Sammelstrang Frauenstaatspresse

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Ammianus
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Ammianus » Di 15. Dez 2020, 20:25

Stimmt nicht wie du es darzustellen versuchst ...
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Findulin
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Findulin » Fr 18. Dez 2020, 10:39

Die Tagesschau hat bei der neuerlichen Entführung von Boko Haram zuerst von SchülerInnen geschrieben und es dann "korrigiert".

https://www.tagesschau.de/multimedia/vi ... 96701.html

https://www.tagesschau.de/multimedia/vi ... 96771.html

Ich setze es bewußt in Anführungsszeichen, denn von einem Irrtum gehe ich nicht aus. Zumindest in einigen tausend Köpfen hat sich nun schon festgesetzt, dass es sich um SchülerInnen handelt - besser als nix. In umgekehrter Reihenfolge gibt es solche "Irttümer" nämlich schlichtweg nicht.

Und damit schön zur Schau gestellt, wie heutzutage Leitmedien arbeiten und was ihre wahre Intention ist - möglichst nur weiblliche Opfer bitte. Mit den perfidesten Mitteln.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Skeptiker » Fr 18. Dez 2020, 11:46

Findulin hat geschrieben:(18 Dec 2020, 10:39)

Die Tagesschau hat bei der neuerlichen Entführung von Boko Haram zuerst von SchülerInnen geschrieben und es dann "korrigiert".

https://www.tagesschau.de/multimedia/vi ... 96701.html

https://www.tagesschau.de/multimedia/vi ... 96771.html

Ich setze es bewußt in Anführungsszeichen, denn von einem Irrtum gehe ich nicht aus. Zumindest in einigen tausend Köpfen hat sich nun schon festgesetzt, dass es sich um SchülerInnen handelt - besser als nix. In umgekehrter Reihenfolge gibt es solche "Irttümer" nämlich schlichtweg nicht.

Und damit schön zur Schau gestellt, wie heutzutage Leitmedien arbeiten und was ihre wahre Intention ist - möglichst nur weiblliche Opfer bitte. Mit den perfidesten Mitteln.

Naja, ich halte das, ehrlich gesagt, eher für eine klassische Freudsche Fehlleistung. Eine Absicht dahinter zu unterstellen, würde schon ein erhebliches Maß an Manipulationswillen voraussetzen. Ich glaube nicht, dass es so übel ist. Das Problem liegt eher in der Mentalität der Berichterstatter, aber nicht in bösem Vorsatz.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Maskulist » Fr 18. Dez 2020, 14:45

Skeptiker hat geschrieben:(18 Dec 2020, 11:46)

Naja, ich halte das, ehrlich gesagt, eher für eine klassische Freudsche Fehlleistung. Eine Absicht dahinter zu unterstellen, würde schon ein erhebliches Maß an Manipulationswillen voraussetzen. Ich glaube nicht, dass es so übel ist. Das Problem liegt eher in der Mentalität der Berichterstatter, aber nicht in bösem Vorsatz.


Hallo Skeptiker,

ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema und ich muss Dir leider widersprechen. Wer die Presse aufmerksam verfolgt, wird immer wieder feststellen, dass männliche Opfer unsichtbar gemacht werden (... unter den Opfern waren auch Frauen und Kinder):

Dazu ein interessanter Artikel aus dem Jahr 2016, wo es ebenfalls jemanden aufgefallen ist:
https://herlandnews.com/2016/04/03/darunter-auch-frauen-und-kinder/

Hier mal ein paar Beispiele aus der Presse, damit Du erkennst, wie systematisch das ist:

Z.B. bei Anschlägen:
https://www.weser-kurier.de/schlagzeilen_artikel,-schock-und-wut-nach-anschlag-mit-63-toten-in-afghanistan-_arid,1853430_type,amp.html
https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-03/anschlag-taliban-terrorgruppe.html
https://www.sueddeutsche.de/politik/syrien-anschlag-mit-autobombe-1.4979335

Auch bei Unglücken:
https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-bus-stuerzt-500-meter-tief-mindestens-44-tote-in-indien-_arid,1585547.html
https://www.dw.com/de/neuer-horrorcrash ... a-19525515
https://www.stimme.de/deutschland-welt/politik/dw/Kollision-auf-dem-Nil-Viele-Tote-auf-Ausflugsdampfer;art295,3426388

Sind nur Männer Opfer, wird meistens nur von "Personen" oder "Menschen" geredet.
Maskulismus die radikale Ansicht, dass Männer keine Schweine sind, sondern Menschen.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Papaloooo » Mi 23. Dez 2020, 08:42

Maskulist hat geschrieben:(18 Dec 2020, 14:45)

Hallo Skeptiker,

ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema und ich muss Dir leider widersprechen. Wer die Presse aufmerksam verfolgt, wird immer wieder feststellen, dass männliche Opfer unsichtbar gemacht werden (... unter den Opfern waren auch Frauen und Kinder):

Dazu ein interessanter Artikel aus dem Jahr 2016, wo es ebenfalls jemanden aufgefallen ist:
https://herlandnews.com/2016/04/03/darunter-auch-frauen-und-kinder/

Ich würde da noch weitergehen:
Diese Formulierungen, wie sie in vielen Pressemeldungen so oft vorkommen,
bedeuten doch, dass das Töten von Frauen und Kindern verwerflich ist,
im Gegenzug dazu aber das Töten von Männern nicht verwerflich ist.

Mag sein, dass das den sogenannten Ehrentod von Männern einfordert,
diese haben nun mal ihr Leben zu lassen, und das scheint so okay zu sein.
Zumindest, solange es sich um eine Gruppe von Männern handelt.

Am Mordversuch an Nawalny oder am Mordfall von Khashoggi zeigen sich ja dennoch viele Menschen entrüstet.
Würden in einem Massengrab eines Krieges aber nur Männer gefunden,
so gilt das quasi als Entwarnung,
denn das männliche Leben ist weniger Wert.

Klar ist das Leben eines Kindes kostbarer, denn es hat noch mehr Lebensspanne vor sich.
Man mag vielleicht argumentieren, dass Frauen auch ohne lebendige Männer, mithilfe einer Samenbank gebären können.
Aber dann fragt man sich dennoch:
Was ist mit dem persönlichem Schicksal dieser ermordeten Männern und deren Angehörigen?

Welchen Grund hat diese Entwarnung nach dem Motto:
zum Glück waren die Toten nur Männer?

Gerade in einer Gesellschaft, wo die Frauen immer wieder ausrufen,
sie seien benachteiligt. (?)
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Maskulist » Mi 23. Dez 2020, 12:55

Papaloooo hat geschrieben:(23 Dec 2020, 08:42)

Ich würde da noch weitergehen:
Diese Formulierungen, wie sie in vielen Pressemeldungen so oft vorkommen,
bedeuten doch, dass das Töten von Frauen und Kindern verwerflich ist,
im Gegenzug dazu aber das Töten von Männern nicht verwerflich ist.

Mag sein, dass das den sogenannten Ehrentod von Männern einfordert,
diese haben nun mal ihr Leben zu lassen, und das scheint so okay zu sein.
Zumindest, solange es sich um eine Gruppe von Männern handelt.

Am Mordversuch an Nawalny oder am Mordfall von Khashoggi zeigen sich ja dennoch viele Menschen entrüstet.
Würden in einem Massengrab eines Krieges aber nur Männer gefunden,
so gilt das quasi als Entwarnung,
denn das männliche Leben ist weniger Wert.

Klar ist das Leben eines Kindes kostbarer, denn es hat noch mehr Lebensspanne vor sich.
Man mag vielleicht argumentieren, dass Frauen auch ohne lebendige Männer, mithilfe einer Samenbank gebären können.
Aber dann fragt man sich dennoch:
Was ist mit dem persönlichem Schicksal dieser ermordeten Männern und deren Angehörigen?

Welchen Grund hat diese Entwarnung nach dem Motto:
zum Glück waren die Toten nur Männer?

Gerade in einer Gesellschaft, wo die Frauen immer wieder ausrufen,
sie seien benachteiligt. (?)

Das, was Du hier ansprichst, ist die Gender Emphatie Gap zuUNgunsten von Männern.

https://genderempathygap.de/

Als "Tag der Gender Emphatie Gap" wird der 11. Juli angesehen, der Tag, an dem sich das Massaker von Srebrenica jährt, wo über 8.000 Männer von serbischer Soltadeska brutal ermordet und in Massengräbern verscharrt wurden.

Dieser Tag jährte sich 2020 zum 25. mal.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon lila-filzhut » Do 7. Jan 2021, 21:01

So, kleiner Zwischenstand.

Es war eine Frau, die zum Sturm auf den Reichstag aufgerufen hat.

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ ... s-101.html

Zum "Sturm" auf den Reichstag kam es dann direkt nach einer Rede. Eine Frau, es soll sich um eine Heilpraktikerin handeln, stachelte auf einer Bühne direkt vor den Absperrungen am Bundestag die Atmosphäre weiter auf. "Wir schreiben heute hier Weltgeschichte", rief sie und behauptete, die Polizei sei übergelaufen, Trump in der Stadt. "Wir haben gewonnen", schrie sie in ihr Mikrofon, während Menschen vor der Bühne die Fäuste in den Himmel reckten und sich umarmten.

[b]"Wir brauchen Masse", alle müssten zeigen, dass sie da seien. Und nun werde man da - gemeint waren die Treppen zum Bundestag - hinaufgehen und sich "unser Haus" zurückholen.


Und im Amiland...

https://www.berliner-zeitung.de/news/po ... -li.130603
Polizei bestätigt: Frau bei Kapitol-Erstürmung erschossen
Darin hatte sie über den bevorstehenden Protestmarsch vor dem Kapitol getwittert:
„Nichts wird uns aufhalten … Sie können es versuchen und versuchen und versuchen, aber der Sturm ist da und er steigt in weniger als 24 Stunden auf DC herab.“


Wenn die "neue Rechte" jetzt halbwegs clever wäre, würden die nur Frauen in die erste Reihe stellen. Was soll da die Frauenstaatspresse schreiben, kritisieren, aufdecken, anprangern? Wäre ja frauenfeindlich.

Wir erinnern uns an Zschäpe - da fragte die BILD ernsthaft, wie es möglich ist, daß eine FRAU so etwas tut.... Bevor sich hier wieder jemand aufregt: Auch minderattraktive RAF-Terroristinnen geniessen allgemein in Beta-Männchen Gruppierungen mehr Ansehen und Vergebung, als eben deren Mörder-Genossen.

Anderes Thema:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 6b3c7acf79
Hunderte Menschen drangen am Mittwoch in das US-Kapitol ein, richteten dort Schäden an und verletzten Polizisten. Bereits heute sollen einige Randalierer vor ein Gericht in der US-Hauptstadt kommen.


Was ist eigentlich aus den Reichstag-Stürmer:Innen geworden, wurde da auch durchgegriffen?
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Feindbild weiße Männer: Der rassistische Sexismus der identitätspolitischen Linken
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Findulin » Do 14. Jan 2021, 15:02

Skeptiker hat geschrieben:(18 Dec 2020, 11:46)

Naja, ich halte das, ehrlich gesagt, eher für eine klassische Freudsche Fehlleistung. Eine Absicht dahinter zu unterstellen, würde schon ein erhebliches Maß an Manipulationswillen voraussetzen. Ich glaube nicht, dass es so übel ist. Das Problem liegt eher in der Mentalität der Berichterstatter, aber nicht in bösem Vorsatz.


Also in etwa: "das kann ja mal passieren". Das ist für mich dann allerdings wie bei der Verkäuferin, die sich beim Rückgeld verzählt ("das kann ja mal passieren") - ja, natürlich - aber immer zu ihrem Gunsten? :?: ;)

Anders gewendet: es gibt keine Nachrichten zu korrigieren, die "versehentlich" von Jungen als Opfer sprechen, obwohl es Mädchen/Frauen waren. Es geht immer nur in eine Richtung.

Anbei: ich finde es vor allem perfide, dass diese Korrektur ja viele gar nicht mehr erreicht - die Masse liest Nachrichten nur einmal.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon lila-filzhut » Mi 20. Jan 2021, 16:25

https://www.deutschlandfunk.de/jutta-al ... _id=490460

„Männer erhöhten in den Wochen nach dem Lockdown wieder schneller als Frauen ihre Arbeitszeit, gingen schneller Schritte zurück in die Normalität. […] Die Schere […] zwischen Müttern und Vätern öffnete sich umso mehr.“

Ok? Warum erhöhen Mütter Ihre Arbeitszeit nach dem Lockdown nicht, weil sie in der Lockdown-Zeit an den Herd gekettet wurden? Warum fordern se ihre Macker nicht auf, zu dem Modell zurück zu kehren, welches sie vor dem Lockdown gelebt haben?

-----------------------

Wie war das denn vor dem Lockdown..... oha
2017
https://www.deutschlandfunk.de/geschlec ... _id=386482

Klassische Geschlechterrollen halten sich hartnäckig! Das zeigen auch Forschungsergebnisse zum Online-Dating, erläutert Sarah Speck:

„Es zeigen sich klassische Attraktivitätsmuster, Frauen suchen tendenziell einen männlichen Partner, der höher gebildet ist, und größer – mindestens einen Kopf – und drei Jahre älter. Das heißt, da zeigt sich sehr stark, wie beharrlich die Bilder von Männlichkeit und Weiblichkeit sind, welche Vorstellungen von Überlegenheit, Beschützertum kulturell noch eingeschrieben sind.“


-------------------
weiter geht es
https://www.deutschlandfunk.de/jutta-al ... _id=490460

Mütter arbeiten viel häufiger als Väter in Teilzeit, sie verzichten damit auf Gehalt und beruflichen Aufstieg, aber auch auf Rentenanwartschaften. Zugleich leisten Frauen in Deutschland mehr unbezahlte Sorge-, Familien- und Hausarbeit.

Dazu werden sie ja von ihren durch Zwangsheirat zugewiesenen Gebietern gezwungen...

In einer geschlechtergerechten Gesellschaft, schreibt Allmendinger, in der Frauen und Männer sich privat und beruflich verwirklichen und beide im Alter eine angemessene Rente beziehen können, müssten Männer viel mehr Familienarbeit leisten: „Tatsächlich haben sich Männer über die letzten Jahrzehnte aber kaum bewegt. Ihre Erwerbsquoten sind unverändert hoch, ihre Teilzeitquoten äußerst niedrig.


Fragt sich wer bei der heißen Gabi besser ankommt, Malte mit seiner Wandergitarre und seinen selbstgeschriebenen kapitalismuskritischen Liedchen sowie dem Teilzeitjob im Kunstlädchen oder eben Joe, der Unternehmensberater und Workaholic mit dicker Brieftasche und mehreren Immobilien. Aber schauen wir mal:

Auch wieder 2017
https://www.deutschlandfunk.de/geschlec ... _id=386482

Hausmann gilt als „unmännlich“ und „unsexy“

Andererseits aber, gibt Sarah Speck zu bedenken: „Der Machtzugewinn bestimmt nicht über die häusliche Arbeitsteilung, es wird nicht eingesetzt als: ‚Und deswegen wirst du jetzt Hausmann!‘“ Ein Rollentausch findet also nur begrenzt statt. Sowohl in traditionellen Milieus als auch – bis auf einige Ausnahmen – in hochgebildeten Milieus gilt der Hausmann als „unmännlich“ und „unsexy“.


Dazu Eugen Mauss von MANNdat damals 2010 im WDR
https://youtu.be/oOZYWoxD-JQ?t=182

Extrem reaktionäre, rechtsradikale Aussage(n), pfui!..... :mad2:
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon denkmal » Do 21. Jan 2021, 14:37

Ich weiß nicht - ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Stossrichtung bei manchen Frauen einfach falsch ist. Statt zu lamentieren, der Mann müsse sich ändern, wäre es m.E. sinnvoller, diese Kraft in politische Arbeit zu stecken, die Synergieffekte aus Partnerschaften politisch (und somit auch öknomisch) besser zu bewerten. Partnerschaft ist ja wie 'ne Art Fusion, da erwartet man auch Synergieeffekte. Es macht doch keinen Sinn, diese Partnerschaften zu torpedieren mit einer gefühlten Ungleichheit (Ungleichbehandlung). Dann kann fast nur der Schluß bleiben, daß damit eigene Interessen bevorzugt abgedeckt werden (sollen)...

Also hin zu Flat Tax Besteuerung jeglichen Einkommens, steuerfinanzierter Grundrente und besserer Ungleichbehandlung von Ungleichem.
:cool:
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon lila-filzhut » Mo 8. Feb 2021, 18:21

https://zeitung.faz.net/faz/wirtschaft/ ... 817e982dc/

Eine Studie soll klären, was nach einer Scheidung das Beste fürs Kind ist. Zahlreiche Hinweise legen nahe, dass das Familienministerium die Forschung sabotiert.


Hätten Se mal lieber die feministische Schamanin in der Menstruationshütte die Ergebnisse knochenauswürfeln lassen....

Würde das Wechselmodell zum neuen Ideal erhoben werden und ein Kind fortan genau 50 Prozent beim Vater leben, müsste dieser erheblich weniger Unterhalt fürs Kind an seine Exfrau zahlen. Vor allem für die Mütter im Land stehen viele Milliarden Euro im Feuer.


Ungleich stärker bläst Professorin Sünderhauf-Kravets ins Horn. Falls die im April 2019 abgegebene Fassung wirklich so schlecht sei, wie das Ministerium behauptet, „dann zeigt die Arbeit doch den wissenschaftlichen Beiräten, die können das besser beurteilen als irgendwelche Abteilungsleiterinnen im Ministerium“. Für die Juristin ist klar: „Offensichtlich verhindert das Ministerium die Veröffentlichung und auch die Arbeit des Beirats.“ Warum aber sollte das Ministerium so etwas tun? Die Professorin antwortet: „Es gibt Ergebnisse, die dem stark feministisch geprägten Mitarbeiterinnenstab im Ministerium nicht gefallen.“ Dafür spricht auch ein vielsagender Eintrag im Jahresbericht 2019 der Forschungsgruppe Petra. Dort steht schwarz auf weiß: „Entgegen den Erwartungen musste weiterhin an der Studie Kindeswohl und Umgangsrecht gearbeitet werden, weil es Modifikationswünsche der Auftraggeberin (Bundesfamilienministerium) umzusetzen galt.“
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Findulin » Do 11. Feb 2021, 08:17

Studien international haben schon längst festgestellt, dass die Anwesenheit beider Elternteile das Beste für das Kind ist. Hier geht immer die Ideologie vor der Wahrheit. Deutsche Kinder sind offenbar die Ausnahme :dead:

Starke Frauen, vor denen Männer angeblich Angst haben, brauchen jedenfalls nicht anonym in der Wikipedia herumsabotieren, brauchen keine Safe Spaces, fühlen sich nicht bei jedem Scheiß getriggert und brauchen kein "Business Angels"-Förderförderförder-Programm, damit sie nicht vorzeitig ihre neugegründeten Unternehmen wieder aufgeben. Das ist alles ein Widerspruch in sich.
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Re: Sammelstrang Frauenstaatspresse

Beitragvon Papaloooo » Do 11. Feb 2021, 10:40

denkmal hat geschrieben:(21 Jan 2021, 14:37)

Ich weiß nicht - ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Stossrichtung bei manchen Frauen einfach falsch ist. Statt zu lamentieren, der Mann müsse sich ändern, wäre es m.E. sinnvoller, diese Kraft in politische Arbeit zu stecken, die Synergieffekte aus Partnerschaften politisch (und somit auch öknomisch) besser zu bewerten. Partnerschaft ist ja wie 'ne Art Fusion, da erwartet man auch Synergieeffekte. Es macht doch keinen Sinn, diese Partnerschaften zu torpedieren mit einer gefühlten Ungleichheit (Ungleichbehandlung). Dann kann fast nur der Schluß bleiben, daß damit eigene Interessen bevorzugt abgedeckt werden (sollen)...

Also hin zu Flat Tax Besteuerung jeglichen Einkommens, steuerfinanzierter Grundrente und besserer Ungleichbehandlung von Ungleichem.
:cool:


Es sei lediglich „notwendig und zumutbar, daß Jungen und Männer Frauenemanzipation unterstützen, zurückstehen, Verzicht leisten, auch ‘einfach mal die Klappe halten’“. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey

Nun kann ich aus Erfahrung (schon vielfach erwähnt) sagen, dass Trennungsväter in unserer Familienpolitik grundsätzlich das Nachsehen haben,
auch zum Leidwesen der Kinder.

Das nächste Problem ist, dass Frauen, wenn sie in Führungspositionen sind oder nach einer solchen streben,
im Gegensatz zu Männern kaum in der Lage sind, Seilschaften zum gegenseitigen Nutzen zu bilden.

Männer und Jungen sollen einerseits die Klappe halten, also wenn es um die eigenen Rechte geht,
aber nicht nur das, sie sollten die Rechte der Frauen noch den eigenen Rechten überordnen,
und sich selbst somit in Reihe zwei postieren.

Ich als Vater zweier Töchter wünsche mir sehr, dass meine Töchter in einer geschlechtermäßig weitestgehend egalitären Gesellschaft aufwachsen,
Zwar gibt es Berufe, mit starker körperlicher Beanspruchung, die für Frauen nicht so gut geeignet sind.
Zwar gibt es Beruft, die eine starke Interessensgewichtung je nach Geschlecht haben.

Aber Väter dürfen niemals Elternteile zweiter Klasse sein.
Weder in der Familie noch in einer Nachtrennungsfamilie(!).

Und die Förderung von Mädchen in den Schulen darf niemals so weit gehen,
dass die Jungen ins Hintertreffen geraten(!).
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

Volker Pispers

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