Kampf gegen Links

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Skeptiker
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Skeptiker » Di 19. Nov 2019, 18:47

tarkomed hat geschrieben:(19 Nov 2019, 18:03)
Es ist genau umgekehrt: auch ein Ideologe kann ein Demokrat sein, vorausgesetzt seine Ideologie ist mit einer Demokratie kompatibel. Ein Demokrat braucht keine Ideologie, denn Demokratie ist ein Prozess, der sich aus der zivilisatorischen Entwicklung einer Gesellschaft ergibt, deshalb kann sie einem Volk nicht aufgezwungen werden, im Gegensatz zu Diktaturen und sonstigen autoritären Systemen.

Gut, da kann man drüber streiten, aber ich sehe uns da nur eine Spitzfindkeit entfernt voneinander. In meine Augen wäre auch der Kommunist ein Demokrat, wenn er demokratische Spielregeln akzeptiert und einfordert. Möglicherweise schließt der Kommunismus in letzter Konsequenz die Demokratie aus, aber das gilt auch für viele Religionen. Es ist also immer eine Frage der Prioritäten und damit des Extremismus.
Aber im Grundsatz sehe ich da Übereinstimmung.
Undemokratisch oder sogar antidemokratisch denkende und handelnde Menschen gibt es in jeder Demokratie, deshalb gibt es verschiedene Parteien. Solange diese Menschen und die sie vertretenden Parteien auf dem Boden der Verfassung agieren, kann die Demokratie weiterbestehen. Sie stellt keinen Anspruch auf eine homogene Gesellschaft, denn die Demokratie kann sich auch weiterentwickeln, indem sie herausgefordert wird.

Demokratie hat nicht nur keinen Anspruch auf Homogenität, sie hat sogar die Vielfalt als Voraussetzung. Deshalb laufe ich ja hier permanent Sturm gegen jede Vereingung des gelebten Meinungsspektrums, weil dessen Breite ein direkter Benchmark für die demokratische Kultur ist. Wenn alle Leute (sogar auch freiwillig) die selbe Meinung vertreten würden, dann wären wir nicht mehr in einer Demokratie, sondern in einem gleichgeschalteten Staat, bei dem jeder Abweichler die Hölle erleben würde.
Unsere Demokratie hat in ihrer über 70jährigen Geschichte mehrere Herausforderungen ausgestanden und ist immer gestärkt daraus gekommen.

Ja, ich denke auch, dass die aktuelle Polarisierung irgendwann den Leuten auf die Nerven gehen wird und sie wieder auf die Diskursebene zurückkommen. Sollte das allerdings nicht der Fall sein, dann würde die Demokratie erheblichen Schaden nehmen.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon PeterK » Di 19. Nov 2019, 18:58

Realist2014 hat geschrieben:(19 Nov 2019, 18:34)
Ganz klar gegen jede Form von ideologischer Enteigung ("Vergesellschaftung") der Eigentümer von Wohnungen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und sonstiger Unternehmen.

... er sollte aber auch gegen jede Form der "Entgesellschaftung" von "public services" (zu denen auch Krankenhäuser etc. gehören) gehen.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Skeptiker » Di 19. Nov 2019, 19:00

Selina hat geschrieben:(19 Nov 2019, 18:21)
Was ich hier alles so über Linke lese, hat mit meinem eigenen Linkssein nichts zu tun. Und auch nicht mit dem meiner linksorientierten Freunde und Bekannten. Mein Linkssein hat auch nichts mit Linksextremismus a la Connewitz zu tun. Was hier geäußert wird, geht völlig vorbei an Realitäten, Erwartungen, Hoffnungen, Visionen, Vergangenheits-Bewältigungen und dergleichen mehr. Aber gut, das sind eben alles Meinungen, Reflexionen, Wertungen. Alles völlig legitim. Völlig ok. Nur: Mit wirklichem Linkssein und was sich damit heute verbindet unter den konkreten Gegebenheiten dieser Welt, hat das alles, was hier gesagt wird, nichts zu tun. So etwas erschließt sich einem Außenstehenden auch nur in echtem Dialog, durch Nachfragen, Zuhören, Reflektieren, Lesen... Das allerdings kann nur erreicht werden, sofern man es auch will. Dafür müsste es zuerst einmal ein Interesse geben und nicht nur den Willen, Linkssein zu delegitimieren. Und solch ein Interesse kann ich hier nicht sehen. Wär ja auch wundersam :D

Okay, also ich fasse das mal zusammen:
Alle hier im Forum haben keine Ahnung was "Links" bedeutet. Man kann das auch nicht erklären, weil das nicht erklärbar, sondern irgendwie nur "erlebbar" ist. Wer sich dem nicht öffnen kann oder mag, der wird es nicht verstehen.

Danke. "Links" ist eine Sekte.

In der Folge müsste es also lauten wie man verhindern kann, dass Deutschland von einer Sekte übernommen wird - also soetwas ähnliches wie die Scientologiedebatte, nur anstatt in harmlos diesesmal in gefährlich.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Di 19. Nov 2019, 19:12

PeterK hat geschrieben:(19 Nov 2019, 18:58)

... er sollte aber auch gegen jede Form der "Entgesellschaftung" von "public services" (zu denen auch Krankenhäuser etc. gehören) gehen.


Nö- warum auch?

Wo sind "staatliche" Krankenhäuser "besser" als "private"?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Di 19. Nov 2019, 19:12

MäckIntaier hat geschrieben:(19 Nov 2019, 18:42)

Es sei hier noch einmal die Phrase schlechthin herausgegriffen (Hervorhebung von mir):



Es lesen doch alle, was Sie hier schreiben - und mein Veständnis war immer: Sie sind links. Alles, was Sie hier vertreten, muss also zum wirklichen Linkssein dazugehören, wenn dieses Linkssein nicht plötzlich in seiner "wirklichen" Form zum Esoterischen mutiert ist. Was Ihre Beiträge dann wiederum anschlussfähig für höhere Komik machen würde, da Sie dann ähnlich wie der von Bernhard so titulierte Zipfelmützenphilosoph zwar immer sprechen, aber nicht verraten, worüber Sie sprechen. Demzufolge wären Linke ganz anders, sprechen nur so selten darüber, wie sie wirklich sind. :D


Jeder sieht nur das, was er sehen will. Ich kenne Ihre Kinder-TV-Lieblinge nicht so gut, daher entzieht sich mir die Welt dieses Bernhard vollkommen. Und die anderen "liberaldemokratischen" Reflexionen befinden sich eher in der Nähe von Götz, aber diesmal nicht dem von Berlichingen :D Nee, Spaß beiseite, ich hab nichts gegen Sie, wieso sollte ich auch, ich kenne ja nur Ihre Meinungsäußerungen hier. Und da frag ich mich halt manchmal - einfältig, wie ich nunmal bin: Was will uns der Künstler damit sagen? Gehts auch anders, als immer nur von hinten nach vorne durch die Brust ins Auge? :D
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon PeterK » Di 19. Nov 2019, 19:23

Realist2014 hat geschrieben:(19 Nov 2019, 19:12)
Wo sind "staatliche" Krankenhäuser "besser" als "private"?

Mir will nicht so recht einleuchten, warum der Betrieb von Krankenhäusern Gewinne abwerfen sollte. Ich hielte in dem Sektor "schwarze Nullen" für sinnvoller.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon tarkomed » Di 19. Nov 2019, 19:29

Selina hat geschrieben:(19 Nov 2019, 18:21)

Was ich hier alles so über Linke lese, hat mit meinem eigenen Linkssein nichts zu tun.

Ich war’s nicht, ich schwör’s. :)
Gib dich nicht so, dass alle andern dich für etwas halten, was du nicht sein willst.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Di 19. Nov 2019, 19:32

tarkomed hat geschrieben:(19 Nov 2019, 19:29)

Ich war’s nicht, ich schwör’s. :)


:D :thumbup:

Nee, ich weiß ;)
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon tarkomed » Di 19. Nov 2019, 19:33

Realist2014 hat geschrieben:(19 Nov 2019, 18:34)

Ganz klar gegen jede Form von ideologischer Enteigung ( "Vergesellschaftung") der Eigentümer von Wohnungen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und sonstiger Unternehmen.

Es war aber auch anders und Deutschland war nicht sozialistisch. Es hat Sozialwohnungen in städtischer oder Staatlicher Hand gegeben und sie wurden zu Tausenden an Immobilienkonzerne Verkauft; es gab Städtische Krankenhäuser und Pflegeheime, die nicht nur profitabel zu arbeiten hatten, sondern nur für die Gesunheit und Pflege der Mensch zu sorgen hatten und viele von ihnen wurden privatisiert. Es gibt Konzerne, die Hunderte Kliniken und Krankenhäuser betreiben, das sind Aktiengesellschaften und dort zählt nur die Dividende. Es ist nicht alles sozialistisch, was die rasante Privatisierung der letzten Jahrzehnte korrigieren will.
Gib dich nicht so, dass alle andern dich für etwas halten, was du nicht sein willst.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Di 19. Nov 2019, 19:33

PeterK hat geschrieben:(19 Nov 2019, 19:23)

Mir will nicht so recht einleuchten, warum der Betrieb von Krankenhäusern Gewinne abwerfen sollte. Ich hielte in dem Sektor "schwarze Nullen" für sinnvoller.


Auch kommunale Krankenhäuser streben Gewinn an, um Investitionen tätigen zu können...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Di 19. Nov 2019, 19:37

tarkomed hat geschrieben:(19 Nov 2019, 19:33)

Es war aber auch anders und Deutschland war nicht sozialistisch.


Stiimt- früher war merh Lametta und es gab die 6Tage-Woche für die AN.

Es hat Sozialwohnungen in städtischer oder Staatlicher Hand gegeben und sie wurden zu Tausenden an Immobilienkonzerne Verkauft;


Gabe es da irgendeinen Zwang?

es gab Städtische Krankenhäuser und Pflegeheime, die nicht nur profitabel zu arbeiten hatten, sondern nur für die Gesunheit und Pflege der Mensch zu sorgen hatten und viele von ihnen wurden privatisiert.


Die waren aber NICHT besser als die privat geführten

Es gibt Konzerne, die Hunderte Kliniken und Krankenhäuser betreiben, das sind Aktiengesellschaften und dort zählt nur die Dividende.


Logisch, wer stellt sein Kapital "for free" zur Verfügung?

Es ist nicht alles sozialistisch, was die rasante Privatisierung der letzten Jahrzehnte korrigieren will.


Stimmt, es ist falsche Staatsgläubigkeit.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Adam Smith » Di 19. Nov 2019, 19:37

Realist2014 hat geschrieben:(19 Nov 2019, 19:33)

Auch kommunale Krankenhäuser streben Gewinn an, um Investitionen tätigen zu können...


Investitionen lassen sich auch über Darlehen realisieren.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Di 19. Nov 2019, 19:40

Adam Smith hat geschrieben:(19 Nov 2019, 19:37)

Investitionen lassen sich auch über Darlehen realisieren.



Nicht ohne Eigenkapital ...
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Bartleby » Di 19. Nov 2019, 19:46

Selina hat geschrieben:(19 Nov 2019, 19:12)

Und die anderen "liberaldemokratischen" Reflexionen befinden sich eher in der Nähe von Götz, aber diesmal nicht dem von Berlichingen


Diese, metaphorisch gesprochen, "Reflexion" zum Beispiel müsste nun wirklich links sein, da Sie ja von Ihnen kommt. ;)

Und weder wirklich noch unwirklich links noch rechts noch liberaldemokratisch oder sonstwie gesäßgeografisch sondern schlicht antitotalitär ist es zu sagen, wirklich links und jener Götz können im Zweifelsfall miteinander unendlich viel besser als jeder der beiden, einzeln oder gemeinsam, es jemals mit mir könnte. Schon aus purer Wut und Unsicherheit heraus, jemanden nicht verorten zu können. Die Kunst des Eigenen besteht darin, sich immer in sicherer Entfernung zu jeder auf irgendeinem kollektiven Abstraktum beruhenden Weltanschauung oder Heilsgeschichte zu bewegen und auf die eigene Urteilskraft ohne den doppelten Boden einer fremden Gewissheit zu vertrauen. Der Eigensinnige wird sich der Logik dieser Welten verschließen. :)
Zuletzt geändert von Bartleby am Di 19. Nov 2019, 19:51, insgesamt 2-mal geändert.
In der Massendemokratie ist Kommunikationsverweigerung die letzte offene Tür ins Freie.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Di 19. Nov 2019, 19:48

Skeptiker hat geschrieben:(19 Nov 2019, 19:00)

Okay, also ich fasse das mal zusammen:
Alle hier im Forum haben keine Ahnung was "Links" bedeutet. Man kann das auch nicht erklären, weil das nicht erklärbar, sondern irgendwie nur "erlebbar" ist. Wer sich dem nicht öffnen kann oder mag, der wird es nicht verstehen.

Danke. "Links" ist eine Sekte.

In der Folge müsste es also lauten wie man verhindern kann, dass Deutschland von einer Sekte übernommen wird - also soetwas ähnliches wie die Scientologiedebatte, nur anstatt in harmlos diesesmal in gefährlich.


Thema verfehlt. Setzen, 5 :D Ich sagte nicht, "alle" hätten keine Ahnung. Mein Kommentar bezog sich lediglich auf die letzten paar Dialoge, seit der Thread nun gerade mal wieder aufgefrischt/aktiviert worden ist. Von wem auch immer. Und selbstverständlich kann man es erklären, was links bedeutet. Und selbstverständlich kann man das immer auch anhand des eigenen Erlebens tun. Das ist völlig legitim in der Kommunikation, vor allem in der schriftlichen. Im Gegenteil: Eigenes Erleben, persönliche Reflexionen sind oft überzeugender als (pseudo)philosophische und (a)historische Betrachtungen ins Blaue hinein ohne jeglichen persönlichen Bezug. Es handelt sich hier nicht um ein wissenschaftliches Kolloquium, sondern um Gedankenaustausch, Meinungsstreit. Und mir gehts auch ganz bestimmt nicht um irgendeine "Übernahme". Schon gar nicht um die "Übernahme Deutschlands". Auch das ist mehr dem Götz sein Part :D
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Adam Smith » Di 19. Nov 2019, 19:48

Realist2014 hat geschrieben:(19 Nov 2019, 19:40)

Nicht ohne Eigenkapital ...


Es reichen Sicherheiten aus.
Das ist Kapitalismus:

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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Tom Bombadil » Di 19. Nov 2019, 19:52

Realist2014 hat geschrieben:(19 Nov 2019, 19:33)

Auch kommunale Krankenhäuser streben Gewinn an, um Investitionen tätigen zu können...

Bei einem kommunale Krankenhaus muss die Kommune die Investitionen tätigen, für so etwas wurden Steuern und Abgaben erfunden.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon tarkomed » Di 19. Nov 2019, 20:00

Skeptiker hat geschrieben:(19 Nov 2019, 18:47)

Gut, da kann man drüber streiten, aber ich sehe uns da nur eine Spitzfindkeit entfernt voneinander. In meine Augen wäre auch der Kommunist ein Demokrat, wenn er demokratische Spielregeln akzeptiert und einfordert. Möglicherweise schließt der Kommunismus in letzter Konsequenz die Demokratie aus, aber das gilt auch für viele Religionen. Es ist also immer eine Frage der Prioritäten und damit des Extremismus.
Aber im Grundsatz sehe ich da Übereinstimmung.

So nah beieinander sind wir nicht aus meiner Sicht. Wenn ein Kommunist die demokratischen Regeln akzeptiert, ist er noch lange kein Demokrat. Er tut es, weil er in einem demokratischen Land lebt und nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten will. Ähnliches gilt beispielsweise für einen Islamist, der hier lebt. Seine Ideologie ist in keiner Weise konform mit unserer Demokratie, aber er fügt sich, weil er nicht anders kann.

Skeptiker hat geschrieben:(19 Nov 2019, 18:47)
Demokratie hat nicht nur keinen Anspruch auf Homogenität, sie hat sogar die Vielfalt als Voraussetzung. Deshalb laufe ich ja hier permanent Sturm gegen jede Vereingung des gelebten Meinungsspektrums, weil dessen Breite ein direkter Benchmark für die demokratische Kultur ist. Wenn alle Leute (sogar auch freiwillig) die selbe Meinung vertreten würden, dann wären wir nicht mehr in einer Demokratie, sondern in einem gleichgeschalteten Staat, bei dem jeder Abweichler die Hölle erleben würde.

Es wird dir vielleicht aufgefallen sein, dass ich kaum mit welchen diskutiere, die weitgehend meine Meinung vertreten, denn es gibt da keinen Diskussionsbedarf. Es macht nur Sinn, mit solchen zu diskutieren, die anderer Meinung sind, denn das ist der Stoff, von dem eine Diskussion sich nährt.
Deshalb ist es gut, dass wir nicht einer Meinung sind. Belassen wir es also dabei. :D

Skeptiker hat geschrieben:(19 Nov 2019, 18:47)
Ja, ich denke auch, dass die aktuelle Polarisierung irgendwann den Leuten auf die Nerven gehen wird und sie wieder auf die Diskursebene zurückkommen. Sollte das allerdings nicht der Fall sein, dann würde die Demokratie erheblichen Schaden nehmen.

Auch die Polarisierung schadet nicht der Demokratie. Sie generiert im Gegenteil neue Kraft daraus, weil viel mehr Menschen sich für Politik interessieren und viel mehr Menschen sich mobilisieren, weil sie unsere Demokratie in Gefahr sehen.
Die einzige Gefahr für unsere Demokratie, die ich seit einiger Zeit sehe ist, dass der Staat von antidemokratischen Kräften unterwandert wird und die Demokratie von staatlicher Seite zerstört wird.
Gib dich nicht so, dass alle andern dich für etwas halten, was du nicht sein willst.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Di 19. Nov 2019, 20:01

Adam Smith hat geschrieben:(19 Nov 2019, 19:48)

Es reichen Sicherheiten aus.


Da sind bei einem kommunalen Krankenhaus meist keine da...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Di 19. Nov 2019, 20:02

Tom Bombadil hat geschrieben:(19 Nov 2019, 19:52)

Bei einem kommunale Krankenhaus muss die Kommune die Investitionen tätigen, für so etwas wurden Steuern und Abgaben erfunden.


Die braucht es bei einem privaten nicht...


1:0 für das private... :D
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden

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