Mentalitätsunterschiede in Deutschland

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Teeernte
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Teeernte » So 24. Nov 2019, 17:20

JJazzGold hat geschrieben:(24 Nov 2019, 11:40)

Das wird noch viel exzessiver werden, lassen Sie mal die Babyboomer in die Pflege rollen. Wobei ich mich nicht daran erinnern kann, dass die CDU damals als linksdriftig gesehen wurde. Nur als kurzsichtig, als sie den Rohrkrepierer Pflegeversicherung initiierte. Die wird meines Erachtens bis heute nicht als links betrachtet. Schon gar nicht von Jüngelchen, die zwar das Mutterkreuz wieder einführen würden, aber der Meinung sind, um die Pflege der Mutter hätten sich andere zu kümmern, vorwiegend Frauen, egal woher.

......"Manche Männer sind die kompliziertesten Mädchen, die ich kenne. ".......



Die Bundeswehr fehlt - die die Jungen Männer eingesammelt und sozialisiert hat....

Heutzutage ist es ja Mode wie ein Holzfäller auszusehen... also nicht wie ein Holzfäller , der Holz fällt ... Eher wie ein Holzfäller der sich den ganzen Tag pflegt, um den anderen Holzfällern zu gefallen.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon JJazzGold » So 24. Nov 2019, 17:26

sünnerklaas hat geschrieben:(24 Nov 2019, 12:46)

Wobei man Oskar Lafontaine zugute halten muss, dass er - im Gegensatz zu so manchen konservativen und marktliberalen Politikern nicht gegen Familien mit Kindern irgendwelche Neid- und Schmarotzerdebatten losgetreten hat. Im Angesicht der vierköpfigen Familie bekommen ja z.B. Leute aus dem Steuerzahlerbund heute noch Schaum vor dem Mund.


Lafontaine hatte in der Tat so viel für Familien und Kinder übrig, dass er einem Teil von ihnen auch nach 1990 noch eine eigenständige DDR als Versuch wirtschaftlicher Eigenständigkeit und ohne Möglichkeit des Ortswechsel ermöglicht hätte, damit gar nicht erst eine Neiddebatte aufkommen würde.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Billie Holiday » So 24. Nov 2019, 17:26

sünnerklaas hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:48)

Jemand der alt und krank ist, fällt nicht anderen zur Last.


Jedenfalls nicht Menschen außerhalb der eigenen Familie, die den Beruf des Altenpflegers ausüben.
Du hast offenbar noch nie 24 Stunden gezwungenermaßen einen Dementen betreut, der zum einen ständig abhaut und zum anderen seine gesamte Aggressivität auf die pflegende Angehörige richtet, die völlig überfordert ist, aber zum einen sich gezwungen fühlt, ihren Vater oder ihre Mutter zu versorgen, oder es sich finanziell nicht anders leisten kann.
Muß man ständig sein eigenes Idealbild einer perfekten Welt als gegeben hinstellen? :rolleyes:
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon JJazzGold » So 24. Nov 2019, 17:30

Teeernte hat geschrieben:(24 Nov 2019, 17:20)

Die Bundeswehr fehlt - die die Jungen Männer eingesammelt und sozialisiert hat....


Da ist was dran. Raus aus Pension Mama.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon sünnerklaas » So 24. Nov 2019, 17:41

JJazzGold hat geschrieben:(24 Nov 2019, 17:26)

Lafontaine hatte in der Tat so viel für Familien und Kinder übrig, dass er einem Teil von ihnen auch nach 1990 noch eine eigenständige DDR als Versuch wirtschaftlicher Eigenständigkeit und ohne Möglichkeit des Ortswechsel ermöglicht hätte, damit gar nicht erst eine Neiddebatte aufkommen würde.


Esi ist heute ja auch unbestritten, dass die Deindustrialisierung, in einigen Regionen fand ja praktisch eine Komplettabwicklung aller Betriebe statt, ein Riesenfehler war. Ebenso war die Focussierung auf den Ortswechsel ein großer Fehler, weil man damit die Massenabwanderung von Qualifizierten und danach den Exodus der Frauen und der Jungen massiv gefördert hat.
Aber: Schuldzuweisungen allein helfen jetzt nicht weiter. Die Frage ist, wie man aus der Misere raus kommt. Dass das nicht von heute auf morgen geht, dürfte jedem klar sein.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon sünnerklaas » So 24. Nov 2019, 17:45

Billie Holiday hat geschrieben:(24 Nov 2019, 17:26)

Jedenfalls nicht Menschen außerhalb der eigenen Familie, die den Beruf des Altenpflegers ausüben.
Du hast offenbar noch nie 24 Stunden gezwungenermaßen einen Dementen betreut, der zum einen ständig abhaut und zum anderen seine gesamte Aggressivität auf die pflegende Angehörige richtet, die völlig überfordert ist, aber zum einen sich gezwungen fühlt, ihren Vater oder ihre Mutter zu versorgen, oder es sich finanziell nicht anders leisten kann.

Ab einem gewissen Zeitpunkt gehören demente Menschen in Pflegeeinrichtungen. Allerspätestens dann, wenn sie ihre nächsten Angehörigen nicht mehr wieder erkennen. Aber man muss diese Menschen eben nicht ins Ausland abschieben, wie hier schon vorgeschlagen wurde.
Zum Thema Demenz und pflegende Angehörige könnte ich so manches sagen - vor allem mit Hinblick auf die Betreuung und Entlastung der pflegenden Angehörigen. Die haben nämlich keine Supervision und können nur schwer mal von zu Hause weg - obwohl sie es in der Regel dringend nötig haben und schon einmal ein paar freie Stunden in ungezwungener Umgebung Wunder wirken...
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Billie Holiday » So 24. Nov 2019, 17:56

sünnerklaas hat geschrieben:(24 Nov 2019, 17:45)

Ab einem gewissen Zeitpunkt gehören demente Menschen in Pflegeeinrichtungen. Allerspätestens dann, wenn sie ihre nächsten Angehörigen nicht mehr wieder erkennen. Aber man muss diese Menschen eben nicht ins Ausland abschieben, wie hier schon vorgeschlagen wurde.
Zum Thema Demenz und pflegende Angehörige könnte ich so manches sagen - vor allem mit Hinblick auf die Betreuung und Entlastung der pflegenden Angehörigen. Die haben nämlich keine Supervision und können nur schwer mal von zu Hause weg - obwohl sie es in der Regel dringend nötig haben und schon einmal ein paar freie Stunden in ungezwungener Umgebung Wunder wirken...


Ich würde sie auch nicht abschieben wollen. Unsere Alten - unsere Verantwortung - unsere Verpflichtung.
Das braucht natürlich Altenpfleger, und zwar gut ausgebildete, und eine Menge Geld. Und ein vernünftiges Einwanderungsgesetz.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Misterfritz » So 24. Nov 2019, 17:57

Ich finde es ja im Prinzip schön,
dass ihr Euch hier alle so nett unterhaltet.
Aber was hat das alles mit Landtagswahlen zu tun?
MF
Das Salz in der Suppe des Lebens ist nicht Selbstdisziplin, sondern kontrollierte Unvernunft ;)
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Fliege » So 24. Nov 2019, 18:13

Kölner1302 hat geschrieben:(24 Nov 2019, 09:17)
Das Landtagswahlergebnis wird für die Thüringer und Brandenburger teuer werden. Ich höre hier schon, wie sich Leute weigern, ein Wochenende in Weimar zu verbringen. Es besteht zunehmende Abneigung, dort Geld auszugeben oder zu investieren. Der Soli wird auch nach Westen, ins Ruhrgebiet, umgeleitet.

Ich mache jährlich meist mehrfach Ausflüge nach oder Kurzurlaub in Thüringen. Weshalb ich wegen einer Landtagswahl davon nun Abstand nehmen sollte, sehe ich nicht und erschließt sich mir nicht.

Ich halte es lieber mit Diestel:
Diestel hat geschrieben:(24 Nov 2019, 10:15)
Das ist sehr schade, denn Weimar ist eine der schönsten und interessantesten Städte Deutschlands. Aus jedem Fenster atmet der Geist Goethes und Schillers. Wer einmal durch die wunderschönen Parks flanierte und vor Gothes Gartenhaus stand, weiß, wovon ich spreche.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Ammianus » So 24. Nov 2019, 18:19

Fliege hat geschrieben:(24 Nov 2019, 18:13)

Ich mache jährlich meist mehrfach Ausflüge nach oder Kurzurlaub in Thüringen. Weshalb ich wegen einer Landtagswahl davon nun Abstand nehmen sollte, sehe ich nicht und erschließt sich mir nicht.


Das ist beim User auch mehr so eine auf Ostlerhass fußende Hoffnung. Tatsächlich hat z.B. Mecklenburg-Vorpommern Bayern als führendes Touristikland Deutschlands hinter sich gelassen. Und auch in Brandenburg und Thüringen steigen die Zahlen der Übernachtungen - auch dieses Jahr. Die Alles-Nazis-außer-Mutti-Dummköpfe fliegen dann halt ohne Flugscham dreimal um den Globus und fühlen sich als die einzig wahren Antifanten.
Meschugge ist halt Trumpf ...
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon JJazzGold » So 24. Nov 2019, 18:19

sünnerklaas hat geschrieben:(24 Nov 2019, 17:41)

Esi ist heute ja auch unbestritten, dass die Deindustrialisierung, in einigen Regionen fand ja praktisch eine Komplettabwicklung aller Betriebe statt, ein Riesenfehler war. Ebenso war die Focussierung auf den Ortswechsel ein großer Fehler, weil man damit die Massenabwanderung von Qualifizierten und danach den Exodus der Frauen und der Jungen massiv gefördert hat.
Aber: Schuldzuweisungen allein helfen jetzt nicht weiter. Die Frage ist, wie man aus der Misere raus kommt. Dass das nicht von heute auf morgen geht, dürfte jedem klar sein.


Der Osten ist schon längst aus der Misere raus. Aber die Leute scheinen anteilig, siehe Ergebnisse für die Die Linke oder die AfD, nicht in der Lage zu sein, das zu realisieren. Das Schlaraffenland gibt es nur auf Gemälden. Je schneller die Randwähler das begreifen, desto besser für sie.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon sünnerklaas » So 24. Nov 2019, 19:27

JJazzGold hat geschrieben:(24 Nov 2019, 18:19)

Der Osten ist schon längst aus der Misere raus. Aber die Leute scheinen anteilig, siehe Ergebnisse für die Die Linke oder die AfD, nicht in der Lage zu sein, das zu realisieren. Das Schlaraffenland gibt es nur auf Gemälden. Je schneller die Randwähler das begreifen, desto besser für sie.


Es gibt da ein verfestigtes Mentalitätsproblem in einigen Teilen der ostdeutschen Gesellschaft, ja in Teilen aller osteuropäischen Gesellschaften: man möchte partizipieren, man möchte etwas von vermeintlichen Reichtum des Westens abhaben - man möchte aber nichts dazu beitragen. Die Wünsche und Träume von 1989/90 waren rein materialistischer Natur. Es waren die Wünsche und Träume, die das Westfernsehen über den Eisernen Vorhang projiziert hat. Letzteres dürfte sicherlich einer der Wesentlichen Gründe sein, warum man in Ostdeutschland und Osteuropa so vehement gegen die Öffentlich-Rechtlichen wettert.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon sünnerklaas » So 24. Nov 2019, 19:30

Misterfritz hat geschrieben:(24 Nov 2019, 17:57)

Ich finde es ja im Prinzip schön,
dass ihr Euch hier alle so nett unterhaltet.
Aber was hat das alles mit Landtagswahlen zu tun?
MF


Eine ganz Menge, weil hier mal jetzt ehrlich und teilweise sogar konstruktiv Butter bei die Fische getan wird. Es geht um Mentalitätsunterschiede, um unterschiedliche Sozial- und wirtschaftspolitische Denkweisen.
Vielleicht sollten man da einen neuen Trööt draus machen. Ich fand das heute nicht schlecht hier, im Gegenteil.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Frank_Stein » So 24. Nov 2019, 19:33

JJazzGold hat geschrieben:(24 Nov 2019, 18:19)

Der Osten ist schon längst aus der Misere raus. Aber die Leute scheinen anteilig, siehe Ergebnisse für die Die Linke oder die AfD, nicht in der Lage zu sein, das zu realisieren. Das Schlaraffenland gibt es nur auf Gemälden. Je schneller die Randwähler das begreifen, desto besser für sie.



Schlimmer sind Grüne und (mir gefällt die Entwicklung innerhalb der SPD nicht, die sich demnächst vermutlich endgültig von der Agenda 2010 verabschiedet).
Dass die Linke nicht richtig tickt, daran ist man ja gewöhnt.

Einzig die FDP kann man noch mit gutem Gewissen wählen, während sich die anderen mehr und mehr von dem verabschieden, was dieses Land stark gemacht hat, nämlich die Marktwirtschaft!

Stattdessen denkt man über Verstaatlichungen nach, über Quoten, eine Anhebung des Mindestlohnes, höhere Preise für alles Mögliche, kompliziertere Vorschriften, mehr Bürokratie, Verbote und es wird völlig übersehen, dass hier die Rechnung ohne den Wirt gemacht wird, das ist nämlich der Unternehmer bzw. die Investoren, die sich aussuchen können wo sie überall auf der Welt ihr Geld anlegen möchten und das dort anlegen, wo ihnen bei der Rendite usw. möglichst wenig Steine in den Weg gelegt werden. (Fast ein kleines Wunder, dass sich Tesla trotzdem Brandenburg ausgesucht hat ... was hat er sich nur dabei gedacht?)

Bei all diesem Blödsinn würden weder die FDP, noch die AfD mitmachen ... auch ein Teil der CDU würde das nicht machen. Alle anderen Parteien sind daher aus meiner Sicht überhaupt keine Option.
Zuletzt geändert von Frank_Stein am So 24. Nov 2019, 19:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Frank_Stein » So 24. Nov 2019, 19:35

sünnerklaas hat geschrieben:(24 Nov 2019, 19:27)

Es gibt da ein verfestigtes Mentalitätsproblem in einigen Teilen der ostdeutschen Gesellschaft, ja in Teilen aller osteuropäischen Gesellschaften: man möchte partizipieren, man möchte etwas von vermeintlichen Reichtum des Westens abhaben, die das Westfernsehen über den Eisernen Vorhang projiziert hat.


Das ist Quatsch. Man möchte nur nicht fremdbestimmt werden.

Wären wir gierig auf Geld, würden wir längst im Westen wohnen.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon sünnerklaas » So 24. Nov 2019, 19:36

Billie Holiday hat geschrieben:(24 Nov 2019, 17:56)

Ich würde sie auch nicht abschieben wollen. Unsere Alten - unsere Verantwortung - unsere Verpflichtung.
Das braucht natürlich Altenpfleger, und zwar gut ausgebildete, und eine Menge Geld. Und ein vernünftiges Einwanderungsgesetz.


D'accord.
Und was wir brauchen: eine vernünftige Unterstützung derer, die Schwerkranke zu Hause pflegen. Und dazu gehört auch und vor allem, dass diese Leute die Möglichkeit haben, für ein paar Tage oder auch nur ein paar Stunden einfach raus und irgendwas anderes machen und sich um sich selbst kümmern können. Die Pflegenden Angehörigen werden eben ott vergessen und sich selbst überlassen. Und die haben eben keine Supervision, die können eben nicht nach 8 Stunden Arbeitszeit nach Schichtende den Kittel in den Spint hängen.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Realist2014 » So 24. Nov 2019, 19:38

Ammianus hat geschrieben:(24 Nov 2019, 18:19)

. Tatsächlich hat z.B. Mecklenburg-Vorpommern Bayern als führendes Touristikland Deutschlands hinter sich gelassen. ..



Hast du da mal eine Quelle?

hier steht was anderes:

https://de.statista.com/statistik/daten ... eslaender/
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Beitragvon Diestel » So 24. Nov 2019, 19:53

Realist2014 hat geschrieben:(24 Nov 2019, 19:38)

Hast du da mal eine Quelle?

hier steht was anderes:

https://de.statista.com/statistik/daten ... eslaender/

Bei den Übernachtungszahlen pro Einwohner hat der User recht (Tourismusintensität).
Auf Platz eins ist MeckPom, dann Schleswig-Holstein, Berlin, Hamburg und dann erst Bayern.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Quers ... cationFile (Seite 6)
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Beitragvon Teeernte » So 24. Nov 2019, 20:27

sünnerklaas hat geschrieben:(24 Nov 2019, 19:27)

Es gibt da ein verfestigtes Mentalitätsproblem in einigen Teilen der ostdeutschen Gesellschaft, ja in Teilen aller osteuropäischen Gesellschaften: man möchte partizipieren, man möchte etwas von vermeintlichen Reichtum des Westens abhaben - man möchte aber nichts dazu beitragen. Die Wünsche und Träume von 1989/90 waren rein materialistischer Natur. Es waren die Wünsche und Träume, die das Westfernsehen über den Eisernen Vorhang projiziert hat. Letzteres dürfte sicherlich einer der Wesentlichen Gründe sein, warum man in Ostdeutschland und Osteuropa so vehement gegen die Öffentlich-Rechtlichen wettert.


Man will vom selbsterarbeiteten Lohn nach Steuer nichts mehr abgeben - DAS ist RICHTIG.

Ja - LEISTUNG soll sich wieder lohnen....so stand es auf den Plakaten - wenn man grade die ECHTEN Bilder von früher anschaut.

Nun - die Ö/R erzählen eine Geschichte - die es so nicht gegeben hat . Eben eine WEST Story. JA, Ein Bademeister hat die Mauer niedergesungen.... :thumbup:

Gevatter - die Leute auf dem Dorf haben BESITZ, denen gibt die Bank keinen Kredit. - alles....nun das meiste ist bezahlt.....

Die meisten fahren in den Westen arbeiten - Jobs machen - die ihr nicht (mehr) könnt, nicht wollt oder zu teuer seid.....und kommen mit dem A... GUT an die eigene Wand.

Die Polen machen ihr eigenes Ding mit Tschechen und Ungarn ..... Die stellen ihre eigene Regierung und brauchen keine Besserwessis.

Im "Osten" muss man die leider noch ertragen......


es kracht im Gebälk...

Die Personalie passe in keiner Weise zum Anspruch des Ministerpräsidenten Reiner Haseloffs (CDU), mehr Ostdeutsche in Führungspositionen zu holen, erklärte Lischka. Wendt stammt gebürtig aus Duisburg.


https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/lande ... b-100.html
Zuletzt geändert von Teeernte am So 24. Nov 2019, 20:41, insgesamt 1-mal geändert.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Beitragvon Teeernte » So 24. Nov 2019, 20:33

Realist2014 hat geschrieben:(24 Nov 2019, 19:38)

Hast du da mal eine Quelle?

hier steht was anderes:

https://de.statista.com/statistik/daten ... eslaender/


Tendenz bei Tagestouristen... - :D :D :D

So gebe es laut Studie durchaus Bundesländer und Regionen, in denen das Tagesreisevolumen gestiegen ist, z. B. in Thüringen (insbesondere in Weimar) oder an der Ostseeküste zwischen Flensburg und Rostock. Die größten Rückgänge seien in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen zu verzeichnen.



Ja soviel Hotelkapazität hat der Osten nicht - und schon garnicht in der nachgefragten Kategorie...
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