Sammelstrang Maskulismus

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Claud
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Claud » Di 29. Dez 2009, 21:55

Maria hat geschrieben:...

Einverstanden. Das setzt allerdings voraus, dass du dann exakt die Hälfte der Hausarbeit und Kindererziehung übernimmst (nein, nicht nur Geldverdienen - richtig Po-Abputzen, nachts am Bett sitzen, früher nach Hause gehen, weil ein Arzttermin ansteht, u.s.w.). Das schadet deiner Karriere? Dann kriegst du Ärger im Job? Pech. Wenn sie auf eigenen Füßen stehen soll, wenn du nicht mehr willst, musst du das schon ebenfalls in kauf nehmen.

Mit ist nur noch kein Maskulist untergekommen, der das will. Solange eine Beziehung läuft, soll die Liebste ihm zu Hause den Rücken freihalten (und sich als Schmarotzerin, die von seinem Geld lebt und nur Kaffe trinkt, während die Kinder friedlich im Sandkaste spielen, bezeichnen lassen). Wenn's zu Ende ist - siehe oben ;)


Da gibt es einen interessanten Artikel im SPON dazu

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 17,00.html

Die Maskulisten scheinen sich darum nicht zu scheren, aber auch nicht die Feministen.
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Fleckenraus
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Fleckenraus » Di 29. Dez 2009, 22:58

Wegen den ganzen Girlies, die hier ihre auf Kosten der Zukunft der Gesellschaft nachgeschmissenen Zuckerlis namens Gleichberechtigung, Emanzipation, Feminismus und Frauenquoten unbedingt verteidigen müssen, um ihre Komplexe und ihre dauernd zutage tretende innere Armut wegzulügen, hier mal eine Powerfrau(ihr kennt sie alle), die wirklich eine war, und die es war,weil sie es wollte, und nicht um sich dadurch Vorteile zu verschaffen, um ihre billige Persönlichkeit aufzuwerten.
Ohne diesen ganzen erbärmlichen 68er-Stuß:


Zum 1. April 1942 wechselte Beate Uhse von Bücker zu dem neu gegründeten Flugzeugreparaturwerk von Alfred Friedrich in Strausberg. Ab April 1944 wurde sie häufig zu Überführungsflügen herangezogen, meist von Junkers Ju 87, die aus der Weser-Fertigung in Tempelhof kamen und zu den Luftparks gebracht werden mussten. Bei der Luftwaffe flog sie die Jäger Messerschmitt Bf 109 und Focke-Wulf Fw 190 sowie Ju 87 und Messerschmitt Bf 110. Dabei kam es zu Begegnungen und Beschuss durch alliierte Jäger, die sie unbeschadet überstand[1].

Ab dem 1. Oktober 1944 wurde sie im Rang eines Hauptmann vom Überführungsgeschwader 1, Gruppe Mitte mit Sitz in Staaken übernommen. Kurz vor Kriegsende im April 1945 bekam sie dort eine Einweisung auf den Strahljäger Messerschmitt Me 262.


Quelle

Da können diese ganzen aufmüpfigen Pipsigirls einpacken. Sie müssens nur noch tun.
Zuletzt geändert von Fleckenraus am Di 29. Dez 2009, 23:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Dark Angel » Mi 30. Dez 2009, 12:51

Claud hat geschrieben:
Da gibt es einen interessanten Artikel im SPON dazu

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 17,00.html

Die Maskulisten scheinen sich darum nicht zu scheren, aber auch nicht die Feministen.

Nee, weils nicht ins Weltbild passt - bei beiden nicht!
Würden sich Feministinnen darum scheren, müssten sie zugeben, dass Männern noch mehr Steine in den Weg gelegt werden, wenn sie Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen. Dies zuzugeben passt aber wiederum nicht in das Bild, welches sie von Männern zeichnen - nämlich nur Frauen unterdrücken zu wollen und sie hätten nichts mehr, um gegen Männer hetzen zu können .
Würden Maskulisten sich darum scheren, müssten sie wiederum zugeben, dass es eben nicht die Frauen sind, die keine Männer wollen, die (vorübergehend) den Haushalt schmeissen und sich um Kind(er) kümmern, sondern sich viel lieber aushalten lassen und Männer abzocken. Maskulisten müssten zugeben, dass in D. gerade für Männer ein mehr-für-die-Familie-dasein nicht funktioniert und die Gesetze eigentlich eine Farce sind. Damit könnten sie wiederum nicht gegen die bösen Frauen hetzen.

Fleckenraus hat geschrieben:Wegen den ganzen Girlies, die hier ihre auf Kosten der Zukunft der Gesellschaft nachgeschmissenen Zuckerlis namens Gleichberechtigung, Emanzipation, Feminismus und Frauenquoten unbedingt verteidigen müssen, um ihre Komplexe und ihre dauernd zutage tretende innere Armut wegzulügen, ...

Wer hier unter Komplexen und innerer Armut leidet, ist doch wohl offensichtlich.
Es sind nicht die Frauen, sondern die Männer, die es nicht ertragen können Frauen gleichberechtigt zu sehen.
Gleichberechtigung ist kein Ergebnis der geschmähten 68iger, sondern steht bereits seit 1949 im GG.
Artikel 2 des GG gibt es zwar schon seit 1949 (also lange vor den 68igern), wurde aber erst in den 70igern wirklich durchgesetzt.
Jaaaa, wie kann es Frau auch wagen Gleichberechtigung einzufordern, nich wahr. Sone Frechheit aber auch.
Frau durfte zwar im WK2 in der Rüstungsindustrie und sonstwo schuften, weil die Männer an der Front waren, sie durfte auch die Trümmer wegräumen und den Neuaufbau beginnen, weil Männer entweder tot, vermisst oder in Gefangenschaft waren. Das zu tun waren Frauen gut genug und sie taten was notwendig war - taten es ganz selbstverständlich, es ging um ihr Überleben und dem ihrer Kinder.
Natürlich wird das von Feministinnen überhöht und von Maskulisten abgewertet.
Nachdem Frauen nun die ersten schweren Nachkriegsjahre zupackten/zupacken mussten, kehrten die Männer nach und nach aus Gefangeschaft zurück, dank Marshall-Plan und sonstiger Hilfe begannen in den Fünfzigern die Wirtschaftswunderjahre und Frau hatte gefälligst wieder zu Heim, Herd und Kindern zurückzukehren und die Schnautze zu halten. Wie sagt man so schön: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan - der Mohr kann gehen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Claud » So 3. Jan 2010, 01:09

Dark Angel hat geschrieben:Nee, weils nicht ins Weltbild passt - bei beiden nicht!
Würden sich Feministinnen darum scheren, müssten sie zugeben, dass Männern noch mehr Steine in den Weg gelegt werden, wenn sie Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen. Dies zuzugeben passt aber wiederum nicht in das Bild, welches sie von Männern zeichnen - nämlich nur Frauen unterdrücken zu wollen und sie hätten nichts mehr, um gegen Männer hetzen zu können .
Würden Maskulisten sich darum scheren, müssten sie wiederum zugeben, dass es eben nicht die Frauen sind, die keine Männer wollen, die (vorübergehend) den Haushalt schmeissen und sich um Kind(er) kümmern, sondern sich viel lieber aushalten lassen und Männer abzocken. Maskulisten müssten zugeben, dass in D. gerade für Männer ein mehr-für-die-Familie-dasein nicht funktioniert und die Gesetze eigentlich eine Farce sind. Damit könnten sie wiederum nicht gegen die bösen Frauen hetzen.


Viele Männer haben ja auch bis heute nicht ganz verstanden, oder aber nicht genügend vermittelt bekommen, dass die Emanzipation auch Vorteile für sie selbst bringt, die sie aber auch nutzen müssen. Ein Mann muss heute nicht mehr den Alleinversorger stellen und die entsprechenden Nachteile tragen, die soetwas mit sich bringt. Er kann heute verstärkt der Kindererziehung nachkommen, hat eine geringere Belastung auf seinen Schultern und wird auch nicht mehr schräg angeschaut, schiebt er den Kinderwagen vor sich her. Die Arbeitswelt ist da teilweise nicht hinterhergekommen und muss sich mit dem neuen Vaterbild erst arrangieren, so wie manch andere Menschen auch, die da eher konservativ eingestellt sind.
Zuletzt geändert von Claud am So 3. Jan 2010, 01:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Dampflok » So 3. Jan 2010, 11:42

Claud hat geschrieben:
Viele Männer haben ja auch bis heute nicht ganz verstanden, oder aber nicht genügend vermittelt bekommen, dass die Emanzipation auch Vorteile für sie selbst bringt, die sie aber auch nutzen müssen.
Typisch Claud, viel theoretische Ideologie, wenig Lebenserfahrung.

Die Frauen suchen mehrheitlich nach wie vor STÄRKERE Männer aus. Männer, die ihnen die Schwierigkeiten aus dem Weg räumen, auch die finanziellen. Sogar feministinnen haben eine "Begründung" zurechtgebastelt um die natürlichen ("patriarchischen") Verhaltensweisen der Frauen zu legitimieren. Und zwar etwa so:

"Ich würde auch nicht mit einem ausgehen der weniger verdient als ich!" - denn: Männer verdienen ja wegen der "gläsernen Decke" (hallo Frau merkel, Frau Schickedanz, Frau Schaeffler...) soo viel mehr als Frauen, daß ein Mann der also nicht so viel verdient wie die Frau, nur ein Loser sein kann."

Du siehst (aber wirst es wohl wieder nicht begreifen), daß dem Mann die "Emanzipation" nicht offensteht - er kann sein Rollenmodell nicht wählen. Männer die auf die Idee kommen, Hausmann zu werden, können gar nicht so schnell gucken wie die Frau weg ist - das Scheidungsrisiko ist in keiner Gruppe so hoch wie in der Kombination "Rollentausch" - denn das was bei einer Frau keiner hinterfragt (= ob sie "eine familie ernähren kann") wird dem Mann als Schwäche ausgelegt.

Ein Mann muss heute nicht mehr den Alleinversorger stellen


Er KANN es heute oft gar nicht mehr durch das working poor. Frauen sind gegen ihren Willen gezwungen mitzuarbeiten. Du meinst es sicher gutmenschlich, aber dein Soziologensprech(=Wahrheitsvertusch) widerspricht der gelebten Realität. Du kannst noch gar nicht richtig mitreden. Verdien erst mal ein paar Jahre lang selber Geld und laß den Beziehungsalltag einkehren.

Es ist eine Generationenfrage, mit 20 haben sich schon immer die Jugendlichen gesagt "wir machen das gaaanz anders als die Alten", nie heiraten, genau gleiche Arbeitsteilung et cetera. Eine spätpubertäre Folge des Generationenkonflikts, der Abnabelung von den Eltern.

Schau Dir dann dieselben Leute mit 40 an, wenn sie Lebenserfahrung haben: Sie leben mehrheitlich in tradierten, jahrzigtausendelang bewährten Familienstrukturen. Die Scheidungs- ("Emanzipations"-) Typen sind oft höchst unglücklich und Kinder dieser Leute ("Alleinerziehende") haben die höchsten Ausfallraten in jeder negativen beziehung, von Drogen über Gewalttaten bis zu Selbstmorden.

Er kann heute verstärkt der Kindererziehung nachkommen, hat eine geringere Belastung auf seinen Schultern und wird auch nicht mehr schräg angeschaut, schiebt er den Kinderwagen vor sich her.
Das wurde er nie! Er ist nur aufgrund längerer Arbeitszeiten und geringerer Arbeitslosigkeit viel seltener dazu gekommen.

Dein Fehler ist es, Dich nur bei Ideologinnen und nicht einmal bei deinen eigenen Großeltern zu erkundigen, um Dein verstaubtes Klischee der ach so dummen, unemanzipierten alten Generation endlich geradezurücken.

Die Arbeitswelt ist da teilweise nicht hinterhergekommen und muss sich mit dem neuen Vaterbild erst arrangieren, so wie manch andere Menschen auch, die da eher konservativ eingestellt sind.
Die Arbeitswelt ist schlecht auf die Verhältnisse vorbereitet, die sie selber angestrebt hat:

Nämlich Frauen (durch Lohndrückerei der Männerarbeit) so lange und so hart wie Männer in die Fabriken zu schicken, ohne zu bedenken daß Familien auch Kinder haben. Alle maßnahmen, Väter in Elternzeit zu schicken o.Ä. sind mitnichten "väterfreundlich" sondern sollen die klassischen, bewährten Berufskarrieren der Männer zerstören um die Gesellschaft möglichst zu verunsichern. Du als Mann sollst zwar "deiner Frau den Rücken freihalten müssen" wenn sie Kariere machen will, aber die selben Rechte hast Du in Bezug auf Deine Kinder, z.B. im Fall der Trennung, dennoch nicht, das Sorgerecht bekommt sie dennoch.

Nichts ist leichter zu manipulieren als Menschen ohne inneren Halt, ohne Werte - also ohne Familie. Die herrschenden Eliten, merkwürdigerweise, leben in genau den patriarchischen Familienclans und Dynastien mit jahrhundertelanger Tradition von GESCHLECHTERN, die sie dem Volk ausreden wollen per "Emanzipation"(=Versingelung) und per "patschwork" oder "Multikulti".

All das meiden diese mächtigen Clans wie der Teufel das Weihwasser.


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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon adal » So 3. Jan 2010, 11:49

Dampflok hat geschrieben:Du siehst (aber wirst es wohl wieder nicht begreifen), daß dem Mann die "Emanzipation" nicht offensteht .
Doch. Er kann z.B. nach Arabien auswandern. Da darf die Hausfrau von Gesetzes wegen noch gezüchtigt werden, wie es sich gehört. :mrgreen:
Zuletzt geändert von adal am So 3. Jan 2010, 11:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Claud » So 3. Jan 2010, 20:36

Dampflok hat geschrieben:Typisch Claud, viel theoretische Ideologie, wenig Lebenserfahrung.


Ab wann hat man die eigentlich? Wenn man schreibt wie ein Masku und alle derer privaten Probleme einmal selbst durchgemacht hat, um sie dann eben als eine Art von "Lebenserfahrung" verkaufen zu können?

Die Frauen suchen mehrheitlich nach wie vor STÄRKERE Männer aus. Männer, die ihnen die Schwierigkeiten aus dem Weg räumen, auch die finanziellen. Sogar feministinnen haben eine "Begründung" zurechtgebastelt um die natürlichen ("patriarchischen") Verhaltensweisen der Frauen zu legitimieren. Und zwar etwa so:

"Ich würde auch nicht mit einem ausgehen der weniger verdient als ich!" - denn: Männer verdienen ja wegen der "gläsernen Decke" (hallo Frau merkel, Frau Schickedanz, Frau Schaeffler...) soo viel mehr als Frauen, daß ein Mann der also nicht so viel verdient wie die Frau, nur ein Loser sein kann."

Du siehst (aber wirst es wohl wieder nicht begreifen), daß dem Mann die "Emanzipation" nicht offensteht - er kann sein Rollenmodell nicht wählen. Männer die auf die Idee kommen, Hausmann zu werden, können gar nicht so schnell gucken wie die Frau weg ist - das Scheidungsrisiko ist in keiner Gruppe so hoch wie in der Kombination "Rollentausch" - denn das was bei einer Frau keiner hinterfragt (= ob sie "eine familie ernähren kann") wird dem Mann als Schwäche ausgelegt.


Frauen sind grundsätzlich erstmal genauso Individuen wie Männer und haben von daher auch unterschiedliche Visionen davon, wie der jeweilige Partner auszusehen hat und was eine Partnerschaft ausmacht . Du kannst höchstens eine Tendenz erkennen (musst die aber dann auch noch unter den Regionen unterscheiden können, wo die Tendenzen sich auch noch stark voneinander unterscheiden können), sie aber nicht in die Absolute übertragen und dann sagen "Frau ist so und will das so und denkt es so!" Auch finde ich es immer wieder amüsant, zu behaupten, die Frauen seihen die einzigen, welche die Deutungshoheit über Beziehungen besitzen. Männer haben natürlich auch etwas mitzureden und suchen sich ihre Partner ebenso aus, werden dementsprechend auch ihre Ansichten mit in die Partnerwahl einfließen lassen und versuchen ihre Partnerschaft zu gestalten. Männern steht die Emanzipation offen und sie nutzen sie auch, weil viele Männer inzwischen keinerlei Interesse mehr daran besitzen, sich allein auf ein Rollenmodell zu fixieren und sich treiben zu lassen wie es Anderen gefällt. Das sie dabei manchmal auch auf dicke Wände stoßen, die sie erstmal einreißen müssen, ist ansich erstmal eine Folge der schlichten Lebensrealität und muss nicht zwingend etwas damit zu tun haben, was mancher ein gerne immer als Feminismus verkaufen möchte. Interessant hierbei ist ja auch, die Männer machen es gerne anderen Männern schwer, auch die Maskus sind immer vorne dabei, geht es darum, die Väter aus der Erziehung ihrer Kinder zu verdrängen und irgend ein Rollenbild zu propagandieren, woran diese eventuell garkein Interesse mehr haben. Da gehen die beiden Ideologien wieder Hand in Hand.

Er KANN es heute oft gar nicht mehr durch das working poor. Frauen sind gegen ihren Willen gezwungen mitzuarbeiten.


Unter Working Poor fällt nur ein Teil der Bevölkerung, beiweiten aber nicht der größte.

Du meinst es sicher gutmenschlich, aber dein Soziologensprech(=Wahrheitsvertusch) widerspricht der gelebten Realität. Du kannst noch gar nicht richtig mitreden. Verdien erst mal ein paar Jahre lang selber Geld und laß den Beziehungsalltag einkehren.


Versuchst du deine eigene Argumentationslosigkeit zu kaschieren?


Es ist eine Generationenfrage, mit 20 haben sich schon immer die Jugendlichen gesagt "wir machen das gaaanz anders als die Alten", nie heiraten, genau gleiche Arbeitsteilung et cetera. Eine spätpubertäre Folge des Generationenkonflikts, der Abnabelung von den Eltern.

Schau Dir dann dieselben Leute mit 40 an, wenn sie Lebenserfahrung haben: Sie leben mehrheitlich in tradierten, jahrzigtausendelang bewährten Familienstrukturen. Die Scheidungs- ("Emanzipations"-) Typen sind oft höchst unglücklich und Kinder dieser Leute ("Alleinerziehende") haben die höchsten Ausfallraten in jeder negativen beziehung, von Drogen über Gewalttaten bis zu Selbstmorden.


Du möchtest also behaupten, die ehemalige Jugend verhält sich genau so, wie es damals die Alten taten?
Selbst an dir sollte nicht vorbeigegangen sein, die Lebensrealität vieler verändert sich stetig und die Statistiken zeigen das auch äusserst genau auf. Schau dir doch deine vorhanden Scheidungs-, Familienform-, Berufs-, Bildungs-, Altersentwicklungs-, Konsum- etc Statistiken an.

Hier, ich habe dir diesen Artikel schonmal verlinkt.


Getrennte Wohnungen in der gleichen Stadt – auch „living apart together, LAT“ genannt. Diese Form des Zusammenlebens findet zunehmend Anhänger insbesondere unter Großstadtpaaren.

...

Eine repräsentative Studie des „Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung“ (DIW) zeigt: Der Anteil der Paare, der in getrennten Haushalten lebt, ist von 11, 6 Prozent im Jahr 1992 auf 13,4 Prozent gestiegen. Was früher als „exotisch“ bei Künstlern und Intellektuellen bestaunt wurde, ist es längst nicht mehr. Heute streben auch gut bürgerliche Menschen die eine solche Beziehung an.



http://www.welt.de/wissenschaft/article ... _eine.html

Wie sieht es mit Doppelverdienerhaushalten aus? Oben redest du noch von Working poor, hier ist auf einmal alles ganz traditionell. Fakt ist, die Frauen sind ins Erwerbsleben rein und die Tendenz ist schon seid mehr als nur zehn Jahren zu erkennen. Selbiges gilt für die veränderung der Familienformen oder des gelebten Erziehungsbild, welches sich seid Jahrzehnten im wandel befindet. Die bloße Behauptung, die, die so nicht leben, dass sind die Gescheiterten und Unglücklichen, ist hier nicht mehr als eine gewagte Behauptung.

Möchtest du mal etwas interessantes lesen?

Zwar unterschieden sich einzelne Länder in Details, die US-Amerikaner etwa fühlen sich insgesamt etwas weniger glücklich als andere, während im selben Zeitraum das Glücksgefühl in Europa leicht anstieg; doch ein Trend ist überall eindeutig. "Das subjektive Gefühl des Glücklichseins hat sich zu Männern hin und von Frauen weg verlagert",

....


http://www.sueddeutsche.de/leben/150/490526/text/9/


Das wurde er nie! Er ist nur aufgrund längerer Arbeitszeiten und geringerer Arbeitslosigkeit viel seltener dazu gekommen.


Nö! Die Familienbildnisse haben sich verändert, nicht nur die bloße Arbeitszeit.

Dein Fehler ist es, Dich nur bei Ideologinnen und nicht einmal bei deinen eigenen Großeltern zu erkundigen, um Dein verstaubtes Klischee der ach so dummen, unemanzipierten alten Generation endlich geradezurücken.


Ich rede sehr gerne und viel mit meiner Verwandschaft, sowas muss dich aber nicht interessieren.



Die Arbeitswelt ist schlecht auf die Verhältnisse vorbereitet, die sie selber angestrebt hat:

Nämlich Frauen (durch Lohndrückerei der Männerarbeit) so lange und so hart wie Männer in die Fabriken zu schicken, ohne zu bedenken daß Familien auch Kinder haben. Alle maßnahmen, Väter in Elternzeit zu schicken o.Ä. sind mitnichten "väterfreundlich" sondern sollen die klassischen, bewährten Berufskarrieren der Männer zerstören um die Gesellschaft möglichst zu verunsichern. Du als Mann sollst zwar "deiner Frau den Rücken freihalten müssen" wenn sie Kariere machen will, aber die selben Rechte hast Du in Bezug auf Deine Kinder, z.B. im Fall der Trennung, dennoch nicht, das Sorgerecht bekommt sie dennoch.


Papperlapapp! Möchten Männer sich um ihre Familien kümmern und sich aktiv beteiligen, auch vor Feierabend, dann muss man natürlich auch als Vater dazu bereit sein bestimmte Arbeitsmuster zu nutzen und sich für Werkzeuge wie Elternzeit zu erwärmen. Man kann nicht etwas wollen und auf anderer Seite dann fordern, sowas solle keinerlei Konsequenzen nach sich ziehen oder komplett neutral erfolgen, obwohl sowas garnicht möglich ist. Elternzeit greift immer in die Arbeitszeit ein, weil dies der Sinn von Elternzeit ist.

Scheidungen haben damit erstmal grundsätzlich nichts zu tun, obwohl wir beide dort der Meinung sind, dass die Gesetze verändert werden müsse.

Nichts ist leichter zu manipulieren als Menschen ohne inneren Halt, ohne Werte - also ohne Familie. Die herrschenden Eliten, merkwürdigerweise, leben in genau den patriarchischen Familienclans und Dynastien mit jahrhundertelanger Tradition von GESCHLECHTERN, die sie dem Volk ausreden wollen per "Emanzipation"(=Versingelung) und per "patschwork" oder "Multikulti".

All das meiden diese mächtigen Clans wie der Teufel das Weihwasser.


.


Aha
Zuletzt geändert von Claud am So 3. Jan 2010, 21:51, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Maria » So 3. Jan 2010, 21:29

Dampflok hat geschrieben:
Typisch Claud, viel theoretische Ideologie, wenig Lebenserfahrung.


Typisch Dampflok, Lebenserfahrung ist nur das, was du selbst hast, andere schildern höchsten unzulässigerweise eigene Einzelbeispiele. ;)

Dampflok hat geschrieben:Die Frauen suchen mehrheitlich nach wie vor STÄRKERE Männer aus. Männer, die ihnen die Schwierigkeiten aus dem Weg räumen, auch die finanziellen.


Auch wenn du es immer wieder versuchst - eine verallgemeinernde Behauptung wird auch durch häufige Wiederholung nicht richtiger.

Aber du hast ja eine Lösung für die (für dich leider) sehr offensichtliche Anwesenheit von Frauen im Alltagserwerbsleben:


Dampflok hat geschrieben:Frauen sind gegen ihren Willen gezwungen mitzuarbeiten.


Aufgrund deiner übergroßen Lebenserfahrung, weißt du natürlich, dass keine Frau freiwillig und gerne arbeitet, sondern, natürlich nur "gegen ihren Willen". (Wie passt das eigentlich zu deiner ebenso oft geäußerten Behauptung: Wenn Frauen schon arbeiten, dann verwenden sie das Geld ausschließlich für die eigenen Bedürfnisse und kaufen Schuhe? ;)

Es mag durchaus sein, dass die Aldi-Verkäuferin nicht jeden Tag mit großer Begeisterung losmaschiert, aber du kannst das nicht beurteilen. Selbstverdientes Geld gibt nämlich auch Frauen Befriedigung. Und ob der Lagerist beim Baumarkt dann nicht auch "gegen seinen Willen" arbeitet...

Aber halt, "sie" hat schließlich andere Aufgaben! ;)

Dampflok hat geschrieben:Nichts ist leichter zu manipulieren als Menschen ohne inneren Halt, ohne Werte - also ohne Familie.

Und inneren Halt und Familienwerte können nur Frauen vermitteln und auch nur, wenn sie brav zu Hause Brote schmieren und dem Mann die Pantoffeln hinstellen, wenn er von seinem Todesjob aus dem Büro nach Hause kommt?

Du beklagst ständig, dass Väter schlechtere Chancen auf Sorgerecht bei Trennung haben. Warum sollte irgendein Richter auf die Idee kommen, einem supertraditionellen Vater , der sein Kind in der Woche höchstens schlafend und am Wochenende wahrscheinlich genervt ("Papa braucht Ruhe, sei still..." ) um sich hatte mit dem Sorgerecht zu betrauen?
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Claud » So 3. Jan 2010, 22:21

Maria hat geschrieben:...

Und inneren Halt und Familienwerte können nur Frauen vermitteln und auch nur, wenn sie brav zu Hause Brote schmieren und dem Mann die Pantoffeln hinstellen, wenn er von seinem Todesjob aus dem Büro nach Hause kommt?

...


Wann soll dieses Bild eigentlich vorgeherrscht haben? Selbst im Wirtschaftswunderland BRD ging nach dem zweiten WK jede zweite Frau arbeiten, Tendenz ab den 70er Jahren steigend. Massive Ausnahme bildet hier das dritte Reich unter Hitler, wo die Frau aus der Erwerbsarbeit gedrängt wurde und sich anderen Aufgaben widmen sollte, dennoch aber jede dritte Frau einer Erwerbsarbeit nachging. Geht man aber wieder etwas weiter zurück in die Geschichte, in die Weimarer Republik beispielsweise, dann stehen 20 Millionen werktätigen Männern wieder 11,5 Millionen erwerbstätige Frauen gegenüber, was knapp die Hälfte der erwerbsfähigen weiblichen Bevölkerung stellt (ü15), und zwar trotz Demobilmachung und Wirtschaftskrise. Mal ganz abgesehen von jenen Frauen, die auf heimischen Felde arbeiteten und ihren Männern bei der Landarbeit unterstützten.

Der Einverdienerhaushalt ist ein Produkt des Wohlstandes und ansich auch erstrebenswert, hat aber dennoch nie einen überwältigen Standard über längeren Zeitraum gestellt.
Zuletzt geändert von Claud am So 3. Jan 2010, 22:35, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Tirolerin » Mo 4. Jan 2010, 00:06

Lustig finde ich, wenn die manche Vertreter der Generation 40/50+ tatsächlich meinen, zu wissen, was denn junge Leute heutzutage sich so für ein Lebensmodell wünschen und auch anstreben. Alter mit Lebenserfahrung gleichzusetzen, ist leider ein weit verbreiteter Fehler. Man(n?) kann durchaus auch vor sich hinleben 100 Jahre lang und keine Ahnung von nichts haben :)


Fakt ist, dass Frauen heutzutage in aller Regel arbeiten gehen und durchaus auch die Qualität des Familienernährers aufweisen (müssen). Immer mehr junge Männer erwarten das von ihren Partnerinnen auch. Immerhin heiratet man heutzutage statistisch erst mit Ende 20, Anfang 30, die Dame wird bis dahin kaum Däumchen drehen und mit Mami zusammen den Haushalt schmeißen. Sie wird sich bereits selbst erhalten. Sie wird arbeiten.
Ebenso sieht es mit Kindern aus. Man kriegt sie heutzutage in der Regel erst, nachdem man bereits länger gearbeitet hat. Auch Frauen kann ihr Arbeitsplatz Berufung werden und ans Herz wachsen. Sich anzumaßen, zu behaupten, alle Frauen wären lieber daheim, das kann nur jemandem mit etwas seltsamer "Lebenserfahrung" einfallen.


Nun haben wir also ein Pärchen, beide arbeiten, sie entschließen sich für ein Kind. Warum sollte nun der Vater nicht seinen Teil der Erziehungsarbeit übernehmen? Es hat fast nur Vorteile:
- das Kind hat einen tatsächlich präsenten Vater
- die Erziehungsverantwortung ist geteilt
- im Falle des Falles könnte der Vater bereits locker das Alleinerziehen übernehmen
- ...

Ja, Überraschung! Es bringt Nachteile für die Karriere. Männer, die sich für diesen lobenswerten Weg entscheiden, müssen Abstriche hinnehmen, so wie Frauen heutzutage leider auch. Sie bekommen zu schmecken, was eben derzeit fast nur für Frauen täglich Brot ist. Schade für die Familie, ist halt die (manchmal notwendige) Geldgier des Arbeitgebers.

Übrigens, meine lieben Maskulisten, hat der Vater wesentlich bessere Chancen, dass das Kind bei ihm leben wird, wenn er sich vorher bereits gekümmert hat und nicht nur das Geld rangeschafft hat. Damit beweist er nämlich, dass er tatsächlich VATER (abseits des Biologischen) sein kann.


Auch eine Familie, in der beide nur Teilzeit arbeiten, kann eine stabile Familie sein. Eventuell sogar stabiler, als das Alleinverdienermodell. Weil möglicherweise zufriedenstellender für alle Beteiligten (Arbeitgeber ausgenommen).



Aber pfui bäh, alles was etwa gar nach Veränderung riechen könnte, ist für Alt... äh... Menschen mit ganz besonders viel Lebenserwartung eben oftmals ein rotes Tuch. Wär nichts Neues.

(Willkommen in den 10er Jahren des 3. Jahrtausends! Für die, dies noch nicht gemerkt haben)
"Höret, was Erfahrung spricht: Hier ist's so wie anderswo. Nichts Genaues weiß man nicht, dieses aber ebenso."
(Otto - Ein Komiker muss ja nicht immer aus der Politik kommen - Grünmandl)
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Claud » Mo 4. Jan 2010, 00:21

Dampflok hat geschrieben:[...]

Er KANN es heute oft gar nicht mehr durch das working poor. Frauen sind gegen ihren Willen gezwungen mitzuarbeiten

[...]


Was mir dazu noch gerade eingefallen ist.

Statisch gesehen ist das alles ganz einfach. Die Mutter bleibt von der Tendenz her eher Zuhause, hat sie einen niedrigeren Bildungsabschluss. Je höher der Bildungsabschluss ist, desto eher geht die Mutter arbeiten und ein Doppelverdienerhaushalt entsteht.

Es hängt also eher von der Frau ab und nicht von ihren Manne.
Zuletzt geändert von Claud am Mo 4. Jan 2010, 00:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Dampflok » Mo 4. Jan 2010, 01:45

Claud hat geschrieben:
Was mir dazu noch gerade eingefallen ist.

Statisch gesehen ist das alles ganz einfach. Die Mutter bleibt von der Tendenz her eher Zuhause, hat sie einen niedrigeren Bildungsabschluss. Je höher der Bildungsabschluss ist, desto eher geht die Mutter arbeiten und ein Doppelverdienerhaushalt entsteht.

Es hängt also eher von der Frau ab und nicht von ihren Manne.


Den letzen Satz unterschreibe ich durchaus. Es ist aber nicht allein eine Frage der Bildung, sondern der Partnerwahl.

In der Regel suchen sich junge Frauen Männer aus, die schon Geld verdienen. Die Schülerin den Lehrling, die Studentin den jungen Doktor. Gleichaltrige Männer haben bei jungen Frauen weniger Chancen. (Und ja, sie sucht i.d.R. ihn aus, nicht er sie. Das kommt als Regelmäßigkeit erst später, wenn die äußere Attraktivität und Gebärfähigkeit der Frau jenseits der 40 geschwunden ist).

Das bedeutet: Sie stellt mit dieser Partnerwahl die Weichen für den gesamten Rest des Lebens, denn wenn sie sein Kind bekommt, dann wird - aus ganz pragmatischen, mitnichten "patriarchischen" Gründen - "der mit dem höheren Verdienst weiterarbeiten".

Und wer könnte das denn wohl sein, sogar dann wenn beide im selben Job arbeiten, er aber aufgrund seines höheren Alters schon aufgestiegen ist?

Siehste: DARIN liegt ein wesentlicher Grund für die klassische Rollenverteilung. Und die "Schuld" dafür trägt kein Mann, kein Patriarchat, sondern die ganz natürliche Tendenz der Entscheidung der Frau für den "starken Mann".

Selbstverständlich lassen sich auch Männer gezwungenermaßen darauf ein, denn wer F..en will muß freundlich sein - und vor Allem der Frau mehr anbieten können als der Nebenbuhler. Was aber nicht bedeuten kann, daß die heutige Gesetzgebung die Männer im Regen stehen läßt nach dem Motto "selber Schuld" während Frauen in jeder Lebenslage sofort eine Lobby und X Netzwerke zur Seite stehen haben. Auch dein super Argument ("Papperlapapp!") ändert wahrscheinlich wenig daran, daß im Fall einer hoffentlich nicht eintretenden Trennung Du jedenfalls das Sorgerecht nicht bekämst, egal welches Bein Du dir für das Kind im Moment ausreißt.

Die aktuelle Argumentation der Gerichte in Sorgerechtsfällen aufgrund der verstärkten Nachfrage von Vätern funktioniert so: Geht Mann Arbeiten und Frau nicht (oder nur Teilzeit) - bekommt sie das Kind, denn sie hatte mehr mit dem Kind zu tun. Macht er aber den Hausmann und sie arbeitet, dann argumentiert das Gericht....daß er ja gar nicht genug Geld verdienen würde um für das Kind sorgen zu können.

Du mußt das nicht glauben, nicht verstehen, es ist nicht logisch, es ist dennoch die aktuell gängige Praxis.

Bei Unverheirateten hat, wie Du weißt, die Frau ohnehin die volle Macht über das Sorgerecht. Sie muß dir gar nichts einräumen und Du kannst nichts einklagen. Zahlen mußt Du aber dennoch. Aber das ist Dir ja sicher bekannt.


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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Tirolerin » Mo 4. Jan 2010, 02:26

Hmmm, erstaunlich. In meiner Welt können Männer sich durchaus auch noch aussuchen, mit wem sie ihr Leben verbringen und mit wem sie Kinder zeugen möchten. Wenn sich dann zwei finden, deren Vorstellungen idealerweise zusammenpassen, dann ergibt sich daraus eventuell eine langfristige Bindung und ein gemeinsames Den-Zielen-Nachgehen.

Aber auf der Insel der Seeligen ist wohl einfach die Welt in Ordnung.

:roll:
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Dampflok » Mo 4. Jan 2010, 03:19

Fleckenraus hat geschrieben:Wegen den ganzen Girlies, die hier ihre auf Kosten der Zukunft der Gesellschaft nachgeschmissenen Zuckerlis namens Gleichberechtigung, Emanzipation, Feminismus und Frauenquoten unbedingt verteidigen müssen, um ihre Komplexe und ihre dauernd zutage tretende innere Armut wegzulügen, hier mal eine Powerfrau(ihr kennt sie alle), die wirklich eine war, und die es war,weil sie es wollte, und nicht um sich dadurch Vorteile zu verschaffen, um ihre billige Persönlichkeit aufzuwerten.
Ohne diesen ganzen erbärmlichen 68er-Stuß:


Zum 1. April 1942 wechselte Beate Uhse von Bücker zu dem neu gegründeten Flugzeugreparaturwerk von Alfred Friedrich in Strausberg. Ab April 1944 wurde sie häufig zu Überführungsflügen herangezogen, meist von Junkers Ju 87, die aus der Weser-Fertigung in Tempelhof kamen und zu den Luftparks gebracht werden mussten. Bei der Luftwaffe flog sie die Jäger Messerschmitt Bf 109 und Focke-Wulf Fw 190 sowie Ju 87 und Messerschmitt Bf 110. Dabei kam es zu Begegnungen und Beschuss durch alliierte Jäger, die sie unbeschadet überstand[1].

Ab dem 1. Oktober 1944 wurde sie im Rang eines Hauptmann vom Überführungsgeschwader 1, Gruppe Mitte mit Sitz in Staaken übernommen. Kurz vor Kriegsende im April 1945 bekam sie dort eine Einweisung auf den Strahljäger Messerschmitt Me 262.


Quelle

Da können diese ganzen aufmüpfigen Pipsigirls einpacken. Sie müssens nur noch tun.
Da luur up - das machen die nie. Jammern wegen "Benachteiligung" und Quote fordern geht ja auch einfacher, und keine Frau muß sich für eine lebenslang sichere materielle Versorgung so krumm machen wie es Beate Uhse anfangs getan hat.


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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon schelm » Mo 4. Jan 2010, 08:18

Tirolerin hat geschrieben:Hmmm, erstaunlich. In meiner Welt können Männer sich durchaus auch noch aussuchen, mit wem sie ihr Leben verbringen und mit wem sie Kinder zeugen möchten. Wenn sich dann zwei finden, deren Vorstellungen idealerweise zusammenpassen, dann ergibt sich daraus eventuell eine langfristige Bindung und ein gemeinsames Den-Zielen-Nachgehen.

Aber auf der Insel der Seeligen ist wohl einfach die Welt in Ordnung.

:roll:

In meiner Welt erzeugen Frauen mehrheitlich die Illusion, der Mann könne sie " aussuchen ". Das misst sich daran - darauf wette ich, denn eine Statistik dürfte es dazu kaum geben - das die durchschnittliche Attraktivität ( im komplexen Sinne von Marktwert ) bei der Geschlechtern relativ umgekehrt proportional verteilt ist. Was praktisch sich so auswirkt : In dem Maße wie Frau wählen kann, muß Mann sich anstrengen sie zu " bekommen " - in dem Maße wie männliche Liebestrottel aufwändig um eine Frau balzen müssen und ihr " hinterherlaufen ", fehlt selbiges Bemühen bei Frauen. In dem Maße wie ein Singlemann bereit ist für körperliche Nähe balzen zu müssen, muß Frau nur ihr OK geben oder Nein sagen. Das Ganze übertragen auf den jeweils vergleichbaren Durchschnitt an Häufigkeit bei " den " Männern und " den " Frauen.

Nach dem diese Spielregeln erfüllt sind - muß man sich natürlich zusammenraufen, will man den Rest des Lebens oder einen längeren Abschnitt davon gemeinsam verbringen, sprich : Die Balzallüren wieder einpacken und sich auf das eigentlich zwischenmenschliche konzentrieren.

P.S. : Natürlich gibts auch ganz klassische, romantische Beziehungsanbahnung, welche diesen ganzen Schnickschnack nicht braucht. Beneidenswert der - oder diejenige, wenn es so klappt.

Freundliche Grüße, schelm
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Dark Angel » Mo 4. Jan 2010, 10:19

Hach wie schön die Dampflok doch wieder mal bestätigt, was ich geschrieben habe - es passt nicht ins Weltbild. Und was nicht passt wird halt passend gemacht, ob das der Realität entspricht, spielt keine Rolle.
Das, was uns hier als Lebenserfahrung verkauft werden soll, ist nix weiter als eigene Denkschemata und Wunschvorstellungen. Die Realität sieht ganz anders aus. Aber was spielt das schon für eine Rolle, wenn Frauen, bis auf eine relativ kurze Zeit, zu einem großen Prozentsatz erwerbstätig waren/sein mussten.
Damit das Bild passt wird dann schon mal die Lebensweise einer relativ kleinen Gruppe verallgemeinert.
Naja, was soll man auch erwarten, wenn nur in bestimmten Kategorien und Schubladen gedacht werden kann und es nicht auf die Reihe gekriegt wird, dass Menschen in erster Linie Individuen sind, mit individuellen Wünschen uns Vorstellungen. Die individuellen Wünsche und Vorstellungen sind es, die gerade bei der Partnerwahl (bei beiden Geschlechtern) entscheidend sind. Es werden sich immer Menschen zusammen finden, die sich ergänzen, die gleiche Interessen und Vorstellungen haben. Schließlich wollen sie ein Leben miteinander verbringen und kaum jemand geht davon aus, dass die eingegangene Beziehung nach kurzer Zeit wieder in die Brüche geht bzw hat vor diese nach kurzer zeit wieder in die Brüche gehen zu lassen.
Wer allerdings nur nach Äußerlichkeiten geht und/oder vorgibt etwas/jemand anderes zu sein als er wirklich ist, dann kommt natürlich irgendwann das böse Erwachen. Gemeinsames Leben besteht schließlich nicht nur daraus, jemanden zu bekochen, die Klamotten zu waschen, zu putzen, Kinder in die Welt zu setzen oder Geld ranzuschaffen. Gemeinsames Leben ist viel, viel mehr.
Das lieber Tuff-tuff-Bahn blendest Du aus, das scheint für Dich nicht existent, sonst würdest Du nicht solchen Schmarrn von nicht arbeiten wollenden, versorgt sein wollenden Frauen schreiben und damit so richtig schön Klischees zu bedienen.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Dampflok » Mo 4. Jan 2010, 10:47

Claud hat geschrieben:Ab wann hat man die eigentlich? Wenn man schreibt wie ein Masku und alle derer privaten Probleme einmal selbst durchgemacht hat, um sie dann eben als eine Art von "Lebenserfahrung" verkaufen zu können?
In den USA gibt es den USA-typisch platten, also sehr verallgemeinernden Spruch:

"Wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz. Und wer mit 40 nicht rechts ist, hat kein Hirn".

Ungebildete, also unerfahrene, Menschen werden sich erst mal am Begriff "rechts" reiben, weil der hierzulande einer Nazidiffamierung gleich kommt. Er bedeutet dort aber in dem Sinne konservativ.

Wer also mit 20 noch ahnungslos glaubt, "alle Menschen seien gleich, also müsse aller Wohlstand und alle Schokoladenposten gleich verteilt werden", hat mangels (Berufs-)Erfahrung eben noch nicht gelernt, daß die Arbeit vor dem Erfolg kommt - auch wenn man bis dahin als Kind alles umsonst von Eltern und Staat bekam.

Erst wenn Du selber erkennst daß gleiche Rechte keine Aufstiegs - und Pamperungsgarantie per Gruppenzugehörigkeit bedeuten dürfen, wenn Du einsiehst daß dem, der mehr arbeitet auch mehr Lohn zusteht als der Person die weniger arbeiten will, hast Du dich diesbezüglich freigeschwommen. Das traue ich Dir irgendwann sogar zu.

Frauen sind grundsätzlich erstmal genauso Individuen wie Männer und haben von daher auch unterschiedliche Visionen davon, wie der jeweilige Partner auszusehen hat und was eine Partnerschaft ausmacht . Du kannst höchstens eine Tendenz erkennen (musst die aber dann auch noch unter den Regionen unterscheiden können, wo die Tendenzen sich auch noch stark voneinander unterscheiden können), sie aber nicht in die Absolute übertragen und dann sagen "Frau ist so und will das so und denkt es so!"

Gutmenschliche Spitzfindigkeiten. Natürlich hat eine Verallgemeinerung kein Recht auf "100%", aber wir nähern uns einer totalitären Gesellschaft, wenn schon die ganz eindeutigen Verhältnisse, die JEDER weiß, (etwa: Jungen und Mädchen verhalten sich geschlechtsspezifisch unterschiedlich) sofort unter Sexismusverdacht bekämpft oder durch unproportionale Erwähnung irgendwelcher Randerscheinungen und Ausnahmen quasi negiert und umgekehrt werden.

95% der Menschen sind heterosexuell, die meisten wollen in traditionellen Familien leben. Staat und Medien tun indessen so als ob diese Menschen "altmodisch" und ungebildet seien. Die EU verbietet jetzt sogar die Hausfrau in der Werbung - wegen der "Rollenklischees". Weiterhin darf aber einem Mann in einer Baumarkt-Werbung der Kopf von einem Killerwal abgebissen werden während sich die Frau nicht drum schert.

Verallgemeinerungen sind erlaubt und sinnvoll. Der eigentliche Arsch ist nicht der, der bewußt verallgemeinert um generelle Tendenzen aufzuzeigen, sondern die Person, die mit dem überlauten Krähen um die wenigen Ausnahmen die reale Tendenz falsch darzustellen versucht.

Männern steht die Emanzipation offen und sie nutzen sie auch, weil viele Männer inzwischen keinerlei Interesse mehr daran besitzen, sich allein auf ein Rollenmodell zu fixieren und sich treiben zu lassen wie es Anderen gefällt. Das sie dabei manchmal auch auf dicke Wände stoßen, die sie erstmal einreißen müssen, ist ansich erstmal eine Folge der schlichten Lebensrealität und muss nicht zwingend etwas damit zu tun haben, was mancher ein gerne immer als Feminismus verkaufen möchte.


Doch selbstverständlich: deine theoretischen Ausführungen lassen die rechtliche Situation außen vor! Wie ich schon anmerkte, der Unterschied zwischen blinder, unerfahrener Ideologie und gelebter Realität. Am Scheidungs - und Sorgerecht und an den Frauenquoten im ÖD kommst Du nicht vorbei.

Erst wenn Männer die selben Rechte wie Frauen haben, und diese Rechte in der Praxis auch umgesetzt werden (50% der Sorgerechte an Männer) , dann kannst Du davon reden, daß die sich daraus ergebende Lebensrealität auf Augenhöhe tatsächlich der Entscheidungsfreiheit der Geschlechter untersteht.

Bisher aber wurden in den letzten Jahrzehnten den Frauen "Männerrechte" gegeben aber keine Männerpflichten, (siehe die Frauenwahl Hitlers - Stalingrad blieb Männersache) und den Männern keine Frauenrechte gegeben (Geburtenkontrolle nach der Zeugung, Wissen um Vaterschaft als gesellschaftliche Norm auch gegen den Willen der Frau), dafür die Männerpflichten munter weiter ausgebaut (Unterhaltspflicht jetzt auch gegenüber unverheirateten Frauen).

Willst Du das bestreiten und mit ein paar ideologischen Sprüchen abtun?

Interessant hierbei ist ja auch, die Männer machen es gerne anderen Männern schwer, auch die Maskus sind immer vorne dabei, geht es darum, die Väter aus der Erziehung ihrer Kinder zu verdrängen und irgend ein Rollenbild zu propagandieren, woran diese eventuell garkein Interesse mehr haben. Da gehen die beiden Ideologien wieder Hand in Hand.
Wer sind denn "die Maskus"?

ICH propagiere kein Rollenmodell. Sicher favorisiere ich eins, darüber habe ich mich aber noch nie hier geäußert. Lupus ist kein Maskulist und der Kapitän in ein U-Boot umgesiedelt - also gehen Deine Unterstellungen ins Leere.

Unter Working Poor fällt nur ein Teil der Bevölkerung, beiweiten aber nicht der größte.


Es wird dich vielleicht überraschen, aber der staatlich gefütterte ÖD ist - noch - nicht die Mehrheit. Der größte Teil der arbeitenden Bevölkerung fällt unter working poor, direkt, indirekt, früher, später. Im Vergleich zu Inflation oder Produktivität sind die Löhne der Mehrheit sehr wohl gesunken. Das wird natürlich einen Studenten noch nicht, und einen verbeamteten Akademiker/eine Quotenbüroze schon gar nicht jucken.

Du möchtest also behaupten, die ehemalige Jugend verhält sich genau so, wie es damals die Alten taten?


Ja, absolut!

Daß sich die Arbeitswelt geändert hat, ändert an der postpubertären Auflehnungshaltung der Kinder gegenüber ihren Eltern im Abnabelungsprozeß der ersten "Erwachsenen"-Jahre definitiv nichts. Freud hat einen Teil dieses Verhaltens u.A. mal als Kampf des Sohnes gegen den Vater um die Mutter beschrieben mit einer sexuellen Komponente, wobei er sich da wohl eher selbst analysiert hat. :mrgreen:

Selbst an dir sollte nicht vorbeigegangen sein, die Lebensrealität vieler verändert sich stetig und die Statistiken zeigen das auch äusserst genau auf. Schau dir doch deine vorhanden Scheidungs-, Familienform-, Berufs-, Bildungs-, Altersentwicklungs-, Konsum- etc Statistiken an.
An den Wünschen und am Verhalten ändert das nichts. Das alte Spielchen "Mann sucht Frau, Frau sucht Mann, Frau sitzt am längeren Hebel und kann höher Pokern" kannst Du auf jede gesellschaftliche Ebene, in jeden Zeitrahmen von der Urzeit bis ins Jahr 2980 und in jede Ecke des Globus versetzen. Die wenigen Ausnahmen - wie die Nachkriegszeit wo Mütter ihre Söhne mißbrauchten weil Millionen Väter tot oder im Kriegsgefangenenlager waren, die dann als Folge männlicher Schwächung gesellschaftliche Furunkeln wie den feminismus zutage brachten, sind insgesamt unerheblich.

Getrennte Wohnungen in der gleichen Stadt – auch „living apart together, LAT“ genannt. Diese Form des Zusammenlebens findet zunehmend Anhänger insbesondere unter Großstadtpaaren.
Was ist für Dich "zunehmend"? Wenn ich diesen Begriff lese, muß ich in letzter zeit erst mal davon ausgehen, daß uns hier etwas verkauft werden soll. Eine Ideologie, eine Denkweise, eine Mode.

Wenn ein paar hippe Quotenlesben mit Professorgehalt sich als letzten Society-Schrei das getrennt Leben als "Zusammenleben" umdefinieren und die Presse das als "zunehmende Tendenz" darstellt kann das der kleine Claud glauben, aber Dampfi ist schon groß und hinterfragt das erstmal - wenn es ihn überhaupt juckt.

Und wenn er dann so hinterfragt, kommt er vielleicht auf die Frage, inwieweit die unverschämt hohe Alimentierung von Exfrauen zu diesem Wohnverhalten beiträgt. Inzwischen dürfte wohl jeder Erwachsene Beispiele im Umfeld kennen, in denen Paare nur deshalb nicht zusammenziehen, weil die Frau sonst keinen Unterhalt vom Ex mehr bekommt.


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Zuletzt geändert von Dampflok am Mo 4. Jan 2010, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Dark Angel » Mo 4. Jan 2010, 10:48

Dampflok hat geschrieben:Das bedeutet: Sie stellt mit dieser Partnerwahl die Weichen für den gesamten Rest des Lebens, denn wenn sie sein Kind bekommt, dann wird - aus ganz pragmatischen, mitnichten "patriarchischen" Gründen - "der mit dem höheren Verdienst weiterarbeiten".

Sein Kind? Wo hat er das denn her?
Bisher dachte ich immer, um ein Kind zu zeugen braucht es zwei - nämlich einen Mann UND eine Frau. Also ist das Kind ein gemeinsames Kind, nämlich das von beiden.
Jetzt kommst Du daher und behauptest, es wäre "sein" Kind. Lässt tief blicken.
Warst Du es nicht, der immer die Meinung vertreten hat, ein Kind gehöre nicht der Mutter.
Nun - jetzt hast Du die Katze ja aus dem Sack gelassen, warum Du immer so wetterst, wenn Sorgerecht der Mutter zugeprochen wird, wenn Umgangsrecht verweigert wird. Natürlich das Kind gehört ja dem Vater, es ist ja "sein" Kind.
Nicht wahr?
Ooha - also solang läuft der Hase. Vielen Dank, Dampflok für die Aufklärung!
Leute lasst Euch die Aussage auf der Zunge zergehen, ich habe sie gefettet: Die Frau bekommt sein Kind, sie hat gar nichts beigetragen. (sagt Dampflok)
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Tirolerin » Mo 4. Jan 2010, 14:30

schelm hat geschrieben:In meiner Welt erzeugen Frauen mehrheitlich die Illusion, der Mann könne sie " aussuchen ". Das misst sich daran - darauf wette ich, denn eine Statistik dürfte es dazu kaum geben - das die durchschnittliche Attraktivität ( im komplexen Sinne von Marktwert ) bei der Geschlechtern relativ umgekehrt proportional verteilt ist. Was praktisch sich so auswirkt : In dem Maße wie Frau wählen kann, muß Mann sich anstrengen sie zu " bekommen " - in dem Maße wie männliche Liebestrottel aufwändig um eine Frau balzen müssen und ihr " hinterherlaufen ", fehlt selbiges Bemühen bei Frauen. In dem Maße wie ein Singlemann bereit ist für körperliche Nähe balzen zu müssen, muß Frau nur ihr OK geben oder Nein sagen. Das Ganze übertragen auf den jeweils vergleichbaren Durchschnitt an Häufigkeit bei " den " Männern und " den " Frauen.

Nach dem diese Spielregeln erfüllt sind - muß man sich natürlich zusammenraufen, will man den Rest des Lebens oder einen längeren Abschnitt davon gemeinsam verbringen, sprich : Die Balzallüren wieder einpacken und sich auf das eigentlich zwischenmenschliche konzentrieren.

P.S. : Natürlich gibts auch ganz klassische, romantische Beziehungsanbahnung, welche diesen ganzen Schnickschnack nicht braucht. Beneidenswert der - oder diejenige, wenn es so klappt.

Freundliche Grüße, schelm

Diverse Spielchen und Balzereien kommen schon vor, das stimmt. Aber Frauen sind da nicht grundsätzlich bevorzugt, sie haben - wenn sie bei so etwas mitmachen wollen - ebenso ihr Scherflein beizutragen, damit ihre Spielfigur im Feld bleibt. Manche - Männer wie Frauen - finden sowas offenbar interessant oder erstrebenswert.

Und wenn der Mann in dem Spiel eben traditionell das Essen zu bezahlen hat, dann muss sich die Frau dafür fürs Essen aufputzen wie ein Christbaum zur Weihnachtszeit, sich in Schuhe zwängen, die ihre Gesundheit ruinieren, sich in künstliche Duftwolken hüllen und sich Farbe ins Gesicht schmieren. Denn nur schöne Frauen kommen in die nächste Runde. Teilweise dauert die richtige Präparation für einen solchen Anlass Stunden - hätte sie in der Zeit Erwerbsarbeit geleistet, dann hätte sie das Essen selbst bezahlen können :)

Ja, die menschliche Rasse hat so manch seltsame Eigenarten und bei diesem Balzspielchen müssen sich beide Seiten abrackern.

Gern ist es halt so, dass man nur die Mühen der eigenen Seite sieht, weil man sie eventuell schon selbst erlebt hat. Dann jammern die Männer, dass doch immer sie das Essen zahlen und überhaupt müssen sie Blumen und Pralinen schenken und dergleichen tun. Wie schön es doch für Frauen sein müsse, sich einfach so umschwärmen lassen zu können.
Und die Frauen jammern, dass Männer doch so glücklich sind, weil sie vor Dates nicht Stunden damit zubringen müssen, die Haare in die richtige Form zu bekommen, weil sie nicht eventuell schon Tagelang fasten, damit das enge Kleid am Bäuchlein bloß nicht spannt und weil sie nicht den ganzen Abend auf Foltergeräten stackseln müssen. Wie praktisch es doch für Männer sein müsse, einfach nur hingehen und halt am Schluss ein paar Euro lassen zu müssen.


Tja, c'est la vie.

Man sollte sich klar machen, was man wirklich möchte. Was man sucht. Wie der andere sein sollte. Wer also solche Spielchen nicht mag, der tut gut daran, sie einfach nicht zu spielen. Damit hat er zwar dann bei solchen, die das wiederum ganz toll und spannend finden, tatsächlich keine Chancen mehr. Dafür werden aber vielleicht die auf ihn aufmerksam, die seine Ansicht teilen und damit sowieso besser zu ihm passen.



Ebensolches gilt natürlich dann auch für die Rollenverteilung. Man darf nicht einerseits wünschen, die Frau möge nur für die Kinder da sein und zuhause bleiben und den Mann bei seiner Karriere unterstützen, und andererseits dann jammern, wenn sie die Hauptbezugsperson der Kinder ist (und diese nach einer Trennung auch zu ihr kämen) und sie Unterhaltsansprüche hat.

Wer möchte, dass Kinder im Trennungsfall öfter zu Männern kommen, der kann - will er seine Glaubwürdigkeit nicht verlieren - nur unterstützen, dass auch vor der Trennung die Männer ihre Karriere zugunsten der Kinder opfern. Anderenfalls kann der Mann nicht beweisen, dass er die richtigen Prioritäten setzt und für die Kleinen da ist.



Ich will schwimmen gehen, aber bloß nicht nass werden! :clap:
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Tirolerin » Mo 4. Jan 2010, 14:42

Dampflok hat geschrieben:In den USA gibt es den USA-typisch platten, also sehr verallgemeinernden Spruch:

"Wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz. Und wer mit 40 nicht rechts ist, hat kein Hirn".

Ungebildete, also unerfahrene, Menschen werden sich erst mal am Begriff "rechts" reiben, weil der hierzulande einer Nazidiffamierung gleich kommt. Er bedeutet dort aber in dem Sinne konservativ.

Wer also mit 20 noch ahnungslos glaubt, "alle Menschen seien gleich, also müsse aller Wohlstand und alle Schokoladenposten gleich verteilt werden", hat mangels (Berufs-)Erfahrung eben noch nicht gelernt, daß die Arbeit vor dem Erfolg kommt - auch wenn man bis dahin als Kind alles umsonst von Eltern und Staat bekam.

Dass Ältere eher konservativ sind, ist ja nun wirklich eine großartige Erkenntnis! :)

Hängt aber oftmals auch damit zusammen, dass die Zeiten sich zu schnell ändern, aber die Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und vor allem auch die Lernfähigkeit im Alter deutlich nachlassen. Alles Neue macht Angst. Und irgendwann sitzt man dann mit Schrotgewehr in den Händen im Schaukelstuhl auf der Veranda und fürchtet sich vor der ganzen Welt, die man so gar nicht mehr verstehen kann. Hauptsache, man hat "Lebenserfahrung" :)

Der Hang zum Konservatismus bei Älteren hat also keineswegs automatisch damit zu tun, dass sie recht hätten (haha!) , sondern ist meist ein einfacher psychologischer Schutzmechanismus gegenüber den sich für das langsamer werdende Gehirn zu schnell ändernden Zeiten und Lebenswirklichkeiten.

Nur die Arroganz des Alters lässt einen das manchmal nicht so ganz erkennen. :)


Dass der einen Generation für die Entscheidungen der nächsten das Verständnis fehlt und sie dahinter einen halben Weltuntergang zu sehen meint, ist schlicht normal. Ohne die Veränderungen und den frischen Wind, den die jungen Generationen in die Gesellschaft bringen, herrscht Stillstand. Unsere Zivilisation lebt vom Fortschritt. Und so kann eben manchmal auf die veraltet-sentimental-verängstigten Einstellungen der Älteren keine Rücksicht gekommen werden, sondern der Mensch stellt sich - ganz so wie es die Evolution vorsieht - anpassungsfähig wie immer den neuen Anforderungen. Und wenn dies ein neues Rollenverständnis beiderseits erfordert, dann ist das so und auch gut.
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