Sammelstrang Maskulismus

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Marmelada
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Marmelada » Di 23. Sep 2008, 08:21

Dampflok hat geschrieben:So war es ja mal geregelt. Das hat aber den Nachteil, daß jene gepamperten Kleinstgruppen von Transvestiten und Lesben ihre Geschlechterrollen nicht angemessen ausleben können.

Also muß man halt allen alles erlauben bzw. allen alles verbieten.


.


Gretel hat geschrieben:Na, das wäre ja schon mal geklärt. Du bist ist also rechts anzusiedeln.
Oder was verstehst Du unter einer fortschrittlichen, liberalen Gesinnung?


Das ist allerdings reaktionär. Und dann noch diese krasse Unbildung: Was soll denn bspw. staatlich verordnete Geschäftsunfähigkeit für ein Geschlecht mit "gepamperten Transvestiten und Lesben" zu tun haben?
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denkmal
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon denkmal » Di 23. Sep 2008, 08:54

Claud hat geschrieben:Boa. Kahn nicht zu kennen. :blush:


Hmmmh - ich kenne euch alle
Khan und Kahn
8)
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Pandora » Di 23. Sep 2008, 08:55

denkmal hat geschrieben:
Hmmmh - ich kenne euch alle
Khan und Kahn
8)


Ja - das hatte mich auch erst irritiert ;) aber man hat ja Augen im Kopf ;)
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon denkmal » Di 23. Sep 2008, 09:11

Mir fehlt eigentlich die Option "Das eine hat mit dem anderen nix zu tun"...

Maskulismus scheint mir nur die Antwort auf den Extremfeminismus zu sein. Was der einen die Emma, ist dem anderen der (Otto?). Es muss eben einfach mal in derselben überzogenen Weise dargestellt werden.

Aber weder ALLE Frauen noch ALLE Männer sind das eine oder das andere.

Es darf aber nicht sein, dass der eine überzogene Anspruch (Gleichstellung der ungleichen Geschlechter) politisch gefördert wird, während der andere (Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung der ungleichen Geschlechter) als "we are not amused" abgetan wird.

Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte (oder bei mir ;) ).
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Dampflok » Di 23. Sep 2008, 09:25

denkmal hat geschrieben:Mir fehlt eigentlich die Option "Das eine hat mit dem anderen nix zu tun"...

Maskulismus scheint mir nur die Antwort auf den Extremfeminismus zu sein. Was der einen die Emma, ist dem anderen der (Otto?). Es muss eben einfach mal in derselben überzogenen Weise dargestellt werden.
Was ist denn im Maskulismus überzogen?

Du scheinst Probleme mit der Verortung des Maskulismus zu haben. Für Dich nochmal: Kapitän ist ein komischer Geselle aber kein Maskulist. Demnach zählen seine geistigen Ergüsse nicht als maskulistisch. Es wäre nett, wenn gerade Du das auf den Schirm bekämst. Diese Unterscheidung ist essentiell, weil gerade Du folgendes ja schon kapiert hast:

Aber weder ALLE Frauen noch ALLE Männer sind das eine oder das andere.
Genau. Und ebendarum sind nicht alle Männer, die Veränderungen wollen, Maskulisten. Manche sind einfach nur dumm oder haben keine Frau abgekriegt.

Es darf aber nicht sein, dass der eine überzogene Anspruch (Gleichstellung der ungleichen Geschlechter) politisch gefördert wird, während der andere (Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung der ungleichen Geschlechter) als "we are not amused" abgetan wird.
Auch da haste Wahr.

Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte (oder bei mir ;) ).
Die Wahrheit liegt, wenn man genau hinschaut, fast nie in der Mitte, sondern man strebt danach, sich selber entsprechend zu verorten....

Wie sagte Khan noch? "Bis ans Ende der Welt würde ich mit Euch kämpfen..."

:voodoo:


.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Tantris » Di 23. Sep 2008, 10:34

Gestriger hat geschrieben:Derlei liest man immer wieder, meistens in trockenpflaumigen Kampflesbenkreisen - aber seltsamerweise kenne ich niemanden, der 'Angst vor Frauen' hat. Ich wüßte auch nicht, woher die kommen sollte.



Ich kenn kaum jemand, der keine angst vor dem anderen geschlecht hat. Wer sich dessen nicht bewusst ist, kann dagegen kaum etwas tun.
miss marple

Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon miss marple » Di 23. Sep 2008, 11:09

Tantris hat geschrieben:

Ich kenn kaum jemand, der keine angst vor dem anderen geschlecht hat. Wer sich dessen nicht bewusst ist, kann dagegen kaum etwas tun.




natürlich kann man was dagegen tun, auch im bewußtlosen zustand, hier und da zeug zusammen schreiben, belege hier und da suchen, vorlegen, erhöhen, einen nebenschauplatz um den anderen erklimmen, um ständig zu rufen "hier ist der stein des weisen, das ist es".

die annäherung von mann und frau - mal von heten ausgegangen - ist das riskanteste, was man im leben unternimmt (bei den schwulen, was ich so seit langem aus ziemlicher nähe mitkrieg, ist ähnlich aufgebaut wie die dinger, die menschen so abziehen im miteinander); die wahrscheinlichkeit, dass man ordentlich was mit kriegt, was man nicht will und beabsichtigt, dass die ganze palette von demütigung, verrat, all diese dicken dinger ablaufen ist so groß, wie bei keinem anderen unterfangen. wäre das risiko für das seelenheil beispielsweise beim autofahren oder brot kaufen auch nur annähernd so hoch, wüßte kein mensch, was ein stau auf der straße oder eine schlange beim guten bäcker ist.

die leut haben nerven hier...manchesmal könnte man sich fragen, ob die unter der käseglocke fest hängen.

molto dangerous, all das, wie wir bayern sagen...
miss marple

Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon miss marple » Di 23. Sep 2008, 11:11

denkmal hat geschrieben:Mir fehlt eigentlich die Option "Das eine hat mit dem anderen nix zu tun"...

Maskulismus scheint mir nur die Antwort auf den Extremfeminismus zu sein. Was der einen die Emma, ist dem anderen der (Otto?). Es muss eben einfach mal in derselben überzogenen Weise dargestellt werden.

Aber weder ALLE Frauen noch ALLE Männer sind das eine oder das andere.

Es darf aber nicht sein, dass der eine überzogene Anspruch (Gleichstellung der ungleichen Geschlechter) politisch gefördert wird, während der andere (Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung der ungleichen Geschlechter) als "we are not amused" abgetan wird.

Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte (oder bei mir ;) ).




bei den versuchen, gedankeninhalte zu kanalisieren, müssen natürlich korrelationen hergestellt werden - ob diese dann zurecht bestehen, kann man anzweifeln - oder auch nicht.

was hat die hemdklöpferlfarbe mit der migräneneigung zu tun? wenn man lang genug zusammen fadelt, käm da auch was raus.

für mich sind maskulisten auf alle fälle männer, die kochen können, so tun als ob oder nicht kochen können, so viel hab ich astrein rausgefunden.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon denkmal » Di 23. Sep 2008, 12:08

Dampflok hat geschrieben:Was ist denn im Maskulismus überzogen?

Du scheinst Probleme mit der Verortung des Maskulismus zu haben. Für Dich nochmal: Kapitän ist ein komischer Geselle aber kein Maskulist. Demnach zählen seine geistigen Ergüsse nicht als maskulistisch. Es wäre nett, wenn gerade Du das auf den Schirm bekämst. Diese Unterscheidung ist essentiell, weil gerade Du folgendes ja schon kapiert hast:Genau. Und ebendarum sind nicht alle Männer, die Veränderungen wollen, Maskulisten. Manche sind einfach nur dumm oder haben keine Frau abgekriegt.

Auch da haste Wahr.Die Wahrheit liegt, wenn man genau hinschaut, fast nie in der Mitte, sondern man strebt danach, sich selber entsprechend zu verorten....

Wie sagte Khan noch? "Bis ans Ende der Welt würde ich mit Euch kämpfen..."

:voodoo:


.


Nun, das liegt wohl an meiner eher introvertierten Art. Mir scheint nur, das Gejammer der Frauen aufzugreifen und gleichartig zu replizieren (Männer werden unterdrückt!) eine überzogene Darstellung zu sein - aber das ist nur meine subjektiver Eindruck. Nichtsdestotrotz bin ich durchaus in der Lage, Schieflagen der Gesellschaft zu erkennen. Vielleicht steht mir tatsächlich mein eigener Männlichkeitsanspruch im Weg, mit dem Jammern anzufangen - ich gebe zu, bisher bestand kein Anlass.

Wenn ich aber erst mal solche Bücher schreiben muss, ist es für mich eh zu spät... :( Aber der ist wohl auch kein richtiger Maskulist (ich weiss es nicht).

Dass der Kapitän kein Maskulist ist, ist sogar mir klar - mir gefällt nur nicht das Ausschlusskriterium, dass du weiter unten anführst ;)

Und wo die Wahrheit liegt... God only knows. Quantenmechanisch wäre sie wohl immer gerade nicht da wo man sucht...

Bin ich Maskulist, wenn ich in femigleicher Manier die Mißstände anprangere? Mir liegt das zugegebenermassen nicht - ich bin eher Analytiker.
Ich weiss, dass Mißstände angesprochen werden müssen. Ich ging aber eher von einer überzogenen Darstellungsform aus, um Aufmerksamkeit auf die "Sache" zu lenken - von daher meine Einschätzung "überzogen".
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Dampflok » Di 23. Sep 2008, 13:49

denkmal hat geschrieben:
Nun, das liegt wohl an meiner eher introvertierten Art. Mir scheint nur, das Gejammer der Frauen aufzugreifen und gleichartig zu replizieren (Männer werden unterdrückt!) eine überzogene Darstellung zu sein - aber das ist nur meine subjektiver Eindruck. Nichtsdestotrotz bin ich durchaus in der Lage, Schieflagen der Gesellschaft zu erkennen. Vielleicht steht mir tatsächlich mein eigener Männlichkeitsanspruch im Weg, mit dem Jammern anzufangen - ich gebe zu, bisher bestand kein Anlass.

Wenn ich aber erst mal solche Bücher schreiben muss, ist es für mich eh zu spät... :( Aber der ist wohl auch kein richtiger Maskulist (ich weiss es nicht).
Nee..wohl eher nicht...der will ein Buch verkaufen..
Bin ich Maskulist, wenn ich in femigleicher Manier die Mißstände anprangere? Mir liegt das zugegebenermassen nicht - ich bin eher Analytiker.
Dann bist Du ein Maskulist. Ganz eindeutig. Lies die u.A. definition, und Du wirst Dich wiederfinden.
Ich weiss, dass Mißstände angesprochen werden müssen. Ich ging aber eher von einer überzogenen Darstellungsform aus, um Aufmerksamkeit auf die "Sache" zu lenken - von daher meine Einschätzung "überzogen".

Nun ja, ich argumentiere gerne etwas "plakativ", aber das gehört zum Spiel dazu.

Immerhin machst Du Dir die Mühe über die Definition nachzudenken. Hast Du den angegebenen Link denn gelesen? Zugegeben etwas langatmig, aber ich kopiere das Essentielle hier mal herein:

"Wir erfassen den Maskulismus in folgenden Merkmalen:

1. In der Unmittelbarkeit und Übereinstimmung seiner Inhalte und Zielsetzungen gegenüber der gesellschaftshistorischen Kontinuität: Die gesellschaftshistorischen Entwicklungen, in welchen sich das Verhältnis der Geschlechter entfaltete, werden im Maskulismus nicht als ein Konstrukt abgetan, mit dem sich der Mensch - im krassen Fall jahrtausendelang - selbst unterschlug, sondern als evolvierender historischer Sachverhalt, als Prozeß also, der keinen Sprung zu seiner Weiterentwicklung benötigt, sondern einen unter weiterem Einsatz der in eben diesem Prozeß erworbenen Bewußtheit und Vernunft fortschreitenden Gang. Da so der Maskulismus keine alternative Welt voransetzt, die erst ideell erstellt und politisch durchgesetzt werden müßte, sondern ausdrücklich zur Zurücknahme solcher politischer Ambitionen und Techniken aufruft, kann er auch keine Ideologie gebrauchen, geschweige denn selbst eine sein.



2. In der Wahrnehmung seines 'Feindbilds' und somit in seiner Haltung zum anderen Geschlecht: Der Maskulismus erhebt keine Anklage gegen das andere Geschlecht, sondern gegen eine aufgesetzte Ideologie und den im Zuge ihrer Anwendung entstandenen realen Staatsfeminismus. So beeinträchtigt sein Protest nicht das Verhältnis der Geschlechter; er belastet das andere Geschlecht nicht mit Vorwurf, er schürt nicht Haß oder Ablehnung gegen dieses. Die Geschlechter bleiben im Maskulismus – anders als im Feminismus – in komplementärer und kompatibler emotionaler, kultureller und produktiver Aufeinanderbezogenheit.


3. In der Zielsetzung: Der Maskulismus hat nur ein Ziel, und das ist die Auflösung des in der Politik eingefressenen Feminismus. Der Maskulismus will weder das eigene noch das andere Geschlecht zum Neuen Mann bzw. zur Neuen Frau führen, er will Menschen nicht nach ideologischen Vorgaben jedweder Couleur umerziehen. Entwicklungsbedingte Veränderungen im Menschlich-Wesenhaften, wozu auch das Geschlecht gehört, dürfen nicht Gegenstand politischer Konstruktion sein, die ihre Legitimität auf der Anmaßung begründet, das Menschlich-Wesenhafte als Konstrukt erkannt zu haben, das umgeformt werden soll. Wo Politik Anthropologie betreiben und lenken zu können glaubt, ist sie auf dem Weg zu einem dirigistischen Totalitarismus.

4. In der Begründung: Der Maskulismus erkennt die soziokulturellen Errungenschaften des vergangenen Jahrhunderts keineswegs nur als Voraussetzungen an, eine Befreiung der Frau vom 'Patriarchat' zu erreichen, sondern auch eine Befreiung des Mannes von den Zwängen und Verpflichtungen, die ihn bisher zum Rohstoff für den Erhalt der Gesellschaften funktionalisierten. Diese Ebene des emanzipatorischen Prozesses ist, weil sie nicht zwischenpersönliche, sondern überpersönliche Strukturen angeht, sich also nicht zwischen Frau und Mann, sondern zwischen dem Menschen und dem Staat ausdehnt, sogar die primäre Emanzipationsebene einer humanistisch geprägten allgemeinen Emanzipation des Individuums.

Weil jedoch diese Ebene der Emanzipation nicht zwei gesellschaftliche Gruppen polarisiert, um dabei die Politik als vermittelnden Faktor einsetzen zu können, sondern eine dieser Gruppen mit dem Staat selbst, wird sie von der Politik ausgeblendet, und das durch die Einschiebung der sekundären, speziellen Emanzipationsebene, der 'Emanzipation der Frau', an die Stelle eines alleinigen emanzipatorischen Staatszieles.

Diese Emanzipation hat sich aber rechtlich gänzlich vollzogen (Gleichberechtigung).Alles weitere Ansteuern in dieser Richtung, um auch faktische Gleichheit in den Biographien der Geschlechter zu erzwingen (Gleichstellung) pervertiert den Prozeß der Emanzipation, verfremdet die betroffenen Gebiete und fordert am Ende die ethische und rechtliche Deklassierung des Mannes als Vergeltung für die Undurchführbarkeit des Gleichstellungsziels. Die gegenwärtige Geschlechterpolitik ("Ich finde es nicht schlimm, dass Mädchen in Sachen Bildung an den Jungen vorbeiziehen" – von der Leyen) geschieht in diesem Geist.

5. In der Strategie: Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus beide möglichen, ihm verfügbaren Wege als aufrichtig und sinnvoll: Sowohl den der Neutralisierung des ausgeuferten Feminismus durch die Forderung nach Rückbesinnung auf das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter (der Weg der Männerrechtler) als auch den direkten Angriff auf die ideologischen Grundlagen des Ungeistes und seine Bloßstellung als eines kulturpolitischen Ungemachs (der Weg der Antifeministen).

Diese Akzeptanz beider Wege verleiht dem Maskulismus eine integrierende und konsolidierende Bedeutung innerhalb der 'Männerbewegung': Ob Männerinitiativen Petitionen erstellen, um Männerbenachteiligungen politisch zu thematisieren, ob protestierende Väter in gezielten Aktionen Parlamentsgebäude erklettern, ob der Papst in einem Rundschreiben den Feminismus verurteilt, oder ob eine bekannte Fernsehmoderatorin die alten Geschlechterverhältnisse wieder einfordert, das alles ist dem Maskulismus im allgemeinen - auch dann also, wenn innerhalb seines Gesamtspektrums auch gegensätzliche Skepsis zwischen den verschiedenen Vorstößen ihre Berechtigung hätte - zunächst begrüßenswert. Denn eine junge Bewegung sollte nicht zwanghaft formatiert werden wollen, bevor sie losgetreten ist.

6. In der Ausweitung des geistigen Innenlebens der 'Männerbewegung': Da Maskulismus die Aufhebung des Feminismus anstrebt, zeigt er sich auch ambitioniert, jene Gebiete abzuräumen, auf welchen der Feminismus seine kulturellen und theoretischen Blüten getrieben hat, wie auch die Spuren seiner Etablierung in den verschiedenen Disziplinen des Wissenschaftsbetriebs zu beleuchten. Zusätzlich also zu dem, was Männerrechtler tun und unabhängig davon, wendet sich der Maskulismus an all jene, die ihre mentalen Waffen zu einem regen Geistesleben im Sinne des Maskulismus gebrauchen möchten. Solche Erweiterung jenseits der Gruppen von Betroffenen, die ihren Protest vor den feministisierten Staat tragen möchten, hin zu jenen, deren primäres Interesse sich an das kulturelle Schicksal unserer Welt bindet, ist ein vorrangiges Ziel des Maskulismus.

"Maskulist", jawohl!


So unwesentlich Bezeichnungen an sich erscheinen mögen, so sehr steht dennoch auch fest, daß man eine braucht, um in der mentalen Ereignissphäre sichtbar werden zu können. So lange wir uns nicht zu benennen trauen, so lange dürfen wir auch die Gewißheit hegen, daß die 'Männerbewegung' in Anführungsstrichen eingeengt bleiben muß. Und so lange würden wir auch anderes nicht benennen dürfen, sondern die Definitionshoheit denen überlassen, deren abstruser Soziologismus unsere Wahrheit als Biologismus und unser Sein als hohle Illusion deklariert."


.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Gretel » Di 23. Sep 2008, 15:24

Ahhh - der Papst und Eva Hermann, die "die alten Geschlechterverhältnisse" einfordern.

:rofl:


Wie schon in dem Artikel, den ich oben einstellte, ganz klar rauskommt: Maskulisten sind natürlich keine Nazis - sondern einfach rechte Modernisierungsverlierer, denen der Schniedel schrumpft bei jeder erfolgreichen Frau. Der Frauenhass kommt aus Minderwertigkeitsgefühlen und Angst - verbirgt sich recht durchsichtig hinter Großmäuligkeit.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Skylla » Di 23. Sep 2008, 15:58

Dampflok hat geschrieben:So.

Und WARUM geht die Kampagne denn nicht auch an Männer - alleine schon um die ÜBERTRAGUNG zu stoppen?

Tu nicht so blöd. Isi hat dir das schon einmal ausführlich erklärt.
Soweit ich mich erinnere, wirkt der Impfstoff nur bei einem ganz bestimmten Typus - nicht relevant für Jungen/Männer.
Deine Argumentation ist, wie man hier deutlich sehen kann, einseitig und stur: Daß Frauen schlimmer betroffen sind als Männer, aber sich bei Männern infizieren können, ist also kein Grund, auch Männer in die Kampagne mit einzubeziehen?Oh, AIDS, gutes Stichwort:

80% der Betroffenen sind Männer. An wen richtet sich die aktuelle AIDS-Kampagne? Deutschland- und weltweit?

Immer diese Aufrechnungen. Es erkranken und sterben mehr Frauen an Brust- als Männer an Prostatakrebs. 2002 waren es im Vergleich 17780 Frauen zu 11422 Männern. Aber dabei kannst du diese beiden Krebsarten überhaupt nicht miteinander vergleichen.
WER bitteschön hat dann die Jungs dazu erzogen, weniger zum Arzt zu gehen?

Die Väter mit ihrem vorbildhaften Verhalten.
Kinder lernen vor allem durch vorbildhaftes Verhalten und nicht durch maskuliskisches Gewäsch.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Pandora » Di 23. Sep 2008, 16:13

Skylla hat geschrieben:Tu nicht so blöd. Isi hat dir das schon einmal ausführlich erklärt.
Soweit ich mich erinnere, wirkt der Impfstoff nur bei einem ganz bestimmten Typus - nicht relevant für Jungen/Männer.


Nicht nur das - der Impfstoff gibt nichtmal 100%ige Sicherheit... ewswegen meine Mädels auch noch nicht geimpft sind... ist nämlich alles noch viel zu frisch um tatsächlich sagen zu können, wie sinnvoll die Impfung ist... mein Frauenarzt hat selber Töchter - er impft die auch noch nicht, eben weil es noch nicht genug Studien gibt, die FÜR eine Unbedingtimpfung sprechen... persönlich habe ich bsiher eher Negativschlagzeilen zur Impfung gelesen...

Also - nur weil es beworben wird, heißt es noch lange nicht, dass es auch wirklich gut ist!
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon petronius » Di 23. Sep 2008, 16:20

Dampflok hat geschrieben:Nee..wohl eher nicht...der will ein Buch verkaufen..Dann bist Du ein Maskulist. Ganz eindeutig. Lies die u.A. definition, und Du wirst Dich wiederfinden.
Nun ja, ich argumentiere gerne etwas "plakativ", aber das gehört zum Spiel dazu.

Immerhin machst Du Dir die Mühe über die Definition nachzudenken. Hast Du den angegebenen Link denn gelesen? Zugegeben etwas langatmig, aber ich kopiere das Essentielle hier mal herein:

"Wir erfassen den Maskulismus in folgenden Merkmalen:

1. In der Unmittelbarkeit und Übereinstimmung seiner Inhalte und Zielsetzungen gegenüber der gesellschaftshistorischen Kontinuität: Die gesellschaftshistorischen Entwicklungen, in welchen sich das Verhältnis der Geschlechter entfaltete, werden im Maskulismus nicht als ein Konstrukt abgetan, mit dem sich der Mensch - im krassen Fall jahrtausendelang - selbst unterschlug, sondern als evolvierender historischer Sachverhalt, als Prozeß also, der keinen Sprung zu seiner Weiterentwicklung benötigt, sondern einen unter weiterem Einsatz der in eben diesem Prozeß erworbenen Bewußtheit und Vernunft fortschreitenden Gang. Da so der Maskulismus keine alternative Welt voransetzt, die erst ideell erstellt und politisch durchgesetzt werden müßte, sondern ausdrücklich zur Zurücknahme solcher politischer Ambitionen und Techniken aufruft, kann er auch keine Ideologie gebrauchen, geschweige denn selbst eine sein.



2. In der Wahrnehmung seines 'Feindbilds' und somit in seiner Haltung zum anderen Geschlecht: Der Maskulismus erhebt keine Anklage gegen das andere Geschlecht, sondern gegen eine aufgesetzte Ideologie und den im Zuge ihrer Anwendung entstandenen realen Staatsfeminismus. So beeinträchtigt sein Protest nicht das Verhältnis der Geschlechter; er belastet das andere Geschlecht nicht mit Vorwurf, er schürt nicht Haß oder Ablehnung gegen dieses. Die Geschlechter bleiben im Maskulismus – anders als im Feminismus – in komplementärer und kompatibler emotionaler, kultureller und produktiver Aufeinanderbezogenheit.


3. In der Zielsetzung: Der Maskulismus hat nur ein Ziel, und das ist die Auflösung des in der Politik eingefressenen Feminismus. Der Maskulismus will weder das eigene noch das andere Geschlecht zum Neuen Mann bzw. zur Neuen Frau führen, er will Menschen nicht nach ideologischen Vorgaben jedweder Couleur umerziehen. Entwicklungsbedingte Veränderungen im Menschlich-Wesenhaften, wozu auch das Geschlecht gehört, dürfen nicht Gegenstand politischer Konstruktion sein, die ihre Legitimität auf der Anmaßung begründet, das Menschlich-Wesenhafte als Konstrukt erkannt zu haben, das umgeformt werden soll. Wo Politik Anthropologie betreiben und lenken zu können glaubt, ist sie auf dem Weg zu einem dirigistischen Totalitarismus.

4. In der Begründung: Der Maskulismus erkennt die soziokulturellen Errungenschaften des vergangenen Jahrhunderts keineswegs nur als Voraussetzungen an, eine Befreiung der Frau vom 'Patriarchat' zu erreichen, sondern auch eine Befreiung des Mannes von den Zwängen und Verpflichtungen, die ihn bisher zum Rohstoff für den Erhalt der Gesellschaften funktionalisierten. Diese Ebene des emanzipatorischen Prozesses ist, weil sie nicht zwischenpersönliche, sondern überpersönliche Strukturen angeht, sich also nicht zwischen Frau und Mann, sondern zwischen dem Menschen und dem Staat ausdehnt, sogar die primäre Emanzipationsebene einer humanistisch geprägten allgemeinen Emanzipation des Individuums.

Weil jedoch diese Ebene der Emanzipation nicht zwei gesellschaftliche Gruppen polarisiert, um dabei die Politik als vermittelnden Faktor einsetzen zu können, sondern eine dieser Gruppen mit dem Staat selbst, wird sie von der Politik ausgeblendet, und das durch die Einschiebung der sekundären, speziellen Emanzipationsebene, der 'Emanzipation der Frau', an die Stelle eines alleinigen emanzipatorischen Staatszieles.

Diese Emanzipation hat sich aber rechtlich gänzlich vollzogen (Gleichberechtigung).Alles weitere Ansteuern in dieser Richtung, um auch faktische Gleichheit in den Biographien der Geschlechter zu erzwingen (Gleichstellung) pervertiert den Prozeß der Emanzipation, verfremdet die betroffenen Gebiete und fordert am Ende die ethische und rechtliche Deklassierung des Mannes als Vergeltung für die Undurchführbarkeit des Gleichstellungsziels. Die gegenwärtige Geschlechterpolitik ("Ich finde es nicht schlimm, dass Mädchen in Sachen Bildung an den Jungen vorbeiziehen" – von der Leyen) geschieht in diesem Geist.

5. In der Strategie: Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus beide möglichen, ihm verfügbaren Wege als aufrichtig und sinnvoll: Sowohl den der Neutralisierung des ausgeuferten Feminismus durch die Forderung nach Rückbesinnung auf das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter (der Weg der Männerrechtler) als auch den direkten Angriff auf die ideologischen Grundlagen des Ungeistes und seine Bloßstellung als eines kulturpolitischen Ungemachs (der Weg der Antifeministen).

Diese Akzeptanz beider Wege verleiht dem Maskulismus eine integrierende und konsolidierende Bedeutung innerhalb der 'Männerbewegung': Ob Männerinitiativen Petitionen erstellen, um Männerbenachteiligungen politisch zu thematisieren, ob protestierende Väter in gezielten Aktionen Parlamentsgebäude erklettern, ob der Papst in einem Rundschreiben den Feminismus verurteilt, oder ob eine bekannte Fernsehmoderatorin die alten Geschlechterverhältnisse wieder einfordert, das alles ist dem Maskulismus im allgemeinen - auch dann also, wenn innerhalb seines Gesamtspektrums auch gegensätzliche Skepsis zwischen den verschiedenen Vorstößen ihre Berechtigung hätte - zunächst begrüßenswert. Denn eine junge Bewegung sollte nicht zwanghaft formatiert werden wollen, bevor sie losgetreten ist.

6. In der Ausweitung des geistigen Innenlebens der 'Männerbewegung': Da Maskulismus die Aufhebung des Feminismus anstrebt, zeigt er sich auch ambitioniert, jene Gebiete abzuräumen, auf welchen der Feminismus seine kulturellen und theoretischen Blüten getrieben hat, wie auch die Spuren seiner Etablierung in den verschiedenen Disziplinen des Wissenschaftsbetriebs zu beleuchten. Zusätzlich also zu dem, was Männerrechtler tun und unabhängig davon, wendet sich der Maskulismus an all jene, die ihre mentalen Waffen zu einem regen Geistesleben im Sinne des Maskulismus gebrauchen möchten. Solche Erweiterung jenseits der Gruppen von Betroffenen, die ihren Protest vor den feministisierten Staat tragen möchten, hin zu jenen, deren primäres Interesse sich an das kulturelle Schicksal unserer Welt bindet, ist ein vorrangiges Ziel des Maskulismus.

"Maskulist", jawohl!


So unwesentlich Bezeichnungen an sich erscheinen mögen, so sehr steht dennoch auch fest, daß man eine braucht, um in der mentalen Ereignissphäre sichtbar werden zu können. So lange wir uns nicht zu benennen trauen, so lange dürfen wir auch die Gewißheit hegen, daß die 'Männerbewegung' in Anführungsstrichen eingeengt bleiben muß. Und so lange würden wir auch anderes nicht benennen dürfen, sondern die Definitionshoheit denen überlassen, deren abstruser Soziologismus unsere Wahrheit als Biologismus und unser Sein als hohle Illusion deklariert."


.


was für ein geschraubt formulierter bullshit

"realer Staatsfeminismus", "in der Politik eingefressener Feminismus", "Männerbenachteiligungen" - imho alles irreale angstfantasien

ihr komischen maskulisten "erhebt keine Anklage gegen das andere Geschlecht", aber wenn "der Papst in einem Rundschreiben den Feminismus verurteilt", dann geht euch heimlich einer ab... wie erbärmlich ist das denn?

steht doch wenigstens dazu, daß ihr die weiber wieder dorthin zurück haben wollt, wo sie bis in die fünfziger jahre des letzten jahrhunderts gestanden haben

benachteiligung der männer?

die gesellschaftliche realität ist eine andere. und jeder, der mit offenen augen durch die gegend latscht, kann das sehen
quamquam ridentem dicere verum
quid vetat?
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon watisdatdenn? » Di 23. Sep 2008, 20:43

Dampflok hat geschrieben:So war es ja mal geregelt. Das hat aber den Nachteil, daß jene gepamperten Kleinstgruppen von Transvestiten und Lesben ihre Geschlechterrollen nicht angemessen ausleben können.

Also muß man halt allen alles erlauben bzw. allen alles verbieten.

oder aber man schafft sinnvolle ausnahmeregelungen, welche den ausnamefällen der natur gerecht werden.

z.B. gab es (ich glaub im mazedonischen raum) für frauen die möglichkeit sich für ein leben als "ewige jungfrau" (oder "amazone"?) zu entscheiden. dann bekam sie alle rechte und pflichten die ein mann hatte.
sie übernahm also eins zu eins die soziale rolle eines mannes, durfte allerdings dafür auch nicht heiraten (und nichtmal sex [mit männern?] haben).
das finde ich eine durchaus interessantes modell wie man auch schwulen und lesben gerecht werden kann, ohne die sinnvolle soziale aufteilung der geschlechter durch absolute nivellierung aufgeben zu müssen.

hätte es das früher schon in deutschland gegeben, hätte es für viele lesbische feministinnen keinen grund gegeben die gesellschaft ändern zu müssen, in der für sie anscheinend kein platz war.


vorraussetzung für alle jene erwägungen ist natürlich erstmal, dass wir eine langfristig stabile und erfolgreiche gesellschaft überhaupt für erstrebenswert halten.
wenn wir mit massiven umstrukturierungen (z.B. islam) in der zukunft keine probleme haben, sind solche überlegungen natürlich unsinnig ;)
Gestriger

Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Gestriger » Di 23. Sep 2008, 20:51

petronius hat geschrieben:... "realer Staatsfeminismus", "in der Politik eingefressener Feminismus", "Männerbenachteiligungen" - imho alles irreale angstfantasien...

Kaum - und jeder, der mit offenen Augen durch die Gegend latscht, kann das sehen.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Gretel » Di 23. Sep 2008, 21:20

Gestriger hat geschrieben:Kaum - und jeder, der mit offenen Augen durch die Gegend latscht, kann das sehen.


Offene Augen?!
Psychopathischer Tunnelblick, würde ich sagen.

:ill:
Muck watt jü wüllt - de Lüüd snackt doch.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Gretel » Mi 24. Sep 2008, 11:59

WAT IS DAT DENN. ich bin dafür, dass männer und frauen unterschiedliche rechte und pflichten haben sollen, um ihren jeweiligen biologischen/gesellschaftlichen aufgaben besser gerecht werden zu können.
DAMPFLOK: So war es ja mal geregelt. Das hat aber den Nachteil, daß jene gepamperten Kleinstgruppen von Transvestiten und Lesben ihre Geschlechterrollen nicht angemessen ausleben können.

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Hiermit wäre die Frage geklärt, ob Maskus rechts sind:

http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalso ... Frauenbild
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Gretel » Sa 27. Sep 2008, 02:39

Und hiermit ebenfalls:

Gestriger
Betreff des Beitrags: Noch mehr Ausländer
BeitragVerfasst: Do 25. Sep 2008, 13:26


Gestriger macht einen Hetzstrang gegen 10 000 Christen auf, die aufgrund von islamistischer Verfolgung in Lagern wohnen und in die EU aufgenommen werden wollen.
ICH habe noch KEINEN liberalen, oder auch nur menschenfreundlichen Maskulisten gesichtet.
Ihr?

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...Deutschland könnte ab Ende des Jahres 5.000 verfolgte Iraker aufnehmen. Das verlautete aus Delegationskreisen beim EU-Innenministertreffen in Brüssel. Es wird damit gerechnet, dass die europäischen Innenminister Ende November einen Beschluss zur Aufnahme von insgesamt 10.000 Irakern fällen. Damit die Hälfte dieser Flüchtlinge nach Deutschland kommen kann, müssen noch die Länder-Innenminister zustimmen....'

http://www.n-tv.de/EUAufnahmequote_Chan ... 28586.html

Der Drang, Deutschland mit Ausländern zu überschwemmen, scheint ungebrochen. Wieder tausende, die niemals in ihre Heimat zurückkehren. Warum werden die nicht von den USA aufgenommen - ist doch deren gewonnener Krieg?
Dann mögen Christen diese Leute aufnehmen und für sie aufkommen.
Es gibt ja wohl inzwischen mehr als genug Ausländer und 'Asylanten' in Deutschland.

Zudem ist es der gewonnene Krieg der USA - sollen die Christen dort sich um Iraker reißen. ich finde es nicht besonders intelligent, die irakischen Probleme nach Deuschland zu holen. Die Leute bekämpfen sich hier doch weiter.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Claud » Sa 27. Sep 2008, 10:06

Gretel hat geschrieben:Und hiermit ebenfalls:
ICH habe noch KEINEN liberalen, oder auch nur menschenfreundlichen Maskulisten gesichtet.


Gestriger ist weder Maskulist noch Männerrechtler.

Er würde seine eigenen, egomanen Wünsche und Vorstellungen, nur zu gerne unter diesen Mäntelchen sehen.

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