Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

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lila-filzhut
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon lila-filzhut » Mo 28. Jul 2014, 07:40

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... eicht.html

Eieieiei, die werden richtig abschmieren.
"Die jungen Frauen stehen gewaltig unter Druck", sagt die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Berufstätig zu sein, sei in dieser Generation für Frauen ebenso selbstverständlich wie für die Männer.


Tja, die Ärmsten. Hat man ihnen einst Göttingleiche Skillz unterstellt. :(

Frauen, die trotz dieses Zwiespalts eine Familie gründen, bleiben dennoch berufsorientiert. Im Schnitt kehren die Mütter nach einer Babypause heute schneller wieder in den Job zurück, wo der Großteil eine Teilzeitstelle hat.


Teilzeit Karriere machen.
Allmendinger diagnostiziert bei vielen allerdings eine große Frustration. "Sie klammern sich mental an den Karrieregedanken und führen, sobald sie Mütter sind, gleichzeitig ein Leben, mit dem sie ihre beruflichen Träume wohl nicht verwirklichen werden."

Frust in Westen deutlich größer
Vor allem westdeutsche Frauen seien vielfach wütend, weil ihre Partner nicht oder nur wenig im Haushalt mit anpackten.


Hier wird es interessant.
http://www.n-tv.de/politik/Frauen-wolle ... 65896.html
Das klassische Rollenbild ist in Deutschland einer Studie zufolge vorherrschend. So wünscht sich die Mehrheit der Frauen einen Mann als Ernährer.


Warum sind die dann so wütend? Weil jede Form der Fröhlichkeit die Opferin & Prinzesschenrolle in Gefahr bringt?

Denn es gelinge vielen von ihnen nicht, mit ihrer Mutterrolle und einer Teilzeitarbeit zufrieden zu sein, "weil Teilzeitarbeit gesellschaftlich nicht wertgeschätzt wird".

Ja, wie? Klar sind die unzufrieden, die wollten doch alle Karriere machen. Teilzeit ist doch supi blödi!

Verkürzte Arbeitszeiten haben zudem oftmals die Folge, dass es beruflich nicht weiter aufwärts geht.

Ach was...


Hier in aller Klarheit
So stellte das Institut für Demoskopie Allensbach jüngst in einer repräsentativen Befragung fest, dass sowohl in Westdeutschland wie auch im Osten das Familienmodell mit teilzeitarbeitenden Mutter und vollzeitberufstätigem Vater mit Abstand von beiden Geschlechtern am häufigsten als ideal angesehen wird.


Ja, aber wo ist da der Karrierewunsch der Frauen geblieben? Wir sehen, da stimmt etwas nicht. Auf der einen Seite wollen Frauen alle Karriere machen, auf der anderen Seite wird Teilzeit-Mutti-Dasein als ideal von den Frauen angesehen. Und dann sind die Frauen auch noch frustriert. Irgend jemand lügt da doch gewaltig.

Wenn Vati jetzt auf Teilzeit geht um Mutti zuhause zu entlasten, damit Mutti Karriere machen kann - paßt das zusammen mit
a) dem Beziehungsideal der Mutti
b) Partnerschaftsauswahlkriterien der Mutti
?

Wir sehen, daß da eine unheimlich verlogene Suppe gekocht wird, seit Jahrzehnten.
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon lila-filzhut » So 28. Dez 2014, 21:04

Unfassbar! Die Kleinmädchenabteilung der Zeit ist vollkommen überrascht.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... feminismus

Da wäre zum Beispiel Moni, studierte Medizinerin. Gleich nach der Uni (huch, so plötzlich!) lernte sie Alex kennen, der deutlich älter ist als sie, dafür aber sehr vermögend (nein, welch Zufall!). Innerhalb weniger Jahre bekamen sie vier ansehnliche Kinderlein. Moni sieht sehr gut aus, ist klug und eine wunderbare Mutter. Sie wäre bestimmt auch eine großartige Ärztin geworden. Aber sie sagt lächelnd: "Alex ist nicht mehr der Jüngste. Als wir uns kennenlernten, war klar, dass wir uns nicht viel Zeit mit dem Kinderkriegen lassen können." ( :( ) Über die Jahre ihres Studiums und die Visionen (ja, weil es eben nur Visionen sind, Frauengeplapper nach feministischen Vorgaben - tauchen sie erst wieder auf, wenn die Scheidung ansteht), die sie einst damit verband, verliert sie kein Wort.


Ich möchte an dieser Stelle zugeben, dass es mir schwerfällt, zu glauben, dass die Schneewittchen-Frauen ihr Schicksal wirklich frei gewählt haben.


... da fällt mir nix mehr zu ein.
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon lila-filzhut » So 4. Jan 2015, 17:35

Zum letzten Posting passt Dino´s Analyse
http://www.das-maennermagazin.com/blog/ ... -unterhalt

Sehr deutlich werden nochmal Frauenstrategien aufgezeigt, siehe dazu Vorposting Fall Moni.

Ich möchte an dieser Stelle zugeben, dass es mir schwerfällt, zu glauben, dass die Schneewittchen-Frauen ihr Schicksal wirklich frei gewählt haben.


Satz des Jahres, bei dem man wohlwollend der Autorin Naivität unterstellt.
Zuletzt geändert von lila-filzhut am So 4. Jan 2015, 18:17, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon lila-filzhut » Fr 9. Jan 2015, 19:18

http://genderama.blogspot.de/2015/01/am ... us-zu.html
Bei einer Podiumsdiskussion, die ich vor zehn Jahren mit Amelie Fried auf der Frankfurter Buchmesse führte, vertrat Fried noch eine lar feministische Linie.

Da gibt es doch dieses Sprichwort:

"Die Rattinnen verlassen das sinkende Schiff"

Wobei immer wieder bedacht werden muss in welchem Alter Feministinnen Zweifel an ihrer dämlichen Ideologie entwickeln. Da möchte man gar nicht wissen, wie "intellektuüll" die u30 waren. Braucht man auch nicht, die ziehen sich große Brillen an, richten sich nen Twitter Account ein, malen bunte Bildchen, nehmen ihr dämliches Gequassel in ner berliner WG auf (allein der Standort Berlin ist Garant für das Authentische) und schon jauchzt die feministische Mainstream-Lügen-Presse vor Begeisterung.

Derzeit regt sich die "linkspresse" ja über diese platten Vorurteile der Pegida-Anhänger bezgl. Islam und Ausländer auf. Und genau in diesen Redaktionen hausen Frauen, die mit Mitte 50 anscheinend aus dem Prinzessinenschlaf aufwachen, und feststellen, dass man Gutartigkeit/Bösartigkeit nicht anhand des Geschlechts (weitergedacht an der Religion) einfach zuweisen kann.
Zuletzt geändert von lila-filzhut am Fr 9. Jan 2015, 19:24, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon Gretel » Fr 9. Jan 2015, 20:15

lila-filzhut » Fr 9. Jan 2015, 19:18 hat geschrieben:http://genderama.blogspot.de/2015/01/amelie-fried-beginnt-am-feminismus-zu.html

Da gibt es doch dieses Sprichwort:

"Die Rattinnen verlassen das sinkende Schiff"

Wobei immer wieder bedacht werden muss in welchem Alter Feministinnen Zweifel an ihrer dämlichen Ideologie entwickeln. Da möchte man gar nicht wissen, wie "intellektuüll" die u30 waren. Braucht man auch nicht, die ziehen sich große Brillen an, richten sich nen Twitter Account ein, malen bunte Bildchen, nehmen ihr dämliches Gequassel in ner berliner WG auf (allein der Standort Berlin ist Garant für das Authentische) und schon jauchzt die feministische Mainstream-Lügen-Presse vor Begeisterung.

Derzeit regt sich die "linkspresse" ja über diese platten Vorurteile der Pegida-Anhänger bezgl. Islam und Ausländer auf. Und genau in diesen Redaktionen hausen Frauen, die mit Mitte 50 anscheinend aus dem Prinzessinenschlaf aufwachen, und feststellen, dass man Gutartigkeit/Bösartigkeit nicht anhand des Geschlechts (weitergedacht an der Religion) einfach zuweisen kann.


Keine anderen Sorgen? Mainschtreampresche und Feminischmuschis?

Sogar an dem Tag, an dem die grünen Männchen auf der Erde landen, denkst Du besessen an Deine ewiggleichen Themen: böse Grlllz, die erstens gemeinerweise anstatt Deiner Erfolg haben und zweitens Dich nicht angucken.

Geh mal in die Männercouchinggruppe, manmanman


Fixe Idee

Eine fixe Idee (lateinisch idea fixa „unveränderliche Idee“), auch überwertige Idee genannt, ist ein Symptom aus dem Bereich der klinischen Psychologie und der Psychiatrie.

Überwertige Ideen sind eine gravierende Denkstörung, die Wahngedanken ähnelt, jedoch nicht so ausgeprägt ich-synton und unveränderbar (gewiss) ist wie diese. Häufig gehen überwertige Ideen mit anderen Denkstörungen einher (z. B. Perseveration) und können schwere Störungen der sozialen Beziehungen zur Folge haben.[2] Laut einigen Autoren handelt sich um eine falsche Vorstellung, die keiner Berichtigung zugänglich ist und die Folge einer Monomanie ist. Für Friedrich Wilhelm Hagen junior[3] allerdings ist der Begriff der fixen Idee nicht unbedingt daran gebunden, dass die Vorstellung sachlich falsch ist. Dies ist eher die wichtige Eigenschaft vom fixem Wahn oder der Wahnidee. Für Hagen ist das Wesentliche der fixen Idee eher, dass es sich um „Zwangsgedanken“ handelt:

„Unter einer fixen Idee verstehe ich, im Unterschiede von fixem Wahn, oder von der Wahnidee (bei welcher die Falschheit der Idee, des auf die Erklärung der Verhältnisse angewendeten Gedankens, die Hauptsache ist), eine Idee, welche das Individuum anhaltend beherrscht, sich demselben immerfort aufdrängt, sie mag nun eine wahre sein oder nicht. Eine Melancholische denkt z. B. immer daran und jammert es den Anderen vor, dass sie nicht zum zweiten Male hätte heiraten sollen - worin sie ganz recht haben kann, während doch die Macht, welche dieser Gedanke auf ihre gesamte Gemüths- und Willensverfassung ausübt, krankhafter Natur ist. In der Regel nun ist allerdings dieses Zwangsdenken bei Geisteskranken auch von einem falschen Inhalt erfüllt, sein Product und Object sind Wahngedanken“. (Hagen, S. 25)

Bei einer fixen Idee konzentrieren sich alle Gedanken auf ein Kernthema. Abgesehen davon denken die Betroffenen ansonsten logisch, so dass sie für vernünftig gehalten werden, wenn das kritische Gebiet nicht berührt wird.
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon Marmorkater » Sa 10. Jan 2015, 16:59

Gretel » Fr 9. Jan 2015, 20:15 hat geschrieben:Eine fixe Idee (lateinisch idea fixa „unveränderliche Idee“), auch überwertige Idee genannt, ist ein Symptom aus dem Bereich der klinischen Psychologie und der Psychiatrie.

Es liegt in der Natur der Sache, dass der Psychiater im Laufe der Zeit seinen Patienten immer ähnlicher wird, aber dass ausgerechnet Du Dich dafür auserkoren hältst, hier solche Diagnosen vom Stapel zu lassen, ist irgendwie mehr als skurril :p
Es ist nicht sinnvoll, jemanden etwas zu erklären, wenn sein Selbstbild davon abhängig ist, es eben nicht zu verstehen.
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon lila-filzhut » Sa 10. Jan 2015, 18:05

Der Abschuss von ad Personams in verschiedenen themenbereichen ist kein Anzeichen dafuer dass die spammerin themenmaessig breit aufgestellt. Es ist ein bisschen wie bei Akademiker-Matratzen und Frau Doktorinnen, die meinen sich grossbuergerlichkeit und Intellekt ervoegeln zu können.
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon Marmorkater » Sa 10. Jan 2015, 18:18

lila-filzhut » Sa 10. Jan 2015, 18:05 hat geschrieben:Der Abschuss von ad Personams in verschiedenen themenbereichen ist kein Anzeichen dafuer dass die spammerin themenmaessig breit aufgestellt. Es ist ein bisschen wie bei Akademiker-Matratzen und Frau Doktorinnen, die meinen sich grossbuergerlichkeit und Intellekt ervoegeln zu können.

Du meinst, die Frau von einem Dr. med. zu sein, befähigt nicht automatisch zu medizinischen Diagnosen :mad:
Es ist nicht sinnvoll, jemanden etwas zu erklären, wenn sein Selbstbild davon abhängig ist, es eben nicht zu verstehen.
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon lila-filzhut » Sa 10. Jan 2015, 19:07

Marmorkater » Sa 10. Jan 2015, 18:18 hat geschrieben:Du meinst, die Frau von einem Dr. med. zu sein, befähigt nicht automatisch zu medizinischen Diagnosen :mad:


So ist es. Überlege aber auch welches Leid produziert wird. Die kluge Kassiererin wird täglich solch Frauenvolk ausgesetzt, wohl wissend, dass sie mehr auf dem Kasten hat. :(
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon Gretel » Sa 10. Jan 2015, 20:27

lila-filzhut » Sa 10. Jan 2015, 19:07 hat geschrieben:
So ist es. Überlege aber auch welches Leid produziert wird. Die kluge Kassiererin wird täglich solch Frauenvolk ausgesetzt, wohl wissend, dass sie mehr auf dem Kasten hat. :(


Ich habe es nur gut gemeint, Filzi.
:)

Du weißt, ich habe immer beklagt, wie sehr ein witziger Typ wie Du seine intellektuellen und sprachlichen Ressourcen aufs Gröblichste verschwendet - alles nur wegen der Weiber, und weil Du zu feige bist, die Schutzfunktionen Deiner hanebüchenen Sichtweisen und Schemata mal genauer anzuschauen. Stattdessen werden die eigenen Probleme in Feminischmusch versucht zu rationalisieren, bis der Arzt nicht kommt.

Kreisch mal noch ne Jahresrunde über lila Schamaninnen, Chantals, Alleinerziehende und taffe Grlllz und eigentliche Hausfrauen - Du, das macht total männlich und erwachsen, Du, und lenkt so schön ab.

Dr. hochwohlgevögelt
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon lila-filzhut » Di 20. Jan 2015, 00:54

http://www.wiwo.de/erfolg/management/ae ... 32458.html

Taffe Frauen? Von wegen: Gerade die jungen Frauen trauen sich keine Führungsposition zu, wie eine Studie zeigt. Nur 29 Prozent hätten gerne einen Job mit Leitungsfunktion.


Vielleicht trauen die sich das doch zu, haben nur einfach keinen Bock oder hoffen auf einen bestimmten Bock.
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon lila-filzhut » Fr 13. Mär 2015, 12:54

http://www.zeit.de/gesellschaft/familie ... uf/seite-2
Und doch sind die gesellschaftlichen Normen darüber, was von Männern und Frauen erwartet wird, erstaunlich klassisch geblieben

Erstaunlich! Unfassbar! Nicht zu erwarten!

Es ist weiterhin gesellschaftlich akzeptiert, wenn eine Frau nur dazuverdient und die finanzielle Hauptverantwortung für die Familie bei den Vätern liegt – und die Schuldfrage, wenn es beruflich nicht mehr läuft, an die Väter gerichtet wird.

Es ist nicht nur gesellschaftlich akzeptiert - es ist von Frauen sogar so gewünscht, aber das würde eine ZeitredakteurIN niemals schreiben.

Teilzeitbeschäftigte Frauen würden gern im Schnitt gerade mal drei Stunden wöchentlich mehr arbeiten, nämlich 26 Stunden. Nach einem völlig anderen Lebensplan, der leider von äußeren Umständen verhindert wird, klingt das nicht.


Nun könnte man meinen, dass moderne Paare in dieser Situation gemeinsam einen Krisenplan aufstellen: Wer kann wie viel zum Familieneinkommen beitragen? Welche Kosten können heruntergefahren werden? Kann die Frau mehr arbeiten, um die Lücke zu füllen? Ist ein Jobwechsel denkbar? Äußere Hindernisse hätte es jedenfalls nicht gegeben: Das Paar lebte in einer recht wohlhabenden Region in Westdeutschland. Für seine Frau, sagt Kisch, wären diese Alternativen aber undenkbar gewesen. "Es war klar, dass ich das als Mann klären muss."

Einzelfall.

Die Frage, was veränderte Rollenmodelle für Männer bedeuten und was Männer wollen, wird von Frauen stellvertretend gleich mit verhandelt. Die Männer selbst bleiben stumm. Warum? Gerade Fälle wie der von Robert Kisch zeigen ja, wie sehr sie von veränderten Rollenmodellen profitieren würden.

Wenn der Mann nicht stumm bleibt, dann bleibt er in Zukunft alleine. Die Alte ist samt Blag schnell weg, noch bevor sein Teilzeit-Gehalt aufm Konto verbucht wird.

Herr Oberlehrer weiß:
Gleichberechtigung sollte heißen, dass grundsätzlich alle Optionen denkbar und verhandelbar sind: klassisch, beide Vollzeit arbeitend, beide reduziert arbeitend – aber auch, dass der Mann die Rolle des Rücken freihaltenden, dazuverdienenden Partners einnehmen kann. Dafür müssten aber beide Seiten auch akzeptieren, dass es dann der Mann ist, der im Alltag näher an den Kindern ist als die Frau – und dafür im männlichen Leistungswettbewerb den Kürzeren zieht.

So schöne Theorie - und so wenig Frauenkenntnis

Einen Standard für die Trennung gebe ich den Frauen noch mit
"Isch hab disch doch net geheiratet, weil du so tolle Sandburgen mit de Kevin bauen kannst, sondern weil de die Patte nachhause bringst"
Zuletzt geändert von lila-filzhut am Fr 13. Mär 2015, 13:21, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon lila-filzhut » So 15. Mär 2015, 19:49

Na, das ging aber schnell - innerhalb von 40 Jahren
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/b ... 82920.html

damals


Sie nennen es Emanzipation – doch es ist nur die Verwandlung der Frauen in Karrieremonster. Laurie Penny, die britische Feministin, will da nicht mehr mitmachen.

Nicht nur Laurie... viele Frauen haben aber Glück...kurz nach dem Studium werden sie durch einen Kometeneinschlag plötzlich schwanger

Das perfide Märchen über die Karrieretraumfrau
„Die ,Karrierefrau‘ ist allerorten das neue Idealbild für junge Mädchen: Sie ist der wandelnde Vorzeigelebenslauf, sie wertet mit Make-up und Schönheitsoperationen ihr ,erotisches Kapital‘ auf, um ihr Einkommen oder das ihres Chefs zu maximieren.


Lassen wir das "Karriere" mal weg...

passt schon eher..
Jetzt ist seit Jahren ein Backlash unter jungen Frauen zu beobachten, die bei Instagram und Facebook von morgens bis abends irgendwelche Cupcakes backen und sich zuallererst einen Mann und Kinder wünschen. Sie träumen von der rein fiktionalen Liebe, die sie im Fernsehen gesehen haben, und verhalten sich, wie sich das für Frauen gehört, die geliebt werden wollen. Denn draußen ist es einfach nicht besonders schön. Es ist kalt und hart. Es geht nicht darum, diese Frauen zu verurteilen, sie haben gute Gründe. Ich aber werde hier regelmäßig wahnsinnig, und Laurie Pennys Buch zeigt, dass es vielen so geht.


Tja, wie die versuchen den Feminismus zu retten, der sich solange so gut mit dem Neoliberalismus verstand. Damals die Powerfrauen, heute sind es die Opferinnen.
Alles unter dem gleichen Label "Feminismus" - das ist schon ne Leistung und nur der Feminismus kennt die Lösung.
Zuletzt geändert von lila-filzhut am So 15. Mär 2015, 20:11, insgesamt 7-mal geändert.
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Marie-Luise

Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon Marie-Luise » So 15. Mär 2015, 19:52

lila-filzhut » Fr 6. Apr 2012, 13:49

Warum postet der hier? Ist im das Genderthema unangenehm. Möchte er es verdrängen, so wie Joker?


Setz seine Hetztiraden und Blödeleien doch einfach auf "ignore".
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon straight one » Fr 10. Apr 2015, 02:29

Aber bestimmt hat der Frauenstaat auch da Programme vorbereitet Sofa-Akademikerinnen wieder in den Job zu tragen. Wär auch ne Win-Win Situation, denn diese Workshops könnten durch Plapperfach-Akademikerinnen durchgeführt und angeleitet werden, die mangels Attraktivität keinen vermögenden Mann abbekommen haben.[/quote]

aha. dann sähe doch eine gleichberechtigte Beziehung für solche leute so aus: unattraktiver, vermögender Akademiker ist mit unattraktiver, vermögender Akademikerin liiert. Frauen sind nicht von Geburt blind. sie wollen genauso wenig augenkrebs beim anblick des Partners bekommen wie Männer, wenn wir mal bei den Klischees bleiben wollen. die Workshops könnten auch durch Wichtigtuer durchgeführt werden, die mangels eigener Attraktivität keine gutaussehende frau abbekommen haben. das könnte man dann so gut bezahlen, dass sie vermögend wären und damit eine gutaussehende frau abbekommen könnten.
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon straight one » Fr 10. Apr 2015, 02:40

Es liegt in der Natur der Sache, dass der Psychiater im Laufe der Zeit seinen Patienten immer ähnlicher wird, aber dass ausgerechnet Du Dich dafür auserkoren hältst, hier solche Diagnosen vom Stapel zu lassen, ist irgendwie mehr als skurril :p[/quote]

Nun, skurrile Theorien können manchmal auch skurrile Diagnosen auslösen. Die Diagnose ist in etwa so skurril wie das hetzerische und leider auch vollkommen unsachliche Bild von Frauen, das du hier verbreitest.

Ich würde mit einem freundlichen Schulterklopfer, so in der Kneipe, zu dir sagen: Mann, reiß dich zusammen. Wir sind doch alle schon mal enttäuscht worden.
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon straight one » Fr 10. Apr 2015, 02:45

Vielleicht trauen die sich das doch zu, haben nur einfach keinen Bock oder hoffen auf einen bestimmten Bock.[/quote]

genau, und vielleicht trauen sich manche Männer auch einfach nicht, sich nicht zu trauen und übernehmen die leitungsfunktion, obwohl sie keinen bock haben oder sich nicht eingestehen können, dass sie vielleicht bock auf einen bock haben?
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon Heinzpeter » Fr 10. Apr 2015, 08:04

straight one » Fr 10. Apr 2015, 01:45 hat geschrieben:genau, und vielleicht trauen sich manche Männer auch einfach nicht, sich nicht zu trauen und übernehmen die leitungsfunktion, obwohl sie keinen bock haben oder sich nicht eingestehen können, dass sie vielleicht bock auf einen bock haben?

Nachwievor sind Frauen, die zu einer Bank gehen und sich einen größeren Kredit versuchen zu holen für eine Unternehmensgründung zum Beispiel und diese dann auch bis zum (bitteren) Ende durchzufechten, im Gegensatz zu den Männern, so rar gesäht, dass man jeder von ihnen beinahe das Bundesverdienstkreuz dafür verleihen könnte.

Das größte Hindernis für Frauen und Karriere ist die mangelhaft bis gar nicht vorhandene Risikobereitschaft.

Wenn Frau aber so gar keine Risikobereitschaft mitbringt frage ich mich ganz einfach, warum sie dann die gleichen Entgelter fordern wie Männer, die oft wesentlich höhere Risikobereitschaft zeigen und tragen?
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Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon JJazzGold » Fr 10. Apr 2015, 08:25

Heinzpeter » Fr 10. Apr 2015, 08:04 hat geschrieben:Nachwievor sind Frauen, die zu einer Bank gehen und sich einen größeren Kredit versuchen zu holen für eine Unternehmensgründung zum Beispiel und diese dann auch bis zum (bitteren) Ende durchzufechten, im Gegensatz zu den Männern, so rar gesäht, dass man jeder von ihnen beinahe das Bundesverdienstkreuz dafür verleihen könnte.

Das größte Hindernis für Frauen und Karriere ist die mangelhaft bis gar nicht vorhandene Risikobereitschaft.

Wenn Frau aber so gar keine Risikobereitschaft mitbringt frage ich mich ganz einfach, warum sie dann die gleichen Entgelter fordern wie Männer, die oft wesentlich höhere Risikobereitschaft zeigen und tragen?



Nutzlose Vergleiche, vergleichen könnte man nur, wenn ebensoviele Frauen in Führungspositionen wären, wie Männer. Erst dann könnte ein Vergleich gezogen werden zwischen Erfolg und Pleite. Bisher sind es in der Regel risikobereite Männer, die die Firmen in den Konkurs führen. Daraus abzuleiten, Frauen würden keine Firmen in die Pleite führen, ist ebenso synapsenschwach, wie Ihre Ableitung, Frauen wären dank mangelhafter Risikobereitschaft nicht entgeldlich gleichzustellen.

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt
Heinzpeter

Re: Ichglaubesnet: Frauen verzichten freiwillig auf Karriere

Beitragvon Heinzpeter » Fr 10. Apr 2015, 08:35

JJazzGold » Fr 10. Apr 2015, 07:25 hat geschrieben:

Nutzlose Vergleiche, vergleichen könnte man nur, wenn ebensoviele Frauen in Führungspositionen wären, wie Männer. Erst dann könnte ein Vergleich gezogen werden zwischen Erfolg und Pleite. Bisher sind es in der Regel risikobereite Männer, die die Firmen in den Konkurs führen. Daraus abzuleiten, Frauen würden keine Firmen in die Pleite führen, ist ebenso synapsenschwach, wie Ihre Ableitung, Frauen wären dank mangelhafter Risikobereitschaft nicht entgeldlich gleichzustellen.


Leider zeigt die Realität draußen ein ganz anderes Bild als gutgemeinte Texte in Social Media Netzwerken.

Unternehmen hätten, oft schon aus Mangel an Nachwuchs, gar kein Problem einer Frau ein 100.000 Euro Jahreseinkommen oder mehr anzbieten, auch wenn sie nur 90% der Leistung erbringen würde eines Mannes an gleicher Stelle. Das wäre gar nicht das Problem.

... das Problem aber ist.
Es gibt schlicht keine bis gar keine Bewerberinnen dafür.
Wenn von einem Headhunter eine Frau für solch eine Führungsposition angeboten werden würde, ist das praktisch so selten wie ein vierblättriges Kleeblatt.
Auf gut deutsch gesagt, in der Realität kommt das so gut wie niemals vor.

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