Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

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Ein Terraner
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Ein Terraner » So 31. Mai 2020, 17:26

Billie Holiday hat geschrieben:(31 May 2020, 17:20)

Also unpünktlich, unordentlich, undiszipliniert.....nichts, womit man sich rühmen kann. Überheblich bist du schon, ist aber nicht nur typisch deutsch.

Jemanden nicht warten zu lassen und seine Zeit wertzuschätzen, muß fürchterlich sein. Ich mag Pünktlichkeit sehr, ist wie Verlässlichkeit.


Ich habe andere Prioritäten, z.b. Qualität. Ich weiß, das wirkt bei Menschen bei denen die genannten Eigenschaften priorisieren etwas verstörend. Ich hatte genug Vorgesetzte denen nichts wichtiger war als Pünktlichkeit und Disziplin, ja Püntlich waren die Leute und gekuscht habe die auch.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Vongole » So 31. Mai 2020, 17:26

Troh.Klaus hat geschrieben:(31 May 2020, 16:40)

Korrekt.

Jein. Kasachstandeutsche sind eigentlich Wolgadeutsche, die 1941 von Stalin nach Kasachstan zwangsumgesiedelt wurden.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Billie Holiday » So 31. Mai 2020, 17:27

Jessie hat geschrieben:(31 May 2020, 17:19)

Dann unterhalte dich mal mit Ausländern. ;)


Mach ich überall im Ausland. Höre eigentlich Positives.
Vielleicht strahlst du ja so eine Selbstverachtung aus, dass die überforderten Ausländer dir nach dem Mund reden wollen, um ihre Ruhe zu haben. Kann ja auch sein.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Billie Holiday » So 31. Mai 2020, 17:28

Ein Terraner hat geschrieben:(31 May 2020, 17:26)

Ich habe andere Prioritäten, z.b. Qualität. Ich weiß, das wirkt bei Menschen bei denen die genannten Eigenschaften priorisieren etwas verstörend. Ich hatte genug Vorgesetzte denen nichts wichtiger war als Pünktlichkeit und Disziplin, ja Püntlich waren die Leute und gekuscht habe die auch.


Das eine schließt das andere nicht aus, aber das ist eine Kunst, die ein Blender nicht beherrscht.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Alpha Centauri » So 31. Mai 2020, 17:29

Billie Holiday hat geschrieben:(31 May 2020, 17:20)

Also unpünktlich, unordentlich, undiszipliniert.....nichts, womit man sich rühmen kann. Überheblich bist du schon, ist aber nicht nur typisch deutsch.

Jemanden nicht warten zu lassen und seine Zeit wertzuschätzen, muß fürchterlich sein. Ich mag Pünktlichkeit sehr, ist wie Verlässlichkeit.



Ok dann bin ich zum Glück ziemlich undeutlich, ich mag ein gewissen gerade an Chaos, ich mag Perfektionist nicht die wären mir auf Dauer zu stressig und Pünktlichkeit bin auch kein Fan von sie macht nach unnötigen Zeitdruck und der für auch wieder zu negativen Stress und wiederum macht auf Dauer auch krank

Überheblich und arrogant js gut dass sind die Amerikaner auch, und gegen Bier habe ich ohnehin eine Abneigung, also ziemlich "UNDEUTSCH" bin ich. :cool:
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Troh.Klaus » So 31. Mai 2020, 17:31

Vongole hat geschrieben:(31 May 2020, 17:26)
Jein. Kasachstandeutsche sind eigentlich Wolgadeutsche, die 1941 von Stalin nach Kasachstan zwangsumgesiedelt wurden.

Ein Kasachstandeutscher ist ein Mensch, der sowohl die kasachische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Vongole » So 31. Mai 2020, 17:33

Troh.Klaus hat geschrieben:(31 May 2020, 17:31)

Ein Kasachstandeutscher ist ein Mensch, der sowohl die kasachische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.

Schon, nur ging es ja um die Frage, warum sich diese Menschen selber als Russlanddeutsche bezeichnen.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Jessie » So 31. Mai 2020, 17:35

Billie Holiday hat geschrieben:(31 May 2020, 17:27)

Mach ich überall im Ausland. Höre eigentlich Positives.
Vielleicht strahlst du ja so eine Selbstverachtung aus, dass die überforderten Ausländer dir nach dem Mund reden wollen, um ihre Ruhe zu haben. Kann ja auch sein.
Es gäbe weitaus weniger Einreisewünsche, hätten die Deutschen wirklich den von Links erwünschten schlechten Ruf.

Liebe Billie, ich schrieb doch extra das Adjektiv bewundernd dazu. Du musst nun wirklich nicht deine Ängste und Komplexe auf mich übertragen. :)
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Billie Holiday » So 31. Mai 2020, 17:35

Alpha Centauri hat geschrieben:(31 May 2020, 17:29)

Ok dann bin ich zum Glück ziemlich undeutlich, ich mag ein gewissen gerade an Chaos, ich mag Perfektionist nicht die wären mir auf Dauer zu stressig und Pünktlichkeit bin auch kein Fan von sie macht nach unnötigen Zeitdruck und der für auch wieder zu negativen Stress und wiederum macht auf Dauer auch krank

Überheblich und arrogant js gut dass sind die Amerikaner auch, und gegen Bier habe ich ohnehin eine Abneigung, also ziemlich "UNDEUTSCH" bin ich. :cool:


Nein, man kann ein normales Zeitmanagement haben, das eine gewisse Verlässlichkeit bietet. Nichts gegen +- 15 min....-

Aber wenn du extra freigenommen hast für den Handwerker, sollte der schon in einem gewissen Zeitrahmen erscheinen, oder ist Dein halber Tag eh wertlos, das es wurscht ist, ob und wann derjenige, auf den man wartet, auch kommt?
Wenn ich mit dir einen Termin ausgemacht habe, und weiß, du wartest auf mich, dann sehe ich zu, dass ich pünktlich erscheine, um dich nicht unnötig warten zu lassen.
Anders herum warte ich eine gewisse Zeit, und bin dann weg. Langes Warten ist nicht meins.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Ein Terraner » So 31. Mai 2020, 17:37

Billie Holiday hat geschrieben:(31 May 2020, 17:28)

Das eine schließt das andere nicht aus, aber das ist eine Kunst, die ein Blender nicht beherrscht.

Du kannst ja mal versuchen in der Wirtschaft irgendwelche Top Leuten wegen Pünktlichkeit anzugehen. Die drehen sich um und gehen zu jemanden der ihre Arbeit zu würdigen weiß. Das was du hier verlangst ist nichts anderes als Unterwürfigkeit bei Angestellten. Aber zum Glück weicht so ein Denken immer weiter zurück.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Billie Holiday » So 31. Mai 2020, 17:37

Jessie hat geschrieben:(31 May 2020, 17:35)

Liebe Billie, ich schrieb doch extra das Adjektiv bewundernd dazu. Du musst nun wirklich nicht deine Ängste und Komplexe auf mich übertragen. :)


Das brauche ich nicht, da du offenbar genug davon besitzt. Ich hab ja keine Probleme mit irgendwelchen Eigenschaften. Bei Bedarf ziehe ich mir den Schuh an, der mir passt, ansonsten eben nicht.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Billie Holiday » So 31. Mai 2020, 17:42

Ein Terraner hat geschrieben:(31 May 2020, 17:37)

Du kannst ja mal versuchen in der Wirtschaft irgendwelche Top Leuten wegen Pünktlichkeit anzugehen. Die drehen sich um und gehen zu jemanden der ihre Arbeit zu würdigen weiß. Das was du hier verlangst ist nichts anderes als Unterwürfigkeit bei Angestellten. Aber zum Glück weicht so ein Denken immer weiter zurück.


Ich habe Gleitzeit. :cool: Und das mit der Unterwürfigkeit ist ja Schwachsinn. Ich selbst mag Pünktlichkeit. Finde es auch total toll, wenn die Bahn und damit die Anschlußzüge das bieten.
Du nicht, who cares? Ich verlange es ja nicht von anderen. Ich finde es nur positiv. Man, bin ich ein schlechter Mensch. :cool:

Ich sitz ja nun in keiner Managementetage....Meetings oder Telkos finden ohne Uhrzeit statt? :?:
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Skeptiker » So 31. Mai 2020, 17:44

Billie Holiday hat geschrieben:(31 May 2020, 17:35)
Nein, man kann ein normales Zeitmanagement haben, das eine gewisse Verlässlichkeit bietet. Nichts gegen +- 15 min....-

Aber wenn du extra freigenommen hast für den Handwerker, sollte der schon in einem gewissen Zeitrahmen erscheinen, oder ist Dein halber Tag eh wertlos, das es wurscht ist, ob und wann derjenige, auf den man wartet, auch kommt?
Wenn ich mit dir einen Termin ausgemacht habe, und weiß, du wartest auf mich, dann sehe ich zu, dass ich pünktlich erscheine, um dich nicht unnötig warten zu lassen.
Anders herum warte ich eine gewisse Zeit, und bin dann weg. Langes Warten ist nicht meins.

Unpünktlichkeit ist die Verschwendung der Zeit anderer Leute. Ich empfinde es als sehr angenehm, dass man das in Deutschland als unhöflich wahrnimmt, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern.

Aber es gibt bestimmt auch Leute die Unpünktlichkeit schätzen, insbesondere diejenigen, die selber ein Problem haben pünktlich zu sein.

Im Geschäftsleben ist Unpünktlichkeit weltweit ein NoGo. Die Liebe zur Unpünktlichkeit überlässt man weltweit offenbar dem Amateurbereich, bis auch die es weltweit irgendwann geschnallt haben.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Troh.Klaus » So 31. Mai 2020, 17:45

Vongole hat geschrieben:(31 May 2020, 17:33)
Schon, nur ging es ja um die Frage, warum sich diese Menschen selber als Russlanddeutsche bezeichnen.

Nun, wenn sich jemand selbst als Russlanddeutscher bezeichnet und dafür historische Gegebenheiten ins Feld führt, dann mag er das imho gerne tun. Ich ziehe es - für mich - vor, nur die Staatsbürgerschaft(en) zu betrachten.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Alexyessin » So 31. Mai 2020, 17:45

Skeptiker hat geschrieben:(31 May 2020, 16:15)

Ich gehe auf irgendetwas nicht ein?
Unter „Verfassungspatriotismus“ habe ich nichts gefunden. Vielleicht zitierst du das nochmal. Mein Eindruck ist, dass ich hier auf wirklich alles eingehe.


lass mich schauen. Ich weiß, das ich das verfasst hab.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Billie Holiday » So 31. Mai 2020, 17:46

Skeptiker hat geschrieben:(31 May 2020, 17:44)

Unpünktlichkeit ist die Verschwendung der Zeit anderer Leute. Ich empfinde es als sehr angenehm, dass man das in Deutschland als unhöflich wahrnimmt, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern.

Aber es gibt bestimmt auch Leute die Unpünktlichkeit schätzen, insbesondere diejenigen, die selber ein Problem haben pünktlich zu sein.

Im Geschäftsleben ist Unpünktlichkeit weltweit ein NoGo. Die Liebe zur Unpünktlichkeit überlässt man weltweit offenbar dem Amateurbereich, bis auch die es weltweit irgendwann geschnallt haben.


Aber es ist so cooooooooool. :cool:
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Quatschki » So 31. Mai 2020, 17:49

Troh.Klaus hat geschrieben:(31 May 2020, 17:31)

Ein Kasachstandeutscher ist ein Mensch, der sowohl die kasachische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.

Und was ist bei dir ein Rohingya oder ein Palästinenser, der überhaupt keine Staatsbürgerschaft besitzt?
Zuletzt geändert von Quatschki am So 31. Mai 2020, 17:52, insgesamt 1-mal geändert.
Und die Mutti blickte stumm.
Auf dem ganzen Tisch herum.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Alexyessin » So 31. Mai 2020, 17:50

Skeptiker hat geschrieben:(31 May 2020, 16:15)

Ich gehe auf irgendetwas nicht ein?
Unter „Verfassungspatriotismus“ habe ich nichts gefunden. Vielleicht zitierst du das nochmal. Mein Eindruck ist, dass ich hier auf wirklich alles eingehe.


Hier
https://www.politik-forum.eu/viewtopic. ... k#p4757585
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon tarkomed » So 31. Mai 2020, 17:50

Skeptiker hat geschrieben:(31 May 2020, 14:57)

Deshalb sehe ich Deutschtürken die sich mit der Gesellschaft in Deutschland arrangieren auch als legitimen Teil der Bevölkerung in Deutschland.

Ich frage ja die ganze Zeit danach was typisch ist für unsere Gesellschaft. Das löst sofort den Abwehr- und Leugnereflex aus. Niemand scheint hier auf die Idee zu kommen auch die Eigenschaften und Werte der türkischstämmigen Community als Werte der Bevölkerung in Deutschland zu sehen und zu nennen. Lieber führt man 22 Seiten taktisches Vernebeln durch, als einfach mal zu benennen was uns ausmacht. Einfach lächerlich.

Ich habe die Entwicklungen der letzten Jahre in Deutschland beschrieben, wie die Debatte über die Flüchtlinge zu den Migranten allgemein übergeschwappt ist, dann zu den EU-Migranten und jetzt sind wir bei den Deutschen mit Migrationshintergrund und diskutieren darüber, wie sie sich sehen und wie sie sich fühlen, ob als Deutsche oder Türken oder Griechen oder sonst was. Und ich habe hinzugefügt, dass Höcke, Kalbitz und ihre Wähler bereits über diese Stufe hinaus sind. Es interessiert niemanden mehr unter ihnen, wie sich diese Deutschen sehen, sie sind es ganz einfach nicht aus ihrer Sicht.
Du siehst sie noch als legitimen Teil der Bevölkerung in Deutschland, aber es ist dir wichtig zu fragen, wer zur deutschen Gesellschaft heute dazu gehört und ob er morgen auch dazugehören wird und ich habe die Antwort darauf gegeben: es kann zu Zuständen wie in den USA kommen, denn es spielt keine Rolle, wie sie sich selbst identifizieren, sondern wie sie von den vermeintlichen Bio-Deutschen gesehen werden, denn sie lassen sich nicht den Ausweis zeigen, bevor sie zuschlagen.
Gib dich nicht so, dass alle andern dich für etwas halten, was du nicht sein willst.
Wenn sie es trotzdem tun, dann bist du es...
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Troh.Klaus » So 31. Mai 2020, 17:58

Quatschki hat geschrieben:(31 May 2020, 17:49)
Und was ist bei dir ein Rohingya oder ein Palästinenser, der überhaupt keine Staatsbürgerschaft besitzt?

Eben ein Mensch ohne Staatsbürgerschaft, der, falls es sich um einen Rohingya-Flüchtling handelt, vermutlich in der südost-asiatischen Verwaltungszone Bangladesh lebt, und falls es sich um einen Palästinenser handelt, möglicherweise in der nahöstlichen Verwaltungszone Israel lebt.
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