Wiedergeburt?

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Sri Aurobindo
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon Sri Aurobindo » Di 13. Aug 2013, 11:07

jack000 » Mo 12. Aug 2013, 22:12 hat geschrieben:Ich glaube nicht konkret an die Wiedergeburt. Da ich aber nicht ausschließen, dass es diese gibt, lebe ich so als würde es diese geben.

Daher habe ich auch kein Problem mit militärischen Einsetzen, die z.B. Länder von Diktatoren befreien, bzw. die zur Folge haben, dass es den Menschen danach besser geht als vorher (Das klappt allerdings nicht immer).
=> Das Ziel muss aber immer sein, dass es allen Menschen auf dieser Welt gut geht (Bis auf diejenigen, die anderen das Leben zur Hölle machen (z.B. Mugabe & CO).

:thumbup:
Das ist die moralische Kraft des Glaubens an Wiedergeburt!
Kavenzmann

Re: Wiedergeburt?

Beitragvon Kavenzmann » Fr 16. Aug 2013, 08:58

jellobiafra » Samstag 10. August 2013, 21:34 hat geschrieben:Dann gibt es noch das Phänomen der falschen Erinnerung - Du erinnerst dich an Dinge, die du gar nicht erlebt hast - möglicherweise hat die aber ein anderer erlebt. Das wäre dann auch okay.

Nee nee, das ist nicht okay. Das ist eher ein Fall für den Psycho-Doc, wenn man sich an Dinge erinnert, die man gar nicht erlebt hat.
Es sei denn, Du meintest das historiografisch bzw. literarisch. Im Sinne von:
ich kann mich daran erinnern, daß meine Vorfahren etwas erlebt haben, weil sie mir davon eben berichtet haben.
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon jellobiafra » Do 19. Sep 2013, 20:11

Wiedergeburt gibt es schon.

Wenn wir davon ausgehen, dass eine Wiedergeburt die Wiedergeburt eines bewussten Ichs mit all seinen Erinnerungen ist, dann ist die Summe der Erinnerungen einer Person, also die Addition der echten und falschen Erinnerungen die Wiedergeburt eines Menschen, der diesem Gesamtbild am nächsten kommt. Es ist durchaus möglich dass z.B. meine Erinnerungen eher das Leben einer anderen - möglicherweise bereits gestorbenen Person - abbilden als meine eigene Vergangenheit.

Somit leben andere Personen in mir weiter. Mindestens so sehr als mein eigenes vergangenes Ich in mir weiterlebt.

Wer nun nicht bereit ist, mir so etwas wie eine Kontinuität des Ichs abzusprechen, kann die Möglichkeit einer Wiedergeburt nicht leugnen.

Wiedergeburt ist etwas, das passiert, aber wahrscheinlich nur sehr selten.

Bei sehr unwahrscheinlichen Sachverhalten ist das nichts, worüber wir uns wundern sollten.

Es werden dann wahrscheinlich nur sehr wenige Menschen wiedergeboren - wie auch nur sehr wenige Menschen gleichzeitig an Gummi- und Spermaallergie leiden, um mal einen sehr unsympathischen Ausnahmefall zu erwähnen.
Zuletzt geändert von jellobiafra am Do 19. Sep 2013, 20:14, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon jellobiafra » Do 19. Sep 2013, 20:16

Kavenzmann » Fr 16. Aug 2013, 08:58 hat geschrieben:
Nee nee, das ist nicht okay. Das ist eher ein Fall für den Psycho-Doc, wenn man sich an Dinge erinnert, die man gar nicht erlebt hat.
Es sei denn, Du meintest das historiografisch bzw. literarisch. Im Sinne von:
ich kann mich daran erinnern, daß meine Vorfahren etwas erlebt haben, weil sie mir davon eben berichtet haben.


Kein Fall für den Psychodoc. Eher für Elizabeth Loftus.

http://de.wikipedia.org/wiki/Elizabeth_Loftus
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Pachuchel
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon Pachuchel » Do 19. Sep 2013, 20:40

Wiedergeburt ?
In den Himmel kommen ?
Na klar. :D
Alles geht.
Das ist doch das Schöne am Glauben, an der Religion.
Man glaubt an etwas, und je stärker man an Bodenhaftung verliert, desto realer wird der Glaube.
Verhaltenspsychiologisch längst bewiesen.
Der Mensch unternimmt einfach alles, um unsterblich zu sein.
Lassen wir ihn doch.
Das Böse Erwachen stellt sich eben nicht ein.
Auch der Papst wird, nach seinem Gehirntod , nicht erkennen, das der Tod das Ende ist.
Weil es das Ende ist.
Der gleiche Zustand , der vor der Geburt die Realität definiert.
Dann glaubt mal schön.
Lausche der Wahrheit, die dein Blut Dir rauscht.
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon jellobiafra » Fr 20. Sep 2013, 19:16

Belsazar » Mo 12. Aug 2013, 21:52 hat geschrieben:Hm gibt es Wiedergeburt?

Nietzsche hat von einer ewigen Wiederkehr des Gleichen gesprochen. Bezog er seine Philosophie hauptsächlich auf sich oder eher auf die "Nachwelt", also auf die, die ihn lesen wenn er schon längst in der Gruft ist, damit die sich dann freuen können, dass sich ihr Leben eventuell ständig wiederholt?

Shree Rajneesh, der Bhagwan, der indische Guru, der "Osho" - der erleuchtete Meister, hatte eine wesentlich umfassendere Philosophie als ein Nietzsche oder auch ein Buddha. Er hat sich aber intensiv damit auseinandergesetzt und konnte anscheinend Nietzsches Philosophie ganz gut einschätzen wie auch das Wesen Buddhas. Einen Gott lehnte er ab, gemäß der indisch orientierten Spiritualität, die er lehrte, aber die er auch mit westlicher Psychologie mischte. Somit ist sein Werk sehr umfangreich, aber auch mit sehr vielen Widersprüchen und sehr provozierend. Zur Wiedergeburt sagte er auch nichts, dafür aber zum unsterblichen Kern unseres Seins. Hauptsächlich aber schrieb er über die Liebe, den wichtigsten Teil seiner Botschaft.
Und die ist ganz klar: eine echte Liebe ist nur ohne Ego möglich. In dieser Liebe zählt dann nur dieser eine Augenblick, und der sei die Ewigkeit und deshalb wird die zeitliche Dimension hier verlassen.
Obwohl kein Christ, beschäftigte er sich auch intensiv mit Jesus Christus. Seine Aussage, dieser sei vom Kreuz herabgestiegen und habe dann in Indien ein langes Leben geführt, halte ich für etwas gewagt, aber seine Ausführungen, wofür das Kreuz eigentlich steht, waren genial: die Horizontale steht für die Zeit, die Vertikale für die Ewigkeit, und da, wo beide Linien sich treffen, da ist dieser eine Moment (also wo Christus am Kreuz hängt).



Nietzche begründete seine Theorie meines Wissen auf dem mittlerweile überholten (?) Wissenstand, dass die Zeit unendlich aber die Materie begrenzt ist. Dann wäre die ewige Wiederkehr des Gleichen eine mathematische Notwendigkeit.

Bei Osho kenne ich mich überhaupt nicht aus.
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon Kavenzmann » Fr 20. Sep 2013, 19:24

jellobiafra » Freitag 20. September 2013, 19:16 hat geschrieben:Nietzche begründete seine Theorie meines Wissen auf dem (...) Wissenstand, dass die Zeit unendlich aber die Materie begrenzt ist.
Dann wäre die ewige Wiederkehr des Gleichen eine mathematische Notwendigkeit.

Diese "Logik" erklärst Du uns sicher noch?
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon Oma Wetterwachs » Fr 20. Sep 2013, 19:38

DerBuddha » Sa 1. Jun 2013, 18:11 hat geschrieben:glaubt ihr an die Wiedergeburt? Ich bin ja eingentlich Christ, aber auch halb buddhist, bzw hinduist, und islamist!
ich glaube eigentlich nicht an eine "Körper Wiedergeburt", aber eher an die hinduistische wiedergeburt, also dass man mehrere leben mit demselben Körper durchlebt!

wie denkt ihr darüber?!?

allerdings, daher mein nickname, find ich, dass ich ein ähnliches leben wie der buddha erlebe wiederfahren habe.nur das es bei mir anders rum ist:

der buddha war zu lebensbeginn reich und führte ein tolles leben, bei mir ists umgekehrt. am anfang scheisse, doch später reichtum! :)


Seit Beginn der Menschheit hat deren Zahl um ein Vielfaches zugenommen. Wo kommen all die neuen Seelen her? Werden manche dann bereits seit den ersten Menschen wiedergeboren..andere kommen erst später hinzu? Wann endet die Wiedergeburt und wohin verschlägt es uns dann? Wo bleiben die ganzen Seelen, bis ein Körper zu Wiedergeburt bereit ist? Warum kann ich mich an kein früheres Leben erinnern. Und wenn ich es nicht kann, welche Rolle würde es spielen, dass ich jemals eines hatte? Sind alle, die arm, krank oder sonswat sind, in ihrem vorigen Leben schlechte Menschen gewesen? Und wenn ja oder nein, wer trifft die Entscheidung?
Also, das sind mal so die Fragen die mir in den ersten 20 Sekunden zu Deiner Theorie eingefallen sind...stellst Du Dir auch Fragen? Oder denkst Du nur:

"Hey.....Wiedergeburt!........wär doch voll coooooooooooool!"

:D
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon jellobiafra » Fr 20. Sep 2013, 19:48

Kavenzmann » Fr 20. Sep 2013, 19:24 hat geschrieben:
Diese "Logik" erklärst Du uns sicher noch?


"Nietzsche war nicht der einzige, der die Hypothese von der Ewigkeit der Welt aufstellte – siehe Parallelen. Der auch in Notizen Nietzsches vielfach variierte Versuch eines naturwissenschaftlichen Beweises für die ewige Wiederkunft verläuft ungefähr folgendermaßen: Angenommen wird, dass die Zeit sich sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft unendlich ausdehnt, die gesamte „Kraft“, Materie oder Energie, und folglich die Anzahl der möglichen „Kombinationen“ oder Zustände der Welt, aber endlich ist. Daraus wird geschlossen, es müsse jeder mögliche Zustand der Welt bereits unendlich oft eingetreten sein und noch unendlich oft eintreten."

http://de.wikipedia.org/wiki/Ewige_Wiederkunft
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon Sri Aurobindo » Fr 20. Sep 2013, 20:04

Oma Wetterwachs » Fr 20. Sep 2013, 19:38 hat geschrieben:
Seit Beginn der Menschheit hat deren Zahl um ein Vielfaches zugenommen. Wo kommen all die neuen Seelen her?
aus anderen Welten
(Multiversum)

Werden manche dann bereits seit den ersten Menschen wiedergeboren..andere kommen erst später hinzu?
Eine Seele nimmt in jedem Leben einen neuen leistungsfähigeren Körper an.
Leben bedeutet Erfahrung. Erfahrung bedeutet Entwicklung. Es entwickelt sich hier die Möglichkeit für Erfahrung.

Der Mensch besitzt einen sehr hoch entwickelten Körper. Er erfährt die Welt, wie keine anderen (uns bekannten) Lebensformen.
Der Geburt in einen solchen leistungsfähigen Körper gehen deshalb viele Leben voraus, in denen sich die Möglichkeiten erst entwickeln.
(vom Wurm zum Mensch und darüber hinaus zu Gott)

Wann endet die Wiedergeburt und wohin verschlägt es uns dann?

Die Wiedergeburt endet mit der Erleuchtung.
(man bleibt ungeboren)

Wo bleiben die ganzen Seelen, bis ein Körper zu Wiedergeburt bereit ist?

In einer Zwischensphäre
http://de.wikipedia.org/wiki/Bardo_Th%C3%B6dr%C3%B6l

Warum kann ich mich an kein früheres Leben erinnern.

Menschliches Leben entspricht nicht dem Ende der Evolution. Erfahrung bewirkt Entwicklung.
Wenn man diese Entwicklung beschleunigt, werden schneller gewisse überlegene Fähigkeiten (Siddhis) entwickelt.
Meditation und Yoga sind solche Methoden, um die Evolution des Geistes zu beschleunigen.

Ab einem gewissen Punkt überwindet der Erfahrungshorizont die engen Grenzen zwischen Geburt und Tod eines individuellen Lebens. Dann erinnert man sich aller Leben. Dan versteht man, wie man zu dem wurde, der man ist.

Und wenn ich es nicht kann, welche Rolle würde es spielen, dass ich jemals eines hatte?

Das, was Du heute bist, bist Du, weil Du das warst, was Du vorher warst.
Was Du heute tust entscheidet zudem darüber, wie schnell Du Dich entwickelst.

Sind alle, die arm, krank oder sonswat sind, in ihrem vorigen Leben schlechte Menschen gewesen?

Es gibt keine solche moralische Instanz.
Hier geht es lediglich um das Prinzip Ursache und Wirkung (Karma)

Und wenn ja oder nein, wer trifft die Entscheidung?

hier streiten sich die Geister

;)
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Fr 20. Sep 2013, 20:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon Adam Smith » Fr 20. Sep 2013, 20:10

Katana » Sa 1. Jun 2013, 18:15 hat geschrieben:Und wer wird alles wiedergeboren? Nur Menschen? Oder auch Tiere und Pflanzen? Wo ist die Grenze?


Falls die Grenze bei den Elementarteilchen liegt, dann gibt es natürlich die Wiedergeburt.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
Kavenzmann

Re: Wiedergeburt?

Beitragvon Kavenzmann » Fr 20. Sep 2013, 20:35

Kavenzmann » Fr 20. Sep 2013, 19:24 hat geschrieben:
Diese "Logik" erklärst Du uns sicher noch?
jellobiafra » Freitag 20. September 2013, 19:48 hat geschrieben:"Nietzsche war nicht der einzige, der die Hypothese von der Ewigkeit der Welt aufstellte – siehe Parallelen. Der auch in Notizen Nietzsches vielfach variierte Versuch eines naturwissenschaftlichen Beweises für die ewige Wiederkunft verläuft ungefähr folgendermaßen: Angenommen wird, dass die Zeit sich sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft unendlich ausdehnt, die gesamte „Kraft“, Materie oder Energie, und folglich die Anzahl der möglichen „Kombinationen“ oder Zustände der Welt, aber endlich ist. Daraus wird geschlossen, es müsse jeder mögliche Zustand der Welt bereits unendlich oft eingetreten sein und noch unendlich oft eintreten."
http://de.wikipedia.org/wiki/Ewige_Wiederkunft

Sorry, ich habe meine Philosophie-Prüfung mit eins bestanden, aber diese WP-Aussage ist weder logisch noch verständlich.
Vielleicht können wir ohne pseudophilosophische Zitate kommunizieren?
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon jellobiafra » Fr 20. Sep 2013, 20:52

@ Kavenzmann

Dann wirst Du mir diesbezüglich überlegen sein. Mir erscheint die Logik einleuchtend. Auf einer unendlichen Zeitebene wiederholen sich die nicht unendlichen möglichen Kombinationen unendlich oft.

Was ist daran unlogisch?
Zuletzt geändert von jellobiafra am Fr 20. Sep 2013, 20:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon Kavenzmann » Fr 20. Sep 2013, 21:01

jellobiafra » Freitag 20. September 2013, 20:52 hat geschrieben:@ Kavenzmann
Dann wirst Du mir diesbezüglich überlegen sein. Mir erscheint die Logik einleuchtend.
Auf einer unendlichen Zeitebene wiederholen sich die nicht unendlichen möglichen Kombinationen unendlich oft.
Was ist daran unlogisch?
Die Sprache.
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon Adam Smith » Fr 20. Sep 2013, 21:05

Kavenzmann » Fr 20. Sep 2013, 21:01 hat geschrieben: Die Sprache.


Geht das auch ein bisschen genauer?
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon Adam Smith » Fr 20. Sep 2013, 21:08

jellobiafra » Fr 20. Sep 2013, 20:52 hat geschrieben:@ Kavenzmann

Dann wirst Du mir diesbezüglich überlegen sein. Mir erscheint die Logik einleuchtend. Auf einer unendlichen Zeitebene wiederholen sich die nicht unendlichen möglichen Kombinationen unendlich oft.

Was ist daran unlogisch?


Das ist jetzt vollkommen logisch. Es kommt aber auch m.E. darauf an was sich wie oft wiederholt.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon jellobiafra » Fr 20. Sep 2013, 21:16

Kavenzmann » Fr 20. Sep 2013, 21:01 hat geschrieben: Die Sprache.


Wenn es nur das ist.
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon jellobiafra » Fr 20. Sep 2013, 21:18

Adam Smith » Fr 20. Sep 2013, 21:08 hat geschrieben:
Das ist jetzt vollkommen logisch. Es kommt aber auch m.E. darauf an was sich wie oft wiederholt.


Alles unendlich oft.
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon Adam Smith » Fr 20. Sep 2013, 21:24

jellobiafra » Fr 20. Sep 2013, 21:18 hat geschrieben:
Alles unendlich oft.


Manches jetzt aber mehr und manches weniger. In Bezug auf die Unendlichkeit mag das keinen Sinn ergeben, aber m.E. ergibt es doch Sinn.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Wiedergeburt?

Beitragvon Pachuchel » Sa 21. Sep 2013, 16:48

Eine andere Theorie :
Der Mensch an sich ist ein dummes Wesen.
Er erfindet Atombomben, chemische und biologische Waffen.
Er unterdrückt und foltert, um Ressourcen zu sichern.
Führt permanent Kriege, um religiöse Wahrheiten zu definieren.
Und ist das einzige Wesen, das so moralisch verkommen ist, das noch durch einen Gott zu legitimieren.
Es gibt keinen Gott .
Nur Legionen von Vollpfosten, die zu feige sind, wirklich etwas zu ändern.
Religion ist eine primitive Art, keine Verantwortung zu übernehmen.
Wiedergeburt ?
Ja. Ihr werdet alle als tote Materie wiedergeboren.
Das Schlimme daran ist, das man diese ganzen religiösen Typen nicht zur Verantwortung ziehen kann.
Erzählen ihr ganzes Leben nur Scheiße, unterdrücken Minderheiten und reden Anderen ein schlechtes Gewissen ein.
Im 16. Jahrhundert hat die katholische Kirche , Anders denkende , noch mit dem Hintern auf einen gespitzten Holzpfahl gesetzt.
Das eruiert doch wirklich die Liebe Gottes ?
Die unendliche Liebe Gottes.
Gilt aber nur für Typen, die ein religiöses Brett vor dem Kopf haben.
Das ist doch richtig gut .
Lausche der Wahrheit, die dein Blut Dir rauscht.

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