Gender Mainstreaming - ist Homosexualität "heilbar"?

Moderator: Moderatoren Forum 8

Benutzeravatar
Shlabotnik
Beiträge: 362
Registriert: Di 30. Jul 2013, 20:17

Re: Gender Mainstreaming - ist Homosexualität "heilbar"?

Beitragvon Shlabotnik » Mo 6. Jul 2015, 23:52

Dampflok » Mi 10. Sep 2014, 07:41 hat geschrieben:Es gibt nur zwei Geschlechter. Was der Mensch daraus macht ist seine Privatsache, er bleibt aber biologisch Mann bzw. Frau.

Conchita Wurst ist biologisch ein Mann. Wie er sich verkleidet und mit wem er ins Bett geht, ändert daran doch gar nichts.

Wenn er sich nun - mal angenommen - als Frau fühlt, dann ist das sein gutes Recht.

Wenn sich nun ein kleiner Junge im Kindergarten angeblich machohaft (also ganz natürlich, wie die meisten Jungen) benimmt - ist das nicht auch dessen gutes Recht?

Gender versucht, über die Behauptung alle Menschen seien quasi als leere Festplatte geboren, Jungen das angeblich rein anerzogene "traditionelle jungmännliche Dominanzverhalten" (O-Ton Richtlinien für Kindergärten) abzuerziehen.

Mit welchem Recht? Erklär mir warum eine Transe das Recht auf ihr Sosein hat, ein kleiner normaler Junge aber nicht, falls Du meinst das sei so OK.

Zum angeblichen Anerzogensein tradierter "Rollen" bei Kleinkindern schau Dir Harald Eias Report über Gender in Norwegen an. Darin stellen richtige Wissenschaftler klar, daß männliche und weibliche Anlagen schon im Mutterleib vorhanden sind. Das Testosteron ist also schon da und wirkt dergestalt, daß Wissenschaftler herausfanden, daß sich Jungen gleich nach der Geburt eher ein bewegtes Objekt, Mädchen eher ein Gesicht anschauten. Das nachträgliche Abzwingen des hormonbedingten Verhaltens ist im Grunde ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das wird jeder Schwule bestätigen, der mit Diffamierungen bezüglich seiner "Unnatürlichkeit" umgehen muß.

Ich sage: Jeder Mensch ist ein Individuum, muß so genommen werden wie er ist und darum ist jegliche Umerziehung falsch und muß beendet werden.

Gerade die betroffene Frau im sog. "Zwitterprozeß" hat doch belegt, daß ein halbes Leben langes "Gendern" eine Frau nicht zum Mann macht, auch wenn das gesamte Umfeld fest vom Mannsein dieser Frau überzeugt war (authentischer hätte man nicht Gendern können). Und das Gendern von David Reimer endete erst in seiner Kastration gegen seinen Willen und dann im Selbstmord, weil man ihm seine Identität geraubt hatte.

Gender in die Tonne.



Natürlich hat ein Junge das "Recht" (wobei der Begriff nicht ganz passt, ich schreibe nachher noch, warum), "machohaft" aufzutreten. Aber mal angenommen, ein Junge verhält sich eben nicht so, was dann? Wollen wir ihm nun das "Recht" absprechen, anders zu sein? Wohl kaum, denke ich.

Jeder Mensch ist ein Individuum. Auch nicht-machohafte Männer sind Männer.

Der Begriff Recht passt nun nicht wirklich, denn im Grunde haben wir es ja mit einer Persönlichkeitseigenschaft zu tun, auf die man nur begrenzt Einfluss hat. Wenn der eine Junge (aus sich heraus) "macho" ist, und der andere eben (aus sich heraus) nicht, ist beides gleichwertig.
Und OK.

Ich betone "aus sich heraus", denn nicht wenige Jungen verhalten sich "macho", weil sie im Grunde unsicher sind, und sich einem "Wunschbild" anpassen wollen. Nicht auf alle trifft dies zu (also das bitte nicht verallgemeinern). Anders herum natürlich genauso: wenn ein Junge von sich aus
lieber forscher auftreten würde, sich aber einer "weichen" Rolle anpasst, wäre das genauso problematisch.

Ich meine nur: lassen wir doch die Menschen, so wie sie sind. Nicht alle Männer sind macho von Natur aus. Und nicht alle Frauen entsprechen demselben Frauenbild. Menschen sollen sich nicht verstellen müssen.

Wenn es um "Zwitter" geht und Intersexualität, ist das wieder ein eigenes Thema, das zwar Überschneidungen mit dem obigen hat, jedoch andererseits etliche spezielle Erwägungen nach sich ziehen sollte.

S.
Виден сокол по полёту.

Zurück zu „82. Gender“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste