Mentalitätsunterschiede in Deutschland

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Realist2014
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Realist2014 » So 24. Nov 2019, 16:17

Frank_Stein hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:12)

Im Gegensatz zu Dir nenne ich Möglichkeiten, um den Pflegenotstand und die Staatspleite abzuwenden.
.



Welche Staatspleite?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon sünnerklaas » So 24. Nov 2019, 16:17

Frank_Stein hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:12)

Im Gegensatz zu Dir nenne ich Möglichkeiten, um den Pflegenotstand und die Staatspleite abzuwenden.
Vor Dir kommen dagegen keine brauchbaren Vorschläge, dafür nur Beleidigungen.



Der Pflegenotstand wird solidarisch von allen behoben. Das ist das Konzept. Dazu gehören höhere Löhne, notfalls müssen die Träger unter staatlicher Regie geführt werden. Alten- und Krankenpflege gehört zur Daseinsvorsorge. Mit Gewinnerzielungsabsichten agierende Privatunternehmen haben dort nichts verloren.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Frank_Stein » So 24. Nov 2019, 16:22

Realist2014 hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:17)

Welche Staatspleite?


Die, die eintritt, wenn die großen ehemals deutschen Unternehmen dem Land wegen steigender Umweltauflagen, steigender Energiepreise, steigender Bürokratie und Bürgerproteste, steigender LNK ... den Rücken kehren und die Rentenansprüche der Alten nicht mehr mit den Beiträgen der wenigen jungen Menschen beglichen werden können und das dann auch die Investoren merken und Deutschland keine günstigen Kredite mehr bekommt.

Also etwas, das in ca. 20 Jahren ein durchaus realistisches Szenario ist, wenn wir nicht bald die Kurve hinbekommen.
Also zuerst mal verlängerte Lebensarbeitszeit und weniger grüne Politik.
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Frank_Stein
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Frank_Stein » So 24. Nov 2019, 16:24

sünnerklaas hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:17)

Der Pflegenotstand wird solidarisch von allen behoben. Das ist das Konzept. Dazu gehören höhere Löhne, notfalls müssen die Träger unter staatlicher Regie geführt werden. Alten- und Krankenpflege gehört zur Daseinsvorsorge. Mit Gewinnerzielungsabsichten agierende Privatunternehmen haben dort nichts verloren.


Ach so ... klar, die höheren Löhne zahlt dann wer?

... höhere Löhne und noch höhere LNK bewirken dann, dass besonders Dienstleistungen wie die Pflege noch teurer (werden)wird und die Leute mit ihren geringen Rentenansprüchen das kaum stemmen können (zumal ja auch noch Unterbringung und Verpflegung und steigende Energiekosten dazu kommen)

Der Staat wird seine Ausgaben kaum noch über seine Einnahmen durch Steuern und Abgaben finanzieren können und
das sinkende Schiff verliert dann auch sein Top-Rating, so dass man auch kaum noch auf Kredite der internationalen
Kapitalmärkte zurückgreifen kann.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon sünnerklaas » So 24. Nov 2019, 16:38

Frank_Stein hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:22)


Also zuerst mal verlängerte Lebensarbeitszeit und weniger grüne Politik.


Das mit der verlängerten Lebensarbeitszeit und der Entsorgung von Alten und Kranken erzähl mal z.B. einem Dachdecker oder einem anderen Bauhandwerker, der das 50. Lebensjahr überschritten hat...
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Realist2014 » So 24. Nov 2019, 16:42

Frank_Stein hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:22)

Die, die eintritt, wenn die großen ehemals deutschen Unternehmen dem Land wegen steigender Umweltauflagen, steigender Energiepreise, steigender Bürokratie und Bürgerproteste, steigender LNK ... den Rücken kehren und die Rentenansprüche der Alten nicht mehr mit den Beiträgen der wenigen jungen Menschen beglichen werden können und das dann auch die Investoren merken und Deutschland keine günstigen Kredite mehr bekommt.

Also etwas, das in ca. 20 Jahren ein durchaus realistisches Szenario ist, wenn wir nicht bald die Kurve hinbekommen.
Also zuerst mal verlängerte Lebensarbeitszeit und weniger grüne Politik.


Nen, das ist kein "realistisches Szenario"....

Wir haben auch in 20 Jahren noch die Schuldenbremse im GG...
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon sünnerklaas » So 24. Nov 2019, 16:44

Frank_Stein hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:22)

Die, die eintritt, wenn die großen ehemals deutschen Unternehmen dem Land wegen steigender Umweltauflagen, steigender Energiepreise, steigender Bürokratie und Bürgerproteste, steigender LNK ... den Rücken kehren und die Rentenansprüche der Alten nicht mehr mit den Beiträgen der wenigen jungen Menschen beglichen werden können und das dann auch die Investoren merken und Deutschland keine günstigen Kredite mehr bekommt.


Was Blödsinn ist. DER Standortvorteil von Deutschland ist etwas, was mit Geld gar nicht aufzuwiegen ist: Rechtssicherheit und zwar auch und ganz besonders im Patentrecht.
Da läuft keiner mehr weg. Im Gegenteil: Viele Osteuropäer gründen ihre Unternehmen in D und anderen west- und nordeuropäischen Staaten, weil sie dort eine Rechtssicherheit haben, die ihnen ihre patriotischen Heldenregierungen gar nicht liefern können und auch gar nicht wollen und wo für jeden Handschlag Schmiergeld bezahlt werden muss.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Frank_Stein » So 24. Nov 2019, 16:44

sünnerklaas hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:38)

Das mit der verlängerten Lebensarbeitszeit und der Entsorgung von Alten und Kranken erzähl mal z.B. einem Dachdecker oder einem anderen Bauhandwerker, der das 50. Lebensjahr überschritten hat...



Das Problem vieler Linker ist, dass bei ihnen immer alles gleich sein muss.
Nein, wir müssen da flexibel sein. Nur weil ein Dachdecker mit 70 nicht mehr auf dem Dach stehen kann,
gilt das für andere Berufsgruppen nicht unbedingt.

Ich kenne Handwerker, die noch mit 80 Jahren ihr Handwerk ausführen, weil sie es können,
weil es ihnen Spaß macht und weil ihre Arbeit gefragt ist.

Ein jeder tue das Nötige um sich erst mal selbst zu helfen, bevor er anderen zur Last fällt.
Diesbezüglich können wir von der Mentalität der Amerikaner viel lernen. Die schreien auch
nicht sofort nach dem Staat.
Tatsachen, mein Lieber, sind die Feinde der Wahrheit.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon sünnerklaas » So 24. Nov 2019, 16:47

Frank_Stein hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:44)

Das Problem vieler Linker ist, dass bei ihnen immer alles gleich sein muss.


Aha - das GG ist also links.
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland hat geschrieben:Art 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.


Und nun?
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Frank_Stein » So 24. Nov 2019, 16:47

Realist2014 hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:42)

Nen, das ist kein "realistisches Szenario"....

Wir haben auch in 20 Jahren noch die Schuldenbremse im GG...



Genau, weil es so im GG steht, dann muss es wohl auch so sein :D
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Realist2014 » So 24. Nov 2019, 16:47

Frank_Stein hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:47)

Genau, weil es so im GG steht, dann muss es wohl auch so sein :D


das ist nicht einfach so zu ändern....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon sünnerklaas » So 24. Nov 2019, 16:48

Frank_Stein hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:44)
Ein jeder tue das Nötige um sich erst mal selbst zu helfen, bevor er anderen zur Last fällt.
Diesbezüglich können wir von der Mentalität der Amerikaner viel lernen. Die schreien auch
nicht sofort nach dem Staat.


Jemand der alt und krank ist, fällt nicht anderen zur Last.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Realist2014 » So 24. Nov 2019, 16:48

sünnerklaas hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:47)

Aha - das GG ist also links.


Und nun?



Da steht NICHTS von "ökonomischer" Gleichheit

weder bei den Einkommen, noch bei den Vermögen
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Frank_Stein » So 24. Nov 2019, 16:50

sünnerklaas hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:44)

Was Blödsinn ist. DER Standortvorteil von Deutschland ist etwas, was mit Geld gar nicht aufzuwiegen ist: Rechtssicherheit und zwar auch und ganz besonders im Patentrecht.
Da läuft keiner mehr weg. Im Gegenteil: Viele Osteuropäer gründen ihre Unternehmen in D und anderen west- und nordeuropäischen Staaten, weil sie dort eine Rechtssicherheit haben, die ihnen ihre patriotischen Heldenregierungen gar nicht liefern können und auch gar nicht wollen und wo für jeden Handschlag Schmiergeld bezahlt werden muss.



Wenn die Grünen und Linken sich mit ihrer Politik durchsetzen und "Vergesellschaftung", Enteignung, Reichensteuer, Vermögenssteuer, Energiesteuer, CO2-Steuer, Börsenumsatzsteuer ... möglicherweise noch eine Maschinen und Robotersteuer und nicht vergessen das Lieferkettengesetz, die Genehmigungsverfahren und Bauvorschriften ....

Allein der Mietendeckel in Berlin und die Diskussion über mögliche Enteignungen dürften langsam bei Investoren einen deutlichen Dämpfer bezüglich Rechtssicherheit hinterlassen haben.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Frank_Stein » So 24. Nov 2019, 16:56

Realist2014 hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:47)

das ist nicht einfach so zu ändern....


In letzter Zeit höre ich öfter aus den Reihen der Politik, dass man die schwarze Null neu interpretieren müsse,
bei gegebenen Investionsstau und einem negativen Zinssatz, der Verschuldung zu einer Einkommensquelle macht.

Ich hoffe und wünsche auch, dass die Verschuldung weiter gesenkt werden kann, aber
ich fürchte, dass wir das noch max. 5 Jahre schaffen werden.
Dann ist es vorbei. Schon jetzt trübt sich die Konjunktur ein und das wird dann
irgendwann auch Arbeitsplätze, Konsumausgaben und entsprechend die Staatseinnahmen
treffen und bei den Ausgabenorgien der Groko in den letzten Monaten, was das Verteilen
von sozialen Wohltaten betrifft, habe ich ernsthaft Zweifel, dass das langfristig
Bestand haben wird.

Man kann genau so gut die Klimaerwärmung gesetzlich verbieten lassen, nur fraglich,
ob sich das Klima daran halten wird.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Frank_Stein » So 24. Nov 2019, 16:58

sünnerklaas hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:48)

Jemand der alt und krank ist, fällt nicht anderen zur Last.


Nun, wenn die "Anderen" das auch so sehen, von mir aus.

Fraglich nur, ab genug "Andere" da sind, die die Pflege übernehmen können und
noch mehr "Andere" da sind, die das dann auch noch zusätzlich zu den vielen
anderen Dingen mit finanzieren können.
Zuletzt geändert von Frank_Stein am So 24. Nov 2019, 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon sünnerklaas » So 24. Nov 2019, 16:58

Realist2014 hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:48)

Da steht NICHTS von "ökonomischer" Gleichheit

weder bei den Einkommen, noch bei den Vermögen


Die gesetzliche Rente ist an Recht und Gesetz und ans GG gebunden.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon sünnerklaas » So 24. Nov 2019, 16:59

Frank_Stein hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:58)

Nun, wenn die "Anderen" das auch so sehen, von mir aus.


Du kannst sicher sein, dass das eine überwältigende Mehrheit hier in D so sieht.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Frank_Stein » So 24. Nov 2019, 17:00

sünnerklaas hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:58)

Die gesetzliche Rente ist an Recht und Gesetz und ans GG gebunden.



... und sie hängt davon ab, ob überhaupt genug Geld bzw. Beitragszahler da sind
und ab wann sie wie lange an wie viele Menschen gezahlt wird.
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Re: Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019

Beitragvon Frank_Stein » So 24. Nov 2019, 17:03

sünnerklaas hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:59)

Du kannst sicher sein, dass das eine überwältigende Mehrheit hier in D so sieht.


Na dann ist ja gut, dann haben wir in Zukunft also keine zu hohe Abgabenbelastung und auch keinen Pflegenotstand.
Alles gut :thumbup:

Aber noch mal:
Ich glaube nicht, dass eine umfangreiche Altenpflege in Deutschland in Zukunft möglich sein wird.
Wenn es für ältere Menschen die Option gibt, in einer Urlaubsregion am Schwarzen Meer ihren
Lebensabend bei guter medizinischer Betreuung und auch noch günstiger zu leben , dann werden
aus meiner Sicht viele Menschen diese Option für sich ganz freiwillig nutzen.
Man macht in diesen Regionen ja auch freiwillig Urlaub, weil man sich dort wohl fühlt und erholen kann.

Wer das als menschenverachtend und asozial bezeichnet, der hat keine Ahnung davon, was diese Begriffe bedeuten.

https://www.welt.de/vermischtes/article ... allen.html

Es geht letztlich aber auch darum, dort eine Infrastruktur zu schaffen, damit es beiden Seiten nutzt,
Bulgarien und anderen Ländern der Region ebenso, wie dem deutschen Sozialsystem und natürlich auch den Rentnern selbst.
Es kann nur funktionieren, wenn es für alle drei Seiten Vorteile bringt.
Immerhin würde eine gute Pflegeinfrastruktur vor Ort auch den Menschen vor Ort mehr helfen, als wenn die jungen
Bulgaren als Pfleger und Ärzte das Land in Richtung Deutschland verlassen würden.
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