Kampf gegen Links

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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Mi 24. Feb 2021, 17:54

Meruem hat geschrieben:(24 Feb 2021, 15:54)

Naja weil am Ende dieser Entwicklung eben durch die krasse ungleiche Vermögensverteilung steht dann eine Art Plutokratie wie es heute schon dahin geht vor allem in den USA, China, Russland und Co und dass hat mit Demokratie nichts zu tun.


Nicht in D.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon BlueMonday » Mi 24. Feb 2021, 20:25

Progressiver hat geschrieben:(24 Feb 2021, 16:01)

Ich wäre da nicht so optimistisch. Nicht nur zivilisiertes Verhalten ist menschlich. Sondern genau so auch Raub, Mord, Betrug, Ausbeutung, Menschenhandel, Sklaverei und Zwangsarbeit etc.



Das hat nichts mit Optimismus zu tun, sondern ist eine rein begriffliche Einordnung (menschlich vs unmenschlich). Marktförmiges Handeln schließt den Raub bspw. aus, sonst ist es eben nicht marktförmig/zivilisiert. Der Raub ist die Domäne des politischen Mittels.

Wenn man hingegen alles menschliche Handeln als "menschlich" bezeichnet, dann verliert diese Einordnung ja fast ihren ganzen Gehalt, grenzt dann allenfalls vom nichtmenschlichen Verhalten des Tiers qua Tier ab.
Der Hund verhält sich wie ein Hund, der Esel eselhaft und der Mensch menschlich. Es wäre damit kaum mehr gesagt, als dass der Mensch ein Mensch ist, der alles sein kann, Räuber oder Ehrenmann.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon BlueMonday » Mi 24. Feb 2021, 21:22

schokoschendrezki hat geschrieben:(24 Feb 2021, 15:37)

Im Moment haben wir das Problem, dass eine sachliche, systemische Kritik an der Entstehung so großer Unternehmen wie denen von Gates oder Musk von den unsäglichen Verschwörungstheorien getrennt werden muss, die über diese Personen aktuell unter Verwschwörungstheoretikern und sogenannten "Querdenkern" kursieren. Schwierig. Sie stehen der Demokratie schlicht und einfach wegen der enstandenen Disproportionalität in Hinsicht auf (demokratisch nicht legitimierter) Gestaltungsmacht im Weg.


Man sollte sich von diesen Leuten fernhalten, die nichts anderes mehr in ihrem schäbigen, kleingeistigen Repertoire haben als andere in die Nähe von "Verschwörungstheorien" und Schlimmeren zu rücken, um die ungenehme Auseinandersetzung zu verhindern. Das zum einen.

Dann ist die Frage, wie legitimiert sich denn "Gestaltungsmacht" auf demokratische Weise? Indem man alle paar Jahre irgendwo ein Kreuz macht, das nichts ändert?
Wie kam Gates zu seiner Position? Hat Software verkauft? Im Wesentlichen? Da haben also Menschen in Form von Geld dem Herrn Gates ihre Stimme gegeben. Geld, das sie verdient haben mit redlicher Arbeit, evtl. Also nicht nur ein müheloses, belangloses Kreuz abgegeben, sondern sie haben einen Teil ihrer Lebenszeit, ihrer Erwerbszeit hergenommen und sie gewissermaßen an Herrn Gates bzw. sein Unternehmen in Geldform weitergeleitet.



Unter anderem von dem kroatisch-österreichisch-US-amerikanischen Autor Ivan Illich (jüdischer Herkunft, der aber zuletzt vor allem in Bremen aktiv war) stammt der Begriff "Konvivialität". "Lebensgerechtheit". Sowohl technische Produkte wie auch wirtschaftliche Zusammenhänge und Aktivitäten sind "konvivial" wenn sie für Menschen überschaubar und transparent sind. Unternehmen wie Apple oder Ikea sind definitiv nicht konvivial. Eine der Grundvoraussetzungen für die Entfaltung von Demokratie besteht darin, dass Menschen überhaupt Entscheidungen auf der Basis überschaubarer Zusammenhänge treffen können. Du must wissen, was Du tust, wenn Du etwa diesen oder jenen IT-Dienst in ANspruch nimmst. Du musst zumindest prinzipiell die Möglichkeit haben, diese Zusammenhänge zu ermitteln. Das ist bei einem Unternehmen wie Microsoft ganz grundsätzlich nicht der Fall. Nicht weil es "nun leider" so gekommen ist sondern weil es ganz genau die Unternehmenspolitik ist.


Wie " konvivial" ist nun eine Stimmabgabe bei einer politischen Wahl? Inwieweit überschaut man da die nächsten Jahre, was diese Stimme letztlich bewirkt? Welche Koalitionen sich bilden werden. Wie lange sie halten werden. Welche Versprechen gebrochen werden? Was in irgendwelchen Kommissionen, in irgendwelchen Hinterzimmern ausgekungelt werden wird?

Bei den großen bedeutsamen Firmen gibt es meist lange "roadmaps", bei denen offengelegt wird, was die nächste Jahre geplant, entwickelt wird. Der investierende Mensch wird informiert, kann auch seine Beteiligung zurückziehen, sich zurückziehen. So der Konsument: small-d democracy
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Do 25. Feb 2021, 07:58

Progressiver hat geschrieben:(24 Feb 2021, 16:01)

Ich wäre da nicht so optimistisch. Nicht nur zivilisiertes Verhalten ist menschlich. Sondern genau so auch Raub, Mord, Betrug, Ausbeutung, Menschenhandel, Sklaverei und Zwangsarbeit etc.

Wenn jemand oder eine Gruppe von Menschen die Macht und die Mittel hat, andere auszubeuten oder schlimmeres, dann machen sie es einfach. Unseren deutschen Großkonzernen geht es vor allem darum, möglichst viel Gewinn zu machen. Wenn sie sich hierzulande an höhere rechts- und sozialstaatliche Standards halten müssen als in Russland, den USA oder irgendwo in der Dritten Welt, dann tun sie es. Allerdings nicht, ohne zu versuchen, den Staat und seine Bürger zu betrügen. Siehe "Diesel-Gate" etc.

Wenn aber diese Standards fehlen, dann gehen die deutschen Großkonzerne im Ausland nicht protestieren, weil es dort beispielsweise gegenüber Gewerkschaftlern zu Menschenrechtsverletzungen kommt, sondern sie senken ihre rechts- und sozialstaatlichen Standards, wenn sie in den entsprechenden Ländern Produktionsstätten aufbauen wollen.

Und selbst, wenn es um das sogenannte Lieferkettengesetz in Deutschland geht, so wird protestiert, da dies angeblich wirtschaftsschändlich sei. Von alleine bzw. ohne gesellschaftlichen Druck bei uns werden diese Firmen jedenfalls nichts unternehmen, um die Situation der ArbeiterINNEN in der Dritten Welt zu verbessern. Was erlaubt oder wenigstens nicht verboten ist, wird gemacht. Und sei es noch so barbarisch. Auf eine freiwillige Selbstbeschränkung oder hohe ethische und zivilisatorische Standards bei Konzernen zur setzen, wäre absolut verfehlt.

Es braucht also auch Regeln, die nicht vom Markt selbst ausgehen. Der Markt an sich ist nicht einmal moralisch fähig, Kinder- und Sklavenarbeit zu verbieten. Und jeder Konzern setzt nicht einfach auf den fairen Wettbewerb, sondern wird versuchen, ein Monopol aufzubauen bzw. in einem Kartell mit anderen die Preise künstlich hochzuhalten. Denn nur dann können sowohl die eigenen Arbeitnehmer maximal ausgebeutet werden, sondern auch die Verbraucher maximal ausgepresst.

Ich halte es folglich für völlig naiv, davon auszugehen, dass die mächtigen Marktteilnehmer alle faire Philanthropen wären, denen es um das Wohl ihrer Mitmenschen und hohe zivilisatorische Standards geht. Da braucht es dann also einen starken Staat, der Missstände bekämpft, Monopolisten zerschlägt und Kartellbildungen unterbindet. Der Staat mischt also immer mit. Und selbst da wo er es unterlässt, so ist das eine staatliche Entscheidung bzw. ein staatlicher Eingriff.


Kann man nicht besser sagen. Das Einzige, das dem Einzelnen bleibt, um Einfluss zu nehmen, ist sein Wahl- und Kaufverhalten. Und ab und zu mal mit anderen auf die Straße zu gehen. Natürlich nicht mit den "Querdenkern".
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Do 25. Feb 2021, 08:32

Selina hat geschrieben:(25 Feb 2021, 07:58)

Kann man nicht besser sagen. Das Einzige, das dem Einzelnen bleibt, um Einfluss zu nehmen, ist sein Wahl- und Kaufverhalten. Und ab und zu mal mit anderen auf die Straße zu gehen. Natürlich nicht mit den "Querdenkern".


Basierend auf welcher Information in Bezug auf die Lieferketten?


Und auf die Straße gehen?

Wann warst du zuletzt wegen deratigen Themen "auf der Straße"?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon tarkomed » Do 25. Feb 2021, 10:33

BlueMonday hat geschrieben:(24 Feb 2021, 21:22)

Man sollte sich von diesen Leuten fernhalten, die nichts anderes mehr in ihrem schäbigen, kleingeistigen Repertoire haben als andere in die Nähe von "Verschwörungstheorien" und Schlimmeren zu rücken, um die ungenehme Auseinandersetzung zu verhindern. Das zum einen.

Korrektur: kleingeistige Repertoire sind der Hauptinhalt von Verschwörungstheorien und diejenigen, die diesen verfallen, werden dafür vom rechten Spektrum umarmt und getröstet, wenn sie von anderen schlecht behandelt werden. Alles hat seine Richtigkeit, die Natur hat es so eingerichtet, keine Sorge… :D
BlueMonday hat geschrieben:(24 Feb 2021, 21:22)
Dann ist die Frage, wie legitimiert sich denn "Gestaltungsmacht" auf demokratische Weise? Indem man alle paar Jahre irgendwo ein Kreuz macht, das nichts ändert?

Das weiß man erst zu schätzen, wenn einem dieses Recht verwehrt oder seine Stimme missachtet wird. Das sieht man aktuell in Myanmar.
BlueMonday hat geschrieben:(24 Feb 2021, 21:22)
Wie kam Gates zu seiner Position? Hat Software verkauft? Im Wesentlichen? Da haben also Menschen in Form von Geld dem Herrn Gates ihre Stimme gegeben. Geld, das sie verdient haben mit redlicher Arbeit, evtl. Also nicht nur ein müheloses, belangloses Kreuz abgegeben, sondern sie haben einen Teil ihrer Lebenszeit, ihrer Erwerbszeit hergenommen und sie gewissermaßen an Herrn Gates bzw. sein Unternehmen in Geldform weitergeleitet.

Ich habe noch nie einen Cent oder eine Minute meines Lebens für Bill Gates oder Steve Jobs geopfert, sondern ausschließlich zur Befriedigung meiner Bedürfnisse. Ich habe stets gern für Dienstleistungen gezahlt, denn ich habe auch davon gelebt, dass andere für meine Dienstleistungen bezahlt haben. Wenn es am Ende Bill Gates geschafft hat zu sehr viel Geld und Macht dadurch zu kommen, dann gönne ich es ihm, zumal er jetzt, im Unterschied zu anderen, mit seinen Stiftungen der Welt etwas von dem zurückgibt, was er ihr zu verdanken hat.
BlueMonday hat geschrieben:(24 Feb 2021, 21:22)
Wie " konvivial" ist nun eine Stimmabgabe bei einer politischen Wahl? Inwieweit überschaut man da die nächsten Jahre, was diese Stimme letztlich bewirkt? Welche Koalitionen sich bilden werden. Wie lange sie halten werden. Welche Versprechen gebrochen werden? Was in irgendwelchen Kommissionen, in irgendwelchen Hinterzimmern ausgekungelt werden wird?

Die Demokratie ist darauf ausgelegt, dem Gemeinwesen zu dienen und nicht dem Einzelnen. Die Vollmacht, die denjenigen von den Bürgern erteilt wurde, die für das Gemeinwohl zu sorgen haben, kann jeder Zeit entzogen werden, sobald sie ihren diesbezüglichen Verpflichtungen nicht nachkommen
Am meisten fällt es allerdings denjenigen auf, dass die Demokratie nicht in ihrem Sinn handelt, die von Demokratie eigentlich nicht viel halten. ;)
BlueMonday hat geschrieben:(24 Feb 2021, 21:22)
Bei den großen bedeutsamen Firmen gibt es meist lange "roadmaps", bei denen offengelegt wird, was die nächste Jahre geplant, entwickelt wird. Der investierende Mensch wird informiert, kann auch seine Beteiligung zurückziehen, sich zurückziehen. So der Konsument: small-d democracy

Im Wesentlichen weiß man es auch als Bürger eines demokratischen Staates kurz nach der Wahl, spätestens jedoch nach der Vorlage des Koalitionsvertrags. Und man hat in demokratischen Staaten, genauso wie jeder Investor, das Recht, sich nach einem anderen Staat umzusehen, in dem es einem besser gehen könnte und dorthin auszuwandern. Das war in den kommunistischen Systemen des letzten Jahrhunderts auch nicht möglich. Dieses Recht wurde den Bürgern verwehrt.
Somit sind wir über Umwege wieder beim Thema gelandet. ;)
Gib dich nicht so, dass alle andern dich für etwas halten, was du nicht sein willst.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Progressiver » Do 25. Feb 2021, 11:25

BlueMonday hat geschrieben:(24 Feb 2021, 20:25)

Das hat nichts mit Optimismus zu tun, sondern ist eine rein begriffliche Einordnung (menschlich vs unmenschlich). Marktförmiges Handeln schließt den Raub bspw. aus, sonst ist es eben nicht marktförmig/zivilisiert. Der Raub ist die Domäne des politischen Mittels.

Wenn man hingegen alles menschliche Handeln als "menschlich" bezeichnet, dann verliert diese Einordnung ja fast ihren ganzen Gehalt, grenzt dann allenfalls vom nichtmenschlichen Verhalten des Tiers qua Tier ab.
Der Hund verhält sich wie ein Hund, der Esel eselhaft und der Mensch menschlich. Es wäre damit kaum mehr gesagt, als dass der Mensch ein Mensch ist, der alles sein kann, Räuber oder Ehrenmann.


Der Markt an sich ist völlig betriebsblind gegenüber moralischen und zivilisatorischen Standards. Man kann mit diesem Konstrukt nur beschreiben, dass es ein Angebot und eine Nachfrage gibt. Mehr nicht. Wenn es sich beispielsweise um Zahnbürsten handelt, ist das kein Problem. Aber selbst in Deutschland gibt es einen Markt für Kriegswaffen, Kinderpornographie, harten Drogen und ähnlichen Dingen. Soll man das alles legalisieren? Ist der absolut freie Markt ein Allheilmittel? Befürworter würden argumentieren, dass die Menschen angeblich frei wären, zu tun und zu handeln, wie sie es für richtig hielten. Wer als Kind vergewaltigt wird oder aber Opfer seiner Heroinsucht ist, der könne sich noch frei entscheiden, dies auch zu lassen. Der Markt an sich ist da ganz unschuldig an der Sache. Er ist nur der Dealer. Und Schuld ist am Ende die Politik, aber nicht der Markt. Oder aber das Individuum oder aber gleich der Staat.

Ich für meinen Teil finde es völlig richtig, dass der Staat da eingreift, um nach zivilisatorischen Standards bestimmte Märkte entweder ganz zu verbieten oder aber einzuschränken. Dies beweist aber auch nur, dass der Markt nach Regeln existieren muss, die er sich selbst nicht geben kann. Und egal, ob der Staat bei bestimmten Dingen eingreift oder aber wegsieht: Er ist immer mit im Spiel. Ohne Druck aus der Gesellschaft oder staatliche Gesetze geht es eben nicht.

Im Übrigen beweist auch das Beispiel Amazon, das private Akteure eben nicht besser sind als Staaten. Dieser Konzern ist groß und mächtig genug, wie ein Staat im Staate zu agieren. Und auch seine Mitarbeiter sind keinesfalls frei, bei Amazon zu arbeiten oder nicht. Der Konzern siedelt sich überwiegend in strukturschwachen Regionen an. Die Leute in diesen Gebieten haben oftmals nur die Chance: Entweder sie lassen sich von Amazon ausbeuten. Oder aber sie fallen auf ein Sozialhilfeniveau zurück, welches zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben ist.

Das Erpresserpotential von Konzernen wächst mit ihrer Größe und ihrer Marktmacht. Im schlimmsten Fall hat man es auch mit Banken zu tun, die zu groß sind, als dass man sie untergehen lassen könnte.

Die Zeche zahlen bei all diesen Geschichten die Verbraucher, die Bürger und die ausgebeuteten Angestellten.

Völlig verfehlt halte ich folglich die Positionen der Politiker, die für einen zu freien Markt plädieren, bei dem sich die Politik und der Staat nicht einmischen dürften. Denn das sind dann auch zum Beispiel die Ursachen für solche Fälle wie das "Diesel-Gate" der Autoindustrie oder eben auch der Wirecard-Skandal. Und der Schaden hat in solchen Fällen auf jeden Fall die Demokratie.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Do 25. Feb 2021, 11:29

Progressiver hat geschrieben:(25 Feb 2021, 11:25)

Im Übrigen beweist auch das Beispiel Amazon, das private Akteure eben nicht besser sind als Staaten. Dieser Konzern ist groß und mächtig genug, wie ein Staat im Staate zu agieren. Und auch seine Mitarbeiter sind keinesfalls frei, bei Amazon zu arbeiten oder nicht. Der Konzern siedelt sich überwiegend in strukturschwachen Regionen an. Die Leute in diesen Gebieten haben oftmals nur die Chance: Entweder sie lassen sich von Amazon ausbeuten. Oder aber sie fallen auf ein Sozialhilfeniveau zurück, welches zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben ist.

D .


Aufgrund welcher Kriterien werden Mitarbeiter von Amazon "ausgebeutet"?

Erläutere deine steile These doch einfach anhand der Amazon-Mitarbeiter in D.

Jetzt aber bitte nicht das Verdi-Daseinsgberechtigungsgeheule von wegen "falscher Tarif".
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 25. Feb 2021, 11:29

Progressiver hat geschrieben:(25 Feb 2021, 11:25)

Der Markt an sich ist völlig betriebsblind gegenüber moralischen und zivilisatorischen Standard.


Vielleicht kannst du beispielhaft an deinem Verhalten mal erklären, warum das so sein sollte?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Do 25. Feb 2021, 12:12

Progressiver hat geschrieben:(25 Feb 2021, 11:25)

Der Markt an sich ist völlig betriebsblind gegenüber moralischen und zivilisatorischen Standards. Man kann mit diesem Konstrukt nur beschreiben, dass es ein Angebot und eine Nachfrage gibt. Mehr nicht. Wenn es sich beispielsweise um Zahnbürsten handelt, ist das kein Problem. Aber selbst in Deutschland gibt es einen Markt für Kriegswaffen, Kinderpornographie, harten Drogen und ähnlichen Dingen. Soll man das alles legalisieren? Ist der absolut freie Markt ein Allheilmittel? Befürworter würden argumentieren, dass die Menschen angeblich frei wären, zu tun und zu handeln, wie sie es für richtig hielten. Wer als Kind vergewaltigt wird oder aber Opfer seiner Heroinsucht ist, der könne sich noch frei entscheiden, dies auch zu lassen. Der Markt an sich ist da ganz unschuldig an der Sache. Er ist nur der Dealer. Und Schuld ist am Ende die Politik, aber nicht der Markt. Oder aber das Individuum oder aber gleich der Staat.

Ich für meinen Teil finde es völlig richtig, dass der Staat da eingreift, um nach zivilisatorischen Standards bestimmte Märkte entweder ganz zu verbieten oder aber einzuschränken. Dies beweist aber auch nur, dass der Markt nach Regeln existieren muss, die er sich selbst nicht geben kann. Und egal, ob der Staat bei bestimmten Dingen eingreift oder aber wegsieht: Er ist immer mit im Spiel. Ohne Druck aus der Gesellschaft oder staatliche Gesetze geht es eben nicht.

Im Übrigen beweist auch das Beispiel Amazon, das private Akteure eben nicht besser sind als Staaten. Dieser Konzern ist groß und mächtig genug, wie ein Staat im Staate zu agieren. Und auch seine Mitarbeiter sind keinesfalls frei, bei Amazon zu arbeiten oder nicht. Der Konzern siedelt sich überwiegend in strukturschwachen Regionen an. Die Leute in diesen Gebieten haben oftmals nur die Chance: Entweder sie lassen sich von Amazon ausbeuten. Oder aber sie fallen auf ein Sozialhilfeniveau zurück, welches zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben ist.

Das Erpresserpotential von Konzernen wächst mit ihrer Größe und ihrer Marktmacht. Im schlimmsten Fall hat man es auch mit Banken zu tun, die zu groß sind, als dass man sie untergehen lassen könnte.

Die Zeche zahlen bei all diesen Geschichten die Verbraucher, die Bürger und die ausgebeuteten Angestellten.

Völlig verfehlt halte ich folglich die Positionen der Politiker, die für einen zu freien Markt plädieren, bei dem sich die Politik und der Staat nicht einmischen dürften. Denn das sind dann auch zum Beispiel die Ursachen für solche Fälle wie das "Diesel-Gate" der Autoindustrie oder eben auch der Wirecard-Skandal. Und der Schaden hat in solchen Fällen auf jeden Fall die Demokratie.


Gute Beschreibung der Zustände. Ist nur die Frage, findet man sich einfach ab damit? Oder lehnt man sich auf? Die Vorstellung, dass sich diejenigen, die am meisten ausgebeutet werden und diejenigen, die gerade mal so an der Armutsgrenze herumlaborieren, auch diejenigen sind, die am meisten aufbegehren, hat sich als falsch herausgestellt. Sie werden durch allerlei Tricks, Drohungen ("wenn du aufmuckst, verlierst du deinen Job") und Diffamierungen ("selbst schuld, dass du arm bist") kleingehalten und ihrer Mündigkeit beraubt.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Do 25. Feb 2021, 12:15

Selina hat geschrieben:(25 Feb 2021, 12:12)

G Die Vorstellung, dass sich diejenigen, die am meisten ausgebeutet werden und diejenigen, die gerade mal so an der Armutsgrenze herumlaborieren, auch diejenigen sind, die am meisten aufbegehren, bt.



Wer wird denn genau aufgrund welcher Tatbestände "ausgebeutet"?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Do 25. Feb 2021, 12:40

Realist2014 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 12:15)

Wer wird denn genau aufgrund welcher Tatbestände "ausgebeutet"?


Progressiver hat ein Beispiel beschrieben. Hinzu kommen Mitarbeiter von Versanddienstleistern, die all das Bestellte zum Empfänger bringen. Gabs ne gute Reportage von und mit Wallraff, wie die Paketzulieferer ausgebeutet werden (Arbeitszeiten, Affenzahn beim Ausfahren der Ware, um das Pensum überhaupt schaffen zu können, zu wenig Ruhezeiten, schlechtes Gehalt). Gerade im Osten gibt es viele Jobs, die schlecht bezahlt werden, für die sich die Leute so lange den A. aufreißen fürn Appl undn Ei, bis sie kräftemäßig nicht mehr können. Und nein, das sind nicht nur schlecht Ausgebildete. Das sind Leute jeden Bildungsgrades, die keine andere Stelle finden als solche schlechtbezahlten und durch die Arbeitsbedingungen (unbezahlte Überstunden, zu wenig Pausen) krankmachenden Stellen. Und dass ihnen oft auch nur Teilzeitstellen statt Vollzeit angeboten werden, liegt nicht an der Dummheit oder Faulheit der Arbeitnehmer, sondern daran, dass sich die AG nen schlanken Fuß machen. Freiwillige Teilzeit, um vielleicht "ein bisschen was dazuzuverdienen"..., ist im Osten die absolute Ausnahme. Es handelt sich in den meisten Fällen um indirekt erzwungene Teilzeit, um überhaupt eine Stelle zu haben. Das bedeutet, um nicht mit Hartz vier aufstocken zu müssen, eben in zwei Jobs zu arbeiten. So lange, bis es kräftemäßig nicht mehr geht. Hab ich dir schon oft erzählt. Aber gerne auch doppelt und dreifach.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Do 25. Feb 2021, 12:51

Selina hat geschrieben:(25 Feb 2021, 12:40)

Progressiver hat ein Beispiel beschrieben. Hinzu kommen Mitarbeiter von Versanddienstleistern, die all das Bestellte zum Empfänger bringen. Gabs ne gute Reportage von und mit Wallraff, wie die Paketzulieferer ausgebeutet werden (Arbeitszeiten, Affenzahn beim Ausfahren der Ware, um das Pensum überhaupt schaffen zu können, zu wenig Ruhezeiten, schlechtes Gehalt).

Das ist eine individuelle Branchenthematik
Gerade im Osten gibt es viele Jobs, die schlecht bezahlt werden, für die sich die Leute so lange den A. aufreißen fürn Appl undn Ei, bis sie kräftemäßig nicht mehr können.

Gerade im Osten sind die Preise auch niedriger
"schlechte Bezahlung" ist weder ein klarer Begriff ( wann genau ist eine Bezahlung in einem Unternehmen für die spezielle Tätigkeit "schlecht"?)

Das sind Leute jeden Bildungsgrades, die keine andere Stelle finden als solche schlechtbezahlten und durch die Arbeitsbedingungen (unbezahlte Überstunden, zu wenig Pausen) krankmachenden Stellen.

Nenne doch mal die Branchen und Tätigkeiten, welche du hier meinst

Und dass ihnen oft auch nur Teilzeitstellen statt Vollzeit angeboten werden, liegt nicht an der Dummheit oder Faulheit der Arbeitnehmer, sondern daran, dass sich die AG nen schlanken Fuß machen.

Bestellst DU einen Handwerker für den ganzen Tag und bezahlst ihn auch so, wenn die Tätigkeit in einem halben Tag erledigt werden kann?
]Freiwillige Teilzeit, um vielleicht "ein bisschen was dazuzuverdienen"..., ist im Osten die absolute Ausnahme. Es handelt sich in den meisten Fällen um indirekt erzwungene Teilzeit, um überhaupt eine Stelle zu haben. Das bedeutet, um nicht mit Hartz vier aufstocken zu müssen, eben in zwei Jobs zu arbeiten. Solange, bis es kräftemäßig nicht mehr geht. Hab ich dir schon oft erzählt. Aber gerne auch doppelt und dreifach.

Und ich habe dir jedesmal erwidert, dass es für das Unternehmen finanziell egal ist, ob 2 x 50% TZ oder eben 1 x 100% VZ
Der Grund der vielen TZ Jobs liegt in der Erwartungshaltung der Kunden ( Öffnungszeiten im EInzelhandel = 13 Stunden)
Das kann man nur mit VZ Jobs eben nicht ökonomisch abdecken

So- und wo bleibt jetzt deine Erläuterung, was "Ausbeutung" ist?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon aleph » Do 25. Feb 2021, 12:55

Bei Lieferservices arbeiten oft Werkstudenten. Einfach ein üppiges Trinkgeld geben, dann freuen sie sich (im Allgemeinen).
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein. Walter Jens
Besser schweigen und als Narr zu scheinen, als sprechen und jeden Zweifel zu beseitigen. Abraham Lincoln
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Do 25. Feb 2021, 13:05

Realist2014 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 12:51)

Das ist eine individuelle Branchenthematik

Gerade im Osten sind die Preise auch niedriger
"schlechte Bezahlung" ist weder ein klarer Begriff ( wann genau ist eine Bezahlung in einem Unternehmen für die spezielle Tätigkeit "schlecht"?)


Nenne doch mal die Branchen und Tätigkeiten, welche du hier meinst


Bestellst DU einen Handwerker für den ganzen Tag und bezahlst ihn auch so, wenn die Tätigkeit in einem halben Tag erledigt werden kann?

Und ich habe dir jedesmal erwidert, dass es für das Unternehmen finanziell egal ist, ob 2 x 50% TZ oder eben 1 x 100% VZ
Der Grund der vielen TZ Jobs liegt in der Erwartungshaltung der Kunden ( Öffnungszeiten im EInzelhandel = 13 Stunden)
Das kann man nur mit VZ Jobs eben nicht ökonomisch abdecken

So- und wo bleibt jetzt deine Erläuterung, was "Ausbeutung" ist?


Steht alles in meinem obigen Beitrag drin. Arbeit, die unterbezahlt ist und nur unter kräftezehrenden, inhumanen Bedingungen zu absolvieren ist, nennt man Ausbeutung. Wenn du es genau wissen willst, in welchen Branchen wie genau ausgebeutet wird, dazu sollten sich jede Menge Texte, Erfahrungsberichte, Interviews und Analysen im Netz finden lassen. Hab ich vor Monaten oft genug verlinkt. Auch wie in aller Welt Näherinnen für große Konzerne, darunter auch deutsche, arbeiten, ist ganz klar Ausbeutung. Auch auf dem Bau wird ausgebeutet. Massenhaft. Und und und...
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Do 25. Feb 2021, 13:08

aleph hat geschrieben:(25 Feb 2021, 12:55)

Bei Lieferservices arbeiten oft Werkstudenten. Einfach ein üppiges Trinkgeld geben, dann freuen sie sich (im Allgemeinen).


Ja klar. Die kriegen von mir immer Trinkgeld. Obs üppig ist, weiß ich nicht genau ;)
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Do 25. Feb 2021, 13:16

Selina hat geschrieben:(25 Feb 2021, 13:05)

Steht alles in meinem obigen Beitrag drin. Arbeit, die unterbezahlt ist und nur unter kräftezehrenden, inhumanen Bedingungen zu absolvieren ist, nennt man Ausbeutung.

Was ist "unterbezahlt"?
WER bestimmt das?
Wenn du es genau wissen willst, in welchen Branchen wie genau ausgebeutet wird, dazu sollten sich jede Menge Texte, Erfahrungsberichte, Interviews und Analysen im Netz finden lassen.

Sichewer, von linken Blättern
Nochmal meine Frage , was genau die Definition von Ausbeutung ist.
Klar, ist, die vielzitierten "Niedriglöhner" werden nicht ausgebeutet
Auch wie in aller Welt Näherinnen für große Konzerne, darunter auch deutsche, arbeiten, ist ganz klar Ausbeutung.

Nicht in Deutchland
]Auch auf dem Bau wird ausgebeutet. Massenhaft. Und und und...

Da geht es um Schwarzarbeit
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon tarkomed » Do 25. Feb 2021, 13:22

Realist2014 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 11:29)

Aufgrund welcher Kriterien werden Mitarbeiter von Amazon "ausgebeutet"?

Erläutere deine steile These doch einfach anhand der Amazon-Mitarbeiter in D.

Jetzt aber bitte nicht das Verdi-Daseinsgberechtigungsgeheule von wegen "falscher Tarif".

In solchen Fällen lässt man am besten Mitarbeiter von Amazon zu Wort kommen:
https://www.spiegel.de/karriere/amazon- ... f015791282
Und dann wirft man einen Blick auf ein Land, in dem Arbeitnehmerrechte nicht so wichtig sind wie in Deutschland:
https://netzpolitik.org/2020/neue-studi ... n-den-usa/
Gib dich nicht so, dass alle andern dich für etwas halten, was du nicht sein willst.
Wenn sie es trotzdem tun, dann bist du es...
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Umetarek
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Umetarek » Do 25. Feb 2021, 13:23

Wenn es keine Nachwuchskräfte gibt, ist ein Job offensichtlich unterbezahlt, das betrifft beispielsweise Handwerker, aber auch Krankenschwestern.

Man muß nicht mehr bezahlen, aber irgendwann hat man halt niemand mehr, der das macht...
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Realist2014
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Do 25. Feb 2021, 13:26

tarkomed hat geschrieben:(25 Feb 2021, 13:22)
In solchen Fällen lässt man am besten Mitarbeiter von Amazon zu Wort kommen:
https://www.spiegel.de/karriere/amazon- ... f015791282

Aus dem Artikel:
" Ich würde gern woanders arbeiten. Ich habe 28 Urlaubstage im Jahr und bekomme 13,20 Euro brutto in der Stunde. Weihnachts- und Urlaubsgeld gibt es nicht, aber einen jährlichen Bonus von 400 Euro."

Wo ist da die "Ausbeutung"?

"Druck" bezüglich Leistung & Qualität gibt es in allen Unternehmen- ausgelöst von den Kundenerwartungen
Und dann wirft man einen Blick auf ein Land, in dem Arbeitnehmerrechte nicht so wichtig sind wie in Deutschland:
https://netzpolitik.org/2020/neue-studi ... n-den-usa/

Es ging um Deutschland
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden

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