Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

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PublicEye
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Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon PublicEye » Do 7. Mai 2015, 00:27

"In einem Vortrag in Kalifornien hat sich Stephen Hawking dazu bekannt, dass er Gott nicht für einen Faktor bei der Entstehung des Universums hält.
[...]
Gott hat den Urknall nicht entzündet, das Universum braucht keinen Gott als Ursprung, um zu existieren:
[...]"


Quelle: http://www.golem.de/news/stephen-hawkin ... 98804.html



"Doch es half nichts: Der Kosmologe besteht darauf, dass kein göttlicher Schöpfer, sondern "spontane Schöpfung" der Grund ist, "warum es statt dem Nichts doch etwas gibt".
In Hawkings Vorstellung hat Gott vor der Erschaffung des Universums also gar nichts getan, weil es ihn nicht gibt."


Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/article ... -Gott.html

Interessant ist, dass hier trotzdem von einer "spontanen SCHÖPFUNG", statt "Entstehung" gesprochen wird... ;)

Hawking kommt zu dem Schluss, da es vor der Entstehung des Universums keine Zeit gegeben habe, in der Gott das Universum hätte schaffen können, könne es deshalb auch keinen Gott gegeben haben.

Dass ein so intelligenter Mensch zu solch einem Schluss kommt, ist einfach erstaunlich.
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John Galt
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon John Galt » Do 7. Mai 2015, 00:45

Müsste man das Originalzitat kennen.

Nichtsdestotrotz sind alle Christen Kreationisten.
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon uwe » Do 7. Mai 2015, 03:25

Die Urknalltheorie schließt nicht aus, dass es vor dem Urknall bereits auch ein Universum gegeben hat. Vielleicht ist der Urknall ja ein Zyklus und das Universum besteht einfach und hatte nie einen Anfang und wird nie ein Ende haben.
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon Boracay » Do 7. Mai 2015, 04:29

Lustig das Menschen sich nicht vorstellen können dass das Universum aus dem Nichts geschaffen wurde, es aber kein Problem ist sich vorzustellen wie ein altern Mann mit weißem Bart alles geschaffen hat.
Dieser alte Mann interessiert sich dafür wer mit wem schläft und ob Frauen sich Lumpen um den Kopf wickeln..... schon klar :rolleyes:
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon PublicEye » Do 7. Mai 2015, 12:45

John Galt » Do 7. Mai 2015, 00:45 hat geschrieben:Nichtsdestotrotz sind alle Christen Kreationisten.

Sind sie nicht, aber sie müssten.
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon Flat » Do 7. Mai 2015, 12:48

PublicEye » Do 7. Mai 2015, 11:45 hat geschrieben:Sind sie nicht, aber sie müssten.


Moin,

ja, auch viele Christen denken im wirklichen Leben rational und vernünftig.

Das gibt Hoffnung. :)
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon Dingo » Do 7. Mai 2015, 12:50

Boracay » Do 7. Mai 2015, 04:29 hat geschrieben:Lustig das Menschen sich nicht vorstellen können dass das Universum aus dem Nichts geschaffen wurde, es aber kein Problem ist sich vorzustellen wie ein altern Mann mit weißem Bart alles geschaffen hat.
Dieser alte Mann interessiert sich dafür wer mit wem schläft und ob Frauen sich Lumpen um den Kopf wickeln..... schon klar :rolleyes:

Ja, der hat schon eigenartige Interessen, dieser alte Mann. :cool:
Ich bin ein Flüchtlingskind.

Sollten weiterführende Links auf Seiten, die ich verlinke, zu Inhalten führen, die als Gewaltaufruf verstanden werden könnten, so mache ich mir diese ausdrücklich nicht zu eigen.
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon PublicEye » Do 7. Mai 2015, 12:51

uwe » Do 7. Mai 2015, 03:25 hat geschrieben:Die Urknalltheorie schließt nicht aus, dass es vor dem Urknall bereits auch ein Universum gegeben hat. Vielleicht ist der Urknall ja ein Zyklus und das Universum besteht einfach und hatte nie einen Anfang und wird nie ein Ende haben.

Diese Vorstellung lehnt Hawking jedoch ab:

"Allerdings wandte sich Hawking auch gegen andere Ursprungstheorien: Die russische Theorie, dass das Universum aufgrund der Schwerkraft kollabiert sei und sich nach der Implosion nun wieder ausdehne, sei lediglich ein Glaubensgrundsatz der Marxisten, sagte Hawking."

Quelle: http://www.golem.de/news/stephen-hawkin ... 98804.html


Dass ein materielles Universum unendlich sei und in unendlichen Zyklen entsteht und zerfällt, mag ich auch nicht so recht glauben, da Energien sich irgendwann ausgleichen und die Schaukel damit am Totpunkt angelangt.
Ohne einen Impuls von aussen - von ausserhalb des Systems - würde nichts mehr passieren.
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon PublicEye » Do 7. Mai 2015, 12:54

Flat » Do 7. Mai 2015, 12:48 hat geschrieben:ja, auch viele Christen denken im wirklichen Leben rational und vernünftig.

Ich sehe das etwas anders, auch viele Christen denken im wirklichen Leben irrational und unvernünftig.
Dies weil sie sich auf ihre eigene Denkfähigkeit und ihren eigenen Wissensschatz verlassen und abstützen.

Genau deshalb braucht es eine Offenbarung des Schöpfers, der uns auf diese Art mitteilt, was der Mensch von sich aus nicht wissen kann.
Darauf sollten Christen sich verlassen!

Verlassen Sie jedoch diese Basis, dann geraten sie auf Abwegen und verfallen den verschiedenen Philosophien des menschlichen Denkvermögens.
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon PublicEye » Do 7. Mai 2015, 12:56

Boracay » Do 7. Mai 2015, 04:29 hat geschrieben:Lustig das Menschen sich nicht vorstellen können dass das Universum aus dem Nichts geschaffen wurde, es aber kein Problem ist sich vorzustellen wie ein altern Mann mit weißem Bart alles geschaffen hat.
Dieser alte Mann interessiert sich dafür wer mit wem schläft und ob Frauen sich Lumpen um den Kopf wickeln..... schon klar :rolleyes:

Lustig ist, dass es Menschen gibt, die sich Gott als alten Mann mit weissem Bart vorstellen müssen, da sie sich nicht an der Selbstoffenbarung Gottes über Sich selbst orientieren möchten.
Darum kommen sie so über ihre eigene Denkfähigkeit nicht hinaus.
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon X3Q » Do 7. Mai 2015, 12:58

PublicEye » Do 7. Mai 2015, 11:54 hat geschrieben:Ich sehe das etwas anders, auch viele Christen denken im wirklichen Leben irrational und unvernünftig.
Dies weil sie sich auf ihre eigene Denkfähigkeit und ihren eigenen Wissensschatz verlassen und abstützen.

Genau deshalb braucht es eine Offenbarung des Schöpfers, der uns auf diese Art mitteilt, was der Mensch von sich aus nicht wissen kann.
Darauf sollten Christen sich verlassen!

Verlassen Sie jedoch diese Basis, dann geraten sie auf Abwegen und verfallen den verschiedenen Philosophien des menschlichen Denkvermögens.

Ja, wir sollten wieder Denkverbote einführen :rolleyes:

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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon Provokateur » Do 7. Mai 2015, 12:58

Wir wissen doch viel zu wenig. Im zehndimensionalen Raum der Superstringtheorie zum Beispiel leben wir in einem Polymultiversum (besser kann man es nicht ausdrücken).
Hier dazu ein sehr schönes Video, welches ich gerne anführe:



Wir wissen einfach garnichts und kratzen gerade an der Oberfläche.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
twitter.com/Provokateur_Tom
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon Flat » Do 7. Mai 2015, 12:59

PublicEye » Do 7. Mai 2015, 11:54 hat geschrieben:
Genau deshalb braucht es eine Offenbarung des Schöpfers, der uns auf diese Art mitteilt, was der Mensch von sich aus nicht wissen kann.


Moin,

naja, dass die christlich-biblische Schöpfungsgeschichte so nicht wörtlich funktioniert haben kann, das kann der Mensch schon wissen. Soweit ist die Forschung ja.

Außer man nimmt so einen Unsinn wie Intelligent design ernst.
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon X3Q » Do 7. Mai 2015, 13:01

PublicEye » Mi 6. Mai 2015, 23:27 hat geschrieben:...
Interessant ist, dass hier trotzdem von einer "spontanen SCHÖPFUNG", statt "Entstehung" gesprochen wird... ;)

Bilde dir auf seine Wortwahl mal nichts ein. Wir sagen ja auch Wertschöpfung oder Geldschöpfung ohne damit gleich eine göttliche Anspielung zu implizieren.

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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon Dingo » Do 7. Mai 2015, 13:07

PublicEye » Do 7. Mai 2015, 12:54 hat geschrieben:Ich sehe das etwas anders, auch viele Christen denken im wirklichen Leben irrational und unvernünftig.
Dies weil sie sich auf ihre eigene Denkfähigkeit und ihren eigenen Wissensschatz verlassen und abstützen.

Genau deshalb braucht es eine Offenbarung des Schöpfers, der uns auf diese Art mitteilt, was der Mensch von sich aus nicht wissen kann.
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Naja, wer eine "Offenbarung" eines Schöpfers braucht, soll halt an einen Schöpfer glauben, wenn er/es ihn glücklich macht.
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon Flat » Do 7. Mai 2015, 13:09

Dingo » Do 7. Mai 2015, 12:07 hat geschrieben:Naja, wer eine "Offenbarung" eines Schöpfers braucht, soll halt an einen Schöpfer glauben, wenn er/es ihn glücklich macht.


Moin,

das ist eine vernünftige Sichtweise. :thumbup:
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon schokoschendrezki » Do 7. Mai 2015, 14:58

Allerdings wandte sich Hawking auch gegen andere Ursprungstheorien: Die russische Theorie, dass das Universum aufgrund der Schwerkraft kollabiert sei und sich nach der Implosion nun wieder ausdehne, sei lediglich ein Glaubensgrundsatz der Marxisten, sagte Hawking.

Wie - um alles in der Welt - kommt er denn darauf??? Der letzte große Theorieansatz von einem zyklischen Universum mit einer "endlosen Abfolge von Expansion, Kontraktion, Kollaps und erneuter Expansion" stammt von seinem langjährigen Kollegen Penrose in Zusammenarbeit mit dem Armenier Vahe Gurzadyan: "Conformal Cyclic Cosmology“ von 2010. http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-chemie/kosmologie-von-ewigkeit-zu-ewigkeit-1572357.html

Auch in dieser Übersicht aller zyklischen Kosmologien taucht nix marxistisches oder russisches auf:
http://en.wikipedia.org/wiki/Cyclic_model

Der einzige marxistische Philosoph, der sich meines Wissens etwas mehr zu kosmologischen Theorien äußerte, war der Neumarxist Ernst Bloch. Aber niemals so konkret, dass es um Ausdehnung, Kontraktion, Kollaps ginge.
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon rwla » Do 7. Mai 2015, 15:09

Möglicherweise hat es den Urknall gar nicht gegeben, sondern unser Universum ist eins von Vielen und die anderen Universen sehen oder kennen wir noch nicht, weil wir nicht so weit blicken können. Möglicherweise gibt es auch andere Universen, in denen andere physikalische Gesetze gelten, so etwas wie Parallelwelten, die für uns unsichtbar sind. Möglicherweise gibt es nur dieses Universum und es ist riesengroß und wir sind nur ein kleines Puzzelteil in diesem riesengroßen und möglicherweise unendlichen Universum. Bei dieser Frage berühren sich Astro-Physik und Philosophie. Also Kosmotheismus und Physik. Religion und Glaube. Jedenfalls geht Religion immer über das Wissen hinaus und versucht, das unerklärliche erklärbar zu machen oder es in einem Gesamtbild zu umschreiben.
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon Flat » Do 7. Mai 2015, 15:14

Moin,

mal ne wirklich ernstgemeinte Frage. Astrophysik u.ä. ist nicht mein Gebiet.

Hat das theoretisieren über Urknall, etc. eigentlich auch eine praktische Komponente, einen praktischen Sinn?

Oder ist das nur Denksport und Beschäftigungstherapie für eine Gruppe von Wissenschaftlern?


Ohne jetzt ein Prophet sein zu wollen, aber ein sicheres Ergebnis wird man sowieso nie haben. Dazu ist die Erde zu klein und damit unser Blickwinkel völlig unzureichend.
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Re: Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Schöpfer

Beitragvon rwla » Do 7. Mai 2015, 15:34

Flat » Do 7. Mai 2015, 15:14 hat geschrieben:Moin,

mal ne wirklich ernstgemeinte Frage. Astrophysik u.ä. ist nicht mein Gebiet.

Hat das theoretisieren über Urknall, etc. eigentlich auch eine praktische Komponente, einen praktischen Sinn?

Oder ist das nur Denksport und Beschäftigungstherapie für eine Gruppe von Wissenschaftlern?

Ohne jetzt ein Prophet sein zu wollen, aber ein sicheres Ergebnis wird man sowieso nie haben. Dazu ist die Erde zu klein und damit unser Blickwinkel völlig unzureichend.


Gute Frage. Ich denke, dass es keinen praktisches Sinn hat, außer für jene, die hinter dem Urknall - falls es überhaupt einen gegeben hat - eine Gottheit vermuten.

Möglicherweise werden wir eines Tages Messinstrumente haben, mit denen wir das Universum vermessen können. Falls es unendlich groß ist, wird die Vermessung unendlich lange dauern. Man kommt nur, so weit man kommen kann. Das Licht, das am schnellsten ist, braucht schon so extrem lange, um etwas wo anders zu erreichen.

Ich halte die Frage nach dem Urknall praktisch gesehen auch für unrelevant.
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