Sammelstrang Frauenstaatspresse

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Papaloooo
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Papaloooo » So 1. Sep 2019, 09:46

lila-filzhut hat geschrieben:(31 Aug 2019, 20:23)Und jetzt kommt meine These, eben auch wegen der Retraditionalisierung junger Ostbienen

Mit Grüßen von Deutschen Imkerverband.
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Billie Holiday
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Billie Holiday » So 1. Sep 2019, 11:02

Papaloooo hat geschrieben:(01 Sep 2019, 09:46)

Mit Grüßen von Deutschen Imkerverband.


vom :rolleyes:
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lila-filzhut
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon lila-filzhut » So 1. Sep 2019, 12:49

Zacherli hat geschrieben:(01 Sep 2019, 09:08)

25% ist keine Hochburg, oder willst du den Osten als Braun bezeichnen?


Nö, aber das kann ja ein Beginn sein. Oder ein Zwischenstopp. Wenn es die Frauenstaatspresse auch einen Tag vor der Wahl nicht hinkriegt, von ihrem Powerfrauenmythos abzuweichen, und somit deutsche Wiedervereinigungs-Geschichte nur halb oder falsch erzählt, dann kann man davon ausgehen, daß sich nach der Wahl wieder minderattraktive Westbratzen "Bomber Harris do it again" auf die Mäusefäustchen pinseln werden und das Wendeverlierer-Bashing (Ost-Mann) munter fortgesetzt wird.

Um es nochmal kurz zusammen zufassen: Der Ostmann wurde viermal entwertet.
1. Seine Arbeitsleistung in der DDR
2. Seine Position auf dem Arbeitsmarkt nach der Wende
3. durch 1.+ 2. Sein Männlichkeitsbild/Vorstellung (Übrigens höchst interessant, er bot das wovon Westfemistinnen in der Theorie träumten, bzgl. Gleichberechtigung, Arbeitsteilung) und bumm nach der Wende wurde er erstmal gegen einen West-Ernährer ausgetauscht. *
4. 1. - 3. Punkte ergeben dann den Wendeverlierer,... der nicht "flexibel" genug war....

Eigentlich müßte sich der Ostmann mit dem männlichen Flüchtling solidarisieren, von beiden wird die Ernährerrolle abverlangt, beide können diese im Niedriglohnland Deutschland nicht erfühlen und beiden wird von der feministischen Staatspropaganda erzählt, daß sie mal von ihrem Ernährerdenken wegkommen sollen, da sich so ein Model sowie keine Frau mehr wünscht. Um dann doch diese "nicht-gewünschte-aber-belohnte" Ernährerrolle zu erfüllen, muss er heftigst malochen. Er kann diese Maloche/Wegwerf-Dasein aber nicht thematisieren, weil er dann wiederum von "Linken" gefragt wird, warum er sich denn an alte vollkomen überholte Rollenvorstellungen klammere, die heute doch gar nicht mehr gefragt sind.......



* Man muss sich das klarmachen, kurz nach Wendezeit, als Ost-Frauen in Scharen zu West-Ernährern flüchteten, wurde in den Westmedien immer wieder davon geschwärmt: Wenn Frauen die Macht im Kapitalismus übernehmen, dann wird dieser viel menschlicher..... Es ist einfach unfassbar!

Achso, keiner weiss ob die AFD für den Ostmann nicht eine Art "Abschluss-Partei" ist, quasi der letzte Denkzettel, so als Dankeschön für jahrelang Verarschung. Gar nicht davon überzeugt, daß die AFD es besser machen kann, sondern nur davon überzeugt, daß die AFD es denen "da oben" mal zeigt - auch wenn es rein destruktiv ist. Tja, dann schicken wir altkluge Maltes (mit Zopf) und Imkens (Raster) in den Osten, die mit selbstgebatikten Seidentücher-Tänzen den Ossi wieder von Demokratie und Altparteien überzeugen werden.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Maskulist » So 1. Sep 2019, 17:50

Das die AfD bei Männern - besonders, bei abgehängten Männern - stark punktet, verwundert nicht im geringsten.

Wenn man die Partei LinkeGrüneSPDCDUCSU fragt, was sie für Frauen tun, bekommt man einen Maßnahmenkatalog vorgelegt, der mindestens einen Meter dick ist. Davon beziehen sich 80% auf gefühlte!! Diskriminierungen, 15% sind reine Frauenbevorzugung und 5% sind für Transfrauen gedacht.
Fragt man die gleichen Parteien, was sie für Männer tun, bekommt man ein leeres Blatt Papier.

Die AfD ist die einzige Partei des demokratischen Spektrums (ja, ich weiß, sie hat einen starken Ausleger nach rechts, ist aber beileibe nicht rechtsextrem!), welche sich gegen Gender Mainstream stellt https://afd-bw.de/partei/resolutionen/gender-mainstream und die Pseudo-Wissenschaft Gender-"Studies" ablehnt https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/afd-fordert-ueberpruefung-der-gender-lehrstuehle/.

Das dies natürlich Männer anzieht, welche diesen Gender-Quatsch ebenfalls ablehnen, verwundert da nicht.

Lediglich die FDP lehnt ebenfalls in teilen den Gender-Quatsch ab.

P.S.
Ich lehne die AfD ab - aber aus anderen Gründen.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon lila-filzhut » So 1. Sep 2019, 21:16

Manchma kann man auch unterstellen, die wollen das nicht anders. Die wollen ne AFD, so wie se heimlich nen weissen alten Mann als Ernährer haben wollen...

https://www.focus.de/panorama/welt/pano ... 90661.html

Linke hat massiv Wähler an die AfD verloren

Die aber sind in vergangenen Jahren teils zur AfD gegangen. Bei der Bundestagswahl machten 400.000 ehemalige Links-Wähler ihr Kreuz bei der AfD. Gemessen an den Abstimmungsergebnissen verzeichnete keine andere Partei so hohe Verluste an die Rechtspopulisten.

Seither kämpft die Linke in vielen westdeutschen Regionen um ihre Existenz, im Osten um ihre Stellung als Volkspartei.

Das gesellschaftliche Klima habe sich in den vergangenen Jahren so “extrem vergiftet”, sagt Julia. “Das müssen wir viel, viel ernster nehmen.”




Tja, jetzt muss de Piraten-Jule einfach ma ne bisschen reflektieren....


und Andreas Kemper tourt heute als AFD Experte durchs Ländle.... es ist unfassbar....

Da muss man eigentlich nicht mehr trauern, da muss man mit einer gewissen Hoffnungslosigkeit aber auch Gleichgültigkeit feststellen, daß die Deutschen einfach ne AFD verdient haben.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon lila-filzhut » Mo 2. Sep 2019, 17:09

https://www.tagesspiegel.de/politik/ost ... 67400.html

Die AfD wurde in Sachsen und Brandenburg vor allem auch von Unter-30-Jährigen gewählt. Damit zeigt sich auch in dieser Altersgruppe die Spaltung des Landes.


Hätte eigentlich eine genaue Aufschlüsselung nach Geschlecht erwartet.... Mhmm, das wird doch sonst immer geliefert.

Warten wa ma ab :rolleyes:
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Antonius » Di 3. Sep 2019, 10:32

Papaloooo hat geschrieben:(01 Sep 2019, 09:42)
Wie steht es denn dann mit der Römisch Katholischen Kirche?
Was schätzt du, wann es die erste offizielle Parrerin gibt?
Wie steht es um die Römisch-Katholische Kirche? Eigentlich recht gut.
Frauen haben in der Kirche zu allen Zeiten eine bedeutende Rolle gespielt.
Ich erinnere an die großen Namen: Teresa von Avila, Britta von Schweden, Hildegard von Bingen, etc. , Heilige und Kirchenlehrerinnen.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Papaloooo » Di 3. Sep 2019, 11:39

Antonius hat geschrieben:(03 Sep 2019, 10:32)

Wie steht es um die Römisch-Katholische Kirche? Eigentlich recht gut.
Frauen haben in der Kirche zu allen Zeiten eine bedeutende Rolle gespielt.
Ich erinnere an die großen Namen: Teresa von Avila, Britta von Schweden, Hildegard von Bingen, etc. , Heilige und Kirchenlehrerinnen.

Nur in allen höheren Kirchenämtern sind sie unerwünscht.
Und nicht Mal die Anti-Diskriminierungsstelle kann da was ausrichten.
Wollen wir mal hoffen, Maria-2.0 wird etwas bewegen.
Wenn nicht, dann gibt es eben noch die Möglichkeit, dass möglichst viele Frauen gleichzeitig aus der RKK austreten, um so wenigstens einen finanziellen Druck aufzubauen.
Das ist Kapitalismus:
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Antonius » Di 3. Sep 2019, 11:52

Papaloooo hat geschrieben:(03 Sep 2019, 11:39)
Nur in allen höheren Kirchenämtern sind sie unerwünscht.
Und nicht Mal die Anti-Diskriminierungsstelle kann da was ausrichten.
Wollen wir mal hoffen, Maria-2.0 wird etwas bewegen.
Wenn nicht, dann gibt es eben noch die Möglichkeit, dass möglichst viele Frauen gleichzeitig aus der RKK austreten, um so wenigstens einen finanziellen Druck aufzubauen.
Keineswegs sind sie unerwünscht.
Im übrigen, wer aus der Kirche austritt, hat keinen Einfluß mehr in ihr.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Selina » Di 3. Sep 2019, 12:28

"Frauenstaatspresse"? Was zum Kuckuck soll das denn sein?
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Papaloooo » Di 3. Sep 2019, 12:53

Antonius hat geschrieben:(03 Sep 2019, 11:52)

Keineswegs sind sie unerwünscht.
Im übrigen, wer aus der Kirche austritt, hat keinen Einfluß mehr in ihr.

Oha, ein nur allzu häufiger Fall von Realitätsverkennung in der römisch-katholischen Kirche.

Einerseits wird kritisiert, dass andere Religionen schlecht mit Frauen umgehen, andererseits wird gesagt, dass Frauen aus höreren Kirchrnämternin der römisch-katholischen Kirche nicht ausgeschlossen seien.

Weißt du über die Frauenquote Bescheid bei folgenden Berufen: Pfarrer, Bischof, Kardinal?

Wie ist das zu begründen, wenn das keine Diskriminierung der Frau ist?
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon lila-filzhut » Di 3. Sep 2019, 14:11

Selina hat geschrieben:(03 Sep 2019, 12:28)

"Frauenstaatspresse"? Was zum Kuckuck soll das denn sein?


Arne hat grade nen Buch geschrieben. Passt zum Thema, sollte man mal bestellen, wenn man mitreden will.

Oder vielleicht kapieren will, warum (u.a.) die AFD so erfolgreich ist.

https://genderama.blogspot.com/2019/09/ ... anner.html

Der alte weiße Mann ist "die große Hassfigur der Gegenwart" (Der Spiegel) und "für viele der neue Lieblingsfeind" (Süddeutsche Zeitung). "Fürchtet den weißen Mann" schlagzeilt die "Zeit". Wie ist diese krude Mischung aus Rassismus und Sexismus derart einflussreich geworden?


Hier kann man es direkt bestellen :
https://www.amazon.de/dp/B07X8JT28Y
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon lila-filzhut » Mi 4. Sep 2019, 17:24

FAZ liefert ab:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... ket-newtab
Die traurige Wende-Wahrheit

Kommen wir noch einmal zurück auf Edgar Reitz’ Film: Die Bauarbeiten am neuen Heimat-Haus von Hermann und Clarissa erledigen im Frühjahr 1990 Gunnar und Udo, zwei Handwerker aus Leipzig, die mit großer Begeisterung für zehn D-Mark die Stunde die Ruine von Oberwesel instand setzen. Doch dann erlebt Gunnar seinen Wendeschock: Knall auf Fall verlässt ihn seine Frau Petra (samt den beiden Kindern) für einen gutaussehenden, erfolgreichen jungen Mann aus dem Westen. Das neue Paar macht Urlaub in der Bretagne und genießt sein großes Glück, während Gunnar, tief verletzt, in die DDR zurückkehrt.

Die Episode des Films enthält eine – häufig übersehene – historische Wahrheit: „Auffällig ist, dass der wilde Osten vor allem von Westmännern erobert wurde“, schreibt der Soziologe Steffen Mau in seinem zurecht gepriesenen Buch „Lütten Klein“.


So, wir brauchen Zahlen:
Anteil erfolgreicher ehrgeiziger Ost-Karrierefrauen, die rübermachten um im Westen Arbeit zu finden,sich zu empowern und letztendlich "zufällig" in einem, für sie vollkommen untypischen Hausfrauen/Teilzeit/Urlaubsgeldverdien-Model, landeten
Anteil junger Frauen, die AFD gewählt haben mit familiären Background: aufgewachsen bei alleinerziehender Mutter, oder wechselnder Patchworks/ Rummelplatz-Daddys.
Mein Buchtipp:
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon lila-filzhut » Sa 7. Sep 2019, 21:49

Ob Ost oder West, egal
https://www.stern.de/neon/herz/liebe-se ... N-g5N6ZRfY

Immer mehr Amerikanerinnen bleiben Singles – weil die Männer pleite sind
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon lila-filzhut » Di 17. Sep 2019, 18:30

https://www.capital.de/geld-versicherun ... ket-newtab

Der Mann bringt das Geld nach Hause, die Frau kümmert sich um die Kinder – dieses Familienbild prägt uns bis heute. Noch immer verlassen sich zu viele Frauen auch in Sachen Finanzen auf ihre Männer. Dani Parthum will das ändern.


Bei uns Frauen kommt hinzu, dass wir über Jahrhunderte bis in die jüngste Vergangenheit hinein unmündig gehalten wurden beim Geld. Damit meine ich nicht den wöchentlichen Einkauf, sondern die finanzielle Planung und Absicherung des eigenen Lebens. Erst seit 1962 dürfen verheiratete Frauen überhaupt ein Girokonto eröffnen, ohne dass der Ehemann zustimmen muss. Und bis Ende der 1970er-Jahre mussten Frauen von ihren Männern die Erlaubnis einholen, wenn sie erwerbstätig sein wollten. Politik und Gesellschaft haben Frauen antrainiert, dass Männer für die Finanzen zuständig sind.


.... jo, jeder Deutsche is auch noch Nazi....

Auch Debatten wie MeToo tragen dazu bei, dass Frauen erkennen: Nicht mit uns! Wir nehmen unser Leben selbst in die Hand. Wichtig erscheint mir auch, dass wir Frauen unseren Töchtern diese Stärke vorleben und zeigen: Geld ist kein Tabuthema. Wir können das!


Aha, Geld ist also für Frauen ein Tabuthema.... is klar.
Und grade MeToo macht aus dem unmündigen Mädchen .... btw. wenn die nen bisschen mehr Feminismus in ihr Marketingsprech einfliessen hätten würden.... kein abgerichteter Journalist würde es wagen, über diesen Fall zu berichten.

Man hätte z.B. nen Frauengoldsparbuch anbieten können...
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 86588.html
In Deutschland entfaltet sich ein neuer Anlageskandal: Mehr als 10.000 Kunden sind offenbar auf ein Schneeballsystem hereingefallen. Eine Firma aus Hessen verkaufte in großem Stil Gold, das es womöglich gar nicht gibt.


Oder "Goldsparplan für starke Frauen" -> Kritik? Negativpresse? Die SchreibtischtäterInnen der Frauenstaatspresse würden sich eher die Hand abbeissen, ganz im Gegenteil die würden solche Dinge sogar noch kostenlos bewerben. Und natürlich die Workshops dazu.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Maskulist » Di 17. Sep 2019, 22:58

Hier mal ein seltener Artikel aus der Frauenstaatspresse:

https://www.focus.de/familie/eltern/familie-heute/sehnsucht-kleiner-kinder-fremdbetreuung-wie-kleine-kinder-unter-der-trennung-von-den-eltern-leiden_id_10842434.html

P.S.
Das Frauen die Erlaubnis ihres Mannes brauchten, um arbeiten gehen zu können, ist ein Mythos.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Alpha Centauri » Di 17. Sep 2019, 23:11

Klar den Frauen kommt es auf zwei Werte an die Länge des Penis und die Dicke des Geldbeutels, nicht umsonst sagen die Frauen ja " die inneren Werte zählen". :D

Wir können uns ja noch so oft , für ach so zivilisierte moderne hoch gezüchtete "Kultur Affen"halten , die Mechanismen der Evolution greifen auch noch heute im 21 Jhr. und steuern das Verhalten ( auch Sexualverhalten) des Menschen.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Alpha Centauri » Di 17. Sep 2019, 23:17

Maskulist hat geschrieben:(01 Sep 2019, 17:50)

Das die AfD bei Männern - besonders, bei abgehängten Männern - stark punktet, verwundert nicht im geringsten.

Wenn man die Partei LinkeGrüneSPDCDUCSU fragt, was sie für Frauen tun, bekommt man einen Maßnahmenkatalog vorgelegt, der mindestens einen Meter dick ist. Davon beziehen sich 80% auf gefühlte!! Diskriminierungen, 15% sind reine Frauenbevorzugung und 5% sind für Transfrauen gedacht.
Fragt man die gleichen Parteien, was sie für Männer tun, bekommt man ein leeres Blatt Papier.

Die AfD ist die einzige Partei des demokratischen Spektrums (ja, ich weiß, sie hat einen starken Ausleger nach rechts, ist aber beileibe nicht rechtsextrem!), welche sich gegen Gender Mainstream stellt https://afd-bw.de/partei/resolutionen/gender-mainstream und die Pseudo-Wissenschaft Gender-"Studies" ablehnt https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/afd-fordert-ueberpruefung-der-gender-lehrstuehle/.

Das dies natürlich Männer anzieht, welche diesen Gender-Quatsch ebenfalls ablehnen, verwundert da nicht.

Lediglich die FDP lehnt ebenfalls in teilen den Gender-Quatsch ab.

P.S.
Ich lehne die AfD ab - aber aus anderen Gründen.


Das ist schon was dran ,an deiner Kritik sehe dass Stück weit auch so, für mich persönlich dennoch kein ausreichender Grund die völkisch- nationalen Ideologen ( oder vielmehr Idioten) der Blaubraunen zu wählen.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon lila-filzhut » Sa 21. Sep 2019, 20:26

Es gab damals bei den Piraten Versuche Männerrechtsthemen überhaupt erstmal zu diskutieren, das waren natürlich alles Nazis - die feministische Systempresse hat damals perfekt funktioniert. Es lohnt sich diesbezüglich ein wenig zu googlen.
Da gab es auch Expertisen, die Männerrechtler in Verbindung mit Breivik brachten. Nach Christchurch hat keiner dieser Expertisen-Schmierer*Innen und duttragenden BetaMännchen auf Alice Schwarzer gezeigt.

Nen paar "Expertinnen" von damals, die wie im Rausch die Piratenpartei zerlegt haben, machen grade aus der Linkspartei nen Hipsterverein.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon lila-filzhut » Mo 23. Sep 2019, 17:33

https://genderama.blogspot.com/2019/09/ ... -news.html

Die ersten Grünen fordern inzwischen ebenfalls das Wechselmodell (gleichberechtigte, gemeinsame Sorge für den Nachwuchs auch nach Trennung der Eltern). Aber ob sie in ihrer Partei eine Mehrheit gewinnen können?


weiter geht es hier:
https://antraege.gruene.de/44bdk/Parita ... d_et-43889
Die Erfahrungen mit dem Residenzmodell in Deutschland zeigen, dass dieses Modell als zeitgemäßes gesellschaftliches
Leitbild für Eltern und Kinder nach einer Trennung nicht mehr geeignet ist. Es fördert ein
antifeministisches Rollenmodell, das von der Mehrzahl der Bevölkerung nicht mehr angestrebt
wird[
12], insbesondere Mütter benachteiligt und zu einem modernen, gleichberechtigten
Familienleben im Widerspruch steht.


Allein die Straßenkämpfe der letzten Jahre, hunderte Petitionen endlich dieses Modell zu überwinden.... alleinerziehende Frauen verbrannten reihenweise das Inventar der Kinderzimmer, um gegen diese Missstände zu protestieren....


schauen wir doch ma:
https://www.vamv-berlin.de/wechselmodel ... es-kindes/


Fallbeispiel: Paul schläft bei Papa schlecht
....
Die ersten Übernachtungen beim Vater verlaufen ungewöhnlich unruhig. Paul schläft lange nicht ein, wacht nachts mehrfach verängstigt auf und ist von seinem Vater kaum zu beruhigen.


Fallbeispiel: Lena traut sich nicht

Ich will an allen Schultagen bei Mama wohnen.




Klingt net so prickelnd,... die Fallbeispiele...

Die armen Kinder, um die geht es doch :(
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