Kampf gegen Links

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schokoschendrezki
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 8. Nov 2019, 14:34

Selina hat geschrieben:(08 Nov 2019, 14:27)

Gesellschaften existieren nun mal objektiv, egal, was der Einzelne von ihnen hält.

Ja. Richtig. Ich kann dazu nix weiter sagen und schreiben als höchstens, dass die Existenz des Menschen an sich tragisch ist.
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Selina
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Fr 8. Nov 2019, 14:40

schokoschendrezki hat geschrieben:(08 Nov 2019, 14:34)

Ja. Richtig. Ich kann dazu nix weiter sagen und schreiben.


Ok, macht ja nix. Da wurschtele ich mich eben weiter so durch die Gegend und freue mich ab und zu mal über solche weitblickenden und offenen Kühnert-Leute. Gut, dass es solche jungen Menschen gibt. Macht Hoffnung. Auch wenn der den SPD-Untergang ganz sicher nicht aufhält. Nicht alleine jedenfalls.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Fr 8. Nov 2019, 14:43

schokoschendrezki hat geschrieben:(08 Nov 2019, 14:34)

Ja. Richtig. Ich kann dazu nix weiter sagen und schreiben als höchstens, dass die Existenz des Menschen an sich tragisch ist.


... Und weil du das noch ergänzt hast: Die Existenz des Menschen ist tragisch, ja, aber nur, wenn er sich erniedrigen, unterdrücken, benutzen und gleichschalten lässt.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Bolero » Fr 8. Nov 2019, 14:49

Welch themenfremdes Gelaber! :s
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Fr 8. Nov 2019, 15:00

Bolero hat geschrieben:(08 Nov 2019, 14:49)

Welch themenfremdes Gelaber! :s


Wieso? Genau diese Ansichten musst du bekämpfen im "Kampf gegen Links". Ist doch ne hübsche Handreichung :D
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Bartleby » Fr 8. Nov 2019, 15:01

Realist2014 hat geschrieben:(08 Nov 2019, 14:01)

man kann auch Ziele bekämpfen...

Die in Parteiporgrammen klar formuliert sind....

Stichwort:

"Vergesellschaftung der Unternehmen".

Alter linker Käse....


Man kann auch Ziele bekämpfen - wobei man sich auch fragen kann, inwiefern das Windmühlen sind. Parteiprogramme werden wenig gelesen und noch seltener, was empirisch zu belegen ist, umgesetzt, dazu muss man noch nicht einmal auf eine ominöse subjektive Erfahrung rekurrieren. Obwohl auch die Hinweise liefert. Einer trat vielleicht als Teenager in eine revolutionäre Partei ein, angezogen von einem wirklich fortschrittsseligen Programm. Kaum drinnen, war das Programm, das auf ein paar Thesen fußte, die man in einer südwestdeutschen Stadt beschlossen hatte, auch schon wieder weg, und auch die revolutionären Thesen zur freien Kirche im freien Staat, beschlossen auf einem Bundespartei in Nürnberg (ohje, ausgerechnet) waren Zack! kassiert und wenig später saß man im christlichen Boot und alle "Revolution" war abgeblasen und aufs Wirtschaftliche beschränktes Neo-Spießertum mit dem ein oder anderen Tarnmantelkasper oder der ein oder anderen Tarnkappengretel als Alibi war wieder erste Bürgerpflicht.

Parteiprogramme sind der Stoff, aus dem Sonntagsreden im Copy-Paste-Verfahren entstehen. Daher würde ich mir ums Verstaatlichen so wenig Sorgen machen wie um Rechtsrucke oder sonstige von der Verfassung eingehegte Radikalismen dieser Art. Nichts wird gut, aber das auf hohem Niveau. :D
Zuletzt geändert von Bartleby am Fr 8. Nov 2019, 15:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 8. Nov 2019, 15:02

Selina hat geschrieben:(08 Nov 2019, 15:00)

Wieso? Genau diese Ansichten musst du bekämpfen im "Kampf gegen Links". Ist doch ne hübsche Handreichung :D



Nein, der Kampf geht in D gegen die Ziele der SED-Nachfolger.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 8. Nov 2019, 15:04

MäckIntaier hat geschrieben:(08 Nov 2019, 15:01)
Man kann auch Ziele bekämpfen - wobei man sich auch fragen kann, inwiefern das Windmühlen sind. D


Kan es sein, dass du dieses Partreiprogramm der SED-Nachfolger noch nie gelesen hast?

Einen Vorgeschmack haben wir ja in Berlin mit dem "Enteignungsgeschwafel" bezüglich der Immobilienkonzerne.

Daher würde ich mir ums Verstaatlichen so wenig Sorgen machen w


Da steht nix von "verstaatlichen" drin. Sondern von "vergesellschaften"
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Bartleby » Fr 8. Nov 2019, 15:09

Realist2014 hat geschrieben:(08 Nov 2019, 15:04)

Kan es sein, dass du dieses Partreiprogramm der SED-Nachfolger noch nie gelesen hast?

Einen Vorgeschmack haben wir ja in Berlin mit dem "Enteignungsgeschwafel" bezüglich der Immobilienkonzerne.



Da steht nix von "verstaatlichen" drin. Sondern von "vergesellschaften"


Auch darum nicht. Entweder, es wäre grundgesetzkonform, oder eben nicht, dann passiert auch nichts. Wo ist das Problem?
In der Einsamkeit frisst sich der Einsame selbst auf, in der Vielsamkeit fressen ihn die Vielen. Nun wähle.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon naddy » Fr 8. Nov 2019, 15:23

Selina hat geschrieben:(08 Nov 2019, 13:14)

Ich hab von den Männern gesprochen, die schokoschendrezki erwähnte. Die Rede ist nicht von den Männern, mit denen man als Frau auf Augenhöhe, gleichberechtigt, frei und offen umgehen, arbeiten, leben und reden kann. ... :D


Die Einsicht, dass gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung von der Qualität der geäußerten Gedanken und nicht vom Geschlecht, der sexuellen Orientierung oder der Herkunft abhängen, ist unter denkenden Menschen eine Selbstverständlichkeit.

Wie die Geschichte lehrt läßt sich das Gros der Bevölkerung aber immer wieder ideologisch instrumentalisieren und gegeneinander aufhetzen, indem es auf die von interessierter Seite lancierten falschen Fronten hereinfällt. Linke gegen Rechte, Weiße gegen Schwarze, Autochthone gegen Fremde, Arier gegen Chandalas, Christen gegen Muslime, Katholiken gegen Evangelische, Sunniten gegen Schiiten, Junge gegen Alte, Männer gegen Frauen (und vice versa) - die Liste ist schier endlos. Übrigens: Im letzteren Fall ist es geradezu ein Treppenwitz der Geschichte, dass nicht Wenige derjenigen, die in Zeiten der zart aufkeimenden Emanzipationsbewegung Mitte der 70-er mangelnde Babypflege und Müllentsorgung als sicheres Zeichen eines ultimativen Machismo identifizierten sich heute genötigt sehen ein patriarchalisches Rollen- und Gesellschaftsbild zu verteidigen, dessen Vorstellungen im Frühmittelalter steckengeblieben sind.

Und so können sich die Mächtigen und Unersättlichen weiterhin beruhigt ins Fäustchen lachen, denn die Machtlosen und Habenichtse haben nichts Besseres zu tun, als aufeinander einzudreschen.
"Schont die Sockel wenn ihr die Denkmäler stürzt, sie werden noch gebraucht!" (Lec).
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 8. Nov 2019, 15:30

MäckIntaier hat geschrieben:(08 Nov 2019, 15:09)

Auch darum nicht. Entweder, es wäre grundgesetzkonform, oder eben nicht, dann passiert auch nichts. Wo ist das Problem?



Lesen und verstehen.....

Das Ziel dieser Partei ist die Abschaffung der Marktwirtschaft und die Enteignung der heutigen Eigentümer der Unternehmen.

Dieses Ziel gilt es zu bekämpfen
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Ammianus » Fr 8. Nov 2019, 15:40

Selina hat geschrieben:(08 Nov 2019, 14:27)

Gesellschaften existieren nun mal objektiv, egal, was der Einzelne von ihnen hält. Was man nur tun kann, ist, sich rauszuhalten aus allem, was Propaganda, was Gedröhne und Gedöns ist. Zum Beispiel empfinde ich diese merkwürdige momentane Gleichschaltung fast aller TV-Sender und Programm-Redaktionen auf die immer gleichlautende Jubel-Bericht-Erstattung zu "30 Jahre Wende" und "30 Jahre Mauerfall" mittlerweile als derart penetrant, gleichförmig und holzhammermäßig, dass man das schon als Propaganda bezeichnen muss. Unterscheidet sich im Grunde in nichts von diesen damaligen sinnlosen Holzhammersätzen "Partei und Volk wachsen immer mehr zusammen", "das Vertrauen des Volkes in die Partei der Arbeiterklasse ist weiter gewachsen" oder anderem DDR-SED-Schwachsinn.


Hier vergleichst du jetzt aber Fleischklopse mit den Polkappen des Mars. Das eine sind geschichtliches Ereignisse, dass andere poststalinistische Propagandalügen. Es ist Usus, dass die Medien sich gern an Jubiläen abarbeiten. Das war dieses Jahr auch schon an 50 Jahren Mondlandung und Woodstock zu sehen. Und Herbst 89 ist nun mal ein Ereignis, dass uns Deutsche, besonders uns Ostdeutsche, ganz besonders betrifft und hier auch noch den größten Teil der heute Lebenden. Dazu kommt auch noch oft eine kritische Sicht in vielen Beiträgen auf die Folgen der Wiedervereinigung, die für Viele eben ein tiefer Einschnitt im Leben bedeutete. Zwar findet auch einiger Jubel statt - und der nicht ungerechtfertigt - aber es werden auch die negativen Seiten teilweise sehr ausführlich beleuchtet.

(Nachtrag: fehlendes Wort ergänzt, Ammianus)
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Fr 8. Nov 2019, 15:42

Realist2014 hat geschrieben:(08 Nov 2019, 15:30)

Lesen und verstehen.....

Das Ziel dieser Partei ist die Abschaffung der Marktwirtschaft und die Enteignung der heutigen Eigentümer der Unternehmen.

Dieses Ziel gilt es zu bekämpfen


Ich hab es dir schon oft erklärt, aber gerne nochmal: Es geht lediglich um die Unternehmen der Daseinsvorsorge, wo es solche Überlegungen gibt. Das betrifft zum Beispiel Wohnen, Energie, Gesundheitswesen, Wasser, Nahverkehr, also alles Bereiche, die für den Einzelnen existenziell wichtig sind und mit denen aus diesem Grund keine Gewinnmaximierung betrieben werden sollte. Um die Abschaffung der Marktwirtschaft geht es nicht, sondern um das Nebeneinander-Existieren und den Ausbau verschiedener Formen von Eigentum an Produktionsmitteln: Das reicht von privatem Eigentum über genossenschaftliches Eigentum bis hin zu staatlichem und kommunalen Eigentum. Diese Mischung ist gewollt. Gibt es auch alles schon, soll nur in oben genannte Richtung (Daseinsvorsorge) proportional etwas mehr verschoben werden. Dein kleines Unternehmen will niemand enteignen, keine Sorge.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Bartleby » Fr 8. Nov 2019, 16:10

Realist2014 hat geschrieben:(08 Nov 2019, 15:30)

Lesen und verstehen.....

Das Ziel dieser Partei ist die Abschaffung der Marktwirtschaft und die Enteignung der heutigen Eigentümer der Unternehmen.

Dieses Ziel gilt es zu bekämpfen


Ja, man kann gegen jedes Ziel kämpfen, und man kann vor allem gegen alles kämpfen, was man dem jeweils anderen vorher als dessen Ziel, von dem er vielleicht nicht einmal weiß, dass es seines überhaupt ist, als solches unterjubelt. Meine These ist schon lange: die Kämpfer verdienen einander.

»die Enteignung der heutigen Eigentümer der Unternehmen.« :rolleyes:
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 8. Nov 2019, 16:29

Selina hat geschrieben:(08 Nov 2019, 15:42)

Ich hab es dir schon oft erklärt, aber gerne nochmal: Es geht lediglich um die Unternehmen der Daseinsvorsorge, wo es solche Überlegungen gibt. Das betrifft zum Beispiel Wohnen, Energie, Gesundheitswesen, Wasser, Nahverkehr, also alles Bereiche, die für den Einzelnen existenziell wichtig sind und mit denen aus diesem Grund keine Gewinnmaximierung betrieben werden sollte. e.



Das bedeutet Millionen Vermieter von Eigentumswohungen zu enteigen
Das bedeutet sämtliche niedergelassene Ärze ihre Existenz zu berauben
Das bedeutet den kompleten Energiemarkt auf den kopf zu stellen


usw.

Diese "Ziele" müssen bekämpft werden.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Bartleby » Fr 8. Nov 2019, 16:30

Realist2014 hat geschrieben:(08 Nov 2019, 15:04)

Kan es sein, dass du dieses Partreiprogramm der SED-Nachfolger noch nie gelesen hast?



Und noch ein Satz zur SED-Nachfolger-Floskel:

Das Bundesverfassungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung festgestellt, dass das Völkerrechtssubjekt "Deutsches Reich" nicht untergegangen und die Bundesrepublik Deutschland nicht sein Rechtsnachfolger, sondern mit ihm als Völkerrechtssubjekt identisch ist. Darauf verweist die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/5178) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zum Potsdamer Abkommen von 1945 (18/5033). Die Abgeordneten hatten sich unter anderem nach der "These von der Fortexistenz des Deutschen Reiches" erkundigt und gefragt, ob die Bundesregierung diese als öffentlich als unhaltbar zurückweisen werde, "damit diese Behauptung nicht von Neonazis und der so genannten Reichsbürgerbewegung für ihren Gebietsrevisionismus gegenüber den EU-Nachbarländern instrumentalisiert werden kann".


Sind wir und unsere Institutionen nun also in ihrer Gesamtheit unverändert Nazis, oder dürfen wir in Anspruch nehmen gegenüber anderen Ländern, dass wir vielleicht nicht mehr die sind, die wir als jenes Völkerrechtssubjekt waren? Falls ja, dann ist "SED-Nachfolger" halt ein Kampfbegriff, der anstelle einer Erklärung gesetzt wird.

Das Elend in diesem Land, das Sie mit Ihrer Kontrahentin teilen: Es gibt zu viele Kämpfer hier und zu wenige Wettstreiter. Ein User hat das neulich einmal, als es andersherum ging, den Sportsgeist genannt, was Ihre Kontrahentin höhnisch kommentierte. Nun sitzt sie mit Ihnen hier, und der ganze Krampf läuft andersherum. Entzückend! wie der mit dem Lolly zu sagen pflegte.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 8. Nov 2019, 16:30

MäckIntaier hat geschrieben:(08 Nov 2019, 16:10)



»die Enteignung der heutigen Eigentümer der Unternehmen.« :rolleyes:



Steht genau so im Parteiprogram der SED-Nachfolger ( erfurt 2011)

lies es einfach

dann kanst du darüber auch mitdiksutieren
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Bartleby » Fr 8. Nov 2019, 16:34

Realist2014 hat geschrieben:(08 Nov 2019, 16:30)

Steht genau so im Parteiprogram der SED-Nachfolger ( erfurt 2011)

lies es einfach

dann kanst du darüber auch mitdiksutieren


Muss ich nicht persönlich lesen. Wenn das wörtlich so dort steht, glaub ich Ihnen das. Aber die Idee alle Unternehmer zu enteignen, und das bedeutet der Satz exakt, da gäbe es nichts zu deuteln, wäre so absurd, dass man sich nur an die Birne langen könnte.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 8. Nov 2019, 16:35

MäckIntaier hat geschrieben:(08 Nov 2019, 16:30)

Und noch ein Satz zur SED-Nachfolger-Floskel:



Sind wir und unsere Institutionen nun also in ihrer Gesamtheit unverändert Nazis, oder dürfen wir in Anspruch nehmen gegenüber anderen Ländern, dass wir vielleicht nicht mehr die sind, die wir als jenes Völkerrechtssubjekt waren? Falls ja, dann ist "SED-Nachfolger" halt ein Kampfbegriff, der anstelle einer Erklärung gesetzt wird.

D .



Ich helfe dir gerne auch hier weiter:

https://www.welt.de/politik/article3649 ... r-SED.html
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 8. Nov 2019, 16:36

MäckIntaier hat geschrieben:(08 Nov 2019, 16:34)

Muss ich nicht persönlich lesen. Wenn das wörtlich so dort steht, glaub ich Ihnen das. Aber die Idee alle Unternehmer zu enteignen, und das bedeutet der Satz exakt, da gäbe es nichts zu deuteln, wäre so absurd, dass man sich nur an die Birne
langen könnte.


ja, das ist es.

es wird dort von einem "demokratischen Prozess zur Vergesellschaftumg der Unternehmen an die Arbeiter derselben" schwadroniert.....
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