Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Papaloooo » Di 30. Jun 2020, 06:18

Misterfritz hat geschrieben:(29 Jun 2020, 22:26)

Man sollte aber auch dagegenhalten, dass die Frauen, denen üblicherweise die Kinder zugesprochen werden, sehr oft auf dem gesamtem Kram sitzengelassen werden. Das ist nicht nur ein finanzielles Desaster, sondern auch eine Unmöglichkeit, den eigenen Lebensunterhalt unter vernünftigen Bedingungen zu bestreiten oder gar Karriere zu machen..
Aber diese Wege werden schon vor einer möglichen Trennung festgelegt.

Statt über alleinerziehende Mütter zu reden und die Väter außen vor zu lassen,
sollte man in der Gesellschaft mal mehr über Nachtrennungsfamilien reden.
Statt die Kinder fast immer den Müttern zu geben sollte man das Nest- oder Doppelresidenzmodell als Standard einführen.
Statt dass Mütter die Kinder nehmen können von den Unterhaltszahlenden Vater möglichst weit wegziehen,
sollte jeder Umzug MIT den Kindern unter beiden Elternteilen abgesprochen werden.

Frauen sprechen ständig von Benachteiligung und fordern Gleichberechtigung,
sobald es aber um die Kinder nach der Trennung geht, da wollen sie von Gleichberechtigung nichts mehr wissen.
...noch die Jugendämter
...noch die Familiengerichte

Ja sicherlich gibt es auch diese Männer,
die mal Spaß haben wollen und nicht einsehen,
dass Sex eben nicht nur Spaß ist, sondern zugleich Verantwortung.

Aber von denen spreche ich hier nicht, danke vielmals Skeptiker!!!
Das kann man gerne in ein anderes Thread packen.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Umetarek » Di 30. Jun 2020, 07:47

Skeptiker hat geschrieben:(29 Jun 2020, 22:59)
Wenn also eine Frau vom Mann verprügelt oder vergewaltigt wird, wird dann Peterle auch mit den Schultern zucken nach dem Motto "Püh - drum prüfe was sich ewig bindet ..."? Die Antwort kannst du dir selber geben.

Genau das denke ich dann, natürlich hilft man wo man kann, aber oft landen so Frauen genau wieder bei so Männern. It takes two to tango...
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Skeptiker » Di 30. Jun 2020, 08:02

Umetarek hat geschrieben:(30 Jun 2020, 07:47)
Genau das denke ich dann, natürlich hilft man wo man kann, aber oft landen so Frauen genau wieder bei so Männern. It takes two to tango...

Okay, also Teilschuld für die Frau bei Vergewaltigung in der Ehe? Peter hat diese "Schuld" ja als Begründung für die Benachteiligung des Mannes im Sorgerechtsstreit angeführt. Dem müsste man hier ja einen Vergewaltigungsprozess gegenüberstellen.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Umetarek » Di 30. Jun 2020, 08:19

Skeptiker hat geschrieben:(30 Jun 2020, 08:02)

Okay, also Teilschuld für die Frau bei Vergewaltigung in der Ehe? Peter hat diese "Schuld" ja als Begründung für die Benachteiligung des Mannes im Sorgerechtsstreit angeführt. Dem müsste man hier ja einen Vergewaltigungsprozess gegenüberstellen.

Nein, keine Teilschuld, es geht nicht um die gerichtliche Komponente. Auch Peter bezieht sich nicht aufs Gericht, nur dass er kein Verständnis für das Gegreine hat.//seine Worte, nicht meine

Aber es braucht halt jemand, der sich verprügeln lässt, um einen Prügler zu haben. Das passiert ja nicht nur einmal, dann könnte man das ja eventuell verstehen, das geht teilweise Jahre...
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Skeptiker » Di 30. Jun 2020, 08:31

Umetarek hat geschrieben:(30 Jun 2020, 08:19)
Nein, keine Teilschuld, es geht nicht um die gerichtliche Komponente. Auch Peter bezieht sich nicht aufs Gericht, nur dass er kein Verständnis für das Gegreine hat.

Aber es braucht halt jemand, der sich verprügeln lässt, um einen Prügler zu haben. Das passiert ja nicht nur einmal, dann könnte man das ja eventuell verstehen, das geht teilweise Jahre...

Dieser Strang nennt sich "Familiengerichte ...". Wir diskutieren hier eine offensichtliche Benachteiligung von Männern VOR GERICHT.

Argumente wie "Drum prüfe was sich ewig bindet ..." relativieren ganz offensichtlich die Benachteiligung VOR GERICHT.

Daher ja der Vergleich mit der Vergewaltigung. Auch da wurde vor der Änderung der Gesetzgebung argumentiert, dass die Frau den Mann ja geheiratet habe, und so wurde ihr damit eine Mitverantwortung gegeben. Diese Argumentation erinnert doch sehr stark an Peters Argumentation.

Du bist also auch gegen die Benachteiligung von Vätern in Sorgerechtsstreits? Oder entdecken Frauen, dann wenn es im die Kinder geht, doch gerne die positiven Seiten des Sexismus für sich wieder?
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Maxxy01 » Di 30. Jun 2020, 08:42

Papaloooo hat geschrieben:(17 Apr 2020, 07:10)
Nach 12 Gerichtsterminen (inzwischen schon Jahre her),
und auch, nachdem ich mit vielen Trennungsvätern gesprochen habe
ist für mich klar: Bei Familiengerichten herrsch nicht "in dubio pro reo".
Bei Nachtrennungsfamilien haben fast immer die Väter das nachsehen.

Vater werden war um 1950 noch in. Irgendwann danach gab es gute Verhütungsmittel.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Papaloooo » Di 30. Jun 2020, 08:51

Völlig richtig !
Nochmals danke, Skeptiker !

Das ist genau warum es mir geht!
Ein Partner entscheidet also: ab sofort siehst du die Kinder nicht mehr.
Und der andere hat dann also klein beizugeben!
Und wenn er dann nicht klein bei gibt, dann macht er sich also Schuld an den Streitereien?

Ich habe mir z.b. nicht nehmen lassen, bei dem Einschulungsgespräch meiner Tochter mit anwesend zu sein.
Daraufhin hatte meine frühere Frau übrigens im Treppenhaus der Schule rum gebrüllt, dass sie mich umbringen wird.
Daraufhin hat auch der Rektor zu mir gesagt: "wer seine Kinder mehr liebt, der lässt sie los" das salomonisches Urteil.

Nur sagen aber doch immer die Mütter, nichts sei so tief, wie die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind.
Warum also lassen die Mütter ihre Kinder danach nicht los?
Salomon selbst hatte hunderte Frauen und noch dazu hundere sogenannte Haremsdamen.
Da lässt sich leicht den anderen Verzicht predigen.

Und wenn ihr jemand behauptet, das sei eher die Ausnahme, wenn ich von meinem Fall berichte,
dann möge er, oder sie mir darlegen, wie man zu der Meinung kommen könne, nach der Trennung herrsche in Deutschland Geschlechter-Gerechtigkeit, was die Umgangszeiten mit den Kindern betrifft.

Und das bitte mit Statistik auf eine seriöse Quelle!
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Papaloooo » Di 30. Jun 2020, 08:52

Maxxy01 hat geschrieben:(30 Jun 2020, 08:42)

Vater werden war um 1950 noch in. Irgendwann danach gab es gute Verhütungsmittel.

Was bitteschön tut das hier jetzt zur Sache?
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Maxxy01 » Di 30. Jun 2020, 08:59

Papaloooo hat geschrieben:(30 Jun 2020, 08:52)

Was bitteschön tut das hier jetzt zur Sache?


Ganz einfach: nicht Vater werden und schon biste aus dem Schneider.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Skeptiker » Di 30. Jun 2020, 09:07

Maxxy01 hat geschrieben:(30 Jun 2020, 08:59)
Ganz einfach: nicht Vater werden und schon biste aus dem Schneider.

Was für ein Unsinn. So könnte man systematische Benachteiligung schwarzhaariger Autofahrer auch absegenen - einfach kein Auto mehr fahren. :rolleyes:

Ich finde es absolut bemerkenswert wie zynisch die allgemeine Grundhaltung in diesem Forum gegenüber einer recht offensichtlichen sexistischen Benachteiligung ist. Man kann sich diesen Strang wirklich gut merken für die nächste Diskussion in der die ach so armen Frauen gegen die ach so ungerechte Welt klagen - und an allem der Mann Schuld ist.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Maxxy01 » Di 30. Jun 2020, 09:17

Skeptiker hat geschrieben: So könnte man systematische Benachteiligung schwarzhaariger Autofahrer auch absegenen - einfach kein Auto mehr fahren. :rolleyes:

Oder Haare färben!
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Maxxy01 » Di 30. Jun 2020, 09:19

Skeptiker hat geschrieben:Man kann sich diesen Strang wirklich gut merken für die nächste Diskussion in der die ach so armen Frauen gegen die ach so ungerechte Welt klagen - und an allem der Mann Schuld ist.

Du willst doch wohl nicht leugnen, dass Männer in fast allen Bereichen das dominante Geschlecht sind?
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Umetarek » Di 30. Jun 2020, 09:20

Skeptiker hat geschrieben:(30 Jun 2020, 08:31)
Du bist also auch gegen die Benachteiligung von Vätern in Sorgerechtsstreits? Oder entdecken Frauen, dann wenn es im die Kinder geht, doch gerne die positiven Seiten des Sexismus für sich wieder?

Sagen wir so, als der Vater meiner Kinder mit ner Politesse abgezwitschert ist, habe ich mein Sorgerecht nicht geteilt, da wir nicht verheiratet waren, hatte ich es alleine. Kommt halt auf die Situation an. Und er hatte sie jedes zweite Woche von Freitag nach der Schule bis Montag zur Schule und Unterhalt habe ich keinen bekommen. Und wenn ich hätte wegziehen wollen, wäre ich weggezogen. Und aus unserer heutigen Sicht war das ewige hin und her jetzt nicht so wirklich der Bringer für die Kids, hat ihnen nicht wirklich geschadet, aber nichts was man wiederholen muß.

Hier bin ich durchaus der Meinung, dass wenn es zu einer Trennung kommt, weil ein Ehepartner mit jemand anderem abzwitschert, dass er dann die Arschkarte hat.

In Papaloooos Fall wäre das die Frau. Auf der anderen Seite hätte er es kaum überlebt, wenn wegen ihm ein angenommenes Kind von mir wieder im Heim lebt. (Oder hab ich da was falsch verstanden?)
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Skeptiker » Di 30. Jun 2020, 09:39

Maxxy01 hat geschrieben:(30 Jun 2020, 09:19)
Du willst doch wohl nicht leugnen, dass Männer in fast allen Bereichen das dominante Geschlecht sind?

Gutes Argument :thumbup:

Wenn dann also zukünftig eine Ungerechtigkeit gegenüber Frauen diskutiert wird, werde ich einfach sagen "Ach stellt euch mal nicht so an. Auch Väter werden systematisch benachteiligt. Passt schon".

Der Gedanke Ungerechtigkeiten auf beiden Seiten zu bekämpfen scheint nicht sehr ausgeprägt zu sein. Wahrscheinlich sollte man erst mit Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen anfangen - da wird man sich schnell einig. Für Fortgeschrittene gehen wir dann dazu über die Leute dafür zu sensibilisieren, dass es neben dem weiblichen, auch noch ein männliches Geschlecht gibt. Wer den höchsten Level erreicht, der hat dann verstanden, dass Gleichberechtigung bedeutet gleiche Rechte zu haben und eben weder das eine noch das andere Geschlecht zu bevorzugen.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Skeptiker » Di 30. Jun 2020, 09:41

Maxxy01 hat geschrieben:(30 Jun 2020, 09:17)
Oder Haare färben!

Man sollte den Schwarzen in den USA doch endlich erklären, dass sie selber Schuld sind. Immerhin könnten sie sich ja einfach weiss anmalen :rolleyes:
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Skeptiker » Di 30. Jun 2020, 09:49

Umetarek hat geschrieben:(30 Jun 2020, 09:20)
Sagen wir so, als der Vater meiner Kinder mit ner Politesse abgezwitschert ist, habe ich mein Sorgerecht nicht geteilt, da wir nicht verheiratet waren, hatte ich es alleine. Kommt halt auf die Situation an. Und er hatte sie jedes zweite Woche von Freitag nach der Schule bis Montag zur Schule und Unterhalt habe ich keinen bekommen. Und wenn ich hätte wegziehen wollen, wäre ich weggezogen. Und aus unserer heutigen Sicht war das ewige hin und her jetzt nicht so wirklich der Bringer für die Kids, hat ihnen nicht wirklich geschadet, aber nichts was man wiederholen muß.

Wenn du von vornherein das alleinige Sorgerecht hast, dann ist das ja auch eine andere Situation. Offensichtlich bist du ja auch nicht rachsüchtig, weil du ihm dennoch die Kinder nicht vorenthalten hast. Das spricht ja für dich.
Hier bin ich durchaus der Meinung, dass wenn es zu einer Trennung kommt, weil ein Ehepartner mit jemand anderem abzwitschert, dass er dann die Arschkarte hat.

In Papaloooos Fall wäre das die Frau. ...

Ich kenne mich mit Familienrecht nicht so sehr aus, aber die Schuldfrage ist beim Sorgerecht aktuell eher untergeordnet. Es geht alleine um das Kindeswohl - jedenfalls angeblich.
Auf der anderen Seite hätte er es kaum überlebt, wenn wegen ihm ein angenommenes Kind von mir wieder im Heim lebt. (Oder hab ich da was falsch verstanden?)

Wieso ist automatisch davon auszugehen, dass das Pflegekind zurück ins Heim geht, wenn es beim Pflegevater verbleiben würde? Kann nur eine Pflegemutter Kinder aufziehen?
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Umetarek » Di 30. Jun 2020, 09:52

Skeptiker hat geschrieben:(30 Jun 2020, 09:49)
Ich kenne mich mit Familienrecht nicht so sehr aus, aber die Schuldfrage ist beim Sorgerecht aktuell eher untergeordnet. Es geht alleine um das Kindeswohl - jedenfalls angeblich.

Ja ich weiß, aber ich seh das ein wenig anders.

Wieso ist automatisch davon auszugehen, dass das Pflegekind zurück ins Heim geht, wenn es beim Pflegevater verbleiben würde? Kann nur eine Pflegemutter Kinder aufziehen?

Nein, nicht automatisch, er hat das, soweit ich ihn verstanden habe, absichtlich erwirkt.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Papaloooo » Di 30. Jun 2020, 10:03

Maxxy01 hat geschrieben:(30 Jun 2020, 08:59)

Ganz einfach: nicht Vater werden und schon biste aus dem Schneider.

Dann lass dir sagen: leider hat sich dein Vater da falsch entschieden.
Das wäre der gleiche Zynismus.
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Maxxy01 » Di 30. Jun 2020, 10:06

Papaloooo hat geschrieben:Dann lass dir sagen: leider hat sich dein Vater da falsch entschieden.

Vielleicht, aber er hatte keine Probleme mit der Justiz deswegen.
Es ist also immer eine individuelle Entscheidung.
Für manche ist Vaterschaft eine schwere Bürde. Andere sehen es eben lockerer.
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Re: Familiengerichte: im Zweifel gegen den Vater

Beitragvon Skeptiker » Di 30. Jun 2020, 10:09

Maxxy01 hat geschrieben:(30 Jun 2020, 10:06)
Vielleicht, aber er hatte keine Probleme mit der Justiz deswegen.
Es ist also immer eine individuelle Entscheidung.
Für manche ist Vaterschaft eine schwere Bürde. Andere sehen es eben lockerer.

Interessantes Plädoyer für verantwortungsvolle Vaterschaft :thumbup: :D

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