Muslime die sich gegen den Terror wenden

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Wasteland
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon Wasteland » Sa 2. Jan 2010, 17:30

schelm hat geschrieben:Ist doch klar. Aber - Muslime sollten sich die Frage stellen, aus welchen Quellen er sich speist, aus welchem grundsätzlichen Menschenbild ? Ein Menschenbild, welches nach irdischer Strafe für nicht religiös konformes Verhalten sucht und diese Strafen immer noch weltweit vollzieht - dieses Weltbild geht eben NICHT von der Unantastbarkeit menschlichen Lebens aus


Das tut kein streng religiöses Weltbild, denn dort ist Gott immer in einer zentralen Position und nicht der Mensch. Unter Fundamentalisten ist es generell anerkannt Menschen zu strafen und auch zu töten wenn sie gegen Gottes Gebote verstossen. Soweit hast du Recht. Was du aussen vor lässt ist, das das auch bei Juden und Christen so ist und ich nicht wüsste warum deine Auslegung verbindlich sein sollte und deren nicht, wenn du schon Muslimen das Recht dazu absprichst das behaupten zu dürfen.
Die Debatte hatten wir schon.
Nun ist es so, das in der islamsichen Welt die konservativen Muslime, die ein eher rückwärtsgewandtes Bild von Religion und der Welt haben meistens die Zügel in der Hand halten.
Stell dir vor wir hätten hier in Deutschland überall Kardinal Meissners. Wie wäre es dann um die Stndpunkte der Kriche zu Frauenrechten, Homosexuellen und anderen Punkten bestellt? Richtig, sehr schlecht.

Religion zu ernst genommen, ist immer schlecht. Da gibt es keinen Unterschied zwischen den Religionen. Auch ein strenges Christentum betrachtet das menschliche Leben nicht mehr als unantastbar an, denn mit zunehmender Religiösität rückt Gott in den Mittelpunkt der Betrachtungsweise und der Mensch heraus.
Diese ist in der islamsichen Welt weiter verbreitet als bei uns und da spielen viele Faktoren, vor allem auch politische mit rein: Die säkularen Kräfte haben weitestgehend versagt in der islamischen Welt, so das es einen starken, religiösen Rechtsruck gab.
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schelm
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon schelm » Sa 2. Jan 2010, 18:17

Wasteland schrieb :

schelm schrieb :

Ist doch klar. Aber - Muslime sollten sich die Frage stellen, aus welchen Quellen er sich speist, aus welchem grundsätzlichen Menschenbild ? Ein Menschenbild, welches nach irdischer Strafe für nicht religiös konformes Verhalten sucht und diese Strafen immer noch weltweit vollzieht - dieses Weltbild geht eben NICHT von der Unantastbarkeit menschlichen Lebens aus

Das tut kein streng religiöses Weltbild, denn dort ist Gott immer in einer zentralen Position und nicht der Mensch. Unter Fundamentalisten ist es generell anerkannt Menschen zu strafen und auch zu töten wenn sie gegen Gottes Gebote verstossen. Soweit hast du Recht. Was du aussen vor lässt ist, das das auch bei Juden und Christen so ist und ich nicht wüsste warum deine Auslegung verbindlich sein sollte und deren nicht, wenn du schon Muslimen das Recht dazu absprichst das behaupten zu dürfen.
Die Debatte hatten wir schon.

Eben ! Mit dem Judentum bin ich ehrlich gesagt theologisch nicht näher vertraut - ich weiß eigentlich nur, die Thora liese sich auch zusammenfassen in ein Was du nicht willst das man dir tut, das füge auch keinem andern zu.... Ob sich trotzdem irdische Strafmöglichkeiten für Verstoße gegen religiöse Vorschriften ergeben, kann ich nicht beantworten - vielleicht könnte dies ein User, der den jüdischen Glauben vertritt, haben wir hier überhaupt einen ? Für das Christentum kannst du jedenfalls Jesus nicht konsistent ignorieren, um eine Gültigkeit von Strafrecht aus dem AT als existent zu legitimieren.
Nun ist es so, das in der islamsichen Welt die konservativen Muslime, die ein eher rückwärtsgewandtes Bild von Religion und der Welt haben meistens die Zügel in der Hand halten.
Stell dir vor wir hätten hier in Deutschland überall Kardinal Meissners. Wie wäre es dann um die Stndpunkte der Kriche zu Frauenrechten, Homosexuellen und anderen Punkten bestellt? Richtig, sehr schlecht.

Das ändert theologisch nichts. Werten kann jeder jedes Verhalten wie es ihm beliebt. Sanktionieren darf es kein Christ der Jesus folgt. Ein Muslim aber schon, er könnte sich auf die Scharia berufen - es sei denn, die würde wegreformiert als nicht dem Islam zugehörend, da sie ein Konstrukt selbst nach islamischen Glauben durch Menschen wäre, welches ja erst aus Koran und Sunna schlussfolgernd entstand.
Religion zu ernst genommen, ist immer schlecht. Da gibt es keinen Unterschied zwischen den Religionen. Auch ein strenges Christentum betrachtet das menschliche Leben nicht mehr als unantastbar an, denn mit zunehmender Religiösität rückt Gott in den Mittelpunkt der Betrachtungsweise und der Mensch heraus.

Im Gegenteil, man solle sich also lieber für sein Seelenheil selber töten lassen, als andere zur Rettung der eignen irdischen Existenz zu töten. Aber diese Einstellung können auch Atheisten haben - trotzdem würdest du denen ihr Weltbild auch nicht vorhalten, warum sie " so blöd " wären, oder ? :dunno:

Freundliche Grüße, schelm
Denk ich an D in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Heinrich Heine.
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon adal » Sa 2. Jan 2010, 21:24

Wasteland hat geschrieben:Stell dir vor wir hätten hier in Deutschland überall Kardinal Meissners. Wie wäre es dann um die Stndpunkte der Kriche zu Frauenrechten, Homosexuellen und anderen Punkten bestellt? Richtig, sehr schlecht.
Auch wenn du es gerne hättest, die Kardinal Meissners geben in der katholischen Kirche nicht den Ton an und die schärfsten Kritiker der Rehabilitation der Pius Brüder waren Katholiken, nicht nur Unabhängige, sondern auch aus Kreisen der Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der Katholiken sowieso.

So etwas ist unter Muslimen vollkommen undenkbar. Dort regiert eine unfassbare Duckmäuserei. Das Letzte, was ein Muslim, ob Laie oder Rechtsgelehrter, kritisiert, sind Glaubens"brüder", auch wenn er mit ihnen nicht übereinstimmt. Denn er fürchtet nichts mehr, als von irgendwelchen Idioten als Renegat, Abweichler, Ungläubiger hingestellt zu werden.

Wenn er sich zu dem zivilsatorischen Minimum durchringt, Mord und Selbstmordattentate zu verurteilen, wird dies als großartige Leistung gefeiert. :roll:
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon Talyessin » Sa 2. Jan 2010, 22:26

adal hat geschrieben: Auch wenn du es gerne hättest, die Kardinal Meissners geben in der katholischen Kirche nicht den Ton an und die schärfsten Kritiker der Rehabilitation der Pius Brüder waren Katholiken, nicht nur Unabhängige, sondern auch aus Kreisen der Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der Katholiken sowieso.

So etwas ist unter Muslimen vollkommen undenkbar. Dort regiert eine unfassbare Duckmäuserei. Das Letzte, was ein Muslim, ob Laie oder Rechtsgelehrter, kritisiert, sind Glaubens"brüder", auch wenn er mit ihnen nicht übereinstimmt. Denn er fürchtet nichts mehr, als von irgendwelchen Idioten als Renegat, Abweichler, Ungläubiger hingestellt zu werden.

Wenn er sich zu dem zivilsatorischen Minimum durchringt, Mord und Selbstmordattentate zu verurteilen, wird dies als großartige Leistung gefeiert. :roll:

:bla: :bla:

Schon mal daran gedacht, das solche Institutionen im Islam als Religion gar nicht vorhanden sind? Nur mal so.......
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon Wasteland » So 3. Jan 2010, 00:50

adal hat geschrieben:
Wenn er sich zu dem zivilsatorischen Minimum durchringt, Mord und Selbstmordattentate zu verurteilen, wird dies als großartige Leistung gefeiert. :roll:


Adal, du schnallst nicht, das hier immer wieder dummgeschwätzt wird, das Muslime sich nicht gegen den Terror aussprechen und dieser Strang belegt das Gegenteil, auch wenn dir das ganz offensichtlich ebenfalls nicht passt. Das war der einzige Sinn dieser Sache hier. Das war der einzige Sinn dieser Sache, zu belegen das eine äusserst einseitige Wahrnehmung bei diesem Thema herrscht.
Es wird hier vornehmlich über Muslime geredet und nicht mit ihnen und das meist von Leuten die am meisten durch geballtes Unwissen glänzen bzw. über haupt kein Interesse an einer vernünftigen Auseinandersetzung mit dem Thema haben.

Du forderst dann lieber etwas was es gar nicht gibt und nie gab: Institutionen die Richtlinien vorgeben im Islam, wie die katholische Kirche. Das zeigt das du nicht ganz verstehst wie da der Hase läuft.


Und ganz ehrlich: Hast du eine Meldung zum Thema Muslime gegen Terror in den Medien gehört? Nein? Warum nicht? Tip: Daran das es das nicht gibt lags nicht.
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon adal » So 3. Jan 2010, 01:16

Wasteland hat geschrieben:Es wird hier vornehmlich über Muslime geredet und nicht mit ihnen
Ich stelle erst mal fest, dass die Muslime nicht mal miteinander reden. :rofl: Oder hat schon mal ein führender Rechtsgelehrter sich auf einen öffentlichen Disput mit abweichenden theologischen Meinungen eingelassen? Da wird allenfalls - und das ist höchste der Gefühle - ex cathedra verkündet, die Verletzung des zivilisatorischen Minimums, nämlich Mord, sei unislamsch. Eiderdaus!
Zuletzt geändert von adal am So 3. Jan 2010, 01:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon Wasteland » So 3. Jan 2010, 01:27

adal hat geschrieben:Ich stelle erst mal fest, dass die Muslime nicht mal miteinander reden. :rofl: Oder hat schon mal ein führender Rechtsgelehrter sich auf einen öffentlichen Disput mit abweichenden theologischen Meinungen eingelassen? Da wird allenfalls - und das ist höchste der Gefühle - ex cathedra verkündet, die Verletzung des zivilisatorischen Minimums, nämlich Mord, sei unislamsch. Eiderdaus!


Ja, viele Muslime, die Terrorismus deutlich eine Absage erteilen, ohne jetzt mal auf deine Nebelkerze mit den Gelehrten einzugehen. Fatwas zum Thema Terror kann ich dir liefern, so das du dein Haus neu tapezieren kannst. Und um nichts anderes geht es in dem Strang hier.
Es geht darum das dies millionenfach (in Form von Millionen Muslimen) existiert und dann trotzdem immer wieder stur behauptet wird es existiert nicht. Gut zu sehen das auch dir das nicht in den Kram passt.

Die Frage, warum man darüber hier nichts in den Medien hört konntest du mir auch noch nicht beantworten.

Und ich bin zudem der letzte, der abstreitet das es in der Theologie eine grosse Menge an Arschlöchern gibt.
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon adal » So 3. Jan 2010, 02:11

Wasteland hat geschrieben:Ja, viele Muslime, die Terrorismus deutlich eine Absage erteilen, ohne jetzt mal auf deine Nebelkerze mit den Gelehrten einzugehen. Fatwas zum Thema Terror kann ich dir liefern, so das du dein Haus neu tapezieren kannst. Und um nichts anderes geht es in dem Strang hier.
Es geht darum das dies millionenfach (in Form von Millionen Muslimen) existiert und dann trotzdem immer wieder stur behauptet wird es existiert nicht. Gut zu sehen das auch dir das nicht in den Kram passt.

Die Frage, warum man darüber hier nichts in den Medien hört konntest du mir auch noch nicht beantworten.
Das ist leicht zu beantworten: Deine Sensationsmeldung lautet: Es gibt "sogar" unter Muslimen viele Menschen, die den Terrorakt vom 11.09.2001 verurteilen. Du wirkst irgendwie beleidigt, weil auch hier diese "Sensation" irgendwie keinen vom Hocker reißt.

Dabei bin ich echt begeistert, dass die geistige Brandstiftung der antiwestlichen Kulturkämpfer nicht alle Muslime gleich zu Fans der Al-Quaida gemacht hat.
:thumbup:
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon Wasteland » So 3. Jan 2010, 02:15

adal hat geschrieben: Das ist leicht zu beantworten: Deine Sensationsmeldung lautet: Es gibt "sogar" unter Muslimen viele Menschen, die den Terrorakt vom 11.09.2001 verurteilen. Du wirkst irgendwie beleidigt, weil auch hier diese "Sensation" irgendwie keinen vom Hocker reißt.

Dabei bin ich echt begeistert, dass die geistige Brandstiftung der antiwestlichen Kulturkämpfer nicht alle Muslime gleich zu Fans der Al-Quaida gemacht hat.
:thumbup:


Negativ, mich nervt nur die penetrante Ignoranz und das Augen und Ohren zuhalten mancher Leute. Aber das ist gut, das auch du das jetzt begriffen hast. Der Thread hat seinen Zweck erfüllt. :thumbup:

Ausser du siehst noch irgendwo nen Antisemiten, dann machen wir weiter.
Zuletzt geändert von Wasteland am So 3. Jan 2010, 02:16, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon GIL » Fr 8. Jan 2010, 18:25

Lieber Wasteland

Wasteland hat geschrieben:Shaykh Yusuf Qaradawi, Qatar; Tariq Bishri, Egypt; Muhammad S. Awwa, Egypt; Fahmi Huwaydi, Egypt; Haytham Khayyat, Syria; Shaykh Taha Jabir al-Alwani, U.S.:

“All Muslims ought to be united against all those who terrorize the innocents, and those who permit the killing of non-combatants without a justifiable reason...

Über diesen Karadawi, lieber Wasteland, haben wir uns ja schon an anderer Stelle unterhalten. Soll ich hier zitieren, was Du über ihn sagtest. Und nun zitierst Du ihn gleichwohl ?!?!?! :dunno:

Die zentralen Wörter in diesem Zitat sind "innocent" oder "without a justifiable reason". Diese Einschränkung ist wichtig, denn Karadawi wendet sich nicht gegen Terrorakte, ganz und gar nicht. An anderer Stelle nämlich billigt dieser Karadawi ausdrücklich Selbstmordattentate, beispielsweise im Kampf der Palästinenser gegen Israel als erlaubten Märtyrertod, was er in zahlreichen Interviews und Fernsehsendungen verbreitet, nämlich dass Selbstmordattentate in Israel islamisch gerechtfertigt seien.

Regelrecht lächerlich fand ich die Äusserung des Fiqh Counsil of N. Amerca: "There ist no justification in Islam for extremism or terrorism." Das sage 'mal einer diesem Karadawi. Abgesehen davon gibt es im Koran reihenweise Rechtfertigungen, und wie der Koran anzuwenden sei, das hat ja der Prophet selber vorexerziert. Über die Frage, wen dieser Mann für "unschuldig" hielt, darüber gibt es einschlägige, historisch belegte Überlieferungen über dessen beispiellose Blutrünstigkeit, mit der Mohammed beispielsweise einen jüdischen Stamm ausradierte, obschon sich dieser ergeben hatte.

Diese doppelzüngigen Einlullungsversuche habe ich definitiv satt. Und Du als Nichtmuslim spielst Dich hiefür sogar noch als Sprachrohr auf.

Ich nehme von keinem Muslim ab, was er zum Thema Terror sagt. Die täglichen Nachrichten sind Beleg genug, dass das alles reiner Blödsinn ist. Abgesehen davon: NICHT UNS westlichen Nichtmuslime sollen sie überzeugen, dass der Islam das Morden verbiete, hast Du gehört: NICHT UNS, sondern den gewaltbereiten Muslime.

Abgesehen davon will ich endlich einmal wissen, mit welchem Recht Muslime die wortwörtliche Auslegung der Gewaltverse im Koran als unislamisch verurteilen können. Diese Frage stelle ich wiederholt seit Jahren und habe dazu bis heute keine Antwort erhalten. Solange hiefür jede Antwort fehlt, stelle ich fest, dass der Terror und Morden zum islamischen Gesellschaftssystem gehört.

GIL
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon Gretel » Fr 8. Jan 2010, 18:48

Muck watt jü wüllt - de Lüüd snackt doch.
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon Wasteland » So 10. Jan 2010, 02:01

Deutsche Muslime verurteilen Attentat auf koptische Christen in Ägypten

„Der Islam schreibt uns vor, die Würde aller Menschen zu achten und zu schützen und für die Bewahrung und Gewährung der Religionsfreiheit überall auf der Welt einzutreten.
Besonders betrübt uns, dass dieser Übergriff im Zeitraum der höchsten christlichen Feierlichkeiten stattfand. Übergriffe und Anschläge unter Missbrauch der Religion sind inakzeptabel und aufs Schärfste zu verurteilen.“
Wir sind mit unseren Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. Der koptischen Gemeinde in Ägypten und in Deutschland gebührt unser tiefstes Beileid.”
Zuletzt geändert von Wasteland am So 10. Jan 2010, 02:04, insgesamt 1-mal geändert.
Zeta

Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon Zeta » So 10. Jan 2010, 10:20

Wasteland hat geschrieben:1. Stell dir vor wir hätten hier in Deutschland überall Kardinal Meissners. Wie wäre es dann um die Stndpunkte der Kriche zu Frauenrechten, Homosexuellen und anderen Punkten bestellt? Richtig, sehr schlecht.

2. Religion zu ernst genommen, ist immer schlecht. Da gibt es keinen Unterschied zwischen den Religionen.
3. Die säkularen Kräfte haben weitestgehend versagt in der islamischen Welt, so das es einen starken, religiösen Rechtsruck gab.

1. Es würden nicht sehr viele auf ihn hören und es würde keiner Schwule, EhebrecherInnen und unverschleierte Frauen töten. Das ist der Unterschied, mien Yung...
2. Stimt zuviel Religion ist immer schlecht. Nur zeichnet sich der Islam dadurch aus, das diejenigen, die ihn etwas "zu" ernst nehmen (die in Wirklichkeit nur das umsetzen, was Mohammel wollte), unendlich gewalttätiger werden UND sich dabei in jedem Punkt auf den Koran berufen können. Merke: es werden nur sehr gläubige Muslime zu Terroristen, sehr gläubige Christen werden zu Mönchen.
3. Wie kommst du auf einen Rechtsruck???? Was ist für dich ein Rechtsruck, was ist rechts?????
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon Liegestuhl » Sa 6. Feb 2010, 16:34

Bei unserem türkischen Lieferdienst gab es gestern einen Handzettel dazu:

Wie steht der Islam zum Terrorismus?

Ein Vortrag von Pierre Vogel

am 20.02. im Brückenforum in Bonn

www.einladungzumparadies.de


:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Herrn Vogel halte ich ja wirklich für prädestiniert, um den Deutschen den Islam zu erklären.

:mrgreen:
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon Wasteland » Sa 6. Feb 2010, 17:25

Liegestuhl hat geschrieben:Bei unserem türkischen Lieferdienst gab es gestern einen Handzettel

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Herrn Vogel halte ich ja wirklich für prädestiniert, um den Deutschen den Islam zu erklären.

:mrgreen:


Dazu empfehle ich mal die Folge von Hart aber Fair, wo sich die türkische Teilnehmerin mit Kopftuch für Herrn Vogel fremdgeschämt hat. :mrgreen:
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon lostsoul » Fr 12. Feb 2010, 21:43

Wasteland hat geschrieben:Nun schreibt Fasasi: "Deutschland ist kein Kampfgebiet".

American Muslim bla
Australian Muslims bla
British Muslim bla
Canadian Muslim bla
European Muslim bla
Spanish Muslim bla
New Zealand Muslims bla


die schläfer, die sich bei uns eingenistet haben, versuchen nun also sich unser vertrauen erneut zu erschleichen, uns in sicherheit zu wiegen bis sie wieder verheerend zu schlagen können. sie brauchen die beschwichtigung um sich hier in ruhe ausbilden zu lassen, um ungestört ziele auszuspähen, um neue terrorstrukturen zu schaffen und um neue pläne zu schmieden.
Zuletzt geändert von lostsoul am Fr 12. Feb 2010, 21:44, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon adal » Mi 3. Mär 2010, 01:30

Fatwa des Islamgelehrten Tahir al-Kadri
„Terroristen sind Ungläubige und gehören in die Hölle"

...Der islamische Gelehrte hat eine „Fatwa“ gegen den Terror verfasst, ein islamisches Rechtsgutachten. Darin entkräftet al-Kadri die radikale Deutung des Islam durch Terrorgruppen wie al-Qaida.

Er bezeichnet solche islamischen Terrorgruppen als „altes Übel mit einem neuen Namen“. Al-Kadri sagt, ihre Ansichten über den Märtyrertod hätten Muslime bislang nicht ausreichend angezweifelt!...

...Die „Fatwa“ des Gelehrten umfasst ganze 600 Seiten. Mit diesem umfangreichen Schriftstück will al-Kadri vor allem eines: theologische Argumente für junge Muslime liefern, damit sie nicht der Rhetorik von al-Qaida verfallen...

...Experten bezeichneten Kadris Gutachten als Meilenstein. Es sei die bisher umfassendste theologische Widerlegung des radikalen Islam...
Zuletzt geändert von adal am Mi 3. Mär 2010, 01:52, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon adal » Mi 3. Mär 2010, 14:41

Und hier das Kontrastprogramm:

Sheikh Muhammad Hussein Yaqoub ist wieder da. Mit einer neuen Fartwa.

Broder: Der Mann ist nicht nett, dafür ist er ehrlich. Er macht keinen Unterschied zwischen Juden und Zionisten und sagt, warum die Juden vernichtet werden müssen. Nicht, weil sie Palästina besetzt halten, sondern Allah es so will.

Das Video
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Lomond
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon Lomond » Fr 8. Jan 2016, 20:59

Muslime die sich gegen den Terror wenden ....


...... sind heute mehr erwünscht denn je! :thumbup:
Non enim propter gloriam, divicias aut honores pugnamus set propter libertatem solummodo quam Nemo bonus nisi simul cum vita amittit.
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Re: Muslime die sich gegen den Terror wenden

Beitragvon Wasteland » Do 21. Jan 2016, 22:16

Hier sind welche die sich gegen ISIS Sympathisanten wenden:

Muslims challenge extremist preachers

https://www.facebook.com/Channel4News/v ... permPage=1

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