja: Widersprich nie einer Frau. Warte bis sie es selber tut:

Ein einziges Mal wurden mir ein paar Scheine und mein Handy aus der Handtasche und aus dem Portemonnaie geklaut. Allerdings nicht in Rio oder Addis, sondern in einer renommierten Bar in Deutschland.


Ich dachte hier passiere praktisch Nichts?


:)
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon JJazzGold » Do 23. Jun 2016, 13:35

Dampflok hat geschrieben:(23 Jun 2016, 13:03)

Kein Unfug. Gerade sich linksprogressiv wähnende Eltern, deren Kinder in Schulen von muslimischen Mitschülern abgezogen, gedemütigt oder geschlagen werden, haben es sehr schwer, ihre Ablehung solcher täglichen "Einzelfälle" auch nur zu artikulieren.

Wahrscheinlich mit ein Grund, warum gutsituierte Linke ihr Töchterlein denn doch nicht in die nahgelegene Schule mit hohem Migrationsanteil sodern lieber auf ein teures und fernes Privatgymnasium schicken anstatt die Gewalttäter stoppen zu lassen. Die Lehrer sind ja auch schon machtlos weil ständig die Nazikeule über ihnen schwebt.


Den Drang der Eltern, ihren Nachwuchs zu schützen, an links oder rechts festzumachen ist Unfug.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon JJazzGold » Do 23. Jun 2016, 13:39

Dampflok hat geschrieben:(23 Jun 2016, 13:06)

Und das wo doch angeblich jede 4. Frau in Deutschland täglich vergewaltigt wird.....

Ach ja: Widersprich nie einer Frau. Warte bis sie es selber tut:



Ich dachte hier passiere praktisch Nichts?


:)



Man(n) müsste halt nicht nur lesen können, sondern auch das Gelesene inhaltlich erfassen können.

Angriff bezieht sich auf körperlichen Angriff.
Aus einer abgestellten Handtasche ein paar Scheine und ein Handy zu klauen ist kein körperlicher Angriff.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Maria » Di 12. Jul 2016, 11:15

Ja, es ist schon eine schlimme Zeit für die Dampfloks dieser Welt ;) Selbst der Artikel, der Dampflok zu diesem Thread veranlasst hat, ist von einer Frau geschrieben. Die Partei, die für das gute deutsche Familienbild stehen will, die AFD - geführt von einer Frau. Und nun kriegen wir auch in England eine Frau als Kanzlerin - und zwar nicht bei den sowieso "enteierten" Linken, sondern bei den Torys. Schlimm, schlimm....vielleicht ist die Frage falsch und müsste "warum haben Männer keine Eier" heißen?

Um die Antwort zu geben, natürlich nicht, denn es gibt genug Männer, die einfach respektable Männer sind.

Ich denke, dass die Ansicht, welches Verhalten das richtige ist, sehr zeit- und personenabhängig ist. Noch vor gut 50 Jahren wurde ein Mann, der den Kinderwagen schob als Lusche belächelt. Wer es sich nicht "leisten" konnte, dass seine Frau zuhause blieb, war ebenso wenig angesehen. Nicht umsonst durfte der Mann bis in die 70iger Jahre hinein seiner Frau den Arbeitsplatz kündigen. Diese Einstellung wird selbst Dampflok nicht mehr wollen - passt sie doch nicht zu seinen Ansichten über sofortige Unterhaltsstreichung bei Scheidungen (wird nicht gehen, ohne Berufsausbildung und steten Kontakt zur Berufswelt) und Wechselmodellen für Kinderbetreuung (was voraussetzt, dass ein Vater etwa mehr über Kinderversorgung weiß als in einer halben Stunde vor dem Zubettgehen und einem Fussballspiel am Wochenende zu erlernen ist).

Je weiter ein Mann in seinen Idealvorstellungen in einem Männerbild festhängt, dass ihn qua Geschlecht zum Bestimmer macht, umso mehr wird er partnerschaftliche Verhaltensweisen als "Enteierung" empfinden. Die Bandbreite ist groß. Mir gefällt die wimpernklimpernde "Stups", die Männer 50igerjahremäßig hintenrum manipuliert auch nicht - und trotzdem gibt es sie (kann ja kaum anders sein bei ca 40 Millionen weiblichen Wesen). Der "Schluck-Wasser-in-der-Kurve" Mann liegt mir auch nicht, ebenso wenig der testosterondampfende Macho. Auch die wird es beide geben (40 Millionen männliche Wesen. (Und gut- den letzten Typ vielleicht eher bei den Rechten ;) ). Fragt sich nur, wie repräsentativ die sind.

Eine interessante Diskussion hätte es sein können, wenn du deine Beschreibung eines enteierten (linken) Mannes mal dargelegt hättest.

Ich mach das mal für mich in Kurzform: Ein enteierter Mann ist einer, der unbedingt in seiner Männergruppe mitschwimmen muss, ein Mann, der die goldene Büroregel "§1 Der Chef hat immer Recht. §2 und wenn er nicht Recht hat, tritt automatisch §1 in Kraft" verinnerlicht hat. Im Privatleben ist es wichtig, was "die Anderen" sagen, also "Macho" wenn alle so sind, frauenrechtsbegeistert, wenn die Umgebung dies bevorzugt, Maskulist, wenn seine Kumpels dieser Überzeugung frönen. Mit rechts und links hat das allerdings nichts zu tun.

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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon schokoschendrezki » Di 12. Jul 2016, 11:39

Maria hat geschrieben:(12 Jul 2016, 11:15)

Ja, es ist schon eine schlimme Zeit für die Dampfloks dieser Welt ;) Selbst der Artikel, der Dampflok zu diesem Thread veranlasst hat, ist von einer Frau geschrieben. Die Partei, die für das gute deutsche Familienbild stehen will, die AFD - geführt von einer Frau. Und nun kriegen wir auch in England eine Frau als Kanzlerin - und zwar nicht bei den sowieso "enteierten" Linken, sondern bei den Torys. Schlimm, schlimm....vielleicht ist die Frage falsch und müsste "warum haben Männer keine Eier" heißen?

Um die Antwort zu geben, natürlich nicht, denn es gibt genug Männer, die einfach respektable Männer sind.


Berlusconi, Trump, Erdogan, Orbán, Putin ... einige "respektable Männer" wurden in diesem Thread ja schon genannt. Hach, und Klavier spielen soll letzterer ja auch können ... also nicht nur "Muckis" machen Eier aus. :rolleyes:
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Di 12. Jul 2016, 14:39

Maria hat geschrieben:(12 Jul 2016, 11:15)


Maria


Maria statt Scharia! :cool:
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon becksham » Di 12. Jul 2016, 14:56

Dampflok hat geschrieben:(22 Jun 2016, 21:25)

Sicher, vielleicht ganz gut daß ich den Laden hier kurzfristig und befristet wieder aufpeppe, ...

Nix da. Hiergeblieben. :D
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Di 12. Jul 2016, 18:51

becksham hat geschrieben:(12 Jul 2016, 14:56)

Nix da. Hiergeblieben. :D


Ich Dich auch! :)
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Atheist » Di 12. Jul 2016, 19:10

Dampflok hat geschrieben:(22 Jun 2016, 13:36)

Auszug:

"Wo ist der wilde linke Mann? Der Pöbelmann? Der Sehnsuchtsmann?"


Wer auf Männersuche ist, sollte einfach mal am kulturellen oder Nachtleben teilnehmen. :rolleyes:

Darüber hinaus gibt es für solvente Ungeduldige professionelle Angebote.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Zunder » Di 12. Jul 2016, 22:53

Was nützen denn die Eier, wenn der Likör fehlt?
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Mi 13. Jul 2016, 10:25

Maria hat geschrieben:(12 Jul 2016, 11:15)

Je weiter ein Mann in seinen Idealvorstellungen in einem Männerbild festhängt, dass ihn qua Geschlecht zum Bestimmer macht, umso mehr wird er partnerschaftliche Verhaltensweisen als "Enteierung" empfinden.


Nö.

Wenn man aber schon falsche Grundannahmen setzt, können die Schlußfolgerungen auch nur falsch sein.

Das feministische Gespenst vom "Patriarchen, der seine Familie (und damit ausgerechnet das was er liebt) unterdrückt" diente nur zu dem Zwecke der Zerstörung der Familie. Das Ergebnis sind kinderlose "nach-mir-die-Sintflut"-Singles. Ausgerechnet die Nachhaltigkeit, in grünen Zeiten so unglaublich wichtig, soll in Bezug auf den Nukleus unserer ganzen Gesellschaft, also der Familie, keine Rolle spielen.

Die "kommenden" Gesellschaften bleiben hingegen bei ihren ach so patriarchischen Familienbildern trotz aller feministischen Versuche, den weiblichen Teil aus der Familie "hinauszuemanzipieren". Offenbar überwiegen die Vorteile der traditionellen Familie, gepaart mit den welthöchsten Leistungen für Kinder und damit für Kinderreiche hierzulande.

Tja, so war das ja nun nicht geplant - die Frau sollte sich wohl vom Mann trennen, möglichst wenig Kinder haben und dann als "Alleinerziehende" den weggeschiedenen Mann so weit abzocken, daß es gesamtgesellschaftlich bei wenig Kindern blieb. Und der Mann sollte so weit umerzogen werden, daß er all das klaglos über sich ergehen läßt. Tat er das nicht, galt er als reaktionär, böse, die ganze Palette der täglichen medialen "Leistungen" an Komplimenten.

Die Mannsbilder jedenfalls, zu welchen das Fräulein in ihrem Essay aufschaut, sind alles, nur nicht links, selbst wenn sie sich so betiteln. Denn Linkssein heißt heute in Bezug auf Männlichkeit ja grundsätzlich Klappe halten, in die zweite Reihe zurücktreten wegen der Quote und tatenlos zusehen wie die eigenen Bedürfnisse kriminalisiert werden, so daß Mann heute eben nicht einmal mehr normal sitzen oder gucken darf.

Mal sehen was als Nächstes kommt. Nach dem Ilsebill-Prinzip ist ja noch Raum nach Oben, bis einer kommt und den verzogenen Damen ihre Privilegien mit einem Streich vom Tisch haut. Ich denke das wird der Islam erledigen. Und ich denke das ist auch der Hintergrund des Jammerns nach mehr Männlichkeit bei den Linken - auch linke Frauen sind von den angeblich "alternativlosen" Änderungen betroffen, wovon "Abends nicht mehr alleine Ausgehen" noch das Harmloseste ist. Da die sinnvollen Lösungen dieser Probleme aus der angeblich falschen politischen Ecke kommen, verlangt die Damenwelt zwar nach exakt denselben Löungen, aber mit dem Label "links" draufgeklebt. Was, bitteschön, sind denn "safe spaces" für Frauen (wie jüngst auf Karneval in Köln) Anderes als Schutz vor...vor wem denn genau?


Also wird im Grunde gejammert, daß der "linke" Mann sich nicht nur brav sich selbst, wie befohlen, gesamtgesellschaftlich dem Untergang weiht - sondern auch dummerweise die von ihm komplett abhängigen "emanzipierten" Frauen mitreißt.

Das ist des Pudels Kern! :cool:
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Maria » Mi 13. Jul 2016, 17:15

Dampflok hat geschrieben:(13 Jul 2016, 10:25)
Die Mannsbilder jedenfalls, zu welchen das Fräulein in ihrem Essay aufschaut...


Hast du den Artikel selbst gelesen oder doch lesen lassen oder die Überschrift so hübsch gefunden? :D

Mit dem Aufschauen meinst du das?

Das Porträt, in dem das alles drinsteht, ist sehr einfühlsam geschrieben und hinterlässt den Eindruck, da ist halt einer auf der Suche nach dem starken Mann, aber im Endeffekt eben einfach ein bisschen verloren, und zwar deswegen, weil er sich tief in seinem Herzen nach dem Berlin der Achtzigerjahre sehnt, als er immer mit seinem Ferrari durch die Stadt gefahren ist. Da steht: "Vielleicht sind die Zeiten einfach zu widrig geworden für Männer wie Rudolph" – wegen der Feministinnen, es ist ja immer eine zur Stelle und hebt den Finger.


oder das?
ich will niemandem seinen Eierlikör wegnehmen, ich mag die Idee von schnellen Autos, auch wenn "schnell" meistens das einzige Adjektiv ist, das mir zu ihnen einfällt. Bitte, liebe Männer, bitte bleibt sitzen, trinkt euren Eierlikör, macht gerne eure Weinprobe, ich würde mich vielleicht sogar mal dazusetzen, nur heute nicht, heute muss ich zu einem Abendvortrag über Pfahlbauten im Anthropozän.


Wahrscheinlich hast du das und besonders den Schluss nicht verstanden

Sie finden das alles politisch nicht korrekt? Sie denken, wir waren schon mal weiter? Sie finden, Machos können doch keine Antwort sein? Ich sage: Egal, es geht erst einmal um Bildproduktion. Es ist sowieso sehr selten, dass die Figuren, die für eine bestimmte Bewegung einstehen, so leben, dass die Bewegung das unterschreiben würde. Das fängt bei Stalins Luxusstiefeln an und endet beim lockeren Eheverständnis vieler Katholiken. Es geht nicht um Aufrichtigkeit, es geht um Wirkmächtigkeit der Bilder, damit hilft man der Sache oft mehr. Wir haben die wirkmächtigen Bilder den Leuten überlassen, die mit nacktem Oberkörper durch die Steppe reiten. Können wir bitte mehr linke Machos haben? Ich plädiere für den humanistischen Proll.


Im Übrigen empfehle ich dir, deine Informationsquellen mal etwas zu erweitern. Das "Phänomen der Filterblase"
Allgemein ist die Personalisierung von Sucher­gebnissen sinn­voll – so bekomme ich als Berliner beim Googeln nach „Kino“ auto­matisch das lokale Programm ange­zeigt und nicht das von Castrop-Rauxel oder Kuala Lumpur. Eine gewisse Gefahr steckt dennoch hinter der Personalisierung: das Phänomen der Filterblase. Wenn ich immer nur selektiv Ergeb­nisse zu sehen bekomme, die auf meinem bisherigen Verhalten beruhen, erfahre ich wenig Neues und ignoriere möglicher­weise andere Perspektiven. Das kann zu einem einge­schränkten, einseitigen Welt­bild führen – etwa wenn ich basierend auf meinen Google bekannten politischen Präferenzen stets Seiten aufgelistet finde, die meine Ansichten bestätigen, aber nie hinterfragen

https://www.test.de/Mein-Konto-bei-Goog ... 5-4867240/



gilt nicht nur für Google. ;) Ich weiß das, deshalb lese ich deine Beiträge so gern :D
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » Mi 13. Jul 2016, 18:10

Dampflok hat geschrieben:(13 Jul 2016, 10:25)

diente nur zu dem Zwecke der Zerstörung der Familie. Das Ergebnis sind kinderlose "nach-mir-die-Sintflut"-Singles.


Jetzt gehst du mit der Antibabypille aber zu hart ins Gericht.
Vögeln und keine Sorgen um eine mögliche Schwangerschaft haben.

Ich als Mann, finde das ziemlich cool. Und ich glaube Frauen auch, munkelt man jedenfalls.
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

Sleep On The Floor https://www.youtube.com/watch?v=v4pi1LxuDHc
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Mi 13. Jul 2016, 20:52

BingoBurner hat geschrieben:(13 Jul 2016, 18:10)

Jetzt gehst du mit der Antibabypille aber zu hart ins Gericht.
Vögeln und keine Sorgen um eine mögliche Schwangerschaft haben.

Ich als Mann, finde das ziemlich cool. Und ich glaube Frauen auch, munkelt man jedenfalls.


Wenn Du meinst hier bei der Damenwelt Punkten zu können...die Attraktiven sind, wie ich, alle vergeben! :cool:


Ansonsten wollen wir den Pillenknick zwar nicht unterschlagen, durch die gesellschaftlich wichtigste Erfindung - übrigens von Männern - seit Menschengedenken. Andererseits erklärst Du uns dann sicher auch, warum das bestimmte Gesellschaften überhaupt nicht interessiert. Allerdings nicht in diesem Strang!

Zumal ich Dich ganz dezent darauf aufmerksam machen möchte, daß zwar seither die Frau die alleinige Hoheit über ihren Körper hat - das soll sie ruhig auch - aber wenn sie Dir ein Kind andrehen will, machst Du gar nichts dagegen und mußt dennoch zahlen. Sie kann auch gegen deinen Willen abtreiben. Insofern gibt es eine Schieflage bei der Verantwortung. Sie liegt bei der Frau, wenn es der Frau nutzt und sie wird dann geteilt, wenn es der Frau nutzt. So viel mal zur Pille und den coolen Konsequenzen. :cool:
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